Geopolitische Wochenschau 22/23

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Weiterentwicklung der Armee: Bundesrat zieht positive Bilanz

Die Weiterentwicklung der Armee (WEA) hat sich bewährt. Das Ziel der Armee, sich modern und flexibel auf die Zukunft auszurichten, wurde mehrheitlich erreicht. Dies ist das Ergebnis des Schlussberichtes zur Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee, den der Bundesrat in seiner Sitzung vom 2. Juni 2023 gutgeheissen und ans Parlament überwiesen hat. Der Bericht legt zudem dar, wie sich die Fähigkeiten der Armee in Zukunft entwickeln sollen und wie sie den weiterhin bestehenden Herausforderungen in den Bereichen Ausrüstung und Alimentierung begegnen will.

So holt die NZZ die Anti-Russland-Argumente auch bei den Neocons in den USA

Die NZZ hat in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, 31. Mai 2023, einen ganzseitigen Artikel des prominenten US-amerikanischen Neocons-Politologen Eliot A. Cohen publiziert. Cohen plädiert darin nicht nur gegen Verhandlungen mit Russland und für einen Sieg der Ukraine mit Waffen, sondern vor allem für eine möglichst blutige Niederlage Russlands – ohne Opfer auf Seite der US-Soldaten notabene. – Eine Medienkritik.

Es ist einfach grauenhaft. Erneut hat die Neue Zürcher Zeitung NZZ einen Autor gefunden und seitengroß zu Wort kommen lassen, der nichts Anderes tut, als Russenhass zu verbreiten. Eliot A. Cohens Forderung ist, dass es nicht genügt, wenn die Ukraine der Sieger im gegenwärtigen Krieg ist. Viel wichtiger sei es, dass Russland der totale Verlierer sein werde. Und da stehen dann so Sätze wie diese: «Die Ukraine muss bei ihren bevorstehenden Gegenoffensiven nicht nur Erfolge auf dem Schlachtfeld erzielen, sie muss auch weit mehr als einen geordneten Rückzug der Russen nach Waffenstillstandsverhandlungen zustande bringen. Brutal ausgedrückt: Sie muss es schaffen, dass russische Soldaten massenhaft fliehen, desertieren, Offiziere erschiessen, gefangen genommen werden oder umkommen. Die russische Niederlage muss in ein unmissverständlich grosses, blutiges Durcheinander münden

Oder eine andere Passage, gegen Schluss seines Beitrages: «Trotzdem sollten wir unsere Erwartungen drosseln. Denn leider dürfte ein besiegtes Russland nach wie vor böswillig, wütend und rachsüchtig sein. Es wird wahrscheinlich immer noch von der ‹Vertikalen der Macht›, den harten Männern aus den Sicherheitsministerien, regiert werden; es wird von Verbrechen und Mord durchdrungen sein; und es wird sich in subversiver Agitation, in politischer Kriegsführung und in durchtriebenem Verhalten aller Art ergehen.» Man lese es genau: Russland dürfte «nach wie vor böswillig, wütend und rachsüchtig sein». 

Oder eine andere Stelle, wo Eliot A. Cohen geradezu ins Schwärmen gerät: «Russlands Armee mit nur einem Bruchteil des US-Verteidigungsbudgets und ohne das Blut eines einzigen amerikanischen Soldaten zu besiegen, wäre ein erstaunliches strategisches Schnäppchen.» Klar, zählen tun ja nur US-Opfer, was sind schon tote Ukrainer oder tote Russen?

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Die geplante Zerstückelung Russlands

Die Palette der gedanklichen und tatsächlichen Maßnahmen, die gegen Russland in Stellung gebracht wurden und weiterhin werden, ist inzwischen kaum noch zu überblicken. Eine, von der die meisten wahrscheinlich kaum etwas gehört haben werden, wird unter dem Begriff „Dekolonisierung Russlands“ geführt. 

Die folgende Karte ist als eine Art Aktionsplan zu verstehen, was mit „Dekolonisierung“ eigentlich gemeint ist. Die Überschrift lautet: 

Karte der freien Staaten Postrusslands

Dekolonisierung und Rekonstruktion Russlands

Es ist Zeit, den indigenen Völkern und den Regionen ihre Unabhängigkeit und Souveränität zurückzugeben“”

Was hier beinahe unschuldig als Diskussionsplattform vorgestellt wird, hat es bei näherer Betrachtung in sich. Dieses Forum hielt inzwischen in schneller Folge mehrere Kongresse in Europa und den USA ab, auf denen besprochen wurde, wie Wirklichkeit werden kann, was die Karte nahelegt – die Zerstückelung Russlands in leicht handhabbare Einzelstaaten:

Die obige Karte hat ihren geistigen Ursprung allerdings nicht in dem erwähnten Forum. Die gedankliche Urheberschaft all dessen findet sich in den USA, in der offiziellen „Commission on Security and Cooperation in Europe (CSCE)“, also in dem „Ausschuss für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ der US-Regierung. 

„Das Center für Europe und Eurasia widmet sich der Förderung amerikanischer Interessen und der Wiederbelebung unserer Allianzen in der heutigen Zeit des Großmachtwettbewerbs.“ 

Wie ernst die USA es mit der Zerstörung der Russische Föderation meinen, zeigt auch die mediale Präsenz dieses Forums. Neben der o.g. Webseite wird eine breite Palette digitaler Kontaktmöglichkeiten ausgeschöpft, Facebook, Twitter, Telegram. Doch das ist noch lange nicht alles. Es gibt eine „Deklaration zur Dekolonisierung Russlands“, eine „Verfassung der Föderativen Staaten Sibiriens“ und anderes mehr.

Deutschland war als Staat mehr oder weniger unbedeutend und ohne Einfluss, solange es sich darin gefiel, in über 200 Einzelstaaten zu existieren. Nach der Gründung des Deutschen Reiches änderte sich das binnen kürzester Zeit.

Die USA erkannten sehr früh, dass Größe sexy ist und schufen nicht nur den Unionsstaat, sondern weiteten diesen durch Eroberungen schnell aus.

Einige z.T. gar nicht so kleine europäische Staaten erkannten, dass eine gewisse Größe eines Staates oder einer Staatengruppe wichtig ist, um Einfluss auf die Welt zu nehmen und schufen zunächst die EWG, später dann die Europäische Union. Dieser Union schlossen sich dann sukzessive mehr oder weniger freiwillig viele kleine europäische Staaten an. Einfach aus dem Wissen heraus, dass Größe einen gewissen Schutz vor Ungemach aller Art bietet.

Der russische Präsident sprach in seinen Reden immer wieder davon, worum es in dem Konflikt in der Ukraine, also in dem Konflikt mit dem Westen, für Russland geht – um seine Staatlichkeit in der bisherigen Form. Um die Existenz Russlands insgesamt. Die führenden Politiker im Westen machten sich darüber lustig, zogen die russische Argumentation ins Lächerliche.

Gleichzeitig taten und tun USA, NATO und EU alles, um den Konflikt nicht nur in die Länge zu ziehen, sondern sie erhöhen ständig den Einsatz. Alles in der Hoffnung, Russland doch noch endlich zu brechen, oder wie es die RAND-Corpration ausdrückt zu überdehnen.

Overworked F-35 jet engines could cost the Pentagon $38B in upkeep, GAO finds

Lockheed Martin’s F-35 engines are being overworked and could lead to an extra $38 billion in overhauls in the next few decades to help cool radar and other components of the fighter jets, according to government auditors.

“The cooling system is overtasked, requiring the engine to operate beyond its design parameters,” the Government Accountability Office wrote in its 91-page annual report released Tuesday. “The extra heat is increasing the wear on the engine, reducing its life, and adding $38 billion in maintenance costs.”

Unless there is an effective fix, engine overhauls might come sooner than expected and add another item to the Pentagon’s $1.7 trillion estimate to operate and maintain the fleet until its operational end in the late 2080s.

USA erlauben Kiew den Beschuss Moskaus mit westlichen Waffen

Bisher haben westliche Politiker stets betont, dass sie dagegen sind, dass Kiew die aus dem Westen gelieferten Waffen für Angriffe auf russisches Gebiet nutzt, weil das die NATO in den Krieg hineinziehen würde. Nun hat John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus einen Kurswechsel vollzogen und der Ukraine offiziell grünes Licht für Angriffe auf russisches Gebiet mit den aus dem Westen gelieferten Waffen gegeben. CNN zitierte ihn wie folgt:

„Sobald wir den Ukrainern die Systeme zur Verfügung stellen, und das ist ein wichtiger Punkt, können sie selbst entscheiden, was sie damit machen wollen. Sie haben uns zugesichert, dass sie unsere Ausrüstung nicht für Angriffe innerhalb Russlands verwenden werden. Aber wenn sie ihnen übergeben werden, gehören sie ihnen.“

Damit hat Kirby faktisch erklärt, dass die Ukraine mit den aus dem Westen gelieferten Waffen machen kann, was sie will. Also auch Wohngebiete in Moskau beschießen. Genau darum ging es nämlich bei der Frage, auf die Kirby mit dieser Aussage geantwortet hat.

Die US-Regierung stellt sich damit auf Standpunkt, dass sie zwar eigentlich gegen Angriffe auf russisches Gebiet ist, aber wenn Kiew die aus dem Westen dafür gelieferten Waffen trotzdem dazu nutzt – nun, dann ist das eben so!

Westen lehnt Frieden in der Ukraine ab

Im Namen Chinas kam Li Hui, um dem Westen vorzuschlagen, seine Fehler zuzugeben und Frieden in der Ukraine zu schließen. Diese Analyse ist zutreffend und begründet. Aber der Westen hörte nicht auf ihn. Er verfolgt unerbittlich das Narrativ, das er während des Kalten Krieges entwickelt hat: Die Westmächte sind Demokraten, während die anderen, alle anderen, es nicht sind. Sie werden ihre Unterstützung für die Ukraine fortsetzen, auch wenn die Ukraine kaum noch Soldaten hat und bereits vor Ort verloren hat.

Li Hui, der gerade Kiew, Warschau, Berlin, Paris und Brüssel besucht hat, ist tatsächlich voll in die Diskussion eingestiegen: Auf der Grundlage der “Umfassenden Sicherheitsinitiative” und des “12-Punkte-Plans für den Frieden in der Ukraine”, die das chinesische Außenministerium am 24. Februar veröffentlicht hatte, bemerkte er zu seinen Gesprächspartnern, die sie angenommen hatten:

  • Russland ist völkerrechtlich befugt, seine militärische Sonderoperation gegen ukrainische “integrale Nationalisten” durchzuführen. Dies verstößt nicht nur nicht gegen die UN-Charta, sondern ist auch eine legitime Anwendung ihrer “Verantwortung für den Schutz” der russischsprachigen Bevölkerung.
  • Die Krim, der Donbass und das östliche Neurussland traten der Russischen Föderation rechtmäßig per Referendum bei. Diese alten Ukrainer sind seit Jahrhunderten ein ganz anderes Volk als die heutigen Ukrainer.

Er erklärte geduldig, dass der Westen große Fehler begangen habe:

  • den, dass er Waffenlager und NATO-Militärbasen im Osten eingerichtet habe, was gegen ihre Unterschrift unter die OSZE-Erklärung von Istanbul (2013) verstößt;
  • den, dass sie 2014 einen Staatsstreich gegen die legitimen Behörden der Ukraine organisiert und unterstützt haben;
  • den, die Minsker Vereinbarungen, die von Deutschland und Frankreich (2014 und 2015) unterzeichnet und dann vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ratifiziert wurden, nicht umgesetzt zu haben;
  • den, einseitige Zwangsmaßnahmen gegen Russland unter Verletzung der Charta der Vereinten Nationen (1947) ergriffen zu haben.

Vor allem ist für außenstehende Beobachter klar, dass der Zweck der Lieferung gebrauchter Waffen an die Ukraine nicht darin besteht, Russland zu besiegen, sondern es so weit zu reizen, bis es seine neuesten Waffen enthüllt. Die Westmächte haben die russische Armee in Syrien nicht ernsthaft beobachtet, da sie zu beschäftigt waren, um den syrischen Staat durch Dschihadisten zerstören zu lassen. Als Präsident Wladimir Putin 2018 erklärte, dass er Hyperschallraketen, Laserwaffen und nuklear angetriebene Raketen besitze, riefen sie: „Bluff“. Sie wissen jetzt, dass er die Wahrheit gesagt hat, aber sie kennen nicht die Eigenschaften dieser Waffen und wissen nicht, ob sie die Mittel haben, ihnen etwas entgegen zu setzten.

Li Hui sagte übrigens seinen Gesprächspartnern, dass sie keinen Grund hätten, sich der US-Position anzuschließen, und dass sie Autonomie praktizieren sollten. Genau das hat ihnen Präsident Wladimir Putin 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt [7]. Herr Li wagte sogar, ihnen zu sagen, dass sie sich an Peking wenden könnten, wenn sie sich wirtschaftlich von Washington trennen sollten.

Dieser letzte Refrain bezeugt, dass die Europäer noch immer nicht die Position der Russen oder der Chinesen verstanden haben Präsident Putin hat wiederholt erklärt, dass er nicht als Erster strategische Atomwaffen einsetzen würde. Es besteht daher von russischer Seite her keine Gefahr, dass dieser Konflikt ausartet. Zudem sieht sich China im Falle einer globalen Konfrontation als militärischer Verbündeter Russlands, nicht aber in Konflikten, die China nicht betreffen, wie etwa in der Ukraine. China schickt auch keine Waffen dorthin. Diese Unterscheidung zwischen strategischen und taktischen Verbündeten ist ein Merkmal der multipolaren Welt, an deren Aufbau Moskau und Peking arbeiten. Es kommt auch für Russland nicht in Frage, eine Koalition zu seiner Unterstützung in der Ukraine zu bilden.

Es gibt keinen schlimmeren Blinden als den, der nicht sehen will.

Wie glaubwürdig ist Seymour Hersh?

Die eingangs aufgeführte, von vielen etablierten Medien aufgestellte Behauptung, Hershs Glaubwürdigkeit hätte „in den vergangenen Jahren stark gelitten, da er mehrfach durch fragwürdige Recherchen aufgefallen“ wäre (Spiegel), er „zuletzt mit fragwürdigen Recherchen aufgefallen“ sei (Tagesschau) und „gerade in der jüngeren Vergangenheit häufiger“ Recherchen abgeliefert hätte, „die zu zweifelhaften Ergebnissen kamen und sich später als nicht ganz richtig herausstellten“ (t-online), ist unbelegt und in doppelter Hinsicht falsch:

Hershs Recherchen sind nicht erst in den letzten Jahren auf Widerstand gestoßen, wie behauptet, sondern von Beginn seiner Karriere an. Dementis der Regierung, Leugnungen, Angriffe auf seine Person und eine Ablehnung durch etablierte Medien sind seit über 50 Jahren feste Begleiterscheinung seiner Enthüllungen.

Hershs Arbeiten haben sich in den letzten Jahren nicht als falsch entpuppt, vielmehr wurden ihnen regelmäßig konkurrierende Erzählungen entgegengesetzt, die häufig aber schwach belegt waren. Dies betrifft insbesondere seine Recherchen ab 2013 zu Syrien, auf die in einem Anhang unter diesem Beitrag detailliert eingegangen wird, der auch die Argumente der Gegner beleuchtet.

Der komplette Text des Interviews mit Maria Sacharowa

Warum jetzt? Warum jetzt, im Februar des letzten Jahres? Warum nicht früher? Warum nicht später? Was ist passiert, dass die russische Regierung beschlossen hat, dass es keinen anderen Ausweg mehr gibt?

Sacharowa: Weil man sich ansehen kann, was die NATO auf dem Territorium der Ukraine getan hat, sagen wir mal sechs Monate davor. Schauen Sie, wir hatten eine Menge offizieller Erklärungen, und sie sind auch jetzt auf der Website des Ministeriums in allen Sprachen verfügbar.

Sie begannen eine Reihe von Manövern, deren Ziel die Krim war. Nicht nur das, sechs Monate zuvor hat ein britischer Zerstörer….

Röper: „Defender“

Sacharowa: Ja. Mitte 2021 hat er die russische Grenze bei Krim verletzt. Das wurde alles als Übungen und Manöver bezeichnet, aber es war klar, dass, wenn die NATO genau diese Übungen im Schwarzen Meer durchführt, mit der Krim als Zentrum und Ziel, dann würde das alles irgendwann umgesetzt werden.

Der zweite Punkt ist, dass eine riesige Menge an Waffen und Geld in das Kiewer Regime gepumpt wurde, das zum Zweck der Militarisierung eingesetzt wurde.

Der dritte Punkt: Wahrscheinlich hat das jetzt auch jeder vergessen. Nehmen Sie die Erklärungen von vor einem Jahr, vor anderthalb Jahren, Erklärungen des Kiewer Regimes und von Selensky, die absolut realitätsfern waren und forderten, ihm Atomwaffen zu geben, ihm den Status als Atommacht zurückzugeben. Und das wurde vom Westen nicht blockiert.

Dann kam die Erkenntnis, dass das Kiewer Regime sich nicht selbst agiert, und die NATO erklärte Russland weiterhin zur Hauptbedrohung, während sie das Kiewer Regime mit Waffen versorgte und das Gebiet für ihre eigenen Zwecke nutzte. Es gab endlose so genannte Übungen, die sich gegen Russland und russische Regionen richteten.

All das geschah vor dem Hintergrund der anhaltenden Ermordung von Bewohnern des Donbass. Das waren sowohl Bürger der Ukraine als auch Russlands. Bewohner des Donbass, also die Menschen, die schon immer dort gelebt haben,”

Wann haben Sie oder Herr Lawrow das letzte Mal mit den Vertretern des Westens oder westlicher Regierungen gesprochen und Sie hatten im Verlauf des Gesprächs den Eindruck, dass Ihr Gesprächspartner ein echtes Interesse an Russland oder an den Interessen Russlands hatte. Gabe es das? Wenn ja, mit wem?

Sacharowa: Leider gab es so etwas schon sehr lange nicht mehr. Es geht nicht mal so sehr Respekt oder Interesse, sondern ich persönlich habe schon lange das Gefühl, dass sie keine Informationen über die Geschichte, über die Realitäten usw. haben, dass sie nur politische Einstellungen haben. Jetzt haben sie begonnen, diese offen zu äußern. Früher sagten sie, es gehe um die Eindämmung Russlands, jetzt geht es um die strategische Niederlage Russlands.

Aber ich werde Ihnen meine Meinung sagen, ich habe das bereits gesagt. Ich bin sicher, dass das Hauptziel der Washingtoner Strategie in Bezug auf unser Land nicht unser Land und nicht einmal China ist. Ich bin absolut sicher, dass der größte Wunsch in Washington ist – ich weiß nicht, welches Wort ich am besten wählen soll -, der EU vielleicht keine strategische Niederlage, aber einen strategischen Schlag zu versetzen.

Mit einem strategischen Schlag meine ich, eine Situation zu schaffen, in der die EU-Mitgliedsstaaten wirtschaftlich ins Hintertreffen geraten, und es wird eine Welle von Wirtschaftskrisen geben, und dann wird es Widersprüche geben und so weiter.

Wollen Sie einen Beweis? Genau deshalb ist London aus der EU ausgetreten.

Die EU bedrohte einfach die sogenannte Führungsrolle der USA in der westlichen Welt, sie wurden zu gleichberechtigten Partnern, aber die USA können es sich nicht leisten, mit irgendjemandem ein gleichberechtigter Partner zu sein.

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Der Abschied der Schweiz von der Neutralität

Die Schweiz hat ihre Jahrhunderte alte Tradition der Neutralität aufgegeben, indem sie sich den westlichen Russland-Sanktionen angeschlossen hat. Die Schweizer Regierung bestreitet, damit den Kurs der Neutralität verlassen zu haben.

Dass sich die Teilnahmen an den völkerrechtswidrigen Russland-Sanktionen nicht mit dem Status eines neutralen Landes vereinbaren lassen, dürfte allgemein verständlich sein. Es sei daran erinnert, dass laut UNO-Charta nur der UN-Sicherheitsrat das Recht hat, Wirtschaftssanktionen gegen Staaten zu verhängen. Alle Sanktionen, die nicht vom UN-Sicherheitsrat verhängt worden sind, sind ein Bruch des Völkerrechts.

Da die Schweiz sich den Russland-Sanktionen der EU angeschlossen hat, hat auch die Schweiz das Völkerrecht gebrochen und ist damit natürlich auch zu einer Konfliktpartei im Kampf des US-geführten Westens gegen Russland geworden. In Russland – und außerhalb der westlichen Welt – herrscht in dieser Frage Einigkeit.

Trotzdem behauptet die Schweizer Regierung, dass die Schweiz damit nicht ihren Status der Neutralität aufgegeben habe. Offensichtlich halten diese Regierungsmitglieder die Schweizer für ziemlich dumm, wenn sie angesichts ihrer offensichtlich nicht neutralen Politik solche Äußerungen von sich geben.

Die russische Nachrichtenagentur TASS hat eine sehr interessante Analyse über das Thema veröffentlicht, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte, weil die deutschen Medien das Thema gar nicht berühren. Und vielleicht ist der Artikel ja auch für den einen oder anderen Schweizer interessant.

Es ist aber so, dass die Schweiz ihre größte Sünde in Bezug auf die Neutralität bereits begangen hat, indem sie sich den Sanktionen der westlichen Länder gegen Russland angeschlossen hat, die im Zusammenhang mit der russischen Militäroperation in der Ukraine verkündet wurden. Sie hat alle restriktiven Pakete der EU unterstützt. Die Behauptungen des offiziellen Berns, der neutrale Status des Landes werde respektiert, sind in Moskau nicht mehr glaubwürdig.

Bereits am 22. März hat die Schweizer Regierung ihr Interesse am Ausbau der Beziehungen zur NATO bekundet. Verteidigungsministerin Viola Amherd sagte nach Konsultationen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel, Bern wolle die Teilnahme seiner Streitkräfte an NATO-Übungen erhöhen, die Interoperabilität der Führungs- und Kontrollsysteme ausbauen und die Beteiligung an NATO-Spezialzentren, insbesondere im Bereich der Cyberverteidigung, verstärken.

Friede bricht aus – arabischer Frühling ohne Blut

Sprachlos steht der kollektive Westen da; der Globale Süden bringt es fertig, verfeindeten Parteien Frieden beizubringen; nicht aus Liebe, sondern aus der Erkenntnis heraus, dass Feindschaft für die Völker nichts bringt ausser Hass und Elend, und Feindschaft ist schlecht fürs Geschäft. 

Saudi-Arabien, welches jahrelang den Iran zum grossen Feind erklärte, schliesst Frieden mit den Persern, um gemeinsam den Organisationen BRICS und SCO beizutreten. 

Saudi-Arabien, das Präsident Assad 2011 zum Todfeind erklärte und Milliarden ausgab für Waffen, Bestechungsgelder und Terroristen, um diesen zu stürzen, nimmt Syrien wieder in die Arabische Liga auf, eine Organisation, welche im Westen bis jetzt kaum zur Kenntnis genommen wurde. 

Diese Liga könnte neben BRICS, SCO, der Eurasien Economic Union (EEU) erstarken und ein weiteres Gestirn im Kosmos der Multipolarität werden. 

Einige Gedanken als möglicher Kompass, der aufzeigt, wo die Reise hingehen könnte.”

Die Schlappe im Irak, der erniedrigende Abzug aus Afghanistan nach über 20 Jahren Krieg und schliesslich der Umstand, dass es Präsident Assad und den Russen gelang, den Amerikanern eine erniedrigende Niederlage in Syrien beizubringen, führten zu einem Umdenken nicht nur im Nahen Osten, sondern im gesamten Globalen Süden.

Die Angst vor den Amerikanern und ihren Vasallen ist verflogen. Es wird den Amerikanern zukünftig deutlich schwerer fallen, Zwietracht in der arabischen Welt zu sähen.

Fazit

  • Die Friedenschlüsse im Nahen Osten sind in ihrer Wichtigkeit nicht zu unterschätzen.
  • Die Arabische Liga wird wohl neben BRICS, SCO und EEU als vierter Planet zum Kosmos des globalen Südens stossen.
  • Die Vorherrschaft der USA im Nahen Osten scheint vorbei zu sein, da durch den Frieden die Strategie von «divide et impera» nicht mehr funktionieren wird und die Angst vor den USA durch Zuversicht der Gemeinschaft abgelöst wird.
  • Die Emanzipation vom kollektiven Westen und vom Petrodollar nimmt Fahrt auf, katalysiert durch Fehlentscheide des Westens.

Werden NATO-Piloten die F-16 in der Ukraine fliegen?

Die Gefahr bei der Lieferung von F-16 besteht darin, dass dieses multifunktionale Flugzeug unter anderem auch Atomwaffen tragen kann. Das heißt, es ist eine qualitativ neue Stufe der Eskalation. Und das bedeutet neue Risiken, denn niemand weiß, was die F-16 unter ihren Flügeln hat, ob es Atomwaffen sind oder nicht.

Natürlich sind für die F-16 spezielle Start- und Landebahnen, eigener Service und eigener Treibstoff erforderlich, aber das Wichtigste sind die Piloten. Die Ukraine verfügt nicht über solche Piloten, aber die Briten waren die ersten, die sich bereit erklärten, sie auszubilden. Wir haben bereits letzte Woche gesagt, dass Großbritannien generell vor der Welle schwimmt und die Eskalation des Konflikts in der Ukraine auf neue Höhen treibt. Diese Woche bestätigte der britische Premierminister Rishi Sunak stolz: „Wir waren das erste Land der Welt, das ukrainische Truppen ausgebildet hat, das erste in Europa, das tödliche Waffen geliefert hat, das erste, das Panzer zur Verfügung gestellt hat und das erste, das Langstreckenraketen geliefert hat. Wir stehen jetzt an der Spitze der Koalition bei der Ausbildung und Ausrüstung der ukrainischen Luftstreitkräfte. Wir sind nach den USA der zweitgrößte Geldgeber, aber in diesem Jahr werden wir mit ihnen gleichziehen oder sie sogar übertreffen.“

Die Briten übernehmen die Ausbildung ukrainischer Piloten, die die Kiew zugesagten Kampfflugzeuge fliegen werden. Niemand weiß jedoch, wie lange das dauern wird. Die einen sagen Monate, die anderen mehr als ein Jahr. Meiner Meinung nach ist diese angebliche Ausbildung ukrainischer Piloten ein Bluff. Sie ist nicht notwendig. Oder, genauer gesagt, sie ist nur notwendig, um die Aufmerksamkeit abzulenken. Die Idee ist eine andere: Piloten anzuheuern, die die F-16 bereits fliegen können.

Auf dem Markt gibt Angebote. So viele, wie man will. Zum Beispiel den Amerikaner Dan Hampton. Nach zwanzig Jahren in der US-Airforce, in denen er Jugoslawien und den Irak bombardiert hat, erklärte Dan Hampton voller Energie, dass er bereit sei, die ukrainischen Luftstreitkräfte persönlich zu verstärken. Dan Hampton ist ein außergewöhnlicher Pilot. Er hat über 150 Kampfeinsätze hinter sich und gilt als der erfolgreichste F-16-Pilot. Er hat Auszeichnungen wie kein anderer, darunter das „Purple Heart“, das für Tod oder schwere Verletzung bei einer Heldentat verliehen wird.

Dan Hampton ist nun also auf dem Markt und bereit, als Freiwilliger in die Ukraine zu gehen. Das bedeutet, dass er im Falle eines Falles als Privatmann in einer ukrainischen Uniform fliegen wird, und dass die USA nichts mit ihm zu tun haben werden.

Natürlich ist Dan Hampton auf seine Weise einzigartig, aber es gibt genügend qualifizierte Piloten für die F-16 auf dem Markt. Die F-16 ist das meistproduzierte Kampfflugzeug und wird seit Ende der 1970er Jahre hergestellt. Und was die Piloten angeht, so gibt es in den USA oder auch in Kanada seit langem fliegende private Sicherheits- und Militärunternehmen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, im Einverständnis mit den Verteidigungsministerien ihrer Länder, bei der Ausbildung für den Luftkampf Staffeln imaginärer Feinde zu spielen. Aber diese privaten Militärfirmen können auch im Rahmen anderer Verträge arbeiten.

Wenn wir auf die Ukraine zurückkommen, sind die Amerikaner und andere NATO-Mitglieder bereits bis über die Ohren involviert. Die Aufklärungsdaten, einschließlich aus dem Weltraum, kommen von ihnen, die Planung von Kampfeinsätzen der Ukraine wird von ihnen durchgeführt. Es ist klar, wer an den Kontrollpulten der Patriot-Luftabwehrsysteme sitzt.

Die neonazistischen Erklärungen nicht nur aus der Ukraine der letzten Tage

„Lindsey Graham, US-Senator aus South Carolina, mit einem zufriedenen Grinsen beim Treffen mit Selensky: „Die Russen sterben. Das ist das beste Geld, das wir jemals ausgegeben haben.“

Vor dem Nürnberger Tribunal sagte der deutsche Nazi-Wirtschaftsminister Jalmar Schacht, dass die Finanzierung des Dritten Reichs auch aus dem Ausland kam, und nannte zwei große amerikanische Unternehmen: Ford und General Motors. Mit ihm wurde eine unausgesprochene Abmachung getroffen: Freiheit im Austausch für Schweigen. Trotz der Proteste der Sowjets wurde er freigelassen und lebte bis zu seinem 93 Lebensjahr.

Ich erinnere daran, dass der legendäre Henry Ford, die Verkörperung des amerikanischen Traums, ein Ritter des Großkreuzes des Deutschen Adlerordens war. Seine Fabriken in Deutschland stellten nicht nur bis zu 70.000 Lastwagen pro Jahr für den Bedarf der Wehrmacht her, sondern nutzten zu diesem Zweck auch die Arbeit von Häftlingen, auch aus Auschwitz.

Und die deutsche Ikone der Autoindustrie, Opel, gehörte… „General Motors“. Der Forscher Bradford Snell beschreibt die Rolle des Konzerns wie folgt: „General Motors war für die Kriegsmaschinerie der Nazis weitaus wichtiger als die Schweizer Banken. Die Schweiz war nur ein Aufbewahrungsort für gestohlenes Geld. General Motors war ein integraler Bestandteil der deutschen Kriegsanstrengungen. Das Dritte Reich hätte Polen und Russland (UdSSR) ohne die Hilfe der Schweiz überfallen können. Aber ohne die Hilfe von General Motors hätte es das nicht tun können.“

Kodak stellte in seiner Fabrik in Deutschland Zünder für Fliegerbomben her, sogar mit Hilfe von Kriegsgefangenen.

Das Coca-Cola-Werk in Köln lieferte, bevor es von der deutschen Regierung verstaatlicht wurde, ständig Limonaden, auch an deutsche Soldaten. Die berühmte Fanta wurde sogar von den Nazis erfunden.

Der Ölgigant Standard Oil half Hitler über seine Tochtergesellschaften beim Mangel von Erdölprodukten und war an der Entwicklung von synthetischem Kautschuk und synthetischem Kraftstoff beteiligt. Und die IBM Corporation, die von IT-Fachleuten in aller Welt geliebt wird, stellte für die Nazis Buchhaltungs- und Kontrollmaschinen her, darunter auch solche für die Ölförderung. Ihre Geräte halfen unter anderem, die Fahrpläne der Züge zu den Vernichtungslagern einzuhalten…

Und was wäre ohne die Banken: JPMorgan Chase & Co und die damalige Chase National Bank hatten ihre Finger im Spiel, über die milliardenschwere Transaktionen abgewickelt wurden und Berlin in der Lage brachte, Dollars zu kaufen und Finanztransaktionen über den Ozean zu tätigen. Chase kooperierte mit der Deutschen Allianzbank sogar in solchen Angelegenheiten wie… Versicherung des Eigentums und des Lebens von KZ-Wächtern des Dritten Reiches.

Senator Graham hat eine Menge, was er das vergleichen kann. Eine ihrer Investitionen führte zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust.

Jetzt werden Milliarden amerikanischer Dollar in den unersättlichen Rachen des neonazistischen Kiewer Regimes geschüttet. In diesem Zusammenhang möchte ich die Senatoren und alle amerikanischen Profiteure daran erinnern, wie das vorherige Abenteuer geendet hat.

Putin vermittelt Frieden zwischen Armenien und Aserbeidschan

Nach dem Krieg zwischen Aserbeidschan und Armenien um Berg-Karabach im Jahr 2020 scheint es endlich eine Friedenslösung zu geben. Vor einigen Tagen haben sich die Staats- und Regierungschefs der beiden Länder unter russischer Vermittlung auf die gegenseitige Anerkennung der Grenzen geeinigt und damit den wichtigsten Streitpunkt aus der Welt geschafft.

Der Spiegel sucht nach einem Sündenbock zur Ablenkung von den USA

Es stellt sich jedoch eine Frage, über die die Erfinder dieses Märchens anscheinend noch nicht nachgedacht haben: Was passiert eigentlich, wenn Politik und Medien am Ende tatsächlich Kiew beschuldigen, hinter der Sprengung der Pipelines zu stehen?

Immerhin war das ein Kriegsakt gegen Deutschland, denn die Pipelines haben Milliarden gekostet und gehörten zur Hälfte deutschen und anderen europäischen Konzernen. Und dass nun das billige Gas aus Russland fehlt, kostet die Menschen in Deutschland viel Geld, von den Industriezweigen, die ihre Produktion wegen der nun stark gestiegenen Kosten aus der EU in Richtung USA verlagern, gar nicht zu reden.

Natürlich wird niemand das thematisieren, denn streng genommen müsste die NATO wegen des Kriegsaktes der Ukraine gegen das NATO-Mitglied Deutschland den Verteidigungsfall gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrages aktivieren und die Ukraine angreifen. Außerdem müsste die Ukraine dann für den Schaden aufkommen, der alleine für die kaputten Pipelines in die Milliarden geht, von den Folgekosten durch die erhöhten Energiepreise in Deutschland und der EU gar nicht zu reden.

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Ukraine: ein Krieg mit Ansage

Der aktuelle Krieg in der Ukraine brach nicht aus heiterem Himmel aus, sondern begann, nachdem acht Jahre lang die völkerrechtlich verbindliche Lösungsvariante des Minsker Maßnahmenpakets torpediert, die Instrumente zur Umsetzung des Abkommens behindert und wichtige Mechanismen zur Konfliktverhütung missbraucht worden waren. Das Verhalten aller Beteiligten zeugte von einer Missachtung der Versuche zur Lösung des Konflikts und zur friedlichen Beilegung potenzieller Konflikte in der Zukunft. Das lässt für die nächsten Jahre nichts Gutes erwarten. “

Der Umstand, dass heute im Osten der Ukraine ein Krieg hoher Intensität tobt und dass dem europäischen Kontinent ein Kalter Krieg mit hohem Eskalationspotenzial droht, kommt nicht von ungefähr. Keine der beteiligten Seiten kann von sich behaupten, am Zustandekommen der prekären Lage unbeteiligt zu sein. Verantwortungslose Politik aller Beteiligten bewirkte das Scheitern der Bemühungen der OSZE zur Beilegung des bewaffneten Konflikts im Osten der Ukraine. Das Resultat sehen wir heute im Osten der Ukraine.

Lawrow vergleicht die Politik der NATO mit Hitlers „Drang nach Osten“

Die internationalen Beziehungen befinden sich heute in einem wahrhaft kardinalen und tektonischen Umbruch. Die Möglichkeit der Vorherrschaft eines Landes oder gar einer Gruppe von Ländern ist nicht mehr gegeben. Die Welt bewegt sich stetig auf ein gerechteres multipolares System zu, das, wie Präsident Wladimir Putin bei der Siegesparade auf dem Roten Platz am 9. Mai dieses Jahres sagte, „auf den Grundsätzen des Vertrauens und der Unteilbarkeit der Sicherheit, der Chancengleichheit für die freie und authentische Entwicklung aller Länder und Völker“ beruht.”

Dieser objektive Trend wird von der westlichen Minderheit, angeführt von den USA, kategorisch missbilligt. In ihrem Bestreben, die Weltherrschaft zu erlangen, schrecken Washington und seine Satelliten vor keinem Mittel zurück, von einseitigen Sanktionen bis hin zu Informationskriegen. Sie handeln in der Logik des Kalten Krieges und verwässern die Geopolitik großzügig mit Ideologie. Entgegen dem in der UN-Charta verankerten Grundsatz der souveränen Gleichheit der Staaten zwingen sie der Weltgemeinschaft eine künstliche Unterteilung in „Demokratien“ und „Autokratien“ auf. Nach Aussagen auf dem jüngsten G7-Gipfel in Japan betrachtet der Westen Russland und China als strategische Gegner, die eine fast existenzielle Bedrohung für seine Vorherrschaft darstellen.

Es geht darum, dass der Westen versucht, die aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangene UNO-orientierte Weltordnung durch eine „regelbasierte Ordnung“ zu ersetzen. Diese „Regeln“, die niemand je gesehen hat und die a priori nicht rechtsverbindlich sein können, wollen die westlichen Eliten auf die ganze Welt ausdehnen. Das Ziel ist offensichtlich: das System des modernen Völkerrechts zu zerstören und die Entwicklung neuer Zentren der Welt zu bremsen, in der Hoffnung, ihre Probleme weiterhin im Geiste der kolonialistischen Politik auf Kosten anderer lösen zu können.

Seit vielen Jahren zerstört Washington zielstrebig die europäische Sicherheitsarchitektur und konzentriert sich darauf, unannehmbare Bedrohungen für Russland zu schaffen.

Tatsächlich spiegelt die rücksichtslose Expansion des Nordatlantischen Bündnisses die Absichten wider, die im Mittelpunkt von Hitlers Politik des „Drangs nach Osten“ standen. Die wahren Absichten der westlichen Politiker wurden im Dezember 2021 erneut deutlich, als Washington und Brüssel die Vorschläge Russlands, unserem Land rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien zu geben, erneut abgelehnt haben.

Die Militäroperation, die auf der Grundlage von Artikel 51 der UN-Charta über das Recht der Staaten auf Selbstverteidigung durchgeführt wird, ist ein erzwungener, aber notwendiger Schritt, um die Bedrohungen für unsere Sicherheit zu beseitigen, die von der NATO direkt an den russischen Grenzen ausgehen, und um Menschen vor der Ausrottung zu schützen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten auf ihrem Land in den von Russland gegründeten Städten leben.

Der „kollektive Westen“ macht keinen Hehl aus seiner Absicht, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Er benutzt das mit NATO-Waffen vollgepumpte Kiewer Regime als anti-russischen Rammbock. Gleichzeitig breitet sich ein immer größerer Teil der westlichen Lieferungen unkontrolliert in der Welt aus.

De facto sind die NATO-Staaten auf der Seite Kiews direkt in den Konflikt verwickelt. Diese unverantwortliche Linie erhöht die Gefahr eines direkten militärischen Zusammenstoßes zwischen den Atommächten erheblich. Wir senden Signale an die westlichen Hauptstädte, dass ein solches Szenario nicht zugelassen werden kann. Leider werden sie entweder ignoriert oder zu Propagandazwecken grob verzerrt.

Unsere Gegner erhöhen den „Einsatz“ in der Ukraine auch deshalb, weil der Versuch, Russland durch die Hand ukrainischer Neonazis zu „brechen“, zu einem festen Bestandteil ihrer allgemeinen Linie für die Wiederbelebung einer unipolaren Weltordnung geworden ist. Das Ziel ist es, Konkurrenten auszuschalten, damit die „goldene Milliarde“ weiterhin ihre neokoloniale Agenda verfolgen und die Ressourcen der übrigen Welt zu ihren Gunsten abschöpfen kann.

Seit vielen Jahren erschüttert der „kollektive Westen“ die Lage im Nahen Osten und in Nordafrika. Er versucht, seine „Ordnung“ im postsowjetischen Raum, einschließlich Transkaukasien und Zentralasien, zu etablieren. In Anlehnung an koloniale Praktiken versucht er, die reichen Bodenschätze des afrikanischen Kontinents weiter auszubeuten. Die USA betrachten Lateinamerika und die Karibik weiterhin als ihren „Hinterhof“ und reagieren nervös, wenn diese Länder eine unabhängige Politik verfolgen. In allen genannten Regionen schüren die Westler bewusst interethnische, interreligiöse und zwischenstaatliche Konflikte.

Die NATO-Mitglieder, angeführt von den USA, setzen die bösartige Praxis fort, National-Radikale und Extremisten für ihre unverantwortlichen geopolitischen Spielchen zu benutzen. Dazu gehört auch die Verwandlung der Ukraine in ein Epizentrum für die Kultivierung und Verbreitung nationalsozialistischer Ideologie und Praktiken, wo die durch zahlreiche Konventionen garantierten Rechte nationaler Minderheiten auf offen rassistische Weise zerstört werden. Die USA und ihre Satelliten verschließen die Augen davor, dass das Kiewer Regime terroristische Methoden einsetzt, um Politiker, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Journalisten und andere Personen auszuschalten, die mit dem Wiederaufleben des Nazismus nicht einverstanden sind.

Die Militarisierung des Weltraums erfordert große Aufmerksamkeit. Russland hat in dieser Hinsicht eine Reihe konstruktiver Initiativen vorgelegt. Gemeinsam mit China hat es einen Vertragsentwurf über die Verhinderung der Stationierung von Waffen im Weltraum und der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen Weltraumobjekte vorgeschlagen.

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Zugvögel als Biowaffe und neue Verdachtsmomente gegen die USA wegen Covid-19

Russland hat neue Informationen über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine veröffentlicht. Dieses Mal ging es neben der Forschung an Zugvögeln zum Zweck der Verbreitung von Infektionskrankheiten auch um neue Vorwürfe gegen die USA wegen Covid-19.

Das russische Verteidigungsministerium hat Covid-19 bereits im August 2022 als von den USA entwickelte Biowaffe bezeichnet. Das muss man zum Verständnis im Hinterkopf haben, wenn man die neueste Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums liest, in der Russland weitere kritische Fragen zur Rolle der USA bei Covid-19 stellt.

Dieses Mal ging es um Italien, das zu Beginn der Pandemie am stärksten betroffen war, und um die Rolle eines US-Biowaffenlabors in dem Land.

Trotz der Versuche der Mitarbeiter des Reservats, die gesammelten Biomaterialien eilig zu vernichten, indem sie die Stromzufuhr zu den Kühlanlagen abschalteten und die Kryolagerung mit flüssigem Stickstoff zerstörten, fanden Spezialisten des 48. zentralen Forschungsinstituts des russischen Verteidigungsministeriums selbst in den der Zersetzung unterzogenen Proben Spuren von genetischem Material der hochpathogenen Vogelgrippe, des Newcastle-Virus und von Avuloviren.

Ich möchte noch einmal betonen, dass der Auftraggeber der Projekte das US-Verteidigungsministerium war, eine Behörde, die mit der Erforschung von Vogelzugrouten nichts zu tun hat.

Obwohl es in den USA selbst seit 2003 Epizootien der Vogelgrippe gibt, wurden in ihrem Hoheitsgebiet seither keine Fälle von Afrikanischer Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche, die eine große Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit darstellen, festgestellt. Gleichzeitig erforscht das US-Militär diese wirtschaftlich bedeutsamen Infektionskrankheiten aktiv außerhalb des nationalen Territoriums in Biolaboratorien, die sich entlang der Grenzen ihrer geopolitischen Gegner befinden.

Dies bestätigt einmal mehr, dass die USA Komponenten von Biowaffen außerhalb ihres Hoheitsgebiets entwickeln, auch auf dem Territorium der Ukraine.

So hat beispielsweise die Verlegung des US Naval Biological Warfare Laboratory (NAMRU-3) von Kairo auf den sizilianischen Luftwaffenstützpunkt Sigonella im Dezember 2019 eine äußerst negative Reaktion der italienischen Bevölkerung hervorgerufen.

Italienischen Medien zufolge nutzten die USA die Pandemie, um die öffentliche Aufmerksamkeit von der Tatsache abzulenken, dass das Biolaboratorium verlegt worden war. Das Portal El-anti-diplomatico meint dazu: „Es ist äußerst verdächtig, dass dieses Labor nicht bekannt gemacht wurde, wenn es auf dem Papier doch dazu dient, Gesundheitsrisiken zu untersuchen.“

Ich möchte daran erinnern, dass Italien von allen europäischen Ländern am stärksten vom COVID-19-Virus betroffen war und dass das russische Verteidigungsministerium auf Ersuchen der italienischen Regierung der italienischen Bevölkerung auf dem Höhepunkt der Epidemie sofort Hilfe geleistet hat. Gleichzeitig werden in keiner einzigen Quelle die Aktivitäten von NAMRU-3 zum Schutz der italienischen Bürger erwähnt, obwohl der Ausrüstungsstand der Einrichtung eine umfassende Forschung mit dem Erreger der neuen Coronavirus-Infektion erlaubt hat und weiter erlaubt.

Offensichtlich diente die Verlegung des NAMRU-3 unter dem Vorwand der Hilfeleistung nicht dem Schutz der Italiener, und die Rolle des Biolabors bei der Ausbreitung von COVID-19 muss noch untersucht werden.

Geopolitische Wochenschau 21/23

«Der Krieg in der Ukraine wurde provoziert»

Die Plattform Globalbridge.ch hat schon in mehreren Beiträgen darauf aufmerksam gemacht, dass etliche prominente Politologen und Politiker vor einer Osterweiterung der NATO gewarnt hatten und dass auch andere NATO-Aktivitäten, etwa die gigantischen NATO-Manöver an der russischen Grenze und auch die Pläne für eine Reform der NATO klar zeigen, dass es das Ziel der NATO war, auch die Ukraine in die NATO aufzunehmen und damit Russland bewusst zu provozieren. […] Nun hat auch der prominente US-Politologe Jeffrey D. Sachs einen Artikel publiziert, in dem er zum unmissverständlichen Schluss kommt: «Der Krieg in der Ukraine wurde provoziert.»

Im März 2022 meldeten Russland und die Ukraine Fortschritte auf dem Weg zu einer schnellen Beendigung des Krieges auf der Grundlage der Neutralität der Ukraine durch Verhandlungen. Laut Naftali Bennett, dem ehemaligen Premierminister Israels, der als Vermittler fungierte, stand ein Abkommen kurz vor dem Abschluss, bevor die USA, Großbritannien und Frankreich es blockierten.

Während die Biden-Administration die russische Invasion als unprovoziert bezeichnet, suchte Russland 2021 nach diplomatischen Optionen, um einen Krieg zu vermeiden, während Biden die Diplomatie ablehnte und darauf bestand, dass Russland in der Frage der NATO-Erweiterung keinerlei Mitspracherecht habe. Und Russland drängte auch im März 2022 auf Diplomatie, während das Team von Biden erneut eine diplomatische Beendigung des Krieges blockierte.

Wenn wir erkennen, dass die Frage der NATO-Erweiterung im Mittelpunkt dieses Krieges steht, verstehen wir, warum die Waffen der USA diesen Krieg nicht beenden werden. Russland wird bei Bedarf eskalieren, um die NATO-Erweiterung um die Ukraine zu verhindern. Der Schlüssel zum Frieden in der Ukraine liegt in Verhandlungen auf der Grundlage der Neutralität der Ukraine und der Nichterweiterung der NATO.

Das Beharren der Biden-Regierung auf der NATO-Erweiterung um die Ukraine hat die Ukraine zum Opfer falsch verstandener und unerreichbarer militärischer Ziele der USA gemacht. Es ist an der Zeit, dass die Provokationen aufhören und dass Verhandlungen den Frieden in der Ukraine wiederherstellen.

China doubles down in race to the moon, here’s their roadmap

China has set out a road map to compete with the Artemis program in a race to the moon, grabbing the attention of NASA and U.S. lawmakers.

As NASA pursues increased funding to ensure the U.S. lands first, questions remain regarding China’s ability to finance the endeavor.

“China’s funding is a bit of a black box,” says Kevin Pollpeter, a China space program expert at the Center for Naval Analyses. “But if they felt they could not afford to go to the moon, they would not have gotten it approved.

Beware of ISW

Do not trust ANYTHING coming from the Institute for the Study of War (ISW). They are claiming sources inside Russia say they were Russians, not Ukrainians. I would not believe anything from the ISW. I believe they are the source of the idea for the TOTAL destruction of Russia and for the West to occupy and divide up Russia. They do not promote peace – only war. World peace is possible just by looking at Rome. When everyone benefited by being part of the Empire which allowed them to sell products throughout the Empire, it created local jobs, and that is what created peace. The Neocons are tearing the world apart and using climate change to try to destroy the economy of Russia for political purposes. They ignore peace or the cost to the economy of war, which is always inflation, reducing the standard of living of the people for their selfish goals or war. Their destruction of NordStream is an example of their treachery.

Das Interview mit Maria Sacharowa ist jetzt online

Vor zwei Wochen habe ich Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministers Lawrow interviewt. Nun ist das zweistündige Interview komplett mit deutschen Untertiteln online.

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Bundesamt für Zivilluftfahrt und Luftwaffe testen nachhaltigen Flugtreibstoff

Der Anteil am gesamten Flugtreibstoffabsatz in der Schweiz (nationale und internationale Flüge ab Schweiz) für den militärischen Flugverkehr beträgt nur rund 2%. Trotzdem [sic!] will die Luftwaffe ihren Beitrag zur Reduktion der Schadstoffemissionen leisten.

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Das Duell zwischen US-Luftabwehr und russischer Hyperschall-Rakete

Der Moment der Wahrheit kam, als eine russische Hyperschallrakete vom Typ „Kinzhal“ das US-Luftabwehrsystem Patriot in der Nähe von Kiew in die Luft sprengte. Die gepriesene Patriot, die fast eine Milliarde Dollar kostet, verschoss hysterisch ihre Munition und ging dann sang- und klanglos unter, da sie unserer Rakete, die eine Sprengkraft von einer halben Tonne TNT-Äquivalent hat, – was wirklich viel ist – nichts entgegensetzen konnte.

Die USA wurden einfach erniedrigt. Von dort hören wir nun, dass die Patriot angeblich „repariert wurde und das System wieder kampffähig ist“. Doch das ist eine Lüge. Das modernste Radarsystem, die Hauptkomponente des gesamten Systems, bildlich gesprochen das „Gehirn“, wurde zerstört. Das „Gehirn“ kann man nicht reparieren. Im Prinzip kann man neue liefern, aber die Leute im Pentagon sind keine Vollidioten, die noch einmal solche Summen aus dem Fenster werfen…

Es geht nicht einmal um Geld, sondern um den maximalen Verlust an Reputation. Immerhin verkaufen die USA diese Patriots weltweit für ein Schweinegeld als Wunderwaffe, außerdem verlangen dafür auch noch politische Loyalität, was die Türkei seinerzeit abgelehnt hat. Und zwar zu Recht.

Also: Kiew hatte nur zwei Patriot-Luftabwehrsysteme. Eins davon haben wir zerstört. Putin hat alle gewarnt, dass wir die Patriots wie Nüsse „knacken“. Das sagte er schon im Dezember letzten Jahres. Unsere Raketen sind besser.

Was die Patriot betrifft, so ist das ein ziemlich altes System. Und es funktioniert nicht so, wie, sagen wir, unsere S-300. Jetzt sagen sie, dass sie Patriots dorthin liefern können. Gut, sollen sie – wir werden auch die Patriots knacken. Dann müssen sie etwas anstelle der Patriots einsetzen, neue Systeme entwickeln. Das ist ein komplizierter und langwieriger Prozess, das alles ist nicht so einfach“, sagte der russische Staatschef.

Das Pikante daran ist auch, dass die Amerikaner kürzlich behauptet haben, die Patriot habe eine russische Hyperschallrakete „Kinzhal“ abgeschossen. Der Kiewer Bürgermeister Klitschko, der nicht zum ersten Mal ziemlich dumm da steht, posierte sogar mit einer viel zu kleinen Attrappe. Aber das war ein Bluff, eine Fälschung. Die Geschwindigkeit der „Kinzhal“ ist um ein Vielfaches höher als die von Patriot-Raketen – so sehr, dass, wenn die „Kinzhal“ auf dem amerikanischen Radar auftaucht, es schon zu spät ist, auf den „Start“-Knopf zu drücken. Also haben wir beschlossen, sie zu bestrafen, damit sie nicht so viel quatschen. Und hier geht es schon nicht mehr nur um Wort gegen Wort, sondern um Rakete gegen Rakete – ein Raketenduell, das wir mit deutlichem Vorsprung gewonnen haben.

Das ist ein Game Changer. Wenn Russland die Zähne zeigt und warnt: „Nicht eskalieren“, dann sollte man das auch nicht tun. Im Westen, vor allem in der angelsächsischen Welt – das sind, vereinfacht gesagt, Großbritannien und die USA – hofft man immer noch auf eine Art Sieg, wenn man nur noch ein bisschen mehr Druck macht, noch mehr Geld gibt und neue Arten von Waffen liefert. Die Briten haben sogar damit begonnen, ukrainische Piloten für die F-16 auszubilden. Angeblich gibt es noch keine Entscheidung zur Lieferung von F-16, aber warum sollte man die Piloten dann für F-16 ausbilden?

Das bedeutet, sie haben sich im Prinzip entschieden. Nun gut, Russland wird dann auch die F-16 „knacken“. Aber es ist nicht unsere Entscheidung. Bislang spielen wir noch, wie man so schön sagt, aus der Defensive heraus und nutzen unsere volle Macht nicht aus. Aber unsere Entschlossenheit zum Frieden ist ungebrochen. Zum Frieden zu russischen Bedingungen. Und, wie es in dem alten russischen Lied heißt, „um jeden Preis“.

Und noch ein Weckruf für die NATO. Ein weiterer. Russland ist diese Woche aus dem KSE-Vertrag, dem Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa, ausgetreten. Der Vertrag wurde ursprünglich 1990 zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt abgeschlossen. Das Abkommen begrenzte die Gesamtzahl der Waffen, zum Beispiel auf 20.000 Panzer pro Seite, und führte auch so genannte Flankenbegrenzungen ein, um die zulässige Anzahl von Waffen nicht irgendwo in Norwegen oder in der Nähe von Odessa zu konzentrieren. Als die UdSSR zusammenbrach, wurde der Vertrag an die neuen Gegebenheiten angepasst.

In jener Nacht sahen die Menschen in Kiew das US-Luftabwehrsystem in seiner ganzen Pracht. Die Dichte des Flugabwehrfeuers war unübertroffen. Sogar einige Amerikaner, die in Kiew leben, kamen auf ihren Balkon, an dem ein Sternenbanner hing, um die Szene zu genießen. Aber am nächsten Tag konnte man sehen, wie diese amerikanischen Raketen aussahen. Genauer gesagt, ihre Trümmer.

Man fand sie auf Rasenflächen, Bürgersteigen und in Büschen. Das amerikanische Luftabwehrsystem, das Kiew bewacht, hat nicht lange überlebt. Vom Zeitpunkt der Auslieferung an nur etwas mehr als einen Monat. Vom Beginn des Angriffs an nur ein paar Minuten. Ein präziser Treffer der „Kinzhal“ und die Patriot, die zuvor ihre gesamte Munition von 32 Raketen verbraucht hatte, war für immer zum Schweigen gebracht.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde nicht nur ein Element des Patriot-Systems getroffen, wie Washington behauptet. Die multifunktionale Radarstation sowie fünf Startrampen wurden vollständig zerstört. Das heißt, alles, was das System funktionsfähig macht.

Ein ungenannter US-Beamter, der die Niederlage der Patriot gegenüber CNN bestätigte, obwohl Kiew sie bestritt, sagte, dass der „Kinzhal“-Schlag offenbar das US-Luftabwehrradar auf sich selbst lenkte: „US-Beamte glauben, dass das russische Militär in der Lage war, Signale der Patriot aufzufangen, was es ihnen ermöglichte, das System mit einer Hyperschallrakete, bekannt als „Kinzhal“ oder „Killjoy“, zu treffen. Und im Gegensatz zu anderen Luftabwehrsystemen, die der Ukraine zur Verfügung gestellt wurden und die mobil und schwieriger anzugreifen sind, ist die Patriot-Großbatterie ein größeres und stationäres System.“

Sie ist in der Tat groß. Neben mindestens vier oder fünf Einheiten umfasst die Batterie einen Feuerkontrollposten, ein Radar, das auf einem Anhänger mitgeführt wird, Stromversorgungen, Tarnausrüstung, Kommunikationsausrüstung und technische Ausrüstung. Nach US-Medienberichten hat Kiew zwei Batterien erhalten. Das reicht aus, um einen kleinen Flugplatz wie den im polnischen Rzeszow abzudecken, an dessen Rand amerikanische Patriots aufgestellt sind. Für eine Stadt wie Kiew werden jedoch mindestens drei Dutzend Batterien benötigt, also etwa 120 Abschussvorrichtungen. Kiew hat bestenfalls zehn. Außerdem ist das System für Wohngebiete mit Hochhäusern unhandlich und sogar gefährlich für die Bevölkerung. Die Abschussvorrichtungen stehen auf einer Drehscheibe in einem Winkel von 37 Grad und könnten bei einem Abschuss einen Teil eines mehrstöckigen Gebäudes zerstören.

Exitstrategie aus Ukraine-Konflikt: USA denken über „koreanisches Szenario“ nach

In dem Papier kam die RAND-Corporation – kurz gesagt – zu folgenden Schlussfolgerungen: Erstens konnte Russland durch die Wirtschaftssanktionen nicht besiegt werden, zweitens waren die Folgen der Sanktionen und der Unterstützung Kiews für den Westen viel teurer als erwartet und drittens haben die USA, nachdem Russland wirtschaftlich und militärisch nicht geschlagen werden konnte, in dem Ukraine-Konflikt nichts mehr zu gewinnen, was die hohen Kosten der USA rechtfertigen würde. In dem Papier wurde ausdrücklich gesagt, dass es für die Interessen der USA egal ist, ob Russland ukrainische Gebiete übernimmt oder nicht. Wo die Grenzen zwischen der Ukraine und Russland verlaufen, sei für die USA unwichtig und der Kampf für die Rückgewinnung der ukrainischen Gebiete sei die Kosten, die die US-Unterstützung der Ukraine verursacht, nicht wert.

Daher hat die RAND-Corporation empfohlen, den Krieg möglichst schnell zu beenden, aber sie hat auch festgestellt:

„Eine dramatische Änderung der US-Politik über Nacht ist politisch unmöglich – sowohl innenpolitisch als auch gegenüber den Verbündeten – und wäre in jedem Fall unklug.“”

Je länger sich der Konflikt hinzieht, desto wahrscheinlicher ist es, dass Russland und die Ukraine unter Druck gesetzt werden – sowohl intern als auch von anderen Ländern, so das Portal. Die Seiten werden auf einen Waffenstillstand, eine Waffenruhe oder einen rechtlichen Mechanismus zur Beendigung des Konflikts drängen.

Einige US-Beamte und Analysten erklärten gegenüber dem Portal, dass das Vorbild für die Entwicklung des Konflikts in der Ukraine der Koreakrieg sein könnte. Die aktive Kampfphase dieses Konflikts, so das Portal, endete 1953 mit einem Waffenstillstand, aber auch 70 Jahre später haben die beiden Koreas den Krieg nicht offiziell für beendet erklärt.

„Die Verbündeten der Ukraine befürchten, dass die militärische Unterstützung für den Kampf gegen Russland ihren Höhepunkt erreicht hat, und hochrangige europäische Beamte sind zunehmend besorgt darüber, wie der Fluss der Hilfe im nächsten Jahr aussehen wird, wenn die USA in den Präsidentschaftswahlkampf eintreten, der die USA spalten wird“, so die Zeitung.

Die Zeitung stellt fest, dass Washington jetzt der Hauptlieferant von Militärhilfe für Kiew ist. Von der Zeitung befragte US-Beamte sagen, dass die USA über genügend vom Kongress genehmigte Mittel verfügen, um Kiew etwa fünf Monate lang zu unterstützen. In dieser Zeit habe Kiew die letzte Chance, die Situation zu ändern, so westliche Beamte, die in regelmäßigem Kontakt mit den USA über die Ukraine stehen.

Die Länder des Westens werden gezwungen sein, die Ukraine zu Friedensgesprächen zu drängen, wenn Kiews Gegenangriff auf dem Schlachtfeld scheitert. Das berichtete die britische Zeitung Financial Times am Donnerstag unter Berufung auf Quellen in Europa und den USA.

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Anatomy of MIM-104 Patriot Destruction + Primer on Kh-47M2 Kinzhal Hypersonic Missile

Let’s break down in depth exactly what happened on the night of the Patriot attack and catch up on the known facts and speculations. Here’s what is known so far:

Russia was said to have conducted a layered, multi-vectored attack which came from various sides including north, east, and south, which included both Geran drones as screening cover, Kalibr missiles, Kh-101s, and finally the Kinzhals. The attack also likely included other cheaper types of drones as decoys to saturate the air defense, and in fact Kiev does attest to that, as in their official ‘shoot down’ graphic they include several drones they comically ID’d as Orlan ‘Supercum’ which was later changed to ‘Supercam’.”

A lot of the Patriot missiles appeared to fail. These fallen pieces are not ‘discarded rocket stages’ or anything like that, but the actual missile heads themselves. In fact, we have photo proof that several of them “failed” mid-flight and did the famous ‘Patriot maneuver’ caught long ago in Saudi Arabia:

Here’s a variety of angles showing the Patriot missile infamously doing the death loop and hitting the ground near its own launcher:

The Patriot appears to have some kind of critical problem with a very high failure rate. It’s no surprise that the following findings were delivered to the U.S. Congress after the Gulf War:

And now there’s a rumor that NATO has launched urgent meetings because these strikes have just exposed the U.S./NATO’s most powerful strategic defense systems, which bodes very badly for NATO’s security. This is the first time in history that the U.S. now has absolute proof that Russian systems can penetrate the most advanced U.S. defenses. Recall, that reportedly Ukraine was armed with the latest Pac-3 missiles, not the older Pac-2s, etc. This has dire consequences for all European security as it proves that Russian missiles can now penetrate any NATO base in Poland and elsewhere with full impunity. In fact, these are the types of tectonic moments that create entire generational doctrinal shifts and change the calculus of defense postures entirely.

Gipfeltreffen der Arabischen Liga kritisiert den Westen

Der Gipfel der Arabischen Liga ist kein Thema in den westlichen Medien, weil sie dann eingestehen müssten, wie gründlich die Politik des US-geführten Westens im Nahen Osten gescheitert ist. Ich habe darüber bereits mehrmals berichtet: Die ehemals USA-treuen Saudis haben den Wunsch der US-Regierung, die Ölförderung zu erhöhen, um den Ölpreis zu senken und damit Russland zu schaden, ignoriert und die Förderung sogar gedrosselt. Die Saudis sind dabei, sich mit dem Iran auszusöhnen und auch Syrien wurde nun wieder in die Arabische Liga aufgenommen – all das ist gegen den ausdrücklichen Wunsch der US-Regierung passiert.

Der Machtverlust der USA im Nahen Osten ist nahezu total. Das zeigt auch die Abschlusserklärung des Gipfeltreffens der Arabischen Liga, in der die arabischen Staaten den Westen – wenn auch, ohne ihn beim Namen zu nennen – heftig kritisieren, indem sie sich mit allem Nachdruck gegen die ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten aussprechen. Damit schließen sie sich in ihrer Wortwahl dem an, was auch Russland und China seit langen fordern und wofür sie den Westen kritisieren.

Ein Vergleich mit Frankreich zeigt den Grad der Verschwendung bei der Bundeswehr

Dass die Bundeswehr in einem traurigen Zustand ist, ist nicht neu. Angeblich wurde die Bundeswehr kaputt gespart, aber davon kann keine Rede sein, wie ich schon 2019 in einem Vergleich zwischen den französischen und den deutschen Verteidigungsbudget aufgezeigt habe. Das Ergebnis war eindeutig: Die französischen Streitkräfte bekamen für ihr Geld nicht nur mehr Waffensysteme als die Bundeswehr, in Frankreich funktionieren die Waffensysteme sogar.

Bekanntlich ist das bei der Bundeswehr keineswegs gegeben, wie die Medien seit Jahren berichten. 2019 waren von 128 Eurofighter-Jets der Bundeswehr nur 39 flugbereit, von 72 CH-53-Transporthubschraubern waren es nur 16. Bei den Panzern sah es nicht besser aus, wegen Ersatzteilmangel wurden Panzer der Bundeswehr „kanibalisiert“.

Man sieht an diesem Vergleich sehr deutlich, dass Deutschland für sogar mehr Geld weit weniger Waffensysteme bekommt als Frankreich. Das lässt sich nur durch unglaubliches Missmanagement im Bundesverteidigungsministerium erklären. Oder mit Korruption ungeheuren Ausmaßes.

Suchen Sie es sich aus: Die Bundeswehrführung im deutsche Verteidigungsministerium ist entweder inkompetent oder korrupt.

Geopolitische Wochenschau 20/23

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Die Europäer wollen Frieden in der Ukraine, Biden aber nicht

Seymour Hersh hat einen neuen Artikel mit den Erkenntnissen seiner Quellen in den US-Geheimdiensten veröffentlicht. Darin berichtet Hersh, dass viele Europäer ein Ende des Krieges in der Ukraine wollen, dass Biden das jedoch nicht will. Biden werde unvollständig informiert.

Wie einige amerikanische Geheimdienstler wissen und im Geheimen berichtet haben, wird auf Betreiben von Regierungsvertretern auf verschiedenen Ebenen in Polen, Ungarn, Litauen, Estland, der Tschechoslowakei und Lettland jedoch noch etwas anderes vorbereitet. Diese Länder sind allesamt Verbündete der Ukraine und erklärte Feinde von Wladimir Putin.

Angeführt wird diese Gruppe von Polen, dessen Führung die russische Armee nicht mehr fürchtet, weil ihr Auftritt in der Ukraine den Glanz ihres Erfolgs bei Stalingrad im Zweiten Weltkrieg vergessen lässt. Sie hat Selensky im Stillen dazu gedrängt, einen Weg zu finden, den Krieg zu beenden – notfalls auch durch seinen Rücktritt – und den Wiederaufbau seines Landes in Angriff zu nehmen. Selensky lässt sich nicht beirren, wie aus abgehörten Nachrichten und anderen Daten hervorgeht, die der CIA bekannt sind, aber er beginnt, die private Unterstützung seiner Nachbarn zu verlieren.

Eine der treibenden Kräfte für die stillen europäischen Gespräche mit Selensky sind die mehr als fünf Millionen Ukrainer, die vor dem Krieg geflohen sind und die Grenzen des Landes überquert und sich im Rahmen eines EU-Abkommens für vorübergehenden Schutz, der Aufenthaltsrechte, Zugang zum Arbeitsmarkt, Wohnraum, Sozialhilfe und medizinische Versorgung umfasst, in den Nachbarländern registriert haben.

Vor einigen Wochen habe ich erfahren, dass die amerikanischen Geheimdienste wissen, dass einige Offizielle in Westeuropa und den baltischen Staaten ein Ende des Krieges zwischen der Ukraine und Russland wünschen. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass es für Selensky an der Zeit ist, „umzukehren“ und eine Einigung anzustreben. Ein sachkundiger amerikanischer Beamter sagte mir, dass einige in der Führung Ungarns und Polens zu denen gehören, die sich dafür einsetzen, dass die Ukraine in ernsthafte Gespräche mit Moskau einbezogen wird. „Ungarn ist ein wichtiger Akteur in dieser Angelegenheit, ebenso wie Polen und Deutschland, und sie arbeiten daran, Selensky zum Einlenken zu bewegen“, so der amerikanische Beamte. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben deutlich gemacht, dass „Selensky behalten kann, was er hat“ – eine Villa in Italien und Anteile an Offshore-Bankkonten -, „wenn er ein Friedensabkommen ausarbeitet, selbst wenn er dafür bezahlt werden muss, wenn das der einzige Weg ist, um ein Abkommen zu erzielen.“

Bisher, so der Beamte, hat Selensky solche Ratschläge abgelehnt und Angebote mit hohen Geldsummen ignoriert, die ihm den Rückzug auf ein ihm gehörendes Anwesen in Italien erleichtern sollten.

Es gibt eine Realität, die einige Elemente in der amerikanischen Geheimdienst-Community nicht ignorieren können, sagte der Beamte, auch wenn das Weiße Haus sie ignoriert: „Der Ukraine geht das Geld aus, und es ist bekannt, dass die nächsten vier Monate kritisch sind. Und die Osteuropäer sprechen über einen Deal“. Das Problem für sie, so der Beamte, „ist, wie man die USA dazu bringen kann, Selensky nicht mehr zu unterstützen“. Die Unterstützung des Weißen Hauses geht über die Erfordernisse des Krieges hinaus: „Wir zahlen alle Rentenfonds für die Ukraine.”

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I Want To Remind Everyone…

A precision strike by a Russian hypersonic Kinzhal missile has destroyed a Patriot air defense system in Kiev, the Defense Ministry in Moscow reported on Tuesday. The Ukrainian government previously claimed that Kinzhal missiles had been intercepted by the US-made weapons platform. The Russian military did not provide further details about the strike, which was the first time Moscow claimed to have hit the long-range system supplied to Ukraine by its Western backers. Kiev reported that it had withstood a massive missile attack by Russian forces on Monday night. The Ukrainian military claimed to have intercepted six Kinzhal missiles, in addition to various other aerial targets.

So, what do I want to remind you of? This:

⚠️⚠️⚠️ Per this highly inflated intercept probability by a single defensive missile, it should take 10-11 or even 21 defensive missiles to intercept a single Zircon! ⚠️⚠️⚠️

  1. Substitute Zircon for Kinzhal. Numbers will be the same.
  2. And keep in mind that this is a THEORETICAL probability, which still is absolutely grim, because it is calculated on the assumption of a very small but not entirely trivial Pkill = 0.2 of AD missile.   

In reality, Patriot PAC3 has about zero probability of kill of hypersonic weapon, especially in dense EW environment and in a combination salvo. I warned, that transfer of Patriot to 404 will end like this and… it did. Surprise, surprise. And here is the thing: NATO AD systems, be them ground based or ship-borne are absolutely useless against modern Russian weapons.

Now we have an empirical proof of that. Pentagon knows this.

In Related News.

Against the news of Patriot being annihilated this should not also be forgotten. 

Several Storm Shadow cruise missiles, which were recently supplied to Ukraine by Britain, have been shot down by Russian air defenses over the past 24 hours, its Defense Ministry has said. “Seven Storm Shadow long-range cruise missiles, three HARM anti-radar missiles and seven HIMARS multiple rocket launcher shells were intercepted,” the ministry’s spokesman, Lieutenant General Igor Konashenkov, announced during a briefing on Tuesday. He didn’t say where the intercepts had taken place. According to Konashenkov, 22 Ukrainian drones were also destroyed over Russia’s newly incorporated territories: the People’s Republics of Donetsk and Lugansk, and Zaporozhye and Kherson Regions.

This is how REAL air defense works. So, as was explained earlier, first two Storm Shadows which haven’t been intercepted have been launched at civilian targets in Lugansk. Naturally, those targets haven’t been defended by AD systems. US provides 24/7 intel to VSU, including electronic “map” which accounts for radar “picture” of Russian AD systems. In other words, the US provides intel on gaps in radar field. But even here they are primarily reduced to what amounts to attacks on civilian targets. As I already stated on many occasions, I will repeat again–the SMO will be, if not already, studied in all leading military academies as an example of how to fight modern war.

Imran Khan und die Unabhängigkeit Pakistans

Pakistan war nie unabhängig. Es ist immer ein Spielzeug in den Händen des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten geblieben. Während des westlichen Krieges gegen das afghanische kommunistische Regime wurde es zu einem Rückzugsstützpunkt für die Mudschaheddin und die arabischen Kämpfer von bin Laden. Doch seit einem Jahrzehnt versucht ein außergewöhnlicher Cricket-Champion, Pakistan zu befreien, Frieden mit Indien zu schließen und soziale Dienste zu schaffen. Sein Name ist Imran Khan.”

Imran Khan ist also ein Sunnit, der einen schiitischen Philosophen bewundert. Er beabsichtigt sein Land zu modernisieren, nicht indem er dessen religiöse Traditionen ausrottet, sondern im Gegenteil, indem er versucht, sie auszuwählen, um nur das Beste zu bewahren. Er ist außerordentlich offen und tolerant in einem Land, das als erstes der Welt von der ägyptischen Bruderschaft der Muslimbrüder regiert wurde, einer sektiererischen politischen Partei, die dem britischen MI6 unterstand. Wie Ali Shariati ist er ein Revolutionär im edlen Sinne des Wortes und ein Antiimperialist. In seinem politischen Leben wird er nie aufhören, den Würgegriff der Angelsachsen auf sein Land anzuprangern. Er wird daher logischerweise zum Schreck der britischen und amerikanischen Imperialisten werden.

🤷🏻‍♂️🤷🏻‍♂️ QED! 🤷🏻‍♂️🤷🏻‍♂️
Die Schweizer Armee ist nicht einsatzfähig

Die Armee ist nicht einsatzfähig, weder gegenwärtig noch in absehbarer Zukunft. Dies scheint aber in der Öffentlichkeit kaum bekannt zu sein.

What are we to Make of Prigozhin and the Wagner Group? – A Son of the New American Revolution

Wagner Group is not a creation of Evgeny Prigozhin. Forget about the popular Western meme that Wagner is a Russian version of the Dirty Dozen — convicts and criminals given a chance to redeem themselves by putting on a Russian uniform and risking their lives. That is an image that Russian intelligence has pushed and the gullible folks in the West have gobbled it up.

I give credence to Alexander Mercouris’ reporting on the history of Wagner — i.e., it was formed under the direction of Russia’s military intelligence outfit, the GRU, and the Russian version of the FBI, i.e., the FSB. In other words, Wagner is more akin to the CIA’s Special Activities Division (i.e., SAD), which is the military arm of the CIA, and the French Foreign Legion. Wagner, in my opinion, is not under the operational control of Prigozhin. Not only is he a master of the culinary arts but he is a damn, fine actor. Prigozhin presents the world with the image of a man teetering on the edge of madness and megolamania and the intelligence agencies in the U.S. and other NATO countries lap it up.

I do not believe in coincidence. The fact that Prigozhin is linked so publicly with a military organization and an internet information operation that are all under the control of Russia intelligence, leads me to believe that he is an important actor in the Russian campaign to deceive and confuse the West about its true military plans and objectives. Last week, Prigozhin did his best to convince the NATO countries that Wagner was on the ropes and faced with a real risk of being overrun by newly energized and supplied Ukrainian troops. That was then.

Today, according to Prigozhin?

. . .the units of the Wagner PMCs have advanced up to 130 m in and around the so-called “Nest”. The PMC assault groups occupied 91,000 meters.
1.69 square kilometers of Bakhmut remain under enemy control.
9 high-rise buildings were liberated during the day, 28 high-rise buildings under our control, 20 under enemy control.
The assault groups continue to carry out tasks for the final capture of Bakhmut, and also work on the flanks, where they had to stay to stop attempts to break through.”

Yeah, this is the guy that the Washington Post claims is secretly negotiating with Ukraine to sell out the Russians. Now do you understand why I’m throwing the B.S. flag?

„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“

In seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick ist das russische Fernsehen auf die neuesten Waffenlieferungen aus Großbritannien an die Ukraine eingegangen. Die Storm Shadow Marschflugkörper können auch tief ins russische Hinterland schießen, was Kiew sicherlich früher oder später nutzen wird. Aktuell sind zwei dieser Raketen bereits in Lugansk eingeschlagen, wo es seit einem Jahr keine Explosionen mehr gegeben hat, weil die Front zu weit weg ist und die Stadt nicht mehr in Reichweite der ukrainischen Waffen lag. Nur der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass Kiew dabei zivile Ziele in Lugansk angegriffen hat und unter anderem sechs Minderjährige verletzt wurden.

Der Kommentar des russischen Fernsehens war deutlich und er enthielt auch die ziemlich offene Erinnerung an London, dass die britischen Inseln klein und verwundbar sind. Auch, wenn das nicht direkt gesagt wurde, war das eine Erinnerung an die Poseidon-Torpedos Russlands, die autonom unterwegs sind und unter Wasser atomare Explosionen auslösen können. Eine gezündete Poseidon würde reichen, um die britischen Inseln mit einer 500 Meter hohen Tsunami-Welle zu überrollen.

Man fragt sich, warum London ohne jede Rücksicht auf die eigene Sicherheit eine Atommacht provoziert, anstatt auf Verhandlungen zu setzen.

Es ist klar, dass Russland antworten wird, aber der Konflikt wird so schon ein anderes Niveau haben. Das russische Außenministerium reagierte in einer Sondererklärung scharf auf die britische Lieferung der Storm-Shadow-Raketen an die Ukraine: „Wir betrachten diese Entscheidung als einen weiteren extrem feindseligen Schritt Londons, der zu einer ernsthaften Eskalation führt. Die Lieferung von Langstrecken- und Präzisionsraketensystemen an das Kiewer Regime ist ein klarer Beweis für die beispiellose Verwicklung Großbritanniens in den Ukraine-Konflikt. Indem Großbritannien mit der Geopolitik spielt, ist es offensichtlich bereit, alle Grenzen zu überschreiten und den Konflikt in Bezug auf Zerstörung und Verluste an Menschenleben auf ein grundlegend neues Niveau zu heben.“

Und ob Zufall oder nicht, unmittelbar nach der Nachricht über die Lieferung britischer Langstreckenraketen vom Typ Storm Shadow an Kiew wurden Experten zufolge am nächsten Tag zwei Raketenangriffe auf Lugansk aus einer Entfernung von mindestens 150 Kilometern gestartet. Lugansk war seit Beginn der Militäroperation nicht in Feuerreichweite. Jetzt ist es in Feuerreichweite.

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To Give A Proper Perspective…

let me decipher a little bit why this is startling. Even militarily illiterate people understand that, depending on the object, ranging from AD radar to position of troops, let alone production plant, one has to strike them not with one or two missiles, but with the salvo. So, what is, then, the expenditure of missiles by Black Sea frigates, subs and small missile ships?”

Add all this together and we can see that the Black Sea Fleet alone launched around (plus-minus) if we round it: 1,100 + 300 =1,400 stand off high precision weapons, aka cruise missiles. Do not also forget that the aviation of the Black Sea Fleet was and is also involved in SMO, but this data is unavailable for now. What is known that SU-30SMs (and some SU-24) of the 43rd Fighter Regiment of the Black Sea Fleet are engaged constantly in combat missions. 

So, now, just by counting what the ships and BRAV of the Black Sea Fleet do, one can definitely get the economic framework, so to speak, or scale of the military-economic potential Russia brings to bear.

Tried-and-true: U.S. and allied militaries have flight-tested the GPS-enabled Tomahawk 550 times and used it in combat more than 2,300 times. Its most recent use came in 2018, when U.S. Navy warships and submarines launched 66 Tomahawk missiles at Syrian chemical weapon facilities.

Considering the fact that GPS-guided Tomahawks have been introduced in 1993, 30 years ago, it gives you a proper perspective of the scale of SMO.

Douglas Macgregor – Humiliating Russia and Making Terrible Mistakes

Words of wisdom by Colonel McGregor. (Video)

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Publikationshinweis: Bericht des Bundesrates zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Art. 70 Nachrichtendienstgesetz (NDG)

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Mai 2023 den jährlichen Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Art. 70 NDG verabschiedet. Der Bericht wurde vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB) erstellt und bezieht sich auf die im NDG genannten Bedrohungen sowie auf sicherheitspolitisch bedeutsame Vorgänge im Ausland.

[Anm. Redaktor: Der Bericht ist peinlich und bildet die Realität so lückenhaft ab, dass ein falsches Lagebild entsteht. Die Schweiz unterliegt einem ‘geopolitischen Fehler 2. Art’! siehe auch hier.]

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«Wir brauchen eine verstärkte internationale Kooperation in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik»

Ansprache von Bundesrätin Viola Amherd, Chefin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich der Jahreskonferenz der Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr (RKMZF) in Islikon, Freitag, 12. Mai 2023.”

Wir diskutieren derzeit die aussen- und sicherheitspolitische Kooperation [sic!] und die Rolle der Schweiz in Europa so intensiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Wir haben im Sicherheitspolitischen Bericht 2021 auf das zunehmend konfrontative Verhalten Russlands hingewiesen, ebenso auf das Risiko einer Eskalation an der Ostgrenze.

Leider ist eine solche eingetreten, indem Russland die Ukraine mit Waffengewalt angegriffen hat, in Verletzung aller internationaler Normen.

Und dies in drastischerer und brutalerer Form, als wir erwartet haben.

Russlands Angriff wird die sicherheitspolitische Lage in Europa und darüber hinaus noch jahrelang prägen.

Im Zusatzbericht zum Sicherheitspolitischen Bericht vom September 2022 haben wir die ersten Folgen des Krieges analysiert.

Erstens zeigt der Krieg in der Ukraine die Notwendigkeit, den Fokus stärker auf einen wirksamen Bevölkerungsschutz, einen leistungsfähigen Nachrichtendienst und auf die Verteidigung zu setzen, und zwar auf eine adäquat ausgerüstete Armee.

Zweitens erfordern der Krieg und die unsichere Zukunft, die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit. [Anm. Red.: Wirklich???]

Dank unserer geografischen Lage profitieren wir von unserem stabilen Umfeld und indirekt vom Schutz der Nato – ohne unser Zutun.

Das bedeutet, dass die Nato, darunter unsere drei grossen Nachbarstaaten, unsere naheliegende Partnerin ist.

Auch die EU gehört zu unseren Partnern in der internationalen Sicherheitskooperation. [Anm. Red.: Die EU???]

Die Grenzen der Neutralität für die Kooperation sind dabei klar.

Die Schweiz geht keine Verpflichtungen zur militärischen Unterstützung im Kriegsfall ein. Wir müssen auch entsprechende Sachzwänge vermeiden. [Anm. Red.: Übersetzung: Wir wollen nicht ‘müssen’, aber ‘dürfen’ und ‘können’. Denn im Grunde ‘wollen’ wir ja oder zumindest ‘sollen’ wir.]

Das lässt aber viel Spielraum für die Zusammenarbeit. Und gemäss einer ETH-Studie befürwortet auch eine Mehrheit der Bevölkerung eine stärkere Zusammenarbeit mit der Nato. [sic! – und wie viele befürworten die Neutralität??]

Eine funktionierende Zusammenarbeit mit der Nato und unseren grossen Nachbarstaaten setzt im Ernstfall voraus, mit ihnen militärisch interoperabel zu sein.

Das muss in Friedenszeiten vorbereitet und geübt werden.

Das ist Bestandteil unserer sicherheits- und verteidigungspolitischen Strategie.

Unsere Absicht ist es, Kooperationsmöglichkeiten viel stärker als bislang zu nutzen.

Konkret wollen wir die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in verteidigungsrelevante Bereiche ausweiten.

Die Nato wie die EU haben uns gesagt, sie seien offen und begrüssen unsere Absicht.

Bei der Nato sehen wir Möglichkeiten in den verschiedensten Bereichen:

  • Mit der Nato bereiten wir den Abschluss eines individualisierten Partnerschaftsprogramms (ITPP) noch in diesem Jahr vor, um die Interoperabilität zu stärken und auf verteidigungsrelevante Bereiche auszuweiten.
  • Zudem streben wir eine stärkere personelle Beteiligung an den Centres of Excellence der Nato an. Diese befassen sich mit spezifischen Herausforderungen, beispielsweise Cybersicherheit, Genietruppen oder Militärmedizin;
  • Weiter wollen wir an mehr Übungen teilnehmen als Beobachter und später als Teilnehmer, einschliesslich Übungen zur Verteidigung. [sic!!!]
  • Wir planen zudem die Entsendung von mehr Stabsoffizieren in die Strukturen der Nato, um die Zusammenarbeit in den internationalen Stäben zu trainieren.

Auch bei der EU wollen wir die sicherheits- und verteidigungspolitische Kooperation intensivieren.

Dass die Schweiz aufgrund des Neutralitätsrechts der Ukraine keine Waffen direkt liefert, ist klar und unbestritten.

Was hingegen auf kein Verständnis stösst, ist, dass die Schweiz die Wiederausfuhr von Kriegsmaterial nicht bewilligt.

Das Parlament diskutiert mögliche Anpassungen. Sie kennen die Debatten. Die Diskussionen sind intensiv.

Was haben US-Biolaboratorien in der Ukraine zu suchen?

Schon wenige Tage nach dem Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine kamen erste Informationen an die Öffentlichkeit über die von den USA in der Ukraine betriebenen Bio- und Chemie-Labore. Russland hat dazu inzwischen wiederholt gefundene Dokumente veröffentlicht

Das sich dabei abzeichnende Bild über den Zweck derartiger Forschungen lässt einen nicht nur erschrecken. Die Vorstellungen über das, was in diesen Laboren erschaffen werden soll und wohl teilweise auch schon wurde, sollte bei allen Menschen sämtliche Alarmglocken läuten lassen. 

Denn Forschungen zur Schaffung von z.B. Krankheitskeimen, die nur bestimmte Ethnien befallen, also z.B. Ostslawen, Chinesen, Kaukasier usw., wirft nicht nur Fragen über die Sinnhaftigkeit derartiger Forschungen auf. Zu Ende gedacht eröffnet eine solche Forschung Dimensionen einer militärischen Kriegsführung, wie sie bislang nur in Science-Fiction Romanen oder Filmen vorkam und da auch nur in den Händen der Bösen. Das sich hinter derartigen Strategien abzeichnende Denken ist in der Tat in seiner Dimension im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Es sind die USA, die diese Forschungen massiv vorantreiben. Nicht nur in der Ukraine.

Patt-Situation in der Ukraine und Sturm im Wasserglas

Die erwarteten Angriffe auf die traditionelle Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau blieben aus und die ukrainische Frühjahrsoffensive verzögert sich weiter. Jetzt steigt die Gefahr von Verzweiflungstaten. Aber insgesamt wird man wohl davon ausgehen müssen, dass die Lage im kommenden Sommer nicht wesentlich anders sein wird, als aktuell. Derweil streiten sich Evgeny Prigozhin und Sergei Shoigu um Munition und politisches Ansehen.

Ein genauerer Blick auf die Liste der Munition, welche die russische Armee an Prigozhins Firma für die Monate März und April lieferte, muss Staunen auslösen: Die PMC Wagner erhielt Munition im Umfang von mindestens 150 Bahnwaggons, vielleicht auch 200. Dazu müssen weitere Nachschubgüter massenweisen Verbrauchs gekommen sein, wie Treibstoff, Hindernismaterial und Ersatzteile, denn mit der Lieferung von Munition alleine ist es ja nicht getan. Zum Transport dieser Masse von Munition werden insgesamt wohl ein gutes halbes Dutzend Züge gefahren sein, notabene ohne, dass die ukrainische Armee, die dank westlicher nachrichtendienstlicher Unterstützung angeblich alle Aktivitäten des russischen Militärs erkenne, den Transport verhindern konnte. Für die übrigen Nachschubgüter ist wohl nochmals die gleiche Anzahl an Zügen anzusetzen.

Die PMC Wagner stellt aber weniger als 10 Prozent des russischen Personals im Osten der Ukraine. Zur Versorgung des Gros der russischen Truppen müssen folglich nochmals Dutzende von Zügen gerollt sein, denn an anderen Brennpunkten des Geschehens entlang der Front waren die Kämpfe in den vergangenen Wochen nicht minder intensiv. Prigozhin mit seiner Gruppe Wagner war einfach immer im Zentrum der Berichterstattung. Insgesamt bestätigt sich die Erfahrung aus den Kriegen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, wonach der Verbrauch von Munition in Kriegszeiten um das 12- bis 30-fache steigen kann.

Geopolitische Wochenschau 19/23

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Pepe Escobar: Innerhalb der EU und der NATO braut sich Unmut zusammen

Innerhalb der EU und der NATO braut sich Unmut zusammen, da sich die alte Aristokratie und die Wirtschaftskreise Frankreichs und Deutschlands von Washington verraten fühlen, erklärte Pepe Escobar, geopolitischer Analyst und erfahrener Journalist, gegenüber dem Podcast „New Rules“ von Radio Sputnik.

Genau genommen möchten die Amerikaner, dass Osteuropa die NATO und sogar die EU anführt, was noch weit hergeholt ist“, sagte Pepe Escobar.

„Es war sehr, sehr interessant zu sehen, als Macron zu Xi Jinping ging, um mit ihm zu sprechen“, sagte Escobar. „Im Grunde sagte Xi Jinping zu Macron: Ich respektiere dich, wenn du dich wie ein Souverän verhältst, dann können wir eine gleichberechtigte Partnerschaft eingehen und du wirst wahrscheinlich mein Lieblingspartner in Europa sein. Wenn du dich wie eine Kolonie verhältst, habe ich keine Verwendung für dich.“

In einer Rede vor dem Valdai Discussion Club am 27. Oktober 2022 beklagte der russische Präsident Wladimir Putin ausdrücklich die Abhängigkeit Europas vom „Washingtoner Obkom“.

„Nun, wie soll man mit diesem oder jenem Partner reden, wenn dieser keine Entscheidungen trifft und jedes Mal das Obkom in Washington anrufen und fragen muss, was getan werden kann und was nicht?“ fragte Putin rhetorisch.

„Obkom“ ist ein sowjetischer Begriff für ein Regionalkomitee der Kommunistischen Partei, und Putins Verwendung dieses Begriffs ist keineswegs zufällig: Der russische Präsident hat Europas „Vasallentum“ und fehlende strategische Souveränität de facto festgenagelt.

Deshalb respektiert der globale Süden Russland, weil Russland seine Souveränität bekräftigt“, betonte der geopolitische Analyst. „Warum respektieren sie China? Das ist das Gleiche. Warum respektieren sie den Iran? Weil der Iran vier Jahrzehnte lang Widerstand geleistet hat und nicht zusammengebrochen ist, wie alle im Beltway dachten. Denken Sie daran, dass echte Männer nach Teheran gingen, als Rumsfeld und Cheney sagten, es wäre zu einfach. Okay, wir zerschlagen den Irak, und das nächste Ziel ist der Iran. So ist es aber nicht. Wenn man es mit einem echten Souverän zu tun hat, wie es der Iran ist, dann ist die Tatsache, dass er einer Supermacht vier Jahrzehnte lang widerstehen konnte, ungeachtet unserer Meinung oder unserer Analyse seines politischen Systems, immens.

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Eine wohl endlich gelernte Lektion

Die angelsachsen steckten nach so einigen Historikern hinter Hitler und dem WK2, der wohl zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen sollte, nämlich den angelsachsen die (im Fall von japan eher potentiell) bedrohlichen Konkurrenten Deutschland und Japan vom Hals zu schaffen bzw. zu verkrüppeln. Und zum anderen – das kann man bei angelsachsen *immer* als ein wesentliches Motiv betrachten (und finden) – wieder mal Russland schwächen (und im Idealfall sogar zerschlagen).

Das Muster ist im Grunde immer das gleiche: Bring einen Nachbarn, der vernuttet und ehrlos genug ist, dazu, das eigentliche Ziel wieder und wieder „anzupissen“. Genau das taten die pol..en damals (*erwiesen*) und nun tun die ukros es. Bis das eigentliche Ziel, das Opfer, zuschlägt und man es verteufeln und bekämpfen kann, natürlich als „edle“ Macht und für humanitäre Zwecke, versteht sich.

Damals hat man die pol..en als Opfer gezeichnet, obwohl die wieder und wieder Gräueltaten gegen Deutsche begingen. Und heute zeichnet man ukrostan als Opfer, obwohl die banderisten geradezu unaussprechliche Gräueltaten an Russen begingen.

Aber genau das war und ist ja das Muster, der Plan; man terrorisiere das Ziel solange, bis es gar nicht mehr anders kann als zuzuschlagen. Die Alternative wäre es, zuzusehen wie die Landsleute terrorisiert und massakriert werden; das aber ist etwas, was *kein* Staat tun kann, denn seine Bürger zu schützen ist eine der unbedingten Grund-Aufgaben eines Staates.

Aber auch: So so, man war also soooo sehr gegen die National-Sozialisten? Aha. Da stellt sich allerdings laut die drängende Frage, warum man z.B. Abertausende Nazis nach amärrika holte

Und es stellt sich auch die Frage, warum ein signifikanter Teil der Führungs-Ebene, insbesondere der militärischen, eigentlich „gleich weiter marschieren“ wollte – in Richtung Moskau.

Die Antwort darauf ist einfach: Das war genau das, was die angelsachsen schon seit sehr langer Zeit wollten. Und die Gelegenheit schien günstig, da Russland, wenngleich siegreich, doch auch stark geschwächt war.

Hitler stand den brits (debil) wohlwollend gegenüber und Deutschland lag sowieso gebrochen auf dem Boden. Und den amis hatte Hitler erst recht nichts angetan. *Warum* also haben beide angelsachsen Länder alles getan, um einen möglichst großen Teil von Deutschland zu erobern und besetzen? Warum nicht nur das unerlässlich Notwendige tun und ansonsten die „Freunde“, die Russen machen lassen. *Deren* Land war doch von den Hitler-Truppen bedrängt und verwüstet worden und *deren* Bürger starben zu zig Millionen!

Njet, die – ja weitestgehend angelsächsische – Geschichts-Schreibung will uns – wie mans ja kennt von den angelsachsen – ein Märchen auftischen, in dem sie als große Helden dastehen und die Russen als eine eher unwichtige Rand-Erscheinung.

Njet, noch ein Beispiel: Die böse, böse Mauer wurde *aus Verzweiflung* errichtet, weil, was kaum jemand weiss und gewiss nicht in der (west-deutschen) Schule gelernt hat, die angelsachsen gleich mal versuchten, das Finanz- und Wirtschafts-System der DDR zu „sprengen“. Freund geht anders.

Was also wollten die angelsachsen *wirklich*? Einfach, sie wollten, dass die Russen die Nazis *nicht* ausrotten, denn wie heute erschreckend sichtbar ist, eben diese Nazis sollten weiter und nochmal als Werkzeug gegen die Russen dienen.

Während der Sowjet-Zeit mussten sie weitestgehend unscheinbar bleiben, wurden aber „gezüchtet“ und gehegt. Wo? Na vor allem in pol..en und ukrostan. Und als ukrostan sich unter ehrlosen Ratten-Umständen von Russland losgesagt hatte konnte es endlich richtig losgehen. Keine 25 Jahre später, also in etwa eine Generation später (man bedenke, dass Kinder nicht bei der Geburt in die Schule kommen, sondern erst mit ungefähr sechs Jahren) war der maidan. Und seither ging es den russisch-Stämmigen in ukrostan richtig an den Kragen. Na ja, Nazis bei der Arbeit eben …

Ich hoffe – und meine auch, Anlass zu dieser Hoffnung zu sehen -, dass man in Russland endlich begriffen hat, dass man die Nazis gründlich und komplett ausmerzen muss – und auf Dauer insbesondere auch die sehr dunkle Macht hinter den Nazis, sprich, die angelsachsen mindestens in den Rollstuhl prügeln muss.

Ein Beispiel ist das *wie* des russischen Vorgehens. Langsam. Furchtbar langsam.

Warum, mal abgesehen vom erforderlichen Klein-Klein bei Säuberungen? Weil die „Arena“ ideal ist. Weil *beide* Seiten so Krieg führen können, ohne dass es „explodiert“, zum offenen großen Krieg wird. Die angelsachsen haben dabei nur etwas übersehen, nämlich, dass dieser Krieg nicht die einzige Front ist und dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Warum? Weil sie „dachten“, Russland wäre bald am Ende – und gewaltg irrten. Und weil die Russen einen viel intelligenteren Plan hatten, den nämlich, den Spieß mal umzudrehen und die angelsachsen zwar (anfangs) *glauben* zu lassen, deren Plan (Russland dazu zu provozieren zuzuschlagen und es dann erst überfordert hecheln und dann zurück kriechen zu sehen). Plus Dummheit und Arroganz. Ergebnis: Die angelsachsen (und deren Köter) *müssen* kämpfen und sie *müssen* siegen, denn wenn sie das nicht tun, bricht für sie und bei ihnen alles zusammen und die zunehmend wenigen Länder, die noch gebannt auf der angelsächsischen Seite stehen (abzüglich hart gesottene Nutten und Idioten wie balten und pol..en) werden sich dann von usppa, eu-ropa (das zerbrechen wird) und natu (die zunehmend als impotent und nutzlos aber teuer erkennbar wird) abwenden … und viele davon werden sich recht bald (ich nenns mal locker so) BRICS zuwenden und dort ihr Glück suchen.

Und nicht die Russen sondern der werte-westen hechelt erschöpft. Russland hat die Produktion, teils auch sehr komplexer, Waffen-Systeme und Munition „mal eben“ Daumen mal Pi verdreifacht – während der werte-westen sich angestrengt aber impotent bemüht, wenigstens mal die schlimmsten Lecks zu stopfen und überhaupt mal wieder halbwegs brauchbare Mengen produzieren zu können: in einigen Jahren. Wenn alles klappt.

Und das „wir drehen den Spieß mal um“ Spielchen der Russen funktioniert wunderbar. Der werte-westen steht mit dem Rücken zur Wand und kann nicht vorwärts (gewinnen) und nicht rückwärts (*heil und unbeschädigt* aus seinem miesen Anschlag heraus kommen). Würden sie versuchen, sich heraus zu winden, dann hätten sie zwei ihrer drei wichtigsten Waffen verloren, die Lügen-Medien Hoheit (weil dann offensichtlich wäre, dass die die ganze Zeit nur gelogen haben) und die Gewalt-Option (weil offensichtlich schwächliche Großmäuler kein Droh-Potential mehr haben). Und die dritte Waffe, ihr gewaltiges Abzock- und Betrugs-System zerfällt den Parasiten auch gerade.

Und obendrein, nicht dass es noch nötig wäre, zerfällt auch ihr Land zunehmend.

NATO-Admiral: Die NATO ist bereit für einen Krieg mit Russland

Ein führender NATO-Admiral hat offen von einem Krieg mit Russland gesprochen. Auch Richtung China fand er deutliche Worte. Die deutschen Medien berichten darüber wieder einmal… nichts.

Bauer hat der portugiesischen Sendeanstalt RTP ein Interview gegeben, in dem er gesagt hat, die NATO sei bereit für eine direkte Konfrontation mit Russland. Bauer spricht also offen über die Möglichkeit eines großen Krieges in Europa, genauer gesagt, über den Dritten Weltkrieg.

Außerdem forderte er eine weitere Erhöhung der Waffenproduktion in Europa.

„Meine Damen und Herren, die NATO ist in eine neue Ära der kollektiven Verteidigung eingetreten, in der sie zum ersten Mal nicht nur die physische Sicherheit von fast einer Milliarde Bürgerinnen und Bürgern ihrer 31 Mitgliedsstaaten schützt, sondern auch die demokratischen Werte, die wir alle so hoch schätzen“, sagte der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses und betonte das „höchste Niveau der Zusammenarbeit“ des Bündnisses mit den Streitkräften zahlreicher Staaten, was er als „einzigartig in der Welt“ bezeichnete.

Man muss das genau lesen, denn die NATO bezeichnet sich offiziell als reines Verteidigungsbündnis, ihr Zweck ist also angeblich die Verteidigung ihre Mitglieder. Bauer ist jedoch weiter gegangen, denn er hat ausdrücklich gesagt, dass es nicht nur um die 31 Mitgliedsstaaten der NATO geht, sondern um mehr. Damit hat Bauer – in der Sprache der Diplomaten – eine Drohung gegen die ganze Welt ausgesprochen, denn er hat faktisch angekündigt, dass die NATO die „demokratischen Werte“ weltweit „verteidigen“ will – auch außerhalb der NATO.

China verweigert Gespräche mit US-Verteidigungsminister Austin

Chinas Diplomatie ist – im Gegensatz zur westlichen – leise. China legt aufgrund seiner Kultur Wert auf Gesten, nicht auf Gepolter. Nun hat China gezeigt, wie wichtig es ist, den Chinesen genau zuzuhören, denn die Versuche der USA, Gespräche mit der chinesischen Regierung zu führen, werden mit Verweis auf US-Sanktionen abgelehnt. Solange die USA den Willen zum Dialog nur vortäuschen, aber in ihren Taten auf Konfrontation setzen, gibt es aus chinesischer Sicht anscheinend nichts zu besprechen.

Das schmerzt die USA besonders im militärischen Bereich, denn China hat die Kontakte zum Pentagon faktisch abgebrochen, was angesichts der angespannten Lage um Taiwan natürlich riskant ist. Aber China scheint bereit zu sein, das Risiko einzugehen, um den USA ihre Grenzen aufzuzeigen.

Peking fordert Washington auf, seine Wahrnehmung Chinas zu ändern, Chinas „rote Linien“ zu respektieren und Chinas Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen nicht länger zu untergraben, fügte das chinesische Außenministeriums hinzu. Außerdem fordert China die USA auch dazu auf, China entgegen zu kommen und die chinesisch-amerikanischen Beziehungen auf den richtigen Weg einer gesunden und stabilen Entwicklung zurückzuführen.

Das sind die zarten Töne der chinesischen Diplomatie, von denen ich eingangs gesprochen habe. Während westliche Außenminister ihre Kontrahenten fast schon proletenhaft beschimpfen, setzen die Chinesen auf höfliche Formulierungen, hinter denen aber eine knallharte Linie steht, denn diese diplomatische Formulierung bedeutet nichts anderes, als das China zu den USA sagt: „Solange Ihr Euer Verhalten nicht ändert, wird es keine Gespräche geben, egal wie sehr Ihr darum betteln mögt.

Official Denunciation…

Now to this BS about Kinzhal allegedly shot down by Patriot PAC 3 which is now allegedly is in 404. As anything emanating from 404 and carried by Western MSM is utter BS. It is the same trash as “Ghost of Kiev” and it is a scientific fact, of which US propagandists from media–most of them lacking basic technological and operational literacy–are not aware. Patriot cannot shoot down high speed maneuvering targets and its “combat record” even against simplest targets is rather pathetic. Obviously, for imbeciles from Popular Mechanics or other BSers with degrees in political “science” it is an unknown, or deliberately omitted, fact that official classification of Kinzhal in Russia is–Аэробаллистическая Гиперзвуковая Ракета (Aeroballstic Hypersonic Missile). It is this first qualifier which makes all the difference between purely ballistic missile such as Iskander, which still can fly at the quasi-ballistic trajectory but has a shorter range than Kinzhal. The ‘burnout” speed of Iskander is still around M=6 which is genuine hypersonic. 

The arsenal of the Armed Forces of Ukraine is not enough to protect against Russian hypersonic missiles “Dagger”, the speaker of the Ukrainian Air Force Yuriy Ignat admitted. ” “There are few weapons in the Ukrainian arsenal capable of shooting down the Russian Kh-47 Kinzhal missile. The Patriot has never worked with such a type of targets as the Kh-47. Therefore, it’s too early to rejoice.

Die Vasallisierung Europas

Europäische Denkfabrik konstatiert, die EU-Politik werde seit Beginn des Ukraine-Kriegs exklusiv von den USA dominiert, und warnt mit Blick auf künftige US-Prioritäten vor einer „Vasallisierung Europas“.

Seit Kriegsbeginn dominierten die USA die Politik in Europa nicht nur mit der Menge ihrer Rüstungslieferungen an Kiew, sondern auch, indem sie die gemeinsame Kriegsstrategie diktierten. Europa operiere in der zweiten Reihe – wie im Kalten Krieg. Im Unterschied zu damals aber sei es für Washington heute nicht wichtig, die Länder Europas zu ökonomisch starken Frontstaaten zu formen. Vielmehr habe es für die USA heute Vorrang, ihre eigene Wirtschaft maximal gegen China zu stärken – dies auch auf Kosten von Europas Industrie, die für Washington allenfalls noch Hilfsfunktion besitze. Während Frankreichs Präsident Macron warnt, die EU dürfe nicht zum US-„Vasallen“ werden, sieht Bundeskanzler Scholz ihren Platz weiterhin eng an der Seite der USA.

Wie der ECFR konstatiert, hat der Ukraine-Krieg die US-Dominanz gegenüber der EU schlagartig offen zutage treten lassen. Tatsächlich geben die Vereinigten Staaten nicht bloß mit ihren Unterstützungsleistungen für die Ukraine den Ton vor. Alle „strategischen Entscheidungen“, so heißt es in der ECFR-Analyse, würden gleichfalls „in Washington getroffen“. Die europäischen Verbündeten würden faktisch nur um ihr „stillschweigendes politisches Einverständnis“ sowie um „militärische und finanzielle Beiträge zu einer US-geführten Strategie gebeten“. Genaugenommen sei das westliche Bündnis in den Zustand zurückgesunken, in dem es sich in der Zeit des Kalten Kriegs befunden habe. Nicht nur militärisch, auch bei den Sanktionen falle die maßgebliche Rolle Washington zu: Die entscheidende Wirkung habe „der US-Dollar und die amerikanische Kontrolle über das internationale Finanzsystem“. Für eine „strategische Autonomie“ der EU bleibe keinerlei Raum. Sogar die mit großem Aufwand betriebenen Bestrebungen, eine eigenständige rüstungsindustrielle Basis für die EU zu schaffen, seien gescheitert: Beschafft würden zur Zeit vor allem US-Rüstungsgüter, hält der ECFR fest. Dies gilt besonders auch für die deutschen Aufrüstungsvorhaben.

CIA hat sich zu laut Bericht zu Gunsten von Biden in US-Wahlkampf eingemischt

Das FBI hat im Oktober 2020, wenige Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl, dafür gesorgt, dass die Informationen über Hunter Bidens Laptop zensiert wurden, über die eine US-Zeitung damals berichtet hat. Aus den Informationen geht klar hervor, wie korrupt der Biden-Clan ist und dass Hunter Biden zusätzlich noch Steuerhinterziehung, Sexual- und andere Verbrechen begangen hat. Es ging also darum, Informationen geheim zu halten, die Biden nicht nur geschadet hätten, sondern die ihn den Wahlsieg gekostet hätten.

Dabei hat das FBI gewusst, dass der Laptop und die Informationen darauf echt waren, denn der Laptop war zu dem Zeitpunkt bereits seit einiger Zeit im Besitz des FBI. Trotzdem hat das FBI, als Trumps Anwalt Giuliani die Informationen veröffentlicht hat, behauptet, das wäre – Überraschung! – russische Propaganda. Mit dieser Begründung hat das FBI soziale Netzwerke gebeten, alle Posts darüber zu zensieren. Dass das auf Facebook so gelaufen ist, hat Marc Zuckerberg später in einem Interview erzählt (die Passage finden Sie in diesem Video ab ca. Minute 5.20) und aus den Twitter-Files wissen wir im Detail, wie das bei Twitter abgelaufen ist.

Nun haben die US-Republikaner einen 65-seitigien Zwischenbericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass auch die CIA an der Vertuschung beteiligt gewesen ist.

Warum berichtet der Anti-Spiegel nicht über die Beschwerden von Prigozhin?

Die Schimpftiraden des Wagner-Chefs Prigozhin haben in den letzten Tagen für Schlagzeilen gesorgt. Er hat den russischen Verteidigungsminister Schoigu persönlich heftig angegriffen, Tote Soldaten gefilmt, sich beschwert, seine Einheiten bekämen vom Verteidigungsministerium zu wenig Munition und er hat sogar mit dem Abzug seiner Soldaten aus Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gedroht, dass Wagner schon fast vollständig erobert hat.

Ich war zwar oft im Donbass, aber ich war nicht in oder bei Artjomowsk und kann daher nicht beurteilen, wie die Lage dort ist. Daher gibt es drei Möglichkeiten, die Schimpftiraden von Prigozhin zu verstehen. Welche davon der Wahrheit entspricht, weiß ich nicht.

Pyrrhussanktionen

Die EU-Kommission bereitet ein neues Sanktionsregime vor, das zum ersten Mal den Übergang zu sogenannten extraterritorialen bzw. sekundären Sanktionen enthält, wie sie bislang lediglich die Vereinigten Staaten verhängen. Den Rahmen dafür bildet das mittlerweile elfte (!) Sanktionspaket gegen Russland, das Brüssel für nötig hält, weil die bisherigen zehn (!) Sanktionspakete immer noch nicht zum erhofften Erfolg geführt haben: zum Ruin der russischen Wirtschaft. Anlass dafür, das neue Sanktionsregime in die Wege zu leiten, bietet die Vermutung, Russland könne Güter, die es nicht mehr direkt aus der EU beziehen darf, bis heute über Drittstaaten erwerben. Genährt wird diese Vermutung dadurch, dass im vergangenen Jahr die EU-Exporte in bestimmte Länder in noch nie dagewesene Höhen geschnellt sind. Das gilt vor allem für Länder im Südkaukasus (Armenien, Aserbaidschan) und in Zentralasien (Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan), die schon seit je enge Handelsbeziehungen zu Russland pflegen. Nach einer Analyse der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) geht der Anstieg zu einem erheblichen Teil auf die Einfuhr von Gütern zurück, die nicht nach Russland exportiert werden dürfen. Vorgeworfen wird der Weiterverkauf sanktionsbelegter Güter auch der Türkei.

Mit dem neuen Sanktionsregime, das die EU-Kommission am Freitag vergangener Woche EU-intern vorgestellt hat, soll es nun möglich werden, derlei Weiterverkauf mit Strafe zu belegen – und zwar nicht mehr nur gegenüber Unternehmen in der EU, sondern auch im Fall von Unternehmen aus Drittstaaten. Damit weicht die EU zum ersten Mal von ihrer bisherigen völkerrechtskonformen Praxis ab, Strafen nur in den Mitgliedstaaten zu verhängen, und geht dazu über, ihre Rechtsnormen auch auf fremdem Territorium anzuwenden. Dies läuft dem internationalen Recht zuwider, das keinem Staat die Jurisdiktion über fremdes Hoheitsgebiet einräumt. Bislang hatte Brüssel das anerkannt. So erklärte etwa der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell Ende 2020 mit Blick auf entsprechende US-Sanktionspraktiken: „Solche extraterritorialen Sanktionen halten wir für rechtswidrig.“ Jetzt beginnt die EU ihrerseits, derartige Maßnahmen einzuführen. Demnach soll künftig jegliche Handlung bestraft werden können, „die das Ziel oder Ergebnis hat“, EU-Sanktionen zu „vereiteln“. Betroffen wären zunächst Unternehmen, die von Sanktionen betroffene Güter aus der EU erwerben und sie anschließend nach Russland weiterverkaufen. Ob die Sanktionen bereits gelten sollen, wenn die nach Russland gelieferten Güter nur Bauteile aus der EU enthalten, ist unklar.

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Putins Rede zum Tag des Sieges über den Faschismus im O-Ton

Für uns, für Russland, gibt es keine unfreundlichen, feindlichen Völker, weder im Westen noch im Osten. Wie die große Mehrheit der Menschen auf der Welt wollen wir eine friedliche, freie und stabile Zukunft sehen.

Wir glauben, dass jede Ideologie der Überlegenheit in ihrer Natur ekelhaft, kriminell und tödlich ist. Die westlichen globalistischen Eliten [sic!] sprechen jedoch nach wie vor von ihrer Exklusivität, hetzen die Menschen gegeneinander auf und spalten die Gesellschaften, provozieren blutige Konflikte und Putsche, säen Hass, Russophobie und aggressiven Nationalismus, zerstören die Familie und die traditionellen Werte, die den Menschen ausmachen. Und das alles nur, um den Völkern weiterhin ihren Willen, ihre Rechte, ihre Regeln, ja ein System von Raub, Gewalt und Unterdrückung aufzudrängen.

Sie scheinen vergessen zu haben, wozu der wahnsinnige Anspruch der Nazis auf die Weltherrschaft geführt hat. Sie haben vergessen, wer dieses monströse, totale Übel besiegt hat, wer für sein Vaterland aufgestanden ist und seine Leben für die Befreiung der Völker Europas nicht geschont hat.

Ihr Ziel – und das ist nichts Neues – ist es, den Zerfall und die Zerstörung unseres Landes zu erreichen, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs auszulöschen, das System der globalen Sicherheit und des Völkerrechts endgültig zu zerschlagen, alle souveränen Entwicklungszentren zu ersticken.

Übertriebene Ambitionen, Arroganz und das Gefühl, alles zu dürfen, führen unweigerlich zu Tragödien. Genau das ist der Grund für die Katastrophe, die das ukrainische Volk derzeit erlebt. Es ist zu einer Geisel des Staatsstreichs und des verbrecherischen Regimes seiner westlichen Herren geworden, zum Instrument bei der Umsetzung ihrer grausamen, eigennützigen Pläne.

Für uns in Russland ist die Erinnerung an die Verteidiger des Vaterlandes heilig, wir bewahren sie in unseren Herzen. Wir ehren die Teilnehmer des Widerstands, die tapfer gegen den Nazismus gekämpft haben, die Soldaten der alliierten Armeen der USA, Großbritanniens und anderer Staaten. Wir erinnern und gedenken der Heldentaten der chinesischen Kämpfer im Kampf gegen den japanischen Militarismus.

Die Akte Prighozin: Götterdämmerung oder Maskirovka?

Der mickrige doppelte Drohnenangriff – eine kombinierte angelsächsische Neocon-Provokation – hat Moskau das perfekte Geschenk gemacht: einen unmissverständlichen casus belli.

Jewgeni Prighozin, der Maestro der privaten Militärfirma Wagner, scheut sich nicht, auch als meisterhafter Kommunikator / Troller / Psyop-Spezialist aufzutreten.

Kein Wunder also, dass seine jüngste rhetorische Rakete – hier auf Russisch bei War Gonzo – für einiges Aufsehen sorgte.

In der Hitze des Krieges und am Vorabend der immer wieder mythologisierten ukrainischen „Gegenoffensive“ – die in unzähligen selbstmörderischen Formen stattfinden kann oder auch nicht – gab Prighozin zu Protokoll, dass er das russische Verteidigungsministerium, Minister Schoigu persönlich und die Kreml-Bürokratie absolut vernichtet habe.

Die bombenartigen Enthüllungen lösten unter russischen Experten eine Reihe von Reaktionen aus, nicht jedoch in der englischsprachigen Öffentlichkeit, die das Ausmaß des Ganzen nicht zu begreifen scheint, wie mir russische Insider berichteten, die das gesamte Interview im Detail analysierten. Hier ist eine bemerkenswerte Ausnahme, die sich auf die wichtigsten Punkte konzentriert.

Prighozin kokettiert mit einigen Absurditäten, für die es keine Beweise gibt. Beispiel: Russland hat die beiden Tschetschenienkriege nicht gewonnen; Putin hat Kadyrows Vater bestochen, um die Sache abzuschließen. Oder die Behauptung, der Kessel von Debalzewo im Donbass habe nicht existiert; stattdessen habe Poroschenkos Armee einfach einen geordneten und unversehrten Rückzug angetreten.

Doch es sind die schwerwiegenden Anschuldigungen, die hervorstechen. Die BBS hat bewiesen, dass die russische Armee im Wesentlichen unorganisiert, unausgebildet, undiszipliniert und demoralisiert ist; es gibt keine wirkliche Führung; und das Verteidigungsministerium lügt routinemäßig über das Geschehen auf dem Schlachtfeld und über die Manöver von Wagner.

[Nachrichten aus dem Schweizer Paralleluniversum]🦄🦄🦄
Fliegerkaserne Payerne: Sanierte Mehrzweckhalle wird mit dem Label «Schweizer Holz» sowie «Minergie-Standard» ausgezeichnet

Der Dachverband Holz Schweiz hat Anfang Mai 2023 die Mehrzweckhalle der Fliegerkaserne in Payerne mit dem Label «Schweizer Holz» ausgezeichnet. Bis auf die verstärkte Trägerkonstruktion aus Stahl, besteht der Aufbau vollständig aus Holz mit Schweizer Herkunft. Zusätzlich konnte armasuisse Immobilien auch das Zertifikat für den Minergie-Standard für den nachhaltig sanierten Bau in Empfang nehmen.

Die Ukraine schraubt die Erwartungen an die erwartete Gegenoffensive runter

Kiew hat ein Problem. Der Westen hat die Ukraine mit über hundert Milliarden Dollar zugeschmissen, darunter mit Waffen, deren Wert das Jahresbudget des russischen Verteidigungsministeriums übersteigt. Trotzdem kann Kiew keine nennenswerten militärischen Erfolge vorweisen.

Der Westen wartet auf die großspurig angekündigte ukrainische Gegenoffensive, von der es hieß, sei solle mindestens ans Schwarze Meer vordringen, Mariupol zurückerobern, die Krim erreichen und so die russischen Truppen in Cherson von der Versorgung abschneiden. Sogar von einer Rückeroberung der Krim war die Rede.

Seit Wochen kann man nun jedoch beobachten, wie Offizielle aus Kiew versuchen, die Erwartungen der westlichen Sponsoren an die Offensive herunterzuschrauben. Nun hat sich dazu auch der ukrainische Verteidigungsminister Resnikow wieder zu Wort gemeldet.

Falls die Ukrainer hinter den Erwartungen zurückbleiben, riskieren sie eine Erosion der westlichen Unterstützung. Spitzenbeamte in Kiew sind beunruhigt, denn sie wissen, dass der Sieg nicht nur durch Muskeln und Einfallsreichtum auf dem Schlachtfeld errungen werden kann, sondern auch durch einen Test des Willens zwischen dem Kreml und dem Westen – und durch die Frage, welche Seite mehr politisches, wirtschaftliches und industrielles Durchhaltevermögen aufbringen kann, möglicherweise über Jahre hinweg.

Daher hat man in der Ukraine das Gefühl, dass die Uhr für die Kriegsanstrengungen des Landes tickt.

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Zugvögel als Waffe: Neue Informationen über die US-Biowaffenforschung in der Ukraine

Schon in den ersten Veröffentlichungen des russischen Verteidigungsministeriums zu dem Thema vor über einem Jahr wurde berichtet, dass die USA in der Ukraine die Routen von Zugvögeln erforscht haben, da Zugvögel ideal zur Verbreitung von Biowaffen geeignet sind.

Biowaffen werden in Denkschriften amerikanischer Thinktanks als die Waffen der Zukunft bezeichnet, weil ihr Einsatz – im Gegensatz zu konventionellen oder Atomwaffen – nur schwer nachweisbar sind. Dabei muss es nicht zwangsläufig um Biowaffen gehen, die Menschen töten, es kann auch um die Verbreitung von Tierseuchen gehen, die gigantische wirtschaftliche Schäden anrichten und einen Gegner so schwächen können.

Ich erinnere daran, dass das US-Energieministerium allein für das Jahr 2023 105 Millionen Dollar für die Forschung im Rahmen des Projekts Virtual Research Environment for Biohazard Preparedness bereitgestellt hat, mit dem die epidemische Ausbreitung besonders gefährlicher Krankheiten untersucht werden soll.

Das wirft eine berechtigte Frage auf: „Was hat das US-Energieministerium mit der Bekämpfung von Bio-Bedrohungen und der Durchführung von Dual-Use-Projekten zu tun?

Das russische Verteidigungsministerium hat wiederholt auf die Risiken der militär-biologischen Projekte des Pentagons zur Erforschung der Ausbreitung wirtschaftlich bedeutender Infektionen durch Vektoren, einschließlich Zugvögel, hingewiesen.

Diese Bedenken hängen mit der einzigartigen geografischen Lage der Ukraine zusammen, durch deren Territorium die Migrationsrouten von mehr als 270 Zugvogelarten verlaufen, die ein natürliches Reservoir für so gefährliche Krankheiten wie die hochpathogene Influenza und andere Infektionskrankheiten sind.

Ich möchte noch einmal betonen, dass die Schritte des Pentagons zur Ausweitung seiner militär-biologischen Präsenz in verschiedenen Regionen der Welt das Ausmaß der biologischen Bedrohung deutlich erhöhen.

Dabei erfordern das Ausmaß der von den USA durchgeführten Dual-Use-Projekte und die globalen biologischen Risiken, die sie darstellen, eine unabhängige internationale Untersuchung der militär-biologischen Aktivitäten der USA.

Stecken die USA hinter dem Krieg im Sudan?

In meinem gestrigen Artikel, in dem ich den Artikel der New York Times übersetzt habe, habe ich auch geschrieben, dass die sudanesische Regierung mit Russland eine Vereinbarung über die Einrichtung eines russischen Flottenstützpunktes im Sudan getroffen hat, weshalb der Verdacht bereits nahe lag, dass die USA an dem Ausbruch der Kämpfe nicht ganz unbeteiligt waren, weil sie eine Regierung im Sudan an der Macht sehen wollten, die diese Vereinbarung mit Russland widerruft.

Darauf, dass diese Vereinbarung der Grund für den Ausbruch der Kämpfe war, weil die USA die Flottenbasis verhindern wollten, habe ich einen weiteren Hinweis gefunden. Nachdem Russland und der Sudan diese Vereinbarung getroffen hatten, kam es zunächst zu einem Putsch und danach haben die USA der neuen sudanesischen Regierung wegen dem geplanten Stützpunkt offen gedroht. Über diese Drohung haben damals viele Medien außerhalb der westlichen Medienblase berichtet.

Der US-Botschafter im Sudan hat vor Konsequenzen gewarnt, sollte das nordostafrikanische Land die Einrichtung einer russischen Militärbasis an der Küste des Roten Meeres zulassen.

In einem Interview mit der Zeitung Tayyar sagte John Godfrey: „Es gibt Berichte, dass Russland versucht, die Vereinbarung umzusetzen, die es 2017 mit dem gestürzten Präsidenten Omar al-Bashir unterzeichnet hat, um eine Militärbasis am Roten Meer zu errichten.“

Er warnte, dass ein solcher Schritt den Sudan von der internationalen Gemeinschaft isolieren und die Interessen des Landes untergraben würde.

„Alle Länder haben das souveräne Recht zu entscheiden, mit welchen anderen Ländern sie zusammenarbeiten wollen, aber diese Entscheidungen haben natürlich Konsequenzen“, sagte Godfrey.

Bemerkenswert an der Meldung vom September 2022 ist, was ich schon in der Einleitung zu meiner Übersetzung des Artikels der New York Times geschrieben habe: Für die US-Regierung bedeutet „Demokratie“, dass ein Land dann „demokratisch“ ist, wenn es der US-Politik folgt und sich gegen Russland und China stellt. Das konnte man auch in dem Artikel der New York Times lesen, in dem offen gesagt wurde, dass es für die US-Regierung „ein zentrales außenpolitisches Ziel geworden“ ist, „die Demokratien weltweit zu stärken, was (…) es den Nationen ermöglicht, sich besser gegen den Einfluss Chinas, Russlands (…) zu wehren.“

Der Verdacht, dass die USA die Generäle im Sudan aufeinandergehetzt haben, weil sie nicht „demokratisch“ – also nicht anti-russisch – waren, verdichtet sich, denn unmittelbar vor dem Ausbruch der Kämpfe im Sudan hat General Michael Langley, der Chef des United States Africa Command (US AFRICOM), zugegeben, dass die „Grundwerte“ des Pentagons, die Zehntausenden von afrikanischen Militäroffizieren vermittelt werden, mit der Durchführung von Staatsstreichen vereinbar sind. Er sagte sehr offen, dass die USA afrikanische Offiziere ausbilden, die in ihrer Heimat bei Bedarf die Regierungen stürzen können.

Und genau das ist nur wenige Wochen später im Sudan passiert: Militärs haben einen Staatsstreich versucht, der zu dem nun laufenden Bürgerkrieg geführt hat.

Geopolitische Wochenschau 18/23

Die Kriegserklärung der EU an China

Was die Führung der EU, als von der Leyen, Borrell und andere, in Richtung China geäußert haben, kommt faktisch einer Kriegserklärung gleich.

Die Rede von Ursula von der Leyen vor ihrer Chinareise zusammen mit dem französischen Präsidenten Macron, die Reaktion der EU auf Macrons Forderung nach Autonomie der EU in der Chinapolitik nach der Reise und auch die Rede von Josep Borrell, in der er vor einigen Tagen gefordert hat, EU-Kriegsschiffe sollten in der Taiwan-Straße patrouillieren, waren faktische Kriegserklärungen an China. Die EU-Vertreter haben China ziemlich deutlich gesagt, dass es sich gegen Russland und auf die Seite des Westens schlagen sollen und dass sie China gleichzeitig als Gegner ansehen, von dem sie sich wirtschaftlich weiter trennen wollen.

Die Aussagen zeigen einmal mehr, dass die EU-Führung nur noch Anweisungen aus Washington ausführt, denn eine wirtschaftliche Trennung der EU von China, wie sie mit den Russland-Sanktionen bei Russland durchgeführt wurde, wäre das wirtschaftliche Todesurteil für die EU. Aber die Führung der EU legt es darauf an, obwohl es faktisch keine ernsthaften Interessenkonflikte zwischen der EU und China gibt, sondern es sind die USA, die China als Gegner ansehen. Die EU unterstützt – wie schon im Falle Russlands – die US-Interessen notfalls blind auch zum Preis des eigenen (wirtschaftlichen) Harakiri.

Hinzu kommt, dass man sich ernsthaft Fragen nach dem geistigen Gesundheitszustand dieser EU-Führung stellen muss, denn sie sagen im Grunde offen: „China, du bist unser Gegner und wir wollen dich schwächen und unter Kontrolle bringen. Außerdem wollen wir, dass du dich von deinem Freund Russland trennst und dich uns anschließt, also dich uns faktisch unterwirfst!“

Mit dieser Grundaussage ist die EU-Führung in den letzten Wochen an China herangetreten.

Die Verärgerung der Europäer über China hat sich in den letzten 20 Jahren aufgebaut, als klar wurde, dass das postkoloniale Modell der überlegenen Entwicklung des Westens nicht mehr funktionierte. Objektive Faktoren gibt es viele: bei der Handelsbilanz (dem Verhältnis von chinesischen Exporten zu Importen) liegt China mit doppeltem Vorsprung vorn; China investiert aktiv in die europäische Wirtschaft (vor allem in wissenschaftsintensive Sektoren, die der Westen traditionell als „sein Eigentum“ betrachtet, während er dem Osten nur die schmutzige und die schwere Industrie überlässt); das rasche Eindringen chinesischen Kapitals in andere Länder (vor allem in Afrika, das die EU ebenfalls als ihr „Lehensgut“ betrachtet). Auch die unangenehme Abhängigkeit von China bei den seltenen Erden (in einigen Kategorien wie Lithium und Kobalt beträgt sie über 95 Prozent) erinnert Brüssel ständig daran, dass seine neue „grüne“ Utopie ohne die wirtschaftliche Hilfe Chinas nicht stattfinden wird.

Ankurbelung der Munitionsproduktion

Am 20. März 2023 einigte sich der Rat auf einen dreistufigen Plan zur Lieferung und Beschaffung von Munition. Er besteht aus der Ko-Finanzierung an die Ukraine aus Lieferbeständen der Mitgliedsstaaten weitergegebener Munition (Stufe 1), der Bezuschussung länderübergreifender Munitionseinkäufe (Stufe 2) sowie aus einem Maßnahmenpaket zur Ankurbelung der europäischen Munitionsproduktion (Stufe 3).

Für die ersten beiden Stufen sollen jeweils eine Mrd. Euro bereitgestellt werden, für die letzte Stufe sind nun weitere 500 Mio. Euro aus dem EU-Haushalt (plus 500 Mio. seitens der Mitgliedsländer) vorgesehen. Heute legte die Kommission einen Verordnungsvorschlag vor, dem noch Rat und Parlament zustimmen müssen, was aber noch vor der Sommerpause geschehen soll. Der Vorschlag sei „beispiellos“, jubelte Industriekommissar Thierry Breton, schließlich ziele er „darauf ab, mit EU-Geldern den Ausbau unserer Verteidigungsindustrie für die Ukraine und für unsere eigene Sicherheit direkt zu unterstützen.“ Die eigentliche Tragweite der Vorschläge verdeutlichte Breton, als er angab, die Industrie würde „jetzt in den Kriegswirtschaftsmodus wechseln.“

Baerbock der Alpen

Wenn es ernst wird, müssen Schweizer Offiziere und deren Mannschaften den Krieg gewinnen.

Im Augenblick sieht es aber so aus, als seien grosse Teile des militärischen Personals, die Offiziere an der Spitze, mehr mit dem Kampf gegen ihre oberste Chefin, Bundesrätin Viola Amherd, beschäftigt als mit der Vorbereitung gegen mögliche Angriffe der Russen.

Es ist paradox: Während die Schweizer Armee immer näher an die NATO heranrückt, diese Speerspitze der freien Länder des Westens, und unser Militär US-amerikanische Flugzeuge kauft, die mehr der NATO-Angriffs- und -Abwehrstrategie in Europa als der nicht vorhandenen eigenen militärischen Strategie dienen, sind die Mannschaften höchst unzufrieden mit der Art, wie sie von Bern aus geführt werden.

Worum geht es im Sudan wirklich?

Während der letzten Jahre hat Russland in der arabischen Welt und in Afrika immer mehr Sympathien gewonnen. Infolge dessen kamen die Verhandlungen Russlands über den Bau einer russischen Marinebasis nahe Port Sudan, in Bur Sudan am Roten Meer, gut voran. Anzumerken ist, dass einige europäische Länder und auch die USA ebendort schon Marinebasen haben. Vergessen wir dazu nicht, dass der Zugang zum Suez-Kanal durch das Rote Meer führt und das ist eine der wichtigsten Routen für den Welthandel. Nachdem Ägypten England die Kontrolle über den Suez-Kanal im Jahr 1955 streitig gemacht hatte, was zur Suez-Krise 1956 und dem gleichnamigen Krieg geführt hatte, wurden am Roten Meer die Marinebasen errichtet, um diese Route weiterhin kontrollieren zu können. Wenn jetzt Russland dort eine Basis haben will, dann geht das gar nicht. So jedenfalls muss man das interpretieren, im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen im Sudan und deren Vorläufer.

So sind es also wieder mal die USA, die den Sudan nicht zur Ruhe kommen lassen und verhindern, dass eine Regierung dort die Bevölkerung am Reichtum an Bodenschätzen teilhaben lassen kann. Mit dem Krieg gegen Russland in der Ukraine hat sich aber die gesamte geopolitische Lage verändert. Auch die Länder Afrikas und Südasien haben erkannt, dass die Macht der USA und der NATO schwindet. Der US-Dollar verliert an Bedeutung und steht vor dem Zusammenbruch. Das aber heißt, dass die USA und ihre Oligarchen dann ihre Vasallen und Söldner nicht mehr bezahlen können, genauso wenig wie korrupte Politiker mit US-Dollar geschmiert werden können. An dieser Stelle wird erkennbar, wie wichtig es gerade jetzt für die USA ist, wenigstens die Kontrolle über den Weg durch das Rote Meer zu behalten. Wenn sie sich diese Kontrolle jetzt mit Russland teilen müssen, dann wird wenigstens der Sudan „bestraft“, indem man dort einen Bürgerkrieg wieder aufflammen lässt. Es ist wie in der Ukraine: Was wir nicht beherrschen oder haben können, das machen wir kaputt, damit wenigstens kein anderer davon profitieren kann.

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Wozu benützen Russland und China ihre militärische Überlegenheit?

Russland und China besitzen Waffen, die denen des Westens weit überlegen sind. Russland hat den Krieg in Syrien gewonnen und steht kurz davor, in der Ukraine zu gewinnen. Trotz aller Bemühungen ist die NATO, die im Nahen Osten bereits durch Dschihadisten gescheitert ist, nicht in der Lage, die Realität auf dem Schlachtfeld umzukehren.

Die Denkweise der ehemaligen Kolonialmächte lässt sie glauben, dass Russland und China ihre militärische Überlegenheit nutzen werden, um dem Rest der Welt ihre Lebensweise aufzuzwingen. Das ist überhaupt nicht ihre Absicht, und das ist auch nicht das, was sie tun.”

Moskau und Peking fordern weiterhin die Anwendung des Völkerrechts. Nichts mehr. Die Russen wünschen bei sich zu Hause in Ruhe zu leben, während die Chinesen hoffen, überall Handel treiben zu können.

Die Ereignisse in der Ukraine haben uns die Forderungen vergessen lassen, die Russland seit 2007 immer wieder wiederholt hat: Russland verlangt eigene Sicherheitsgarantien, besonders die Abwesenheit von Arsenalen von Drittländern, die bei seinen Nachbarn gelagert werden.

Moskau zeigte sich erst 1999 zufrieden, als 30 OSZE-Mitgliedstaaten die Istanbuler Erklärung unterzeichneten, die als “Charta für Sicherheit in Europa” bekannt ist und zwei Hauptprinzipien festlegt:

  • das Recht jedes Staates, die Verbündeten seiner Wahl zu wählen,
  • und die Pflicht jedes Staates, die Sicherheit anderer nicht zu gefährden, wenn er seine eigene Sicherheit gewährleistet.

Es war die Verletzung dieser Prinzipien, und sie allein, die zum Ukraine-Konflikt führte. Das war die Bedeutung der Rede von Präsident Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2007: Er verurteilte damals die Nichteinhaltung der OSZE-Verpflichtungen und die Errichtung einer “monopolaren” Weltregierung.

In der Praxis hat der Westen zwei Jahrzehnte lang geduldig das Völkerrecht zerstört und seine Regeln durchgesetzt, bis zu dem Punkt, an dem er sich jetzt den nachdrücklichen Titel “Internationale Gemeinschaft” anmaßt.

Am 21. März 2023 einigten sich die Präsidenten Russlands und Chinas, Wladimir Putin und Xi Jinping, in Moskau auf eine gemeinsame Strategie, um das Völkerrecht zum Sieg zu führen.

Was wir, “der Westen”, letztlich von Russland und China zu befürchten haben, ist, dass sie uns zwingen, wir selbst zu sein und unser Wort zu halten.

Ausblenden ist die Grundlage aller Wahrnehmung

Die Vision lautet «Die Schweiz lebt von ihrer Sicherheit. Und das VBS für die Sicherheit der Schweiz. Das VBS – Sicherheit für die Schweiz». Das VBS wurde als Verwaltungsrahmen für die Armee und den Bevölkerungsschutz geschaffen, der Nachrichtendienst und die armasuisse sind Teil davon. Braucht es eine zusätzliche Vision? Der Zivilschutz und die Polizei sind wesentliche Sicherheitsorganisationen in der Kompetenz der Kantone. Die Frage stellt sich, wie sich diese positionieren sollen, wenn das VBS in Zukunft eine so zentrale Rolle für die Sicherheit der Schweiz spielen will. Es bleibt zu hoffen, dass sich all diese strategischen Initiativen in konkretes Handeln umsetzen lassen. Aus sicherheitspolitischer Sicht wäre es zudem erstrebenswert, wenn das VBS nicht davon ablenkt, die anspruchsvollen konzeptionellen Arbeiten, die das Parlament dem Bundesrat mit der Motion Rechsteiner (Mo 23.3726) und dem Postulat Salzmann (Po 23.3000) in Auftrag gegeben hat, mit Hochdruck an die Hand zu nehmen. Die SOG begrüsst die Schaffung eines Staatssekretariats für Sicherheit im VBS. Sie geht davon aus, dass die Schaffung eines neuen Bundesamts stellen- und kostenneutral ausfällt. Das Verteidigungsbudget darf nicht durch weitere Abflüsse in die Verwaltung belastet und Beschaffungsvorhaben der Armee gefährdet werden. Das neue Staatssekretariat dürfte wichtige Aufgaben im Bereich der zivilen Sicherheit und internationalen Zusammenarbeit übernehmen. Der Armeeauftrag wird komplementär unterstützt. Zusammen mit der Armee, dem Bevölkerungsschutz und der Cybersicherheit wird das neue Bundesamt in eine umfassende Sicherheitsstruktur im VBS eingebunden.

Wagner’s Prigozhin Issues Most Dire Warning Yet Ahead of Ukrainian Counterattack

The full interview where Evgeniy Prigozhin absolutely lambasted Shoigu and the MoD and the Kremlin bureaucracy just came out recently. You can watch it in Russian here. I saw a lot of people talking about it on Twitter and I couldn’t believe what I was reading so I decided to listen to the interview myself, and analyze it line by line to figure out just what was being said exactly. I will share the bullet-points with you here as I listen along.

The Global Conference on Multipolarity – Video Conference

Let’s call it the Rosetta Stone. The real challenge starts now.
Technical problems, of course – but that will be eventually solved.

  • Lavrov addresses everyone at 8:30, immediately followed by Dugin.
  • Professor Zhang Weiwei is at 36:50.
  • Maria Zakharova is at 3:54:55, immediately followed by Glazyev and Konstantin Malofeev.
  • I chose to be brief and straight to the point, at 5:16:00.
  • Don’t miss the amazing Kemi Seba, from Benin, at 11:20:00: “Africa will be the center of gravity of this struggle.”

No pasarán.

Mr. Lavrov’s New York Shuffle

That “rules-based order”: “The UN-centric system is going through a deep crisis. The root cause was the desire of some members of our organization to replace international law and the UN Charter with a kind of ‘rules-based order.’ No one saw these ‘rules’, they were not the subject of transparent international negotiations. They are invented and used to counteract the natural processes of the formation of new independent centers of development, which are an objective manifestation of multilateralism. They are trying to contain them with illegitimate unilateral measures, including cutting off access to modern technologies and financial services, ousting them from supply chains, confiscating property, destroying competitors’ critical infrastructure, and manipulating universally agreed norms and procedures. As a result, the fragmentation of world trade, the collapse of market mechanisms, the paralysis of the WTO and the final, already without disguise, transformation of the IMF into a tool for achieving the goals of the United States and its allies, including military goals.”

“Promoting democracy”: “Since World War II, there have been dozens of criminal military adventures by Washington – without any attempt to gain multilateral legitimacy. Why, if there are ‘rules’ unknown to anyone? The shameful invasion of Iraq by the U.S.-led coalition in 2003 was carried out in violation of the UN Charter, as was the aggression against Libya in 2011. A gross violation of the UN Charter was U.S. interference in the affairs of post-Soviet states. ‘Color revolutions’ were organized in Georgia and Kyrgyzstan, a bloody coup d’état in Kiev in February 2014, and attempts to seize power by force in Belarus in 2020. The Anglo-Saxons, who confidently led the entire West, not only justify all these criminal adventures, but also flaunt their line of ‘promoting democracy.’ But again, according to its ‘rules’: Kosovo – to recognize independence without any referendum; Crimea – not to recognize (although there was a referendum); Do not touch the Falklands/Malvinas, because there was a referendum there (as British Foreign Secretary John Cleverly said recently). That’s funny.”

After this concise tour de force, it would be immensely enlightening to track what Lavrov has been telling the world since February 2022, in consistent, excruciating detail: the serial international law breakers, in contemporary history, have been the Hegemon and its sorry gaggle of vassals. Not Russia.

So Moscow was completely within its rights to launch the SMO – as it had no alternative. And that operation will be brought to its logical conclusion – inbuilt in the new Russian Foreign Policy Concept published on March 31st. Whatever may be unleashed by the Collective West will be simply ignored by Russia, as it regards the entire combo to be acting outside the norms of international law laid down in the UN Charter.

Die Frühjahrsoffensive vor dem Fest?

In den vergangenen Wochen war das Geschehen im Osten der Ukraine geprägt von Angriffen taktischen Ausmaßes an isolierten Abschnitten der Front, ohne dass ein operativer Zusammenhang zu erkennen gewesen wäre. Die Russen starteten immer noch keine Großoffensive. Vielmehr strebten sie danach, die ukrainische Führung dazu zu zwingen, ihre Reserven frühzeitig in den Kampf zu werfen. Damit beabsichtigten sie, eine ukrainische Offensive zu verhindern. Das gelang vorerst und die entscheidende Frage ist, ob diese Strategie noch lange funktioniert.

Erneut klammern sich Kiew, Brüssel und Washington an „Wunderwaffen“: Was die JavelinsStingersHIMARS und andere nicht schafften, sollen nun die Leopard-, Challenger– und Abrams-Panzer bewerkstelligen. Alternativ hofft man auf einen plötzlichen Ausfall Wladimir Putins. Trotz andauernden Informationskriegs droht indessen die Leserschaft westlicher Medien das Interesse an der Ukraine zu verlieren. Jetzt müssen Schlagzeilen her.

Die chinesischen Ziele und Interessen im Ukraine-Konflikt

Xi Jinping dankte der Ukraine zunächst für ihre Unterstützung bei der Evakuierung chinesischer Staatsangehöriger aus dem Land im vergangenen Jahr. „Die gegenseitige Achtung der Souveränität und der territorialen Integrität ist die politische Grundlage der chinesisch-ukrainischen Beziehungen“, sagte Xi und forderte seinen ukrainischen Amtskollegen auf, „zukunftsorientiert zu sein, die bilateralen Beziehungen mit Blick auf die Zukunft zu bewerten und zu planen und eine strategische Partnerschaft im Geiste des gegenseitigen Respekts und der Aufrichtigkeit zu entwickeln, die unseren Beziehungen innewohnen.“ Unabhängig von den Veränderungen der internationalen Lage sei die chinesische Seite stets bereit, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern gemeinsam zu fördern, betonte er.

Der chinesische Staatschef brachte den Dialog zunächst in den richtigen Ton und kam erst dann zur Sache, als er feststellte, dass „die komplexe Entwicklung der Ukraine-Krise ernsthafte Auswirkungen auf die internationale Lage hat“. Gleichzeitig betonte der chinesische Präsident, dass China „von Anfang an auf der Seite des Friedens steht“.

Beide Seiten, so Xi Jinping weiter, sollten eine Lehre aus der Ukraine-Krise ziehen und in einen Dialog eintreten, um einen Weg zu finden, die Sicherheit in Europa langfristig zu gewährleisten.

Daraufhin versicherte Selensky, der sich zuvor in den europäischen Chor der Unterstützer der selbsternannten Unabhängigkeit Taiwans eingereiht hatte, seinem Gesprächspartner, dass die Ukraine die Ein-China-Politik unterstütze.

China, so Xi Jinping, habe als Mitglied des UN-Sicherheitsrats nicht die Absicht, der Eskalation der Ukraine-Krise tatenlos zuzusehen und werde „kein Öl ins Feuer gießen“. Im Gegenteil, betonte der chinesische Präsident, Peking werde „den Verhandlungsprozess und einen möglichst baldigen Waffenstillstand entschlossen fördern“, da „Dialog und Verhandlungen der einzig mögliche Ausweg sind“.

Pekings Hauptziel ist es, zu verhindern, dass der Konflikt in der Ukraine außer Kontrolle gerät. In einem Atomkrieg, so Xi Jinping in seinem Gespräch mit Selensky, könne es keine Sieger geben. „Die beteiligten Parteien müssen für ihre eigene Perspektive und für das Schicksal der Menschheit einen kühlen Kopf bewahren und Zurückhaltung in Bezug auf Atomwaffen üben, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Solange der gesunde Menschenverstand und die Stimme überwiegen, ist es wichtig, die Chance nicht zu verpassen, günstige Bedingungen für eine politische Lösung der Krise zu schaffen“, sagte der chinesische Präsident.

Die Zeiten, in denen China die nukleare Bedrohung als „Papiertiger“ bezeichnete, sind vorbei.

Vor dem Ausbruch des Konflikts hatte Peking große Hoffnungen in die Ukraine gesetzt, die aufgrund ihrer geografischen Lage zu einem Handels- (und manchmal auch politischen) Hub in Osteuropa und zu einem wichtigen Punkt bei der Verwirklichung des chinesischen Superprojekts „Seidenstraße“ werden könnte. Leider hat Kiew seine „goldene“ Chance verpasst und sich dem Willen transatlantischer Strategen gebeugt, deren Pläne für die Ukraine von Beginn an eindeutig auf die wenig beneidenswerte Rolle eines anti-russischen Rammbocks ausgerichtet waren.

Oberster Befehlshaber von EUCOM macht in der Anhörung des Repräsentantenhauses HASC eine aufschlussreiche Aussage zu Russland

Zunächst erklärt er einem verblüfften Kongresspublikum, dass Russland während des Konflikts kaum Schaden genommen hat. Sein Versuch, seine Vorgesetzten zu beschwichtigen, kommt nicht gut an, denn er stammelt unbehaglich vor sich hin und versucht, seine Beschreibung der russischen Streitkräfte als „etwas degeneriert“ zu relativieren. Obwohl sie, wie er beschämt hinzufügt, heute größer sind als zu Beginn.

Aber damit fängt der Spaß erst an.

Der zweite Schenkelklopfer kommt einen Moment später, als er erklärt, dass die USA in der Ukraine eine wichtige Lektion in Bezug auf den Munitionsverbrauch gelernt haben. Dies beweist einmal mehr, wie völlig unqualifiziert die amerikanischen Generäle, Planer, Militär-„Experten“ und Denkfabriken waren, wenn es darum ging, einen Konflikt von nahezu gleichem Ausmaß einzuschätzen.

Für diejenigen, die protestieren könnten, ob dies ein Eingeständnis ihrerseits ist, erklärt er weiter, dass die NATO nun „diese Lektion in ihre Pläne eingearbeitet hat.“ Bequemerweise fügt er hinzu, dass dies nun „die Verteidigungsausgaben in die Höhe treiben“ werde. Als ob diese nicht schon hoch genug wären. Es ist kein Wunder, dass General Milley gezwungen war, auf komische Weise zuzugeben, dass die USA ihren Verteidigungshaushalt buchstäblich verdoppeln müssen, wenn die Ukraine verliert.

Im nächsten Abschnitt zögert Cavoli, die ukrainischen Schwächen im Hinblick auf die bevorstehende Offensive „öffentlich“ einzugestehen. Aber er behauptet, dass sie „bereit“ seien und dass die USA die Offensive akribisch ausgearbeitet und ihnen gefalle, was sie gesehen hätten. Er gibt auch offen zu, dass die USA die ukrainischen Streitkräfte befehligen, wenn er sagt, dass sie mit der AFU an der Überraschung gearbeitet haben, d.h. dass die USA bei der Ausarbeitung der Strategien und Vektoren der bevorstehenden „großen Offensive“ geholfen haben. Dies ist nur ein weiteres Beispiel in einer langen Reihe von Eingeständnissen und Beweisen für die Komplizenschaft und die führenden Hände der USA/NATO in diesem Krieg.

Erstaunlich ist auch, wie ahnungslos und uninformiert diese Kongressabgeordneten sind. In diesen Gesprächen wird deutlich, wie die politische Pipeline hinter den Kulissen des Kongresses aussieht. Ein Haufen ahnungsloser, affenartiger Kongressabgeordneter lümmelt und lässt sich von den Geheimdienstlern, die die wahren Entscheidungsträger sind, diktieren. Sie stellen ihnen Fragen, scheinbar mehr um des Anscheins willen, um ihre Sorgfaltspflicht erfüllt und ihren Gehaltsscheck kassiert zu haben. Aber sie scheinen die technokratischen Apparatschiks, die ihnen in der Hierarchie der Dinge auf dem Papier unterstellt sind, nur selten infrage zu stellen und nicht einmal die Macht zu haben, dies zu tun.

Der Krieg gegen die multipolare Welt

Woher stammt diese fast schon reflexartige Eskalationsbereitsschaft der heute regierenden Politiker? Handelt es sich um ein Dekadenzphänomen? So etwas tritt auf, wenn die Anpassung an den Zeitgeist wichtiger geworden ist als die Anpassung an die Realität. Oder ist die Eskalationsbereitschaft rational zu erklären? Ist sie vielleicht Ausdruck einer bestimmten politischen Zielsetzung, die zwar in Gefahr geraten ist, aber von der regierenden politischen Klasse nicht aufgegeben werden kann und deshalb nur noch durch ein Vabanquespiel erreichbar scheint?

Auf Letzteres deutet eine bemerkenswerte Aussage hin, die der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am 18. Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz getätigt hat: Stoltenberg räumte in seiner Rede ein, dass im Zuge der fortgesetzten Unterstützung der Ukraine das Risiko einer nicht länger kontrollierbaren militärischen Eskalation zwischen der NATO und Russland bestehe. Er machte aber im Anschluss daran auch sofort deutlich, dass es keine risikofreien Lösungen gäbe und „dass das größte Risiko von allen ein Sieg Russlands wäre“. Damit legitimierte Stoltenberg in gewisser Weise das Wagnis einer militärischen Eskalation zwischen den beiden nuklearen Supermächten. Mit anderen Worten: Man könne ruhig die Eskalation riskieren, weil ein Sieg Russlands in der Ukraine potenziell schlimmer wäre als ein Dritter Weltkrieg.

Geopolitische Wochenschau 17/23

Wie die Bundeswehrreform in Russland eingeschätzt wird

Nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz Ende Februar 2022 ein massives Aufrüstungsprogramm für die Bundeswehr angekündigt hatte, erhielt die Diskussion um die Perspektiven des deutschen Revanchismus einen kräftigen Schub. Zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg versprach Berlin, eine so beeindruckende Summe für die Streitkräfte auszugeben. Während Deutschland am Ende der Merkel-Ära noch zu den Verletzern der NATO-Haushaltsdisziplin gehörte und die Militärausgaben weit unter den auf dem Bündnisgipfel in Wales 2014 vereinbarten zwei Prozent des BIP hielt, hat die Regierung Scholz begonnen, das Problem radikal anzugehen, indem sie einen Sonderfonds für Verteidigungsausgaben in Höhe von 100 Milliarden Euro eingerichtet hat. Dabei sollte auch der deutsche Militärhaushalt selbst schrittweise auf die NATO-Norm angehoben werden.

In Deutschland, wo pazifistische Einstellungen sehr weit verbreitet sind, stieß die angekündigte Reform der Bundeswehr insgesamt auf Verständnis. Und das nicht nur, weil die deutsche Öffentlichkeit durch die Eskalation der Ukraine-Krise verängstigt ist. Über den beklagenswerten Zustand der Bundeswehr wird spätestens seit Anfang der 2010er Jahre gesprochen. Die deutsche Presse machte Witze über Berichte über funktionsuntüchtige Panzer, Flugzeuge und U-Boote, über den Mangel an einfacher Munition und den Personalmangel der Armee nach der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht. Der Posten des deutschen Verteidigungsministers war ab einem gewissen Zeitpunkt der undankbarste Posten in der Regierung. Dorthin wurde Merkels gescheiterte Nachfolgerin, die frühere CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, zu einer undankbaren Aufgabe geschickt. An ihre Stelle trat dann die Sozialdemokratin Christine Lambrecht, die für militärische Belange noch weniger geeignet war, aber die formellen und informellen Quoten der Regierung Scholz erfüllte.

Die ersten Ergebnisse der Bundeswehrtransformation haben die Skeptiker in ihrer Meinung eher bestätigt. Im Frühjahr 2023 wurde deutlich, dass kein einziger Cent aus dem Verteidigungsfonds für die von Scholz ein Jahr zuvor angekündigten Ziele und Aufgaben ausgegeben worden ist. Bislang konnten lediglich Aufträge für US-Kampfjets vom Typ F-35A, Funkgeräte und Schneemobile in Höhe von 10 Milliarden Euro erteilt werden. Das im vergangenen Sommer verabschiedete Gesetz zur Beschleunigung der Beschaffungen der Bundeswehr hat zu keiner Straffung der bürokratischen Abläufe geführt.

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Die Welt sortiert sich neu

Michael Lüders erläutert die geopolitischen Folgen des Ukraine-Krieges.

Borrell will die EU vom Rest der Welt abschotten

EU-Chefdiplomat Borrell hat verkündet, die Beziehungen zu anderen Ländern ausgehend von deren Positionen zu Russland und China aufzubauen. Das dürfte der nächste Schuss ins Knie der EU und ihrer Wirtschaft werden.

Nun hat Borrell am Montag nach einem Treffen der EU-Außenminister einen neuen, „genialen“ Plan verkündet:

„Wir haben einen Aktionsplan zu den geopolitischen Auswirkungen des russischen Vorgehens erörtert. Wir müssen mit viel mehr Drittländern zusammenarbeiten, wir müssen das russische Narrativ in Asien, Afrika und Lateinamerika bekämpfen. Ich habe einen Plan vorgelegt, der über die Bewältigung alltäglicher Krisen hinausgeht. Wir müssen weiter gehen und einen systematischen Ansatz für Länder entwickeln, die die Welt nicht mit denselben Augen, durch dieselbe Brille wie wir sehen.
Diese Initiative bietet die Möglichkeit, in der neuen Ära der internationalen Politik zu agieren – einer Ära einer fragmentierten Welt, mit zwei unterschiedlichen Ökosystemen der technologischen Entwicklung, mit zwei Gruppen, die jeweils versuchen, Anhänger auf ihre Seite zu ziehen. Es gibt viele Menschen, die nicht Partei ergreifen wollen, aber sie müssen zum Krieg in der Ukraine und zur wachsenden Rolle Chinas in der Welt Stellung beziehen. Wir leben in einer neuen politischen Landschaft auf der Weltbühne.“

Diese Aussagen von Borrell sind an Realitätsferne kaum zu überbieten, denn beim Kampf gegen das „russische Narrativ in Asien, Afrika und Lateinamerika“ verliert der Westen derzeit beständig an Boden und eine Trendwende ist nicht erkennbar. Die afrikanischen Staaten zeigen ihren Unmut über die jahrhundertelange Ausbeutung durch den Westen immer deutlicher, indem sie sich vom Westen ab- und Russland und China, die den afrikanischen Staaten eine faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe anbieten, zuwenden.

Hinzu kommt, dass Russland und China anderen Staaten, mit denen sie zusammenarbeiten, keine politischen Bedingungen stellen. Der Westen verlangt die Unterstützung „gemeinsamer Werte“, wie LGBT und anderen Blödsinn, der im Westen Furore macht, im Rest der Welt jedoch keine Unterstützung findet. Auch die „westliche Demokratie“ ist bei Licht betrachtet kein Modell, das sich auf der Welt großer Beliebtheit erfreut, denn außerhalb der westlichen Medienblase ist hinreichend bekannt, dass es sich dabei um eine Herrschaft von Konzern-Lobbyisten und als „Philanthropen“ bezeichneter Oligarchen handelt, deren oberstes Ziel die weitere Ausbeutung anderer Teile der Welt ist.

Daher muss man kein Genie sein, um zu verstehen, für welche Seite sich die meisten Länder des globalen Südens entscheiden werden, wenn die EU ihnen tatsächlich die Pistole auf die Brust setzt und eine Entscheidung erzwingen will.

Ein afrikanischer Minister fasste es sinngemäß so zusammen: Der Westen hat außer Sanktionen und Krieg für alle, die seinen Anweisungen nicht folgen, nichts mehr zu bieten.

[Anm. Red.: …und die Schweiz? Wo steht sie?]

Projektbericht VBS 2022 – neu im Webformat

Seit 2017 publiziert das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) jährlich einen Projektbericht. Mit der Ausgabe für das Jahr 2022 wird das Format angepasst. Neu wird auf einer Webseite Auskunft über den aktuellen Stand der wichtigsten Top-Projekte des VBS gegeben. Dies ermöglicht auch die unterjährige Aktualisierung von Angaben zu diesen Projekten.

Podcast Schweizer Armee – Episode 005: Der Chef der Armee will eine Triple A Armee

Was sich der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, unter einer Triple A Armee vorstellt und weshalb er eine solche will, erklärt er in dieser Folge der Schweizer Armee Podcast.

Weltweite Militärausgaben auf Rekordhoch – auch durch den Krieg gegen die Ukraine

Nach der am (heutigen) Montag veröffentlichten Statistik des Stockholmer Instituts lagen 2022 wie schon zuvor die USA mit 877 Milliarden US-Dollar und China mit geschätzt 292 Milliarden US-Dollar an der Spitze der Staaten mit den höchsten Verteidigungsausgaben. Bereits an dritter Stelle, nach der fünften im Vorjahr, stand Russland mit geschätzten 86,4 Milliarden US-Dollar, sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. An vierter Stelle folgen Indien mit 81,4 und Saudi-Arabien mit geschätzten 75 Milliarden US-Dollar.

Als direkte Folgen de Krieges gegen die Ukraine verzeichnete das Stockholmer Institut massive Ausgabenerhöhungen in Mittel- und Westeuropa – und natürlich in der Ukraine selbst. Ihre Ausgaben für Militär stiegen im vergangenen Jahr um 640 Prozent auf 44 Milliarden US-Dollar und katapultierten das Land von Platz 36 der weltweiten Verteidigungsaufwendungen auf den elften Platz. Mit einem Anteil von 34 Prozent am Bruttoinlandsprodukt ist die Ukraine zudem das Land mit der höchsten Militär-Belastung seines Budgets: Dabei kamen laut SIPRI ein massives Schrumpfen der Wirtschaft und eine Versechsfachung der Verteidigungsausgaben zusammen.

Teil 2: Wie eng ist die Verteidigungsunion zwischen Russland und China?

Es war mir gar nicht bewusst, aber die US-Pazifikflotte, die ständig vor Chinas Küsten und in der Straße von Taiwan provoziert, ist den Flotten Chinas und Russlands in der Region inzwischen hoffnungslos unterlegen. Das werde ich demnächst in einem eigenen Artikel behandeln, denn das erklärt einige Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit, zum Beispiel die Gründung von AUKUS durch die USA. Auch dass sich EU-Chefdiplomat Borrell am Wochenende dafür ausgesprochen hat, Kriegsschiffe aus EU-Staaten gegen China zu entsenden, erscheint vor dieser Information in einem neuen Licht.

Die chinesischen Schiffe sind inzwischen noch näher herangekommen. China führt Manöver im Gelben Meer durch, ganz in der Nähe der amerikanischen Stützpunkte. China hat die USA bereits im Jahr 2020 in der Anzahl der Schiffe überholt. In dieser Woche wurde bekannt, dass das Pentagon die Rekordsumme von 200 Milliarden Dollar für U-Boote ausgibt, um die Parität mit Russland wiederherzustellen und, laut Newsweek, um China in das Wettrüsten hineinzuziehen: „Die Zunahme der US-U-Boote könnte die Chinesen dazu zwingen, Geld für die gleiche Technologie auszugeben und ihre Ressourcen zu erschöpfen.“

Gleichzeitig pumpen die USA Waffen nach Taiwan, und japanische und südkoreanische Schiffe stechen in See, angeblich als Reaktion auf Pjöngjangs aggressives Vorgehen.

Die USA, die immer mit den Händen anderer Leute kämpfen, drängen Japan natürlich in einen Konflikt mit der Russischen Föderation. Japan führt regelmäßig Manöver mit den Seestreitkräften der USA und Südkoreas durch. Diese Woche fanden in derselben Region Manöver statt, an denen jeweils drei Zerstörer aus Südkorea, Japan und den USA teilnahmen. Sie übten die Abwehr von Raketenangriffen mit kürzerer und mittlerer Reichweite“, sagte der Militärjournalist und Kapitän Erstens Ranges Wassili Fatigarow.

Das Verhältnis der Seestreitkräfte in der Region ist ganz und gar nicht zugunsten der USA. Ihre 7. Flotte, angeführt vom Flugzeugträger „Ronald Reagan“, verfügt über drei atomgetriebene U-Boote, drei Kreuzer und acht Zerstörer. Zählt man alle Schiffe mit, so sind es insgesamt etwa fünfzig Schiffe und Boote. Russlands und China haben den Flugzeugträger „Liaoning“, den Kreuzer „Varyag“, 25 Zerstörer, 22 Fregatten und 16 atomgetriebene U-Boote, darunter das neueste K-573 „Novosibirsk“.

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Die Sanktionen sind die größte Fehleinschätzung des Westens

Die Sanktionen sind gescheitert. In der EU explodieren die Preise, ganze Industrien wandern wegen der unbezahlbaren Energiekosten aus der EU ab, ganze Bevölkerungsschichten werden verarmen, aber der Westen macht mit seinen Russland-Sanktionen trotzdem weiter, weil er seit Jahrzehnten an diese Methode gewöhnt ist und die Entscheidungsträger von der Lebenswelt der normalen Menschen so weit entfernt sind, dass sie gar nicht merken, dass ihre Politik die eigenen Länder zerstört und nicht Russland.

Hinzu kommt, dass auch der globale Süden, der bisher aus Angst vor Sanktionen vor dem Westen gekuscht hat, nun immer offenere Sympathien für Russland zeigt. Der Westen verliert nicht nur wirtschaftlich, er verliert auch politisch – aber er setzt seinen Kurs trotzdem unbeirrt fort.

Die russophoben Reflexe machen so blind und schränken die Fähigkeit, das Geschehen zu verstehen, so sehr ein, dass an ein Zurück nicht zu denken ist, und im Affekt stumpft der Schmerz ab.

EU-Chefdiplomat Josep Borrell begann mit Selbstberuhigung für sich und seine Kollegen: „Wir bestehen darauf, dass die Sanktionen gegen Russland funktionieren. Wir können sie erst aufheben, wenn sie Wirkung zeigen.”

„Die umfangreichen Sanktionen, die der Westen wegen seines Vorgehens in der Ukraine gegen Russland verhängt hat, erweisen sich allmählich als die größte Fehleinschätzung der westlichen Welt in der modernen Geschichte. Diese Sanktionen haben Russlands Wirtschaft nicht auf die Knie gezwungen, wie viele vorhergesagt hatten. Im Gegenteil, vor allem die westlichen Volkswirtschaften leiden darunter und ihr Wirtschaftswachstum ist praktisch zum Stillstand gekommen. Viele von ihnen haben gleichzeitig mit hoher Inflation und Energieknappheit zu kämpfen.“

Dabei wächst der Einfluss Russlands in Asien, Afrika und Südamerika. Noch nie, nicht einmal in den Tagen der UdSSR, hatten wir so viele Freunde.

Die NATO bezweifelt, dass sie mit Russlands steigender Munitionsproduktion mithalten kann. Zumindest sagt Generalsekretär Jens Stoltenberg wörtlich Folgendes: „Die derzeitige Rate des Munitionsverbrauchs in der Ukraine ist um ein Vielfaches höher als unsere derzeitige Produktionsrate.“ Punkt.

„Russland hat es geschafft, seine eigene Militärproduktion so zu steigern, dass seine Artillerie der ukrainischen an Stärke weit überlegen ist: Moskau produziert täglich 40.000 bis 50.000 Granaten, während Kiew nur 5.000 oder 6.000 produziert. Die russische Rüstungsproduktion läuft auf Hochtouren und der Westen ist nicht in der Lage, mitzuhalten. Die Fokussierung der USA auf die Lieferung von Waffen an die Ukraine hat ihre Fähigkeit untergraben, andere strategische Ziele zu erreichen, wie die Abschreckung der chinesischen Expansion und die Aufrechterhaltung der Bereitschaft, auf Veränderungen in anderen Regionen zu reagieren.

Teil 1: Wie eng ist die Verteidigungsunion zwischen Russland und China?

Im April fanden Manöver der chinesischen Marine vor Japan, Korea und Japan statt. Außerdem trainierte die russische Pazifikflotte in einem nicht angekündigten Manöver in den Gebieten nördlich davon. Offiziell hatten die Manöver nichts miteinander zu tun, aber ein Blick auf die Karte zeigt, dass diese Manöver die gesamte Pazifikküste der beiden Staaten abdeckte und faktisch die US-Stützpunkte in Japan und Südkorea, sowie die Insel Taiwan abgeschnitten hätten, wenn es ein reeller Kampfeinsatz gewesen wäre.”

„Wir haben sehr starke Beziehungen, sie sind stärker als die militär-politischen Bündnisse des Kalten Krieges, sie beruhen auf den Prinzipien der Blockfreiheit und der Nichtkonfrontation mit einer dritten Partei, sie sind sehr stabil“, sagte der chinesische Verteidigungsminister bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten am Tag seiner Ankunft, und die Formulierung wurde in Peking im Vorfeld so genau abgestimmt, dass der Generaloberst es vorzog, sie nicht nur verkünden, sondern abzulesen, um zu betonen, dass seine Worte kein Zufall waren und keine Versprecher enthielten. Das ist viel wert, denn es ist bekannt, dass die derzeitige Verteidigungsunion unserer Länder nicht durch einen Vertrag formalisiert ist. Wir haben keinen Pakt und keine auf Papier festgehaltenen gegenseitigen Verpflichtungen. Aber de facto sind wir „Rücken an Rücken“ und unsere „starken Beziehungen sind den militär-politischen Bündnissen“ der Vergangenheit überlegen.

Russland gehen derweil die Worte aus. Es muss nach anderen Argumenten suchen und sich auf den Selbsterhaltungstrieb verlassen. Bei der Überprüfung des Kampfbereitschaft in der Raketendivision Kozelsk war Verteidigungsminister Sergej Schoigu, zumindest vor der Kamera, sehr kurz angebunden: „In diesem Schacht befindet sich die erste Einheit der Strategischen Raketentruppen, in der die neuen „Jars“ einsatzbereit sind.“

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„Jars“ ist die Abkürzung für Atomraketenabschreckung („ядерное ракетное сдерживание“). In dieser Version trägt sie Atomsprengköpfe mit dem Äquivalent von einen Million Tonnen TNT und sie kann jeden Ort auf der Erde mit Hyperschallgeschwindigkeit erreichen. Die chinesische Zeitschrift Baijiahao beschrieb das ziemlich bildlich: „Die gesamte Sprengkraft der ‚Jars‘ könnte einer Million Tonnen entsprechen. Die ‚Jars‘ verfügt über eine weitere unglaubliche Fähigkeit: Kein Raketenabwehrsystem der Welt kann ihr Eindringen verhindern. Die Höchstgeschwindigkeit der ‚Jars‘ liegt bei 14 Mach. Stellen Sie sich vor: Eine Interkontinentalrakete mit einer Sprengkraft von einer Million Tonnen TNT kann eine Geschwindigkeit von Mach 14 erreichen! Die meisten Raketenabwehrsysteme werden nicht einmal in der Lage sein, ihre Heckflamme zu erkennen, so furchterregend ist sie! Selbst ein perfektes Abfangsystem ist nicht in der Lage, die ‚Jars‘ mit hundertprozentiger Genauigkeit zu blockieren. Sobald die Rakete ihr Ziel erreicht hat, wächst im Umkreis von hundert Kilometern sehr lange kein Gras mehr.

Der Rat an alle westlichen Länder lautet also, die Lage richtig einzuschätzen und sich zurückzuziehen, auch wenn das schwierig sein wird. Warten Sie nicht darauf, dass der „Eisbär“ wütend wird und die ‚Jars‘ in die Luft schickt. Wenn die Rakete erst einmal in der Luft ist, kann man sie nicht mehr aufhalten. Wenn es wirklich so weit kommt, können Sie Ihre Geheimnisse nur Gott anvertrauen.“

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Nun zeigt sich, dass auch China, das genug unter Amerika gelitten und den Glauben an dessen Friedfertigkeit verloren hat, sein Nuklearpotenzial rasch ausbaut. Einigen in den USA wird ein bisschen schlecht.

Facebook markiert Hersh-Recherche über Nord-Stream-Sprengung als „Falschmeldung“

Wir haben also folgende Situation: Hersh hat eine Recherche veröffentlicht, die den Regierungen der USA und Norwegens nicht gefällt und deren Verbreitung sie gerne verhindern möchten.

Facebook, das engste Kontakte zur US-Regierung – namentlich zur CIA – hat, beruft sich daraufhin auf den „Faktencheck“ einer Plattform, die zu 40 Prozent von der norwegischen Regierung (und auch von Facebook selbst) bezahlt wird und die so freundlich ist, in einem – ziemlich stümperhaften – „Faktencheck“ zu erklären, dass die Hersh-Rercherche eine „Falschmeldung“ ist.

Und dieser „Faktencheck“ dient wiederum Facebook als Vorwand, die Hersh-Recherche als „Falschmeldung“ zu kennzeichnen und ihre Reichweite praktisch auf Null zu setzen.

Nun entscheiden Sie selbst, ob der Begriff „es läuft wie geschmiert“ eine passende Beschreibung dieser Geschehnisse ist…

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Wenn Überheblichkeit Menschenleben kostet

Nach seiner offiziellen Erklärung über Hyperschall-Waffen galt der russische Staatspräsident Wladimir Putin als Prahlhans und es entspricht dem aktuellen Mainstream, die russische Armee als ineffizienten Haufen darzustellen, der mit altem Schrott ausgerüstet sei. Da passen Berichte über den wirkungsvollen Einsatz neuster russischer Waffentechnologie nicht ins Konzept. Eine Abkehr von den gängigen Klischees ist aber unausweichlich, nicht zuletzt im ureigenen Sicherheitsinteresse Europas.

Wenn die Kinzhal einen Kommandobunker bei Lwiw und früher schon ein Munitionslager im Raum Ivano-Frankivsk zerstören konnte, dann kann sie das auch mit den Munitionsdepots auf Luftwaffenbasen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Italien und der Türkei tun, in welchen im Rahmen der nuklearen Teilhabe Atombomben des Typs B-61-12 gelagert sind. Dasselbe gilt für weitere potenzielle Kernwaffen-Lager wie Ramstein, Spangdahlen, Aviano und Camp Darby bei Livorno, sowie für die Kommandobunker der NATO in Brunssum, Neapel, Linnich-Glimbach und weitere. Auch die Basen der französischen Atomstreitmacht bei Istres und bei Brest sowie die britische U-Boot-Basis Faslane-on-Clyde in Schottland sind möglicherweise in Reichweite. Wenn die Kinzhal tatsächlich mit einem thermobarischen Gefechtskopf ausgerüstet werden kann, der ein Aerosol aus Treibstoff und Luft zur Explosion bringt und eine ungeheure Druckwelle erzeugt, dann sind auch gut geschützte Einrichtungen gefährdet.

Jetzt muss Russland nur noch zeigen, dass die Kinzhal wirklich 2’000 km weit fliegen kann, wie behauptet. Dazu muss ein russischer Bomber in der Reichweite eines NATO-Radars eine Rakete auf ein Ziel in 2’000 km Entfernung abfeuern. Sollte man im Westen Russlands Warnungen weiterhin nicht ernst nehmen, wird so ein Testschuss wohl bald einmal erfolgen.

Die bisherigen Einsätze von Kinzhal-Raketen in der Ukraine waren ein Signal Russlands an die USA und die NATO und sind möglicherweise bereits heute mit ein Grund, weshalb der Westen nicht forscher gegen Russland vorgeht. Und sie sollen den Westen bewegen, mit Russland Gespräche über strategische Waffen zu führen, welche der Ukrainekrieg bislang verhinderte.

Die Kinzhal ist wohl eines der Instrumente der nicht-nuklearen strategischen Abschreckung, die schon vor Jahren im russischen Generalstab diskutiert wurden. Ganz grundsätzlich wird man sich in Washington, London, Brüssel und andernorts überlegen müssen, wie man reagiert, wenn strategisch wichtige Einrichtungen durch nicht-nukleare Waffen ausgeschaltet werden. Nach aktueller Doktrin behalten sich westliche Staaten nämlich den Einsatz von Kernwaffen vor, auch wenn keine Kernwaffen gegen sie eingesetzt wurden.

Der Westen wird gut beraten sein, vom für ihn ungünstigen Fall auszugehen, dass die Kinzhal auf 2’000 km Distanz trifft und Objekte zerstören kann, denen bislang nur Kernwaffen gefährlich werden konnten. Darüber hinaus wird es ein Akt der Vorsicht sein, anzunehmen, dass auch der Seeziel-Flugkörper „Tsirkon„, der Atmosphären-Gleiter „Avangard“ und die Interkontinental-Rakete „Sarmat“ funktionieren oder zumindest zum Funktionieren gebracht werden können. Und ganz generell sollte der Westen von der Vorstellung Abschied nehmen, er sei technologisch im Rüstungsbereich allen anderen überlegen. Es ist Zeit für eine Abkehr von der bisherigen Selbstüberschätzung und Überheblichkeit, die bei Lwiw Menschenleben kostete.

Video von meinem Besuch an der Front in Saporoschje

Ich habe schon berichtet, dass ich vor zwei Wochen wieder im Donbass war und auch die Front im Gebiet Saporoschje besucht habe, wo die ukrainische Offensive erwartet wird. Daher war ich besonders neugierig auf die Stimmung unter den russischen Soldaten, die davon als erste betroffen wären, und war überrascht, wie entspannt die waren.

Mir wurde ein Posten mit Schützengräben und Abwehrstellungen gezeigt, der nur ein paar Kilometer von den ukrainischen Linien entfernt war, wobei ich die Möglichkeit hatte, mit vielen Soldaten ausführlich zu reden. Der Kameramann Alfred Chlebin hat alles gefilmt und herausgekommen ist ein authentischer Eindruck von der Front. Die Soldaten sind keine Medienprofis und sie wussten nicht, dass wir kommen. Alles war spontan, aber genau deshalb bekommt einen guten Eindruck davon, wie diese Soldaten denken und wie die Stimmung dort ist.

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“Selenskij steht seit Anfang des Krieges unter dem Druck der Extremisten” – Jacques Baud

Man muss verstehen, warum diese Freiwilligenverbände entstanden sind. Das war 2014, als es nach dem Sturz von Janukowitsch Aufstände im ganzen Süden gegeben hat. Die Ukrainer haben sofort die Armee gegen diese Aufstände eingesetzt, was zu Probleme geführt hat, weil die Soldaten auch aus der russischen Gemeinschaft stammten und nicht auf ihre Kollegen schießen wollten. Das ist übrigens genau das, was auch auf der Krim passiert ist. Dort waren am Anfang 2014 22.000 ukrainische Soldaten stationiert, die meist lokal rekrutiert worden waren. Das heißt, die Mehrheit der Soldaten in Krim war russischsprachig. Das Problem der Sprache entstand nach der Entscheidung im neuen Parlament im Februar 2014. Die Bevölkerung hat dagegen demonstriert, die Ukraine hat gegen diese Leute die Armee engagiert, aber die Soldaten wollten nicht auf ihren Brüder schießen. Sie haben die Abzeichen entfernt und wurden zu den kleinen grünen Männchen, wie sie die Amerikaner später genannt haben.

Die Russen haben also keine neue Truppen gebraucht. Man sagt ja, Russland habe interveniert, aber das stimmt nicht. Die Russen haben im Grunde genommen legal nach dem Abkommen gehandelt. Das Resultat hat natürlich dem Westen nicht gefallen, aber das war alles legal.

Vor kurzem wurde in der Washington Post ein Bataillons-Kommandant in Bachmut zitiert, der sagte: Ich bin der einzige aus dem Bataillon, der noch übrig geblieben ist. Alle anderen sind Neulinge, die keine Kampferfahrung haben und kaum ausgebildet für den Kampf sind.

Die Ukraine als Land ist neu. Wenn man die Ukraine tatsächlich ethnisch oder sogar historisch nimmt, dann wäre das ein ganz kleines Gebiet im Westen von Kiew.  Was heute die Ukraine bildet, waren im Grunde genommen Territorien aus Österreich, Ungarn, Rumänien, Polen und Russland. Wenn Putin sagt, Ukraine sei von Kommunisten geschaffen worden, dann trifft das  im Großen und Ganzen zu.

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Pentagon-Leaks: Wie gut kennt das Pentagon die Kriegslage in der Ukraine, Jacques Baud?

Es gab auch sehr viele Informationen, wie zum Beispiel die Verluste an Material und Personal, die zeigen, und das ist das Merkwürdige, dass die Amerikaner keine selbständige Fähigkeit haben, diese Zahlen zu eruieren. Sie haben diese Zahlen von der Ukraine bekommen oder von der bekannten Website Oryxspioenkop.com. Sie wurde letztes Jahr geschaffen, um die Verluste der Russen zusammenzuzählen. Das basiert auf offenen Quellen. Viele Informationen kommen aus den sozialen Netzwerke und werden nicht seriös überprüft. Das heißt, die Zuverlässigkeit dieser Website ist sehr  fragwürdig. Ich kenne einige Fotos aus Oryx, die zeigen, dass sie eindeutig photoshopped, also modifiziert wurden. Wenn die Amerikaner ihre Zahlen aus Oryx nehmen, würde mich das beunruhigen. Aber man sieht, dass die Amerikaner nicht unbedingt tiefe Kenntnisse des Konflikts haben, weil sie nicht die Mittel besitzen, um diesen Konflikt im Detail anzuschauen.

Die Amerikaner haben mehr Informationen, als in diesen Dokumenten zu finden sind. Das ist klar. Wir haben nur hier ein Auszug. Man sieht aber auf dem Schlachtfeld, dass die Ukrainer trotz aller Informationen, die sie von der Luftaufklärung der Amerikaner, Engländer und Franzose erhalten, verlieren. Das heißt, sie haben keinen Vorteil auf dem Schlachtfeld. Sie können vielleicht einen sehr punktuellen Erfolg erzielen, aber für Manöver genügt das nicht.

Die Manövrierfähigkeit ist der große Vorteil der Russen in diesem Krieg. Die Russen sind Meister der sogenannte operative Kunst seit dem Zweiten Weltkrieg. Meines Erachtens haben die Russen aus dem, was die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs entwickelt haben, sehr viel gelernt. Und heute sind die Russen die Meister in dieser Kunst.

Das Ziel der „Entnazifizierung“ wurde mit der Eroberung von Mariupol Ende März 2022 offiziell erreicht. Es gibt eine Dissymmetrie: Die Ukrainer verteidigen ein Territorium, während die Russen versuchen, ein Potenzial zu zerstören. Im Oktober letzten Jahres erklärte der russische General Surowikin, Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte in der Ukraine, dass sein Ziel nicht darin bestehe, große mobile Operationen durchzuführen, sondern das Potenzial der Ukraine zu zerschlagen. Weil wir nicht bereit waren, diese Dissymmetrie zu verstehen, verliert die Ukraine heute!