Geopolitische Wochenschau 21/23

«Der Krieg in der Ukraine wurde provoziert»

Die Plattform Globalbridge.ch hat schon in mehreren Beiträgen darauf aufmerksam gemacht, dass etliche prominente Politologen und Politiker vor einer Osterweiterung der NATO gewarnt hatten und dass auch andere NATO-Aktivitäten, etwa die gigantischen NATO-Manöver an der russischen Grenze und auch die Pläne für eine Reform der NATO klar zeigen, dass es das Ziel der NATO war, auch die Ukraine in die NATO aufzunehmen und damit Russland bewusst zu provozieren. […] Nun hat auch der prominente US-Politologe Jeffrey D. Sachs einen Artikel publiziert, in dem er zum unmissverständlichen Schluss kommt: «Der Krieg in der Ukraine wurde provoziert.»

Im März 2022 meldeten Russland und die Ukraine Fortschritte auf dem Weg zu einer schnellen Beendigung des Krieges auf der Grundlage der Neutralität der Ukraine durch Verhandlungen. Laut Naftali Bennett, dem ehemaligen Premierminister Israels, der als Vermittler fungierte, stand ein Abkommen kurz vor dem Abschluss, bevor die USA, Großbritannien und Frankreich es blockierten.

Während die Biden-Administration die russische Invasion als unprovoziert bezeichnet, suchte Russland 2021 nach diplomatischen Optionen, um einen Krieg zu vermeiden, während Biden die Diplomatie ablehnte und darauf bestand, dass Russland in der Frage der NATO-Erweiterung keinerlei Mitspracherecht habe. Und Russland drängte auch im März 2022 auf Diplomatie, während das Team von Biden erneut eine diplomatische Beendigung des Krieges blockierte.

Wenn wir erkennen, dass die Frage der NATO-Erweiterung im Mittelpunkt dieses Krieges steht, verstehen wir, warum die Waffen der USA diesen Krieg nicht beenden werden. Russland wird bei Bedarf eskalieren, um die NATO-Erweiterung um die Ukraine zu verhindern. Der Schlüssel zum Frieden in der Ukraine liegt in Verhandlungen auf der Grundlage der Neutralität der Ukraine und der Nichterweiterung der NATO.

Das Beharren der Biden-Regierung auf der NATO-Erweiterung um die Ukraine hat die Ukraine zum Opfer falsch verstandener und unerreichbarer militärischer Ziele der USA gemacht. Es ist an der Zeit, dass die Provokationen aufhören und dass Verhandlungen den Frieden in der Ukraine wiederherstellen.

China doubles down in race to the moon, here’s their roadmap

China has set out a road map to compete with the Artemis program in a race to the moon, grabbing the attention of NASA and U.S. lawmakers.

As NASA pursues increased funding to ensure the U.S. lands first, questions remain regarding China’s ability to finance the endeavor.

“China’s funding is a bit of a black box,” says Kevin Pollpeter, a China space program expert at the Center for Naval Analyses. “But if they felt they could not afford to go to the moon, they would not have gotten it approved.

Beware of ISW

Do not trust ANYTHING coming from the Institute for the Study of War (ISW). They are claiming sources inside Russia say they were Russians, not Ukrainians. I would not believe anything from the ISW. I believe they are the source of the idea for the TOTAL destruction of Russia and for the West to occupy and divide up Russia. They do not promote peace – only war. World peace is possible just by looking at Rome. When everyone benefited by being part of the Empire which allowed them to sell products throughout the Empire, it created local jobs, and that is what created peace. The Neocons are tearing the world apart and using climate change to try to destroy the economy of Russia for political purposes. They ignore peace or the cost to the economy of war, which is always inflation, reducing the standard of living of the people for their selfish goals or war. Their destruction of NordStream is an example of their treachery.

Das Interview mit Maria Sacharowa ist jetzt online

Vor zwei Wochen habe ich Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministers Lawrow interviewt. Nun ist das zweistündige Interview komplett mit deutschen Untertiteln online.

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Bundesamt für Zivilluftfahrt und Luftwaffe testen nachhaltigen Flugtreibstoff

Der Anteil am gesamten Flugtreibstoffabsatz in der Schweiz (nationale und internationale Flüge ab Schweiz) für den militärischen Flugverkehr beträgt nur rund 2%. Trotzdem [sic!] will die Luftwaffe ihren Beitrag zur Reduktion der Schadstoffemissionen leisten.

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Das Duell zwischen US-Luftabwehr und russischer Hyperschall-Rakete

Der Moment der Wahrheit kam, als eine russische Hyperschallrakete vom Typ „Kinzhal“ das US-Luftabwehrsystem Patriot in der Nähe von Kiew in die Luft sprengte. Die gepriesene Patriot, die fast eine Milliarde Dollar kostet, verschoss hysterisch ihre Munition und ging dann sang- und klanglos unter, da sie unserer Rakete, die eine Sprengkraft von einer halben Tonne TNT-Äquivalent hat, – was wirklich viel ist – nichts entgegensetzen konnte.

Die USA wurden einfach erniedrigt. Von dort hören wir nun, dass die Patriot angeblich „repariert wurde und das System wieder kampffähig ist“. Doch das ist eine Lüge. Das modernste Radarsystem, die Hauptkomponente des gesamten Systems, bildlich gesprochen das „Gehirn“, wurde zerstört. Das „Gehirn“ kann man nicht reparieren. Im Prinzip kann man neue liefern, aber die Leute im Pentagon sind keine Vollidioten, die noch einmal solche Summen aus dem Fenster werfen…

Es geht nicht einmal um Geld, sondern um den maximalen Verlust an Reputation. Immerhin verkaufen die USA diese Patriots weltweit für ein Schweinegeld als Wunderwaffe, außerdem verlangen dafür auch noch politische Loyalität, was die Türkei seinerzeit abgelehnt hat. Und zwar zu Recht.

Also: Kiew hatte nur zwei Patriot-Luftabwehrsysteme. Eins davon haben wir zerstört. Putin hat alle gewarnt, dass wir die Patriots wie Nüsse „knacken“. Das sagte er schon im Dezember letzten Jahres. Unsere Raketen sind besser.

Was die Patriot betrifft, so ist das ein ziemlich altes System. Und es funktioniert nicht so, wie, sagen wir, unsere S-300. Jetzt sagen sie, dass sie Patriots dorthin liefern können. Gut, sollen sie – wir werden auch die Patriots knacken. Dann müssen sie etwas anstelle der Patriots einsetzen, neue Systeme entwickeln. Das ist ein komplizierter und langwieriger Prozess, das alles ist nicht so einfach“, sagte der russische Staatschef.

Das Pikante daran ist auch, dass die Amerikaner kürzlich behauptet haben, die Patriot habe eine russische Hyperschallrakete „Kinzhal“ abgeschossen. Der Kiewer Bürgermeister Klitschko, der nicht zum ersten Mal ziemlich dumm da steht, posierte sogar mit einer viel zu kleinen Attrappe. Aber das war ein Bluff, eine Fälschung. Die Geschwindigkeit der „Kinzhal“ ist um ein Vielfaches höher als die von Patriot-Raketen – so sehr, dass, wenn die „Kinzhal“ auf dem amerikanischen Radar auftaucht, es schon zu spät ist, auf den „Start“-Knopf zu drücken. Also haben wir beschlossen, sie zu bestrafen, damit sie nicht so viel quatschen. Und hier geht es schon nicht mehr nur um Wort gegen Wort, sondern um Rakete gegen Rakete – ein Raketenduell, das wir mit deutlichem Vorsprung gewonnen haben.

Das ist ein Game Changer. Wenn Russland die Zähne zeigt und warnt: „Nicht eskalieren“, dann sollte man das auch nicht tun. Im Westen, vor allem in der angelsächsischen Welt – das sind, vereinfacht gesagt, Großbritannien und die USA – hofft man immer noch auf eine Art Sieg, wenn man nur noch ein bisschen mehr Druck macht, noch mehr Geld gibt und neue Arten von Waffen liefert. Die Briten haben sogar damit begonnen, ukrainische Piloten für die F-16 auszubilden. Angeblich gibt es noch keine Entscheidung zur Lieferung von F-16, aber warum sollte man die Piloten dann für F-16 ausbilden?

Das bedeutet, sie haben sich im Prinzip entschieden. Nun gut, Russland wird dann auch die F-16 „knacken“. Aber es ist nicht unsere Entscheidung. Bislang spielen wir noch, wie man so schön sagt, aus der Defensive heraus und nutzen unsere volle Macht nicht aus. Aber unsere Entschlossenheit zum Frieden ist ungebrochen. Zum Frieden zu russischen Bedingungen. Und, wie es in dem alten russischen Lied heißt, „um jeden Preis“.

Und noch ein Weckruf für die NATO. Ein weiterer. Russland ist diese Woche aus dem KSE-Vertrag, dem Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa, ausgetreten. Der Vertrag wurde ursprünglich 1990 zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt abgeschlossen. Das Abkommen begrenzte die Gesamtzahl der Waffen, zum Beispiel auf 20.000 Panzer pro Seite, und führte auch so genannte Flankenbegrenzungen ein, um die zulässige Anzahl von Waffen nicht irgendwo in Norwegen oder in der Nähe von Odessa zu konzentrieren. Als die UdSSR zusammenbrach, wurde der Vertrag an die neuen Gegebenheiten angepasst.

In jener Nacht sahen die Menschen in Kiew das US-Luftabwehrsystem in seiner ganzen Pracht. Die Dichte des Flugabwehrfeuers war unübertroffen. Sogar einige Amerikaner, die in Kiew leben, kamen auf ihren Balkon, an dem ein Sternenbanner hing, um die Szene zu genießen. Aber am nächsten Tag konnte man sehen, wie diese amerikanischen Raketen aussahen. Genauer gesagt, ihre Trümmer.

Man fand sie auf Rasenflächen, Bürgersteigen und in Büschen. Das amerikanische Luftabwehrsystem, das Kiew bewacht, hat nicht lange überlebt. Vom Zeitpunkt der Auslieferung an nur etwas mehr als einen Monat. Vom Beginn des Angriffs an nur ein paar Minuten. Ein präziser Treffer der „Kinzhal“ und die Patriot, die zuvor ihre gesamte Munition von 32 Raketen verbraucht hatte, war für immer zum Schweigen gebracht.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde nicht nur ein Element des Patriot-Systems getroffen, wie Washington behauptet. Die multifunktionale Radarstation sowie fünf Startrampen wurden vollständig zerstört. Das heißt, alles, was das System funktionsfähig macht.

Ein ungenannter US-Beamter, der die Niederlage der Patriot gegenüber CNN bestätigte, obwohl Kiew sie bestritt, sagte, dass der „Kinzhal“-Schlag offenbar das US-Luftabwehrradar auf sich selbst lenkte: „US-Beamte glauben, dass das russische Militär in der Lage war, Signale der Patriot aufzufangen, was es ihnen ermöglichte, das System mit einer Hyperschallrakete, bekannt als „Kinzhal“ oder „Killjoy“, zu treffen. Und im Gegensatz zu anderen Luftabwehrsystemen, die der Ukraine zur Verfügung gestellt wurden und die mobil und schwieriger anzugreifen sind, ist die Patriot-Großbatterie ein größeres und stationäres System.“

Sie ist in der Tat groß. Neben mindestens vier oder fünf Einheiten umfasst die Batterie einen Feuerkontrollposten, ein Radar, das auf einem Anhänger mitgeführt wird, Stromversorgungen, Tarnausrüstung, Kommunikationsausrüstung und technische Ausrüstung. Nach US-Medienberichten hat Kiew zwei Batterien erhalten. Das reicht aus, um einen kleinen Flugplatz wie den im polnischen Rzeszow abzudecken, an dessen Rand amerikanische Patriots aufgestellt sind. Für eine Stadt wie Kiew werden jedoch mindestens drei Dutzend Batterien benötigt, also etwa 120 Abschussvorrichtungen. Kiew hat bestenfalls zehn. Außerdem ist das System für Wohngebiete mit Hochhäusern unhandlich und sogar gefährlich für die Bevölkerung. Die Abschussvorrichtungen stehen auf einer Drehscheibe in einem Winkel von 37 Grad und könnten bei einem Abschuss einen Teil eines mehrstöckigen Gebäudes zerstören.

Exitstrategie aus Ukraine-Konflikt: USA denken über „koreanisches Szenario“ nach

In dem Papier kam die RAND-Corporation – kurz gesagt – zu folgenden Schlussfolgerungen: Erstens konnte Russland durch die Wirtschaftssanktionen nicht besiegt werden, zweitens waren die Folgen der Sanktionen und der Unterstützung Kiews für den Westen viel teurer als erwartet und drittens haben die USA, nachdem Russland wirtschaftlich und militärisch nicht geschlagen werden konnte, in dem Ukraine-Konflikt nichts mehr zu gewinnen, was die hohen Kosten der USA rechtfertigen würde. In dem Papier wurde ausdrücklich gesagt, dass es für die Interessen der USA egal ist, ob Russland ukrainische Gebiete übernimmt oder nicht. Wo die Grenzen zwischen der Ukraine und Russland verlaufen, sei für die USA unwichtig und der Kampf für die Rückgewinnung der ukrainischen Gebiete sei die Kosten, die die US-Unterstützung der Ukraine verursacht, nicht wert.

Daher hat die RAND-Corporation empfohlen, den Krieg möglichst schnell zu beenden, aber sie hat auch festgestellt:

„Eine dramatische Änderung der US-Politik über Nacht ist politisch unmöglich – sowohl innenpolitisch als auch gegenüber den Verbündeten – und wäre in jedem Fall unklug.“”

Je länger sich der Konflikt hinzieht, desto wahrscheinlicher ist es, dass Russland und die Ukraine unter Druck gesetzt werden – sowohl intern als auch von anderen Ländern, so das Portal. Die Seiten werden auf einen Waffenstillstand, eine Waffenruhe oder einen rechtlichen Mechanismus zur Beendigung des Konflikts drängen.

Einige US-Beamte und Analysten erklärten gegenüber dem Portal, dass das Vorbild für die Entwicklung des Konflikts in der Ukraine der Koreakrieg sein könnte. Die aktive Kampfphase dieses Konflikts, so das Portal, endete 1953 mit einem Waffenstillstand, aber auch 70 Jahre später haben die beiden Koreas den Krieg nicht offiziell für beendet erklärt.

„Die Verbündeten der Ukraine befürchten, dass die militärische Unterstützung für den Kampf gegen Russland ihren Höhepunkt erreicht hat, und hochrangige europäische Beamte sind zunehmend besorgt darüber, wie der Fluss der Hilfe im nächsten Jahr aussehen wird, wenn die USA in den Präsidentschaftswahlkampf eintreten, der die USA spalten wird“, so die Zeitung.

Die Zeitung stellt fest, dass Washington jetzt der Hauptlieferant von Militärhilfe für Kiew ist. Von der Zeitung befragte US-Beamte sagen, dass die USA über genügend vom Kongress genehmigte Mittel verfügen, um Kiew etwa fünf Monate lang zu unterstützen. In dieser Zeit habe Kiew die letzte Chance, die Situation zu ändern, so westliche Beamte, die in regelmäßigem Kontakt mit den USA über die Ukraine stehen.

Die Länder des Westens werden gezwungen sein, die Ukraine zu Friedensgesprächen zu drängen, wenn Kiews Gegenangriff auf dem Schlachtfeld scheitert. Das berichtete die britische Zeitung Financial Times am Donnerstag unter Berufung auf Quellen in Europa und den USA.

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Anatomy of MIM-104 Patriot Destruction + Primer on Kh-47M2 Kinzhal Hypersonic Missile

Let’s break down in depth exactly what happened on the night of the Patriot attack and catch up on the known facts and speculations. Here’s what is known so far:

Russia was said to have conducted a layered, multi-vectored attack which came from various sides including north, east, and south, which included both Geran drones as screening cover, Kalibr missiles, Kh-101s, and finally the Kinzhals. The attack also likely included other cheaper types of drones as decoys to saturate the air defense, and in fact Kiev does attest to that, as in their official ‘shoot down’ graphic they include several drones they comically ID’d as Orlan ‘Supercum’ which was later changed to ‘Supercam’.”

A lot of the Patriot missiles appeared to fail. These fallen pieces are not ‘discarded rocket stages’ or anything like that, but the actual missile heads themselves. In fact, we have photo proof that several of them “failed” mid-flight and did the famous ‘Patriot maneuver’ caught long ago in Saudi Arabia:

Here’s a variety of angles showing the Patriot missile infamously doing the death loop and hitting the ground near its own launcher:

The Patriot appears to have some kind of critical problem with a very high failure rate. It’s no surprise that the following findings were delivered to the U.S. Congress after the Gulf War:

And now there’s a rumor that NATO has launched urgent meetings because these strikes have just exposed the U.S./NATO’s most powerful strategic defense systems, which bodes very badly for NATO’s security. This is the first time in history that the U.S. now has absolute proof that Russian systems can penetrate the most advanced U.S. defenses. Recall, that reportedly Ukraine was armed with the latest Pac-3 missiles, not the older Pac-2s, etc. This has dire consequences for all European security as it proves that Russian missiles can now penetrate any NATO base in Poland and elsewhere with full impunity. In fact, these are the types of tectonic moments that create entire generational doctrinal shifts and change the calculus of defense postures entirely.

Gipfeltreffen der Arabischen Liga kritisiert den Westen

Der Gipfel der Arabischen Liga ist kein Thema in den westlichen Medien, weil sie dann eingestehen müssten, wie gründlich die Politik des US-geführten Westens im Nahen Osten gescheitert ist. Ich habe darüber bereits mehrmals berichtet: Die ehemals USA-treuen Saudis haben den Wunsch der US-Regierung, die Ölförderung zu erhöhen, um den Ölpreis zu senken und damit Russland zu schaden, ignoriert und die Förderung sogar gedrosselt. Die Saudis sind dabei, sich mit dem Iran auszusöhnen und auch Syrien wurde nun wieder in die Arabische Liga aufgenommen – all das ist gegen den ausdrücklichen Wunsch der US-Regierung passiert.

Der Machtverlust der USA im Nahen Osten ist nahezu total. Das zeigt auch die Abschlusserklärung des Gipfeltreffens der Arabischen Liga, in der die arabischen Staaten den Westen – wenn auch, ohne ihn beim Namen zu nennen – heftig kritisieren, indem sie sich mit allem Nachdruck gegen die ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten aussprechen. Damit schließen sie sich in ihrer Wortwahl dem an, was auch Russland und China seit langen fordern und wofür sie den Westen kritisieren.

Ein Vergleich mit Frankreich zeigt den Grad der Verschwendung bei der Bundeswehr

Dass die Bundeswehr in einem traurigen Zustand ist, ist nicht neu. Angeblich wurde die Bundeswehr kaputt gespart, aber davon kann keine Rede sein, wie ich schon 2019 in einem Vergleich zwischen den französischen und den deutschen Verteidigungsbudget aufgezeigt habe. Das Ergebnis war eindeutig: Die französischen Streitkräfte bekamen für ihr Geld nicht nur mehr Waffensysteme als die Bundeswehr, in Frankreich funktionieren die Waffensysteme sogar.

Bekanntlich ist das bei der Bundeswehr keineswegs gegeben, wie die Medien seit Jahren berichten. 2019 waren von 128 Eurofighter-Jets der Bundeswehr nur 39 flugbereit, von 72 CH-53-Transporthubschraubern waren es nur 16. Bei den Panzern sah es nicht besser aus, wegen Ersatzteilmangel wurden Panzer der Bundeswehr „kanibalisiert“.

Man sieht an diesem Vergleich sehr deutlich, dass Deutschland für sogar mehr Geld weit weniger Waffensysteme bekommt als Frankreich. Das lässt sich nur durch unglaubliches Missmanagement im Bundesverteidigungsministerium erklären. Oder mit Korruption ungeheuren Ausmaßes.

Suchen Sie es sich aus: Die Bundeswehrführung im deutsche Verteidigungsministerium ist entweder inkompetent oder korrupt.

Geopolitische Wochenschau 20/23

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Die Europäer wollen Frieden in der Ukraine, Biden aber nicht

Seymour Hersh hat einen neuen Artikel mit den Erkenntnissen seiner Quellen in den US-Geheimdiensten veröffentlicht. Darin berichtet Hersh, dass viele Europäer ein Ende des Krieges in der Ukraine wollen, dass Biden das jedoch nicht will. Biden werde unvollständig informiert.

Wie einige amerikanische Geheimdienstler wissen und im Geheimen berichtet haben, wird auf Betreiben von Regierungsvertretern auf verschiedenen Ebenen in Polen, Ungarn, Litauen, Estland, der Tschechoslowakei und Lettland jedoch noch etwas anderes vorbereitet. Diese Länder sind allesamt Verbündete der Ukraine und erklärte Feinde von Wladimir Putin.

Angeführt wird diese Gruppe von Polen, dessen Führung die russische Armee nicht mehr fürchtet, weil ihr Auftritt in der Ukraine den Glanz ihres Erfolgs bei Stalingrad im Zweiten Weltkrieg vergessen lässt. Sie hat Selensky im Stillen dazu gedrängt, einen Weg zu finden, den Krieg zu beenden – notfalls auch durch seinen Rücktritt – und den Wiederaufbau seines Landes in Angriff zu nehmen. Selensky lässt sich nicht beirren, wie aus abgehörten Nachrichten und anderen Daten hervorgeht, die der CIA bekannt sind, aber er beginnt, die private Unterstützung seiner Nachbarn zu verlieren.

Eine der treibenden Kräfte für die stillen europäischen Gespräche mit Selensky sind die mehr als fünf Millionen Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind und die Grenzen des Landes überquert und sich im Rahmen eines EU-Abkommens für vorübergehenden Schutz, der Aufenthaltsrechte, Zugang zum Arbeitsmarkt, Wohnraum, Sozialhilfe und medizinische Versorgung umfasst, in den Nachbarländern registriert haben.

Vor einigen Wochen habe ich erfahren, dass die amerikanischen Geheimdienste wissen, dass einige Offizielle in Westeuropa und den baltischen Staaten ein Ende des Krieges zwischen der Ukraine und Russland wünschen. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass es für Selensky an der Zeit ist, „umzukehren“ und eine Einigung anzustreben. Ein sachkundiger amerikanischer Beamter sagte mir, dass einige in der Führung Ungarns und Polens zu denen gehören, die sich dafür einsetzen, dass die Ukraine in ernsthafte Gespräche mit Moskau einbezogen wird. „Ungarn ist ein wichtiger Akteur in dieser Angelegenheit, ebenso wie Polen und Deutschland, und sie arbeiten daran, Selensky zum Einlenken zu bewegen“, so der amerikanische Beamte. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben deutlich gemacht, dass „Selensky behalten kann, was er hat“ – eine Villa in Italien und Anteile an Offshore-Bankkonten -, „wenn er ein Friedensabkommen ausarbeitet, selbst wenn er dafür bezahlt werden muss, wenn das der einzige Weg ist, um ein Abkommen zu erzielen.“

Bisher, so der Beamte, hat Selensky solche Ratschläge abgelehnt und Angebote mit hohen Geldsummen ignoriert, die ihm den Rückzug auf ein ihm gehörendes Anwesen in Italien erleichtern sollten.

Es gibt eine Realität, die einige Elemente in der amerikanischen Geheimdienst-Community nicht ignorieren können, sagte der Beamte, auch wenn das Weiße Haus sie ignoriert: „Der Ukraine geht das Geld aus, und es ist bekannt, dass die nächsten vier Monate kritisch sind. Und die Osteuropäer sprechen über einen Deal“. Das Problem für sie, so der Beamte, „ist, wie man die USA dazu bringen kann, Selensky nicht mehr zu unterstützen“. Die Unterstützung des Weißen Hauses geht über die Erfordernisse des Krieges hinaus: „Wir zahlen alle Rentenfonds für die Ukraine.”

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I Want To Remind Everyone…

A precision strike by a Russian hypersonic Kinzhal missile has destroyed a Patriot air defense system in Kiev, the Defense Ministry in Moscow reported on Tuesday. The Ukrainian government previously claimed that Kinzhal missiles had been intercepted by the US-made weapons platform. The Russian military did not provide further details about the strike, which was the first time Moscow claimed to have hit the long-range system supplied to Ukraine by its Western backers. Kiev reported that it had withstood a massive missile attack by Russian forces on Monday night. The Ukrainian military claimed to have intercepted six Kinzhal missiles, in addition to various other aerial targets.

So, what do I want to remind you of? This:

⚠️⚠️⚠️ Per this highly inflated intercept probability by a single defensive missile, it should take 10-11 or even 21 defensive missiles to intercept a single Zircon! ⚠️⚠️⚠️

  1. Substitute Zircon for Kinzhal. Numbers will be the same.
  2. And keep in mind that this is a THEORETICAL probability, which still is absolutely grim, because it is calculated on the assumption of a very small but not entirely trivial Pkill = 0.2 of AD missile.   

In reality, Patriot PAC3 has about zero probability of kill of hypersonic weapon, especially in dense EW environment and in a combination salvo. I warned, that transfer of Patriot to 404 will end like this and… it did. Surprise, surprise. And here is the thing: NATO AD systems, be them ground based or ship-borne are absolutely useless against modern Russian weapons.

Now we have an empirical proof of that. Pentagon knows this.

In Related News.

Against the news of Patriot being annihilated this should not also be forgotten. 

Several Storm Shadow cruise missiles, which were recently supplied to Ukraine by Britain, have been shot down by Russian air defenses over the past 24 hours, its Defense Ministry has said. “Seven Storm Shadow long-range cruise missiles, three HARM anti-radar missiles and seven HIMARS multiple rocket launcher shells were intercepted,” the ministry’s spokesman, Lieutenant General Igor Konashenkov, announced during a briefing on Tuesday. He didn’t say where the intercepts had taken place. According to Konashenkov, 22 Ukrainian drones were also destroyed over Russia’s newly incorporated territories: the People’s Republics of Donetsk and Lugansk, and Zaporozhye and Kherson Regions.

This is how REAL air defense works. So, as was explained earlier, first two Storm Shadows which haven’t been intercepted have been launched at civilian targets in Lugansk. Naturally, those targets haven’t been defended by AD systems. US provides 24/7 intel to VSU, including electronic “map” which accounts for radar “picture” of Russian AD systems. In other words, the US provides intel on gaps in radar field. But even here they are primarily reduced to what amounts to attacks on civilian targets. As I already stated on many occasions, I will repeat again–the SMO will be, if not already, studied in all leading military academies as an example of how to fight modern war.

Imran Khan und die Unabhängigkeit Pakistans

Pakistan war nie unabhängig. Es ist immer ein Spielzeug in den Händen des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten geblieben. Während des westlichen Krieges gegen das afghanische kommunistische Regime wurde es zu einem Rückzugsstützpunkt für die Mudschaheddin und die arabischen Kämpfer von bin Laden. Doch seit einem Jahrzehnt versucht ein außergewöhnlicher Cricket-Champion, Pakistan zu befreien, Frieden mit Indien zu schließen und soziale Dienste zu schaffen. Sein Name ist Imran Khan.”

Imran Khan ist also ein Sunnit, der einen schiitischen Philosophen bewundert. Er beabsichtigt sein Land zu modernisieren, nicht indem er dessen religiöse Traditionen ausrottet, sondern im Gegenteil, indem er versucht, sie auszuwählen, um nur das Beste zu bewahren. Er ist außerordentlich offen und tolerant in einem Land, das als erstes der Welt von der ägyptischen Bruderschaft der Muslimbrüder regiert wurde, einer sektiererischen politischen Partei, die dem britischen MI6 unterstand. Wie Ali Shariati ist er ein Revolutionär im edlen Sinne des Wortes und ein Antiimperialist. In seinem politischen Leben wird er nie aufhören, den Würgegriff der Angelsachsen auf sein Land anzuprangern. Er wird daher logischerweise zum Schreck der britischen und amerikanischen Imperialisten werden.

🤷🏻‍♂️🤷🏻‍♂️ QED! 🤷🏻‍♂️🤷🏻‍♂️
Die Schweizer Armee ist nicht einsatzfähig

Die Armee ist nicht einsatzfähig, weder gegenwärtig noch in absehbarer Zukunft. Dies scheint aber in der Öffentlichkeit kaum bekannt zu sein.

What are we to Make of Prigozhin and the Wagner Group? – A Son of the New American Revolution

Wagner Group is not a creation of Evgeny Prigozhin. Forget about the popular Western meme that Wagner is a Russian version of the Dirty Dozen — convicts and criminals given a chance to redeem themselves by putting on a Russian uniform and risking their lives. That is an image that Russian intelligence has pushed and the gullible folks in the West have gobbled it up.

I give credence to Alexander Mercouris’ reporting on the history of Wagner — i.e., it was formed under the direction of Russia’s military intelligence outfit, the GRU, and the Russian version of the FBI, i.e., the FSB. In other words, Wagner is more akin to the CIA’s Special Activities Division (i.e., SAD), which is the military arm of the CIA, and the French Foreign Legion. Wagner, in my opinion, is not under the operational control of Prigozhin. Not only is he a master of the culinary arts but he is a damn, fine actor. Prigozhin presents the world with the image of a man teetering on the edge of madness and megolamania and the intelligence agencies in the U.S. and other NATO countries lap it up.

I do not believe in coincidence. The fact that Prigozhin is linked so publicly with a military organization and an internet information operation that are all under the control of Russia intelligence, leads me to believe that he is an important actor in the Russian campaign to deceive and confuse the West about its true military plans and objectives. Last week, Prigozhin did his best to convince the NATO countries that Wagner was on the ropes and faced with a real risk of being overrun by newly energized and supplied Ukrainian troops. That was then.

Today, according to Prigozhin?

. . .the units of the Wagner PMCs have advanced up to 130 m in and around the so-called “Nest”. The PMC assault groups occupied 91,000 meters.
1.69 square kilometers of Bakhmut remain under enemy control.
9 high-rise buildings were liberated during the day, 28 high-rise buildings under our control, 20 under enemy control.
The assault groups continue to carry out tasks for the final capture of Bakhmut, and also work on the flanks, where they had to stay to stop attempts to break through.”

Yeah, this is the guy that the Washington Post claims is secretly negotiating with Ukraine to sell out the Russians. Now do you understand why I’m throwing the B.S. flag?

„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“

In seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick ist das russische Fernsehen auf die neuesten Waffenlieferungen aus Großbritannien an die Ukraine eingegangen. Die Storm Shadow Marschflugkörper können auch tief ins russische Hinterland schießen, was Kiew sicherlich früher oder später nutzen wird. Aktuell sind zwei dieser Raketen bereits in Lugansk eingeschlagen, wo es seit einem Jahr keine Explosionen mehr gegeben hat, weil die Front zu weit weg ist und die Stadt nicht mehr in Reichweite der ukrainischen Waffen lag. Nur der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass Kiew dabei zivile Ziele in Lugansk angegriffen hat und unter anderem sechs Minderjährige verletzt wurden.

Der Kommentar des russischen Fernsehens war deutlich und er enthielt auch die ziemlich offene Erinnerung an London, dass die britischen Inseln klein und verwundbar sind. Auch, wenn das nicht direkt gesagt wurde, war das eine Erinnerung an die Poseidon-Torpedos Russlands, die autonom unterwegs sind und unter Wasser atomare Explosionen auslösen können. Eine gezündete Poseidon würde reichen, um die britischen Inseln mit einer 500 Meter hohen Tsunami-Welle zu überrollen.

Man fragt sich, warum London ohne jede Rücksicht auf die eigene Sicherheit eine Atommacht provoziert, anstatt auf Verhandlungen zu setzen.

Es ist klar, dass Russland antworten wird, aber der Konflikt wird so schon ein anderes Niveau haben. Das russische Außenministerium reagierte in einer Sondererklärung scharf auf die britische Lieferung der Storm-Shadow-Raketen an die Ukraine: „Wir betrachten diese Entscheidung als einen weiteren extrem feindseligen Schritt Londons, der zu einer ernsthaften Eskalation führt. Die Lieferung von Langstrecken- und Präzisionsraketensystemen an das Kiewer Regime ist ein klarer Beweis für die beispiellose Verwicklung Großbritanniens in den Ukraine-Konflikt. Indem Großbritannien mit der Geopolitik spielt, ist es offensichtlich bereit, alle Grenzen zu überschreiten und den Konflikt in Bezug auf Zerstörung und Verluste an Menschenleben auf ein grundlegend neues Niveau zu heben.“

Und ob Zufall oder nicht, unmittelbar nach der Nachricht über die Lieferung britischer Langstreckenraketen vom Typ Storm Shadow an Kiew wurden Experten zufolge am nächsten Tag zwei Raketenangriffe auf Lugansk aus einer Entfernung von mindestens 150 Kilometern gestartet. Lugansk war seit Beginn der Militäroperation nicht in Feuerreichweite. Jetzt ist es in Feuerreichweite.

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To Give A Proper Perspective…

let me decipher a little bit why this is startling. Even militarily illiterate people understand that, depending on the object, ranging from AD radar to position of troops, let alone production plant, one has to strike them not with one or two missiles, but with the salvo. So, what is, then, the expenditure of missiles by Black Sea frigates, subs and small missile ships?”

Add all this together and we can see that the Black Sea Fleet alone launched around (plus-minus) if we round it: 1,100 + 300 =1,400 stand off high precision weapons, aka cruise missiles. Do not also forget that the aviation of the Black Sea Fleet was and is also involved in SMO, but this data is unavailable for now. What is known that SU-30SMs (and some SU-24) of the 43rd Fighter Regiment of the Black Sea Fleet are engaged constantly in combat missions. 

So, now, just by counting what the ships and BRAV of the Black Sea Fleet do, one can definitely get the economic framework, so to speak, or scale of the military-economic potential Russia brings to bear.

Tried-and-true: U.S. and allied militaries have flight-tested the GPS-enabled Tomahawk 550 times and used it in combat more than 2,300 times. Its most recent use came in 2018, when U.S. Navy warships and submarines launched 66 Tomahawk missiles at Syrian chemical weapon facilities.

Considering the fact that GPS-guided Tomahawks have been introduced in 1993, 30 years ago, it gives you a proper perspective of the scale of SMO.

Douglas Macgregor – Humiliating Russia and Making Terrible Mistakes

Words of wisdom by Colonel McGregor. (Video)

🤡🤷🏻‍♂️⭐️
Publikationshinweis: Bericht des Bundesrates zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Art. 70 Nachrichtendienstgesetz (NDG)

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Mai 2023 den jährlichen Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Art. 70 NDG verabschiedet. Der Bericht wurde vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB) erstellt und bezieht sich auf die im NDG genannten Bedrohungen sowie auf sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland.

[Anm. Redaktor: Der Bericht ist peinlich und bildet die Realität so lückenhaft ab, dass ein falsches Lagebild entsteht. Die Schweiz unterliegt einem ‘geopolitischen Fehler 2. Art’! siehe auch hier.]

⭐️⭐️⭐️⭐️ 🤔 🤬🤬🤬🤬
«Wir brauchen eine verstärkte internationale Kooperation in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik»

Ansprache von Bundesrätin Viola Amherd, Chefin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich der Jahreskonferenz der Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr (RKMZF) in Islikon, Freitag, 12. Mai 2023.”

Wir diskutieren derzeit die aussen- und sicherheitspolitische Kooperation [sic!] und die Rolle der Schweiz in Europa so intensiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Wir haben im Sicherheitspolitischen Bericht 2021 auf das zunehmend konfrontative Verhalten Russlands hingewiesen, ebenso auf das Risiko einer Eskalation an der Ostgrenze.

Leider ist eine solche eingetreten, indem Russland die Ukraine mit Waffengewalt angegriffen hat, in Verletzung aller internationaler Normen.

Und dies in drastischerer und brutalerer Form, als wir erwartet haben.

Russlands Angriff wird die sicherheitspolitische Lage in Europa und darüber hinaus noch jahrelang prägen.

Im Zusatzbericht zum Sicherheitspolitischen Bericht vom September 2022 haben wir die ersten Folgen des Krieges analysiert.

Erstens zeigt der Krieg in der Ukraine die Notwendigkeit, den Fokus stärker auf einen wirksamen Bevölkerungsschutz, einen leistungsfähigen Nachrichtendienst und auf die Verteidigung zu setzen, und zwar auf eine adäquat ausgerüstete Armee.

Zweitens erfordern der Krieg und die unsichere Zukunft, die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit. [Anm. Red.: Wirklich???]

Dank unserer geografischen Lage profitieren wir von unserem stabilen Umfeld und indirekt vom Schutz der Nato – ohne unser Zutun.

Das bedeutet, dass die Nato, darunter unsere drei grossen Nachbarstaaten, unsere naheliegende Partnerin ist.

Auch die EU gehört zu unseren Partnern in der internationalen Sicherheitskooperation. [Anm. Red.: Die EU???]

Die Grenzen der Neutralität für die Kooperation sind dabei klar.

Die Schweiz geht keine Verpflichtungen zur militärischen Unterstützung im Kriegsfall ein. Wir müssen auch entsprechende Sachzwänge vermeiden. [Anm. Red.: Übersetzung: Wir wollen nicht ‘müssen’, aber ‘dürfen’ und ‘können’. Denn im Grunde ‘wollen’ wir ja oder zumindest ‘sollen’ wir.]

Das lässt aber viel Spielraum für die Zusammenarbeit. Und gemäss einer ETH-Studie befürwortet auch eine Mehrheit der Bevölkerung eine stärkere Zusammenarbeit mit der Nato. [sic! – und wie viele befürworten die Neutralität??]

Eine funktionierende Zusammenarbeit mit der Nato und unseren grossen Nachbarstaaten setzt im Ernstfall voraus, mit ihnen militärisch interoperabel zu sein.

Das muss in Friedenszeiten vorbereitet und geübt werden.

Das ist Bestandteil unserer sicherheits- und verteidigungspolitischen Strategie.

Unsere Absicht ist es, Kooperationsmöglichkeiten viel stärker als bislang zu nutzen.

Konkret wollen wir die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in verteidigungsrelevante Bereiche ausweiten.

Die Nato wie die EU haben uns gesagt, sie seien offen und begrüssen unsere Absicht.

Bei der Nato sehen wir Möglichkeiten in den verschiedensten Bereichen:

  • Mit der Nato bereiten wir den Abschluss eines individualisierten Partnerschaftsprogramms (ITPP) noch in diesem Jahr vor, um die Interoperabilität zu stärken und auf verteidigungsrelevante Bereiche auszuweiten.
  • Zudem streben wir eine stärkere personelle Beteiligung an den Centres of Excellence der Nato an. Diese befassen sich mit spezifischen Herausforderungen, beispielsweise Cybersicherheit, Genietruppen oder Militärmedizin;
  • Weiter wollen wir an mehr Übungen teilnehmen als Beobachter und später als Teilnehmer, einschliesslich Übungen zur Verteidigung. [sic!!!]
  • Wir planen zudem die Entsendung von mehr Stabsoffizieren in die Strukturen der Nato, um die Zusammenarbeit in den internationalen Stäben zu trainieren.

Auch bei der EU wollen wir die sicherheits- und verteidigungspolitische Kooperation intensivieren.

Dass die Schweiz aufgrund des Neutralitätsrechts der Ukraine keine Waffen direkt liefert, ist klar und unbestritten.

Was hingegen auf kein Verständnis stösst, ist, dass die Schweiz die Wiederausfuhr von Kriegsmaterial nicht bewilligt.

Das Parlament diskutiert mögliche Anpassungen. Sie kennen die Debatten. Die Diskussionen sind intensiv.

Was haben US-Biolaboratorien in der Ukraine zu suchen?

Schon wenige Tage nach dem Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine kamen erste Informationen an die Öffentlichkeit über die von den USA in der Ukraine betriebenen Bio- und Chemie-Labore. Russland hat dazu inzwischen wiederholt gefundene Dokumente veröffentlicht

Das sich dabei abzeichnende Bild über den Zweck derartiger Forschungen lässt einen nicht nur erschrecken. Die Vorstellungen über das, was in diesen Laboren erschaffen werden soll und wohl teilweise auch schon wurde, sollte bei allen Menschen sämtliche Alarmglocken läuten lassen. 

Denn Forschungen zur Schaffung von z.B. Krankheitskeimen, die nur bestimmte Ethnien befallen, also z.B. Ostslawen, Chinesen, Kaukasier usw., wirft nicht nur Fragen über die Sinnhaftigkeit derartiger Forschungen auf. Zu Ende gedacht eröffnet eine solche Forschung Dimensionen einer militärischen Kriegsführung, wie sie bislang nur in Science-Fiction Romanen oder Filmen vorkam und da auch nur in den Händen der Bösen. Das sich hinter derartigen Strategien abzeichnende Denken ist in der Tat in seiner Dimension im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Es sind die USA, die diese Forschungen massiv vorantreiben. Nicht nur in der Ukraine.

Patt-Situation in der Ukraine und Sturm im Wasserglas

Die erwarteten Angriffe auf die traditionelle Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau blieben aus und die ukrainische Frühjahrsoffensive verzögert sich weiter. Jetzt steigt die Gefahr von Verzweiflungstaten. Aber insgesamt wird man wohl davon ausgehen müssen, dass die Lage im kommenden Sommer nicht wesentlich anders sein wird, als aktuell. Derweil streiten sich Evgeny Prigozhin und Sergei Shoigu um Munition und politisches Ansehen.

Ein genauerer Blick auf die Liste der Munition, welche die russische Armee an Prigozhins Firma für die Monate März und April lieferte, muss Staunen auslösen: Die PMC Wagner erhielt Munition im Umfang von mindestens 150 Bahnwaggons, vielleicht auch 200. Dazu müssen weitere Nachschubgüter massenweisen Verbrauchs gekommen sein, wie Treibstoff, Hindernismaterial und Ersatzteile, denn mit der Lieferung von Munition alleine ist es ja nicht getan. Zum Transport dieser Masse von Munition werden insgesamt wohl ein gutes halbes Dutzend Züge gefahren sein, notabene ohne, dass die ukrainische Armee, die dank westlicher nachrichtendienstlicher Unterstützung angeblich alle Aktivitäten des russischen Militärs erkenne, den Transport verhindern konnte. Für die übrigen Nachschubgüter ist wohl nochmals die gleiche Anzahl an Zügen anzusetzen.

Die PMC Wagner stellt aber weniger als 10 Prozent des russischen Personals im Osten der Ukraine. Zur Versorgung des Gros der russischen Truppen müssen folglich nochmals Dutzende von Zügen gerollt sein, denn an anderen Brennpunkten des Geschehens entlang der Front waren die Kämpfe in den vergangenen Wochen nicht minder intensiv. Prigozhin mit seiner Gruppe Wagner war einfach immer im Zentrum der Berichterstattung. Insgesamt bestätigt sich die Erfahrung aus den Kriegen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, wonach der Verbrauch von Munition in Kriegszeiten um das 12- bis 30-fache steigen kann.