Geopolitische Wochenschau 15/23

Wenn Imperien sterben

Vor Jahren stellte Doug Casey fest: „Wenn Imperien sterben, tun sie das mit überraschender Geschwindigkeit.

Damals sorgte diese Bemerkung für Kopfschütteln, doch er hatte mit seiner Beobachtung völlig recht.

Ernest Hemingway machte eine ähnliche Bemerkung, als eine Figur in seinem Roman The Sun Also Rises gefragt wurde, wie er bankrott gegangen sei. Die Antwort lautete: „Erst allmählich, dann plötzlich“.

Auch dies klingt kryptisch, ist aber zutreffend.

Jedes Imperium ist auf dem Höhepunkt seiner Macht allmächtig, aber die Zerbrechlichkeit eines Imperiums, das sich im Niedergang befindet, ist schwer zu begreifen, da die Bilder meist nicht zeigen, was bald kommen wird.

Große Länder sind auf traditionellen Werten aufgebaut – Fleiß, Selbstvertrauen, Ehre usw. Aber Imperien sind etwas ganz anderes. Auch wenn es fraglich erscheint, ist ein Imperium ein großes Land, dessen traditionelle Werte es zu ungewöhnlichem Wohlstand geführt haben. Es gibt viele Länder, große wie kleine, die in ihren prägenden Werten „groß“ sind, aber nur wenige werden zu Imperien.

Ja, der Wohlstand beruht auf traditionellen Werten, aber ein großes Land wird erst dann zu einem Imperium, wenn sein Wohlstand ausreicht, um sich auszubreiten, in andere Länder einzufallen, deren Vermögen zu plündern und deren Völker zu unterwerfen.

Wir neigen dazu, im Nachhinein zu begreifen, dass dies das Römische Reich erst möglich gemacht hat. Und wir akzeptieren, dass das spanische Reich durch die Invasion Amerikas und die Plünderung des präkolumbianischen Goldes entstanden ist.

Und wir verstehen, dass die winzige britische Insel ihr Imperium dadurch errichtete, dass sie die Welt mit Kolonien überzog, die sie mit Gewalt erobert hatte.

In jedem Fall war das Muster dasselbe – expandieren, erobern, plündern, dominieren.

⭐️
NATO-Soldaten in der Ukraine aktiv

Russland meldet schon seit einiger Zeit, dass NATO-Soldaten aktiv an den Kampfhandlungen teilnehmen, zum Teil als Bedienungsmannschaften der komplexen westlichen Waffensysteme, die ukrainische Soldaten nach einer Expressausbildung gar nicht vollständig beherrschen können. Aber Russland meldet auch kämpfende Bodentruppen aus NATO-Ländern. Dabei sollen beispielsweise bereits einige tausend Polen gefallen sein.

Um formell nicht im Krieg mit Russland zu sein, wird dazu ein Trick benutzt: Offiziell quittieren die NATO-Soldaten den Dienst bei ihrer Armee (wahrscheinlich nicht vollständig, sondern vorübergehend, also mit Rückkehrgarantie) und heuern für sehr gute Gehälter (die Rede ist von mehreren tausend Dollar pro Tag) als Söldner bei privaten Militärfirmen an.

Da es für Russland keine Neuigkeit ist, dass NATO-Soldaten in der Ukraine aktiv sind, ist eine russische Reaktion auf die neuen Enthüllungen unwahrscheinlich. Russland dürfte sich zwar darauf berufen und die Meldung als weitere Bestätigung seiner Feststellung, dass der kollektive Westen in der Ukraine einen Krieg gegen Russland führt, werten, aber weitere Reaktionen sind nicht zu erwarten.

Hat wirklich ein junger Soldat die Geheiminformationen veröffentlicht?

Die Veröffentlichungen von Seymour Hersh zeigen, dass es in US-Geheimdienstkreisen eine große Unzufriedenheit mit der Biden-Administration – namentlich mit Sicherheitsberater Sullivan und Außenminister Blinken – gibt. Hersh hat in seinen Veröffentlichungen immer wieder darauf hingewiesen, dass seine Quelle(n) das als Beweggründe dafür angeben, dass sie ihre Informationen an ihn weitergegeben haben.

Der Grund ist demnach, dass sie die Politik der Biden-Administration für dumm halten, weil sie alle langfristigen Folgen ihrer Politik ausklammert. Davon, dass es die Biden-Administration war, die die Nord Streams gesprengt hat, lenken die westlichen Medien mit der Räuberpistole von der angeblichen „pro-ukrainischen Gruppe“ ab, die die Pipelines im Alleingang gesprengt haben soll. Das mag bei dem westlichen Publikum, das von den westlichen Medien in einem regelrechten „Informationsvakuum“ gehalten wird, funktionieren, aber außerhalb der westlichen Medienblase funktioniert das nicht.

Das kurzfristige Verhalten der aktuellen US-Regierung schadet den US-Interessen, denn es zeigt dem Rest der Welt, dass die USA hemmungslos gegen ihre eigenen „Verbündeten“ vorgehen, was den Versuchen der USA, weitere Verbündete gegen Russland und China hinzuzugewinnen, nicht nur schadet – es macht sie fast unmöglich. Das gilt für viele Themen, die in westlichen Medien keine Rolle spielen, im Rest der Welt aber genau verfolgt werden.

Dass in so kurzer Zeit so viele US-Geheimdienstinformationen aus mehreren Quellen öffentlich werden, hat es meines Wissens noch nicht gegeben, weshalb ich die Möglichkeit, dass der junge Soldat nur ein Bauernopfer ist, das der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, um von dem Aufruhr im US-Geheimdienstapparat abzulenken, nicht ausschließe.

Wenn die Medien bei einer streng geheimen FBI-Operationen vor dem FBI vor Ort sind, dort vorher sogar Interviews mit seiner Mutter führen können, und sie danach die Verhaftung live übertragen, dann deutet das auf eine Show für die Medien, also die „dumme Öffentlichkeit“, hin. Bei einer echten Geheimoperation, wie der Verhaftung eines mit Hochdruck gesuchten Verräters, wird den Medien der Ort der Verhaftung nicht vorher mitgeteilt, weil die Gefahr, dass der Verdächtige gewarnt wird und flieht, viel zu groß ist.

Wann kommt die Offensive? Besuch an der Front in Saporoschje

Der Zweck der Reise war es, dass wir uns ein Bild von der Lage direkt an der Front in Saporoschje machen sollten. Das ist einer der Frontabschnitte, an denen die angekündigte ukrainische Offensive erwartet wird. Ich war zwar auch früher schon nahe der Front, aber diese Reise war nochmal etwas anderes, denn an einen Abschnitt zu fahren, wo eine Offensive ansteht, gibt einem ein mulmiges Gefühl. Allerdings war das nur von kurzer Dauer, denn die Soldaten an der Front sind derart entspannt und zuversichtlich, dass das schnell auf einen selbst abfärbt.

Zur Erklärung muss ich für alle, die noch nie in einem Krieg waren (also wohl 99 Prozent der Leser), erklären, dass Krieg anders ist, als viele sich das vorstellen. Im Krieg verbringen die meisten Soldaten die meiste Zeit mit Warten, es wird nicht ständig gekämpft und geschossen. Die meiste Zeit ist es relativ ruhig und die meisten Soldaten sind damit beschäftigt, Gräben auszuheben oder Stützpunkte einzurichten. Natürlich hört man fast ständig Explosionen, aber die sind meistens weit entfernt.”

Die Einheit, die ich besucht habe, besteht ausschließlich aus Freiwilligen. Gefühlt sind die meisten von ihnen Kosaken aus dem Süden Russlands. Ich habe viele Soldaten danach gefragt, was sie dazu bewegt hat, sich freiwillig an die Front zu melden, und die Antworten waren fast immer identisch: Sie sind Patrioten, die nicht tatenlos zusehen wollten, wie die ukrainische Armee im Donbass Zivilisten, vor allem Kinder, mit Artillerie beschießt und tötet. Die meisten sagten, sie konnten nicht mehr zusehen, sondern wollten helfen.

Viele haben auch explizit gesagt, dass ihnen sehr wohl bewusst ist, dass es sich nicht um einen Krieg gegen die Ukraine handelt. In ihren Augen ist es ein Krieg, in dem sie sich gegen den Westen verteidigen, der anderen Ländern seinen Lebensstil und seine „Werte“ aufzwingen will. Auch der Wunsch, die LGBT-Propaganda aus Russland fernzuhalten, wurde von vielen genannt. Fast alle Soldaten dort haben Kinder oder sogar schon Enkelkinder und ihnen ist es wichtig, dass die Kinder „normal“ aufwachsen, ohne mit LGBT- und Genderlehre indoktriniert zu werden.

Dass eine ukrainische Offensive bevorsteht, ist dort bekannt. Allerdings dürfte die noch ein wenig auf sich warten lassen, denn der Boden dort ist vollkommen verschlammt, wie ich am eigenen Leib erleben durfte. Die dortige Schwarzerde unterscheidet sich stark von anderem Schlamm, es war sehr schwierig, sie von den Scheinwerfern der Autos abzuwaschen, weil sie hartnäckige, fettige Schmierstreifen hinterlässt. Man spürt förmlich, wie fruchtbar der Boden dort ist.

In diesem Schlamm würden die sehr schweren westlichen Panzer einfach steckenbleiben, weshalb eine ukrainische Offensive zumindest in der unmittelbaren Zukunft nicht zu erwarten ist. Dazu müssen die Böden erst trocknen. Auch die Washington Post hat gerade erst gemeldet, dass die ukrainische Offensive wegen des Wetters und auch wegen schlechter Versorgung der ukrainischen Truppen immer wieder verschoben wird.

Allerdings machen die Leopard- und Abrams-Panzer den Soldaten keine Angst. Die Türkei hat in Syrien Leopard-Panzer eingesetzt und dabei sehr viele Panzer verloren. Und im Irak wurden etwa 80 Abrams-Panzer vom IS abgeschossen. Die Schwachstellen dieser Panzer sind daher allgemein bekannt und es gibt sogar Merkblätter, auf denen die verwundbaren Punkte dieser Panzer gezeigt werden. Ein Soldat nannte die Panzerlieferungen abwinkend „eine PR-Aktion“.

Ob die westlichen Panzer tatsächlich so wirkungslos sein werden, wie die Soldaten vor Ort sagen, wird man sehen. Für mich war es jedenfalls überraschend, wie gelassen – ja sogar abschätzig – vor Ort über die vom Westen gelieferten Panzer gesprochen wird. Von Angst kann jedenfalls nicht die Rede sein, was auch daran liegen dürfte, dass es sich dort um flaches Land handelt, auf dem die Panzer schon in mehreren Kilometern Entfernung deutlich zu sehen sein werden, wenn sie vorrücken sollten.

Die Aussichten der ukrainischen Offensive werden als gering eingeschätzt

Ich war bekanntlich gerade im Donbass, wobei ich am Sonntag auch direkt an der Front im Bereich Saporoschje gewesen bin und viel Zeit hatte, mit den Soldaten und Kommandeuren vor Ort zu sprechen. Ich war überrascht, wie gleichgültig die Soldaten, die den Schlag im Falle einer ukrainischen Offensive als erste abbekommen, den westlichen Panzern gegenüber sind. Da sowohl Leopard-2-Panzer als auch Abrams-M1-Panzer in Syrien und im Irak zum Einsatz gekommen sind und dabei von Terroristen des IS dutzendfach abgeschossen wurden, sind deren Schwachstellen in Fachkreisen bekannt. Russische Soldaten haben mir viele Informationen darüber gezeigt, wo die wichtigsten Schwachstellen dieser Panzer sind. Einer der Soldaten nannte die Entsendung der Panzer sogar abschätzig „nur eine PR-Aktion“, was mich sehr überrascht hat.

Noch interessanter ist jedoch, dass man in den USA, wo Geheimdienste und Pentagon bestens über die Pläne der Ukraine informiert sind, weil sie daran mitgearbeitet haben, offenbar zu den gleichen Schlüssen gekommen ist: An die ukrainische Offensive werden keine großen Erwartungen geknüpft und es wird in den USA ausgeschlossen, dass die Ukraine trotz aller westlichen Waffenlieferungen den Erfolg vom letzten September, als sie in Cherson und Charkow größere Geländegewinne erzielen konnte, wiederholen kann. Das zumindest geht aus den geheimen Dokumenten hervor, die seit einigen Tagen von Unbekannten im Netz veröffentlicht werden und die von der Washington Post analysiert wurden.

Die mediale Hysterie und was die Medien dabei verschweigen

Der französische Präsident Macron hat die EU nach seiner Chinareise in Interviews davor gewarnt, den USA blind zu folgen. Das hat zu einer geradezu hysterischen Reaktion der transatlantischen Medien geführt.

Offenbar hat Macron nur ausgesprochen, was „einige europäische Staats- und Regierungschefs“ in Brüssel hinter vorgehaltener Hand sagen. Darüber erfährt der Spiegel-Leser allerdings kein Wort, denn das würde das gewollte Bild der angeblichen Einheit in der EU stören…

Wenn Imperien sterben

Vor Jahren stellte Doug Casey fest: „Wenn Imperien sterben, tun sie das mit überraschender Geschwindigkeit.

Damals sorgte diese Bemerkung für Kopfschütteln, doch er hatte mit seiner Beobachtung völlig recht.

Ernest Hemingway machte eine ähnliche Bemerkung, als eine Figur in seinem Roman The Sun Also Rises gefragt wurde, wie er bankrott gegangen sei. Die Antwort lautete: „Erst allmählich, dann plötzlich“.

Auch dies klingt kryptisch, ist aber zutreffend.

Jedes Imperium ist auf dem Höhepunkt seiner Macht allmächtig, aber die Zerbrechlichkeit eines Imperiums, das sich im Niedergang befindet, ist schwer zu begreifen, da die Bilder meist nicht zeigen, was bald kommen wird.

Große Länder sind auf traditionellen Werten aufgebaut – Fleiß, Selbstvertrauen, Ehre usw. Aber Imperien sind etwas ganz anderes. Auch wenn es fraglich erscheint, ist ein Imperium ein großes Land, dessen traditionelle Werte es zu ungewöhnlichem Wohlstand geführt haben. Es gibt viele Länder, große wie kleine, die in ihren prägenden Werten „groß“ sind, aber nur wenige werden zu Imperien.

Ja, der Wohlstand beruht auf traditionellen Werten, aber ein großes Land wird erst dann zu einem Imperium, wenn sein Wohlstand ausreicht, um sich auszubreiten, in andere Länder einzufallen, deren Vermögen zu plündern und deren Völker zu unterwerfen.

Wir neigen dazu, im Nachhinein zu begreifen, dass dies das Römische Reich erst möglich gemacht hat. Und wir akzeptieren, dass das spanische Reich durch die Invasion Amerikas und die Plünderung des präkolumbianischen Goldes entstanden ist.

Und wir verstehen, dass die winzige britische Insel ihr Imperium dadurch errichtete, dass sie die Welt mit Kolonien überzog, die sie mit Gewalt erobert hatte.

In jedem Fall war das Muster dasselbe – expandieren, erobern, plündern, dominieren.

NATO-Soldaten in der Ukraine aktiv

Russland meldet schon seit einiger Zeit, dass NATO-Soldaten aktiv an den Kampfhandlungen teilnehmen, zum Teil als Bedienungsmannschaften der komplexen westlichen Waffensysteme, die ukrainische Soldaten nach einer Expressausbildung gar nicht vollständig beherrschen können. Aber Russland meldet auch kämpfende Bodentruppen aus NATO-Ländern. Dabei sollen beispielsweise bereits einige tausend Polen gefallen sein.

Um formell nicht im Krieg mit Russland zu sein, wird dazu ein Trick benutzt: Offiziell quittieren die NATO-Soldaten den Dienst bei ihrer Armee (wahrscheinlich nicht vollständig, sondern vorübergehend, also mit Rückkehrgarantie) und heuern für sehr gute Gehälter (die Rede ist von mehreren tausend Dollar pro Tag) als Söldner bei privaten Militärfirmen an.

Da es für Russland keine Neuigkeit ist, dass NATO-Soldaten in der Ukraine aktiv sind, ist eine russische Reaktion auf die neuen Enthüllungen unwahrscheinlich. Russland dürfte sich zwar darauf berufen und die Meldung als weitere Bestätigung seiner Feststellung, dass der kollektive Westen in der Ukraine einen Krieg gegen Russland führt, werten, aber weitere Reaktionen sind nicht zu erwarten.

Hat wirklich ein junger Soldat die Geheiminformationen veröffentlicht?

Die Veröffentlichungen von Seymour Hersh zeigen, dass es in US-Geheimdienstkreisen eine große Unzufriedenheit mit der Biden-Administration – namentlich mit Sicherheitsberater Sullivan und Außenminister Blinken – gibt. Hersh hat in seinen Veröffentlichungen immer wieder darauf hingewiesen, dass seine Quelle(n) das als Beweggründe dafür angeben, dass sie ihre Informationen an ihn weitergegeben haben.

Der Grund ist demnach, dass sie die Politik der Biden-Administration für dumm halten, weil sie alle langfristigen Folgen ihrer Politik ausklammert. Davon, dass es die Biden-Administration war, die die Nord Streams gesprengt hat, lenken die westlichen Medien mit der Räuberpistole von der angeblichen „pro-ukrainischen Gruppe“ ab, die die Pipelines im Alleingang gesprengt haben soll. Das mag bei dem westlichen Publikum, das von den westlichen Medien in einem regelrechten „Informationsvakuum“ gehalten wird, funktionieren, aber außerhalb der westlichen Medienblase funktioniert das nicht.

Das kurzfristige Verhalten der aktuellen US-Regierung schadet den US-Interessen, denn es zeigt dem Rest der Welt, dass die USA hemmungslos gegen ihre eigenen „Verbündeten“ vorgehen, was den Versuchen der USA, weitere Verbündete gegen Russland und China hinzuzugewinnen, nicht nur schadet – es macht sie fast unmöglich. Das gilt für viele Themen, die in westlichen Medien keine Rolle spielen, im Rest der Welt aber genau verfolgt werden.

dass in so kurzer Zeit so viele US-Geheimdienstinformationen aus mehreren Quellen öffentlich werden, hat es meines Wissens noch nicht gegeben, weshalb ich die Möglichkeit, dass der junge Soldat nur ein Bauernopfer ist, das der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, um von dem Aufruhr im US-Geheimdienstapparat abzulenken, nicht ausschließe.

Wenn die Medien bei einer streng geheimen FBI-Operationen vor dem FBI vor Ort sind, dort vorher sogar Interviews mit seiner Mutter führen können, und sie danach die Verhaftung live übertragen, dann deutet das auf eine Show für die Medien, also die „dumme Öffentlichkeit“, hin. Bei einer echten Geheimoperation, wie der Verhaftung eines mit Hochdruck gesuchten Verräters, wird den Medien der Ort der Verhaftung nicht vorher mitgeteilt, weil die Gefahr, dass der Verdächtige gewarnt wird und flieht, viel zu groß ist.

Wann kommt die Offensive? Besuch an der Front in Saporoschje

Der Zweck der Reise war es, dass wir uns ein Bild von der Lage direkt an der Front in Saporoschje machen sollten. Das ist einer der Frontabschnitte, an denen die angekündigte ukrainische Offensive erwartet wird. Ich war zwar auch früher schon nahe der Front, aber diese Reise war nochmal etwas anderes, denn an einen Abschnitt zu fahren, wo eine Offensive ansteht, gibt einem ein mulmiges Gefühl. Allerdings war das nur von kurzer Dauer, denn die Soldaten an der Front sind derart entspannt und zuversichtlich, dass das schnell auf einen selbst abfärbt.

Zur Erklärung muss ich für alle, die noch nie in einem Krieg waren (also wohl 99 Prozent der Leser), erklären, dass Krieg anders ist, als viele sich das vorstellen. Im Krieg verbringen die meisten Soldaten die meiste Zeit mit Warten, es wird nicht ständig gekämpft und geschossen. Die meiste Zeit ist es relativ ruhig und die meisten Soldaten sind damit beschäftigt, Gräben auszuheben oder Stützpunkte einzurichten. Natürlich hört man fast ständig Explosionen, aber die sind meistens weit entfernt.”

Die Einheit, die ich besucht habe, besteht ausschließlich aus Freiwilligen. Gefühlt sind die meisten von ihnen Kosaken aus dem Süden Russlands. Ich habe viele Soldaten danach gefragt, was sie dazu bewegt hat, sich freiwillig an die Front zu melden, und die Antworten waren fast immer identisch: Sie sind Patrioten, die nicht tatenlos zusehen wollten, wie die ukrainische Armee im Donbass Zivilisten, vor allem Kinder, mit Artillerie beschießt und tötet. Die meisten sagten, sie konnten nicht mehr zusehen, sondern wollten helfen.

Viele haben auch explizit gesagt, dass ihnen sehr wohl bewusst ist, dass es sich nicht um einen Krieg gegen die Ukraine handelt. In ihren Augen ist es ein Krieg, in dem sie sich gegen den Westen verteidigen, der anderen Ländern seinen Lebensstil und seine „Werte“ aufzwingen will. Auch der Wunsch, die LGBT-Propaganda aus Russland fernzuhalten, wurde von vielen genannt. Fast alle Soldaten dort haben Kinder oder sogar schon Enkelkinder und ihnen ist es wichtig, dass die Kinder „normal“ aufwachsen, ohne mit LGBT- und Genderlehre indoktriniert zu werden.

Dass eine ukrainische Offensive bevorsteht, ist dort bekannt. Allerdings dürfte die noch ein wenig auf sich warten lassen, denn der Boden dort ist vollkommen verschlammt, wie ich am eigenen Leib erleben durfte. Die dortige Schwarzerde unterscheidet sich stark von anderem Schlamm, es war sehr schwierig, sie von den Scheinwerfern der Autos abzuwaschen, weil sie hartnäckige, fettige Schmierstreifen hinterlässt. Man spürt förmlich, wie fruchtbar der Boden dort ist.

In diesem Schlamm würden die sehr schweren westlichen Panzer einfach steckenbleiben, weshalb eine ukrainische Offensive zumindest in der unmittelbaren Zukunft nicht zu erwarten ist. Dazu müssen die Böden erst trocknen. Auch die Washington Post hat gerade erst gemeldet, dass die ukrainische Offensive wegen des Wetters und auch wegen schlechter Versorgung der ukrainischen Truppen immer wieder verschoben wird.

Allerdings machen die Leopard- und Abrams-Panzer den Soldaten keine Angst. Die Türkei hat in Syrien Leopard-Panzer eingesetzt und dabei sehr viele Panzer verloren. Und im Irak wurden etwa 80 Abrams-Panzer vom IS abgeschossen. Die Schwachstellen dieser Panzer sind daher allgemein bekannt und es gibt sogar Merkblätter, auf denen die verwundbaren Punkte dieser Panzer gezeigt werden. Ein Soldat nannte die Panzerlieferungen abwinkend „eine PR-Aktion“.

Ob die westlichen Panzer tatsächlich so wirkungslos sein werden, wie die Soldaten vor Ort sagen, wird man sehen. Für mich war es jedenfalls überraschend, wie gelassen – ja sogar abschätzig – vor Ort über die vom Westen gelieferten Panzer gesprochen wird. Von Angst kann jedenfalls nicht die Rede sein, was auch daran liegen dürfte, dass es sich dort um flaches Land handelt, auf dem die Panzer schon in mehreren Kilometern Entfernung deutlich zu sehen sein werden, wenn sie vorrücken sollten.

Die Aussichten der ukrainischen Offensive werden als gering eingeschätzt

Ich war bekanntlich gerade im Donbass, wobei ich am Sonntag auch direkt an der Front im Bereich Saporoschje gewesen bin und viel Zeit hatte, mit den Soldaten und Kommandeuren vor Ort zu sprechen. Ich war überrascht, wie gleichgültig die Soldaten, die den Schlag im Falle einer ukrainischen Offensive als erste abbekommen, den westlichen Panzern gegenüber sind. Da sowohl Leopard-2-Panzer als auch Abrams-M1-Panzer in Syrien und im Irak zum Einsatz gekommen sind und dabei von Terroristen des IS dutzendfach abgeschossen wurden, sind deren Schwachstellen in Fachkreisen bekannt. Russische Soldaten haben mir viele Informationen darüber gezeigt, wo die wichtigsten Schwachstellen dieser Panzer sind. Einer der Soldaten nannte die Entsendung der Panzer sogar abschätzig „nur eine PR-Aktion“, was mich sehr überrascht hat.

Noch interessanter ist jedoch, dass man in den USA, wo Geheimdienste und Pentagon bestens über die Pläne der Ukraine informiert sind, weil sie daran mitgearbeitet haben, offenbar zu den gleichen Schlüssen gekommen ist: An die ukrainische Offensive werden keine großen Erwartungen geknüpft und es wird in den USA ausgeschlossen, dass die Ukraine trotz aller westlichen Waffenlieferungen den Erfolg vom letzten September, als sie in Cherson und Charkow größere Geländegewinne erzielen konnte, wiederholen kann. Das zumindest geht aus den geheimen Dokumenten hervor, die seit einigen Tagen von Unbekannten im Netz veröffentlicht werden und die von der Washington Post analysiert wurden.

Die mediale Hysterie und was die Medien dabei verschweigen

Der französische Präsident Macron hat die EU nach seiner Chinareise in Interviews davor gewarnt, den USA blind zu folgen. Das hat zu einer geradezu hysterischen Reaktion der transatlantischen Medien geführt.

Offenbar hat Macron nur ausgesprochen, was „einige europäische Staats- und Regierungschefs“ in Brüssel hinter vorgehaltener Hand sagen. Darüber erfährt der Spiegel-Leser allerdings kein Wort, denn das würde das gewollte Bild der angeblichen Einheit in der EU stören…

Neuer Hersh-Artikel: Korruption in Kiew und Konzeptlosigkeit in den USA

Seymour Hersh hat einen neuen Artikel veröffentlicht der zeigt, wie konzeptlos die Biden-Regierung in der Ukraine vorgeht und wie extrem – und allgemein bekannt – die Korruption in der Ukraine ist.

Der neue Artikel, den Seymour Hersh am 12. April veröffentlicht hat, ist selbst für Experten schockierend. Zum einen geht es dabei um die Korruption in der Ukraine, über deren Schemata ich bereits im Detail berichtet habe. Der Hersh-Artikel bestätigt das, was ich schon geschrieben habe.

Schlimmer jedoch: Wenn die Quellen von Hersh die Wahrheit sagen – und daran hat bei Recherchen von Hersh kaum jemand Zweifel -, dann ist die derzeitige US-Regierung noch konzeptloser als selbst Pessimisten annehmen konnten, was sogar die Gefahr eines (Atom-)Krieges mit Russland beinhaltet.

„Selensky hat von den Russen billigen Diesel gekauft“, sagte mir ein sachkundiger amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter. „Und wer bezahlt das Benzin und das Öl? Wir. Putin und seine Oligarchen verdienen daran Millionen.“

Viele Ministerien in Kiew haben, wie mir gesagt wurde, buchstäblich „konkurriert“, um Scheinfirmen für Exportverträge für Waffen und Munition mit privaten Waffenhändlern in aller Welt zu gründen, die alle Schmiergelder zahlen. Viele dieser Unternehmen sitzen in Polen und Tschechien, aber es soll auch Firmen am Persischen Golf und in Israel geben. „Es würde mich nicht überraschen, wenn ich erfahre, dass es weitere Firmen auf den Cayman-Inseln und in Panama gibt, und dass viele Amerikaner daran beteiligt sind“, sagte mir ein amerikanischer Experte für internationalen Handel.

Burns legte Selensky auch eine Liste mit 35 Generälen und hohen Beamten vor, deren Korruption der CIA und anderen Mitgliedern der amerikanischen Regierung bekannt war. Selensky reagierte auf den amerikanischen Druck zehn Tage später, indem er zehn der auffälligsten Beamten auf der Liste öffentlich entließ und ansonsten wenig unternahm. „Die zehn, die er loswurde, prahlten schamlos mit dem Geld, das sie hatten, und fuhren in ihrem neuen Mercedes durch Kiew“, sagte mir der Geheimdienstmitarbeiter.

Die halbherzige Reaktion Selenskys und die mangelnde Besorgnis des Weißen Hauses seien ein weiteres Zeichen für den Mangel an Führung, der zu einem „totalen Zusammenbruch“ des Vertrauens zwischen dem Weißen Haus und einigen Teilen der Geheimdienste führt. Ein weiterer Streitpunkt, von dem ich während meiner jüngsten Berichterstattung immer wieder gehört habe, ist die schrille Ideologie und das mangelnde politische Geschick von Außenminister Tony Blinken und dem nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan. Der Präsident und seine beiden wichtigsten außenpolitischen Berater „leben in anderen Welten“ als die erfahrenen Diplomaten, Militärs und Geheimdienstler, die dem Weißen Haus zugeteilt sind. „Sie haben keine Erfahrung, kein Urteilsvermögen und keine moralische Integrität. Sie erzählen einfach Lügen und erfinden Geschichten. Diplomatische Bestreitbarkeit ist etwas anderes“, sagte der Geheimdienstler. „Das muss getan werden.“

„Zwischen der Führung des Weißen Hauses und den Geheimdiensten besteht ein völliger Bruch“, sagte der Geheimdienstmitarbeiter. Die Kluft geht auf den Herbst zurück, als Biden, wie ich Anfang Februar berichtete, die verdeckte Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee angeordnet hat. „Die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines wurde nie diskutiert und war der Geheimdienst-Community auch nicht im Voraus bekannt“, sagte der Beamte. „Und es gibt keine Strategie zur Beendigung des Krieges.

„Es gibt keine NSC-Koordination und die US-Armee bereitet sich darauf vor, in den Krieg zu ziehen. Es ist nicht klar, ob das Weiße Haus weiß, was vor sich geht. Hat der Präsident das amerikanische Volk mit einer Ansprache über die Vorgänge unterrichtet? Die einzigen Informationen, die die Presse und die Öffentlichkeit heute erhalten, stammen von Sprechern des Weißen Hauses.“

Wenn die unterbesetzte und unterlegene ukrainische Armee in den nächsten Monaten in Bedrängnis gerät, werden sich dann die beiden amerikanischen Brigaden mit den NATO-Truppen zusammenschließen und der russischen Armee innerhalb der Ukraine entgegentreten? Ist das der Plan oder die Hoffnung des amerikanischen Präsidenten? Ist das das Kamingespräch, das er halten will? Wenn Biden beschließt, dem amerikanischen Volk seine Gedanken mitzuteilen, sollte er vielleicht erklären, was zwei voll ausgerüstete und versorgte Armeebrigaden so nahe am Kriegsgebiet zu suchen haben.

Vor den Taliban kapitulieren und Putin besiegen?

Nach 20 Jahren ausländischer Präsenz in Afghanistan, hunderten von Milliarden Steuergeldern für Militärmissionen und Demokratie-Aufbau hatte die westliche Wertegemeinschaft das „Kunststück“ fertiggebracht, erneut die Taliban an die Macht zu bringen. Eine von westlichen Militärberatern trainierte und mit westlichen Steuermilliarden hochgerüstete afghanische Armee brach 2021 wie ein Kartenhaus zusammen. Nach der Kapitulation vor den Taliban will der Westen, vor der eigenen Haustür, der Ukraine helfen, die Atommacht Russland zu besiegen. Wissen die westlichen Chef-Strategen jetzt wenigstens, was sie falsch gemacht haben?

Am 28. Februar 2023 hatte SIGAR einen umfassenden 148-seitigen Untersuchungsbericht zum Zusammenbruch der afghanischen Sicherheitskräfte veröffentlicht, für deren Aufbau Washington laut SIGAR 90 Milliarden Dollar gezahlt hatte. Akribisch wird aufgearbeitet, welche Faktoren zum Kollaps führten. Deutlich wird: Der Zusammenbruch der afghanischen Armee begann schon vor Jahren. Hochrangige amerikanische und afghanische Militärs kritisieren im SIGAR-Bericht die zunehmende politische Konzeptlosigkeit in Washington als eine Ursache neben systemischer Korruption in der afghanischen Armee sowie Analphabetismus der Rekruten, die teilweise nicht in der Lage waren, Gefechtsanweisungen oder Geschützmanuale zu lesen. Seit 2008 veröffentlichte SIGAR 58 ausführliche Quartalsberichte.

Wahrscheinlich hätte das Auswärtige Amt lieber SIGAR-Berichte lesen sollen, als regelmäßig Jubel-Fortschrittsberichte zu veröffentlichen.

Der Westen rüstet eine Kriegspartei auf und hofft darauf, dass die andere Kriegspartei irgendwann nicht mehr mithalten kann oder es ihr zu teuer wird. Es drängt sich der schreckliche Verdacht auf, dass die westliche Staatengemeinschaft aus dem Afghanistan-Fiasko nicht gelernt hat, dass der Gegner nach ganz anderen Maßstäben entscheidet und handelt. Diese sollte man aber kennen und verstehen.

Was über die durchgesickerten US-Militärdokumente bekannt ist

Vor einigen Tagen sind US-Geheimdokumente ins Netz gestellt worden, die für das Pentagon und die US-Geheimdienste sehr peinlich sind. Sie zeigen, dass die ukrainische Armee viel erschöpfter ist, als gemeldet wird, und dass die Zahl der ukrainischen Verluste viel größer ist, als zugegeben wird. Zweitens, und das sorgt hinter den Kulissen offenbar für eine Menge Ärger, zeigen die Dokumente, dass und wie die USA ihre sogenannten „Verbündeten“ ausspionieren.

Dieses Datenleck ist in seiner Bedeutung durchaus vergleichbar mit den Enthüllungen von Edward Snowden, der seinerzeit unter anderem ebenfalls aufgezeigt hat, dass die USA ihre sogenannten „Verbündeten“ engmaschig abhören und ausspionieren. Offensichtlich geht das ungebremst weiter, aber ein Aufschrei der Medien und Politiker der betroffenen Länder bleibt aus, was ein weiteres Mal zeigt, in wessen Interesse die sogenannten „objektiven und unabhängigen“ westlichen „Qualitätsmedien“ und auch die Regierungen in Wahrheit arbeiten.

Das erste Leak von Anfang April betraf in erster Linie ukrainische Militäroperationen. Die Dokumente enthalten zwar keine konkreten Kampfpläne, aber eine Einschätzung der Lage zum 1. März, Zeitpläne und Mengen von Waffenlieferungen, Karten mit der Aufstellung und Anzahl der Truppen, Bewegungen ukrainischer, US-amerikanischer und verbündeter Truppen sowie analytische Informationen.

Am 8. April wurde ein zweites Leak gemeldet: Der neue Stapel von Dokumenten enthält nicht nur Informationen über die Ukraine, sondern auch über die Disposition der westlichen Streitkräfte und ihre Verbindungen im Nahen und Fernen Osten.

Während der gesamten Militäroperation erhielt die Ukraine von den USA Informationen über Kommandoposten, Munitionsdepots und wichtige Knotenpunkte der russischen militärischen Linien. Dabei teilte Kiew seine militärischen Pläne nicht mit dem Westen, so die New York Times.

Die USA setzen in der Ukraine ein geheimes LAPIS-Satellitensystem ein, das jedoch immer anfälliger für russische Gegenmaßnahmen wird.

Der Zustand der ukrainischen Armee wird nach einem Jahr Militäroperation als dezimiert eingeschätzt. Inzwischen musste die ukrainische Führung im März Eliteeinheiten in die Nähe von Artjomowsk (ukrainischer Name Bachmut) verlegen, um zu verhindern, dass die ukrainischen Streitkräfte eingekesselt werden, berichtet die New York Times.

Zum 23. Mai werden der Ukraine die Luftabwehrraketen sowjetischer Bauart ausgehen. Die ukrainische Luftabwehr wird also nur noch zwei oder drei Angriffswellen standhalten können.

Den Leaks zufolge beobachtet China aktiv, was in der Ukraine geschieht. Peking, so heißt es, werde im Falle ukrainischer Angriffe tief auf russisches Territorium nicht mehr neutral sein und die NATO als Aggressor betrachten.

Welcome To NATOstan (Formerly Known As Europe)

And the vicious circular argument to eventual global catastrophe continues…

“The NATO expanders are telling us that Russia’s actions inside its unchanged borders are exactly why we had to expand NATO’s borders. Russia’s reaction to NATO’s expansion enlargement justifies NATO’s enlargement expansion.”

As Pepe Escobar wrote – before the Russian invasion:

No one should expect clueless NATO puppets – starting with secretary-general Stoltenberg – to understand the military stakes.

After all, these are the same puppets who have been building up a situation which might ultimately leave Moscow with a single, stark choice: be ready to fight a full scale hot war in Europe – which could become nuclear in a flash.

And ready they are.

Panik in Washington wegen durchgesickerter Geheimdokumente

Vor einigen Tagen sind US-Geheimdokumente ins Netz gestellt worden, die für das Pentagon und die US-Geheimdienste sehr peinlich sind. Sie zeigen, dass die ukrainische Armee viel erschöpfter ist, als gemeldet wird und dass die Zahl der ukrainischen Verluste viel größer ist, als zugegeben wird. Die New York Times hat in einem eiligen Artikel die Echtheit der Dokumente eingestanden, aber versichert, die Zahlen über die ukrainischen Verluste seien falsch, was für sich genommen schon auf eine gewisse Panikreaktion im US-Machtapparat hindeutet, wenn er sich so eilig an die New York Times gewandt hat, um das Datenleck zu kommentieren.

Die Dokumente enthalten aber noch mehr für die USA peinliche Informationen, denn die Daten enthalten auch Informationen über Anwerbungsmethoden der CIA und darüber, wie die USA nicht nur ihre Gegner, sondern auch ihre sogenannten Verbündeten ausspionieren. Hinter den Kulissen soll große Verstimmung unter den „Partnern“ der USA herrschen.

Inzwischen wurde eine zweite Dokumentensammlung ins Netz gestellt, was darauf hindeutet, dass das Datenleck weit größer als angenommen ist, und anscheinend weiß noch niemand in Washington, was alles durchgesickert ist und noch veröffentlicht werden könnte.

Die Papiere enthalten taktische Informationen über Russlands Militäroperation in der Ukraine, einschließlich Informationen über den Grad der Kampffähigkeit der Kiewer Streitkräfte. So wird beispielsweise beschrieben, „wie dezimiert die ukrainischen Streitkräfte nach mehr als einem Jahr Militäroperation sind“. Eine Quelle in der ukrainischen Regierung sagte am Samstag, dass „die undichten Stellen die militärische und politische Führung in Kiew verärgert haben, die versucht hat, Schwachstellen im Zusammenhang mit Munitionsknappheit und anderen Gefechtsfelddaten vor dem Kreml zu verbergen“. Sie fügte hinzu, dass die ukrainische Regierung auch über die Möglichkeit besorgt sei, dass neue geheime Informationen über ihr Land veröffentlicht würden.

Ich finde des bemerkenswert, dass die deutschen Medien bisher nicht darüber berichtet haben, dass die Dokumente auch zeigen, wie die USA ihre „Verbündeten“ – also wohl auch Deutschland – ausspionieren. Davon soll die deutsche Öffentlichkeit anscheinend nichts erfahren, was ein weiterer Beleg dafür ist, dass die deutschen Medien nur Instrumente der US-Geheimdienste sind und kritische Berichte über sie daher tunlichst vermeiden.

Kiew plant Umerziehungslager und ein totales Verbot von allem Russischen

Auch wenn es Kiew und dem Westen nicht gefällt, aber die Bevölkerung der Krim wollte immer zu Russland gehören. Zwar wird im Westen behauptet, das Referendum von 2014 sei gefälscht gewesen, aber das stimmt nicht, wie ausgerechnet US-amerikanische Quellen bestätigen.”

Das Pew Research Center hat im Mai 2014, also unmittelbar nach der Vereinigung der Krim mit Russland, eine Umfrage in der Ukraine durchgeführt, wobei man die Krim natürlich zur Ukraine gerechnet hat. Die Antworten in der Umfrage wurden getrennt nach Westukraine, Ostukraine und Krim analysiert, weshalb die Umfrage ein sehr gutes Stimmungsbild des nach dem Maidan gespaltenen Landes ergab. Die Antworten für die Krim waren deutlich: 88 Prozent der Krimbewohner wollten, dass die Weltgemeinschaft das Referendum, also die Vereinigung der Krim mit Russland anerkennt. Das bestätigt übrigens exakt das Ergebnis des Referendums, denn da lag die Wahlbeteiligung bei 90 Prozent, von denen fast alle für die Vereinigung mit Russland gestimmt haben.

Es kann also keine Rede davon sein, dass Russland die Halbinsel gegen den Willen der Bevölkerung okkupiert und annektiert hat. Die Vereinigung der Krim mit Russland war der Wunsch der überwiegend russischen Bevölkerung der Krim. Da sich die wirtschaftliche Lage auf der Krim unter der russischen Regierung wesentlich verbessert hat, ist die Zustimmung zu Russland dort heute sogar noch größer.

Alexej Danilow, der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, hat Anfang April einen 12-Punkte-Plan zur „De-Okkupation“ der Krim vorgestellt, der es in sich hat. Ich will hier die wichtigsten Punkte aufzeigen.

Er will in Punkt 2 gegen alle Bewohner der Krim Strafverfahren wegen Hochverrat eröffnen, um zu prüfen, wer wie intensiv mit den „Besatzern“ zusammengearbeitet und sie unterstützt hat. Allen, die die „Besatzer“ unterstützt haben, soll das aktive und passive Wahlrecht entzogen werden. Das dürfte die absolute Mehrheit der Krim-Bewohner betreffen. Damit würde die Bevölkerung der zurückeroberten Krim komplett rechtlos gestellt und wäre von allen politischen Prozessen der Ukraine ausgeschlossen.

In Punkt 3 will er gegen alle Staatsdiener, die ab 2014 weitergearbeitet haben, gesonderte Strafverfahren eröffnen. Aber selbst die Staatsdiener, die nach 2014 weitergearbeitet, sich aber nicht strafbar gemacht haben, sollen ihre Arbeit und auch ihre Pensionsansprüche verlieren.

In Punkt 5 geht Danilow explizit auf Journalisten „und andere Experten“ ein, denen „besondere Aufmerksamkeit“ geschenkt werden soll. Sie sollen alle nach ukrainischem Recht abgeurteilt werden, wobei ihnen ihr Eigentum und alle Rentenansprüche entzogen werden sollen.

In Punkt 6 wird mitgeteilt, dass alle Russen, die nach 2014 auf die Krim gezogen sind, unverzüglich nach Russland deportiert werden sollen. Und in Punkt 7 wird hinzugefügt, dass alle Verträge, die auf der Krim nach 2014 geschlossen wurden, als ungültig angesehen werden. Das bedeutet faktisch beispielsweise die Enteignung aller Menschen, die dort nach 2014 eine Wohnung gekauft haben.

Der ukrainische Präsidentenberater Podaljaka legte in einem Radiointerview nach, in dem er sagte:

„Sobald wir die Krim betreten, müssen wir alles Russische auf ihr auslöschen. Wenn Du Russisch sprechen willst, wenn Du Dostojewski und Jessenin lesen oder russische Filme sehen willst – hier geht es nicht um die Krim, hier geht es nicht darum, wie man auf dem Territorium des Staates namens Ukraine leben sollte. Wir sollten alles, was mit dem russischen Kulturraum zu tun hat, komplett schließen. Es wird nur noch einen ukrainischen Kulturraum oder einen globalen Kulturraum geben. Dort darf es kein Russischsein geben. Und wir sollten keinen Dialog darüber führen, ob jemand das Recht hat, Russisch zu sprechen oder nicht. Verwendet es zu Hause, aber es ist kein Element des Drucks oder des Protests und der Erpressung.“

Ersetzen Sie in dem Text bitte das Wort „russisch“ durch „jüdisch“ und Sie haben einen Text, wie er von Hitler stammen könnte. Gibt es einen klareren Beweis dafür, dass in der Ukraine eine Clique regiert, die sich in direkter Tradition der Nazis befindet, nur dass sich ihr Hass nicht auf „die Juden“, sondern auf alles Russische und alle Russen erstreckt?

US-Abgeordneter: „Nur 20% der Ukraine-Hilfe gehen in die Ukraine“

Michael McCaul, republikanischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus und Vorsitzender des Außenausschusses, hat in einer Anhörung erklärt:

„Von den 113 Milliarden US-Dollar, die in vier Zusatzvereinbarungen bewilligt wurden, gehen etwa 60 Prozent an die amerikanischen Truppen, die amerikanischen Arbeitnehmer und die Modernisierung der amerikanischen Lagerbestände. Tatsächlich gehen nur 20 Prozent der Mittel in Form von direkter Budgethilfe direkt an die ukrainische Regierung.“

Das dürfte auch bei den EU-Hilfen für die Ukraine nicht viel anders sein, denn ich habe schon letztes Jahr aufgezeigt, dass alleine die Finanzhilfen der EU das ukrainische Defizit nicht nur vollständig abdecken, sondern sogar höher sind, als der Finanzbedarf der Ukraine. Daher war es offensichtlich, dass ein beträchtlicher Teil der sogenannten „Ukraine-Hilfen“ gar nicht in der Ukraine ankommt.”

Die Panzer, die der Westen jetzt liefert, sind zum Beispiel fast alles alte Modelle, die teilweise seit Jahrzehnten eingelagert sind und daher erst wieder repariert und einsatzbereit gemacht werden müssen. Die Leopard-2-Panzer, die die Ukraine bekommt, sind fast alles alte, seit Ewigkeiten eingemottete 2A4-Modelle aus den 80er Jahren. Die Kampfflugzeuge, die Kiew jetzt von Polen und der Slowakei bekommt, sind 40 Jahre alte MiG-29, die kurz vor der Ausmusterung stehen. Aber Polen und die Slowakei werden großzügig von der EU dafür entschädigt, dieses fliegende Altmetall an Kiew zu liefern. Die Slowakei soll für die Oldtimer fast eine Milliarde Euro Entschädigung bekommen.

Von dem, was tatsächlich in der Ukraine ankommt, verschwindet auch noch sehr viel in korrupten Kanälen. USAID ist für den Löwenanteil der US-Hilfen für Kiew zuständig und hat in einem Bericht gerade von 178 neu gemeldeten Betrugsfällen gesprochen.

Das bedeutet, dass sogar von den 20 Prozent der US-Hilfen für Kiew, die tatsächlich in der Ukraine ankommen, auch noch ein großer Teil in der Ukraine geklaut wird.

Too big is to fail

Die Schweiz dürfte nach dem Ende des Kalten Kriegs aus der Sicht der USA zu unabhängig und zu gross gewesen sein. Die USA konnten diesen Kleinstaat nicht wie andere europäische Staaten kontrollieren und manipulieren. Diese Selbständigkeit ist nun beseitigt. Schrittweise wird der Kleinstaat zu einem Swiss-Monaco umgemodelt, der little, nice and without influence wird. Aussenpolitisch soll die Schweiz für die Welt vorderhand als neutral gelten. Für irgendwelche politischen Deals der USA mit Staaten der Dritten Welt wird diese Neutralität noch dienlich sein. Das Ziel war: too big is to fail! Dieses Ziel ist erreicht.

About This “Leak”…

This document, if true, removes any doubt that the United States and its NATO partners are involved heavily in helping Ukraine plan its upcoming offensive. What puzzles me is why the U.S., NATO and Ukraine are talking so openly about the upcoming Counter Offensive. Normally, professional military planners keep their plans SECRET and use deception to mask their true intentions. Well, these documents are classified SECRET, which is what you would expect. What does not make sense is that so many Western leaders are flapping their gums about the “SECRET” counter offensive.

Das russische Verteidigungsministerium über Covid-19 und mRNA-Impfungen

Das russische Verteidigungsministerium hat eine neue Erklärung über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine und anderen Ländern veröffentlicht, in der es erneut mitteilt, dass es Covid-19 für eine US-Biowaffe hält und sich auch sehr kritisch zu den mRNA-Impfungen äußert.

Es sei daran erinnert, dass die US-Regierung Fragen von Journalisten zu dem Thema konsequent ignoriert und die Antworten verweigert. Das nimmt teilweise groteske Züge an

In einer weiteren Erklärung hat das russische Verteidigungsministerium sich unter anderem zu Pfizer und seinen mRNA-Impfstoffen geäußert und eine Pfizer-Mitarbeiterin zitiert, die erklärt hat, dass die Produkte von Pfizer „per Definition Biowaffen sind“.

⭐️⭐️⭐️⭐️
Neuer Hersh-Artikel: Korruption in Kiew und Konzeptlosigkeit in den USA

Seymour Hersh hat einen neuen Artikel veröffentlicht der zeigt, wie konzeptlos die Biden-Regierung in der Ukraine vorgeht und wie extrem – und allgemein bekannt – die Korruption in der Ukraine ist.

Der neue Artikel, den Seymour Hersh am 12. April veröffentlicht hat, ist selbst für Experten schockierend. Zum einen geht es dabei um die Korruption in der Ukraine, über deren Schemata ich bereits im Detail berichtet habe. Der Hersh-Artikel bestätigt das, was ich schon geschrieben habe.

Schlimmer jedoch: Wenn die Quellen von Hersh die Wahrheit sagen – und daran hat bei Recherchen von Hersh kaum jemand Zweifel -, dann ist die derzeitige US-Regierung noch konzeptloser als selbst Pessimisten annehmen konnten, was sogar die Gefahr eines (Atom-)Krieges mit Russland beinhaltet.

„Selensky hat von den Russen billigen Diesel gekauft“, sagte mir ein sachkundiger amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter. „Und wer bezahlt das Benzin und das Öl? Wir. Putin und seine Oligarchen verdienen daran Millionen.“

Viele Ministerien in Kiew haben, wie mir gesagt wurde, buchstäblich „konkurriert“, um Scheinfirmen für Exportverträge für Waffen und Munition mit privaten Waffenhändlern in aller Welt zu gründen, die alle Schmiergelder zahlen. Viele dieser Unternehmen sitzen in Polen und Tschechien, aber es soll auch Firmen am Persischen Golf und in Israel geben. „Es würde mich nicht überraschen, wenn ich erfahre, dass es weitere Firmen auf den Cayman-Inseln und in Panama gibt, und dass viele Amerikaner daran beteiligt sind“, sagte mir ein amerikanischer Experte für internationalen Handel.

Burns legte Selensky auch eine Liste mit 35 Generälen und hohen Beamten vor, deren Korruption der CIA und anderen Mitgliedern der amerikanischen Regierung bekannt war. Selensky reagierte auf den amerikanischen Druck zehn Tage später, indem er zehn der auffälligsten Beamten auf der Liste öffentlich entließ und ansonsten wenig unternahm. „Die zehn, die er loswurde, prahlten schamlos mit dem Geld, das sie hatten, und fuhren in ihrem neuen Mercedes durch Kiew“, sagte mir der Geheimdienstmitarbeiter.

Die halbherzige Reaktion Selenskys und die mangelnde Besorgnis des Weißen Hauses seien ein weiteres Zeichen für den Mangel an Führung, der zu einem „totalen Zusammenbruch“ des Vertrauens zwischen dem Weißen Haus und einigen Teilen der Geheimdienste führt. Ein weiterer Streitpunkt, von dem ich während meiner jüngsten Berichterstattung immer wieder gehört habe, ist die schrille Ideologie und das mangelnde politische Geschick von Außenminister Tony Blinken und dem nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan. Der Präsident und seine beiden wichtigsten außenpolitischen Berater „leben in anderen Welten“ als die erfahrenen Diplomaten, Militärs und Geheimdienstler, die dem Weißen Haus zugeteilt sind. „Sie haben keine Erfahrung, kein Urteilsvermögen und keine moralische Integrität. Sie erzählen einfach Lügen und erfinden Geschichten. Diplomatische Bestreitbarkeit ist etwas anderes“, sagte der Geheimdienstler. „Das muss getan werden.“

„Zwischen der Führung des Weißen Hauses und den Geheimdiensten besteht ein völliger Bruch“, sagte der Geheimdienstmitarbeiter. Die Kluft geht auf den Herbst zurück, als Biden, wie ich Anfang Februar berichtete, die verdeckte Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee angeordnet hat. „Die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines wurde nie diskutiert und war der Geheimdienst-Community auch nicht im Voraus bekannt“, sagte der Beamte. „Und es gibt keine Strategie zur Beendigung des Krieges.

„Es gibt keine NSC-Koordination und die US-Armee bereitet sich darauf vor, in den Krieg zu ziehen. Es ist nicht klar, ob das Weiße Haus weiß, was vor sich geht. Hat der Präsident das amerikanische Volk mit einer Ansprache über die Vorgänge unterrichtet? Die einzigen Informationen, die die Presse und die Öffentlichkeit heute erhalten, stammen von Sprechern des Weißen Hauses.“

Wenn die unterbesetzte und unterlegene ukrainische Armee in den nächsten Monaten in Bedrängnis gerät, werden sich dann die beiden amerikanischen Brigaden mit den NATO-Truppen zusammenschließen und der russischen Armee innerhalb der Ukraine entgegentreten? Ist das der Plan oder die Hoffnung des amerikanischen Präsidenten? Ist das das Kamingespräch, das er halten will? Wenn Biden beschließt, dem amerikanischen Volk seine Gedanken mitzuteilen, sollte er vielleicht erklären, was zwei voll ausgerüstete und versorgte Armeebrigaden so nahe am Kriegsgebiet zu suchen haben.

Vor den Taliban kapitulieren und Putin besiegen?

Nach 20 Jahren ausländischer Präsenz in Afghanistan, hunderten von Milliarden Steuergeldern für Militärmissionen und Demokratie-Aufbau hatte die westliche Wertegemeinschaft das „Kunststück“ fertiggebracht, erneut die Taliban an die Macht zu bringen. Eine von westlichen Militärberatern trainierte und mit westlichen Steuermilliarden hochgerüstete afghanische Armee brach 2021 wie ein Kartenhaus zusammen. Nach der Kapitulation vor den Taliban will der Westen, vor der eigenen Haustür, der Ukraine helfen, die Atommacht Russland zu besiegen. Wissen die westlichen Chef-Strategen jetzt wenigstens, was sie falsch gemacht haben?

Am 28. Februar 2023 hatte SIGAR einen umfassenden 148-seitigen Untersuchungsbericht zum Zusammenbruch der afghanischen Sicherheitskräfte veröffentlicht, für deren Aufbau Washington laut SIGAR 90 Milliarden Dollar gezahlt hatte. Akribisch wird aufgearbeitet, welche Faktoren zum Kollaps führten. Deutlich wird: Der Zusammenbruch der afghanischen Armee begann schon vor Jahren. Hochrangige amerikanische und afghanische Militärs kritisieren im SIGAR-Bericht die zunehmende politische Konzeptlosigkeit in Washington als eine Ursache neben systemischer Korruption in der afghanischen Armee sowie Analphabetismus der Rekruten, die teilweise nicht in der Lage waren, Gefechtsanweisungen oder Geschützmanuale zu lesen. Seit 2008 veröffentlichte SIGAR 58 ausführliche Quartalsberichte.

Wahrscheinlich hätte das Auswärtige Amt lieber SIGAR-Berichte lesen sollen, als regelmäßig Jubel-Fortschrittsberichte zu veröffentlichen.

Der Westen rüstet eine Kriegspartei auf und hofft darauf, dass die andere Kriegspartei irgendwann nicht mehr mithalten kann oder es ihr zu teuer wird. Es drängt sich der schreckliche Verdacht auf, dass die westliche Staatengemeinschaft aus dem Afghanistan-Fiasko nicht gelernt hat, dass der Gegner nach ganz anderen Maßstäben entscheidet und handelt. Diese sollte man aber kennen und verstehen.

Was über die durchgesickerten US-Militärdokumente bekannt ist

Vor einigen Tagen sind US-Geheimdokumente ins Netz gestellt worden, die für das Pentagon und die US-Geheimdienste sehr peinlich sind. Sie zeigen, dass die ukrainische Armee viel erschöpfter ist, als gemeldet wird, und dass die Zahl der ukrainischen Verluste viel größer ist, als zugegeben wird. Zweitens, und das sorgt hinter den Kulissen offenbar für eine Menge Ärger, zeigen die Dokumente, dass und wie die USA ihre sogenannten „Verbündeten“ ausspionieren.

Dieses Datenleck ist in seiner Bedeutung durchaus vergleichbar mit den Enthüllungen von Edward Snowden, der seinerzeit unter anderem ebenfalls aufgezeigt hat, dass die USA ihre sogenannten „Verbündeten“ engmaschig abhören und ausspionieren. Offensichtlich geht das ungebremst weiter, aber ein Aufschrei der Medien und Politiker der betroffenen Länder bleibt aus, was ein weiteres Mal zeigt, in wessen Interesse die sogenannten „objektiven und unabhängigen“ westlichen „Qualitätsmedien“ und auch die Regierungen in Wahrheit arbeiten.

Das erste Leak von Anfang April betraf in erster Linie ukrainische Militäroperationen. Die Dokumente enthalten zwar keine konkreten Kampfpläne, aber eine Einschätzung der Lage zum 1. März, Zeitpläne und Mengen von Waffenlieferungen, Karten mit der Aufstellung und Anzahl der Truppen, Bewegungen ukrainischer, US-amerikanischer und verbündeter Truppen sowie analytische Informationen.

Am 8. April wurde ein zweites Leak gemeldet: Der neue Stapel von Dokumenten enthält nicht nur Informationen über die Ukraine, sondern auch über die Disposition der westlichen Streitkräfte und ihre Verbindungen im Nahen und Fernen Osten.

Während der gesamten Militäroperation erhielt die Ukraine von den USA Informationen über Kommandoposten, Munitionsdepots und wichtige Knotenpunkte der russischen militärischen Linien. Dabei teilte Kiew seine militärischen Pläne nicht mit dem Westen, so die New York Times.

Die USA setzen in der Ukraine ein geheimes LAPIS-Satellitensystem ein, das jedoch immer anfälliger für russische Gegenmaßnahmen wird.

Der Zustand der ukrainischen Armee wird nach einem Jahr Militäroperation als dezimiert eingeschätzt. Inzwischen musste die ukrainische Führung im März Eliteeinheiten in die Nähe von Artjomowsk (ukrainischer Name Bachmut) verlegen, um zu verhindern, dass die ukrainischen Streitkräfte eingekesselt werden, berichtet die New York Times.

Zum 23. Mai werden der Ukraine die Luftabwehrraketen sowjetischer Bauart ausgehen. Die ukrainische Luftabwehr wird also nur noch zwei oder drei Angriffswellen standhalten können.

Den Leaks zufolge beobachtet China aktiv, was in der Ukraine geschieht. Peking, so heißt es, werde im Falle ukrainischer Angriffe tief auf russisches Territorium nicht mehr neutral sein und die NATO als Aggressor betrachten.

Welcome To NATOstan (Formerly Known As Europe)

And the vicious circular argument to eventual global catastrophe continues…

“The NATO expanders are telling us that Russia’s actions inside its unchanged borders are exactly why we had to expand NATO’s borders. Russia’s reaction to NATO’s expansion enlargement justifies NATO’s enlargement expansion.”

As Pepe Escobar wrote – before the Russian invasion:

No one should expect clueless NATO puppets – starting with secretary-general Stoltenberg – to understand the military stakes.

After all, these are the same puppets who have been building up a situation which might ultimately leave Moscow with a single, stark choice: be ready to fight a full scale hot war in Europe – which could become nuclear in a flash.

And ready they are.

Panik in Washington wegen durchgesickerter Geheimdokumente

Vor einigen Tagen sind US-Geheimdokumente ins Netz gestellt worden, die für das Pentagon und die US-Geheimdienste sehr peinlich sind. Sie zeigen, dass die ukrainische Armee viel erschöpfter ist, als gemeldet wird und dass die Zahl der ukrainischen Verluste viel größer ist, als zugegeben wird. Die New York Times hat in einem eiligen Artikel die Echtheit der Dokumente eingestanden, aber versichert, die Zahlen über die ukrainischen Verluste seien falsch, was für sich genommen schon auf eine gewisse Panikreaktion im US-Machtapparat hindeutet, wenn er sich so eilig an die New York Times gewandt hat, um das Datenleck zu kommentieren.

Die Dokumente enthalten aber noch mehr für die USA peinliche Informationen, denn die Daten enthalten auch Informationen über Anwerbungsmethoden der CIA und darüber, wie die USA nicht nur ihre Gegner, sondern auch ihre sogenannten Verbündeten ausspionieren. Hinter den Kulissen soll große Verstimmung unter den „Partnern“ der USA herrschen.

Inzwischen wurde eine zweite Dokumentensammlung ins Netz gestellt, was darauf hindeutet, dass das Datenleck weit größer als angenommen ist, und anscheinend weiß noch niemand in Washington, was alles durchgesickert ist und noch veröffentlicht werden könnte.

Die Papiere enthalten taktische Informationen über Russlands Militäroperation in der Ukraine, einschließlich Informationen über den Grad der Kampffähigkeit der Kiewer Streitkräfte. So wird beispielsweise beschrieben, „wie dezimiert die ukrainischen Streitkräfte nach mehr als einem Jahr Militäroperation sind“. Eine Quelle in der ukrainischen Regierung sagte am Samstag, dass „die undichten Stellen die militärische und politische Führung in Kiew verärgert haben, die versucht hat, Schwachstellen im Zusammenhang mit Munitionsknappheit und anderen Gefechtsfelddaten vor dem Kreml zu verbergen“. Sie fügte hinzu, dass die ukrainische Regierung auch über die Möglichkeit besorgt sei, dass neue geheime Informationen über ihr Land veröffentlicht würden.

Ich finde des bemerkenswert, dass die deutschen Medien bisher nicht darüber berichtet haben, dass die Dokumente auch zeigen, wie die USA ihre „Verbündeten“ – also wohl auch Deutschland – ausspionieren. Davon soll die deutsche Öffentlichkeit anscheinend nichts erfahren, was ein weiterer Beleg dafür ist, dass die deutschen Medien nur Instrumente der US-Geheimdienste sind und kritische Berichte über sie daher tunlichst vermeiden.

⭐️⭐️⭐️
Kiew plant Umerziehungslager und ein totales Verbot von allem Russischen

Auch wenn es Kiew und dem Westen nicht gefällt, aber die Bevölkerung der Krim wollte immer zu Russland gehören. Zwar wird im Westen behauptet, das Referendum von 2014 sei gefälscht gewesen, aber das stimmt nicht, wie ausgerechnet US-amerikanische Quellen bestätigen.”

Das Pew Research Center hat im Mai 2014, also unmittelbar nach der Vereinigung der Krim mit Russland, eine Umfrage in der Ukraine durchgeführt, wobei man die Krim natürlich zur Ukraine gerechnet hat. Die Antworten in der Umfrage wurden getrennt nach Westukraine, Ostukraine und Krim analysiert, weshalb die Umfrage ein sehr gutes Stimmungsbild des nach dem Maidan gespaltenen Landes ergab. Die Antworten für die Krim waren deutlich: 88 Prozent der Krimbewohner wollten, dass die Weltgemeinschaft das Referendum, also die Vereinigung der Krim mit Russland anerkennt. Das bestätigt übrigens exakt das Ergebnis des Referendums, denn da lag die Wahlbeteiligung bei 90 Prozent, von denen fast alle für die Vereinigung mit Russland gestimmt haben.

Es kann also keine Rede davon sein, dass Russland die Halbinsel gegen den Willen der Bevölkerung okkupiert und annektiert hat. Die Vereinigung der Krim mit Russland war der Wunsch der überwiegend russischen Bevölkerung der Krim. Da sich die wirtschaftliche Lage auf der Krim unter der russischen Regierung wesentlich verbessert hat, ist die Zustimmung zu Russland dort heute sogar noch größer.

Alexej Danilow, der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, hat Anfang April einen 12-Punkte-Plan zur „De-Okkupation“ der Krim vorgestellt, der es in sich hat. Ich will hier die wichtigsten Punkte aufzeigen.

Er will in Punkt 2 gegen alle Bewohner der Krim Strafverfahren wegen Hochverrat eröffnen, um zu prüfen, wer wie intensiv mit den „Besatzern“ zusammengearbeitet und sie unterstützt hat. Allen, die die „Besatzer“ unterstützt haben, soll das aktive und passive Wahlrecht entzogen werden. Das dürfte die absolute Mehrheit der Krim-Bewohner betreffen. Damit würde die Bevölkerung der zurückeroberten Krim komplett rechtlos gestellt und wäre von allen politischen Prozessen der Ukraine ausgeschlossen.

In Punkt 3 will er gegen alle Staatsdiener, die ab 2014 weitergearbeitet haben, gesonderte Strafverfahren eröffnen. Aber selbst die Staatsdiener, die nach 2014 weitergearbeitet, sich aber nicht strafbar gemacht haben, sollen ihre Arbeit und auch ihre Pensionsansprüche verlieren.

In Punkt 5 geht Danilow explizit auf Journalisten „und andere Experten“ ein, denen „besondere Aufmerksamkeit“ geschenkt werden soll. Sie sollen alle nach ukrainischem Recht abgeurteilt werden, wobei ihnen ihr Eigentum und alle Rentenansprüche entzogen werden sollen.

In Punkt 6 wird mitgeteilt, dass alle Russen, die nach 2014 auf die Krim gezogen sind, unverzüglich nach Russland deportiert werden sollen. Und in Punkt 7 wird hinzugefügt, dass alle Verträge, die auf der Krim nach 2014 geschlossen wurden, als ungültig angesehen werden. Das bedeutet faktisch beispielsweise die Enteignung aller Menschen, die dort nach 2014 eine Wohnung gekauft haben.

Der ukrainische Präsidentenberater Podaljaka legte in einem Radiointerview nach, in dem er sagte:

„Sobald wir die Krim betreten, müssen wir alles Russische auf ihr auslöschen. Wenn Du Russisch sprechen willst, wenn Du Dostojewski und Jessenin lesen oder russische Filme sehen willst – hier geht es nicht um die Krim, hier geht es nicht darum, wie man auf dem Territorium des Staates namens Ukraine leben sollte. Wir sollten alles, was mit dem russischen Kulturraum zu tun hat, komplett schließen. Es wird nur noch einen ukrainischen Kulturraum oder einen globalen Kulturraum geben. Dort darf es kein Russischsein geben. Und wir sollten keinen Dialog darüber führen, ob jemand das Recht hat, Russisch zu sprechen oder nicht. Verwendet es zu Hause, aber es ist kein Element des Drucks oder des Protests und der Erpressung.“

Ersetzen Sie in dem Text bitte das Wort „russisch“ durch „jüdisch“ und Sie haben einen Text, wie er von Hitler stammen könnte. Gibt es einen klareren Beweis dafür, dass in der Ukraine eine Clique regiert, die sich in direkter Tradition der Nazis befindet, nur dass sich ihr Hass nicht auf „die Juden“, sondern auf alles Russische und alle Russen erstreckt?

⭐️⭐️
US-Abgeordneter: „Nur 20% der Ukraine-Hilfe gehen in die Ukraine“

Michael McCaul, republikanischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus und Vorsitzender des Außenausschusses, hat in einer Anhörung erklärt:

„Von den 113 Milliarden US-Dollar, die in vier Zusatzvereinbarungen bewilligt wurden, gehen etwa 60 Prozent an die amerikanischen Truppen, die amerikanischen Arbeitnehmer und die Modernisierung der amerikanischen Lagerbestände. Tatsächlich gehen nur 20 Prozent der Mittel in Form von direkter Budgethilfe direkt an die ukrainische Regierung.“

Das dürfte auch bei den EU-Hilfen für die Ukraine nicht viel anders sein, denn ich habe schon letztes Jahr aufgezeigt, dass alleine die Finanzhilfen der EU das ukrainische Defizit nicht nur vollständig abdecken, sondern sogar höher sind, als der Finanzbedarf der Ukraine. Daher war es offensichtlich, dass ein beträchtlicher Teil der sogenannten „Ukraine-Hilfen“ gar nicht in der Ukraine ankommt.”

Die Panzer, die der Westen jetzt liefert, sind zum Beispiel fast alles alte Modelle, die teilweise seit Jahrzehnten eingelagert sind und daher erst wieder repariert und einsatzbereit gemacht werden müssen. Die Leopard-2-Panzer, die die Ukraine bekommt, sind fast alles alte, seit Ewigkeiten eingemottete 2A4-Modelle aus den 80er Jahren. Die Kampfflugzeuge, die Kiew jetzt von Polen und der Slowakei bekommt, sind 40 Jahre alte MiG-29, die kurz vor der Ausmusterung stehen. Aber Polen und die Slowakei werden großzügig von der EU dafür entschädigt, dieses fliegende Altmetall an Kiew zu liefern. Die Slowakei soll für die Oldtimer fast eine Milliarde Euro Entschädigung bekommen.

Von dem, was tatsächlich in der Ukraine ankommt, verschwindet auch noch sehr viel in korrupten Kanälen. USAID ist für den Löwenanteil der US-Hilfen für Kiew zuständig und hat in einem Bericht gerade von 178 neu gemeldeten Betrugsfällen gesprochen.

Das bedeutet, dass sogar von den 20 Prozent der US-Hilfen für Kiew, die tatsächlich in der Ukraine ankommen, auch noch ein großer Teil in der Ukraine geklaut wird.

Too big is to fail

Die Schweiz dürfte nach dem Ende des Kalten Kriegs aus der Sicht der USA zu unabhängig und zu gross gewesen sein. Die USA konnten diesen Kleinstaat nicht wie andere europäische Staaten kontrollieren und manipulieren. Diese Selbständigkeit ist nun beseitigt. Schrittweise wird der Kleinstaat zu einem Swiss-Monaco umgemodelt, der little, nice and without influence wird. Aussenpolitisch soll die Schweiz für die Welt vorderhand als neutral gelten. Für irgendwelche politischen Deals der USA mit Staaten der Dritten Welt wird diese Neutralität noch dienlich sein. Das Ziel war: too big is to fail! Dieses Ziel ist erreicht.

About This “Leak”…

This document, if true, removes any doubt that the United States and its NATO partners are involved heavily in helping Ukraine plan its upcoming offensive. What puzzles me is why the U.S., NATO and Ukraine are talking so openly about the upcoming Counter Offensive. Normally, professional military planners keep their plans SECRET and use deception to mask their true intentions. Well, these documents are classified SECRET, which is what you would expect. What does not make sense is that so many Western leaders are flapping their gums about the “SECRET” counter offensive.

Das russische Verteidigungsministerium über Covid-19 und mRNA-Impfungen

Das russische Verteidigungsministerium hat eine neue Erklärung über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine und anderen Ländern veröffentlicht, in der es erneut mitteilt, dass es Covid-19 für eine US-Biowaffe hält und sich auch sehr kritisch zu den mRNA-Impfungen äußert.

Es sei daran erinnert, dass die US-Regierung Fragen von Journalisten zu dem Thema konsequent ignoriert und die Antworten verweigert. Das nimmt teilweise groteske Züge an

In einer weiteren Erklärung hat das russische Verteidigungsministerium sich unter anderem zu Pfizer und seinen mRNA-Impfstoffen geäußert und eine Pfizer-Mitarbeiterin zitiert, die erklärt hat, dass die Produkte von Pfizer „per Definition Biowaffen sind“.

Geopolitische Wochenschau 14/23

Modus operandi und Muster

Peskow: Die Ziele der Sonder-Operation können nicht durch Diplomatie erreicht werden, man wird sie *militärisch* erreichen. (Hurra, endlich, endlich meints der Bär ernst!)

Patruschew: „Trotz der ständig zunehmenden militärischen Hilfe für ukrostan durch die usppa und andere (werte-) westliche Staaten, werden alle erklärten Ziele der Sonder-Operation mit Gewissheit erreicht werden. Wir werden die Entmilitarisierung und Denazifikation ukrostans erreichen, [und] wir werden die territoriale Integrität der russischen Föderation und Sicherheit unserer Bevölkerung sicherstellen“.

Noch Fragen? Danke, Nein, alles unmissverständlich klar.

Einstweilen in idiotistan: lockheed muss weitere erhebliche Verzögerung in Sachen f-35 „upgrade“ (zu einem wenigstens teilweise brauchbaren Kampfjet) einräumen. Zudem wurde das Hyperschall-Raketen (Entwicklungs-) Programm (vom pentagon) eingestellt, nachdem der großmäulig angekündigte Test unlängst wieder ein erbärmlicher Rohr-Krepierer war. Nun will man dasselbe Spielchen mit einem anderen Hersteller (raytheon) versuchen.

Ich vermute, dass ein ja seit langem laut geplanter Vorstoß von ukrostan/natu („Abschneiden der Landbrücke zur Krim“) dazu führen wird, dass die russischen Streitkräfte auch etwas abschneiden, nämlich den Rest der Schwarzmeer-Küste (-> odessa) von ukrostan. Wollte es nur mal erwähnt haben.

Putins nukleare rote Linie

Russland hat angekündigt, Atomwaffen nach Belarus zu verlegen. Im Gegensatz zu dem, was man denken könnte, ist dies keine besonders aggressive Haltung Russlands, sondern eine defensive Reaktion auf die Stationierung von US-Atomwaffen in Russlands Nachbarländern. Wenn Moskau in gleicher Weise auf Washington hätte reagieren wollen, hätte es seine nuklearen Sprengköpfe in Kuba installieren müssen.

Moskau weist darauf hin, dass die Vereinigten Staaten ihre taktischen Atomwaffen in Europa in sechs NATO-Ländern stationiert haben: Italien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Türkei und Griechenland (in Griechenland gibt es derzeit keine, aber es gibt ein Lager, um sie zu empfangen). Die B61-Atombomben, die in Italien auf den Stützpunkten Aviano und Ghedi stationiert sind, werden nun durch die neuen B61-12 ersetzt, die die US-Luftwaffe derzeit nach Europa verlegt. Sie haben Eigenschaften, die sie viel tödlicher machen als die vorherigen: Jede Bombe hat 4 Energieoptionen, abhängig vom Ziel, das getroffen werden soll, sie wird durch ein Satellitenleitsystem auf das Ziel gerichtet und kann in das Gelände eindringen, um Bunker feindlicher Kommandozentralen zu zerstören. Wahrscheinlich werden die USA die B61-12 auch in Polen und anderen NATO-Ländern noch näher an den Rand Russlands bringen.

Nachdem die USA und die NATO russische Vorschläge abgelehnt haben, um diese immer gefährlicher werdende nukleare Eskalation aufzuhalten, reagiert Russland mit Fakten, indem es in Weißrussland, in unmittelbarer Nähe zu US-NATO-Stützpunkten in Europa, Atombomben und Mittelstreckenraketen stationiert, die bereit sind, mit Atomsprengköpfen bewaffnet zu werden.

Das russische Verteidigungsministerium über Covid-19 und mRNA-Impfungen

Das russische Verteidigungsministerium hat eine neue Erklärung über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine und anderen Ländern veröffentlicht, in der es erneut mitteilt, dass es Covid-19 für eine US-Biowaffe hält und sich auch sehr kritisch zu den mRNA-Impfungen äußert.

Es sei daran erinnert, dass die US-Regierung Fragen von Journalisten zu dem Thema konsequent ignoriert und die Antworten verweigert. Das nimmt teilweise groteske Züge an

In einer weiteren Erklärung hat das russische Verteidigungsministerium sich unter anderem zu Pfizer und seinen mRNA-Impfstoffen geäußert und eine Pfizer-Mitarbeiterin zitiert, die erklärt hat, dass die Produkte von Pfizer „per Definition Biowaffen sind“.

⭐️⭐️
Seymour Hersh antwortet auf den Artikel der Washington Post

Die US-Regierung will davon ablenken, dass es die USA waren, die auf persönliche Anweisung von Präsident Biden die Nord Streams gesprengt haben. Daher war das Szenario des medialen Ablenkungsmanövers vorhersehbar: Häppchenweise werden in weiteren Artikel immer neue „geheime“ Erkenntnisse der Ermittler an die Medien durchgestochen und die Öffentlichkeit wird mit dem „Detektivspiel“ der Suche nach den Tätern beschäftigt. Bei diesem Spiel gibt es zwei goldene Regeln: Erstens dürfen die USA als möglicher Täter nicht genannt werden, weil von deren Täterschaft ja abgelenkt werden soll, und zweitens dürfen Seymour Hersh und seine Recherche aus den gleichen Gründen nicht erwähnt werden.

An diese Regeln hat sich die Washington Post auch brav gehalten, denn sie hat in ihrem Artikel weder eine (auch nur mögliche) Beteiligung der USA an der Sprengung, noch die Recherchen von Seymour Hersh erwähnt.

Der Artikel, den Seymour Hersh nun als Antwort an den Artikel der Washington Post veröffentlicht hat, enthält keine entscheidenden neuen Erkenntnisse, aber sehr viele interessante Details und einen letzten Absatz, der viel Raum für Spekulationen darüber lässt, was Hersh noch weiß und veröffentlichen könnte.

Der Trick einer guten Propagandaoperation besteht darin, den Zielpersonen – in diesem Fall den westlichen Medien – das zu liefern, was sie hören wollen. Ein Geheimdienstexperte sagte es mir noch prägnanter: „Wenn man eine Operation wie die Pipelines durchführt, muss man eine Gegenoperation planen – ein Ablenkungsmanöver, das einen Hauch von Realität hat. Und es muss so detailliert wie möglich sein, damit es geglaubt wird.“

Jeder, der sich ernsthaft mit dem Ereignis beschäftigt hat, weiß, dass man ein Segelboot nicht in Gewässern ankern kann, die 260 Fuß tief sind“ – die Tiefe, in der die vier Pipelines zerstört wurden – „aber die Geschichte war nicht an ihn gerichtet, sondern an die Presse, die eine Parodie nicht erkennt, wenn sie ihr vorgelegt wird.“

Der Experte hatte noch weitere Fragen zu der angeblichen Yacht. „Wie kann ein 49-Fuß-Segelboot die Pipelines in der Ostsee finden? Die Pipelines sind nicht so groß und auch nicht auf den Seekarten verzeichnet, die mit dem Mietvertrag geliefert werden. Vielleicht wollte man die beiden Taucher ins Wasser lassen“ – was von einer kleinen Yacht aus nicht so einfach ist – „und die Taucher danach suchen lassen. Wie lange kann ein Taucher in seinem Anzug unten bleiben? Vielleicht fünfzehn Minuten. Das bedeutet, dass ein Taucher vier Jahre brauchen würde, um eine Quadratmeile abzusuchen.“

„Keine dieser Fragen wird von den Medien gestellt. Sie haben also sechs Personen auf der Yacht – zwei Taucher, zwei Helfer, einen Arzt und einen Kapitän, der das Boot gemietet hat. Eine Sache fehlt – wer wird die Besatzung der Yacht sein? Oder der Koch? Und was ist mit dem Logbuch, das die Leasingfirma aus rechtlichen Gründen führen muss?“

„Nichts davon ist passiert“, sagte mir der Experte. „Hören Sie auf, das mit der Realität zu verbinden. Es ist eine Parodie.“

Deutschland liefert zwei Drittel der fast 300 westlichen Panzern für Kiew

Die Bundesregierung behauptet auch weiterhin, keine Kriegspartei gegen Russland zu sein. Aus völkerrechtlicher Sicht ist das gelogen, denn schon im März 2022 hat eine Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages festgestellt, dass Deutschland aus völkerrechtlicher Sicht durch die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf deutschem Boden zur Kriegspartei wird. Gleiches gilt für die Übermittlung von Geheimdienstinformationen, die die Ukraine im Krieg nutzen kann. Da ukrainische Soldaten in Deutschland ausgebildet werden und der BND die Ukraine mit Geheimdienstinformationen versorgt, ist Deutschland aus völkerrechtlicher Sicht bereits Kriegspartei gegen Russland.

Darüber hinaus ist Deutschland aber auch das EU-Land, dass der Ukraine die meisten Waffen liefert. Deutschland hat der Ukraine nicht nur 18 moderne Leopard-2A6 Kampfpanzer zugesagt und bereits geliefert, Deutschland hat darüber hinaus auch die Lieferung von 178 Leopard-1 Panzer zugesagt.

Weitere Leopard-2-Panzer, wobei es sich meist um die veralteten Leopard-2A4-Panzer handelt, hat die Ukraine von Polen (14 Panzer), Norwegen (8 Panzer) und Portugal (3 Panzer) bekommen. Außerdem haben Schweden (10 Panzer), Kanada (8 Panzer), Spanien (6 Panzer) und Finnland (3 Panzer) der Ukraine solche Panzer versprochen. Hinzu kommen noch 14 britische Challenger-2-Panzer, die die Ukraine bereits bekommen hat, und 31 US-amerikanische M1-Abrams-Panzer, von denen allerdings in den Sternen steht, ob und wann die USA diese tatsächlich liefern werden.

Die anstehende ukrainische Frühjahrsoffensive wurde von den USA geplant

Als Termin für die Offensive wurde immer wieder Ende April oder Anfang Mai genannt, wobei in den USA schon die Rede davon ist, die Offensive werde „in wenigen Wochen“, also wahrscheinlich vor Mai, beginnen. Das habe ich auch vor Ort im Donbass gehört, wo die russische Armee mitbekommt, dass die ukrainische Armee Truppen und Technik vor allem bei Saporoschje und bei Artjomowsk (Bachmut) zusammenzieht. Neben Soldaten und Panzern ist auch die Rede von tausenden Kamikazedrohnen, die zum Einsatz kommen sollen und bereits verstärkt eingesetzt werden, um den russischen Nachschub zu stören, wenn auch bisher mit wenig Erfolg.

US-Medien haben unter Berufung auf das Pentagon berichtet, dass alle westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine in den letzten vier oder fünf Monaten in Erwartung der ukrainischen Frühjahrsoffensive durchgeführt wurden. Die Ukraine hat schon dutzende Kampfpanzer, hunderte Schützenpanzer und andere gepanzerte Fahrzeuge sowie Fahrzeuge für den Brückenbau erhalten. Tausende ukrainische Soldaten wurden in NATO-Staaten ausgebildet. Außerdem wurde ein beträchtlicher Vorrat an 155-Millimeter-Granaten angehäuft. Inzwischen hat die Ukraine von Polen und der Slowakei auch Kampfflugzeuge erhalten, wenn auch nur alte MiG-29, die aber mit amerikanischen Mittelstreckenraketen ausgerüstet werden. Und natürlich versorgen die USA Kiew mit Geheimdienst- und Aufklärungsdaten.

Es wird erwartet, dass die ukrainische Offensive zwei Stoßrichtungen haben dürfte: Erstens Artjomowsk, weil die Stadt strategisch sehr wichtig ist im Falle des Verlustes der Stadt die Gefahr besteht, dass die russische Armee die Front bei Donezk regelrecht „aufrollen“ könnte. Zweitens dürfte die Ukraine versuchen, im Süden auf Melitopol und in Richtung Krim und vielleicht sogar nach Mariupol vorzustoßen, um die russischen Truppen im Gebiet Cherson von der Versorgung abzuschneiden, die vor allem über die Krim läuft.

Für Kiew steht also viel auf dem Spiel, die Offensive könnte im Falle ihres Scheiterns kriegsentscheidend sein.

NATO Promotes WW3 with Finland’s Membership

Finland has officially become the 31st member of NATO. “Finland has today become a member of the defense alliance NATO. The era of military non-alignment in our history has come to an end. A new era begins,” Finland’s President Sauli Niinistö mistakenly celebrated. It is clear that Finland does not understand Russia’s motives for the war in Ukraine.

Finland shares an 832-mile border with Russia, doubling the size of NATO’s borders with Russia. Russia is now surrounded, backed into a corner. Russia’s national security is in jeopardy, and will not choose flight over fight. This is precisely what Russia had been arguing against for years. Finland was not under threat of attack from Russia and did not need global military protection, nor did it need to spend a portion of its GDP to push forward the war effort.

Why I Pay Little Attention To Explosions And Military Porn.

Macgregor correctly points out the fact of ISR complex being continuously employed by Russian forces and providing targeting 24/7. What Macgregor doesn’t call by its name is, in fact, a first strategic use in history of fully networked battlefield against NATO, which, naturally, thought that it knew how to fight Netcentric war. 

I dedicate a large portion of my second book describing what it is and how it works. I explained, giving a proper due to late Admiral Cebrowski, that already in Soviet Union issues of netcentricity were being developed at a very rapid pace, without calling them such. Russians certainly used the term “network” (сеть) but didn’t call it netcentric yet. “

We also should not forget MiG-31 and its ability to serve as a node in the network of up to six similar fighters and ability to distribute a salvo of air-to-air missiles. And, of course, Soviet Air Defense was into both networking and sensor fusion since 1960s. And that is what Russia’s ISR complex does in SMO–it “leverages” netcentricity and provides excellent sensor and data fusion. Macgregor speaks about only 7 minutes it took Russian Navy from receiving the intel about VSU moving its forces into one of the storage facilities near Kiev, receive targeting, develop firing solution and launch. Macgregor admits that this is an impossible task for the US Forces. 

So, start your stop-watches, ladies and gentlemen, before two Euro-poodles, Macron and Von Der Lugen, will be told by Comrade Xi to go pound sand when they visit Beijing in a desperate attempt to… whatever those Euro-losers are trying to accomplish, which is primarily a PR. Can you imagine a 6 year old kindergarten kid trying to sell penny-stock to a 60 year old successful hedge fund manager? There you go. It is the world of  tangibles, not BS. And winning the SMO is the most tangible of them all and they sense it in the West now. But it is too late.

Neue Folge der Nord-Stream-Show: Nun stehen Warschau und Kiew unter Verdacht

Die US-Regierung gibt sich alle Mühe, von den Recherchen von Seymour Hersh abzulenken, der sehr schlüssig aufgezeigt hat, dass die USA auf direkte Anweisung von Joe Biden die Nord Streams gesprengt haben. Einen Monat später ist Bundeskanzler Scholz ohne Begleitung zu einer mysteriösen Reise nach Washington aufgebrochen, wo er offensichtlich darüber informiert (oder instruiert) wurde, dass die US-Geheimdienste zusammen mit deutschen Behörden von der Täterschaft der USA ablenken wollen, denn nur wenige Tage später haben deutsche und US-Medien unter Berufung auf ihre jeweiligen Behörden die identische Geschichte von der „pro-ukrainischen Gruppe“ veröffentlicht, die angeblich die Nord Streams gesprengt haben soll.

Die Geschichte war, das ist Fachleuten klar, schlecht ausgedacht, denn die Version, dass fünf Leute, davon nur zwei Taucher, auf einer kleinen Segelyacht zwei Tonnen Sprengstoff transportiert und unbemerkt in 80 Meter Tiefe an den Pipelines angebracht haben sollen, ist schlicht unmöglich. Ohne Dekompressionskammer und Kran, um die jeweils etwa 500 Kilogramm schweren Bomben zu Wasser zu lassen, ist das nicht durchführbar. Hinzu kommt, dass mehrere solcher Tauchgänge nötig gewesen wären und dass zwei Taucher gar nicht in der Lage gewesen wären, die 500-Kilogramm-Bomben unter Wasser ohne Hilfsmittel zu händeln.

Dass dann auch noch Sprengstoffreste auf dem Tisch der Yacht gefunden wurden, gerade so, als habe man die jeweils 500-Kilogramm schweren Bomben auf dem Küchentisch der Yacht gebastelt, macht die Geschichte noch lächerlicher. Und als Krönung haben die Täter dann auch noch – wie bei Terroristen in Europa üblich – einen Pass auf der Yacht vergessen, wenn auch einen gefälschten. Pässe am Tatort zu vergessen, gehört für in Europa tätige Terroristen nämlich zum Ausbildungsprogramm, weshalb bei fast allen Terroranschlägen der letzten zehn Jahre in Europa Pässe der Täter am Tatort gefunden wurden.

Aber die Medien verbreiten diese saudumme Geschichte trotzdem mit ernster Inbrunst. Anstatt die Geschichte zu hinterfragen, erfüllen sie brav ihren Auftrag und lenken von der Täterschaft der US-Regierung ab.

Nun ist eine weitere Fortsetzung der „Nord-Stream-Show“ erschienen, die sich exakt an diese Regeln gehalten hat. Am 3. April gegen 17.30 Uhr hat die Washington Post eine neue Version veröffentlicht, in der erstens erwähnt wird, dass man „im Westen“ vermute, Polen und/oder die Ukraine könnten hinter dem Anschlag stecken, und zweitens gesagt wird, dass die westlichen Politiker nicht daran interessiert seien, die Sprengung aufzuklären, weil das Ergebnis die Einigkeit des Westens schädigen könnte.

US-amerikanische und europäische Beamte sagten, sie wüssten immer noch nicht mit Sicherheit, wer hinter dem Unterwasserangriff steckt. Einige teilten jedoch die deutsche Skepsis, dass eine sechsköpfige Crew auf einem Segelboot die Hunderte von Kilogramm Sprengstoff deponiert hat, die Nord Stream 1 und einen Teil von Nord Stream 2, der neueren Pipeline, die noch kein Gas an Kunden geliefert hat, lahmgelegt hat.

Experten wiesen darauf hin, dass es zwar theoretisch möglich war, den Sprengstoff von Hand an der Pipeline anzubringen, dass es aber selbst für erfahrene Taucher eine Herausforderung gewesen wäre, mehr als 200 Fuß tief zum Meeresboden zu tauchen und langsam wieder an die Oberfläche zu steigen, um ihren Körpern Zeit zur Dekompression zu geben.

„Es ist wie eine Leiche bei einem Familientreffen“, sagte der europäische Diplomat und griff zu einer düsteren Analogie. Jeder sieht, dass da eine Leiche liegt, tut aber so, als sei alles normal. „Es ist besser, wenn man es nicht weiß.

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Lawrow: „Die EU hat Russland verloren und sie ist selber schuld!“

Der russische Außenminister Lawrow hat sich in einem Interview zur russischen Politik gegenüber China, Afrika und der EU geäußert. Für die Beziehungen zur EU und ihren Mitgliedern sieht Lawrow schwarz, Russland wendet sich anderen Ländern zu.

Unser größter Unterschied von den Westlern besteht darin, dass wir den ausländischen Partnern nie sagen, wie sie leben sollen. Wir haben keine verborgene Agenda. Wir nutzen keine Doppelstandards. Wir bauen das zwischenstaatliche Zusammenwirken auf den Prinzipien des Völkerrechts, Gleichberechtigung, gegenseitiger Berücksichtigung und Respekts von Interessen auf. Gerade solches schöpferische Herangehen gefällt den Afrikanern. Und nicht nur ihnen. Allen normalen Ländern.

Die Geografie meiner Dienstreisen hat sich tatsächlich geändert. Jetzt widerspiegelt sie die russischen Prioritäten in der internationalen Arena, die im erneuerten Konzept der Außenpolitik festgeschrieben sind.

Sie haben sehr genau bemerkt, dass die EU Russland „verloren“ hat. Sie ist selbst daran schuld. Denn gerade die Mitgliedsstaaten der EU und Anführer der EU sprechen selbst offen über die Notwendigkeit einer strategischen Niederlage Russlands. Sie pumpen das kriminelle Kiewer Regime mit Waffen und Munition voll, schicken an die Ukraine Instrukteure und Söldner. Aus diesen Gründen betrachten wir die EU als eine unfreundliche Vereinigung.

Wir haben die notwendigen Schlussfolgerungen gemacht. Als Antwort auf feindselige Schritte werden wir bei Bedarf hart vorgehen, indem wir uns nach nationalen Interessen Russlands und dem in der diplomatischen Praxis allgemein gültigen Prinzip der Gegenseitigkeit richten.

Wenn die Europäer einst auf den antirussischen Kurs verzichten und eine Wahl zugunsten des gegenseitig respektvollen Dialogs mit Russland machen, werden wir ihre Vorschläge erörtern und Beschlüsse ausgehend von unseren nationalen Interessen, die von Präsident Wladimir Putin im neuen Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation gebilligt sind, treffen.

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Die Schweiz schafft sich in Raten ab. Die Welt erkennt die Schweiz nicht wieder

Am Ende des Kalten Krieges war unser Land weltweit der Inbegriff von Solidität, Verlässlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Unparteilichkeit und Humanität. Unsere Wirtschaft war fest in schweizerischer Hand, ein Bollwerk der Stabilität mit riesigen stillen Reserven, deren Wert oft die Bilanzsumme überstieg. Anders als Olof Palmes Schweden, das sich als moralischer Scharfrichter aufspielte (und damit allen auf die Nerven ging), äusserte sich der Bundesrat höchst selten zum Weltgeschehen, und wenn, dann sehr zurückhaltend. Dafür waren wir eine humanitäre Grossmacht, weltweit mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz identifiziert, dessen Delegierte alle den Schweizer Pass besassen. Skrupellose Geschäftemacher missbrauchten schon damals das Bankgeheimnis und die Neutralität, etwa im Fall des südafrikanischen Apartheidstaates. Doch insgesamt war die Schweiz ein Leuchtturm und in fast jeder Hinsicht eine Referenz in der Welt.

Die vorsorgliche Zwangsabwicklung der Credit Suisse (CS) qua Diktat aus Washington, Paris und London war ein weiterer Sargnagel für unseren einstigen Rechtsstaat. Zugrunde gerichtet wurde die CS wesentlich durch den Amerikaner Brady Dougan; den Todesstoss gab ihr eine Äusserung der Saudi National Bank, ihres Hauptaktionärs. Nur der Schaden bleibt an uns hängen. Die Welt erkennt die Schweiz nicht wieder.

Interview mit dem Kinderchirurgen von Donezk

Ich habe schon berichtet, dass ich bei meiner letzten Reise in den Donbass den Kinderchirurgen von Donezk interviewt habe. Der Besuch des Kinderkrankenhauses und das Gespräch mit ihm waren bisher die eindrücklichsten Erfahrungen, die ich in dem Krieg gemacht habe. Selbst ein Besuch an der Front ist nicht so berührend, wie die Kinder zu sehen, denen von den von der ukrainischen über Donezk abgeworfenen Schmetterlingsminen die Gliedmaßen abgerissen werden. Der Chirurg und sein Team leisten wahre Wunder bei dem Versuch, den Kindern ihre Arme und Beine zu retten.

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«Das VBS – Sicherheit für die Schweiz»: Neue Vision und Strategie für das Departement

Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS hat eine neue Vision und Strategie für das Departement erarbeitet. Die Vision lautet «Die Schweiz lebt von ihrer Sicherheit. Und das VBS für die Sicherheit der Schweiz. Das VBS – Sicherheit für die Schweiz». Die Strategie besteht aus den fünf Handlungsfeldern Sicherheit und Schutz, Resilienz, Leistungsfähigkeit, Digitale Transformation sowie Personen und Leadership mit jeweils drei strategischen Initiativen. An diesem Rahmen wird sich das VBS in den nächsten Jahren orientieren. Ein Kurz-Film mit VBS-Angestellten als Darstellerinnen und Darsteller verbildlicht die neue Vision und Strategie.

Die wichtigsten Aussagen von Lukaschenko zur gegenwärtigen Lage

Am Freitag hat der weißrussische Präsident Lukaschenko eine sehr lange Rede an die Nation gehalten und sich anschließend den Fragen der anwesenden Abgeordneten und Journalisten gestellt.

Die Verhandlungen über eine Konfliktlösung in der Ukraine müssen jetzt beginnen: „Ich werde das Risiko eingehen, eine Einstellung der Kampfhandlungen vorzuschlagen. Ohne das Recht, Ausrüstung zu verlegen und Truppen neu zu formieren.“

Sollte der Westen „erneut versuchen, die Pause zu nutzen, um seine Positionen durch Betrug zu verstärken“, sei Russland „gezwungen, seine ganze Kraft einzusetzen“.

Die Konflikte der letzten Jahrzehnte begannen mit dem unbändigen Willen des Westens – „und nicht des Westens selbst, nur eines Landes“ – die ganze Welt zu erobern: „Das anschaulichste und dramatischste Beispiel ist an unserer südlichen Grenze (in der Ukraine), wo das Gemetzel nicht aufhören wird, solange der Herr in Übersee dafür kein grünes Licht gibt.“

Die USA und ihre Satelliten haben einen Krieg „bis zum letzten Ukrainer“ entfesselt: „Am Horizont zeichnet sich ein dritter Weltkrieg mit nuklearem Feuer ab.“

Die westlichen Länder versuchen, auch Minsk in den Konflikt hineinzuziehen: „Sie bereiten sich darauf vor, in das Territorium von Weißrussland einzudringen, um unser Land zu zerstören.“

Die EU ist heute den USA unterworfen, aber Europa kann nur gemeinsam mit Russland überleben: „Wenn Europa sich mit Russland vereinigt, wird es ein Pol sein, den niemand besiegen kann. Nicht einmal China, das uns freundlich gesinnt ist, geschweige denn die USA.“

Europa wollte jetzt keine Waffen an die Ukraine liefern, musste es aber aufgrund des amerikanischen Drucks tun: „Was der „Washingtoner Oberkommandierende“ sagte, das wurde gemacht, das ist Disziplin.“

Was den Eintritt Finnlands und Schwedens in die NATO betrifft, so seien diese Länder, „die mit Russland in Frieden gelebt, existiert und zusammengearbeitet haben“, einfach „niedergekniet“.

Kinzhal Attack Hits NATO’s Western Command Center 80 meters Underground, 40 KilledINTEL DROP

IN western Ukraine a Russian Forces Kinzhal struck a bunker extending to 80 metres deep. The RF believes this bunker near Lvov was a NATO strategic command point used to control anti-aircraft systems. It’s still early days but the RF assumes there were up to 300 personnel in the bunker, 40 of which were high ranking foreign specialists, hence we can expect 40 body bags heading west in due course. Unconfirmed in the Nikolaevsk region the RF destroyed four senior militants, and a number of officers and planners.

Bakhmut is essentially in an operational encirclement and the Ukros lost two large military groupings while attempting to flee the town. It appears that the replacement troops entering Bakhmut are fresh from NATO training camps in Poland. Their uniforms are squeaky clean. The Germans are operating the self-propelled tanks as they are non user-friendly complex equipment. The Ukro forces comprise a majority of Polacks and a mix of German, Canadian, US and French mercs. The Ukros have been thinned out. The German government is paying 5000 marks to return the bodies dead Germans but the Euro is no longer being accepted.

Geopolitische Wochenschau 13/23

Orban: Die EU will „Friedenstruppen“ in die Ukraine schicken

Ungarns Ministerpräsident sagte, dass angesichts der Lieferung von immer mächtigeren Waffensystemen durch den Westen an die Ukraine ein dritter Weltkrieg „keine literarische Übertreibung mehr“ sei. „Das ist jetzt eine reale Gefahr“, betonte Orban.

Die Gefahr eines neuen Weltkriegs sei sehr real und keine Übertreibung, sagte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban. In einem Beitrag für das Radioprogramm Kossuth sagte er am Freitag, dass in der EU Gespräche über die Entsendung von Truppen in die Ukraine weitergehen, was die Gefahr eines direkten Zusammenstoßes mit Russland birgt.

Er wies auch darauf hin, dass „die europäischen Staats- und Regierungschefs bereits entspannt darüber sprechen, ob die Länder der EU irgendwelche Friedenstruppen [in die Ukraine] schicken könnten“. „Das würde eine weitere Grenze überschreiten“, warnte der ungarische Ministerpräsident.

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Was ist die internationale regelbasierte Unordnung?

Die sogenannte internationale Ordnung ist im Grunde ein System von Regeln, die die Vereinigten Staaten aufstellen und willkürlich darüber entscheiden, ob ein fremdes Land sie einhält oder missachtet. Die Quintessenz? Diese „Regeln“ sind darauf ausgerichtet, die Interessen der USA auf Kosten anderer zu fördern.

Hier ist die harte Wahrheit über die regelbasierte internationale Ordnung. Sie ist ein Anachronismus, der im Gefolge des Zweiten Weltkriegs von den Vereinigten Staaten geschaffen wurde, sie löst sich auf, und die Biden-Administration fährt fort, Maßnahmen zu ergreifen, die ihren Untergang beschleunigen werden.

Wie es um das 2-Prozent-Ziel der NATO steht

Die NATO-Mitglieder hatten sich 2014 [sic!] verpflichtet, ihre Militärausgaben nicht zu kürzen, sie innerhalb von zehn Jahren auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anzuheben und sie parallel zum Wirtschaftswachstum zu steigern. Nur vier Länder hatten dieses Ziel im Jahr davor erreicht: die USA (4,4 Prozent), Großbritannien (2,4 Prozent), Griechenland (2,3 Prozent) und Estland (2 Prozent).

Frankreich hat 1,9 Prozent des BIP für die Verteidigung ausgegeben, die Türkei und Polen jeweils 1,8 Prozent, Portugal und Kroatien jeweils 1,5 Prozent, Rumänien, Bulgarien, Norwegen, Dänemark und Albanien jeweils 1,4 Prozent, Deutschland 1,3 Prozent, Italien 1,2 Prozent, die Tschechische Republik und Slowenien jeweils 1,1 Prozent. Luxemburg investierte mit 0,4 Prozent des BIP am wenigsten in die Verteidigung.

Neun Jahre später hat sich an der Situation nicht viel geändert. Nach den jüngsten Schätzungen liegen zehn NATO-Staaten nahe an oder über dem Zwei-Prozent-Ziel, während 13 Länder etwa 1,5 Prozent oder weniger ausgeben. Mehr als zwei Prozent des BIP gaben im vergangenen Jahr Estland, Griechenland, Polen, Lettland, Litauen, Großbritannien und die USA für die Verteidigung aus. Zu den Ländern, die das Ziel für 2022 nicht erreichen, gehören Frankreich, das 1,89 Prozent des BIP für die Verteidigung ausgibt, Deutschland mit 1,49 Prozent und Italien mit 1,51 Prozent.

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Journalist grillt UNO-Sprecher wegen illegaler US-Basis in Syrien

Die USA halten Teile Syriens illegal besetzt und plündern dort die Bodenschätze aus. Dazu hat ein Journalist dem Sprecher des UN-Generalsekretärs eine kritische Frage gestellt, was zu einem lustigen, aber auch sehr entlarvenden Dialog geführt hat.

Der Hintergrund ist keineswegs lustig, denn die USA halten seit Jahren Teile Syriens besetzt und plündern dort ganz offen Ölquellen und auch Ernten. Das ist Raub von Rohstoffen, die das vom Krieg geschundene Syrien dringend braucht, aber das interessiert weder die westlichen Medien noch die westlichen Politiker, die sich angeblich mit Feuereifer für den Schutz der Souveränität und territorialen Integrität aller Staaten der Welt einsetzen und derzeit ganz konkret Russland zum Super-Bösewicht machen wollen, weil es nach westlicher Meinung die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine missachtet.

Journalist: Denken Sie, dass die Anwesenheit von US-Truppen in Syrien illegal ist, oder nicht?

Farhan Haq: Äh, das ist keine Sache, mit der wir zu tun haben, äh, da war ein Krieg…

Journalist: Das klingt alles sehr vertraut, denn diese Woche reden wir viel über die UN-Charta und das Völkerrecht und die entsprechenden Resolutionen. Aber die Anwesenheit einer ausländischen Militärbasis in einem Land ohne eingeladen zu sein, klingt für mich nach etwas anderem, verstehen Sie?

Farhan Haq: Äh, ich überlasse Ihnen die Analyse, aber jetzt…

Journalist: Was ist der Unterschied zwischen US-Truppen in Syrien und russischen Truppen in der Ukraine?

Farhan Haq: … es gibt keine US-Truppen in Syrien. Daher ist das keine vergleichbare Situation.

Journalist: Sie sind sicher, dass es keine US-Bodentruppen in Syrien gibt?

Farhan Haq: Ich bin sicher, dass es dort militärische Aktivität gibt. Aber vom Bodentruppen weiß ich nichts.

Journalist: Okay, fünf US-Soldaten wurden bei dem Angriff verletzt. Wenn da keine US-Soldaten in Syrien sind, wie konnten die dann verletzt werden?

Farhan Haq: Äh…

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Patruschew: Die USA haben ein Interesse am Auseinanderbrechen der EU

Der Sekretär des russischen Nationalen Sicherheitsrates Nikolaj Patruschew hat mal wieder ein langes Interview gegeben. Ob man ihm zustimmt oder nicht – seine geopolitischen Analysen sind stets sehr lesenswert und fundiert.

Während sie überall demokratische Parolen verkünden, ist Washington in Wirklichkeit nach der Zahl der ausgelösten Kriege und Konflikte und in der brutalen und illegalen Ausbeutung der Bürger anderer Länder seit langem der weltweite Champion.

Wir würden es begrüßen, wenn die USA tatsächlich beschließen würden, sich in Richtung Demokratie zu bewegen und damit aufzuhören, ihre Vasallen-Verbündeten zu demütigen.

Tatsächlich sind die NATO-Länder Konfliktpartei. Sie haben aus der Ukraine ein großes Militärlager gemacht. Sie liefern Waffen und Munition an die ukrainischen Truppen und versorgen sie mit nachrichtendienstlichen Informationen, unter anderem durch eine Satellitenkonstellation und eine beträchtliche Anzahl von Drohnen. NATO-Ausbilder und -Berater bilden das ukrainische Militär aus, und Söldner kämpfen als Teil von Neonazi-Bataillonen. Sie versuchen, die militärische Konfrontation so lange wie möglich zu verlängern, und machen keinen Hehl aus ihrem Hauptziel: Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen und weiter zu zerstückeln.

Spätestens seit 1945 ist die Quelle jeder Eskalation der Spannungen auf globaler Ebene der unbändige Wunsch der US-Regierung, ihre dominante Rolle in der Welt aufrechtzuerhalten. Aus ihrer Sicht hindern zwei Großmächte, nämlich Russland und China, sie daran, dies zu tun. Die Russische Föderation verfolgt nicht nur eine eigenständige Politik der Stärkung einer multipolaren Welt, sondern ist den USA in vielerlei Hinsicht geistig und militärisch überlegen. China hingegen ist der wichtigste wirtschaftliche Konkurrent Amerikas. Nach den Versuchen, Russland zu „unterdrücken“, nimmt Washington sich China vor.

Aus irgendeinem Grund sind die US-Politiker, gefangen in ihrer eigenen Propaganda, nach wie vor davon überzeugt, dass die USA im Falle eines direkten Konflikts mit Russland in der Lage sind, einen präventiven Raketenschlag zu führen, auf den Russland nicht mehr reagieren kann. Das ist eine kurzsichtige Dummheit und sie ist sehr gefährlich.

Einige Leute im Westen sprechen bereits von einer Revanche, die zu einem militärischen Sieg über Russland führen wird, dabei vergessen sie die Lehren aus der Geschichte. Dazu können wir nur eines sagen. Russland ist geduldig und schüchtert niemanden mit seinem militärischen Vorteil ein. Aber es verfügt über moderne, einzigartige Waffen, die in der Lage sind, jeden Gegner, auch die USA, im Falle einer Bedrohung seiner Existenz zu vernichten.

Erinnern wir uns, wie die Angelsachsen in den 1930er Jahren die Nazis förderten, in der Hoffnung, sie gegen die Sowjetunion zu lenken.

Die westliche „Internationale“ hat sich mehr als einmal gegen unser Land gestellt. Mal unter den Fahnen der Polen und Schweden, mal mit napoleonischen Adlern, unter der britischen Flagge oder unter dem Hitler-Hakenkreuz. Das Ergebnis ist dasselbe – alle Versuche, Russland zu zerschlagen, sind vergeblich. Unwillig, daraus Lehren zu ziehen, wollen die westlichen Länder wieder mit dem Kopf durch die Wand.

Washington hat Tokio zu einer neuen Militarisierung gedrängt. Die japanischen Selbstverteidigungskräfte werden zu einer vollwertigen Armee, die in der Lage ist, offensive Operationen durchzuführen. Das ist bereits im japanischen Gesetz verankert, was einen eklatanten Verstoß gegen eines der wichtigsten Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs darstellt. Ministerpräsident Kishida hat erklärt, dass sein Land 400 Tomahawk-Marschflugkörper von den USA kauft und sich auf Angriffswaffen stützt.

Neben der Bewaffnung Japans versucht Washington auch, den Geist des japanischen Militarismus wiederzubeleben, der 1945 ausgerottet zu sein schien. Man hat den Eindruck, dass die Bewohner des Inselstaates wieder zu Kamikaze-Kämpfern gemacht werden wollen, die für die Interessen anderer sterben. Die Westler wollen sich nicht daran erinnern und verschweigen geflissentlich, wie deren Aggressivität zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegen die Sowjetunion und China eingesetzt wurde und dass die Japaner ihre Waffen schließlich gegen die Amerikaner, die Briten und ihre Verbündeten gerichtet haben.

Der Zusammenbruch der EU ist nicht mehr weit. Natürlich werden die Europäer diesen supranationalen Überbau, der sich nicht nur nicht gerechtfertigt hat, sondern die Alte Welt in einen offenen Konflikt mit unserem Land treibt, nicht dulden. Die USA sind bereit, Russland nicht nur bis zum letzten Ukrainer, sondern auch bis zum letzten Europäer zu bekämpfen. Schon zu Zeiten des Kalten Krieges war das Pentagon bei der geringsten Bedrohung durch die UdSSR bereit, Europa in eine radioaktive Wüste zu verwandeln. In den Köpfen der amerikanischen Strategen hat sich kaum etwas geändert.

Das Paradoxe ist, dass Washington ein direktes Interesse am Auseinanderbrechen der EU hat, um seinen wirtschaftlichen Rivalen auszuschalten und zu verhindern, dass Europa durch eine Zusammenarbeit mit Russland floriert.

Das Wirtschaftsmodell der EU, das auf einer Kombination aus billiger Energie aus Russland und fortschrittlicher europäischer Technologie beruht, befindet sich vor unseren Augen in einem radikalen Wandel.

Europa wird von der Umsetzung der gemeinsamen Pläne mit Washington zur Verringerung der Rohstoff- und Technologieabhängigkeit von Peking ebenso hart getroffen werden. Darüber hinaus befindet sich die EU in einer Migrations-Sackgasse. Viele der Migranten sind nicht nur nicht bereit, sich in die europäische Familie zu integrieren, sondern gründen ihre eigenen Kalifate und zwingen die lokalen Behörden und die Bevölkerung, nach ihren Gesetzen zu leben. Mit ihnen kommen auch Vertreter krimineller und militanter Gruppen nach Europa.

Wenn man bedenkt, dass Al-Qaida, der IS und andere Terrororganisationen vor einiger Zeit von den USA gegründet wurden und die Terroristen in Syrien und im Irak von CIA-Ausbildern trainiert werden, ist es nicht ausgeschlossen, dass dieselben Personen hinter der Vorbereitung von Terrorakten in Europa stecken. Ihr Ziel ist es, die Lage auf dem Kontinent zu destabilisieren, dessen Zukunft den USA gleichgültig ist.

Projekte wie BLM, also „Black Lives Matter“, und die Indoktrination von Transgender-Theorien zielen auf die geistige Degradierung einer bereits apathischen Bevölkerung. Der in den Amerikanern gepflegte Individualismus und Konsumismus wird ihrem Land einen grausamen Streich spielen. Gewöhnliche Bürger werden keinen Finger rühren, um die Integrität Amerikas zu bewahren, da sie wissen, dass sie ihrer Regierung egal sind. Indem sie nicht weiß, was sie tut, zerstört sich die US-Regierung sich Schritt für Schritt selbst.

Unsere jahrhundertealte Kultur gründet sich auf Spiritualität, Mitgefühl und Barmherzigkeit. Russland ist ein historischer Verteidiger der Souveränität und Staatlichkeit aller Nationen, die es um Hilfe gebeten haben. Es hat die USA selbst mindestens zweimal gerettet – während des Unabhängigkeitskrieges und während des Bürgerkrieges. Aber ich glaube, dass es dieses Mal nicht angebracht ist, den USA zu helfen, ihre Integrität zu bewahren.

Meanwhile…

The U.S. Air Force’s March 13 test of a hypersonic weapon was “not a success,” the service secretary told lawmakers Tuesday.Frank Kendall indicated the Lockheed Martin-made AGM-183A Air-launched Rapid Response Weapon program may be in jeopardy. The service, he said, is “more committed to HACM [the Hypersonic Attack Cruise Missile, the service’s other major hypersonic weapon program] at this point in time than we are to ARRW.” The ARRW effort “has struggled a little bit in its testing program,” Kendall told the House Appropriations Committee’s defense panel during a hearing on the fiscal 2024 budget request. He said an ultimate decision on whether to continue with the program could come as part of the FY25 budget process next year following a study of the failed March test and possibly two more test launches.”

Again, read my lips: the US eventually will be able to come up with some type of hypersonic weapon, most likely of a glider variety but neither China nor US will have anything even remotely equal to 3M22 Zircon. Moreover, it seems that US legislators and journos need a constant reminder of a huge difference between quasi ballistic systems and full power systems such as serially produced and deployed to Russian Navy’s surface fleet Zircon. The only hypersonic thing which allegedly could get IOC is US Army’s Dark Eagle but it is clear that there are “issues” with this system too. Well, doesn’t look like Russia sweats too much about it. Plus S-300V4 and S-500 are specifically designed for dealing with such kind of threats and those are in serial production

There is no possible political or diplomatic solution to the ongoing conflict with Ukraine at the moment, Kremlin spokesman Dmitry Peskov has insisted. He added that Moscow regrets other avenues for resolution are not open. Speaking to Russian journalists on Wednesday, Peskov reiterated Moscow’s resolve to reach its goals, which were outlined by President Vladimir Putin at the start of the military operation over a year ago. “We have repeatedly said that Russia’s goals … can be achieved in various ways. These are politico-diplomatic or – if politico-diplomatic are currently impossible, and in the case of Ukraine, they are impossible, to our regret – through military means, that is, through the special military operation,” Peskov stated.

Das Scheitern der Umsturzpolitik

In Syrien hatten die westlichen Mächte, darunter Deutschland, schon bald nach dem Beginn des Aufstands gegen Präsident Bashar al Assad (März 2011) angefangen, die Aufständischen zu unterstützen. Ziel war es, Assad durch einen prowestlichen Statthalter zu ersetzen.

Im August 2012 schien der Westen seinem Ziel nahe zu sein: „Es gibt viele Anhaltspunkte dafür, dass die Endphase des Regimes begonnen hat“, wurde Gerhard Schindler, der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), damals zitiert. Zu jener Zeit konnte die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin ein sich über mehrere Monate erstreckendes Projekt abschließen, bei dem unter dem Titel „The Day After“ knapp vier Dutzend Vertreter der syrischen Exilopposition in Absprache mit deutschen Regierungsstellen Pläne für eine Neuordnung Syriens nach Assads erhofftem Sturz entwickelten. Gleichzeitig befasste sich das Auswärtige Amt im Rahmen eines lockeren Staatenverbundes („Friends of Syria“) – und in Kooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten – mit der Erstellung von Planungen für den „wirtschaftlichen Wiederaufbau“ und die „Entwicklung“ Syriens ebenfalls nach Assads Sturz. Damals prahlte ein BND-Mitarbeiter völlig offen: „Wir können stolz darauf sein, welchen wichtigen Beitrag wir zum Sturz des Assad-Regimes leisten“.

Anders als vom BND prognostiziert, stürzte Assad im Sommer 2012 nicht und konnte sich weiterhin in Damaskus an der Macht halten. Eine Wende brachte der Beginn des russischen Militäreinsatzes in Syrien Ende September 2015; Moskaus Streitkräfte trugen von nun an maßgeblich dazu bei, Assads Sturz durch insbesondere jihadistische Milizen zu verhindern. Nach einer kurzen, heftigen Konfrontation mit der Türkei – ein türkischer Kampfjet schoss am 24. November 2015 über Syrien ein russisches Militärflugzeug ab – und nach der Rückeroberung von Aleppo durch syrische Truppen mit russischer Unterstützung gelang es Moskau, in enger Abstimmung mit Ankara den Gang der Dinge in Syrien zu bestimmen, unter Ausschluss der bis dahin im Nahen Osten stets dominanten westlichen Mächte, insbesondere auch der USA. Während Russland Assad weiterhin den Rücken stärkt und die Türkei große Territorien in Nordsyrien okkupiert hat, sind die Vereinigten Staaten heute auf eine Militärpräsenz in Nordostsyrien beschränkt. Dort haben sie eigenmächtig, gegen den Willen der syrischen Regierung und damit illegal gut 900 Soldaten stationiert; zusätzlich operieren US-Spezialeinheiten in der Region. Offizielles Ziel ist es, den IS zu bekämpfen. In Wirklichkeit gehen die US-Truppen gegen proiranische Kräfte vor und hindern Damaskus am Zugriff auf ein bedeutendes Erdölfeld, aus dem sie sich Berichten zufolge selbst bedienen.

Warum stationiert Russland Atomwaffen in Weißrussland?

Wir dürfen nicht vergessen, dass es bei der NATO die sogenannte „nukleare Teilhabe“ gibt. Das ist ein Programm, in dem die USA zum Beispiel Bundeswehr-Piloten ausbilden, damit sie die in Deutschland stationieren US-Atomwaffen einsetzen können. Das ist exakt das, was Russland und Weißrussland nun auch tun. Der indische Experte hat es korrekt formuliert: Nachdem die USA 30 Jahre lang alle Forderungen und Bitten Russlands ignoriert haben, ihre Atomwaffen aus Europa abzuziehen, reagiert Russland nun nach dem Prinzip „Auge um Auge“ und beginnt seine „nukleare Teilhabe“ mit seinem Verbündeten Weißrussland.

Der Videobericht über meinen Besuch in einem Dorf an der Front im Donbass

Vor einer Woche habe ich im Donbass ein Dorf an der Front besucht und mit den Menschen dort gesprochen. Nun ist das Video mit deutschen Untertiteln online.

Die Frontlinie verläuft weniger als einen Kilometer von dem Dorf entfernt. Das Dorf selbst liegt direkt am Stadtrand von Donezk und seit Kriegsbeginn 2014 verlief die Front direkt an der Dorfgrenze, trotzdem leben dort immer noch Menschen. Inzwischen ist die Front etwa einen Kilometer entfernt. Ich habe dort mit mehreren Kindern gesprochen, die erst nach Kriegsbeginn geboren wurden, die also nichts anderes als das Leben im Krieg kennen.

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Vorbereitung auf einen neuen Weltkrieg

Die Vereinigten Staaten drängen ihre Verbündeten der Europäischen Union, sich auf einen Dritten Weltkrieg vorzubereiten. Sie haben keine andere Wahl, als sich ihm zu stellen, wenn sie aus der “Thukydides-Falle” siegreich hervorgehen wollen. Es sei denn, dieses ganze Getue ist nur eine Inszenierung, um die Verbündeten in ihrem Lager zu “halten”, während sich viele Staaten in Südamerika, Afrika und Asien für “neutral” erklären. Kriegsgerüchte erwecken zur selben Zeit japanische Militaristen, die wie die “radikalen Nationalisten” in der Ukraine jetzt zurückgekehrt sind.

1949 gründeten die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich die Nordatlantikpakt-Organisation (NATO). Sie fügten Kanada und die Staaten, die sie in Westeuropa befreiten, hinzu. Für sie ging es nicht darum, sich zu verteidigen, sondern um einen Angriff auf die Sowjetunion vorzubereiten. Letztere reagierte darauf mit der Gründung des Warschauer Paktes.

Gleichzeitig halfen sie mit dem Marshallplan beim Wiederaufbau Westeuropas. Dieser enthielt viele geheime Klauseln, darunter der Aufbau eines europäischen Binnenmarktes. Washington beabsichtigte, Westeuropa sowohl wirtschaftlich zu beherrschen, als es auch politisch vor dem kommunistischen Einfluss und dem “sowjetischen Imperialismus” zu bewahren. Die Europäischen Wirtschaftsgemeinschaften – und später die Europäische Union – bilden die zivile Seite der US-Münze, deren militärisches Seite die NATO ist. Die Europäische Kommission ist keine Verwaltung der Staats- und Regierungschefs, die Mitglieder der Union sind, sondern die Schnittstelle zwischen ihnen und der Atlantischen Allianz. Die europäischen Normen nicht nur für Rüstung und Bauwesen, sondern auch für Ausrüstung, Kleidung, Lebensmittel usw. werden von den NATO-Dienststellen zunächst in Luxemburg und dann in Belgien bestimmt. Sie werden der Kommission zugeleitet und nun vom Europäischen Parlament gebilligt.

Während des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 denken die Vereinigten Staaten wie einst im Koreakrieg, erneut, dass sie Deutschland gegen Russland (Nachfolger der UdSSR) aufrüsten müssen. Daher wandeln sie die EU um, diesmal aber mit Vorsicht. Während der Präsidentschaft des Franzosen Emmanuel Macron boten sie ihm einen “strategischen Kompass” an. Dieser wurde erst einen Monat nach der russischen Intervention in der Ukraine verabschiedet.

In der vergangenen Woche hat Josep Borrell auf dem Schuman-Forum seinen ersten Bericht über die Umsetzung des “Strategischen Kompasses” vorgelegt. Es geht darum, die Bündelung der nationalen Armeen, einschließlich der Nachrichtendienste, im Geiste der Integration und nicht mehr der Zusammenarbeit zu koordinieren.

Tatsächlich setzten die Vereinigten Staaten zwei Atombomben ein, um die Kapitulation Japans vor der UdSSR zu verhindern und sicherzustellen, dass sie nur vor ihren eigenen Generäle stattfinden würde. Sie setzten die Kämpfe bis 1946 fort, weil viele Japaner sich weigerten, sich den Amerikanern zu ergeben, die bis dahin im Pazifik kaum gekämpft hatten.

Als die Vereinigten Staaten 1946 Japan besetzten, dachten sie zunächst, alle militaristischen Elemente zu säubern. Aber als der Koreakrieg aufkam, beschlossen sie, sich auf Japan zu verlassen, um den Kommunismus zu bekämpfen. Sie beendeten die laufenden Prozesse und rehabilitierten 55 000 hochrangige Beamte. Sie setzten den Dodge-Plan ein, das Äquivalent zum Marshall-Plan in Europa. Zu den glücklichen Nutznießern dieses Politikwechsels gehörte Hayato Ikeda, der Premierminister wurde und die Wirtschaft des Landes wiederherstellte. Mit Hilfe der CIA gründete er die Liberaldemokratische Partei. Aus seiner Strömung sind Premierminister Shinzo Abe (2012-2020) und sein Nachfolger Fumio Kishida (2020-) hervorgegangen.

UN Sicherheitsrat – Schweiz findet es nicht nötig, sich für eine unabhängige Untersuchung einzusetzen

Skandal:   Die Schweiz enthält sich der Stimme mit fadenscheiniger Begründung.  Sie tragen damit nicht zum friedlichen Zusammenleben der Völker bei und sind Kriegspartei….

Vermutlich ist das Schweizer Aussenministerium schon von den Amis unterwandert oder wurden von ihr massiv unter Druck gesetzt.

Switzerland abstained from the vote on the resolution presented by the Russian Federation in regard to the damage caused to the Nord Stream 1 and 2 gas pipelines. Switzerland is concerned about these events, which, according to available information, are due to acts of sabotage. 

We reiterate our condemnation of all acts of sabotage against critical infrastructure, including energy infrastructure. Denmark, Germany and Sweden are conducting national investigations to shed light on the facts. We are in favor of waiting for their results. In view of these multiple ongoing investigations, we believe that mandating an additional investigation would not be beneficial at this stage

Western countries as usual exerted major pressure on UN Security Council members ahead of the vote on the Russian-drafted resolution calling for a UN-led probe of the sabotage of the Nord Stream pipelines, Russian Deputy Permanent Representative to the UN Dmitry Polyanskiy told Sputnik.

On Monday, the UN Security Council failed to adopt a Russia-drafted resolution asking for a UN-led investigation into the attack on the Nord Stream pipelines. China, Russia and Brazil voted in favor of the resolution and all the other members abstained.

Seymour Hersh, a Pulitzer Prize-winning journalist who in a series of articles claimed the United States was behind the Nord Stream blasts, told Sputnik that he was not surprised the UN Security Council did not adopt the resolution.

Tanz auf dem Pulverfass in Georgien

Vor zwei Wochen erschütterten gewalttätige Proteste die georgische Hauptstadt Tiflis. Auslöser war der Gesetzesentwurf über „Foreign Agents“: Dieses bringe autoritäre Zustände wie in Russland, so lautete die Kritik. Gerne verschweigt die westliche Berichterstattung, dass in den USA schon seit den Dreißigerjahren ein analoges Gesetz existiert und seit kurzem wieder angewendet wird. Inzwischen ist Ruhe eingekehrt in Tiflis. Aber die Krise ist vielleicht noch lange nicht ausgestanden

Mit dem neuen Gesetz angeblich russischen Musters wollte die georgische Regierung Institutionen, die von ausländischen Geldgebern finanziert werden, zur Deklaration als Foreign Agents verpflichten. Vorbild dafür war das Foreign Agents Registration Act FARA in den USA. Dieses, aus dem Jahr 1938 stammende Gesetz verlangt von politisch aktiven Vertretern ausländischer Auftraggeber regelmäßig die Publikation ihrer Finanzbeziehungen, ihrer Aktivitäten, Einnahmen und Ausgaben. Dies soll der Regierung und dem amerikanischen Volk die Bewertung ihrer Aktivitäten erleichtern. In den USA ist die Umsetzung des FARA Aufgabe der Abteilung für Spionageabwehr und Ausfuhrkontrolle in der Behörde für nationale Sicherheit. Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz können mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

Der amerikanisch-russische Schlagabtausch ist im Zusammenhang mit diversen „farbigen Revolutionen“ zu sehen, bei welchen fremde Nichtregierungs-Organisationen NGO in mehreren Ländern teilweise eine bedeutende Rolle spielten. Die Unterstützung durch ausländische Geldgeber ist bei vielen davon kaum zu bestreiten. Ob diese Finanzierung uneigennützig der Förderung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten diente, oder ob dahinter geopolitische Ambitionen standen, ist irrelevant, denn angesichts der langen Liste verdeckter US-Operationen, Mordanschläge und Staatsstreiche in fremden Ländern ist ein gewisses Misstrauen gegen amerikanisch finanzierte Organisationen durchaus verständlich. Nicht nur sogenannte Verschwörungstheoretiker mögen sich fragen, weshalb die finanzielle Förderung von Aktivitäten zugunsten von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten nicht offengelegt werden soll.

In den letzten Jahren traten mehr und mehr sogenannte „farbige Revolutionen“ an die Stelle von Putschversuchen gegen Regierungen. Seit der Publikation eines eigentlichen Rezeptbuches für Regimewechsel durch den US-amerikanischen Politikwissenschaftler und Gründer der Albert Einstein Institution Gene Sharp im Jahr 1993 stellt sich bei Protesten heutzutage immer die Frage, ob diese Ausdruck der freien Meinungsäußerung durch die Bevölkerung darstellen oder eher Teil einer Regimewechsel-Operation, der bei Bedarf auch eine militärische Operation folgen kann.

Zwei „Farbige Revolutionen“ haben gerade auch die aktuelle Lage in der Ukraine herbeigeführt. Die ukrainische Entwicklung mag im postsowjetischen Raum manchem als Warnung dienen.

Die Militärausgaben kletterten von 70 Mio. $ bzw. 1.37% des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2004 auf knapp eine Milliarde $ und 9.16% des BIP im Jahr 2007. Ganz entscheidend trug die finanzielle Unterstützung der USA dazu bei.

Offiziell: WHO empfahl Ukraine Zerstörung von Erregern in Biolaboren

Die WHO hat der Ukraine empfohlen, “hochgefährliche Krankheitserreger” in den Biolaboren des Landes zu vernichten. Dass eine Forschung an solchen Erregern betrieben wird, galt bisher als Verschwörungstheorie. Ob die Ukraine der Empfehlung nachgekommen ist, ist ungewiss.  

Im März 2022 erhob Russland Vorwürfe Richtung Kiew und den USA: Demnach sei angeordnet worden, Krankheitserreger in den Biolaboren von Poltawa und Kharkov zu vernichten. Die USA hatten das umgehend dementiert. Jetzt bestätigte die WHO, dass man der Ukraine empfohlen hat Krankheitserregern in den ukrainischen Labors zu vernichten.

Die russischen Anschuldigungen gegenüber den USA, wonach mit gefährlichen Erregern in der Ukraine hantiert werde, wurde stets als „Verschwörungstheorie“ diskreditiert. Auch im UN-Sicherheitsrat. Jetzt hat die WHO diese „Verschwörungstheorie“ aber bestätigt.

Wie Russland auf die Lieferung von Uranmunition an Kiew reagiert

Die Briten wollen in der Ukraine einen Krieg mit einer nuklearen Komponente führen, mit radioaktiven Waffen. So erklärte die stellvertretende Verteidigungsministerin Annabelle Goldie am Dienstag vor dem Oberhaus, dass Großbritannien solche Waffen an die Ukraine liefern werde: „Wir werden der Ukraine nicht nur Challenger-2-Panzer liefern, sondern auch Munition, darunter panzerbrechende Geschosse, die abgereichertes Uran enthalten.“

Putin erfuhr die Nachricht am gleichen Tag und gab in Anwesenheit des Vorsitzenden Xi sofort eine Erklärung ab: „Es scheint, dass der Westen tatsächlich beschlossen hat, uns nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten bis zum letzten Ukrainer zu bekämpfen. Aber ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass, wenn all dies geschieht, Russland entsprechend reagieren muss, wenn man bedenkt, dass der kollektive Westen bereits beginnt, Waffen mit einer nuklearen Komponente einzusetzen.“

Zum besseren Verständnis: Es handelt sich um panzerbrechende Geschosse, die auch „Silbergeschosse“ genannt werden, weil es ein Geschoss mit silberfarbenem Kern ist. Er besteht aus einem Metall namens Uran-238. Das ist ein Metall, dessen spezifisches Gewicht dem von Gold nahe kommt. Es ist mehr als doppelt so schwer wie Stahl. Dieses Gewicht macht seine kinetische Energie gigantisch. Vereinfacht gesagt, ein Geschoss aus Uran-238 verursacht einen mehr als doppelt so großen Schaden, wie ein herkömmliches Geschoss. Das macht es so panzerbrechend.

Uran-238 ist abgereicherte Uran. Es wird als abgereichert bezeichnet, weil es in der Natur meist mit einer kleinen Menge Uran-235 vermischt ist. Uran-235 spaltet sich in einer Kernreaktion. Daher kann es für eine Atombombe oder als Brennstoff in einem Kernkraftwerk verwendet werden. Uran-238 hat diese wundersame Fähigkeit nicht. Wenn also Uran-235 aus Uranerz gewonnen wird, nennt man den Rückstand abgereichertes Uran.

Das ist Uran-238. Natürlich ist es radioaktiv, wenn auch in einem viel geringeren Maße als Uran-235. Aber Uran-238, oder abgereichertes Uran, hat noch eine andere überraschende Eigenschaft: Sobald es auf ein Hindernis trifft, wird das Metall sofort hundertmal härter und durchdringt die Panzerung, verpufft durch die Reibung im Inneren des Geschützturms und zerfällt in radioaktiven Staub. Die Temperatur der Verpuffung liegt bei weit über tausend Grad. Stellen wir uns das vor. Geschosse mit abgereichertem Uran durchdringen eine Panzerung von über 40 Zentimeter Dicke.

Die Angelsachsen beabsichtigen, die Ukraine physisch zu zerstören, ihr Territorium unbewohnbar zu machen, ihre Schwarzerde für den Anbau von irgendetwas ungeeignet zu machen. Von welchem Wiederaufbau nach dem Krieg lügen sie Kiew etwas vor?! Eine radioaktive Müllhalde, das ist es, was sie unter schönen Parolen aus diesem Land machen wollen.

„Nach dem Einsatz von Geschossen mit abgereichertem Uran werden weite Teile der ukrainischen Anbauflächen verseucht sein und mit Fahrzeugen wird die Radioaktivität in das übrige Gebiet getragen. Das wird nicht nur die eigene Bevölkerung verseuchen, sondern auch dem agroindustriellen Komplex der Ukraine, insbesondere der Pflanzen- und Tierproduktion, enormen wirtschaftlichen Schaden zufügen und den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Ukraine für viele Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, zum Erliegen bringen“, betonte Kirillow.

Die Lage der russischen Wirtschaft nach einem Jahr Sanktionen

Die russische Wirtschaft hat die Sanktionen des Westens gut verkraftet. Nun hat die russische Regierung im Parlament Rechenschaft über die Arbeit des Vorjahres abgelegt, wobei aus deutscher Sicht einige sehr interessante Details bekannt geworden sind. Während zum Beispiel in Deutschland immer mehr Krankenhäuser geschlossen werden, geht Russland den gegenteiligen Weg. Allein im vergangenen Jahr wurden in Russland 270 Krankenhäuser und in ländlichen Gebieten zusätzlich über 700 Arztpraxen neu gebaut und eröffnet.

Außerdem erleben wir eine historische Zeit, denn zum ersten Mal seit über 30 Jahren ist die russische Inflation nicht nur niedriger als die Inflation in Deutschland, sie beträgt sogar nur die Hälfte der deutschen Inflation. Trotzdem wurden das Existenzminimum und der Mindestlohn in Russland um weit über zehn Prozent erhöht.

Das Ergebnis ist, dass Russland heute eines der höchsten Niveaus der Lebensmittelsicherheit in der Welt hat. Der Inlandsbedarf an Getreide ist zu 177,8 Prozent gedeckt, die Menge an Pflanzenöl ist doppelt so hoch wie der Bedarf – 211 Prozent -, bei Zucker besteht ebenfalls ein Überschuss – 103,2 Prozent -, bei Fisch ist die Menge anderthalb Mal so hoch wie der Bedarf – 153 Prozent – und bei Fleisch ist sie ausreichend – 100 Prozent. Die landwirtschaftlichen Erzeuger haben eine Rekordernte eingefahren, die selbst zu Sowjetzeiten beispiellos war: 157 Millionen Tonnen.

Im vergangenen Jahr wurden in Russland 270 Krankenhäuser und Polikliniken sowie 700 Erste-Hilfe-Stationen von Grund auf neu gebaut; 1.300 weitere wurden renoviert. 74 Krebsbehandlungszentren wurden in verschiedenen Regionen eröffnet.

Übrigens hat Russland ein völlig neues Wettbewerbsformat für junge Menschen entwickelt – die „Spiele der Zukunft“ – eine Verschmelzung von klassischen und digitalen Sportarten. Zum ersten Mal werden sie Anfang nächsten Jahres in Kasan stattfinden. Die Idee wird von China aktiv unterstützt.

In der Eurasischen Wirtschaftsunion hat Russland in diesem Jahr den Vorsitz und es gibt eine Annäherung an Lateinamerika und Afrika. „Immer mehr Länder erkennen, dass eine gerechte Welt der Zukunft nicht mit den vom kollektiven Westen auferlegten ‚Regeln‘ kompatibel ist. Die Bewegung in Richtung Multipolarität hat sich beschleunigt. Russland befindet sich jetzt an der Spitze dieses Prozesses. Es herrscht ein erbitterter strategischer Wettbewerb. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Kampf um das Recht, den eigenen Weg zu wählen, der auf nationalen Interessen zum Wohle des eigenen Volkes beruht. Der Präsident hat konkrete Aufgaben gestellt, um dieses Ziel zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden“, betonte Michail Mischustin.

Zu den Prioritäten der Regierungsarbeit gehört die Integration der neuen Regionen, die im Herbst Teil Russlands geworden sind, in den einheitlichen sozioökonomischen Raum Russlands. Dort wird aktiv an der Wiederherstellung des friedlichen Lebens gearbeitet, die soziale Infrastruktur wird wieder aufgebaut, Schulen und Krankenhäuser werden errichtet und neue Wohnungen gebaut. Die Stromnetze werden wiederhergestellt und es wurden 900 Kilometer Straßen gebaut. In den Republiken Donezk und Lugansk sowie in den Regionen Sarporoschje und Cherson werden Renten und Leistungen auf russischem Niveau gezahlt. Familien mit Kindern können bereits mit Mutterkapital und monatlichen Zahlungen rechnen, wie im Gesetz vorgesehen.

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Das russische Fernsehen bezeichnet Kanzler Scholz als „Hochverräter“

Der amerikanische Journalist Seymour Hersh, der in unserem Land in letzter Zeit sehr bekannt geworden ist, der Biden konkret beschuldigt hat, Nord Stream gesprengt zu haben, hat einen weiteren Artikel veröffentlicht, der zeigt, dass der deutsche Bundeskanzler Scholz sich bemüht, Informationen über die Sabotage im Baltikum zu verbergen. Nach den Informationen, die Hersh von seinen hochrangigen diplomatischen Quellen erhalten hat, war der Besuch von Scholz bei Biden Anfang März genau dem gewidmet

„Die beiden Regierungschefs sprachen über die Notwendigkeit, irgendwie zu erklären, was an den Pipelines passiert war. Infolgedessen wurden einige Vertreter der CIA angewiesen, mit dem deutschen Geheimdienst zusammenzuarbeiten, um eine ‚Legende‘ zu erfinden, die der US-amerikanischen und der deutschen Presse als alternative Version der Sabotage an Nord Stream 2 dienen sollte, um die Version zu widerlegen, dass es Biden war, der die Zerstörung der Pipelines angeordnet hatte“, so Hersh.

Angesichts der Tatsache, dass die Explosion der brandneuen transkontinentalen Pipelines Deutschland eindeutig geschadet hat – es hat das billige Gas verloren, es hat auch seine Investitionen verloren, es verliert ganze Industriezweige und durch Preiserhöhungen für Energie im ein Vielfaches verliert es seine Zukunft – hätte Scholz sich um sein Land kümmern müssen, aber… Für wen arbeitet er?

„Hier ist anzumerken, dass Bundeskanzler Scholz, unabhängig davon, ob er vor der drohenden Sabotage der Gaspipelines gewarnt war oder nicht – das bleibt ungeklärt -, offenbar mitschuldig ist an den Versuchen der Biden-Administration, ihren Einsatz in der Ostsee seit letztem Herbst zu verschleiern“, so Hersh.

Den Amerikanern dabei zu helfen, ihr Verbrechen an Deutschland zu vertuschen, ist Hochverrat pur. Den deutschen Geheimdienst anzuweisen, bei diesem schmutzigen Geschäft mit der CIA mitzuarbeiten, ist Verrat. Jedem ist klar, dass der deutsche Bundeskanzler in einem Interessenkonflikt steht. Aber Scholz löst diesen Konflikt eindeutig zu Gunsten der USA, indem er Deutschland verrät.

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Der Iran fordert ein Ende der Polizeigewalt in Frankreich

Nachdem Präsident Macron seine Rentenreform ohne Abstimmung im Parlament durchgedrückt hat – so „demokratisch“ kann der Präsident in Frankreich Gesetze erlassen – ist die Wut in Frankreich groß und Millionen Menschen protestieren gegen Macrons Regierung. Auch die schon sprichwörtliche französische Polizeigewalt, die noch aus den Zeiten der Gelbwesten in trauriger Erinnerung ist, ist wieder da. Im Westen, wo man Polizeigewalt in fremden Ländern gerne sogar dann kritisiert, wenn es gar keine Polizeigewalt gegeben hat, schweigt man dazu. Einzig der Iran hat bisher offiziell protestiert und ein Ende der polizeilichen Exzesse in Frankreich gefordert.

Macron bleibt hart. In den Korridoren der französischen Regierung wird immer häufiger davon gesprochen, dass der Präsident durch seine Arroganz Gefahr läuft, selbst bei seinen Verbündeten isoliert zu werden. Er sagt den Besuch des britischen Königs ab, weil er nicht für die Sicherheit des Monarchen garantieren kann. Das Personal des Schlosses von Versailles, in dem das Abendessen stattfinden sollte, weigert sich, den roten Teppich auszulegen und die Würdenträger zu bewirten. Der Präsident zögert, ein Fußballspiel der Nationalmannschaft zu besuchen, bei dem das Stadion in der 49. Minute anfängt zu pfeifen, um gegen die Anwendung von Artikel 49 der Verfassung zu protestieren, der es erlaubt, Gesetze gewaltsam zu verabschieden, und Macrons Rücktritt zu fordern.

Die französische Presse schlägt vor, er solle jetzt, mit 45 Jahren, in Rente gehen. Immer häufiger werden historische Parallelen zum hingerichteten Ludwig XVI. gezogen und auf Macrons eigene Doppelmoral hingewiesen. Im August 2020 unterstützte Macron die Volksunruhen im Libanon. Aber wenn dasselbe zu Hause, in Frankreich, passiert, gibt es für ihn nur eine Option: mit Gewalt niederschlagen. Der französische Präsident sagt, es sei nicht Sache der Straße, über Reformen zu entscheiden, aber nach dem zu urteilen, was jetzt passiert, ist es die Straße, die den Ton bei diesen Protesten vorgibt.

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Die Vereinbarung von Putin und Xi in Moskau -Wir haben eine nüchterne Liste für Sie erstellt

Gemeinsame Erklärung der Russischen Föderation und der Volksrepublik China zur Vertiefung der Beziehungen der umfassenden Partnerschaft und der strategischen Interaktion in einer neuen Ära.

Einige Höhepunkte:

„Die Parteien stellen fest, dass die Beziehungen zwischen Russland und China zwar kein militärisch-politisches Bündnis im Sinne der während des Kalten Krieges geschlossenen Allianzen sind, aber diese Form der zwischenstaatlichen Interaktion übertreffen, keinen konfrontativen Charakter haben und nicht gegen Drittländer gerichtet sind. Die russisch-chinesischen Beziehungen sind ausgereift, stabil, eigenständig und stark, haben der COVID-19-Pandemie und der turbulenten internationalen Lage standgehalten…“

„Die Lebensfähigkeit des multipolaren Modells und die Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung der Staaten hängen von seiner universellen Offenheit und der ausnahmslosen Berücksichtigung der Interessen aller Länder auf einer integrativen und nichtdiskriminierenden Grundlage ab.“

„Die Parteien beabsichtigen, … eine multipolare Weltordnung, die wirtschaftliche Globalisierung und die Demokratisierung der internationalen Beziehungen zu fördern und die Entwicklung der Global Governance auf eine gerechtere und rationalere Weise voranzutreiben.“

„Die chinesische Seite unterstützt die Erfüllung der nationalen Entwicklungsziele bis 2030 durch die russische Seite. Die russische Seite unterstützt die Umsetzung der Aufgaben der Modernisierung nach chinesischem Vorbild durch die chinesische Seite.“

„Die Parteien kamen überein, die Abhaltung jährlicher Treffen der Minister für innere Angelegenheiten und öffentliche Sicherheit zu erörtern, um die Zusammenarbeit im Bereich der Strafverfolgung zu verstärken, um den ‚farbigen Revolutionen‘ entgegenzuwirken und die ‚drei Kräfte des Bösen‘ zu bekämpfen, einschließlich der Islamischen Bewegung Ostturkestan, der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität und der Wirtschafts- und Drogenkriminalität.“

„Die Parteien werden die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit im Finanzsektor weiter verstärken, unter anderem um die Kontinuität der Abrechnungen zwischen den Wirtschaftseinheiten beider Länder zu gewährleisten und die Ausweitung der Verwendung nationaler Währungen im bilateralen Handel, bei Investitionen, Krediten und anderen Handels- und Wirtschaftstransaktionen zu unterstützen.“

Die Putin-Interviews und der Krieg

Zwischen Juli 2015 und Februar 2017 führte der Oscar-gekrönte US-amerikanische Regisseur Oliver Stone ausgedehnte Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Veröffentlicht wurden die Gespräche als vierstündige Filmdokumentation sowie als Abschriften in Buchform. Stone bot Putin reichlich Gelegenheit, seine Weltanschauung und sein Politikverständnis zu erläutern, von seinen Erfahrungen, Einsichten und Überzeugungen zu berichten. Ob man den Interviews als Zuschauer oder als Leser folgte: Alles in allem ergab sich aus ihnen ein interessantes, freundliches, relativ umfassendes und wohl auch einigermaßen authentisches Porträt des russischen Präsidenten. Zumindest schien es so. Spätestens seit dem 24. Februar 2022 steht all dies in Zweifel. Seit diesem Tag agiert und agitiert Wladimir Putin für jedermann erkennbar in einer Art und Weise, die vielen seiner zentralen Aussagen und Maximen aus den Stone-Interviews diametral widerspricht. Die Fragen lauten: Wo genau liegen die Unterschiede zwischen damals und heute? Und: Wie ist die Wandlung zu erklären?

„Russland wird heute von vielen wieder als Feind und potenzieller Angreifer betrachtet. Und sie haben uns dazu gebracht, auf ihre Handlungen zu reagieren. Dennoch wird wahrscheinlich bald jeder erkennen, dass Russland keine wie auch immer geartete Bedrohung darstellt – weder für die baltischen Staaten noch für Ost- oder Westeuropa. Je größer das Missverständnis ist, desto stärker wird in diesen Ländern auch der Wunsch nach einer Bewahrung der eigenen Souveränität und einem Eintreten für die nationalstaatlichen Interessen des jeweiligen Landes werden.“

Wladimir Putin präsentiert sich in den Interviews mit Oliver Stone als kompetenter, nüchterner, rationaler, berechenbarer, problembewusster, kompromissbereiter, friedens- und verständigungsorientierter Staatsmann. Er begreift sich als Anwalt einer gedeihlichen inneren Entwicklung Russlands und als Verfechter seiner nationalen Interessen. Er möchte seinem Land insbesondere im Verhältnis zu den USA Respekt und Anerkennung verschaffen, hegt aber keinerlei aggressive oder gar imperiale Ambitionen. Kurzum: Ein reflektierter, vergleichsweise vernünftiger Politiker – so könnte und konnte man meinen.

Canossa-Unterwerfung der VBS-Spitze in Brüssel

Schwächlinge sind im Bündnis angesichts des Krieges gegen die Ukraine nicht gefragt. Eine bankrotte Schweizer Armee soll dort bleiben, wo sie ist, in ihrer Insel der Seligen vereint mit maroden Banken. Entgegen den Zeiten vor der Armee XXI, so vor 1995, als unsere Armee noch reichlich mit Panzerhaubitzen und Panzern ausgerüstet war und damit in Europa auch angesehen wurde, hat sie heute nichts mehr zu bieten. Wie eine ihrer Grossbanken gilt sie in Europa als abgeschrieben.

Der Druck der Straße

Georgien zählt – auch wegen seiner geostrategisch bedeutenden Lage – zu den Staaten, die bereits seit Jahrzehnten Objekt des Einflusskampfs zwischen dem Westen und Russland sind. Die Auseinandersetzungen eskalierten erstmals Ende 2003, als es Gegnern des auf einen gewissen Ausgleich zwischen West und Ost bedachten Präsidenten Eduard Schewardnadse gelang, ihn zu stürzen und bei den im Januar 2004 folgenden Wahlen den prowestlichen Hardliner Micheil Saakaschwili ins Präsidentenamt zu bringen. Unter Saakaschwili begannen die Beziehungen des Landes zur EU und zur NATO sich deutlich zu intensivieren. In seine Amtszeit fiel insbesondere auch das Versprechen auf dem NATO-Gipfel in Bukarest im April 2008, Georgien eine Beitrittsperspektive zum westlichen Militärbündnis zu eröffnen. Im August 2008 ließ Saakaschwili – wohl in der Meinung, die NATO auf seiner Seite zu haben – das Sezessionsgebiet Südossetien beschießen, um es wieder in den georgischen Staat zu integrieren. Daraufhin schlug Russland, Garantiemacht des Waffenstillstands in Südossetien, die georgischen Truppen in einem nur wenige Tage währenden Krieg zurück und beendete die Kampfhandlungen. Der Vorgang, in einem EU-Bericht ausführlich dokumentiert, wird heute gern, die reale Geschichte grob verfälschend, als eine angebliche russische Invasion nach Georgien etikettiert.

Der Spiegel schäumt über Syriens Rückkehr auf die internationale Bühne

Wenn es um Syrien und den dortigen Krieg geht, muss man immer etwas vorausschicken, was die westlichen Medien verschweigen. Der Krieg in Syrien ist nicht etwa ausgebrochen, weil sich das syrische Volk gegen den bösen Diktator Assad erhoben hat, sondern weil die CIA islamistische Terroristen von Al Qaida und IS bewaffnet und aus dem Irak nach Syrien geschickt hat. Das ist keine böse Propaganda, sondern das geht aus Dokumenten hervor, deren Freigabe in Washington schon vor Jahren erstritten wurde. Details über die sogenannte CIA-Operation Timber Sycamore finden Sie hier.

Dass Teile des Landes von ausländischen Truppen besetzt sind, sind alles Völkerrechtsbrüche der USA, der Türkei und Israels, die der Spiegel so darstellt, als sei das alles Assads Schuld. Daher der Reihe nach.

Die USA besetzen schon seit Jahren die Teile von Syriens Osten, in denen die Ölquellen und die fruchtbaren Böden des Landes sind. Die USA plündern das syrische Öl und fahren es mit Tanklastern in den Irak, wo sie es verkaufen.

Dass es dem Westen mit der Bekämpfung des IS nie ernst gewesen ist, zeigte dann das russische Eingreifen 2015. Innerhalb kurzer Zeit hat eine sehr begrenzte russische Militärmission das erreicht, was die gesamte NATO vorher jahrelang nicht geschafft hat: Der IS wurde weitgehend besiegt. Er wäre auch vollkommen besiegt worden, aber das hätte die Gefahr eines militärischen Zusammenstoßes mit der Türkei in Idlib und mit US-Truppen in Ostsyrien bedeutet.

Solange die USA und der Westen weiterhin die Terroristen in Syrien unterstützen und Teile des Landes völkerrechtswidrig besetzt halten, wird das Land es schwer haben, wieder auf die Füße zu kommen. Aber die Tatsache, dass die arabischen Staaten anscheinend die Seiten wechseln und Assad wieder in ihrer Mitte aufnehmen, macht Hoffnung für das vom Westen geschundene Land.

Korruptes Land im Osten – Jetzt peiffen es sogar MSM von den Dächern: Sie haben nicht mehr genung Kanonenfutter

Zwar steht ein Grossteil der Ukrainer weiterhin hinter der Verteidigung des Landes, doch es gibt nicht mehr genug Freiwillige. Dass Männer den Militärdienst verweigern, sei ein ernstes Problem, sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (45) im Februar. Gleichzeitig liess er die Strafen für Desertion und Ungehorsam in der Armee verschärfen. Das sorgte für Unmut. Viele Ukrainer unterschrieben laut «Politico» eine Petition. «Der Schlüssel zum Sieg der Ukraine ist die Einhaltung militärischer Disziplin», erwiderte Selenski. Doch im Volk machte sich eine Kriegsmüdigkeit breit.

«Verwandle deine Wut in Feuerkraft», heisst es auf Plakaten, die für den Wehrdienst werben. Doch das nützt offenbar wenig. Deshalb setzt die Regierung nun zunehmend auf Militärbeamte, die Vorladungen in der Öffentlichkeit verteilen. Es häufen sich die Beschwerden über unangemessene und gewaltvolle Mobilisierungen auf offener Strasse. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen brutale Verhaftungen von Männern, die ihren Marschbefehl ignorierten. Auch gibt es Berichte, dass kampfunfähige Männer rekrutiert wurden. In der Westukraine soll ein Mann ohne Hände für diensttauglich erklärt und einberufen worden sein.