Geopolitische Wochenschau 06/23

🤬🤬🤬
Armee-Chef Thomas Süssli empfängt Nato-Chef Christopher G. Cavioli

Das wird die SVP gar nicht gerne sehen: Am Donnerstag empfing der Chef der Schweizer Armee, Thomas Süssli (56), den Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Christopher G. Cavioli (59), zu einem Arbeitsbesuch. Im Zentrum der Gespräche stand die Intensivierung der Kooperation mit der Nato, wie das VBS am Freitag mitteilte.

Süssli und Cavoli sprachen unter anderem über die Lage in der Ukraine und die Auswirkungen des Krieges auf Europa und die Nato. Mit einem neuen Konzept misst die Nato der Zusammenarbeit mit Partnerstaaten wie der Schweiz grosses Gewicht bei. Der Bundesrat will die internationale Zusammenarbeit ebenfalls verstärken – innerhalb des neutralitätsrechtlichen Rahmens. Das schreibt er im sicherheitspolitischen Bericht 2021.

Die Schweiz arbeitet seit 1996 an der «Partnerschaft für den Frieden» mit der Nato zusammen. Jetzt diskutiert die Schweiz darüber, ob Schweizer Stabs- und Verbindungsoffiziere in die Nato-Kommandostruktur entsendet werden können oder ob sich die Schweiz an weiteren Nato-Kompetenzzentren beteiligen könnte.

Beim Treffen diskutierten Süssli und Cavioli auch, wie die bilaterale Kooperation zwischen der Schweiz und den amerikanischen Streitkräften in Europa gestärkt werden könnte. Grundlage dafür ist ein Ausbildungsabkommen, das die Schweiz im Mai 2020 mit den USA abgeschlossen hat.

A Minute Of Military Porn For Musk And Starlink.

Starlink ALWAYS was viewed as a military asset for Comm and Recon, period. And the “leveraging” was exactly what Starlink was created for. Even eight-graders know this. The reason for limiting the use of Starlink is entirely different, and embarrassing for the US and SpaceX. The name of the reason is a Hog-weed, aka in Russia as Borschevik.

It is Russia’s EW complex specifically designed for detecting and issuing targeting at Starlink terminals. It’s range is 10 kilometers in 180 degrees sector and the accuracy is between 5 and 60 meters (in Russian). And here are the result of the use of this complex since December 2022. 

A single Borschevik can detect up to 50 terminals in its sector. Obviously Russian Army will not use expensive Krasnopols or Iskanders to blow Starlink terminals, but those who use them are of great interest, but sometimes a single artillery raid on known coordinates is enough to wipe out both terminals and those who use them, who are the real targets. So, as with all US-made weapon systems provided to VSU, Starlink faces the same discreditation and embarrassment as was the case with every weapon US supplied to 404, be that Javelins, NASAMS or M777, among many others. This is the main reason for these moves on Musk company’s part, not some anti-military “considerations”. Nothing personal–just business. It is bad, very bad, for business.

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Die Details werden bekannt: Wie die USA Nord Stream gesprengt haben

Seymour Hersh ist eine journalistische Legende, denn er hat bei der Aufdeckung der meisten Skandale der US-Regierung seit dem Vietnamkrieg mitgewirkt. Schon 1969 wurde er weltbekannt, als er während des Vietnamkriegs Kriegsverbrechen der US-Armee aufdeckte. 2004 publizierte er zum Folterskandal der US-Armee während des Dritten Golfkrieges im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis, er war es, der als erster die wahre Geschichte über die Ermordung von Bin Laden veröffentlicht hat, er deckte politische Morde unter der Regierung von Bush und Obama auf, die Liste seiner Enthüllungen ist unglaublich lang.

Natürlich hat er sich damit keine Freunde gemacht, aber er scheint das sportlich zu sehen, denn er sagte dazu einmal:

„Es gab noch nie einen Präsidenten, der mich leiden konnte. Ich nehme es als Kompliment“

Das dürfte spätestens jetzt auch für Präsident Biden gelten, denn Hersh hat einen langen Artikel veröffentlicht, in dem er berichtet, wie die Biden-Regierung die Sprengung Nord Streams seit 2021 vorbereitet hat und wie dieser Akt von Staatsterrorismus umgesetzt wurde.

Ich habe diese Einleitung über Hersh geschrieben, weil ich darauf hinweisen will, dass Enthüllungen von Seymour Hersh ernst genommen werden sollten. Das gilt auch für diese über die Sprengung von Nord Stream.

Ich habe den Artikel von Hersh komplett übersetzt. Seinen Originalartikel finden Sie hier. Im Anschluss an die Übersetzung habe ich noch die ersten Reaktionen der US-Regierung auf den Artikel von Hersh zusammengestellt.


Solange Europa von den Pipelines für billiges Erdgas abhängig blieb, befürchtete Washington, dass Länder wie Deutschland zögern würden, die Ukraine mit dem Geld und den Waffen zu versorgen, die sie brauchte, um Russland zu besiegen.

Im Dezember 2021, zwei Monate bevor die ersten russischen Panzer in die Ukraine rollten, berief Jake Sullivan eine Sitzung einer neu gebildeten Arbeitsgruppe ein – Männer und Frauen aus den Stabschefs, der CIA, dem Außen- und dem Finanzministerium – und bat sie um Empfehlungen, wie auf Putins bevorstehende Invasion zu reagieren sei.

In den folgenden Sitzungen erörterten die Teilnehmer die Optionen für einen Angriff. Die Marine schlug vor, ein neu in Dienst gestelltes U-Boot einzusetzen, um die Pipeline direkt anzugreifen. Die Luftwaffe diskutierte den Abwurf von Bomben mit verzögertem Zünder, die aus der Ferne gezündet werden könnten. Die CIA vertrat die Ansicht, dass der Angriff in jedem Fall verdeckt erfolgen müsse. Allen Beteiligten war klar, was auf dem Spiel stand. „Das ist kein Kinderkram“, sagte die Quelle. Wenn der Angriff auf die USA zurückgeführt werden könnte, „ist das eine Kriegshandlung“.

Dennoch war die ministerien-übergreifende Gruppe anfangs skeptisch, was die Begeisterung der CIA für einen verdeckten Tiefseeangriff anging. Es gab zu viele unbeantwortete Fragen. Die Gewässer der Ostsee wurden von der russischen Marine stark patrouilliert, und es gab keine Ölplattformen, die als Deckung für eine Tauchoperation genutzt werden konnten. Müssten die Taucher nach Estland fahren, direkt über die Grenze zu den russischen Erdgasverladedocks, um für den Einsatz zu trainieren? „Das wäre ein Ziegenfick“, wurde der Agentur gesagt.

Während „all dieser Planungen“, so die Quelle, „sagten einige Mitarbeiter der CIA und des Außenministeriums: ‚Macht das nicht. Es ist dumm und wird ein politischer Albtraum, wenn es herauskommt.’“

Dennoch berichtete die CIA-Arbeitsgruppe Anfang 2022 an Sullivans ministerien-übergreifende Gruppe: „Wir haben eine Möglichkeit, die Pipelines zu sprengen.“

Was dann kam, war verblüffend. Am 7. Februar, weniger als drei Wochen vor der scheinbar unvermeidlichen russischen Invasion in der Ukraine, traf sich Biden in seinem Büro im Weißen Haus mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz, der nach einigem Wackeln nun fest auf der Seite der Amerikaner stand. Bei der anschließenden Pressekonferenz sagte Biden trotzig: „Wenn Russland einmarschiert … wird es kein Nord Stream 2 mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen.“

Zwanzig Tage zuvor hatte Staatssekretärin Nuland bei einem Briefing des Außenministeriums im Wesentlichen dieselbe Botschaft verkündet, ohne dass die Presse darüber berichtet hätte. „Ich möchte Ihnen heute ganz klar sagen“, antwortete sie auf eine Frage, „Wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, wird Nord Stream 2 so oder so nicht vorankommen.“

„Es war, als würde man eine Atombombe in Tokio auf den Boden legen und den Japanern sagen, dass wir sie zünden werden“, sagte die Quelle. „Der Plan war für die Optionen, die nach der Invasion ausgeführt und nicht öffentlich bekannt gegeben werden sollten. Biden hat es einfach nicht kapiert oder ignoriert.“

Bidens und Nulands Indiskretion, wenn es denn eine solche war, könnte einige der Planer frustriert haben. Aber sie schuf auch eine Gelegenheit. Der Quelle zufolge waren einige hochrangige CIA-Beamte der Ansicht, dass die Sprengung der Pipeline „nicht länger als verdeckte Option betrachtet werden konnte, weil der Präsident gerade bekannt gegeben hatte, dass wir wüssten, wie man es macht.“

Der Plan, Nord Stream 1 und 2 zu sprengen, wurde plötzlich von einer verdeckten Operation, über die der Kongress informiert werden musste, zu einer geheimen Geheimdienstoperation mit militärischer Unterstützung der USA herabgestuft. Nach dem Gesetz, so die Quelle, „gab es keine rechtliche Verpflichtung mehr, den Kongress über die Operation zu informieren. Alles, was sie jetzt tun mussten, war, es einfach zu tun – aber es musste immer noch geheim sein. Die Russen haben eine hervorragende Überwachung der Ostsee.“

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe der Agentur hatten keinen direkten Kontakt zum Weißen Haus und wollten unbedingt herausfinden, ob der Präsident ernst meinte, was er gesagt hatte, also ob die Mission nun genehmigt war. Die Quelle erinnerte sich: „Bill Burns kam zurück und sagte: ‚Tut es.’“

Norwegen gehörte zu den Erstunterzeichnern des NATO-Vertrags im Jahr 1949, in den Anfängen des Kalten Krieges. Heute ist der Generalsekrtetär der NATO Jens Stoltenberg, ein überzeugter Antikommunist, der acht Jahre lang norwegischer Ministerpräsident war, bevor er 2014 mit amerikanischer Unterstützung auf seinen hohen NATO-Posten wechselte. Er war ein Hardliner in Sachen Putin und Russland und hatte seit dem Vietnamkrieg mit den amerikanischen Geheimdiensten zusammengearbeitet. Seitdem genießt er volles Vertrauen. „Er ist der Handschuh, der zur amerikanischen Hand passt“, sagte die Quelle.

Die norwegische Marine fand schnell die richtige Stelle in den flachen Gewässern der Ostsee, nur wenige Meilen vor der dänischen Insel Bornholm. Die Pipelines verliefen in einem Abstand von mehr als einer Meile entlang eines Meeresbodens, der nur 260 Fuß tief war. Das wäre in Reichweite der Taucher, die von einem norwegischen Minenjäger der Alta-Klasse aus mit einem Gemisch aus Sauerstoff, Stickstoff und Helium aus ihren Tanks tauchen und C4-Sprengladungen an den vier Pipelines anbringen würden, die mit Betonabdeckungen versehen sind. Es wäre eine mühsame, zeitraubende und gefährliche Arbeit, aber die Gewässer vor Bornholm hatten einen weiteren Vorteil: Es gab keine größeren Gezeitenströmungen, die das Tauchen erheblich erschwert hätten.

Die Norweger und Amerikaner hatten einen Ort und die Agenten, aber es gab noch eine weitere Sorge: Jede ungewöhnliche Unterwasseraktivität in den Gewässern vor Bornholm könnte die Aufmerksamkeit der schwedischen oder dänischen Marine auf sich ziehen, die darüber berichten könnten.

Die Norweger waren der Schlüssel zur Überwindung anderer Hürden. Es war bekannt, dass die russische Marine über eine Überwachungstechnologie verfügte, die in der Lage war, Unterwasserminen aufzuspüren und auszulösen. Die amerikanischen Sprengsätze mussten so getarnt werden, dass sie für das russische System als Teil des natürlichen Hintergrunds erscheinen würden – was eine Anpassung an den spezifischen Salzgehalt des Wassers erforderte. Die Norweger hatten eine Lösung.

Die Norweger hatten auch eine Lösung für die entscheidende Frage, wann die Operation durchgeführt werden sollte. Seit 21 Jahren veranstaltet die amerikanische Sechste Flotte, deren Flaggschiff in Gaeta (Italien) südlich von Rom stationiert ist, jedes Jahr im Juni eine große NATO-Übung in der Ostsee, an der zahlreiche Schiffe der Alliierten aus der gesamten Region teilnehmen. Die aktuelle Übung, die im Juni stattfinden soll, wird als Baltic Operations 22 oder BALTOPS 22 bezeichnet. Die Norweger schlugen vor, dass dies die ideale Tarnung für das Verlegen der Minen sein würde.

Bei der Übung, die vor der Küste der Insel Bornholm stattfinden sollte, sollten Taucherteams der NATO Minen verlegen, während die konkurrierenden Teams die neueste Unterwassertechnologie einsetzten, um die Minen zu finden und zu zerstören.

Das war sowohl eine nützliche Übung als auch eine raffinierte Tarnung. Die Jungs aus Panama City würden ihre Arbeit tun, und die C4-Sprengsätze würden bis zum Ende von BALTOPS22 an Ort und Stelle sein, mit einem 48-Stunden-Timer versehen. Alle Amerikaner und Norweger würden bei der ersten Explosion schon lange weg sein.

Und dann: Washington überlegte es sich anders. Die Bomben würden immer noch während BALTOPS gelegt werden, aber das Weiße Haus befürchtete, dass ein Zeitfenster von zwei Tagen für ihre Detonation zu kurz vor dem Ende der Übung sein würde, und es wäre offensichtlich, dass Amerika beteiligt war.

Stattdessen hatte das Weiße Haus eine neue Anfrage: „Können sich die Jungs vor Ort etwas einfallen lassen, um die Pipelines später auf Kommando zu sprengen?“

Die Aufgabe war viel anspruchsvoller, als man in Washington angenommen hatte. Das Team in Norwegen konnte nicht wissen, wann der Präsident den Knopf drücken würde. Würde es in ein paar Wochen, in vielen Monaten oder in einem halben Jahr oder länger sein?

Das an den Pipelines angebrachte C4 würde durch eine Sonarboje ausgelöst, die kurzfristig von einem Flugzeug abgeworfen wird, aber das Verfahren erforderte modernste Signalverarbeitungstechnologie. Die an den vier Pipelines angebrachten Geräte zur zeitlichen Verzögerung könnten versehentlich durch die komplexe Mischung von Meeresgeräuschen in der stark befahrenen Ostsee ausgelöst werden – von nahen und fernen Schiffen, Unterwasserbohrungen, seismischen Ereignissen, Wellen und sogar Meerestieren. Um das zu vermeiden, würde die Sonarboje, sobald sie an Ort und Stelle ist, eine Abfolge einzigartiger tieffrequenter Töne aussenden – ähnlich denen einer Flöte oder eines Klaviers -, die vom Zeitmessgerät erkannt und nach einer voreingestellten Verzögerung von mehreren Stunden den Sprengstoff auslösen würden. („Sie wollen ein Signal, das robust genug ist, damit kein anderes Signal versehentlich einen Impuls senden kann, der den Sprengstoff zündet“, erklärte mir Dr. Theodore Postol, emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und nationale Sicherheitspolitik am MIT. Postol, der als wissenschaftlicher Berater des Chefs der Marineoperationen im Pentagon tätig war, sagte, das Problem, dem sich die Gruppe in Norwegen wegen Bidens Verzögerung gegenübersah, sei eine Frage des Zufalls: „Je länger der Sprengstoff im Wasser ist, desto größer ist das Risiko eines zufälligen Signals, das die Bomben auslöst“)

Am 26. September 2022 warf ein P8-Überwachungsflugzeug der norwegischen Marine bei einem scheinbaren Routineflug eine Sonarboje ab. Das Signal breitete sich unter Wasser aus, zunächst zu Nord Stream 2 und dann zu Nord Stream 1. Wenige Stunden später wurde der Hochleistungs-C4-Sprengstoff ausgelöst und drei der vier Pipelines wurden außer Betrieb gesetzt. Innerhalb weniger Minuten konnte man sehen, wie sich Methangas, das in den stillgelegten Pipelines verblieben war, an der Wasseroberfläche ausbreitete, und die Welt erfuhr, dass etwas Unumkehrbares geschehen war.

Die Reaktionen der USA

Bleibt noch hinzuzufügen, dass die Geschichte von der US-Regierung sofort dementiert wurde. Die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates sagte auf Anfrage der russischen Nachrichtenagentur TASS:

„Das ist eine absolute Lüge und totale Fiktion.“

Ein Pentagonsprecher antwortete auf Anfrage der russischen Nachrichtenagentur TASS:

„Die USA haben nichts mit der Explosion von Nord Stream zu tun.“

Die westlichen Medien sind an der Geschichte bisher anscheinend nicht interessiert. US-Außenminister Blinken und NATO-Generalsekretär Stoltenberg haben nach der Veröffentlichung des Artikels von Hersh eine gemeinsame Pressekonferenz in Washington gehabt, aber die westlichen Journalisten haben nicht nach Nord Stream gefragt.

Teil 4: Die „Gesetze vom 16. Januar“ und ihre Folgen

In diesem vierten Teil der 15-teiligen Serie geht es um die Die „Gesetze vom 16. Januar 2014“ und ihre Folgen.”

Es zeigt sich, dass diese „diktatorischen“ Gesetze für gleiche Straftaten meist weit geringere Strafen vorsahen, als z.B. das deutsche Straf- und Versammlungsrecht. Daher stellt sich die Frage, wie die deutsche Presse einhellig zu Beurteilungen kam, wie sie z.B. die „Süddeutsche Zeitung“ am 17. Januar 2014 unter der Überschrift „EU rügt verschärftes Demonstrationsrecht in der Ukraine“ veröffentlichte. Die „Süddeutsche“ schrieb in dem Artikel: „Die getroffenen Entscheidungen bezeichnete sie (Ashton) als „überstürzt“ Sie schränkten die Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit in dem Land ein … Auch die Bundesregierung kritisierte die Einschnitte in die Freiheitsrechte. … Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Anzeichen der Einschüchterung beobachte die Bundesregierung mit großer Sorge. … Die Opposition um Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko und die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko kritisierte die Änderungen als „diktatorisch“ und „Krieg gegen das eigene Volk“““

Es stellt sich die Frage, ob die Verfasser dieses Artikels – und auch anderer ähnlicher Beiträge in anderen Medien – das Gesetz überhaupt gelesen und verstanden haben, denn die Beurteilung des Gesetzes war im Westen einhellig. Die gleiche Frage stellt sich auch im Hinblick auf die Kommentare der westlichen Politiker.

Am 19. Januar begannen als Reaktion auf das Gesetz heftige Ausschreitungen in Kiew.

Die Situation eskalierte, als ein Teil der Demonstranten ins Regierungsviertel eindrangen und Polizeisperren durchbrechen wollten. Die Polizei setzte laut übereinstimmenden Medienmeldungen Wasserwerfer, Blendgranaten und Tränengas ein. Die Anzahl dieser gewaltbereiten Demonstranten schwankte wiederum in den Pressemeldungen.

Die Unruhen dauerten noch mehrere Tage an und die Lage beruhigte sich erst ab dem 24. Januar.

Das schon erwähnte mitgeschnittene Telefonat von Frau Nuland fand nach meiner Ansicht in den Tagen vor der Kiew-Reise des UNO-Sondergesandten Serry statt, der Kiew am Mittwoch dem 29. Januar besuchte. Damit fiele das Telefonat genau in diese Tage der Unruhen. In dem Telefonat besprach Nuland mit dem US-Botschafter in Kiew, wer sich nach ihrer Meinung an der Regierung beteiligen sollte und sprach sich explizit gegen Klitschko (Partei „Udar“) und Tjahnybok (Partei „Swoboda“) in der Regierung aus.

Am 25. Januar bot Präsident Janukowytsch der Opposition an, die Regierung zu entlassen und Jazenjuk zum Premierminister und Klitschko zum Vize-Premier zu ernennen. Die Opposition lehnte das Angebot ab und stellte stattdessen verschiedene Forderungen inklusive des Rücktritts von Janukowytsch und vorgezogene Präsidentschaftswahlen als Voraussetzung für eine Regierungsbeteiligung.

Obwohl Janukowytsch auf fast alle Forderungen einging, lehnte die Opposition dann eine Regierungsbeteiligung ab.

Am 28. Januar trat Ministerpräsident Asarow mit seiner gesamten Regierung zurück und am gleichen Tag hob die Rada die verschärften Demonstrationsgesetze wieder auf. Ein neuer Premierminister wurde nicht ernannt, die Opposition verweigerte weiterhin die Regierungsbeteiligung und so blieb der Vize-Premier als kommissarischer Premier im Amt.

Eine Analyse des Gesprächs von Frau Nuland legt nahe, dass es am 25. oder 26. Januar stattgefunden haben dürfte, da dort das Angebot Janukowytschs besprochen wurde und erwähnt wurde, die drei Oppositionsführer säßen momentan beisammen, um es zu besprechen. Nuland und der US-Botschafter besprachen in dem Telefonat, dass Jazenjuk Premier werden sollte und Klitschko und Tjahnybok aus der Regierung herausgehalten werden sollten. Hier wird deutlich, dass es möglicherweise auch zwischen den USA und der EU widersprüchliche Ansichten gab, denn die USA unterstützten Jazenjuk schon seit mindestens 2007 über dessen Open Ukraine Foundation während die EU, und hier als treibende Kraft Deutschland, Klitschko über die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützten. Auch in diesem Zusammenhang ist das berühmte „Fuck the EU“ politisch durchaus brisant gewesen.

In jedem Fall beruhigte sich die Lage ab dem 28. Januar wieder und für ca. 3 Wochen blieb der Status Quo erhalten.

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Was ich schon 2022 von einem Whistleblower über die Nord-Stream-Sprengung erfahren habe

Mit dem Wissen von heute aus dem Artikel von Seymour Hersh halte ich die Geschichte des Whistleblowers für authentisch, denn sie passt exakt zu dem, was Hersh schreibt. Der Whistleblower hat damals von nicht militärisch aussehenden US-Spezialtauchern berichtet, die während des Manöver BALTOPS 22 mit dem Hubschrauber auf das Kriegsschiff gebracht wurden, auf dem der Whistleblower Dienst tat.

Das bestätigt die Geschichte von Hersh, dass die Spezialtaucher von der Navy-Tauchschule Panama City in Florida kommen und keine Soldaten waren, sondern wohl von US-Geheimdiensten sind. Mehr noch: Hersh geht nicht auf die Details der Operation in der Ostsee selbst ein, der Whistleblower aber schon. Und der erwähnte, dass die US-Spezialtaucher MK29-Tauchsysteme hatten, die nach seinen Angaben geheim sind.”

Laut dem Whistleblower sollten die Spezialtaucher Übungen mit Seeminen machen, hatten aber laut dem Whistleblower gar nicht die dafür nötige Ausrüstung dabei. Stattdessen hatten sie hochmoderne Tieftauchausrüstung (inklusive der MK29) dabei, die sie für eine Übung mit Seeminen gar nicht brauchen, denn diese Minen schwimmen in so geringer Tiefe, dass eine herkömmliche Tauchausrüstung ausreichend ist. Bei der Übung waren die Spezialtaucher laut dem Whistleblower außerdem am falschen Ort aktiv und waren viel länger unter Wasser, als es mit ihm bekanntem Gerät möglich ist.

Dass die Spezialtaucher die Sprengsätze an den Pipelines unter dem Deckmantel einer Übung mit Seeminen angebracht haben, schreibt Hersh in seinem Artikel. Die Übung mit Seeminen wurde demnach extra als Tarnung für das Legen der Bomben an den Pipelines in das Manöver BALTOPS 22 aufgenommen. Auch hier deckt sich die vom Whistleblower geschriebene Mail mit dem nun von Hersh veröffentlichten Artikel.

Am 15. Juni, dem Tag der Übung, war ich mit der Koordinierung bestimmter Aspekte der Übung befasst. Ich muss mich hier vage ausdrücken. Ein US-Militärhubschrauber kam mit einer Gruppe von Männern an, die Minenjäger der US Navy sein sollten. Sie stiegen aus, luden ihre Ausrüstung ab und trafen sowohl den Vizeadmiral der US Navy als auch eine Gruppe amerikanischer Männer in Zivil, die einige Stunden später eintrafen. Wir alle vermuteten, dass es sich bei denen um eine Art von Geheimdienstmitarbeitern handelte.

Ich fand es ziemlich seltsam, dass sie von der US-Marine waren. Mein erster Gedanke war, dass sie wie eine Gruppe von Terroristen aussahen und nicht wie jemand von der US Navy. Die anderen Gruppen, die wir aus vielen Bereichen des Militärs hatten, hatten eine Art von Standards. Haarschnitte, zum Beispiel. Diese Männer hatten nicht nur wildes Haar, das in jeder zivilisierten Nation gegen die militärischen Normen verstoßen hätte, sondern sie hatten auch noch Gesichtsbehaarung. Wie ich schon sagte, sahen sie eher wie Terroristen aus dem Mittleren Osten aus. Keiner dieser Männer trug eine Erkennungsmarke um den Hals.

Sie fuhren mit ihrem Boot aufs Meer hinaus. Nicht in das Gebiet, in dem die simulierten Minen platziert waren, sondern an einen ganz anderen Ort. Mein Kollege, der die verschiedenen Standorte der Teams überwachte, machte einen beiläufigen Witz darüber, dass sich die US-Marine verirrt habe und zweitausend Meter von ihrem Zielort entfernt sei.

Sie verließen ihr Boot, trugen ihre Atemgeräte und verschwanden für über sechs Stunden unter Wasser. Soweit ich weiß, gibt es keine eigenständige Unterwasserausrüstung, die einen Taucher sechs Stunden lang unter Wasser halten kann. Mit den neuesten militärischen Systemen sind höchstens drei oder vier Stunden möglich, wenn der Taucher sich nicht überanstrengt. Nach einigen Stunden begannen wir uns Sorgen zu machen und setzten uns mit dem Koordinator der 6. US-Flotte in Verbindung, der uns versicherte, dass alles in Ordnung sei, dass sie in Kontakt stünden, dass wir die Sache ignorieren und keine Berichte darüber machen sollten.

Die EU arbeitet an einer weiteren Verschärfung der Zensur

Jourova nimmt ihren Job sehr ernst und sie verschärft den Kampf gegen „Fakenews“ konsequent. Sie entscheidet, was die Wahrheit ist und daher berichtet werden darf, und was „Fakenews“ ist und zensiert werden soll. 2018 hat die EU den „Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation“ veröffentlicht und Jourova hat ihn im Juni 2022 „verstärkt“, wie sie es formulierte. Dem Kodex, der die Menschen in der EU von Informationen abschirmen soll, die der EU-Kommission nicht gefallen, haben sich „große Online-Plattformen wie Meta, Google, Twitter, TikTok und Microsoft sowie eine Vielzahl anderer Akteure, darunter kleinere oder spezialisierte Plattformen, die Online-Werbebranche, Ad-Tech-Unternehmen, Faktenprüfer und Vertreter der Zivilgesellschaft, aber auch andere Beteiligte, die spezielles Fachwissen und Lösungen zur Bekämpfung von Desinformation einbringen“ angeschlossen, wie die EU damals meldete.

Daran sieht man, dass all diese angeblich so unabhängigen Organisationen in einem Boot sitzen und mit der EU zusammenarbeiten, wenn es darum geht, zu entscheiden, was wahr und was Fake ist, was die Menschen erfahren dürfen und was sie nicht erfahren sollen. Von einem Korrektiv, das der EU, den Staaten und Regierungen kritisch auf die Finger schaut, kann keine Rede sein, im Gegenteil. Dabei ist das doch angeblich die Rolle der Medien, die früher als vierte Macht im Staat bezeichnet wurden. “

Während die EU ausländischen Einfluss im medialen Bereich verhindern will (was sicher nicht für US-amerikanischen Einfluss gelten wird), ist es geradezu zynisch, dass EU-Chefdiplomat Borrell auf der gleichen Konferenz verkündet hat, die in Russland als ausländische Agenten eingestuften Medien und Portale aktiv zu unterstützen:

„Wir helfen ihnen aktiv, wir setzen uns für die unabhängigen russischen Medien, die Menschenrechtsverteidiger und die Zivilgesellschaft ein. Und das ist nicht nur Rhetorik. Ich kann keine Einzelheiten verraten, aber glauben Sie mir, wir unterstützen sie sehr konkret. Ich kann nicht genau sagen, wie, denn damit würde ich ihnen einen schlechten Dienst erweisen.“

„Damit greifen wir nicht die Freiheit der Meinungsäußerung an, sondern wir schützen nur die Freiheit der Meinungsäußerung“

Willkommen bei „1984“ von Orwell!

Erste Anzeichen dafür, dass die USA eine Exit-Strategie aus dem Ukraine-Krieg suchen

Es ist gut möglich, dass die USA in Kiew bereits den Boden bereiten, damit Kiew von seiner radikalen Haltung Abstand nimmt und die Realitäten anerkennt, die sich nun einmal ergeben haben, seit Kiew seinen Vorschlag im April 2022 zurückgezogen hat.”

Sollten die USA tatsächlich einen Kurswechsel vollziehen wollen, werden sie eine Menge Arbeit haben, die eigene Öffentlichkeit und die westlichen Medien und Politiker, die die USA zuvor so sehr radikalisiert haben, davon zu überzeugen. Ich persönlich bin schon gespannt, wie eine Annalena Baerbock plötzlich für einen Waffenstillstand plädiert und auch territoriale Zugeständnisse – inklusive Krim – an Russland als akzeptabel bezeichnet. Oder Strack-Zimmermann, bei der dürfte es auch sehr unterhaltsam werden, mit welchen Erklärungen sie sich plötzlich gegen eine weitere Verlängerung des Krieges aussprechen wird, weil der Kolonialherr in Washington so entschieden hat.

Teil 3: Erste westliche Besucher auf dem Maidan

In diesem dritten Teil der 15-teiligen Serie geht es um die ersten westlichen Besucher auf dem Maidan im Dezember 2013.”

Im Dezember gab es zwar immer wieder Zusammenstöße zwischen Ordnungskräften und Demonstranten, jedoch waren die wichtigen Ereignisse auf dem Maidan auch andere. Zu nennen sind hier die Besuche von hochrangigen westlichen Politikern in Kiew, die sich alle auch auf dem Maidan blicken ließen und die Opposition unterstützten.

So besuchte am 4. Dezember der deutsche Außenminister Westerwelle Kiew. In allen seinen Gesprächen dort wiederholte er den Satz, dass „die Tür zur EU noch immer weit offensteht“, so auch auf dem Maidan und in einem Interview, dass der dem Morgenmagazin von ARD und ZDF aus Kiew gab . Er verlor dabei kein Wort mehr darüber, dass noch knapp zwei Wochen vorher seine Regierungschefin höchst selbst die Tür eher geschlossen hatte, als sie die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens vor dem Bundestag in Frage gestellt hatte.

Am 10. und 11. Dezember besuchten Catherine Ashton, Außenbeauftrage der EU, und Catherine Nuland, Vizeaußenministerin der USA und Koordinatorin für die EU, Kiew . Beide trafen sich mit Präsident Janukowytsch und wiesen darauf hin, dass sich die Krise nur friedlich lösen lasse. Anschließend trafen sie sich mit den Vertretern der Opposition und gingen auch auf den Maidan, wo Nuland symbolisch bei der Austeilung von Lebensmitteln an Demonstranten half.

Das berühmte Telefonat von Frau Nuland (Stichwort „Fuck the EU“)

wurde am 6. Februar 2014 von einem anonymen User bei youtube veröffentlicht. Aus diesem Telefonat, geht hervor, dass Frau Nuland mit dem US-Botschafter in Kiew besprach, wer die künftige Regierung bilden soll. Sie sprach sich für Jazenjuk aus („he is the guy“) und gegen eine Regierungsteilnahme von Klitschko („he can do his homework“) und gegen Tjahnybok, den Vorsitzenden der „Swoboda“, den sie im Kontext indirekt als undemokratisch bezeichnete. Der berühmte Ausspruch „Fuck the EU“ fiel übrigens in einem Kontext, in dem Nuland für eine diplomatische Einflussnahme der UN durch den Sondergesandten Serry plädierte, anstatt durch die EU.

Egal, wann das Telefonat genau stattgefunden hat, es ist jedenfalls erstaunlich, dass Nuland fast prophetisch die Entwicklungen vorhergesehen hat, denn genauso kam später auch. Dass die engen Verbindungen von Jazenjuk über die Open Ukraine Foundation zum US-Außenministerium, sowohl direkt, als auch indirekt über das NED bei Nulands positiven Meinung über Jazenjuk eine Rolle gespielt haben, darf man wohl voraussetzen.

Die Echtheit des Telefonates wurde vom US-Außenministerium bestätigt und es folgte eine Entschuldigung an Brüssel für „Fuck the EU“ .

Unmittelbar nach ihrem Besuch in Kiew hielt Nuland am 13. Dezember eine auf youtube veröffentlichte Rede vor der „US-Ukraine Foundation“ in Washington, in der Sie davon sprach, die USA hätten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 5 Milliarden Dollar in die Ukraine „investiert“ . Und wenn man diese Wortwahl nicht als zufällig oder falsch ansehen möchte, dann folgt daraus, dass ein „Investor“ auch einen „Return of Investment“ erwartet.

Man darf davon ausgehen, dass es sich dabei zum größten Teil um Unterstützung der Opposition über NGOs gehandelt hat, die wir ja z.T. schon gesehen haben. Es ist kaum zu erwarten, dass die USA die Regierung Janukowytsch unterstützt haben.

„CNN“ berichtete am 15. Dezember von einem Besuch des Senators John McCain auf dem Maidan, er sagte in einer Rede, die dem Beitrag als Video beiliegt: „Wir unterstützen Euch“ und „Amerika steht zu Ihnen.“

U.S. Not Prepared to take on Russia / Col Doug Macgregor

Real Information – Video!

UN-Generalsekretär erklärt der Desinformation den Krieg: „Wir müssen Freidenker einsperren!“

Die Vereinten Nationen haben den Verbreitern sogenannter „Fehlinformationen“ den Kampf angesagt und die Regierungen weltweit aufgefordert, Personen zu bestrafen, die nicht dem Mainstream entsprechende Ansichten verbreiten.

Am Montag sprach UN-Generalsekretär António Guterres vor der Generalversammlung in New York und bezeichnete Fehlinformationen und Desinformationen als Mittel zur Verbreitung von „Hass“ im Internet.”

Mit anderen Worten: Die UNO kümmert sich nicht um die Redefreiheit oder den Schutz der freien Meinungsäußerung, der im ersten Zusatzartikel der US-Verfassung verankert ist, der das Recht der Bürger auf freie Meinungsäußerung schützt.

Der Fall Hunter Biden/Ihor Kolomojskyj

Im Laufe der Zeit wenden sich die amerikanischen Wähler von Präsident Joe Biden ab. Viele von denen, die für ihn gestimmt haben, sagen den Meinungsforschern, dass sie es bereuen. Einige versichern, wenn sie früher über die Hunter Biden-Affäre informiert worden wären, hätten sie seinem Vater als Präsident nie vertraut.”

Ab jetzt könnte sich der Fall Hunter Biden, der von sehr hochrangigen Beamten der Geheimdienste gedeckt wurde, für die diese ganze Saga nur “russische Desinformation” war, vollständig umkehren. Es ist nicht länger angebracht, die Fakten zu leugnen, bis zu dem Punkt, dass die Harvard University gerade angekündigt hat, dass sie ihr Technology and Social Change Project schließe; eine Struktur, die nicht aufgehört hatte, die Existenz von Hunter Bidens Laptop mit Fake News gleichzusetzen

Bis heute waren die Bürger, die diesem Fall Bedeutung beimaßen, nur “Verschwörungstheoretiker”, Anhänger der “extremen Rechten” von Präsident Trump und Leser der Gossenpresse. Im Gegensatz dazu hatte fast die gesamte herrschende Klasse “erkannt”, dass es sich nur um ein populäres Gerücht handelte, um Fake News. Auf der einen Seite die Leser der New York Post, die die Affäre aufgedeckt hatte, auf der anderen, die der New York Times, die nie aufhörte, sie zu leugnen.

Diese Woche haben zwei scheinbar unzusammenhängende Ereignisse die Dinge auf den Kopf gestellt. Hunter Biden hat einen der berühmtesten amerikanischen Anwälte, Abbe Lowell, engagiert. Letzterer beantragte die Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung und schickte Briefe an alle, die an der Offenlegung des Inhalts des Laptops seines Mandanten beteiligt waren, darunter der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani und der ehemalige Berater von Donald Trump, Steve Bannon. Er wirft ihnen vor, die Privatsphäre seines Mandanten verletzt zu haben, und fordert sie auf, die Schlussfolgerungen, die sie aus dem Inhalt des Computers gezogen haben, zurückzuziehen und damit den Fall zu begraben. Zur gleichen Zeit reiste eine Delegation des US-Verteidigungs- und Außenministeriums sowie von USAID in die Ukraine, um der Selenskyj-Regierung zu raten, einen Teil der Säuberung zu erledigen. Offiziell ging es nur darum, sicherzustellen, dass das auf Kosten der US-Steuerzahler angebotene Geld nicht von korrupten Beamten veruntreut werde. Inoffiziell ging es aber darum, die lästig gewordenen Figuren zu eliminieren, ohne die anderen anzutasten. In zwei Tagen erlebte man eine Reihe von Rücktritten von vierzehn Persönlichkeiten. Fünf Regionalgouverneure (Valentin Reznichenko (Dnjepropetrowsk), Oleksandr Staruch (Saporidschdschia), Dmytro Zhivytsky (Sumy), Jaroslaw Januschewitsch (Kherson) und Oleksij Kuleba (Kiev)), vier stellvertretende Minister (darunter Viacheslav Schapowalow (Verteidigung) und Vasyl Lozinski (Infrastruktur) und zwei Leiter einer Regierungsbehörde verließen ihre Posten, zusätzlich zum stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung (Kyrylo Timoschenko) und dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt (Oleksij Simonenko).

Die westlichen Medien haben brav über brutale Entlassungen berichtet. Aber das Wichtigste kam am 3. Tag und nur sehr wenige sprachen darüber. Die SBU-Truppen durchsuchten das Haus des Oligarchen Ihor Kolomojskyj, Sponsor von Präsident Wolodymyr Selenskyj und den “integralen Nationalisten”, aber vor allem Besitzer von… Burisma Holding, die er 2011 von Mykola Slotschewskyj gekauft hatte, d.h. noch bevor Hunter Biden in sie eintrat. Natürlich wurde der Artikel des Anticorruption Action Center über diesen Eigentümerwechsel schon längst von seiner Website entfernt.

Let’s talk about nuclear war

In order to be in a position to unleash a first strike, the United States have taken the following measures: they have introduced what they call “super-fuze” technology to their warheads. This causes detonation to occur on arrival at an optimal altitude over the target, with deviation (trajectory imprecision) factored in, thus enabling less powerful warheads to guarantee destruction of strongly protected target (such as Russia’s missile launch silos). They have also converted some of their Ohio class, ballistic missile launching submarines (each carried 24 Trident missiles) to cruise missiles (each now carries 154 Tomahawk missiles, which are harder to detect and home in on their targets more accurately). Lastly, they are “miniaturising” the warheads (which can now be less powerful than the bomb dropped on Hiroshima), on the (theoretical) basis that missiles that are more accurate, harder to detect and that detonate closer to their targets can be relied on to annihilate Russia’s retaliatory capability – even using less powerful warheads and thus minimising the resulting “nuclear winter” effects. The Russians, meanwhile, as deterrents to a US nuclear attack, have developed innovative weapons whose performance is a closely-guarded secret of State (the US will have to find out the hard way). These include the S-400, S-500, S-550 and A-235 Nudol anti-missile systems and the Peresvet space satellite “blinding” weapons.

Paradoxically, these strategies both feed back into each other, driving a kind of self-fulfilling prophecy. To date, the more the United States has relied on a first-strike capability, the more Russia has striven to prepare itself to deter one. From now on, the more the Russians develop the ability to seal off their airspace to enemy missiles, the smaller will be the chances of an effective first strike by the United States – “effective” in the sense of liquidating, in full or at least in large part, Russia’s ability to retaliate; even if only a few missiles do penetrate Russia’s defences, millions will die, making retaliation a certainty (see this article). Accordingly, the window of opportunity for a successful first strike by the US is gradually closing. Given the prospect of Russia’s becoming militarily hegemonic in the future, the United States finds itself racing against time and, with an ever-mounting sense of urgency, feeling compelled to take action before Russia’s shield is complete.”

Von Putins Rede im Bundestag zu Amerikas Kriegen der letzten 20 Jahre

Ich habe bereits einen Beitrag des russischen Fernsehens über Colin Powells Reagenzglas im UNO-Sicherheitsrat und die Folgen übersetzt. Im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens wurde dazu noch ein zweiter Beitrag gezeigt, der sich auf die von den USA in den letzten 20 Jahren entfesselten Kriege und Putsche konzentriert und sie mit dem vergleicht, was der damals frisch ins Amt gekommene russische Präsident Putin Europa bei seiner berühmten Rede 2001 im Bundestag angeboten hat. Wenn man sich die Rede heute noch einmal anhört, dann versteht man, welche Chance Europa vertan hat, als es weiterhin auf die USA gesetzt und Russlands jahrelang ausgestreckte Hand weggestoßen hat. Die Rede hat Putin auf Deutsch gehalten, Sie können sie hier nachlesen und hier anschauen.

Hören Sie sich nur die Rede des russischen Staatschefs im Deutschen Bundestag 2001 an. Putin war da erst 48 Jahre alt. Voller Kraft und aufrichtiger Hoffnung auf einen Wandel zum Guten. Indem er sich an die Deutschen wandte und über Europa sprach, demonstrierte Putin die Offenheit Russlands gegenüber dem Westen insgesamt. Den Vorschlag machte es auf Deutsch:

„Was die europäische Integration betrifft, so unterstützen wir nicht einfach nur diese Prozesse, sondern sehen sie mit Hoffnung. Niemand bezweifelt den großen Wert der Beziehungen Europas zu den Vereinigten Staaten. Aber ich bin der Meinung, dass Europa seinen Ruf als mächtiger und selbstständiger Mittelpunkt der Weltpolitik langfristig nur festigen wird, wenn es seine eigenen Möglichkeiten mit den russischen menschlichen, territorialen und Naturressourcen sowie mit den Wirtschafts-, Kultur- und Verteidigungspotenzialen Russlands vereinigen wird. Die ersten Schritte in diese Richtung haben wir schon gemeinsam gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, daran zu denken, was zu tun ist, damit das einheitliche und sichere Europa zum Vorboten einer einheitlichen und sicheren Welt wird.“

Was für eine Gelegenheit!

Putin betonte:

„Eine der Errungenschaften des vergangenen Jahrzehnts war die beispiellos niedrige Konzentration von Streitkräften und Waffen in Mitteleuropa und in der baltischen Region. Russland ist ein freundlich gesinntes europäisches Land. Für unser Land, das ein Jahrhundert der Kriegskatastrophen durchgemacht hat, ist der stabile Frieden auf dem Kontinent das Hauptziel.“

Als Bestätigung für seine Absichten sagte Putin damals, dass Russland buchstäblich durch sein persönliches Beispiel Prioritäten und Werte verändert habe. Die Sozialausgaben standen an der Spitze unseres Haushalts, und für die Bildung wurde – zum ersten Mal in unserer Geschichte – mehr ausgegeben als für die Verteidigung.

Es hat nicht geholfen. Der Westen hat sich als taub erwiesen. Und als verlogen.

Suchen die USA eine Exit-Strategie aus dem Ukraine-Krieg?

Die RAND Corporation hat ein Papier veröffentlicht, das der US-Regierung sehr deutlich empfiehlt, sich aus dem Ukraine-Abenteuer zurückzuziehen und dabei sogar recht unverblümt die Anerkennung der russischen Gebietsgewinne und die Aufhebung der Russland-Sanktionen ins Spiel bringt.

2019 hat die RAND-Corporation noch eine andere Studie mit dem Titel „Russland überdehnen – aus vorteilhafter Position konkurrieren“ (Extending Russia – competing from advantageous ground) veröffentlicht, in der auf insgesamt 354 Seiten detailliert aufgelistet wurde, wie die USA Russland in den Bereichen Wirtschaft, Geopolitik, Propaganda und Militär überdehnen oder das zumindest versuchen können. Das war eine Anleitung zu einem Krieg der USA gegen Russland auf allen denkbaren Feldern, außer einem wirklichen „heißen“ Krieg.

Über diese Studie habe eine 20-teilige Serie geschrieben und die von der RAND-Corporation vorgeschlagenen Maßnahmen im Details aufgezeigt. 2021 habe ich in einem Artikel abgeglichen, was von dem, was RAND zwei Jahre zuvor vorgeschlagen hatte, von der US-Regierung alles umgesetzt wurde. Das Ergebnis finden Sie hier und es zeigt, wie mächtig die RAND-Corporation ist, denn wenn sie etwas „vorschlägt“, wird es mit ziemlicher Sicherheit von den USA zeitnah umgesetzt.

RAND stellt in dem Papier fest, dass die Kosten für die Unterstützung der Ukraine zu hoch sind, weil die USA in dem Krieg nur wenig gewinnen können. In Washington dürfte man lange etwas anderes gehofft haben, aber die Realität hat gezeigt, dass Russlands Wirtschaft nicht an den Sanktionen zerbrochen ist, dass es nicht gelungen ist, Russland international zu isolieren und dass selbst die beispiellose militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen Russland militärisch nicht besiegen konnte.

In dem Papier stellt RAND ganz nüchtern fest, dass den Kosten, die die Unterstützung der Ukraine verursacht, kein entsprechender Gegenwert gegenübersteht, weil es nicht absehbar ist, dass Russland zusammenbricht. Daher sucht RAND nach einer Exit-Strategie aus dem Ukraine-Konflikt.

Die USA dachten anscheinend wirklich, sie könnten Russlands Wirtschaft mit den Sanktionen in einem „wirtschaftlichen Blitzkrieg“ zerstören, was nicht funktioniert hat. Nun ist der Ukraine-Konflikt für die USA zu einem (wirtschaftlichen) Abnutzungskrieg geworden, wenn man bedenkt, dass westliche Armeen ihre Arsenale geleert haben, um ihre Waffen der Ukraine zu schicken, wo sie in Rekordzeit zerstört werden, ohne die russische Armee ernsthaft in Bedrängnis gebracht zu haben.

Interessant sind die vier Optionen, die RAND einzeln oder als Kombination vorschlägt, um den Krieg zu beenden.

  • Erstens: „Klärung ihrer Pläne für die künftige Unterstützung der Ukraine“ – Das bedeutet, dass man sich bei RAND darüber Gedanken macht, was man der Ukraine anbieten kann, damit sie sich mit dem Verlust eines Teils ihres Landes abfindet. Dass die Frage, welche Teile der Ukraine Kiew nach dem Krieg noch kontrolliert, für RAND ziemlich unwichtig ist, kann man in dem Papier und der Zusammenfassung schwarz auf weiß lesen.
  • Zweitens: „Zusagen für die Sicherheit der Ukraine“ – Das geht in die gleiche Richtung, aber die Formulierung ist interessant, denn ein NATO-Beitritt der Ukraine wird dabei nicht genannt. Anscheinend schwebt RAND das vor, worauf Russland und die Ukraine sich schon bei den Friedensgesprächen Ende März 2022 geeinigt hatten, nämlich, dass einige westliche Länder der Ukraine Sicherheitsgarantien geben, dass ein NATO-Beitritt der Ukraine jedoch ausgeschlossen ist.
  • Drittens: „Zusicherung der Neutralität des Landes“ – Der NATO-Beitritt der Ukraine ist offensichtlich vom Tisch. Der ganze Krieg war aus Sicht der Ukraine und der NATO vollkommen überflüssig, denn das war ja Russlands Forderung: Die Ukraine solle ein neutrales Land sein.
    Der Westen hatte diese russische Forderung im Januar 2022 zurückgewiesen, nun scheint es trotzdem so zu kommen, was den totalen Sieg Russlands bedeuten würde, weil es sein Hauptziel erreicht hätte. Dass RAND das überhaupt ernsthaft vorschlägt, ist regelrecht revolutionär.
  • Viertens: „Festlegung von Bedingungen für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland“ – Sogar die Aufhebung der Russland-Sanktionen schlägt RAND vor. Der Grund dürfte sein, dass man Russland irgendwas anbieten muss, bevor Russlands militärischer Sieg so umfassend ist, dass man in Washington gar keine Verhandlungsmasse mehr hat. RAND dürfte wissen, dass man in Moskau Null Vertrauen in Zusagen der USA hat, was bedeutet, dass RAND der US-Regierung am Ende wohl eine schnelle Aufhebung der Sanktionen ohne allzu viele Bedingungen vorschlagen muss, weil Russland Taten sehen und nichts mehr auf Versprechungen der USA gibt.

Man muss das erst einmal sacken lassen, denn das RAND-Papier sagt im Grunde aus, dass Russland gesiegt hat und dass RAND der US-Regierung empfiehlt, möglichst bald aus dem Ukraine-Abenteuer auszusteigen. Warum das schwierig ist, kann man in der Zusammenfassung lesen:

„Eine dramatische Änderung der US-Politik über Nacht ist politisch unmöglich – sowohl innenpolitisch als auch gegenüber den Verbündeten – und wäre in jedem Fall unklug.“

Teil 2: Beginn der Proteste auf dem Maidan

In diesem zweiten Teil der 15-teiligen Serie geht es um den Beginn des Maidan im November 2013.

Am 21. November gab es auch die ersten Proteste auf dem Maidan, an denen nach Angaben verschiedener Medien etwa 1.000-2.000 Demonstranten teilnahmen. Videoaufnahmen legen jedoch nahe, dass es nur einige hundert waren. Diese Aufnahmen stammen von Hromadske.tv, einem Internet-TV-Sender, der den Maidan von Beginn an unterstützte und viel Material vom Maidan für die weltweite Presse lieferte.

Hromadskoe.tv, wie auch andere Internet-Sender, denen wir auf dem Maidan begegnen werden und die den Maidan unterstützt haben, sind im Vorwege aus dem Westen finanziert worden. So sagte der Jahresbericht 2013 von Hromadskoe.tv, der inzwischen nicht mehr im Netz einsehbar ist, dass über die Hälfte der Einnahmen des Senders aus dem Westen stammten: knapp 80.000 Euro von der niederländischen Botschaft, knapp 40.000 von der US-Botschaft und knapp 25.000 vom International Renaissance Found (George Soros). Das sind ca. 145.000 Euro aus dem Westen bei Einnahmen von knapp 260.000 Euro. Der Rest sind laut Bericht Einzelspenden von Privatpersonen. Dabei hatte Hromadskoe.tv nur Kosten in Höhe von ca. 140.000 Euro, was bedeutet, dass die Finanzierung des Westens allein alle Kosten gedeckt hat und der Sender sich Rücklagen schaffen konnte.

Die Information über die Finanzierung ist wichtig, wenn wir an das Kapitel NGOs denken. Auch Hromadskoe.tv ist letztlich eine NGO und hat eindeutig in seiner Berichterstattung vom Maidan Partei für die Demonstranten ergriffen. Daran ist nichts Verwerfliches, nur stellt sich die Frage, ob ein Sender, der mehrheitlich von westlichen Staaten und Milliardären (Soros hatte wie gesagt milliardenschwere Investments in der Ukraine, hatte also massive eigene Interessen) finanziert wird, tatsächlich neutral berichten kann.

Gleich am ersten Tag sprachen auf dem Maidan Jazenjuk und Klitschko zu den Demonstranten. Noch in der gleichen Nacht verbot ein Kiewer Gericht den Aufbau von Zelten und Kiosken auf dem Maidan, jedoch nicht die Proteste an sich. Trotzdem begann spätestens am 24. November der Aufbau einer Zeltstadt unter dem „Kommandanten“ Andrij Parubij, der zu jener Zeit Abgeordneter der Rada war und nach dem Sturz Janukowytschs noch eine wichtige Rolle spielen sollte.

Parubij war von Anfang an eine treibende Kraft auf dem Maidan. Er war im Vorfeld ein aktiver Teilnehmer an oppositionellen Aktionen der Parteien „Vaterland“ und „Unsere Ukraine“, aber auch Gründungsmitglied der „Swoboda“, die sich bis 2004 „Sozial Nationale Partei der Ukraine“ nannte.

Weiter wollte die „Swoboda“ eine Quote einführen, nach der mindestens 78% der Sendezeit bzw. der Texte der Medien auf Ukrainisch zu sein hatte. Außerdem wollte die „Swoboda“, dass mindestens 78% der Staatsbediensteten die ukrainische Nationalität haben sollten, wobei man Nationalität nicht mit Staatsangehörigkeit verwechseln darf. Kandidaten bei Wahlen sollten nach Meinung der „Swoboda“ ihre Nationalität offenlegen. Außerdem sollten Abgeordnete Ukrainisch sprechen können, ansonsten sollte ihnen die Kandidatur untersagt sein. Das hätte z.B. bedeutet, dass viele Abgeordnete aus dem Osten des Landes nicht mehr hätten kandidieren können, weil viele im Osten kaum Ukrainisch sprachen. Das galt z.B. auch für den damaligen Premierminister Asarow, über dessen Versuche, Ukrainisch zu sprechen im ganzen Land Witze gemacht wurden. Auch sollte in dem Vielvölkerstaat Ukrainisch einzige Amtssprache bleiben und es sollte der Straftatbestand für „jegliche Art von Ukrainophobie“ eingeführt werden, ohne jedoch diesen Tatbestand tatsächlich zu definieren. All dies ist noch heute im Parteiprogramm der „Swoboda“ vom 9. August 2012 zu lesen, welches weiterhin aktuell ist.

Auch der deutsche Außenminister Steinmeier konnte sich, als er den Vertretern der „Swoboda“ inklusive Parteichef Tjahnybok die Hand reichte, nicht auf Unwissen berufen, denn die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD brachte 2012 eine Broschüre über die „extreme Rechte in der Ukraine“ heraus, in der sie schrieb, dass die „Swoboda“ für einen „Ethnonationalismus“ stehe, der besagt, dass der „Staat eine Vereinigung von Blut und Geist sei“. Tjahnybok saß Ende Februar mit Steinmeier am Verhandlungstisch als es um den Machtwechsel in Kiew ging und Tjahnybok war einer von den Politikern, die im Westen als „demokratische Opposition“ gefeiert und unter anderem von Steinmeier unterstützt wurden.

Dies wäre vielleicht irrelevant, wenn nicht aktive und ehemalige Mitglieder der „Swoboda“ nach Janukowytschs Sturz Mitglieder der neuen, vom Westen anerkannten, Regierung Jazenjuk geworden wären. Die Ziele dieser Partei, die auch teilweise Einzug in das Regierungsprogramm fanden, stehen im krassen Gegensatz zu den Werten der EU. So ist der Schutz von nationalen Minderheiten ein wichtiger Bestandteil der Werte der EU, dies betrifft auch z.B. die Amtssprachen. Und die geforderte Quote von ethnischen Ukrainern im Staatsdienst dürfte mit dem Diskriminierungsverbot der EU nicht vereinbar sein.

Nachdem sich am 29. November tausende Demonstranten versammelt hatten, um gegen die Nicht-Unterzeichnung zu protestieren, kam es am frühen Morgen des 30. November zu einem Versuch der Polizei, die Demonstrationen, die inzwischen vom Kiewer Kreisgericht verboten worden waren, aufzulösen und es kam zu heftigen Zusammenstößen. Am Tage darauf strömten daraufhin wieder tausende auf den Maidan, über deren Zahl die Angaben weit auseinandergingen. „Russia Today“ sprach von bis zu 20.000 , westliche Medien von hunderttausenden. So sprachen z.B. „Spiegel“, „Frankfurter Allgemeine“ und die englischsprachige „Kyiv Post“ von 100.000 Demonstranten . Andere Medien – vor allem englischsprachige – zitierten den russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzov, der von 400.000 bis 800.000 Menschen sprach , während wieder andere sich auf ungenannte ukrainische Quellen bezogen und von 700.000 Menschen sprachen.

Die Angaben über die Anzahl der Demonstranten auf dem Maidan gingen über dessen gesamte Dauer teilweise weit auseinander.

Teil 1: Der Weg zum Maidan

Die Ereignisse des Jahres 2014 haben den Grundstein für die Eskalation in der Ukraine gelegt, zu der es vor fast einem Jahr gekommen ist. In meinem Buch über die Ukraine-Krise habe ich die Ereignisse des Jahres 2014 auf über 700 Seiten chronologisch dokumentiert. Da sich diese Ereignisse nun zum neunten Mal jähren, werde ich in den nächsten drei Wochen täglich ein Kapitel aus dem Buch als Leseprobe veröffentlichen.

In dieser 15-teiligen Serie werde ich die Chronologie der Ereignisse vom Beginn des Maidan Ende 2013 bis zum Beginn des Krieges im Donbass im April 2014 behandeln. Diese – heute fast vergessenen – Ereignisse haben den Grundstein für den Krieg in der Ukraine gelegt und sind zum Verständnis dessen, was sich heute ereignet, unverzichtbar.

In diesem ersten Teil der 15-teiligen Serie geht es um die Vorgeschichte des Maidan. “

Am 28./29. November sollte im Rahmen des EU-Gipfels zur östlichen Partnerschaft in Vilnius die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens stattfinden. Nur 10 Tage vorher, am 18. November, hat Bundeskanzlerin Merkel in einer Regierungserklärung diese Unterzeichnung in Frage gestellt und sich ablehnend dazu geäußert: „Heute muss ich Ihnen hier sagen, es ist noch nicht abzusehen, ob die Ukraine Willens ist, die Voraussetzungen für eine mögliche Unterzeichnung zu schaffen.“

Danach, am 21. November, hat die Regierung der Ukraine mitgeteilt, dass sie die Unterzeichnung aussetzen werde. Dies teilte Ministerpräsident Asarow in einer Erklärung mit. Das ukrainische Kabinett begründete die Entscheidung mit der Notwendigkeit, den wirtschaftlichen Entwicklungen mit Russland und der GUS stärker Rechnung zu tragen. Die ablehnenden Stimmen aus der EU, z.B. Merkels Regierungserklärung drei Tage zuvor, wurden dabei nicht erwähnt. Die verantwortlichen Minister wurden beauftragt, mit Russland und der EU eine trilaterale Kommission zu bilden, um die Handels- und Wirtschaftsfragen zu besprechen. Da der Außenhandel der Ukraine, wie erwähnt, zu ca. 30% mit Russland abgewickelt wurde, war die Besorgnis der Regierung verständlich, denn einen entsprechend starken Einbruch des Außenhandels im Falle einer Abschaffung der Zollfreiheit mit Russland, konnte und kann die EU in absehbarer Zeit nicht kompensieren. Die Abschaffung der Zollfreiheit mit Russland war jedoch eine direkte Folge des EU-Assoziierungsabkommens.

Man kann trefflich spekulieren, ob die genannten wirtschaftlichen Probleme der einzige Grund für die Aussetzung der Unterschrift waren oder ob all die im Vorfeld von EU-Politikern geäußerten Zweifel an der Unterzeichnung auch eine Rolle gespielt haben und Janukowytsch eine Situation vermeiden wollte, in der ihm erst auf dem Gipfel kurz vor der Unterzeichnung des Abkommens von der EU mitgeteilt wird, dass die EU nicht unterzeichnen möchte. Denn eine Unterzeichnung durch die EU war zu diesem Zeitpunkt nach den von vielen Verantwortlichen geäußerten Bedenken, teilweise gar ablehnend Haltungen, keineswegs sicher.

Die „BBC“ schrieb am 27.11. „Der EU-Handelskommissar Karel De Gucht sagte, dass es eindeutig Druck von Seiten Russlands war, der für die Entscheidung der ukrainischen Regierung verantwortlich ist, das Handelsabkommen nicht zu unterzeichnen.“

Hier wurde – bewusst oder unbewusst – unterschlagen, dass es sich bei dem Assoziierungsabkommen nicht um ein bloßes Handelsabkommen, sondern um ein komplexes politisches, militärisches und wirtschaftliches Abkommen handelte.

Nachdem wir gesehen haben, wie unterschiedlich die westliche Presse das Thema vor und nach der Absage der Ukraine reflektiert hat, lohnt ein kurzer Blick auf die russische Presse. Der schon im vorherigen Kapitel zitierte Kommentar des „Moskovski Komsomolez“ erschien unter der Überschrift „Der russische Bulldozer und das ukrainische Boot“. Dort schrieb der Kommentator Michail Rostovki wie schon gesehen: „Die Ukraine zwischen Russland und Europa wählen zu lassen, ist das gleiche, als wenn man sagt: „Bitte, mein Lieber, entscheide jetzt sofort, welche Hand Du verlieren möchtest, die rechte oder die linke?“ Die Ukraine kann nicht nur mit der EU oder nur mit Russland sein. Sie ist ein Transitland, eine Brücke zwischen zwei Teilen unseres Kontinentes.“

Hier wurde das Problem der inneren Zerrissenheit der Ukraine deutlich angesprochen. Denn was für den Westen des Landes, hier wurde Lwiw genannt, galt, galt umgekehrt auch für den Osten des Landes. Der Osten wollte eine möglichst enge Verbindung mit Russland. Egal, in welche Richtung sich die Ukraine entscheiden würde, es musste in einem Teil des Landes zu Unruhen kommen. Das ahnte jeder, der sich mit dem Land auskannte. Auch wenn sich niemand ernsthaft einen Bürgerkrieg vorstellen konnte, aber Unruhen waren unvermeidlich. Der Westen hat dies jedoch nicht berücksichtigt.

Tagesbefehl von Verteidigungsminister und GI: „Reaktionsfähigkeit ist Kern der Abschreckung“

Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Eberhard Zorn haben sich am (heutigen) Montag in einem gemeinsamen Tagesbefehl zur Unterstützung der Ukraine und dem Schutz des Bündnisses in Osteuropa an die die Streitkräfte gewandt.

Deutschland steht mit all diesen Maßnahmen weiter für den Schutz an der NATO Ostflanke und für Unterstützung der Ukraine in ihrem Kampf gegen einen imperialistischen Aggressor ein, heißt es darin, und eben auch gleich zu Beginn: Unsere Reaktionsfähigkeit ist ein Kernelement der Abschreckung.

Unwissenheit, semantische Entgleisungen oder das Wirken der Spin Doctors des Bundeshauses?

Es ist festzustellen, dass die heutigen militärischen Gesellschaften in der Schweiz, abgesehen von einigen Waffengattungen wie OG-Panzer, die viele junge Offiziere umfasst, von ehemaligen Soldaten, Offizieren, Unteroffizieren oder Soldaten bevölkert sind, die sich nur schwer erneuern lassen. Offensichtlich tragen die Armeereformen und die damit verbundene Verkleinerung der Armee wesentlich zu dieser Verarmung bei. Diese Senioren verschwinden nach und nach aus den Mitgliederkontrollen, da sie – wie es übrigens ganz natürlich ist – von einer gewissen Entmutigung in Bezug auf die Aktualität und auch von ihrem Lebensende betroffen sind.

Diese Situation macht die Gruppierungen anfällig für Entrismus. Eine alte trotzkistische Strategie, sich in Gesellschaften und Vereinigungen einzuschleichen, um deren Ziele zu pervertieren. Eine Methode, die von der Vierten Internationale und insbesondere von Michel Pablo nach dem Zweiten Weltkrieg angewandt wurde. Wir fragen uns, ob das Papier von “Pro Milita” eine Manifestation dieser Taktik ist. Wäre es denkbar, dass dieses linke Beispiel, das übrigens in unserer Tagespresse immer noch sehr präsent ist, von Politikern oder “Spin Doctors” verwendet wird, die von Judith Barben in ihrem Buch “Spin doctors in the Federal Palace” so gut beschrieben werden?”

OH SH*T, HERE WE GO

Overnight night the head of NATO said that that Russia is mobilizing an additional 200,000 troops readying a massive offensive. Poland is ready to send F-16 jets to Ukraine in coordination with NATO. And Ukraine’s head of intelligence says Crimea will be retaken by Ukraine. Colonel Douglas MacGregor joins Clayton Morris to talk about the latest developments.

Vergeudete Panzer, vergeudete Zeit: Die Nato wird ihre Waffenvorräte und ihre Staatskasse geleert haben und die Welt an den Rand eines weiteren globalen Konflikts gebracht haben – und das alles umsonst

Westliche Analysten, die ihren Sinn für Vernunft und Redlichkeit aufgegeben haben, sind zu Befürwortern dieser Entscheidung (und anderer eskalierender Aktionen) geworden.

Betrachtet man jedoch die damit verbundenen Fristen, die Brüchigkeit der Nato-Nachschubketten in die Ukraine und die Art und Weise, in der die strapazierten und ausgelaugten ukrainischen Verteidigungslinien bereits unter dem immer noch begrenzten russischen Druck einknicken, kann man nicht umhin, sich zu fragen, ob diese Massnahmen der Nato falsch, gefährlich und sogar sinnlos sind.

Sie werden der Ukraine nicht helfen, sondern noch mehr Ukrainer in den Tod treiben und einen grösseren Krieg mit dem Westen riskieren.

Wir reden hier nicht nur über eine einfache Stinger oder Javelin. Es handelt sich um Spitzenwaffensysteme, deren Bedienung viele Monate, ja sogar Jahre der Ausbildung erfordert. Es ist denkbar, dass Russland innerhalb weniger Monate sein gesamtes T-90-Panzerarsenal auf die ukrainischen Linien werfen könnte, während die verbrauchten ukrainischen Streitkräfte an der Front auf das Eintreffen der wenigen Kampfpanzer der Nato warten.

Hat denn in den westlichen Geheimdiensten niemand die Grundrechenarten gelernt?

Mal sehen, vierzehn Challenger 2 aus Grossbritannien, vierzehn Leopard 2 aus Polen und vierzehn Leopard 2 aus Deutschland ergeben 42 Panzer. Zusammen mit den zusätzlichen 31 M1-Abrams-Panzern, die zwischen den nächsten Wochen und den nächsten Monaten eintreffen werden, stehen der Ukraine 73 moderne Nato-Kampfpanzer zur Verfügung.

Die Nato besteht darauf, dass die Ukraine bis zu 321 Panzer erhält, doch wann dies der Fall sein wird und ob es sich dabei um moderne Kampfpanzer oder eher um Schrott aus der Sowjetzeit handeln wird, ist noch nicht bekannt.

Ohne eine angemessene Luftabdeckung klingt der Mangel an Panzern gegen die gesamte russische Panzertruppe und ihre 350.000 Mann starke Armee wie Don Quijote auf Steroiden.

In der Kriegsführung zählen immer noch Logistik, Geografie und Arithmetik.

Zum Leidwesen Kiews arbeiten diese zeitlosen Faktoren nun gegen das Land. Kriegsführung ist von Natur aus ein politischer Akt. Die strategischen Ziele hätten darin bestehen müssen, den ukrainischen Kern im westlichen Teil des Landes zu erhalten und die Invasion so schnell wie möglich zu beenden – ein Ziel, das nicht allein durch Waffengewalt erreicht werden kann.

Aufgrund der Unfähigkeit Kiews, dies zu erkennen, und der phantastischen (fast kindlichen) Vorstellungen seiner Nato-Unterstützer, wird die Ukraine in den nächsten sechs Monaten durch den Ansturm eines völlig mobilisierten Russlands zerschlagen werden.

Die Nato wird ihre eigenen Waffenvorräte und ihre Staatskasse geleert haben und die Welt an den Rand eines weiteren globalen Konflikts zwischen Grossmächten gebracht haben – und das alles umsonst.

Liefert Deutschland bis zu 160 Leopard-Panzer an Kiew?

Wie würde ein Gericht wohl in folgender Situation entscheiden: Ein Freund von Ihnen hat Streit mit seinem Nachbarn und bittet Sie, ihm Ihre Pistole und Geld für Patronen zu geben, damit er auf seinen Nachbarn schießen kann. Würde das Gericht später entscheiden, dass Sie Mittäter, also Konfliktpartei, gewesen sind?

Dabei spielt es keine Rolle, wie der Streit entstanden ist, wer ihn angefangen hat, oder ob es am Ende vielleicht sogar Notwehr war. Fakt ist, dass jedes Gericht Sie als Mittäter einstufen würde und Ihre Aussage: „Ich war keine Konfliktpartei“ vom Tisch wischen würde.

Diese Einleitung habe ich geschrieben, weil ich damit aufzeigen wollte, wie lächerlich die Argumentation der Bundesregierung ist und wie sie in Russland aufgenommen wird. Dass ausgerechnet Deutschland, das im Zweiten Weltkrieg den Tod von 27 Millionen Sowjetbürgern zu verantworten hatte, nun in der ersten Reihe steht, wenn es um die Lieferung von Kampfpanzern geht, mit denen knapp 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf Russen geschossen werden soll, kommt in Russland – um es milde auszudrücken – gar nicht gut an. Nicht nur in Israel sind die von Deutschland im Zweiten Weltkrieg getöteten Vorfahren unvergessen, in Russland auch.”

Scholz hat immer verkündet, es werde bei Waffenlieferungen an die Ukraine „keine deutschen Alleingänge“ geben. Das haben die „Verbündeten“ ernst genommen und im Dezember haben die USA verkündet, der Ukraine Schützenpanzer zu liefern. Als Frankreich sich dem Anfang Januar angeschlossen hat, dauerte es keine drei Tage, bis auch Scholz die Lieferung von 40 Marder-Schützenpanzern an Kiew verkündet hat.

Als Frankreich laut über die Lieferung von Leclerc-Kampfpanzern nachdachte und die USA wenige Tage später die Lieferung von Abrams-Kampfpanzern ankündigten, da dauerte es nur wenige Stunden, bis die Bundesregierung erstens allen Staaten den Re-Export von Leopard-2-Panzern an Kiew erlaubte und auch selbst die Lieferung von modernen 14 Leopard-2-Panzern aus Bundeswehrbeständen verkündete.

Aber danach wurde sofort klar, dass Scholz von allen hereingelegt worden war: Die USA ruderten schon einen Tag später zurück und teilten mit, sie hätten gar keine Abrams für den Export, die Lieferung an die Ukraine könne ein Jahr dauern. Und auch in Frankreich stellte man plötzlich fest, dass man keine Leclerc-Panzer übrig hat, die man an Kiew liefern kann, und überhaupt: Der Wartungsaufwand wäre auch viel zu groß und lohne sich für 30 Leclerc-Panzer gar nicht.

Damit ist genau das passiert, was Scholz angeblich nicht wollte: De facto liefert Deutschland nun im Alleingang Leopard-Panzer und erlaubt deren Lieferung aus anderen Ländern an Kiew. Scholz hat seinen Alleingang bekommen, den (angeblich?) nie wollte.

Deutschland steht nun quasi vor dem Alleingang, wenn es der Ukraine 14 moderne Leopard-2-Panzer und auch noch 160 eingemottete Leopard-1-Panzer liefert, während die „Partner“ einen Rückzieher machen. So könnte aus dem „Doppel-Wums-Kanzler“ der „Doppel-Alleingang-Kanzler“ werden, der Deutschland nach 80 Jahren wieder zum faktischen europäischen Anführer in einem Krieg gegen Russland macht.

Russische Forderung: UNO muss US-Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersuchen

Die EU, die derzeit ein internationales Tribunal wegen angeblicher Kriegsverbrechen in der Ukraine gegen Russland fordert, hat eine solche Forderung nie gegen die USA gestellt, die nachweislich illegale Kriege geführt, Kriegsverbrechen begangen und hunderttausende Zivilisten auf der Grundlage von Lügen abgeschlachtet haben. Der Vorsitzende des russischen Parlaments hat die UNO nun aufgefordert, die US-amerikanischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu untersuchen.”

⭐️⭐️
Bennett: Der Westen hat die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew abgebrochen

Bisher war es „russische Propaganda“, dass es der Westen war, der Kiew Anfang April 2022 dazu gedrängt hat, die Verhandlungen mit Moskau, die zu dem Zeitpunkt unmittelbar vor einer Einigung standen, abzubrechen und die Entscheidung „auf dem Schlachtfeld“ zu suchen. Nun hat der ehemalige israelische Ministerpräsident Bennett das in einem ausführlichen Interview bestätigt.”

Seiner Erinnerung nach waren die Positionen der westlichen Staats- und Regierungschefs über das weitere Vorgehen geteilt. „Verstehen Sie, jeder Staatschef hat seinen eigenen Ansatz. Man kann sie in diejenigen einteilen, die die Linie vertreten: ‚Wir müssen Putin zurückschlagen‘. <…> und in diejenigen, die sagen: ‚Hört auf, im Krieg sind wir alle Verlierer‘. Boris Johnson sprach sich für radikalere Maßnahmen aus, während Macron und Scholz, sagen wir, pragmatischer waren. Biden hingegen unterstützte beide Ansätze“, erinnerte sich Bennett.

Nach Ansicht des Politikers hat der Westen schließlich beschlossen, „eine entschiedenere Haltung einzunehmen“ und er befürwortet diese Entscheidung. „Sagen wir so: Meiner Meinung nach hat der Westen zu Recht die Entscheidung getroffen, dass es notwendig ist, Putin weiterhin zu zerschlagen, anstatt zu verhandeln“, so Bennett.

Im Februar dieses Jahres sagte Lawrow, dass Russland in dieser Phase so handele, wie es der Westen versprochen habe: „Es muss einen Sieg auf dem Schlachtfeld geben“. „Das ist ihre Formel, sie haben sich geweigert zu verhandeln, sie haben das Kiewer Regime aus dem Verhandlungsprozess herausgedrängt, und zwar genau in dem Moment, als es Ende März die Möglichkeit gab, ihn politisch zu beenden“, fasste der russische Außenminister zusammen.

Reuters: Indien bezahlt russisches Öl nicht mehr in Dollar

Mit ihren Sanktionen schwächen die USA seit Jahren selbst die Rolle des Dollars, weil immer mehr Länder aus Angst, plötzlich zum Ziel von US-Sanktionen zu werden, nach Alternativen für den Dollar suchen. Inzwischen ist Liste der von den USA sanktionierten Länder so lang, dass die ihren Handel nicht nur vom Dollar, sondern auch vom westlichen Zahlungssystem SWIFT entkoppelt haben, was dazu führt, dass die westlichen Sanktionen immer mehr ins Leere laufen.

Dass die USA ihre Trumpfkarte, den Petro-Dollar, durch ihre Sanktionspolitik selbst zerstören, hat der russische Präsident Putin schon 2018 sehr treffend charakterisiert, als er auf einer Podiumsdiskussion danach gefragt wurde, warum Russland sich vom Dollar abwende. Putins Antwort begann wie folgt:

Wir haben nicht das Ziel, uns vom Dollar abzuwenden, der Dollar wendet sich von uns ab. Und diejenigen, die die entsprechenden Entscheidungen treffen, schießen sich nicht nur ins Knie, sondern etwas höher. Denn eine solche Instabilität in den Abrechnungen in Dollar führt dazu, dass sehr viele Volkswirtschaften der Welt nach alternativen Reservewährungen suchen und vom Dollar unabhängige Zahlungssysteme schaffen“

Dass Putin damit recht hatte, sehen wir heute.

Saudi-Arabien handelt sein Öl mit China bereits in Yuan. Auch China und Russland wickeln ihren Handel bereits zu einem Großteil in den eigenen Währungen ab, nicht mehr in Dollar. Und nun hat auch Indien angefangen, russisches Öl nicht mehr in Dollar zu bezahlen, wie Reuters meldet.

Indien, der nach China und den USA drittgrößte Rohölimporteur der Welt, kauft aktiv russisches Öl. Anfang 2022 betrug der Anteil Russlands am indischen Ölimportkorb gerade einmal 0,2 Prozent; Ende des Jahres war er auf fast eine Million Barrel pro Tag oder mehr als 20 Prozent gestiegen.

Der Krieg und die Lüge

Der Witz der Woche: estland (Teil vom Hinterhof-Klo baltistan) will den Ostsee-Zugang für Russland sperren und finnland macht wohl mit. Niedlich.

Und das berliner regime plant nun ein „Raketen Schutzschild“ für 15 bis 20 Mrd. euro mit u.a. iris-t (das man *zuerst* nach ukrostan lieferte …). Auch irgendwie niedlich. Nur gibt es da ein Problemchen: Die gesamte nato-Meute hat keine brauchbare Luftabwehr, es sei denn, der Feind griffe mit niedrig fliegenden Omas und Bade-Entchen an.”

Während sich die akut hirnfreie leerbock hierzulande überlegen wähnt, machten die amis in Panik ein Angebot an Russland via washington post. blinkens Angebot ist eigentlich sogar so großzügig, dass man es auch Kapitulation nennen könnte, aber die Russen ignorieren es einfach. Das Angebot ist Daumen mal Pi: Ihr (Russen) könnt die neuen Oblaste behalten (und man kann auch noch über ein ein, zwei weitere reden) und die Krim sowieso, aber ihr müsst dafür dann eure Truppen abziehen und akzeptieren, dass ukrostan eu-„Mitglied“ wird, aber nicht in die nato kommt.

Unter uns: Warum sollten die Russen *überhaupt* über ami Angebote oder gar Verhandlungen mit amis oder eu-ropäern nachdenken?

Die amis wollen unbedingt Putin weg haben. Warum ist das akut debil? Weil Putin mit Abstand die gutwilligste und friedlichste Option überhaupt ist. *Jede* andere Option, *jeder* denkbare Nachfolger wäre weitaus schlimmer für die amis. Wenn in washington noch Biomaterial mit Hirnresten säße, dann wären sie *froh* über Putin und würden alles tun, um ihn so lange wie irgend möglich an der Macht zu halten.

Übrigens ist das auch der einzige Grund, warum ich es begrüßen würde, wenn Putin nach seiner jetzigen Amtszeit von einem knallharten Hund abgelöst würde. Ich habe einfach eine gewisse Sorge, dass Putin die angelsachsen viel zu billig davon kommen lässt.

es scheint, dass Russland nun einiges auf dem Herd hat, wenn ich es auch für eher unwahrscheinlich halte, dass es so laufen wird wie Oberst Mcgregor es sieht (und nahezu täglich ausführt).

Warum? Weil Russland *drei* (zumindest sehr wahrscheinliche) Aufgaben hat, nämlich
1) endlich(!) die neuen Oblaste zu denazifizieren, zu säubern und zurück zu einem halbwegs normalen Leben und begründeter Hoffnung zu führen.
2) ukrostan zu denazifizieren und zu demilitarisieren *und zwar so*, dass dort lange Ruhe herrscht (insb. auch im Hinblick auf feuchte natu Träume).
3) die angelsachsen vom Thron in einen Rollstuhl zu befördern.

Sehr wichtig, wenn auch weithin ungesehen: Der Krieg dreht sich nicht mehr um das ursprüngliche Ziel, das man ja recht unverhohlen und klar, teils auch großmäulig formuliert hatte, nämlich, ich fasse es kurz, Russland fertig zu machen und dann zu einer Gruppe von Kolonien.

Dieses Ziel wurde verfehlt. Punkt.

Worum es nun noch geht, ist schlicht und einfach, a) die eigene Impotenz nicht offensichtlich und offiziell werden zu lassen und b) den notwendig mit dem verbrecherischen und verlorenen WK3 einhergehenden Abstieg, bis hin zu extrem schmerzvollen Folgen, möglichst noch hinauszuzögern; wobei: eigentlich geht es da nur noch um die offene Sichtbarkeit.

Man bemerke, dass selbst ein oberflächlicher Blick auf blinkens Angebot zeigt, was Sache ist. Man bietet Russland nur an, was Russland sowieso haben kann … aber man bietet auch „Frieden“ an. Für wen? Da bietet Einer, der bereits blutet, dem Stärkeren „Frieden“ an … und sein einziger Verhandlungs-Chip ist, dass der Stärkere doch bitte auf die implizite Drohung, dass der Kampf ansonsten weitergeht hereinfallen möge.

Njet. Es ist offensichtlich, dass amis und natu nur Eines bekommen können, falls sie nicht die Waffen strecken: Grob auf die Fresse.

Hach, nun schickt das regime des Landes, das mal unseres war, also 14 Leos nach ukrostan. Ich bibbere in Sorge um die russischen Streitkräfte.

Übrigens, das möchte ich mal deutlich sagen, halte ich wenig davon, die Leos einfach schlecht zu reden. Nein, das sind schon brauchbare Panzer. Ja, sie haben auch Schwächen – aber das gilt für *jeden* Panzer. Das, die Leos, ist nicht das Problem, auch dann nicht, wenn das alte Leos sind. Das Problem ist die Zahl „14“ … oder von mir aus auch „140“ oder sogar „280“. Selbst wenn die Russen die nicht schon unterwegs stoppen, sind 14 (oder von mir aus auch 200) Panzer nichts, gar nichts, wenn man einer *wirklichen* Großmacht wie Russland gegenüber steht. Und schon drei mal nicht, wenn in den Leos keine gut ausgebildeten Besatzungen mit wenigstens ein, zwei Jahren, inkl. Manöver-, Erfahrung sind.

Ach übrigens: Pantsir (auch „alte“ S1) kann nun himars Raketen abschießen. Die angelsachsen und ukros können sich die „Wunderwaffe“ himars also dahin schieben, wo die Sonne nicht scheint.

Übrigens sind mKn *alle* Länder in eu-ropa inzwischen in signifikanter Mehrheit atheistisch. Russland nicht.

Warum ich für die Wiedereinführung der Wehrpflicht bin

Die Gegner der Wehrpflicht glauben irrtümlicherweise, ihre Abschaffung sei ein Beitrag zum Frieden. Hier erkläre ich in einem Kommentar, warum meiner Meinung nach das Gegenteil der Fall ist.

Gäbe es noch eine Wehrpflicht und müssten Eltern befürchten, ihre Söhne (und vielleicht auch Töchter?) müssten nach der Grundausbildung einige Monate in Mali oder dem Kosovo (oder zuvor in Afghanistan oder gar demnächst in der Ukraine) kämpfen, dann wäre die Entrüstung in Deutschland groß. Der Protest würde sich dann nicht gegen die Wehrpflicht wenden, sondern gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr. Daher hat die Abschaffung der Wehrpflicht die vielen Kriegseinsätze der Bundeswehr erst möglich gemacht. Das lässt sich – meiner Meinung nach – leicht belegen.”

Die USA haben den Vietnamkrieg nicht beendet, weil Militär und Politik den Krieg beenden wollten, sondern weil die Proteste gegen den Krieg so groß wurden, dass sie keine Wahl hatten. Die Proteste richteten sich nicht nur gegen die US-Kriegsverbrechen in Vietnam, sondern vor allem dagegen, dass wegen der damals in den USA noch bestehenden Wehrpflicht junge Leute in Vietnam kämpfen mussten, ob sie wollten oder nicht. Niemand wollte dort sterben oder verkrüppelt zurückkommen.

Daher hat das Pentagon aus dem Krieg zwei zentrale Lehren gezogen: Erstens wurde die Wehrpflicht abgeschafft und eine Berufsarmee geschaffen. Danach gab es in den USA keine großen Proteste mehr gegen US-Kriege, auch wenn sie tausende US-Soldaten das Leben gekostet haben, denn wer dort getötet wurde, ist ja freiwillig in den Krieg gezogen. Wer nicht in den Krieg will, der geht eben nicht zur Armee. So einfach ist das. Und schon konnte das Pentagon weiterhin Kriege führen.

Was die Friedensbewegten in ihrer Euphorie übersehen haben, war, dass die Abschaffung der Wehrpflicht den Kriegseinsätzen der Bundeswehr Tür und Tor geöffnet hat. Als die Menschen in Deutschland noch fürchten mussten, dass sie selbst oder ihre Kinder in einen Krieg geschickt werden, da war jeder neue „Auslandseinsatz“ der Bundeswehr („Krieg“ durfte man in Deutschland dazu ja nicht sagen) in Deutschland ein großes Thema, das breit diskutiert wurde.

Seit es die Wehrpflicht nicht mehr gibt, sind diese Diskussionen verschwunden und die Regierung kann die Bundeswehr seitdem völlig problemlos an alle Enden der Welt schicken. Niemanden in Deutschland interessiert es ernsthaft, was deutsche Soldaten in Mali oder im Irak treiben. Viele wissen wahrscheinlich nicht einmal, dass da überhaupt deutsche Soldaten sind.

Geopolitische Wochenschau 05/23

Russland steigt zum zweitgrößten LNG-Lieferanten der EU auf

Die Propaganda der EU-Kommission, die EU wolle kein russisches Gas mehr importieren und die EU könne von russischem Gas unabhängig werden, ist nicht zu halten. Nachdem die EU und ihre Mitgliedsstaaten fast alle Gaspipelines aus Russland geschlossen haben, kommt das russische Gas nun als LNG in die EU.

Die USA haben vor etwa zehn Jahren das Ziel verkündet, der wichtigste Gas-Lieferant der EU zu werden und Russland von dieser Position zu verdrängen, also den Gasmarkt der EU zu erobern. Das war ein hoffnungsloses Unterfangen, solange in der EU die Gesetze des Marktes regiert haben, denn Flüssiggas aus den USA ist um etwa ein Drittel teurer als Pipeline-Gas aus Russland. Daher waren die USA so lange, wie russisches Gas über Pipelines in die EU geliefert werden konnte, chancenlos bei ihrem Unterfangen.

Aber die EU-Kommission unter Juncker war so freundlich, den Gasmarkt in der EU zu reformieren und darauf zu drängen, dass die EU – anstatt Gas per langfristiger Verträge aus Russland zu beziehen – zum Börsenhandel und zu kurzfristigen Verträgen überzugehen. Das Ergebnis wurde im Sommer 2021 sichtbar, als zu wenig Wind wehte und daher mehr Gas zur Stromerzeugung genutzt werden musste, das dann im Winter 2021/2022 in den Gasspeichern fehlte. Damals begann der Anstieg der Gaspreise, die Ende 2021 zeitweise 2.000 Dollar pro tausend Kubikmeter erreicht haben, während das russische Gas aus langfristigen Lieferverträgen zuvor etwa 250 bis 300 Dollar gekostet hatte. Damit war LNG aus den USA konkurrenzfähig geworden.

2022 wurde die russische Intervention in der Ukraine zum Vorwand genommen, zunächst die Jamal-Pipeline (Russland-Weißrussland-Polen-Deutschland) abzuschalten und Nord Stream 2 gar nicht erst zuzulassen. Als die Nord Stream Pipelines dann gesprengt wurden, haben in Washington sicher die Sektkorken geknallt, denn damit war das günstige russische Gas faktisch vom europäischen Markt verdrängt und der Weg frei für US-amerikanisches Fracking-LNG.

Die USA sind also der doppelte Gewinner, denn erstens haben sie den Gasmarkt der EU auf dem Silbertablett präsentiert bekommen und zweitens wird die in die USA abwandernde europäische Industrie dort wohl für einen Wirtschaftsaufschwung sorgen, während der EU bereits eine länger andauernde Rezession prognostiziert wird. Daher sollte man es nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn deutsche Politiker offen sagen, dass die Zeit des Wohlstandes vorbei ist.

„Erneut wollen Hitlers Nachfahren mit deutschen Panzern Krieg gegen Russland führen“

Einige Russen haben Deutschland und die Deutschen inzwischen abgeschrieben, weil es ausgerechnet Deutschland ist, das die Lieferung schwerer Panzer, die auf Russen schießen sollen, nun möglich gemacht hat. Hinzu kommt, dass deutsche Soldaten auch wieder im Baltikum, nur wenige Kilometer von der russischen Stadt St. Petersburg entfernt stehen. Für viele Russen ist das ein Déjà-vu und ein Beleg dafür, dass die Deutschen aus ihrer Geschichte nichts gelernt haben. Sie haben sich weder mit den Verbrechen auseinandergesetzt, die Deutsche seinerzeit in Russland verübt haben, noch haben sie die Lektion der Geschichte gelernt, dass es keine gute Idee ist, mit Russland Krieg zu führen.

Putin:

200 Tage lang kämpften in Stalingrad, in den Straßen der legendären Stadt, die in Schutt und Asche gelegt wurde, zwei Armeen bis zum Tod, und diejenige, die moralisch stärker war, siegte. Den erbitterten, manchmal die menschlichen Fähigkeiten übersteigenden Widerstand unserer Soldaten und Befehlshaber kann man nur durch ihre Hingabe an das Vaterland, durch den festen, absoluten Glauben, dass die Wahrheit auf unserer Seite stand, verstehen und erklären. Die Bereitschaft, um des Vaterlandes willen, um der Wahrheit willen bis zum bitteren Ende zu gehen, das Unmögliche zu tun, lag und liegt im Blut, im Charakter unseres multi-ethnischen Volkes – das ist es, was den Nazismus gestürzt hat.

Jetzt sehen wir leider, dass die Ideologie des Nationalsozialismus – schon in ihrer modernen Gestalt, ihrer modernen Ausprägung – wieder direkte Bedrohungen für die Sicherheit unseres Landes schafft, wir sind erneut gezwungen, die Aggression des kollektiven Westens abzuwehren.

Es ist unglaublich, unglaublich, aber es ist eine Tatsache: wir werden erneut von deutschen Leopard-Panzern mit aufgemalten Kreuzen bedroht, und erneut wollen Hitlers Nachfahren durch die Hände der Bandera-Anhänger auf ukrainischem Boden Krieg mit Russland führen.

Wir wissen, dass wir trotz der Bemühungen der offiziellen und käuflichen Propaganda der uns feindlich gesinnten westlichen Eliten viele Freunde in der ganzen Welt haben, auch in Amerika, Nordamerika und Europa.

Aber diejenigen, die die europäischen Länder, auch Deutschland, in einen neuen Krieg mit Russland hineinziehen und ihn unverantwortlich als vollendete Tatsache bezeichnen, diejenigen, die erwarten, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, verstehen offenbar nicht, dass ein moderner Krieg mit Russland für sie ganz anders sein wird. Wir schicken unsere Panzer nicht an ihre Grenzen, aber wir haben etwas, womit wir antworten können, und das wird nicht mit dem Einsatz von gepanzerten Fahrzeugen enden. Das sollte jeder verstehen.

Biden Administration Lied About Pipeline Sabotage

Video

Deutschland vermutet, dass ein westliches Land die Pipelines gesprengt hat

Die britische Zeitung Times hat einen Artikel veröffentlicht, in dem sie unter Berufung Quellen in Deutschland berichtet, dass deutsche Ermittler vermuten, dass ein westlicher Staat den Anschlag auf die Pipelines verübt hat. Bemerkenswert ist, dass deutsche Medien bisher nicht über die Meldung der Times berichtet haben.

Die Zeitung berichtet, dass die deutschen Ermittlungen zu den Vorfällen in den letzten Monaten „kaum Fortschritte“ gemacht haben, da die Ermittler „noch keine schlüssigen Beweise“ gefunden hätten.

Gleichzeitig, so die Zeitung, seien sie „offen für Versionen, dass ein westlicher Staat den Bombenanschlag verübt hat, um ihn Russland in die Schuhe zu schieben“. Gleichzeitig bezeichnete es einer der Gesprächspartner der Zeitung als merkwürdig, dass die deutsche Regierung bisher „so wenig Informationen über den großen Angriff auf die Infrastruktur“ geliefert hat.

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Trials and Tribulations of the Collective West

Here is a delightful put down of NATO’s dementia praecox. Everything so far has failed, from “crippling sanctions” to all sorts of wunderwaffen, while the whole Global South marvels at the exploits of Wagner PMC – now configured as the planet’s top urban fighting machine.

CIA mouthpiece Washington Post duly released how Washington, once again, had the Liver Sausage Chancellor Scholz for breakfast, lunch and dinner. The idea was floated by Secretary of State Tony Blinken: let’s announce we will deliver M1 Abrams to Ukraine in a hazy, unspecified future, thus providing cover for Scholz to release the Leopards now.

Don’t you just love German sovereignty in action?

Every military analyst with an IQ over room temperature knows all those Leopards will be duly incinerated – or better yet, captured, and dissected by Russian military specialists.

The trick is that NATO’s escalation overdrive, as it happens, is somewhat controlled by the Russian General Staff, which is always calculating which optimal maneuvers will consume NATO’s military hardware faster. Call it a Russian version of the popular axiom “frog in a boiling pot doesn’t realize it’s being cooked until it croaks.”

When in doubt, just come back to Zbig “Grand Chessboard” Brzezinski: “Potentially, the most dangerous scenario would be a grand coalition of China, Russia and perhaps, Iran, an ‘anti-hegemonic’ coalition united not by ideology but by contemporary grievances. It would be reminiscent in scale and scope of the challenge once posed by the Sino-Soviet bloc.”

The January 10 joint declaration between EU-NATO graphically shows how the EU is no more than the P.R. arm of NATO.

This NATO-EU joint mission consists in using all economic, political and military means to make sure the “jungle” always behaves according to the “rules-based international order” and accepts to be plundered ad infinitum by the “blooming garden”.

So in the end what’s left of “Europe”, when it’s NATO – actually Washington – that really rules?

Instead of peace, it has invested in all-out rabid war against Russia. The EU is arguably the most democratically irresponsible institution on the planet: spend a day in Brussels and you understand everything. And instead of prosperity, the EU has institutionalized austerity.

So sit back, relax and enjoy a race to the bottom of the Grand Canyon. The only question is who will get there first: the EU, NATO, or both.

You Think Tank Formations Are Complex?

You can bet your ass on that–they are. Modern tank force, not some assorted variety of subpar vehicles, is very complex in terms of forming, training and fighting. Netcentricity, comms, targeting distribution, objectives’ updates (re-designation), night vision, FLIRS and things of this nature. That is why, as an example, Russia has dedicated tank academies, such as Kazan Tank Red Banner Higher Command College (Academy) and used to have the Armour War College, which was converted into the Combined Arms War College. Russians teach their future tank formation commanders really seriously and the full course is 5 years 6 days a week long study. One of the graduates of Kazan College is all known to all of us Chief of General Staff Valery Gerasimov.

Now, imagine what it takes to shake down a modern… submarine.

Ukraine simply has no competent naval commanders to run a fucking inflatable boat, let alone modern submarine, not to mention a crew whose training and then shake down will take… years. 

It will take a separate book to describe all travails of a training of a decent, forget about very good, naval officer with focus on submarine service. And here, my friends, we are talking about advanced submarine with AIP. Granted, it is German (and Italian) and has pretty conventional torpedo armament. Can you imagine what it takes to run SSK of Russian Navy armed with state-of-the-art weapon systems, let alone being integrated in the network. But what do I know, Washington is desperate and… utterly incompetent. 

Russia is done with Germany, finally. There is nobody to talk to there. Thank you, Analena Baerbock for being truthful when it mattered.

⭐️⚠️😱🤷🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
Switzerland Weighs Break With Centuries-Old Policy Of Neutrality

A group of Swiss lawmakers has moved forward a proposal to allow countries to give Swiss-made weapons to Ukraine, in a move that would soften Switzerland’s centuries-old policy of neutrality toward foreign conflicts.

“The majority of the committee believes Switzerland must offer its contribution to European security, which requires more substantial aid to Ukraine,” the Swiss parliamentary security committee said in a statement.”

The decision would represent a significant break from the policy of Swiss neutrality, though its supporters insist that the measure would not violate their law of neutrality since Bern would not be sending weapons directly.

Switzerland’s neutrality has held strong since at least 1815, when Bern helped other European powers defeat Napoleon Bonaparte for the second and final time. Since then, the country has managed to avoid direct participation in any foreign conflict. Even during World War II, Bern studiously avoided taking sides in order to avoid being drawn into the war.

But the war in Ukraine has tested this policy. In May of last year, Swiss authorities agreed under pressure from the West to freeze the assets of several hundred sanctioned Russians, including President Vladimir Putin. Bern also closed its airspace to Russian planes.

⭐️⭐️⭐️
Der Westen, Polen und das Overton-Fenster

Verständlicherweise haben die Amerikaner Polen eine besondere Rolle in dem Panzerepos zugedacht. Die Polen haben den meisten Druck auf Scholz gemacht, er solle deutsche Leoparden an die Ukraine liefern. Es waren nicht nur aktiven Politiker, sondern auch Veteranen, die sich darum bemüht haben. Lech Walesa, Polens ehemaliger Präsident und Friedensnobelpreisträger, forderte in diesem Sommer, unser Land [= Russland] zu zerstückeln und die russische Bevölkerung auf 50 Millionen zu reduzieren. (Anm. d. Übers.: Diese – de facto einen Völkermord an den Russen fordernde – Aussage hat Walesa tatsächlich Anfang Juli 2022 in einem Interview mit dem französischen Sender LCI gemacht)”

Es war Piłsudski, der im Januar 1934 einen Nichtangriffspakt mit dem Dritten Reich schloss, der in der Geschichte als „Piłsudski-Hitler-Pakt“ bezeichnet wurde. Polen setzte alles daran, auch militärisch ein Verbündeter Nazi-Deutschlands zu werden. Der Hass auf Russland, die Russophobie machte Polen schon damals blind. Nach dem Abschluss des Abkommens mit dem faschistischen Deutschland begann Polen, Europa gegenüber eine regelrechte Arroganz an den Tag zu legen. Bereits im Sommer 1934 erklärte der polnische Außenminister Jozef Beck: „Das französisch-polnische Bündnis interessiert Polen nicht mehr. Was Russland anbelangt, so kann ich nicht genug Begriffe finden, um den Hass zu beschreiben, den wir ihm entgegenbringen.

Dort – in Beloweschskaja Puschtscha – erklärte Göring dem polnischen Außenminister Jozef Beck 1935 freundlich, dass Polen und Deutschland Seite an Seite stehen müssten. Es sei notwendig, sich gemeinsam gegen die Sowjetunion zu stellen, und dann würde Deutschland den Nordwesten der UdSSR bekommen. Was ist mit Polen? Polen bekommt die Ukraine. Verständlich, dass Polen sich unter diesen Umständen direkt Deutschland angeschlossen hat. Der polnische Generalstab plante bereits 1937 die gemeinsame Zerschlagung der UdSSR und sogar die polnisch-deutsche Siegesparade auf dem Roten Platz, was in Dokumenten bestätigt wird…

Der Westen liefert der Ukraine immer mehr und immer ausgefeiltere und schwerere Waffentypen. Da ist nur ein Problem: die Ukrainer gehen aus. Die Mobilisierung findet dort seit langem unter Zwang statt – sie greifen sich jeden, den sie auf der Straße erwischen. Trotzdem gibt es immer noch keine Fortschritte an der Front.

Aber der Westen hat beschlossen hat, dass er nicht verlieren kann. Wie soll die „goldene Milliarde“ ohne die Rohstoffe leben, die jetzt Russland hat? Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, die eigenen Armeen an die Front zu schicken. Man könnte zum Beispiel mit den Polen beginnen, die am arrogantesten sind und den geringsten Wert haben. Man verspricht ihnen natürlich Unterstützung und ihren Anteil an der Beute. Irgendwie so.

Wie die Lösung des Ukraine-Konfliktes aus russischer Sicht aussehen könnte

Westliche Politiker und Medien behaupten, dass Russland Verhandlungen über eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konfliktes ablehnt. Das ist bekanntlich gelogen, denn es war Kiew, das die im März 2022 laufenden Verhandlungen abgebrochen und im April 2022 verkündet hat, die Entscheidung müsse auf dem Schlachtfeld erfolgen. Zusätzlich hat der ukrainische Präsident Selensky etwas später Verhandlungen mit einem von Putin geführten Russland per Dekret unter Strafe gestellt. Unabhängig davon, wen man für den Ukraine-Konflikt verantwortlich macht, ist es unbestreitbar, dass es Kiew und nicht Moskau ist, das Verhandlungen ablehnt.

Wir haben wiederholt bekräftigt, dass wir für Verhandlungen offen sind, die nun natürlich den neuen geografischen und politischen Gegebenheiten Rechnung tragen müssen.

Was die europäischen Staats- und Regierungschefs betrifft, so ist nach Merkels und Hollandes selbstentlarvenden Geständnissen über den wahren Zweck des Minsker Abkommens von 2015 praktisch kein Vertrauen mehr geblieben.

Die Betrogenen sind letztlich die Bevölkerungen Westeuropas und der Ukraine, die ihren Politikern naiv geglaubt haben, die behaupteten, dem Frieden verpflichtet zu sein.

Wir haben den gleichberechtigten Dialog mit den europäischen Partnern und die Suche nach Wegen zur Lösung von Sicherheitsproblemen nie aufgegeben. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es früher oder später politische Kräfte in Europa geben wird, die sich von ihren eigenen nationalen Interessen und nicht dem Wunsch leiten lassen, jemandem „jenseits des Ozeans“ zu gefallen. Dann wird es auch jemanden geben, mit dem man eine Einigung finden kann.

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Befragung zu Diskriminierung und sexualisierter Gewalt in der Schweizer Armee

Die Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity führt im Rahmen der Gleichstellungsstrategie 2030 des Bundes eine Befragung von Armeeangehörigen durch. Darin stellt sie Fragen zu Diskriminierung und Gewalt aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung.

Die Armee erwartet, dank der Befragung ein umfangreiches Bild über Diskriminierung und sexualisierte Gewalt zu erhalten. Für die Weiterentwicklung der Präventionsmassnahmen ist dies essenziell. Die Armeeführung toleriert keine Fälle von Diskriminierung, Sexismus, Belästigung oder andere Formen der Verletzung der menschlichen Würde und will, dass konsequent dagegen vorgegangen und nicht weggeschaut wird. Sie verpflichtet sich zu einer Kultur der Offenheit und der Inklusion innerhalb der Armee.

USA – Kurze Auflistung ihrer “Taten”

The situation in Ukraine is 100% caused by us, the glorious United States of America, period. With a little help from our sycophants’ viz. NATO participants such as Canada, the EU morons, the pathetic UK et.al.

We re-established a Nazi regime in Ukraine booting out the elected leader from late 2013 through February 2014 with Vicki the cookie monster and rallied, supported, armed, incentivized (ho-hum like our brothers in the small eastern Mediterranean terrorist “country”) them since then.

Thankfully, apparently no one remembers that we, the United States of America, have since World War II:

…((check the list!))

A panicked Empire tries to make Russia an ‘offer it can’t refuse’

Realizing NATO’s war with Russia will likely end unfavorably, the US is test-driving an exit offer. But why should Moscow take indirect proposals seriously, especially on the eve of its new military advance and while it is in the winning seat?”

Their power is slipping away, fast: Militarily, via NATO’s progressive humiliation in Ukraine; Financially, sooner rather than later, most of the Global South will want nothing to do with the currency of a bankrupt rogue giant; Politically, the global majority is taking decisive steps to stop obeying a rapacious, discredited, de facto minority.

As confirmed by a high-level US establishment source, a new directive on NATO vs. Russia in Ukraine was relayed to US Secretary of State Antony Blinken.

The novelty here is that for the first time since the start of Russia’s February 2022 Special Military Operation (SMO) in Ukraine, the Americans are actually proposing a variation of the “offer you can’t refuse” classic, including some concessions which may satisfy Russia’s security imperatives.

Crucially, the US offer totally bypasses Kiev, once again certifying that this is a war against Russia conducted by Empire and its NATO minions – with the Ukrainians as mere expandable proxies.

The message from Washington may, at first glance, give the impression that the US would admit Russian control over Crimea, Donbass, Zaporozhye, and Kherson – “the land bridge that connects Crimea and Russia” – as a fait accompli.

Ukraine would have a demilitarized status, and the deployment of HIMARS missiles and Leopard and Abrams tanks would be confined to western Ukraine, kept as a “deterrent against further Russian attacks.”

What may have been offered, in quite hazy terms, is in fact a partition of Ukraine, demilitarized zone included, in exchange for the Russian General Staff cancelling its yet-unknown 2023 offensive, which may be as devastating as cutting off Kiev’s access to the Black Sea and/or cutting off the supply of NATO weapons across the Polish border.

Whatever remains of value in Ukraine has already been swallowed not only by its monumentally corrupt oligarchy, but most of all, investors and speculators of the BlackRock variety. Assorted corporate vultures simply cannot afford to lose Ukraine’s grain export ports, as well as the trade deal terms agreed with the EU before the war. And they’re terrified that the Russian offensive may capture Odessa, the major seaport and transportation hub on the Black Sea – which would leave Ukraine landlocked.

There’s no evidence whatsoever that Russian President Vladimir Putin, and the entire Russian Security Council – including its Secretary Nikolai Patrushev and Deputy Chairman Dmitry Medvedev – have reason to believe anything coming from the US establishment, especially via mere minions such as Blinken and the Washington Post. After all the stavka – a moniker for the high command of the Russian armed forces – regard the Americans as “non-agreement capable,” even when an offer is in writing.

Stay tuned for Russia’s non-response response.

Armeechef Süssli auf Abwegen. Er ist oberster Soldat der Schweiz und darf seine Hoffnungen im Ukraine-Krieg nicht öffentlich ausbreiten

Korpskommandant Thomas Süssli ist als Armeechef verantwortlich für die Entwicklung und Führung der Schweizer Armee. Er war am Samstag Gastreferent an der Mitgliederversammlung der kantonalen Zürcher Offiziersgesellschaft.

In der anschliessenden Fragerunde sagte Armeechef Süssli wörtlich: «Wir alle hoffen, die Ukraine wird gewinnen.»

Zweifellos ist diese Hoffnung in der Schweizer Bevölkerung weit verbreitet und gut verständlich. Trotzdem hat Thomas Süssli in offizieller Mission und in Uniform zu schweigen. Im privaten Kreis darf er selbstverständlich wie alle Bürger seine Hoffnungen äussern. Aber er kommandiert die Armee eines neutralen Staates.

⭐️
My Talking Head On A Long War…

… and why those ignoramuses from RAND now spin the “Long War” issue. The issue itself is valid, actually.

Wie die USA ihre europäischen Kolonien ausbeuten

Die EU-Staaten sind faktisch Kolonien der USA und derzeit wird besonders deutlich, wie die USA ihre europäischen Vasallen buchstäblich aussaugen. Aber gibt es für Europa noch einen Ausweg, oder ist sein Schicksal besiegelt?”

Wie Charles Michel, der Präsident des Europäischen Rates, in Davos erklärte, hat die EU im Jahr 2022 50 Milliarden Euro für alle Arten von Hilfe für die Ukraine ausgegeben, die Mittel für die Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge und die damit verbundenen Probleme nicht eingerechnet, mit denen wiederum in erster Linie die Länder Europas konfrontiert sind. Das ist fast ein Drittel des EU-Haushalts für 2022 in Höhe von 167 Milliarden Euro.

Nicht umsonst sagte der erste stellvertretende Vorsitzende der EU-Kommission Valdis Dombrovskis auf dem Forum in Davos, dass die EU-Kommission die EU-Länder möglicherweise auffordern wird, in diesem Sommer zusätzliche Beiträge zum EU-Haushalt zu leisten, weil das Geld weg ist. Das bedeutet zweifellos neue Steuern oder Kredite, die die wirtschaftliche Situation im alten Europa, das mit 80 Prozent des BIP überschuldet ist, nicht verbessern werden.

Jetzt ist wirklich schachmatt.

Allerdings habe ich ein kleines Nachwort: Die USA sind bereit, in die Produktion von Munition für die ukrainischen Streitkräfte zu investieren, ebenso in die Produktion der knappen Munition aus der Sowjetzeit in den armen östlichen EU-Ländern. Der militärisch-industrielle Komplex in den USA stößt ebenfalls an seine Kapazitätsgrenzen und in Osteuropa gibt es relativ billige Arbeitskräfte und – das Wichtigste – eine einfache Logistik für die Lieferung der Waren an die Abnehmer. Indem sie Europa ein Stück des „militärisch-industriellen Kuchens“ geben, binden die USA die EU noch fester an den Konflikt in der Ukraine.

Eine einfache Frage muss ganz klar beantwortet werden: Wie haben die USA die Macht übernommen? Die Antwort: Sie waren die Hauptnutznießer von zwei Weltkriegen, die gleichzeitig ihre Konkurrenten vernichtet haben. Der Erste Weltkrieg brachte Amerika einen enormen industriellen Aufschwung und öffnete das zerstörte Deutschland und in geringerem Maße auch andere Länder der Alten Welt für Investitionen. Der Zweite Weltkrieg ermöglichte es den USA, den Großteil Europas aufzukaufen, sowohl wirtschaftlich, indem sie es im Rahmen des Marshallplans mit Geld überschwemmten, als auch geistig, indem sie sich zum Sieger, Befreier und wichtigsten Verteidiger der europäischen Völker erklärten. Auf dieser Grundlage begannen sie massive Anstrengungen, um neue Generationen von europäischen Transatlantikern heranzuziehen. Und natürlich hat der Krieg die koloniale Weltordnung gebrochen, die die USA von den ehemaligen europäischen Kolonialmächten auf sich selbst übertragen haben.

Die Frage, ob die USA erneut versuchen wollen, ihren Erfolg mit dem derzeitigen globalen hybriden Konflikt zu wiederholen und dabei versuchen, nicht in den Abgrund eines Atomkriegs zu stürzen, ist meines Erachtens rein rhetorisch.

Geopolitische Wochenschau 04/23

Die Zwangsmobilisierungen nehmen absurde Formen an

Da in dem Land inzwischen niemand mehr freiwillig an die Front will, werden Männer auf den Straßen oft gewaltsam eingezogen, wovon es in sozialen Netzwerken viele Videos gibt. Ich hatte dazu Videos aus Odessa verlinkt, die in der Ukraine unter anderem deshalb viral gehen, weil man darauf sehen kann, wie ein Krankenwagen als Tarnung benutzt wird, aus dem unerwartet Uniformierte aussteigen, um Männer direkt von der Straße weg zur Armee einzuziehen.

Leider berichten deutsche Medien nicht über die gewaltsamen Zwangsrekrutierungen, die auf den Straßen der Ukraine stattfinden. Anscheinend soll alles verschwiegen werden, was das Bild der „heldenhaft kämpfenden“ Ukraine stören könnte.

Allerlei zum Krieg und zur Welt

Es hat einen guten Grund, dass man in Russland (und früher auch in anderen zivilisierten Gesellschaften) *alle* Generationen wertschätzt – auch die Alten. Anders als im „goldenen“ werte-westen, wo Alte als eine Art ausgemusterte Reste ohne Wert, die obendrein noch Kosten verursachen betrachtet werden, hat man in Russland nicht vergessen, dass Oma und Opa einen wertvollen Schatz haben, der weder käuflich ist noch leicht angelesen werden kann: Erfahrung und eine Art von Wissen, das aus Erleben geformt wird und zu wesentlichen Teilen nur eng verbundenen Menschen vermittelt werden kann und wird.

Diese Kette wurde im werte-westen weitgehend zerrissen. Wie auch die Familie und die Gesellschaft.

Und dieser Schatz der Alten ist auch ganz praktisch von großem Wert. Es ist z.B. beileibe kein Zufall, dass die grüne pest, anfangs in Form gerade aufdringlich friedlicher Träumer, justamente zu der Zeit aufkam, als die Gesellschaft bereits zunehmend in Lager aufgespalten und entzweit war und als die Emanzipation bereits verheerende Schneisen in Familien und Gesellschaft geschlagen hatte. Eine menschlich, psychisch und sozial gesunde familiäre Umgebung bringt solche chaotischen und alles zersetzenden Aberrationen nicht nur nicht hervor sondern erstickt sie auch frühzeitig. Aber in dem, was heute „Familie“ ist, kann Chaos und Aberration gedeihen oder zumindest können die meisten Familien keinen Schutz und keine „natürliche Impfung“ mehr mit auf den Weg geben.”

Wir werte-westler werden den Krieg gegen Russland verlieren, Punkt. Aber selbst wenn wir ihn gewinnen würden, hätten wir trotzdem nicht nur weitestgehend Chancen-los den entscheidenden Krieg verloren und würden im Chaos und in der Perversion ersaufen. Was uns noch retten könnte ist Russland.

⚠️⚠️⚠️⚠️
Änderung des Kriegsmaterialgesetzes – Lex Ukraine

I.
Das Bundesgesetz über das Kriegsmaterial vom 13. Dezember 1996 wird wie folgt geändert:

Art. 18
3 Die Nichtwiederausfuhr-Erklärung wird hinfällig, wenn feststeht, dass die Wiederausfuhr des Kriegsmaterials an die Ukraine im Zusammenhang mit dem russisch-ukrainischen Krieg erfolgt.

Zahlreiche Länder haben ein Gesuch an den Bundesrat auf Bewilligung der Wiederausfuhr von in der Schweiz gekauftem Kriegsmaterial an die Ukraine gestellt. Bis anhin hat der Bundesrat diese Gesuche stets abgelehnt. Er verweist dabei auf die erst kürzlich beschlossene Verschärfung des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial sowie auf neutralitätsrechtliche Aspekte.

Diese ablehnende Haltung hat der Schweiz international viel Kritik eingebracht und es droht mitunter die Problematik, dass die Schweiz in einem westlichen Wertebündnis nicht mehr als verlässliche Partnerin wahrgenommen wird.

[Anm. Red.: Nur Windfahnen und Opportunisten sind “verlässlich” – aha!]

Die Ukraine wurde von Russland völkerrechtswidrig angegriffen und verteidigt nun Werte, wie sie auch von der Schweiz gelebt und im internationalen Kontext stets eingefordert werden.

[Anm. Red.: z.B. Korruption, Verherrlichung von Nazi-Kollaborateuren, Unterdrückung einzelner Bevölkerungsgruppen, Zensur, Aufhebung der Religionsfreiheit, Terror im eigenen Land…]

Gleichzeitig sollen der Schweiz Handlungsoptionen eröffnet werden, um im westlichen Wertebündnis einen Beitrag für die Ukraine leisten zu können. Es geht vorliegend einzig darum, eine vorübergehende und klar befristete Anpassung bei den Wiederausfuhrregelungen vorzunehmen, um der Ukraine im Krieg gegen Russland beizustehen.

Neutralitätsrechtliche Bedenken kann man entgegnen, dass die Schweiz selbst keine Waffen direkt an die Ukraine liefert und damit das Neutralitätsrecht nicht verletzt. 😳😱🤬

[Anm. Red.: Man bezieht einfach klar Position für eine Seite…]

In diesem Zusammenhang gilt es zudem festzuhalten, dass dies alles demokratische Länder sind. 🤔😂

[Anm. Red.: Auch Hitler kam demokratisch legitimiert an die Macht]

⭐️⭐️⭐️⭐️
Tactics without Strategy is the Noise Before Defeat

First, a crucial reminder: the Ukrainian military was pretty much destroyed in the first month of the war.

During that first month of the war, the […] western media was focusing on that nonesense, while what was completely lost in this propaganda war was the destruction of the Ukronazi armed forces.

The Ukronazis, however, understood what was happening and agreed to negotiations.  As we all know, the AngloZionists sent Bojo to Kiev to stop what looked like an imminent end to the war.

By any standard of common sense the war should have ended in March.  Why? Because, again, the  entire Ukronazi military was basically destroyed and disorganized.  Then the “geniuses” in the West came up with a very simply solution:

  • Send all of the former Warsaw Treaty Organization (not, it was never called a “pact”) equipment from all the former WTO countries to the Ukraine.
  • Send more Ukrainian soldiers to the frontlines

Initially, that approach looked very promising, but that did not last very long.

That 2nd iteration of the Ukronazi was also destroyed by Russia, albeit at a much slower pace because the Russians were faced with some very thorny problems:

Yet, in spite of it all, Russia succeeded in destroying most of the ex-WTO hardware and forcing the Ukronazis into exchanging “bodies for artillery shells” – a crazy, immoral and futile tactic which simply could not be sustainable.  As a result, the Ukrainian KIA/MIA figures further skyrocketed, but nobody in the West cared in the least.

What is important here is that not only did the Ukronazis lose a lot of hardware and soldiers, but they lost a lot of their *best* soldiers (entire brigades, and the best ones, were lost around Bakhmut!).  That means that while NATO could tell Kiev to mobilize more and more men to send to the front, most of those which were mobilized and hastily trained could not really compensate for the huge Ukronazi losses.  Training Ukrainian soldiers in the Ukraine was dangerous (the Russians missile strikes meant that nowhere in the Ukraine was there a safe location to do the training), and training the Ukrainians abroad was safer, but also required a much bigger effort for a much smaller force.

And, inevitably, the ex-WTO hardware delivered to the regime in Kiev in HUGE numbers was also gradually destroyed in Russian strikes. Pretty soon, the West ran out of ex-WTO weapons.

The West responded by sending wave after wave of “volunteers”, PMCs, even “deserters” (like this US Navy SEAL).  Recruitment offices where hastily organized worldwide and the Russian side began hearing more and more radio transmissions not on Russian or Ukrainian, but in Polish and English (and even Arabic!).

The problem now is hardware.

Most of NATO hardware performed terribly.  None of the promised Wunderwaffen made any real difference, at least in military terms.  In terms of murdered civilians, the Russians have now reported that since the delivery of long range munitions to the NATO forces in the Ukraine (because that is what they are), the number of civilian victims murdered by NATO has increased by a factor of four!

But, of course, nobody in the West cares about that.

Initially, the West responded by sending all its own surplus gear, old stocks, especially against a promise by the USA to compensate for these systems sent to the Ukraine with much newer systems.  Pretty quickly those stocks ended up chewed-up by the Russian meat grinder too.

In other words, the Russians also destroyed this 3rd iteration of the “Ukrainian” military (in reality NATO military).

Which brings us to today’s situation.

The Empire is now facing a simple and extremely dangerous dilemma: NATO forces in the Ukraine are running out of both hardware and personnel.

If the West sends, say, a company or even a battalion of MBTs to Lvov and several Patriot batteries to protect Kiev, that will make no military difference on the ground.  Yes, quantity does have a qualitative dimension and such limited deliveries of weapon systems and personnel might make for great “noise” (in Sun Tzu’s sense), but make no difference.

And if the West sends a large enough force to make a difference, that would inevitably result in a major continental war NATO cannot win.

So what can the US/NATO bring to the table?

  • A world class C4ISR (very useful, but also potentially very vulnerable)
  • A world class submarine force (useful only to fire cruise missiles)
  • A large amount of subsonic and mostly outdated cruise missiles
  • A comparatively small ground force (with no real air defenses)
  • Air forces which have no experience operating in a *very* dangerous environment.
  • A very robust nuclear triad

Since we know from Sun Tzu that “tactics without strategy is the noise before defeat” we can immediately see that none of these capabilities has any chance to avoid a NATO defeat

In other words, US commanders will soon have to face an even worse choice: defeat or nuclear war.

I submit that the West currently has neither (real, meaningful) tactics nor any strategy.

⭐️⭐️⭐️
Krieg in der Ukraine: um die Europäische Union unter Vormundschaft zu halten

Die modernen russischen Waffen sind denen der NATO, deren Technologie in die 90er Jahre zurückreicht, weit überlegen. Im Falle einer Konfrontation besteht kein Zweifel, dass Russland sicherlich leiden würde, aber dass es den Westen in wenigen Tagen vernichten würde.

Angesichts dieses Ereignisses müssen wir besser verstehen, was vor unseren Augen geschieht.

Der Waffenstrom Richtung Ukraine ist nur Augenwischerei: Der Großteil der gesendeten Ausrüstung erreicht nicht einmal das Schlachtfeld. Wir hatten schon angekündigt, dass die Waffen entsandt wurden, um einen anderen Krieg in der Sahelzone zu entfachen, was der Präsident von Nigeria, Muhammadu Buhari, nun öffentlich bestätigte, indem er bezeugte, dass viele Waffen, die für die Ukraine bestimmt waren, bereits in den Händen afrikanischer Dschihadisten waren. Übrigens ist es sinnlos, ein Arsenal aufzubauen, das aus Waffen unterschiedlichen Alters und Kalibers besteht. Niemand hat die Logistik, um die Kombattanten mit Mehrfachmunition zu versorgen. Es muss daher der Schluss gezogen werden, dass diese Waffen der Ukraine nicht gegeben werden, damit sie den Krieg gewinnt.

wenn es dem militärisch-industriellen Komplex der USA nicht innerhalb von sechs Monaten gelänge, mehr Waffen als Russland zu produzieren, wäre das US-Militär nicht mehr in der Lage, seine Mission zu erfüllen.

Die Deutschen und die Völker der Europäischen Union haben alle zusammen einen Rückgang ihres Lebensstandards zur Kenntnis genommen. Sie sind zusammen mit den Ukrainern, die einzigen Opfer des aktuellen Krieges und finden sich damit ab.

Dritte Bemerkung: Dieser Krieg wird nicht gegen Moskau geführt, sondern um die Europäische Union zu schwächen.

Ganz Europa ist ein Schlachtfeld

Der gesamte europäische Kontinent beherbergt jetzt Waffenvorräte, die für eine globale Konfrontation, für einen Weltkrieg bestimmt sind.

Deutschland – Ein Grund mehr keine Kinder der staatlichen Indoktrination genannt Schule auszusetzen

„Mach´s klar“ heißt der Titel einer Publikation, welche bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württenberg erscheint, die neueste Ausgabe trägt den Titel: „Krieg in der Ukraine – Putins Angriff auf den Frieden“. Das Titelbild, eine Karikatur, lässt ahnen, wohin die Bildungsreise der lernenden Jugendlichen hingehen könnte. Bei aller Sorgfalt – während der Lektüre wird nicht erkennbar, dass mit derlei Material für eine Schulstunde junge Lernende zu kritischen, aufmerksamen, fragenden Erwachsenen geformt werden könnten. Vielmehr reiht sich der Inhalt und die ideologische Ausrichtung des Heftes in das Framing vieler Medienprodukte ein, dass „wir“, der Westen, die Guten und Russland das Böse sei. Klar, die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und der Feind ist für die Welt der Russe.

Russland fordert Prozess gegen Angela Merkel und François Hollande

Der Präsident der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, hat ein internationales Militärtribunal gefordert, das mit dem in Nürnberg vergleichbar ist, um die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Merkel und den ehemaligen französischen Präsidenten François Hollande zu verurteilen.

“Die Geständnisse des Vertreters des Kiewer Regimes und der ehemaligen Führer Deutschlands und Frankreichs sollten als Beweismittel vor einem internationalen Militärtribunal verwendet werden. Diese Führer planten einen Weltkrieg mit vorhersehbaren Folgen zu beginnen. Und sie verdienen, für ihre Verbrechen bestraft zu werden”, sagte er.

Angela Merkel hatte in einem Interview mit Die Zeit versichert, die Minsker Vereinbarungen nicht ausgehandelt und unterzeichnet zu haben, um Frieden in der Ukraine zu schließen, sondern um der ukrainischen Armee Zeit zu geben, sich auf den aktuellen Krieg vorzubereiten. François Hollande hatte ihr in einem Interview mit Kyiv Independent Recht gegeben.”

Die Nichtumsetzung der Minsker Vereinbarungen verlängerte den Bürgerkrieg in der Ukraine um 8 Jahre und tötete mindestens 20 000 Menschen.

⚠️⚠️⚠️⚠️
Russland ist nicht in die Ukraine einmarschiert, sondern hat eine spezielle Militäroperation zur Umsetzung der Resolution 2202 des Sicherheitsrates eingeleitet. Eine Resolution zur Bestätigung der Minsker Vereinbarungen.
⚠️⚠️⚠️⚠️

Geopolitische Wochenschau 03/23

Will Zelensky Resign?

Some believe that the United States is not just sacrificing Ukrainians for its proxy war against Russia, but that it is sacrificing Europe as well. There are many in Europe starting to realize that NATO is pushing for direct conflict with Russia using Ukraine as the expendable vanguard to weaken Russia. NATO will then invade conventionally and destroy Russia once and for all.

Ursula von der Leyen, the head of the EU, made an emotional plea to EU leaders that they should give Kyiv any weapon that can be used there. There is no European consensus for many are starting to see that they are expected to sacrifice their own economies all to conquer Russia.

Indeed, nobody seems to be considering what would happen if Russia lost. The country has nuclear weapons all around and Russia would quickly divide into states and we would then have numerous nuclear power states in the middle of absolute chaos. As always, nobody seems to think beyond the immediate step.

Haben die USA Kiew schon Mittelstreckenraketen geliefert?

Da Russland, außer mit verbalen Protesten, nicht auf die sich ausweitenden Waffenlieferungen des Westens reagiert, verliert der Westen die Angst vor einer möglichen russischen Reaktion und liefert immer mächtigere Waffen an die Ukraine. Zu Beginn des Konfliktes hatte man in den USA noch Angst, Russland könne nuklear auf eine allzu deutliche Einmischung des Westens reagieren, weshalb die USA damals die Lieferung vieler Waffensysteme kategorisch ausgeschlossen haben. Inzwischen hat man in Washington diese Angst verloren und liefert immer mächtigere Waffen, sogar die einst noch kategorisch ausgeschlossene Lieferung westlicher Kampfflugzeuge wird immer öfter ins Gespräch gebracht.

In der Vergangenheit hat Russland immer wieder die Erfahrung gemacht, dass, während die USA offiziell noch über die Lieferung neuer Waffensysteme nachgedacht haben, diese in Wahrheit bereits in der Ukraine waren. Es gibt noch keine belastbaren Informationen darüber, über die Lieferung welcher Raketen mit welcher Reichweite die USA möglicherweise nachdenken. Bisher waren die ATACMS im Gespräch, das sind Raketen für HIMARS-Raketenwerfer mit einer Reichweite von 300 Kilometern, die von ukrainisch kontrolliertem Gebiet problemlos jeden Ort auf der Krim erreichen könnten. Bisher hat die Ukraine laut offiziellen Angaben nur HIMARS-Raketen mit einer Reichweite von 80 Kilometern bekommen.

⭐️⭐️⭐️
Lawrow: „Die EU hat sich vollständig dem amerikanischen Diktat unterworfen“

Ich habe schon mehrmals berichtet, dass die russische Regierung die EU in geopolitischen Fragen nicht mehr als Gesprächspartner ansieht. Der Grund ist, dass die EU aus russischer Sicht endgültig zu einem Anhängsel oder Erfüllungsgehilfen der USA geworden ist und keine eigenen Entscheidungen mehr trifft oder gar eigene Interessen vertritt. In Moskau wird die EU als „Kolonie“ oder „Vasall“ der USA bezeichnet und man hört oft: „Wozu noch mit der EU sprechen, wenn die nichts entscheiden kann? Dann können wir auch gleich mit Washington sprechen.“

Was jetzt in der Ukraine geschieht, ist das Ergebnis jahrelanger Vorbereitungen der USA und ihrer Satelliten, einen globalen hybriden Krieg gegen die Russische Föderation zu beginnen. Das verheimlicht niemand. Wenn man westliche Persönlichkeiten, darunter Politikwissenschaftler, Gelehrte und Politiker, unvoreingenommen ist, kann man sich davon überzeugen. Gerade erst erschien ein Artikel von J. Bremmer, Professor an der Columbia University. Er schrieb: „Wir befinden uns nicht in einem ‚kalten Krieg‘ mit Russland. Wir befinden uns in einem ‚heißen Krieg‘ mit Russland. Die NATO bekämpft Russland nicht direkt. Wir kämpfen durch die Ukraine.“

Die EU hat sich vollständig dem amerikanischen Diktat unterworfen, darüber müssen wir nicht lange sprechen. Die Krönung dieses Prozesses, der sich seit mehreren Jahren abzeichnet, war die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung der NATO und der EU zur Zusammenarbeit am 10. Januar dieses Jahres. Darin heißt es ausdrücklich, dass die Allianz und die EU die Aufgabe haben, alle politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mittel im Interesse der „goldenen Milliarde“ einzusetzen. Genau so wird es dort gesagt: im Interesse der eine Milliarde Bürger der NATO und der EU. Die anderen sind nach den Worten des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Georges Borrell, ein „Dschungel“, der die Entwicklung des „blühenden Gartens“ verhindert.

Deshalb müssen sie neu formatiert, den Bedürfnissen des Westens angepasst, in eine neue Art Kolonie verwandelt und ihre Rohstoffe mit neuen Methoden rücksichtslos abgeschöpft werden. Die Mittel sind bekannt: Dämonisierung, Erpressung, Sanktionen, Androhung von Gewalt und vieles mehr. Heutzutage fällt der Westen eher dadurch auf, dass er die traditionellen Bindungen historischer Partner in verschiedenen Regionen zerstört, sie zersplittert und destabilisiert. Wir können das auf dem Balkan und im postsowjetischen Raum beobachten, insbesondere wenn wir die Aktionen der USA, ihrer „Klienten“ und „Partner“ in Zentralasien und im Transkaukasus analysieren.

Alles, was um die Ukraine herum geschieht, ist seit langem gereift. Im Jahr 2004 gab es den ersten „Maidan“. Damals erklärten europäische Offizielle zum ersten Mal, die Ukraine müsse sich entscheiden: Will sie mit dem Westen oder mit Russland sein?

Um auf die Erklärung der NATO und der EU zurückzukommen. Das ist ein interessantes Dokument. Die beiden Strukturen werden zu einer „Allianz der Demokratien gegen Autokratien im globalen Wettbewerb“ erklärt. Der ganzen Welt wird eine bewusst konfrontative Agenda verkündet. Dabei hat Europa seine Autonomie verloren. Die Gemeinsame Erklärung ordnet die Europäer ausdrücklich dem Nordatlantischen Bündnis unter. Sie enthält die Verpflichtung, bei der geopolitischen Eindämmung Russlands und Chinas den amerikanischen Interessen zu dienen. Das erklärte Ziel – es war allen bekannt, wurde aber jetzt noch einmal dokumentiert – ist die globale Vorherrschaft der von den Amerikanern angeführten Allianz.

Ich werde nicht im Detail darüber sprechen, was der Westen in anderen geopolitischen Bereichen tut. ⚠️ Wir betrachten die Position der USA und des Westens heute als das Hauptproblem, das überall Schwierigkeiten verursacht.⚠️ Kurz gesagt, klingt das ungefähr so. Washingtons Kurs der Diktate in internationalen Angelegenheiten bedeutet buchstäblich Folgendes: Die Amerikaner dürfen machen, was sie wollen und wo sie wollen, auch am anderen Ende der Welt. Was sie für nötig halten, das tun sie auch. Alle anderen dürfen ohne die Zustimmung der USA nichts unternehmen, auch nicht als Reaktion auf direkte Bedrohungen der Sicherheit, die die USA selbst an ihren Grenzen schaffen.

So wie Napoleon praktisch ganz Europa gegen das Russische Reich mobilisiert hat, so wie Hitler erobert und die meisten europäischen Länder „unter Waffen“ gestellt und sie gegen die Sowjetunion geworfen hat, so haben die USA eine Koalition aus praktisch allen Europäern in der NATO und der EU gebildet und führen über die Ukraine „stellvertretend“ einen Krieg gegen unser Land mit dem gleichen Ziel – der endgültigen Lösung der „russischen Frage“. Hitler wollte die „Judenfrage“ endgültig lösen.

Keiner der westlichen Politiker spricht über etwas anderes als Sanktionen. Kürzlich drohte von der Leyen Russland und Weißrussland in Davos wieder mal mit neuen Sanktionen. Man wisse, welche verhängt werden müssen, um die russische Wirtschaft „abzuwürgen“, so dass sie für Jahrzehnte in die Rezession fällt. Das ist es, worüber sie sprechen. Es gibt die Redewendung, die Masken sind gefallen. Seit Jahren berät der UN-Sicherheitsrat über Sanktionen gegen dieses oder jene Land, das das Völkerrecht und seine Verpflichtungen verletzt hat. Jedes Mal haben die Westler, die diese oder jene Maßnahmen initiiert haben, Eide geschworen, dass es sich nicht um Sanktionen handele, die die Völker, die Bevölkerung bestrafen würden, sondern „gegen die Regime“ sind. Wo sind diese Mahnungen jetzt?

Deshalb versuchen wir in unseren Kontakten innerhalb der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, der BRICS, der GUS, der Eurasischen Wirtschaftsunion, in Zusammenarbeit mit den Verbänden Asiens, Afrikas und Lateinamerikas auf jede Weise neue Formen der Zusammenarbeit aufzubauen, um nicht vom Westen und seinen – inzwischen eindeutig – neokolonialen Methoden abhängig zu sein. Der russische Präsident Wladimir Putin hat darüber offen und deutlich gesprochen. Die Methoden werden nur dazu verwendet, den Rest der Welt unter neuen Bedingungen auszuplündern. Mit unseren zuverlässigen Partnern, mit befreundeten Ländern, bauen wir Formen der Interaktion auf, die uns zugute kommen. Darauf können die, die die ganze Welt unterjochen wollen, keinen Einfluss ausüben.

A Straight Shooter…

Putin: Russia produces three times more air defense missiles per year than the United States, and in general, the country’s defense industry creates about the same number of missiles for various purposes as all other states in the world.Our production is comparable to world production (combined, my clarification),” he stressed.

[Hinweis d. Red.:] Zur Erinnerung:

Die Schweizer Armee ist grösser als erlaubt

Das Verteidigungs­departement klagt immer wieder, das Militär habe nicht genug Soldaten. Doch die Zahlen zum Armee­bestand zeigen das Gegenteil. Ab dem neuen Jahr ist dieser Zustand sogar rechtswidrig.

«Die Armee wird gegen Ende des Jahrzehnts Schwierigkeiten haben, den Effektiv­bestand von 140’000 Armee­angehörigen sicherzustellen», teilte der Bundesrat im Frühjahr mit.

«Der Armee laufen die Soldaten weg», titelte 2021 der «Tages-Anzeiger» zu einem Bericht des Bundesrats. Drei Jahre vorher hatte Stefan Holenstein, damals Präsident der Offiziers­gesellschaft, eindringlich in einem Gast­kommentar in der NZZ gewarnt: «Es ist fünf vor zwölf.» Insbesondere unter den Jungen grassiere «die Vorstellung einer faktischen Wahl­freiheit zwischen Militär- und Zivildienst».

Die Botschaft ist klar und deutlich: Die Schweizer Armee ist gefährdet. Schuld daran sind demnach die faulen Abschleicher und Wehrdienst­muffel, die sich in den Zivil­dienst verkrümeln.

Bei genauerem Hinschauen zeigt sich aber, dass der Armee die Soldaten gar nicht ausgehen. Langfristig nicht, und kurzfristig schon gar nicht. Ganz im Gegenteil.

Die Zahlen zeigen: Die Armee ist zu gross.

CNN: Die Ukraine ist ein Testfeld für westliche Waffen

Der russische Offizier, mit dem ich in den Tagen vor Ort sehr ausführlich gesprochen habe, erzählte mir einige sehr interessante Dinge, denn er sagte, die NATO habe seit dem Ende des Kalten Krieges praktisch keine großen Schlachten mehr trainiert, sondern ganz auf ihre Spezialeinheiten gesetzt, die in ihren Kriegen der letzten 20 Jahre so entscheidend gewesen sind. Die NATO sei, so meinte er, derzeit gar nicht in der Lage, eine langgezogene Front mit zehntausenden Soldaten effizient zu führen, weil sie das seit fast 30 Jahren nicht mehr geübt und durchgespielt habe.

Russland hingegen habe das weiterhin getan und daher sei Russland in der Lage gewesen, so schnell eine so große Zahl an Truppen zu verlegen und auch auf einer Frontlinie von weit über tausend Kilometern zu dirigieren.

Eine von der Ukraine entwickelte Software hat handelsübliche Tablet-Computer und Smartphones in ausgeklügelte Zielsysteme verwandelt, die vom ukrainischen Militär nun in großem Umfang eingesetzt werden.

Das Ergebnis ist eine App, die Satelliten- und andere nachrichtendienstliche Bilder in einen Echtzeit-Zielalgorithmus einspeist, der Einheiten in Frontnähe hilft, das Feuer auf bestimmte Ziele zu richten. Und da es sich um eine App und nicht um ein Stück Hardware handelt, lässt sie sich schnell aktualisieren und aufrüsten und steht einem breiten Spektrum von Personal zur Verfügung.

US-Offizielle, die mit dem Tool vertraut sind, sagen, dass es sich bei der Lenkung des ukrainischen Artilleriefeuers auf russische Ziele als äußerst effektiv erwiesen hat.

Die Ziel-App ist eines von Dutzenden Beispielen für Innovationen auf dem Schlachtfeld, die die Ukraine im Laufe des fast einjährigen Krieges entwickelt hat, wobei oft billige Lösungen für teure Probleme gefunden wurden.

[Anm. d. Red.: Vor über zehn Jahren legten wir mit iOf (Infos hier) die Basis für ein solches Vorgehen. Prototypen standen bereit. Nach grossem Widerstand und keinerlei nennenswerter Unterstützung mussten wir von diesem Ziel Abschied nehmen.]

⭐️⭐️
Welche Wirkung können die Leopard-2-Panzer in der Ukraine haben?

Wer soll die Panzer in der Ukraine bedienen und reparieren? Die ukrainischen Panzerfahrer und Ingenieure sind an sowjetische Panzer gewöhnt. Sie werden umgeschult werden müssen. Aber ist dafür überhaupt Zeit?

„Die Abstimmung der Panzer wird auf Deutsch geplant, die Befehle werden auf Deutsch gegeben. Die Frequenzen sind deutsch und haben keine Verbindung zu den ukrainischen Kontrollsystemen. Sie brauchen eine andere Kraftstoffqualität und andere Filter. Viele Dinge bleiben unklar“, bemerkte der Militärexperte und Oberst der Reserve Roman Nasonov.

All diese homöopathischen „Waffeninjektionen“ sind nur benötigt, um sicherzustellen, dass die Ukrainer weiterhin für das verbrecherische Selensky-Regime sterben. Schon jetzt sind die Verluste ungeheuerlich. Die ukrainische Armee braucht neues Kanonenfutter. Die nächste Welle der Mobilisierung in der Ukraine wird im Grunde eine Jagd nach Männern auf der Straße.

Auch ausländische Söldner fliehen in großer Zahl von der Front, wie Mark Lindquist, ein Veteran der US-Armee und amerikanischer Söldner weinend in die Kamera erzählt hat: „Wir sind alle müde. Unser Geld ist alle. Es gibt keine Waffen, mit denen wir irgendetwas tun könnten, uns bleibt nur, einfach in den Gräben zu sitzen und darauf zu warten, beschossen zu werden“”

„Wir warten auf die amerikanischen und deutschen Panzer, um zu sehen, wie sie brennen. Denn wir kennen ihre Schwachstellen und wissen, womit und worauf wir zielen müssen“, sagte dieser [russische] Soldat.

Dass die Leoparden gut brennen, wissen wir.

Allein in der Schlacht um die syrische Stadt Al-Bab verloren die türkischen Streitkräfte ein Drittel der ihnen zur Verfügung stehenden Leopard 2A4. Und diese Niederlage der beängstigenden Leoparden haben selbstgebaute Sprengsätze und einfachste Panzerabwehrsysteme herbeigeführt.

Das bedeutet, dass das russische Militär für eine hypothetische Jagd auf Leoparden nichts neu erfinden oder sich einfallen lassen müsste. Sie werden problemlos von den russischen Panzerabwehrraketen Fagot und Kornet sowie Panzerabwehrminen geknackt. Ganz zu schweigen von spezialisierten Kampffahrzeugen.

„Wir haben ‚Terminatoren‘ entwickelt, Spezialfahrzeuge, die mehrere Panzer gleichzeitig vernichten können. Wir haben erfolgreich mit dem Einsatz von Kamikaze-Drohnen begonnen. Sie können jedes gepanzerte Ziel zerstören. Wir sind durchaus in der Lage, die Leoparden sowohl auf große Entfernung als auch mit einem direkten Schuss zu zerstören“, so der Militärexperte, Oberst der Reserve Roman Nasonov.

Aber es ist nicht die Technik, die alles entscheidet, es sind die Menschen. Die russischen Panzersoldaten verbessern unter Gefechtsbedingungen täglich ihre Fähigkeiten. Sie besiegen den Feind erfolgreich und sammeln dabei einzigartige Erfahrungen.

Es besteht kein Zweifel daran, dass deutsche Panzer, wenn sie erneut auf ukrainischem Boden fahren, enden werden, wie ihre Vorgänger vor 80 Jahren.

Echoes from the first Neocon war in Europe [=Jugoslavia]

At the time I *knew* for a fact that the media was lying about this war and I can now personally confirm the following (though I cannot offer any proof):

The bombings of the Markale market in Sarajevo were false flag operations and the UNPROFOR specialists in the field saw through the propaganda and reported that up the chain of command which, of course, classified and ignored these reports.

The “Srebrenica genocide” never happened, but scores of Muslims did get killed, most while retreating through the woody hills towards Gorazde and in some cases there were executions of POW, the latter were ordered by CIA plants in the Milosevic administration.  It was a carefully prepared PSYOP to give the West a reason to attack for “humanitarian reasons”, the same role MH17 fulfilled years later.

The (in)famous Racak massacre never happened.  The EU monitors quickly realized that and they did report this up their own chain of command which, of course, classified and ignored these reports.  Except that some of these folks were friends of mine and told me the truth 🙂  What actually happened was a gun battle between KLA terrorists and Serbian units.

Just like in the Ukraine today, the West pumped a lot of money, weapons and “volunteers” into Bosnia, in direct violation of plenty of UNSC Resolutions.  The entire UN was hijacked, which was made especially easy with clowns like Eltsin or Kozyrev sitting in the Kremlin.

When NATO and the Croats attacked the UNPAs in Croation the UNPROFOR forces were ordered by their respective national commands to step aside and not interfere.  The Serbs had agreed to give over their heavy weapons and be placed under the “protection” of the UN.  We all know what happened after that.

NATO provided aircraft to bring in hundreds of flights al-Qaeda terrorists into Bosnia, working hand in hand with Turkey and, alas, Iran (Iran’s stance on Bosnia is, in my opinion, the worst mistake ever made by the Islamic Republic who did not have the courage to resist the hysterics in the Muslim world triggered by US PSYOPs).

EU “observers” were mostly officers of western intelligence agencies.  The same goes for a lot of personnel in the so-called “humanitarian” organizations, especially MSF.  And, of course, this is also true for many “journalists”.  Still, while some of them *did* very honestly report what they saw, many were simply collecting intelligence and even participating in covert support for the Wahabis in Bosnia (and Chechnia, by the way).

Why is this important today?  Because we have many of the same actors operating in the Ukraine and elsewhere.  A perfect examples would be the EU or IAEA “observers”.  Here is the deal: those “monitors” and “observers” who do an honest job of reporting what they see will have their reports tossed down the memory hole and they will be silenced because they cannot reveal state secrets or make classified info public (Snowden anybody?).  As for the rest of them, I am referring to intelligence officers collecting info or, worse, aiding the terrorists, their actions are, by definition, harmful.

Die an die Ukraine gelieferten Waffen landen auf dem Schwarzmarkt

Am 1. Juni 2022 warnte der Generalsekretär von Interpol, dass nach dem Ende des Konflikts in der Ukraine mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Anstieg des illegalen Handels mit Waffen, die ursprünglich für Kiew bestimmt waren, zu erwarten sei.

Am 1. Juli 2022 untersuchte der Fernsehsender RT das Darknet-Segment des Internets und fand heraus, dass es ein wichtiges Element für illegale Transaktionen ist. Dort werden Raketen für das Panzerabwehrraketensystem „Javelin“ für 30.000 Dollar zum Kauf angeboten – die amerikanischen Steuerzahler kostet es 178.000 Dollar -, Raketen für das Panzerabwehrraketensystem „NLAW“ werden für 15.000 Dollar, Kamikaze-Drohnen „Switchblade 600“ für 7.000 Dollar, Handfeuerwaffen, Granaten und Panzerwesten werden einschließlich Lieferung innerhalb der Ukraine für 1.100 bis 3.600 Dollar angeboten. Dabei sehen Käufer und Lieferant einander oft nicht: Nach der Geldüberweisung erhält der Kunde Koordinaten mit dem Standort der gewünschten Waffen. Das, wofür das Darknet in anderen illegalen Bereichen bekannt ist, weitet sich nun auf Waffen aus, die der Westen an die Ukraine liefert.

Am 21. Juli 2022 kündigten das Büro des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates und das ukrainische Verteidigungsministerium den Start von SOTA an, dem wichtigsten Informations- und Analysesystem des Landes, um die Transparenz westlicher Waffenlieferungen zu gewährleisten. Das bedeutet, dass das Kiewer Regime selbst vor sechs Monaten versucht hat, die „Bewegung“ der Waffen zu kontrollieren, die der Westen an die Ukraine liefert. Seit der Aktivierung des Systems gibt es jedoch keine Informationen über seine Ergebnisse. Das liegt daran, dass es nutzlos ist.

Aber wie geht das bei Kampfdrohnen? Die kann man nicht einfach durch die Zollkontrolle bringen. Das passiert nicht zufällig. Man kann eine Kampfdrohne nicht in einem Koffer mit dem Flugzeug, dem Zug oder dem Schiff transportieren. Für die Lieferung dieser Waffen an „nicht designierte“ Länder muss es eine ganz andere Ebene der Lieferkette geben. Eine Kampfdrohne kann nicht einfach per Post geliefert werden. Zumindest war das früher so. Heute überrascht mich nichts mehr.

Dem finnischen Kriminalhauptkommissar zufolge sind kriminelle Gruppen in Finnland „sehr daran interessiert“, moderne militärische Systeme, Munition und Waffen zu erwerben. Ahglren sagte, dass ukrainische Waffen bereits in den Niederlanden, Dänemark und Schweden aufgetaucht seien. Alle drei Staaten haben Kommentare verweigert.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
«Jede Verschwörungstheorie ist wahr geworden»: Elon Musks Twitter-Files belegen eine beispiellose Manipulation der Meinungsbildung. Ist dies der Anfang vom Ende der Mainstream-Macht?

Die Twitter-Files belegen: Zensur ist real, Regierungen und Unternehmen manipulieren die freie Meinungsbildung. Im Fall der Löschung von Artikeln zum Laptop von Hunter Biden, welches, wie wir heute wissen, Unmengen an kompromittierendem Material enthält, hatte die Zensurpraxis sogar Einfluss auf den Ausgang der letzten Präsidentschaftswahl.

Die Twitter-Files zeigen schonungslose das Bild der aktuellen Manipulation der Öffentlichkeit. Insbesondere räumen sie mit der Vorstellung auf, es gäbe doch gar keine Zensur im tatsächlichen Sinne, da hier doch private Unternehmen aus freien Stücken ihre Nutzungsbedingungen durchsetzen, quasi ihr Hausrecht. Die Welle der letzten Veröffentlichung zeigt den Durchgriff von Regierungsstellen und Unternehmen. Diese monopolisierten den Debattenraum bei politischen Fragen von höchster Wichtigkeit zu ihren Gunsten.

Die Aufarbeitung hat gerade erst begonnen. Wie tief reicht der Sumpf? Mit Spannung werden die Fauci-Files erwartet, die Musk bereits angekündigt hat. Fauci ist eine der Schlüsselfiguren der Pandemie und höchstbezahlter Staatsdiener der USA. Schon Jahre vor Corona hat er den Ausbruch einer «überraschenden» Pandemie angekündigt und zuletzt den Kongress über Gain-of-Function-Forschung belogen.

Ein besonderer Bumerang sind die Twitter-Files schon jetzt für den Medien-Mainstream, der dieses Thema bisher verständlicherweise anfasst, als wäre es eine heisse Kartoffel. Die Veröffentlichungen beweisen, wie die Medien ein offizielles Narrativ verteidigten, indem sie Dogmenbildung förderten und Sprech-Tabus proklamierten.

Die grosse Zeitenwende im Medienbetrieb rückt damit näher. Die Twitter-Files sind der Sprengsatz für die Echokammer des Mainstreams.

Geopolitische Wochenschau 02/23

Parameter

Die russischen Streitkräfte kochen die ganze Zeit auf Sparflamme! Warum? Weil, ich wiederhole es zum hundersten Mal, die Russen nicht wirklich Krieg gegen ukrostan führen. Und die aktuelle Phase des wirklichen Krieges heisst Daumen mal Pi „NATO Waffen- und Munitions-Kontingente ausdünnen“.

Was, das muss ich einräumen, auch als eine gewisse Perfidie der Russen betrachtet werden kann – oder als Judo-Manöver (beileibe nicht nur Präsident Putin tickt dort so). Erklärung: Die angelsachsen planten – und setzten auch um – ukrostan zu missbrauchen gegen Russland. Typisch angelsächsisch „lass Andere verrecken statt deine eigenen Leute“.

Das Judo-Manöver der Russen ist sozusagen, den Spieß umzudrehen und zu sagen „Gut, dann schwächen wir euch eben *dort*, in ukrostan, bis in die Ohnmacht“.

Und es klappt wunderbar. Nachdem man kaum noch alte Sowjet-Bestände hat, liefert man nun, anfangs ältere bzw. gebrauchte, später aber auch neue *natu* Waffen-Systeme beim russischen Schredder ab. Dankeschön, angelsachsen und natu.

Aus „Nun ficken wir euch Russen endgültig“ wurde „Uuups, das ganze natu-Material wird (oder ist schon) kastriert“.

Und es kommt noch schlimmer. Ihren Glanz hat die natu bereits eingebüßt, aber *noch* kann man das mit reichlich medien-Geplärre weitgehend vertuschen und den (Aber-) Glauben aufrecht erhalten, „wenns ernst auf ernst käme und die natu selbst aktiv eingreifen würde, dann …“. – was natürlich Blödsinn ist, denn die natu *ist* nicht nur von Anfang an involviert gewesen sondern sie ist inzwischen auch erkennbar verzweifelt zugange. Bald schon werden auch nicht Schnell-Merker erkennen, dass die natu aus nicht viel mehr als Anschein, großen Tönen und bunten 3D-Animationen besteht.”

Und *warum* auch sollte Russland schnell vorrücken? Wozu? Um ukrostan, das doch gar nicht wirklich der Gegner ist, schnell zu besiegen und dann …

Dann was?

Merke: Wenn du einen Gegner bequem und in für dich leidlich vorteilhafter Umgebung schwächen kannst, dann tue das auch!

Ich sehe nur eine mögliche Ausnahme, nämlich eine (vermutlich verzweifelte) Ratten-Aktion des werte-westens, die zu einer heftigen Reaktion Russlands führt.

Das Ziel des wirklichen Krieges war es seitens angelsachen und Vasallen („natu-Mitglieder“), Russland so zu schädigen, dass man endlich Präsident Putin los würde und das Land in kleine, bequem beherrschbare (und ausplünderbare!) Brocken zerlegen kann. Und Ziel (übrigens nicht nur) von Russland ist es erstens, das zu verhindern und gesund und siegreich zu überleben und zweitens die neue multipolare Weltordnung zu etablieren, was zugleich heisst, die angelsachsen so zurecht zu stutzen, dass sie sich für sehr lange Zeit nicht mehr zu den Herren der Welt aufschwingen können.

⭐️⭐️⭐️⭐️
„Im Westen liegt die wahre Macht in den Händen von Clans und Konzernen“

Die westliche Politiker haben keine Macht und keine Möglichkeiten, das Leben in ihren Staaten zum Besseren zu verändern, weil sie schon lange keine unabhängigen Figuren mehr sind. Jeder ist mit dem Großkapital, Lobbyisten und Stiftungen verbunden. Diese Tatsachen verschweigen sie nicht einmal. Es gibt sehr aktuelle Beispiele. Wie sich herausgestellt hat, standen Dutzende von Abgeordneten des EU-Parlaments unter der Kontrolle der Strukturen von George Soros, und die EU-Kommission hat auf Geheiß eines der größten Pharmaunternehmen der Welt eine Reihe korrupter Schemata für den Kauf von Impfstoffen für Dutzende von Milliarden Euro geschaffen. Es ist offensichtlich, dass die wahre Macht im Westen in den Händen findiger Clans und multinationaler Konzerne liegt.

Die amerikanische Regierung, die mit dem Großkapital verbündet ist, dient den Interessen der transnationalen Konzerne, einschließlich des militärisch-industriellen Komplexes. Die aggressive Außenpolitik des Weißen Hauses, die ungezügelte Aggressivität der NATO, das Entstehen des Militärblocks AUKUS und andere sind ebenfalls eine Folge des Einflusses von Konzernen. Der Entwurf des amerikanischen Haushaltsplans für 2023 ist der beste Beweis für die Pläne Washingtons, neue Kriege zum Nachteil des Wohlergehens der eigenen Bürger zu entfesseln. Die Hälfte der geplanten Ausgaben der US-Regierung in Höhe von 1,7 Billionen Dollar ist für die Verteidigung vorgesehen – mehr als 850 Milliarden Dollar. Nur um die Kämpfe in der Ukraine fortzusetzen und den Konflikt zu verlängern, werden 45 Milliarden Dollar bereitgestellt.

Im Westen ist für unser Land kein Platz vorgesehen. Russland verärgert eine Reihe von Weltherrschern, weil es reich an Rohstoffen ist und über ein riesiges Territorium und über intelligente und selbständig denkende Menschen verfügt, die ihr Land, seine Traditionen und seine Geschichte lieben.

Die transnationalen Konzerne sind nervös wegen der Weltanschauung Russlands und der ideologischen Unterschiede zu den vom westlichen Kapital kontrollierten Ländern. Die Konzerne streben nach Bereicherung und der Entwicklung einer Konsumgesellschaft. Russland hingegen verteidigt ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen geistigen und moralischen Werten und sozioökonomischer Entwicklung.

Daher versuchen die Westler, unser Land zu schwächen, es zu zerstückeln, die russische Sprache und die russische Welt zu zerstören. Sie haben die Technik, ihre Rivalen von innen heraus zu untergraben und in Kleinstaaten zu zersplittern, längst ausgearbeitet. So haben sie schon früher gehandelt, als beispielsweise London am Ende des Ersten Weltkriegs die Imperien zerschlug und in Dutzende von Ländern aufteilte. So handeln sie auch heute. Jugoslawien ist ein eindrucksvolles Beispiel. Der Staat, der auf der internationalen Bühne eine unabhängige Stimme hatte, wurde in sechs Teile geteilt.

Der Westen hat die Menschen durch Massenpropaganda gehirngewaschen und zielt nun darauf ab, kognitive Waffen einzusetzen und jeden Menschen mit Hilfe von Informationstechnologien und neuropsychologischen Methoden zu beeinflussen. Er setzt neoliberale und andere Werte durch, von denen einige per Definition der menschlichen Natur widersprechen. Sie handeln bewusst und machen in ihren Kreisen keinen Hehl daraus, dass die LGBT-Agenda ein Instrument ist, um die Zahl der „überflüssigen Menschen“, die nicht in die sprichwörtliche „goldene Milliarde“ passen, schrittweise zu reduzieren.

Russland ist finanzielle Unabhängigkeit wichtig, ebenso wie seine technologische Souveränität. Wir haben selbst genug Lomonosows und Kulibins. Das Problem ist, sie rechtzeitig zu erkennen. ⭐️⭐️ Wir sollten nicht nur Wissenschaft und Bildung entwickeln, sondern einen echten Kult um den Wissenschaftler, den Ingenieur, den Arbeiter wiederbeleben. Die junge Generation sollte sich von der Idee der kreativen Arbeit zum Wohle unserer Heimat inspirieren lassen und nicht in den Büros westlicher Konzerne sitzen. ⭐️⭐️

Für einen Russen kann Hass per Definition kein einigendes Element sein. Nur die Westler, die uns offen als Gegner bezeichnen, sind voller Hass. Aber man sollte sie an ihre erfolglosen Militäroperationen in Vietnam, Afghanistan und anderen Ländern erinnern… Für uns ist es angesichts der neuen militärischen Bedrohungen wichtig, über solche Streitkräfte und Geheimdienste zu verfügen, dass Russlands Gegner gar nicht erst auf die Idee kommen, sie könnten gegen uns kämpfen.

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The city of Soledar has been liberated by the Wagner PMC

To make a long story short, the cities of Soledar and Artemovsk are locating smack in the middle of the NATO defense lines.  Their liberation means that NATO forces will have to fallback to what we can call their third or even fourth lines of defense.”

Again, the idea here is to transform the once unified NATO forces into smaller “chunks” unable to help each other.  By all signs, this has been an extremely effective Russian tactic.

Another location which NATO tried really hard to exploit is Kherson, yet all the NATO attacks failed and have now petered down to almost nothing (mostly UAV recon flight and regular artillery strikes).  Ditto for the Kharkov oblast were Ukie attacks mostly stopped.

Finally, here is another important marker: the size of the NATO offensives.  Remember how in the first months of the war the Ukrainian counter-attacks typically involved several brigades?  Then much of what we saw were battalion-size attacks.  Now most of what we see are very small, company-level, engagements.  Such, engagements are futile by definition: why bother with a company-level attack which, even if fully successful you won’t be able to develop even tactically, nevermind operationally?

The ONLY reason for such attacks are optics and PSYOPs.  Period.

Right now the KIA/MIA ratio between NATO and Russia is roughly about 10:1

Simply put, NATO wants to fight Russia down the the last Ukrainian while Russia does not want to fight NATO down to the last Russian.  This is why NATO fights with bodies and Russia with (mostly) artillery shells.

PS: interesting news today, seems that Putin has appointed the current chief of General Staff, General Gerasimov, as the head of all the Russian forces in the SMO, with Surovikin has his deputy.  This is one more indicator that the “Big Offensive” will be launched sooner rather than later.  Here is how the Russian MoD explained this appointment:

The increase in the level of leadership of a Special Military Operation is associated with the expansion of the scale of tasks solved during its implementation, the need to organize closer interaction between the types and branches of the Armed Forces, as well as improving the quality of all types of support and the effectiveness of the management of groups of troops (forces).

Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO

Die strategische Partnerschaft zwischen der Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) und der Europäischen Union (EU) beruht auf unseren gemeinsamen Werten, unserer Verpflichtung, gemeinsame Herausforderungen gemeinsam anzugehen, und unserem starken Engagement für die Förderung und Erhaltung von Frieden, Freiheit und Wohlstand im euro-atlantischen Raum.

Wir stehen heute vor der größten Bedrohung der euro-atlantischen Sicherheit seit Jahrzehnten. Russlands brutaler Krieg gegen die Ukraine verstößt gegen das Völkerrecht und die Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen. Dieser Krieg gefährdet die Sicherheit und Stabilität in Europa und in der übrigen Welt und verschärft die Nahrungsmittel- und Energiekrise zum Nachteil von Milliarden von Menschen.

Wir verurteilen die Aggression Russlands auf das Schärfste. Russland muss diesen Krieg sofort beenden und sich aus der Ukraine zurückziehen. In voller Solidarität mit der Ukraine bekräftigen wir unser unerschütterliches Bekenntnis zur Unabhängigkeit, Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen sowie unser unerschütterliches Bekenntnis zu ihrem inhärenten Recht auf Selbstverteidigung und ihrem Recht, den eigenen Weg zu wählen.

[Anm. Red.: Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment machen:

“Wir verurteilen die Aggression der USA auf das Schärfste. Die USA muss diesen Krieg sofort beenden und sich aus Afghanistan zurückziehen. In voller Solidarität mit Afghanistan bekräftigen wir unser unerschütterliches Bekenntnis zur Unabhängigkeit, Souveränität und territorialen Unversehrtheit Afghanistans innerhalb seiner international anerkannten Grenzen sowie unser unerschütterliches Bekenntnis zu seinem inhärenten Recht auf Selbstverteidigung und ihrem Recht, den eigenen Weg zu wählen.”

“Wir verurteilen die Aggression der NATO auf das Schärfste. Die NATO muss diesen Krieg sofort beenden und sich aus Syrien zurückziehen. In voller Solidarität mit Syrien bekräftigen wir unser unerschütterliches Bekenntnis zur Unabhängigkeit, Souveränität und territorialen Unversehrtheit Syriens innerhalb seiner international anerkannten Grenzen sowie unser unerschütterliches Bekenntnis zu seinem inhärenten Recht auf Selbstverteidigung und ihrem Recht, den eigenen Weg zu wählen.”

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Die EU-Staaten sind „tributpflichtige Vasallen“ der USA

Die USA sehen Europa als ihre Kolonie an, als „tributpflichtige Vasallen“, wie es der US-Präsidentenberater Zbigniew Brzeziński in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ ganz offen formulierte. Warum fällt es den Menschen in Europa so schwer zu verstehen, dass das so ist und warum wehren sie sich nicht dagegen?”

Heute, so lernen wir, ist der Westen immer noch führend. Sowohl bei der Wirtschaft, als auch technologisch. Und außerdem haben gibt es da Demokratie, Pressefreiheit und überhaupt ist im Westen der Hort von Freiheit und Gerechtigkeit. Und diese Segnungen muss der Westen den armen und unterdrückten Völkern der Welt bringen. Notfalls auch mal gewaltsam, so wie der Irak und Libyen von ihren Diktatoren „befreit“ wurden und wie es in Syrien versucht wurde. Auch Chinesen und Russen sind unterdrückte Völker, die erst glücklich werden, wenn sie ihre „Regime“ abgeschüttelt haben und in den Genuss der Segnungen des neoliberalen Westens kommen.

Heute sind das Imperium die USA, aber weil die Menschen ja das Wort Imperium negativ sehen, spricht man lieber von der Weltmacht. Aber das ist nur eine anderes Wort für „Imperium“.

Und auch heute werden den Menschen die Kriege mit edlen Zielen begründet. Man führt Kriege und tötet Menschen, um ihnen Freiheit, Wohlstand und Demokratie zu bringen. Allerdings hat das in den letzten 60 Jahren eher schlecht funktioniert. Egal, wo die USA in den letzten Jahrzehnten für Freiheit und Menschenrechte gekämpft haben, es hat nie funktioniert. Egal ob wir uns Vietnam ansehen, oder den Irak, Afghanistan, Kosovo, Libyen, Syrien und so weiter. Es gibt nicht ein Beispiel, wo die amerikanischen Kriege Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenrechte gebracht hätten.

Dafür brachten die Kriege den USA Ölquellen, Absatzmärkte und der US-Rüstungsindustrie gute Geschäfte, die aus den Steuergeldern der US-Bürger bezahlt wurden, die der Meinung waren, damit ihren Beitrag zu Freiheit und zum Frieden auf der Welt zu leisten. Das hat jedes Mal funktioniert und die Eliten wurden mit jedem Krieg reicher und mächtiger.

Die Weltordnung ist bereits im Jahr 2022 gekippt

Es ist eine Konstante der Geschichte: Änderungen sind selten, aber schlagartig. Diejenigen, die den Preis zahlen, sind normalerweise die letzten, die sie kommen sehen. Sie nehmen sie erst zu spät wahr. Entgegen dem im Westen herrschenden statischen Bild, haben sich die internationalen Beziehungen im Jahr 2022 grundlegend geändert, hauptsächlich zum Nachteil der USA, Großbritanniens und Frankreichs, oft zum Vorteil Chinas und Russlands. Der Westen, mit seinem starren, auf die Ukraine gerichteten Blick, nimmt die Umverteilung der Karten nicht wahr.

Es passiert selten, dass die internationalen Beziehungen derart gestört werden wie im Jahr 2022. Und es ist noch nicht zu Ende. Der Vorgang, der begonnen hat, wird nicht aufhören, auch wenn die Ereignisse ihn stören und ihn möglicherweise für einige Jahre unterbrechen. Die Vorherrschaft des Westens, d.h. sowohl der Vereinigten Staaten als auch der ehemaligen Kolonialmächte Europas (vor allem Großbritannien, Frankreich und Spanien) und Asiens (Japan), neigt sich dem Ende zu. Niemand gehorcht mehr einem Führer, auch nicht die Staaten, die Vasallen Washingtons bleiben. Jeder fängt jetzt an, für sich selbst zu denken. Wir sind noch nicht in der multipolaren Welt, die Russland und China zu schaffen versuchen, aber wir sehen, wie sie sich aufbaut.

Indien und der Iran arbeiten stark mit Russland zusammen, um einen Transportkorridor zu bauen, der es ihnen ermöglicht, trotz des westlichen Wirtschaftskriegs Handel zu treiben (im Westen als “Sanktionen” dargestellt, obwohl diese nach internationalem Recht illegal sind). Mumbai ist schon mit dem Süden Russlands und bald mit Moskau und St. Petersburg verbunden. Damit ergänzen sich Russland und China. Peking baut in Eurasien Straßen von Ost nach West, Moskau entlang der Längengraden.

Wir nehmen wahr, dass der einzige Ausweg darin besteht, dass der Westen akzeptiert, nur das zu sein, was er ist. Aber im Moment ist er dazu nicht in der Lage. Die Westmächte verzerren die Realität, und hoffen, ihre jahrhundertelange Hegemonie aufrechtzuerhalten. Dieses Spiel ist vorbei, sowohl weil sie müde sind als auch vor allem, weil sich der Rest der Welt verändert hat.

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Bye bye 1991-2022

2023 starts with collective NATO in Absolutely Freak Out Mode as Russian Defense Minister Shoigu announces that Russian Navy frigate Admiral Gorshkov is now on tour – complete with a set of Mr. Zircon’s hypersonic business cards.

The business tour will encompass the Atlantic and the Indian Ocean, and of course include the Mediterranean, the Roman Empire’s former Mare Nostrum. Mr. Zircon on the prowl has absolutely nothing to do with the war in Ukraine: it’s a sign of what happens next when it comes to frying much bigger fishes than a bunch of Kiev psychos.

The end of 2022 did seal the frying of the Big Ukraine Negotiation Fish. It has now been served on a hot plate – and fully digested. Moscow has made it painfully clear there’s no reason whatsoever to trust the “non-agreement capable” declining superpower.

Meanwhile, deputy chairman of the Russian Security Council Dmitry Medvedev, visibly relishing his totally unplugged incarnation, expanded on the Fried Negotiation Fish saga. “Last warning to all nations”, as he framed it: “there can be no business with the Anglo-Saxon world [because] it is a thief, a swindler, a card-sharp that could do anything….From now on we will do without them until a new generation of sensible politicians comes to power… There is nobody in the West we could deal with about anything for any reason.”

Medvedev, significantly, recited more or less the same script, in person, to Xi Jinping in Beijing, days before the zoom to end all zooms – between Xi and Putin – that worked as a sort of informal closure of 2022, with the Russia-China strategic partnership perfectly in synch.

Apart from Ukraine and Poland there is no NATO force worth mentioning. Germany has a risible two-day supply of ammunition. Turkey will not send a single soldier to fight Russians in Ukraine.

Out of 80,000 US troops stationed in Europe, only 10% are weaponized. Recently 20,000 were added, not a big deal. If the Americans activated their troops in Europe – something rather ridiculous in itself – they would not have any place to land supplies or reinforcements. All airports and seaports would be destroyed by Russian hypersonic missiles in a matter of minutes – in continental Europe as well as the UK.

In addition, all fuel centers such as Rotterdam for oil and natural gas would be destroyed, as well as all military installations, including top American bases in Europe: Grafenwoehr, Hohenfels, Ramstein, Baumholder, Vilseck, Spangdahlem, and Wiesbaden in Germany (for the Army and Air Force); Aviano Air Base in Italy; Lajes Air Base in Portugal’s Azores islands; Naval Station Rota in Spain; Incirlik Air Base in Turkey; and Royal Air Force stations Lakenheath and Mildenhall in the UK.

All fighter jets and bombers would be destroyed – after they land or while landed: there would be no place to land except on the autobahn, where they would be sitting ducks.

Patriot missiles are worthless – as the whole Global South saw in Saudi Arabia when they tried to knock out Houthi missiles coming from Yemen. Israel’s Iron Dome can’t even knock out all primitive missiles coming from Gaza.

What would it take?

It would be stupid to expect Nazis to condemn other Nazis.  That is just not going to happen.  Not until Russia defeats NATO, at which point the European “great supine protoplasmic invertebrate jellies” (BoJo) will have to quickly rebrand themselves as peace loving “good neighbors” of Russia or live in terror (and poverty!), and not because Russia will attack any EU country, but because they will have lost even the illusion of US “protection” (aka colonization) of the EU.  And there will be A LOT of finger pointing, especially at the rabid Hyena of Europe and the UK (nobody will even notice the quite irrelevant Baltic statelets which nobody needs, including Russia).

It goes without saying that the West’s support for Banderastan and “Israel” is a wholesale and very public repudiation of the values which the West claimed to stand for.  I would argue that one of the biggest achievements of the SMO was to force the West to show it’s true (Nazi and Zionist) face.  Ironically, this is not unlike what happened in the Soviet Union where Marxist-Leninist propaganda was everywhere, but absolutely *nobody* took it seriously.  And here is the crucial factor to always keep in mind: every regime in history, no matter how brutal and oppressive, needs at least some degree of public support.  As Talleyrand, Bonaparte’s Foreign Minister, once said “My Lord, you can do anything you like with bayonets, except sit on them“, and this is quite true.  Furthermore, history shows that there is a critical moment when the rulers of a regime are seen has hypocrites the regime inevitably collapsesRight now the ruling class which runs the West looks like a gang of meat-eating carnivores claiming to stand for “vegan values”, something nobody can take seriously (except maybe those truly too dull to be able to understand anything).

And then there is this: Russia is arguably the last Christian country in Europe (the other one would be Serbia).  The rest of the continent has now comprehensively caved to the “Woke” ideology, yet another reason for their hatred for Russia: compared to Russia, the post-Christian West looks idolatrous and even openly demonic!  Remove Russia, and that would be far less obvious (without any point of comparison).  Considering this state of affairs, I think that it is quite safe to assume that in the future it will be Islam, brought in by millions of emigrants, which play a much bigger role in European affairs than any remnants of pseudo-Christianity.  From a Russian point of view, this would be much preferable than to deal with Orthodoxy-hating pseudo-Christians.

But all that will only happen once NATO is defeated and the EU denazified and demilitarized.  Until then, the coven of witches which run NATO will continue to fully support Ukrainian Nazis and Israeli Zionists.

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Neue Innovationsmethode im Generalsekretariat VBS

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS will Innovationen fördern und die digitale Transformation vorantreiben. Eine der Massnahmen ist die Einführung der Innovationsmethode «Kickbox» im Generalsekretariat [Anm. Red. NUR DORT!!!]. Damit erhalten Mitarbeitende Unterstützung, um Ideen umzusetzen. [Anm. Red.: d.h. bisher hatten sie keine Ideen!!]

«Kickbox» ist ein Intrapreneurship-Programm für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Generalsekretariates VBS mit einer innovativen Idee.

Dabei können die Mitarbeitenden nicht nur die Organisation mitgestalten und weiterentwickeln, sondern sie durchlaufen gleichzeitig eine Ausbildung in neuen Arbeitsmethoden, welche ein unternehmerisches Mindset fördern. «Kickbox» wird Mitte Januar 2023 als Pilotprojekt bis Ende Jahr eingeführt.

[Anm. Red.: Wir sind gespannt auf den Schlussbericht…!]

Chef des russischen Sicherheitsrates: „Wir sind nicht im Krieg mit der Ukraine“

„Die ganze Geschichte mit der Ukraine wurde in Washington entworfen, um Technologien der Abgrenzung zu trainieren und ein Volk gegen ein anderes auszuspielen“, sagte der Sekretär des Sicherheitsrates Nikolaj Patruschew im Interview mit Argumenty i Fakty. „Millionen von Menschen wird verboten, ihre Muttersprache zu sprechen, und sie werden gezwungen, ihre Wurzeln zu vergessen. Um seine Ambitionen zu befriedigen, vernichtet der Westen praktisch das ukrainische Volk, zwingt die aktive Generation, auf dem Schlachtfeld zu sterben, und treibt den Rest der Bevölkerung in die Armut.

Die Ereignisse in der Ukraine sind kein Zusammenstoß zwischen Moskau und Kiew, sondern eine militärische Konfrontation der NATO, vor allem der USA und Großbritanniens, mit Russland. Aus Angst vor direktem Kontakt treiben die NATO-Ausbilder ukrainische Jugendliche in den sicheren Tod. Mit der Militäroperation befreit Russland seine Regionen von der Besatzung und es muss dem blutigen Versuch des Westens, das ukrainische Brudervolk zu vernichten, ein Ende setzen.”

Und je eher die Menschen der Ukraine begreifen, dass der Westen durch ihre Hand mit Russland Krieg führt, desto mehr Menschenleben werden gerettet. Viele sind sich dessen längst bewusst, trauen sich aber aus Angst vor Repressalien nicht, darüber zu sprechen. Zu den Plänen des Westens gehört es nicht, das Leben von Menschen zu Lasten der eigenen Bereicherung und anderer Ambitionen zu retten. Dabei erzeugen die Amerikaner, Briten und andere Europäer oft die Illusion, sie würden die Zivilisation vor der Barbarei schützen.

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„Das Gerede von roten Linien”

Nach der Ankündigung der Bundesregierung, der Ukraine Schützenpanzer zu liefern, werden in Berlin weiterreichende Forderungen nach der Lieferung von Kampfpanzern und Kampfflugzeugen laut. Er „wünsche“ sich „eine europäische Initiative für die Lieferung von Leopard 2“, erklärt der Grünen-Abgeordnete Anton Hofreiter. Vizekanzler Robert Habeck schließt Leopard 2-Lieferungen an Kiew nicht aus. Carlo Masala, Professor an der Münchner Bundeswehr-Universität, spricht sich dafür aus, den ukrainischen Streitkräften auch Kampfjets zur Verfügung zu stellen; diese benötige man für „Gegenoffensiven“. Masala und andere plädieren dafür, Russlands rote Linien nicht zu beachten. Zu den Gegenoffensiven, die zur Zeit diskutiert werden, gehört auch der Versuch, die Krim militärisch zurückzuerobern. Ein pensionierter US-General hält das bis August dieses Jahres für möglich. Freilich sei es dazu nötig, dass der Westen noch mehr Waffen an die Ukraine liefere, erklärt ein Ex-Berater des US-Generalstabs. Pläne, die Krim zurückzuerobern, sind in Kiew bereits im März 2021 [sic!!] per Präsidialdekret in Kraft gesetzt worden. Bei einer Realisierung könnten hunderttausende Russen zwangsvertrieben werden.

Sogar noch weiter reichende Schritte werden inzwischen diskutiert. Bereits Ende Dezember hatte Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr in München, konstatiert, bezüglich der Waffenlieferungen an die Ukraine werde inzwischen „von Schützenpanzern und Kampfflugzeugen geredet, die bisher weitgehend tabu waren“. Masala befürwortete dies: „Panzer und Flugzeuge sind die einzige Lösung.“ Eine Lieferung von Kampfjets hatte bereits Mitte Dezember die Slowakei angekündigt. Nach Mitteilung von Außenminister Rastislav Káčer bereitete sich damals eine ukrainische Delegation auf eine Reise in die Slowakei vor, um gemeinsam mit slowakischen und US-amerikanischen Spezialisten die Übergabe der Flugzeuge vorzubereiten. „Ich bin optimistisch“, sagte Káčer, „dass die Flugzeuge bald in der Ukraine erscheinen werden“. Masala erklärt jetzt nach der Entscheidung, Schützenpanzer zu liefern: „In zwei Monaten reden wir möglicherweise über Kampfflugzeuge“. Noch ein Stück weiter geht der ukrainische Vize-Außenminister Andrij Melnyk, der während seiner Amtszeit als Botschafter in Deutschland mit der Forderung vorgeprescht war, schwere Waffen zu liefern. Melnyk wünscht nun neben Kampfflugzeugen auch „Kampfdrohnen, Kriegsschiffe, U-Boote, ballistische Raketen“ – und zwar „schon morgen“.

Die Rückeroberung der Krim hat die ukrainische Regierung bereits rund ein Jahr vor dem russischen Überfall zu planen begonnen. So hat Präsident Wolodymyr Selenskyj am 24. März 2021 eine Strategie per Dekret verbindlich gemacht, die zuvor vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine erarbeitet worden war und die „De-Okkupation und Reintegration“ der Krim vorsieht. Dazu seien eine Reihe verschiedenster Maßnahmen auf den Feldern von Politik, Diplomatie und Wirtschaft notwendig, aber auch militärische Schritte, hieß es. Versucht die Ukraine tatsächlich, die Krim auf militärischem Wege zurückzuerobern, dann könnte sie auf diese Pläne zurückgreifen. Im Rahmen der „De-Okkupation“ müssten unter anderem, das fordert die Krim-Beauftragte der ukrainischen Regierung, Tamila Taschewa, die 800.000 Russen, die seit 2014 auf die Krim umgezogen seien, zwangsweise vertrieben werden.

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Ukrainischer Botschafter in London sagt, dass Kiew für den Westen kämpft

Vadim Pristaiko war unter anderem ukrainischer Botschafter in Kanada und ukrainischer Außenminister, er ist also ein erfahrener Mann. Seit 2020 ist er ukrainischer Botschafter in Großbritannien und in dieser Funktion hat er der Newsweek ein Interview gegeben, in dem einige überraschend ehrliche Aussagen zu lesen sind.

Die Formulierung Wir verlieren links und rechts Menschen“ bedeutet auf Russisch, dass die Verluste der Ukraine gigantisch sind. Die russische Formulierung „nach links und recht“ („на лево и на право“) bedeutet auf Russisch ungefähr „sehr viel“ und auch „sinnlos“. Wenn jemand zum Beispiel sein Geld „nach links und rechts“ ausgibt, würde man auf Deutsch sagen, dass er es zum Fenster rauswirft.

Dass die ukrainische Regierung Russland als ihren Erzfeind ansieht, ist seit Jahren bekannt. Eine „einzigartige Chance“ für den Westen wäre das aber nur, wenn auch der Westen Russland als seinen Erzfeind ansieht, wovon Pristaiko auszugehen scheint und was man den Aussagen westlicher Politiker allenthalben entnehmen kann.

Andererseits war der ukrainische Verteidigungsminister gerade sehr ehrlich. Er sagte in einem Fernsehinterview wörtlich:

„Wir führen heute eine Mission der NATO aus, ohne dass sie ihr Blut verlieren, sondern mit dem Verlust unseres Blutes. Also müssen sie uns Waffen schicken“

Geht es noch deutlicher?

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Deutsche Medien und die „10 Regeln der Kriegspropaganda“

Wer die Medienberichte zur Ukraine verfolgt, der stellt, dass die angeblich freien, objektiven und kritischen deutschen Medien Kriegspropaganda betreiben, denn sie folgen exakt den berühmten 10 Regeln der Kriegspropaganda aus dem Lehrbuch.

Der Westen hätte, wenn er den Krieg nicht gewollt hätte, nur zustimmen brauchen, dass die Ukraine ein neutrales Land bleibt und nicht in die NATO kommt. Dann wäre der Krieg, der inzwischen sicher mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet hat, verhindert worden.

Der grosse Crash des weissen Mannes

Jürg Altwegg,, einer der letzten grossartigen Auslandjournalisten der Schweiz, hat den französischen Historiker Emmanuel Todd zum Ukraine-Krieg interviewt.

Der sagt, was  bei uns viele geahnt haben, die USA seien im Niedergang, Grossbritannien habe sich mit dem Brexit selbst zerstört und Frankreich sei unbedeutend geworden.

Die USA würden nun mit Hilfe der NATO auch Deutschland wieder zu ihrem Protektorat machen, aber Russland sei nicht zu besiegen. Russland gehe es viel besser, als es bei uns beschrieben werde.

Todd: „Nicht Russland, Amerika steckt in einer Krise.“

Zuerst stellt sich mir die Frage, warum dies viele IP-Leser anders sehen. Klar, seit zehn Monaten trommeln, angeführt von der „Neue Zürcher Zeitung“, die Schweizer Medien, in Unkenntnis von Geschichte und Geopolitik, auf die Russen ein.

Was tut die nicht mehr ganz neutrale Schweiz?

Sie erklärt sich dem Westen zugehörig, klammert sich an die untergehenden Staaten und versäumt ihre Chance, durch eine gelebte Neutralität allen zu dienen. Den alten wie den neuen Mächten.

In diesem Jahrhundert, das sind nur noch 78 Jahre, wird das grosse Spiel gelaufen sein. Eines ist klar:

Wir können mit dem Westen zusammen ärmer werden oder untergehen, wie jetzt schon die Briten, oder wir bleiben unabhängig, haben offene Türen für alle.

Nur ein Optimist kann glauben, dass wir es schaffen.

Nato – Vom Verteidigungsbündnis zum Angriffspakt

Am 25. März 2021 führten die US-amerikanische «University South Florida» in Tampa Florida und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine gut einstündige Online-Konferenz durch. Die Dozenten und Studierenden hatten Gelegenheit, Stoltenberg Fragen zu stellen, Stoltenberg war bereit zu antworten. Dabei erklärte Stoltenberg Folgendes (ab Minute 24): Früher war es einfach, es herrschte entweder Friede oder Krieg. Deshalb steht in Artikel 5 des Gründungsvertrages, dass die NATO bei bewaffneten Angriffen reagieren muss. Heute ist das ganz anders: Es gibt die Desinformation, die Cyber-Attacken, den hybriden Krieg. Deshalb muss die NATO den Artikel 5 umformulieren: Die NATO soll auch reagieren dürfen auf solche, also nicht bewaffnete Angriffe im ursprünglichen Sinn des Wortes. Und Jens Stoltenberg legte auch Gewicht darauf, dass die NATO nicht nur ein militärisches Bündnis sei, sondern vor allem auch ein politisches.

Mit diesem neuen, von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg propagierten Verständnis des «bewaffneten Angriffs» gibt sich die NATO den Freipass, ein anderes Land – konkret also vor allem Russland oder China – auch schon präventiv anzugreifen. Denn Desinformation, Cyber-Attacken und hybrider Krieg, das alles existiert bereits, seit Jahren und in allen Richtungen. Und klar dabei ist nichts: Wenn etwa – supponiert – ein Mitglied des israelischen Geheimdienstes Mossad aus einem Hotel in Moskau das IT-System des Schweizer Technologie-Konzerns RUAG hackt, dann kann das problemlos als russische Cyber-Attacke «identifiziert» werden.

Universität für Haltungsjournalismus

Für ein geplantes Buch analysiert der renommierte Journalist Patrik Baab die Hintergründe des Ukraine-Krieges. Was liegt da näher, als sich ein Bild von der Realität zu machen? Ein Jahr nach seinem Besuch der Westukraine fuhr er im Frühherbst 2022 in den östlichen Donbass, den die ukrainische Armee seit 2014 bombardiert. Doch wer der westlichen Propaganda Paroli bietet, braucht ein schnelles Pferd: Ein medialer Shitstorm, gespickt mit Halbwahrheiten und Verleumdungen, brach über ihn herein; zwei Hochschulen verboten ihm die Lehre — und Baab zieht vors Gericht.

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Die EU zahlt: Waffenlieferungen an Kiew sind für die USA ein „Bombengeschäft“

Im Netz gehen seit einigen Tagen Posts herum, die behaupten, dass die USA der Ukraine die gelieferten Waffen nicht schenken, sondern sie nur als Leihgaben liefern, und dass die EU am Ende die Rechnung zahlen muss. Das klingt für viele unglaublich, es ist aber tatsächlich so. Also schauen wir uns an, wie der Trick funktioniert. Übrigens ist der Trick keineswegs neu, wie wir auch sehen werden.

Das Geld, dass die Ukraine braucht, um diese Kredite zu bedienen, kam von EU, entweder in Form von eigenen Krediten oder sogar in Form von Wirtschaftshilfe, die die Ukraine nicht zurückzahlen muss. Außerdem bekam die Ukraine Geld vom IWF, das allerdings an strenge Bedingungen geknüpft war. Dabei ging es um die „Liberalisierung“ der ukrainischen Wirtschaft, was in erster Linie Privatisierungen – also den Ausverkauf des ukrainischen Tafelsilbers, wie Schwarzerde oder Förderrechte – bedeutete. Und von den Privatisierungen haben in erster Linie wieder US-Konzerne profitiert.

Das Prinzip ist also sehr einfach. Seit dem Maidan gilt in Sachen Ukraine: Die USA geben Garantien ab, die US-Konzerne verdienen und die EU bezahlt die Rechnung.

„Gesetz zur Stärkung der Befugnis des Präsidenten, Vereinbarungen mit der Regierung der Ukraine zu treffen, um dieser Regierung Verteidigungsgüter zu leihen oder zu vermieten, um die Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion zu schützen, und für andere Zwecke“

Die USA haben der Ukraine nach dem Maidan kein eigenes Geld überwiesen, sie haben bestenfalls Bankgarantien vergeben. Das bedeutet, dass die USA keinen Cent bezahlen müssen, solange die Ukraine die Kredite, die sie von Banken auf Grundlage der US-Garantien bekommen hat, bedienen kann.

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Cleaning My Monitors…

“The Bradley infantry fighting vehicle is the exact type of vehicle the Ukrainians need,” said Mick Mulroy, former deputy assistant secretary of defense and ABC News contributor. “There are many available, they are relatively easy to learn to operate effectively.” While the Bradley does not offer the same protection as a tank, it can still be used to take out Russian tanks and armored personnel carriers, according to Mulroy.

No, really, do they still think in Pentagon that Bradley with its 25-mm Bushmaster and two obsolete BGM-71 TOW ATGMs has a chance on the modern battlefield against something like T-72B3(M), let alone T-90M? These are the tanks which now dominate the battlefield in 404 and that is not even all of the story.”

Einschub. So bereiten sich die Russen bereits auf die Lieferung dieser Fahrzeuge vor:

Get that Bradley! – how to destroy an American infantry fighting vehicle. Practical guide.

Is there an ATGM or a high-explosive fragmentation projectile for RPG7? Use them on those parts of the body that are not covered with dynamic protection! A PG-7VR tandem shot or a Kornet ATGM salvo will do the trick.

Do you know which roads the BMP will take? Undermine them! “Bradley” are vulnerable to mines and land mines – the fuel tank is located almost on the bottom of the car.

Can you fire at the BMP from behind or from above with ATGMs or hand grenade launchers? Act – in these parts the machine is vulnerable.

The side armor does not protect the infantry fighting vehicle from bullets of a 14.5-mm heavy machine gun of the Vladimir KPVT type with a BS-41 cartridge! Is there a similar machine gun and ammunition? Shoot!

Is it possible to call an airstrike? Don’t take risks, call the “birds” – an air bomb in any area of the BMP is guaranteed to destroy the Bradley.

Well, one doesn’t have to be a professional tank officer to recognize what these Bradleys will face. But then again, Bradley is a cover story for Pentagon, because the larger issue, of course, was a discussion on the delivery of M1 Abrams tanks to 404. 

As WaPo explained, there are some “minor” technical issues for Abrams tanks because they weight in excess of 55 tons, consume enormous amounts of fuel and are prone to… well, how to put it politely–breaking down. Obviously, as is natural for US media and Pentagon, they explained that those tanks are also extremely complex and require a very specialized technical service. In other words, Ukies are on a lower development level to handle such an amazing equipment;)) Hey, I am just quoting here, alright? Translating into normal human language it means M1 Abrams is not designed to fight a serious enemy and the US will rather blame 100% guaranteed failure of Bradleys on their improper use by Kiev Regime, than see M1 Abrams burning on the battlefield in industrial quantities, especially with those pesky Russian Air Force capable to attack them beyond whatever the feeble air defense they may have.

Investigating the Nord Stream Pipeline Sabotage

In recent weeks, Nord Stream AG, which is majority-owned by a Kremlin-controlled company, has begun pricing out the cost to repair the pipe and restore gas flow, according to a person briefed on the work who spoke on condition of anonymity because he was not authorized to speak about it publicly. One repair estimate starts at about $500 million, the person said. Consultants for Russia are also studying how long the damaged pipes can withstand saltwater exposure. The inquiries raise the question of why, if Russia bombed its own pipelines, it would begin the expensive work of repairing them.

Mission erfolgreich: US-Rüstungsexporte in NATO-Staaten haben sich 2022 verdoppelt

Seit Jahren ist es ein zentrales Ziel der US-Politik, die Rüstungsexporte nach Europa zu erhöhen. Das Jahr 2022 war daher für die USA ein Jahr zum Feiern, denn die US-Rüstungsexporte in die NATO-Staaten haben sich in dem Jahr verdoppelt.

Es ging beim Zwei-Prozent-Ziel der NATO nie darum, die Verteidigungsbereitschaft zu erhöhen, denn dann wäre es ausreichend, erst einmal die sinnlose Verschwendung zu beenden, die in den meisten westlichen Verteidigungsministerien herrscht. Aber die Verschwendung ist gewollt, denn von der Verschwendung profitieren die Rüstungskonzerne, die die Gelder abgreifen.

Damit die Motivation der US-Abgeordneten, für die Milliarden-Pakete für die Ukraine zu stimmen, erhalten bleibt, verdienen sie kräftig mit. So hat ein US-Portal in einem aktuellen Artikel aufgezeigt, welche US-Abgeordneten – vor allem von den US-Demokraten – wie viel Geld an ihren Aktienpaketen verdienen, die sie von US-Rüstungskonzernen halten. Die US-Abgeordneten wissen eben, wie man sein Mandat zu Geld macht, die meisten von ihnen beenden ihre Karriere als steinreiche Leute.

Dass der NATO-Generalsekretär gerade gefordert hat, das Zwei-Prozent-Ziel der NATO sollte künftig als Untergrenze für die Verteidigungsbudgets der NATO-Staaten gelten, rundet das Bild ab.

Was die Flucht der NATO aus Afghanistan mit dem Ukraine-Konflikt zu tun hat

„Die Entscheidung von US-Präsident Joe Biden, die US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen, hat es Washington erleichtert, Kiew zu helfen, da die USA sonst durch russische Aktionen in der Region verwundbar wären. Diese Ansicht vertrat Jake Sullivan, Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten, in einem Interview mit dem außenpolitischen Kolumnisten der Washington Post, David Ignatius, das am Mittwoch in Auszügen veröffentlicht wurde.

„Wenn wir noch in Afghanistan kämpfen würden, wäre das ein hervorragendes Ziel für Russland“, so Sullivan.“”

Übrigens zeigten die Ereignisse damals sehr deutlich, dass die NATO-Staaten für die USA nur Vasallen sind, die man nicht zu Rate ziehen muss. Die Biden-Regierung hat ihre Entscheidung getroffen, ohne die NATO-„Partner“ zu konsultieren. Die NATO-Staaten durften die US-Entscheidung zum Abzug aus Afghanistan danach nur noch abnicken, denn eine andere Wahl hatten sie nicht.

„Mehr als zwei Billionen Dollar wurden in Afghanistan ausgegeben. Forscher der Brown University haben errechnet, dass es sich dabei um 300 Millionen Dollar pro Tag über 20 Jahre handelt. Ja, das amerikanische Volk muss das hören: 300 Millionen Dollar pro Tag für zwei Jahrzehnte. Wenn wir die Zahl von einer Billion Dollar nehmen, die von vielen genannt wird, sind das immer noch 150 Millionen Dollar pro Tag für zwei Jahrzehnte“

Wo all das Geld hingegangen ist, weiß niemand. Die Korruption im Pentagon ist offenbar beispiellos und das konnte man in Afghanistan deutlich sehen. Irgendwer hat sich an dem Krieg gehörig die Taschen vollgemacht, aber jeder Versuch, das aufzuklären, wird in den USA behindert. Unter von der miserablen Buchführung im Pentagon, das beim letzten Audit 61 Prozent seiner Aktiva nicht auffinden konnte. Das ist kein Scherz

Unbestritten ist: Um die aktuelle Unterstützung der Ukraine möglich zu machen, musste der Afghanistan-Einsatz beendet werden. Zwei so teure Konflikte gleichzeitig können sich die USA und die NATO nicht leisten. Von der möglichen militärischen Gefahr für die US- und NATO-Truppen in Afghanistan im Falle einer russischen Unterstützung der Taliban im Gegenzug für die Unterstützung der Ukraine durch die NATO gar nicht zu reden.

Das sind Fakten, die Frage ist nur, ob es ein Zufall war, dass der Afghanistan-Krieg nur ein halbes Jahr vor der Eskalation in der Ukraine beendet wurde, oder ob die Biden-Regierung die Eskalation in der Ukraine geplant hatte und Afghanistan daher so überstürzt verlassen musste.

Deutsche Panzer an die Ostfront!

Scholz hat nichts gegen die Lieferung jeder Art von Waffen für den Krieg gegen Russland, er will nur nicht der erste sein, der das tut. Daher hat der französische Präsident Macron Scholz am Mittwoch den Gefallen getan, die Lieferung älterer französischer Spähpanzer vom Typ AMX-10 RC zu verkünden. Auch die USA haben kurz darauf die Lieferung von Bradley-Schützenpanzern an Kiew genehmigt. Daraufhin war für Scholz der Weg frei, am Freitag nach einem Telefonat mit US-Präsident Biden ebenfalls die Lieferung von Marder-Schützenpanzern an Kiew freizugeben.

Damit ist bereits klar, dass Scholz auch die Lieferung von Leopard-Panzern gestatten wird, sobald der erste NATO-Staat beginnt, Kampfpanzer westlicher Bauart an Kiew zu liefern. Dabei handelt es sich also nur um eine Frage der Zeit.”

Im Klartext bedeutet das, dass die deutsche Regierung bewusst volles Risiko fährt und sich de facto an dem Krieg gegen Russland beteiligt hat. Da sind die Lieferungen von Panzern gegen Russland nur konsequent.

Ob das allerdings eine gute Idee ist, steht auf einem anderen Blatt.

Geopolitische Wochenschau 01/23

Wie die russische Wahleinmischung erfunden wurde

Eine der beherrschenden Geschichten der letzten Jahre war die angebliche russische Einmischung in US-Wahlen. Nun bestätigen die Twitter-Files, dass die Geschichte frei erfunden war und erzählen, wie das abgelaufen ist.

Auch wenn die „Qualitätsmedien“ es verschweigen oder anders darstellen, ist längst bekannt, dass es die russische Wahleinmischung (oder auch nur einen russischen Versuch, sich einzumischen) nie gegeben hat.

Nun bestätigen das auch die Twitter-Files, die nebenbei ein weiteres Mal zeigen, wie der sogenannte „Deep State“ gegen den eigenen Präsidenten Trump gearbeitet hat. 2016 gab es keine russische Wahleinmischung, aber das FBI hat trotzdem eine 80 Mann starke Abteilung gegründet, die die US-Wahlen schützen sollte. Diese Abteilung hat dann de facto gegen den eigenen Präsidenten Trump und für seinen Herausforderer Biden gearbeitet, wie wir bereits aus früheren Veröffentlichungen der Twitter-Files wissen.

Die neueste Veröffentlichung der Twitter-Files ist vor allem deshalb interessant, weil sie zeigt, dass Twitter im Oktober 2017 zunächst noch ehrlich nach Hinweisen auf eine russische Wahleinmischung gesucht, aber nichts gefunden hat. Dann ging alles ganz schnell, denn Senatoren der US-Demokraten machten Druck auf Twitter und gaben zusätzlich (unwahre) Informationen an die ihnen treu ergebene Presse weiter, um Twitter auch öffentlich unter Druck zu setzen.

Das hat gewirkt, denn es dauerte nur wenige Tage, bis bei Twitter intern entschieden wurde, auch unverdächtige Accounts als verdächtig einzustufen und den Medien (und den US-Demokraten im amerikanischen Parlament) tausende angeblich russischer Accounts zu präsentieren, die sich angeblich in die Wahl eingemischt haben.

Heute belegen die Twitter-Files, dass das alles gelogen und de facto frei erfunden war. Aber die „Qualitätsmedien“ finden nicht, dass Sie und ich davon erfahren sollten. Dabei zeigt das ein weiteres Mal, dass es durchaus eine massive Einmischung in die US-Wahlen 2020 gegeben hat, allerdings nicht aus Russland, sondern aus dem bürokratischen Apparat in Washington und von Seiten der US-Geheimdienste.

⭐️
„2022 wird als das Jahr der ‚De-Westernisierung‘ in die Geschichte eingehen“

Westliche Medien halten für ihr Publikum die Illusion aufrecht, der Westen wäre der Nabel der Welt und verschweigen, dass der US-geführte Westen international immer mehr an Bedeutung verliert.

Die globale Wichtigkeit des Jahres 2022 wurde bisher grob unterschätzt. Seine Wichtigkeit für die Weltgeschichte übersteigt bei weitem die des Jahres 2001, als die Anschläge vom 11. September stattfanden, und die des Jahres 2008, als die globale Finanzkrise ausbrach.

Stattdessen ist das Jahr 2022 vielleicht mit dem Jahr 1991 vergleichbar, als der Kalte Krieg endete. Wenn es ein Schlüsselwort gibt, dann ist es „De-Westernisierung“.

Dabei geht es nicht nur um den radikalen Versuch Russlands, die von den USA dominierte internationale Ordnung durch den Einsatz militärischer Gewalt zu durchbrechen. Es geht auch um die nicht-westlichen Länder, die auf der Suche nach einer unabhängigeren Position in beispielloser Weise gegen die etablierte Ordnung aufbegehren.

Westliche Medien neigen dazu, sich auf das G2-Szenario des Wettbewerbs zwischen den USA und China zu konzentrieren, während die Welt ein zweigleisiges Szenario der westlichen Hegemonie gegen eine de-westernisierte und unabhängigere Entwicklung präsentiert.

Der Westen kann diesen Trend nicht aufhalten. Die USA haben die Welt in den großen Krisen des vergangenen Jahrhunderts angeführt, aber ihre Führungsrolle hat im Zuge der Covid-19-Pandemie und des Krieges in der Ukraine an Überzeugungskraft verloren.

Diese De-Westernisierung erstreckt sich auch auf eine zunehmende De-Dollarisierung des Welthandels, da sich die Länder vom US-Dollar abwenden, sowie auf eine „De-Amerikanisierung“ der Technologie.

Insgesamt bietet die nicht-westliche Welt ein Bild, wie man es noch nie gesehen hat. Ihre Antwort auf die westliche Hegemonie besteht nicht unbedingt in Konfrontation, Konflikten oder dem Beharren auf Kontrolle und Gleichgewicht.

Stattdessen schütteln sie einfach die westliche Kontrolle ab, indem sie ihre nationalen Interessen zunehmend in den strategischen Mittelpunkt stellen. Eine demokratischere Form der internationalen Politik und gegenseitiger Respekt sind ihre Hauptforderungen.

Tatort Ostsee

Drei Monate nach den Anschlägen auf die Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2 weisen zum ersten Mal Mitarbeiter westlicher Regierungen die Behauptung, Russland könne für den Sabotageakt verantwortlich sein, öffentlich zurück. Schon kurz vor den Weihachtsfeiertagen hatte die Washington Post berichtet, „zahlreiche“ Regierungsmitarbeiter vermuteten „privat“, Moskau habe mit den Anschlägen nichts zu tun. Die Zeitung zitierte einen Beamten aus Europa mit der Einschätzung, es gebe „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ keinerlei Hinweis auf eine russische Täterschaft. Diese Einschätzung gründe sich, hieß es, auf Gespräche mit 23 Quellen aus Diplomatie und Geheimdiensten. Ein Beamter aus Westeuropa wird sogar mit der Aussage zitiert: „Die Überlegung, dass Russland es war, hat für mich nie Sinn ergeben.“ Wie die Washington Post berichtet, beruht die jetzt bekannt werdende Skepsis nicht bloß darauf, dass an den Tatorten keinerlei Hinweise auf russische Täter gefunden worden seien, sondern auch darauf, dass die gewöhnlich umfassende US-Spionage beim Abhören russischer Stellen bis heute keinerlei Hinweise auf eine Mitwisserschaft aufgespürt habe. Das sei recht ungewöhnlich.

Erschwert wird die Angelegenheit durch die exzessive Geheimhaltungspraxis Schwedens, dessen Behörden laut Berichten nicht einmal die verbündeten NATO-Staaten über Resultate ihrer Ermittlungen informieren. Zu den Rätseln um die Anschläge auf die Pipelines gehört nicht zuletzt, woher die beiden großen Schiffe kamen, die laut Recherchen des Magazins Wired in den Tagen unmittelbar vor den Anschlägen nicht weit von den Tatorten kreuzten und dabei ihre Transponder ausgeschaltet hatten. Bemerkenswert ist, dass noch niemand Belege für die Behauptung präsentiert hat, es seien russische Schiffe gewesen; die Größe der Schiffe und die Dichte der NATO-Aufklärung in der Ostsee lässt Unkenntnis über das maritime Geschehen unweit der strategisch wichtigen Insel Bornholm als nicht besonders wahrscheinlich erscheinen. Bekannt ist freilich, dass sich Kriegsschiffe der schwedischen Marine kurz vor dem Tatzeitpunkt gleichfalls in der Nähe der Tatorte aufgehalten hatten; die schwedische Marine hat dies sogar eingeräumt und als Ursache nicht näher bestimmte Maßnahmen der Seeraumüberwachung angegeben. Ob dabei gewöhnlich die Transponder ausgeschaltet werden, ist nicht bekannt.

⭐️⭐️
Das Minsker Abkommen sollte es Kiew ermöglichen, „Zeit zu gewinnen“

Das Minsker Abkommen ist 2015 angeblich geschlossen worden, um einen Frieden im Donbass zu erreichen. Der Westen hat Russland danach acht Jahre lang vorgeworfen, dass Russland das Abkommen nicht umsetzt und erklärt dass die Russland-Sanktionen daher nicht aufgehoben werden können. Heute wird im Westen offen zugegeben, dass das alles gelogen war.

Der Westen wollte das Minsker Abkommen nie umsetzen

Der ehemalige ukrainische Präsident Poroschenko hat schon im Sommer offen gesagt, dass er nie vorhatte, das Minsker Abkommen umzusetzen, sondern dass das Abkommen der Ukraine nur Zeit für die Aufrüstung geben sollte. Und er fügte hinzu, dass das Abkommen seine Aufgabe aus dieser Warte erfüllt habe. Niemand habe vorgehabt, das Abkommen umzusetzen.”

Nun hat auch der französische Präsident Hollande, der das Abkommen damals neben Bundeskanzlerin Merkel und dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko mit den Donbass-Rebellen und dem russischen Präsidenten Putin ausgehandelt hat, in einem Interview mit ukrainischen Medien offen gesagt, dass das Minsker Abkommen Kiew nur Zeit für die Vorbereitung eines großen Krieges mit Russland geben sollte. Damit bestätigen die westliche Beteiligten das, was acht Jahre lang als russische Propaganda diskreditiert wurde, nämlich dass es dem Westen und der Ukraine beim Minsker Abkommen nie um einen Frieden im Donbass gegangen ist, sondern darum, die Ukraine für einen Krieg gegen Russland aufzurüsten.

Für zukünftige Verhandlungen zwischen Russland und dem Westen ist das eine schlechte Nachricht, denn die russische Regierung wurde in den letzten Jahren vom Westen so oft dreist belogen und betrogen, dass Moskau dem Westen kein Wort mehr glaubt. Es macht Verhandlungen aber praktisch unmöglich, wenn eine Seite jedes Vertrauen in die Versprechen der anderen Seite verloren hat, weil die so viele Versprechen und Verträge gebrochen hat.

Was ich besonders faszinierend finde, ist, wie gründlich westliche Medien den Skandal, dass alle westlichen Teilnehmer an den Verhandlungen inzwischen offen sagen, dass es beim Minsker Abkommen nicht um Frieden, sondern um die Vorbereitung eines Krieges gegen Russland ging, verschweigen. Merkel hat ihre Aussage zwar in einem Interview mit der „Zeit“ gemacht, aber eigene Artikel war die Merkels Aussage deutschen Medien nicht wert. Gleiches gilt für Hollandes Aussage, die in der Ukraine immerhin auf Englisch veröffentlicht wurde.

Außerhalb der westlichen Medienblase haben die Aussagen von Merkel und nun von Hollande hingegen Schlagzeilen gemacht und Aufmerksamkeit erregt und in vielen nicht-westlichen Hauptstädten wird man sich fragen, ob es überhaupt noch Sinn macht, mit dem Westen Verträge abzuschließen, wenn der Westen schon bei der Unterschrift beschließt, dass er sie nie umsetzen, sondern brechen wird.

Making sense of NATO strikes against Russia

The war is already going on, the Russians are already fighting along a very long frontline, the Russian Aerospace Forces are already striking targets over the entire Ukraine, so what is there more to provoke/trigger?

I submit that there is only one thing which the Russians have not done yet, and that is the fullscale combined arms operation the Russian General Staff is obviously preparing.  And since this major offensive is almost certain to happen, the only thing which such NATO strikes could affect is the timing of the attack.  And since there is no way that these NATO (pinprick) strikes could delay the Russian offensive, their only possibly goal would be to make it happen sooner.

Why would NATO want the Russian offensive sooner rather than later?  In all its other actions, the AngloZionists have tried to draw out this war for as long as possible, so why would they want to make the Russians attack sooner rather than later?

Because the Russian General Staff is waiting for all the “ducks to be lined” up before attacking.  Thus by trying to force the Russians into a premature attack date, NATO is, very logically, trying to prevent all the said “ducks” to be “lined up”.  In other words, NATO is trying to force the hand of the Russian General Staff by increasing the pressure on the Kremlin to “finally take action”.

Trying to force your enemy into a premature attack makes perfect military sense (as would any effort to seize the initiative and impose your tempo on your enemy).

As for forcing Russia to attack in suboptimal conditions, that won’t happen.  Neither Putin, nor Shoigu, nor Gerasimov nor Surovikin are the types who will respond to hysterics with “for optics only” actions (just look at their faces, I mean it!). And this also goes for the entire General Staff.

Moment mal! Was hat Merkel getan?

Selbst wenn Merkel nicht Komplizin dieses grande feuille politischer Fata Morgana und Täuschung gewesen wäre, sollte sie für ihre Ehrlichkeit gelobt werden. Andernfalls könnten wir ihr ehrliches Eingeständnis, dass sie an der großen Täuschung des Minsker Abkommens beteiligt war, die die Welt in einen Konflikt gewaltigen Ausmaßes geführt hat, dessen Ergebnis und Folgen die Welt heute noch nicht einmal in Umrissen erkennen und der in seiner ungünstigeren Variante ihre völlige Zerstörung (d. h. die Zerstörung der Welt) bedeuten kann, lediglich als mildernde Umstände für „die Merkel vor dem politischen Gerichtshof der Geschichte“ anerkennen. Das Problem ist sicherlich viel tiefgreifender als das. Merkel hat kürzlich, scheinbar völlig unprovoziert, die gut versteckte Wahrheit enthüllt, dass die Minsker Vereinbarungen mit Russland über die Ukraine, die vor sieben Jahren mit den Präsidenten der beiden Länder, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, Merkel und dem damaligen französischen Präsidenten Francois Hollande im Rahmen des Normandie-Formats unterzeichnet wurden, nur ein trügerischer politischer Trick waren.

Merkel, Poroschenko, Hollande, den Merkel an der ‚politisch klapprigen‘ Hand führte, als wäre er ihr politisches Schoßhündchen vor den Augen Putins, führten eine Geheimoperation durch und täuschten alle. Auf diese Weise haben sie sich eine lange Periode eines Pseudo-Waffenstillstands“ verschafft, um die Ukraine vorzubereiten. Nach Merkels Eingeständnis hat niemand mehr das Recht, Russland die Schuld an den Ereignissen zu geben. Noch schlimmer ist, dass die Minsker Vereinbarungen und ihre großen Heuchler mit all ihren Täuschungsmanövern keine Ausnahme darstellen, sondern für den kollektiven Westen die Regel sind.

“Die versteckte Agenda hinter dem Minsker Abkommen macht die Glaubwürdigkeit des kollektiven Westens zusätzlich zunichte“ – so das Fazit der chinesischen Global Times. Merkels Eingeständnis beweist, dass einige Länder des kollektiven Westens, insbesondere die USA, ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen. Sie brechen Verträge, sie brechen ihre eigenen Worte mit äußerster herablassender Leichtfertigkeit. Sie halten jede Vereinbarung nur dann für sinnvoll, wenn sie darin eine Chance sehen, ihre eigenen egoistischen Interessen zu fördern. Andernfalls sind Washington DC und ihre Vasallen immer bereit, „ihre Verpflichtungen nicht zu erfüllen“.

Man muss sich fragen, warum der kollektive Westen dies immer wieder tut? Was soll der Rest der anständigen Welt tun und wie sollen wir nach diesem Eingeständnis von Merkel weitermachen? Sollen wir in Zukunft Abkommen und Geschäfte mit dem kollektiven Westen abschließen? Heißt das, dass es keinen Frieden in der Welt geben wird, solange eine Großmacht in eine totale Niederlage getrieben wird? Was ist in Merkel gefahren, dass sie diese wertvollen Details verraten hat? Das werden wir in Merkels Memoiren noch herausfinden.

Der “Master of the Globe” bringt uns seine Atombomben

Als die Vereinigten Staaten die einzige Hypermacht war und sich die Welt um sie drehte, nannten die Vereinigten Staaten ihre besten Transportflugzeuge die “Masters of the Globe”. Sie benutzen sie jetzt, um Atombombenvorräte auf der ganzen Welt aufzubauen, was gegen den Atomwaffensperrvertrag verstößt.

We Must Stop Funding Ukraine in its Ethnic Cleansing

After months in Ukraine training soldiers, Ret Col Andrew Milburn of @TheMozartGroup mercenary firm gets sauced on camera & spills the beans:

Ukraine is a “corrupt, fucked-up society” run by “fucked-up people”

Ukrainian soldiers “kill dudes who surrendered,” commit “atrocities”

⭐️⭐️⭐️
Vladimir Putin Press Conference – December 22 2022 – English Subtitles

Primärquelle!

„Russland hat rechtlich die Möglichkeit, die staatliche Anerkennung der BRD zu verweigern“

Angesichts der Art und Weise, wie sich der Westen gegenüber Russland verhält, hat Russland jedes Recht, genauso zu antworten. Zum Beispiel durch die Weigerung, den „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“ von 1990, besser bekannt als Zwei-Plus-Vier-Vertrag, anzuerkennen, der in fast allen seinen Bestimmungen verletzt wird.

Diese – bisher rein hypothetische – Möglichkeit wurde von Moderator Wladimir Solowjew und dem deutschen Politikwissenschaftler Alexander Sosnowski in der Sendung Full Contact auf Radio Vesti FM und der Plattform Smotrim diskutiert. Sosnowski zählte mehrere Klauseln des Vertrages auf, gegen die das vereinigte Deutschland (die BRD, in der die DDR aufgegangen ist) eindeutig verstößt.

„Zum Beispiel Artikel 2, dass die BRD ihre Waffen niemals dazu verwenden wird, Kriege zu führen oder sich daran zu beteiligen. Jetzt sehen wir, dass Deutschland durch die Lieferung von Waffen und die Ausbildung des ukrainischen Militärs faktisch auf der Seite der Ukraine an dem Konflikt teilnimmt, auch wenn es sagt, dass es das nicht tut“, stellt Sosnowski fest.

Eine weitere Klausel, gegen die Deutschland eindeutig verstößt, ist die Verpflichtung, niemals atomare, biologische oder chemische Waffen herzustellen, zu besitzen oder einzusetzen. Tatsächlich, so der deutsche Politikwissenschaftler, „sehen wir das genaue Gegenteil.“

Er erklärt, welche Begründung einige deutsche Politiker benutzen, um die Präsenz der US-Atomwaffenbasis in der BRD zu erklären.

Er verweist auch auf eine weitere Klausel des „Zwei-Plus-Vier-Vertrags“, wonach sich das vereinigte Deutschland verpflichtet hat, keine militärischen Verbände anderer Länder auf seinem Territorium zu haben, wenn die UdSSR ihre militärischen Verbände zurückzieht.

Solowjew fragte, ob dieses Dokument Sanktionen für den Fall einer Verletzung des Vertrags vorsieht und ob es in einem solchen Fall gekündigt werden kann. Sosnowski antwortete, dass darin keine Sanktionen vorgesehen sind. Nach dem allgemein anerkannten Völkerrecht kann ein nicht eingehaltenes Abkommen jedoch gekündigt werden.

Deutschland verstößt mit der nuklearen Teilhabe der NATO permanent gegen den Zwei-Plus-Vier-Vertrag. Und mit seiner Beteiligung an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien hat Deutschland noch gegen mindestens einen weiteren Artikel des Zwei-Plus-Vier-Vertrags verstoßen.