Geopolitische Wochenschau 28/22

Der NDB ist atlantisch unterwandert: Auf einem Auge komplett blind während das andere in den Spiegel schielt

Der Lagebericht folgt den westlichen Illusionen und einem atlantischen Narrativ während er ein unkritisches Selbstbild pflegt. Er ist daher als Grundlagendokument nicht brauchbar und in seiner Konsequenz für die Schweiz gefährlich.

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Bericht aus dem Konfliktgebiet: Der Wiederaufbau von Mariupol

Das Tempo, in dem Mariupol wiederaufgebaut wird, ist beeindruckend. Neue Wohngebiete und Krankenhäuser werden buchstäblich aus dem Boden gestampft und noch in diesem Jahr fertiggestellt.

Als ich die Stadt jetzt am 13. Juli zum dritten Mal besucht habe, war ich ehrlich überrascht. Natürlich wird das Bild immer noch von der Zerstörung dominiert und natürlich sieht man noch überall Trümmer, wenn auch schon viel weniger. Am beeindrucktesten waren jedoch die Menschen. Sie sind optimistisch und lachen sehr viel. Und der Wiederaufbau der Stadt geht rasend schnell voran.

Als erstes waren wir auf einer Baustelle, auf der zwölf Wohnblocks gebaut werden, von denen die ersten schon zum Jahresende fertig werden sollen. Das ist realistisch, denn die Rohbauten stehen schon zum größten Teil. Die Anlage ist so geplant, dass eine Schule und ein Kindergarten direkt in Laufreichweite sind. Im Erdgeschoss sind geschäftliche Räume für kleine Läden, Friseur und was man sonst noch im Alltag braucht, vorgesehen.

Die Anlage wird vom russischen Verteidigungsministerium gebaut und nach Fertigstellung an die Regierung der Volksrepublik Donezk übergeben, zu der Mariupol gehört. Die wird die Wohnungen nach sozialen Gesichtspunkten an Menschen aus Mariupol vergeben, wobei kinderreiche Familien Vorrang haben. Die Wohnungen werden den Familien als schuldenfreie Eigentumswohnungen überschrieben, es sind keine Mietwohnungen.

Die Wohnungen werden mit Innenausbau und schlüsselfertig übergeben, man kann also sofort einziehen. Badezimmer und Toilette sind inklusive, außerdem sind in der Küche ein Waschbecken und ein einfacher Herd enthalten. Die Familien müssen nur noch Möbel und einen Kühlschrank besorgen. Eine Wohnung war bereits fertiggestellt, daher kann ich zeigen, in welchem Zustand sie an die Familien übergeben werden.

In Mariupol gibt es mehrere solcher Bauprojekte, insgesamt sollen noch in diesem Jahr über eintausend Wohnungen fertiggestellt werden, wie uns der Chef der Donezker Volksrepublik später an dem Tag bei einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Es gibt mehrere Bauträger, die Bauprojekte werden aus Russland finanziert, unter anderem aus meiner Heimatstadt St. Petersburg, die gerade erst eine Städtepartnerschaft mit Mariupol eingegangen ist und den Aufbau unterstützt.

Der Bau dieser Objekte wird zwar von russischen Spezialisten geleitet, aber die Aufträge für Subunternehmer werden nach Möglichkeit in Mariupol vergeben, weshalb auf den Baustellen viele Menschen aus Mariupol Arbeit gefunden haben. In der weitgehend zerstörten Stadt einen Arbeitsplatz zu haben und von seinem eigenen Gehalt zu leben, anstatt auf humanitäre Hilfe angewiesen zu sein, ist ein sehr wichtiger Aspekt für die Menschen dort.

Der Aufbau der Stadt geht erstaunlich schnell voran, der Hafen der Stadt ist bereits in Betrieb. Von dort werden Kohle, Stahl und Getreide exportiert, während derzeit in erster Linie Baumaterial für die vielen Bauprojekte im Donbass angeliefert wird.

Das habe ich auch den Chefarzt gefragt. Er nahm mich zu Seite und hat mir einen regelrechten Vortrag gehalten. Er sagte, kein Mensch wolle Krieg. Aber die Maidan-Regierungen, oder besser gesagt, ihre „Kuratoren“ aus den USA, hätten das Ziel gehabt, die Brudervölker der Russen und Ukrainer aufeinanderzuhetzen, und das sei ihnen geklungen. Aus dieser Sicht hätten die USA ihr Ziel erreicht. Er erzählte mir von Fackelmärschen der „Asow-Nazis“ in Mariupol, wie er sie nannte. Das seien reine Nazis, es habe keine andere Möglichkeit gegeben, als gegen sie vorzugehen. Er erzählte ausführlich von der Unterdrückung von allem Russischen seit 2014.

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Nachbefragung «Sicherheit 2022»: Kritischere Betrachtung der Neutralität, grösserer Pessimismus und stärkere Befürwortung der Armee infolge des Krieges in der Ukraine

Mit dem Krieg in der Ukraine blicken Schweizerinnen und Schweizer pessimistischer in die Zukunft. Der Krieg führt zu einer kritischeren Sicht auf die Schweizer Neutralität. Gleichzeitig werden sicherheitspolitische Kooperationen mit der NATO oder der EU beliebter.”

Zwar steht die Schweizer Bevölkerung mit einer Befürwortung von 89% nach wie vor klar hinter dem Neutralitätsprinzip. Erstmals seit über 20 Jahren zeigt sich jedoch ein Rückgang bei der Zustimmung zur Schweizer Neutralität (–8 Pp im Vergleich zum Januar 2022). Allgemein wird die Neutralität deutlich kritischer betrachtet als in den letzten Jahren. So sind nur noch 58% der Schweizer und Schweizerinnen davon überzeugt, dass die Neutralität die Schweiz vor internationalen Konflikten schützt. Im Januar 2022 waren es noch 69%. Zunehmend als Hindernis für die Neutralität wird auch die internationale Verflechtung der Schweiz gesehen. 39% (+10 Pp) sehen deshalb Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Neutralität.

Mit 52% (+7 Pp gegenüber Januar 2021) ist die Zustimmung zu einer Annäherung der Schweiz an die NATO auf einem Höchststand. Zwar ist auch der Wunsch nach einem NATO-Beitritt mit 27% Zustimmung deutlich höher als in früheren Jahren, eine klare Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer spricht sich jedoch wie bis anhin dagegen aus. Deutlich mehr Unterstützung als vor dem Krieg in der Ukraine findet die Haltung, dass eine Mitgliedschaft in einem europäischen Verteidigungsbündnis der Schweiz mehr Sicherheit bringen würde als die Beibehaltung der Neutralität (35% Zustimmung, +12 Pp gegenüber Januar 2021).

Die positive Haltung der Schweizerinnen und Schweizer gegenüber der Armee hat sich weiter akzentuiert. Die Zustimmung zur Notwendigkeit ist auf 80% (+5 Pp) gestiegen. Vor allem aber hat die Forderung nach einer «vollständig ausgerüsteten» Armee zugenommen und erreicht einen Höchstwert von 74%. Grosse Veränderungen aufgrund des Krieges in der Ukraine zeigen sich auch bei der Einschätzung zu den Verteidigungsausgaben. Schweizerinnen und Schweizer, welche die Armeeausgaben als «zu wenig» hoch bewerten, machen nun 19% (+12 Pp) aus. Seit Messbeginn in den 1980er Jahren war dieser Anteil noch nie so gross.

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Arms for victory over Russia? No, for their resale!

Hardly a day passes by without Europeans and Americans hearing about new statements coming from Ukrainian politicians. “We will win, we will stop Putin!” they say and start asking for more arms supplies. Ukraine has already received thousands of man-portable anti-tank and anti-aircraft weapons, hundreds of armored vehicles and howitzers, but it keeps asking for more. The Ukrainian military loses something on the battlefield, something falls into the hands of the Russians, who recently put seized Ukrainian weapons for display in the recently captured Lisichansk, but many tons military ammunition and hundreds of weapons do not reach the frontlines, ending up in the hands of numerous resellers, who sell them on the “black Internet.” These days, in Kyiv you can get everything at a reasonable price, from a pistol all the way to a self-propelled howitzer.”

The Russians have created a very profitable loophole for those who do not want to fight for anyone. It is even strange that they have not yet hung banners in the Ukrainian segment of the Internet – ‘’get Russian citizenship and an apartment in the Moscow region in exchange for a Western self-propelled guns’’. How it works?

On the radio wave of the Ukrainian units, Russian negotiators persuade the artillerymen and tankers to advance to the indicated points and surrender with their equipment. In exchange – Russian documents, freedom and some money. The brought “Caesar”, “HIMARS” or PzH 2000 is considered sufficient proof of loyalty that the military who surrendered with it would avoid filtration and prisoner camps. With new documents, they start a new life somewhere in a cozy Ural city far from the front line, and even send money in bitcoins to their families so that they can go to them.

Prices vary and are discussed, for 2 “Caesars” the Russians gave 120,000, although their Ukrainian “partners” desperately bargained and asked for 2 million. However, freedom and Russian passports are also a significant part of the fee … But one PzH 2000 self-propelled gun, according to various sources, cost the Russians more than $ 100,000. With this money (although the dollar has fallen significantly in price), you can buy a one-room apartment in the Moscow region. True, there is a significant problem, Russia cannot demonstrate the most interesting samples immediately after their purchase. This poses a threat to the families of the military, who transferred such weapons.

Albania is the most suitable starting point both in logistics and in terms of the presence of serious criminal structures. Also, according to operational data, the smugglers have the logistical support of the Albanian intelligence service.

Bericht aus dem Konfliktgebiet: Severodonezk und Lisitschansk

Die Städte Severodonezk und Lisitschansk wurden in Juli oft in den Medien erwähnt, denn dort fanden heftige Kämpfe statt. Anfang Juli sind diese beiden Städte, die einander gegenüber an zwei Ufern eines Flusses liegen, von den Russen befreit worden, wie die Menschen es dort bezeichnen. Damit beherrscht die Ukraine kein Stück Land des Gebietes Lugansk mehr, der 3. Juli wird dort nun als Tag der Befreiung als Feiertag begangen.

Am ersten Tag meiner aktuellen Reise in den Donbass war ich unter anderem in diesen beiden Städten.

Das ist jedoch nicht so. Der Mann erzählte mir, dass sie den Weizen, und alle anderen landwirtschaftlichen Erzeugnisse, wie immer normal verkaufen. Nichts werde von irgendwem geraubt, alles laufe normal. Derzeit sind die Käufer russische Firmen. Auf meine Nachfrage, ob er Anrufe aus Europa bekäme, die sich für seinen Weizen interessieren, sagte er, es gäbe keine solchen Anrufe. Er würde sofort an europäische Kunden verkaufen, für ihn zähle nur, wer wie viel bezahlt. Einschränkungen, seinen Weizen zu verkaufen, gäbe es nicht.

Der Weizen des Betriebes geht nach seiner Aussage vor allem in den Nahen Osten und nach Ägypten, aber ganz genau wisse er das nicht. Die Ernte läuft dort nach Plan, die Firma ist mit den Erträgen weitgehend zufrieden.

LNR-Chef will ukrainische Armee weitere 300 Kilometer zurückdrängen

Die ukrainische Armee beschießt Donezk so heftig, wie nie zuvor. Das kann ich aus eigenem Erleben bestätigen, denn ich bin derzeit in Donezk und während ich dies schreibe, höre ich immer wieder laute Explosionen. Lugansk hatte in den letzten Wochen mehr Glück, denn dort konnte die ukrainische Armee schnell weit zurückgeworfen werden und am 3. Juli wurden die letzten ukrainischen Truppen aus Severodonezk und Lisitschansk, den letzten beiden Städten unter ukrainischer Kontrolle im Gebiet Lugansk vertrieben.

Aktuell wird jedoch auch Lugansk wieder beschossen, wobei die von den USA gelieferten HIMARS Raketenwerfer zum Einsatz kommen. Wieder werden westliche Waffen von der ukrainischen Armee eingesetzt, um zivile Ziele zu beschießen. In der Nacht vom 13. auf den 14. Juli wurden neun HIMARS-Raketen auf Orte in der Nähe von Lugansk abgefeuert.

Die HIMARS sind Raketenwerfer, die mit Raketen unterschiedlicher Reichweite von 32 bis 300 Kilometer bestückt werden können. Nun wurden offenbar auch Raketen mit 300 Kilometer Reichweite von den USA geliefert und von der ukrainischen Armee auf zivile Ziele in Lugansk abgefeuert.”

Durch die Lieferung dieser Waffen macht sich der Westen nicht nur mitschuldig an den Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee, die gezielt zivile Ziele im Donbass beschießt, sondern verlängert den Krieg weiter. Wenn Kiew die Donbass-Republiken mit dem Beschuss ziviler Ziele aus einer Entfernung bis zu 300 Kilometern dazu zwingt, weiter vorzugehen, dann trägt der Westen die Verantwortung für diese vermeidbare Verlängerung der Kampfhandlungen.

Speaking of Harpoons.

Konashenkov today confirmed that several “launchers” of Harpoons have been annihilated by Russian Armed Forces, namely by OTRK Iskander (in Russian). They have been destroyed in Berezan of Odessa Oblast.”

As I already stated not for once: Pentagon and CIA planners of VSU “offensive” which was to start in early March and was forestalled by Russia launching SMO on 24 February, have miscalculated, again. It is one thing to plan operations against Taliban or Saddam’s Army, totally another to plan something against Russian Armed Forces and especially based on ignorance of Russia’s military-industrial capability. As I already quoted my good media buddy Colonel Trukhan:”They (Pentagon) are not going to out-think us”. Rings especially true on the anniversary of a cataclysmic clash of Soviet and Wehrmacht’s armor at Prokhorovka during Kursk Battle in July of 1943.

Russia Sanctions and Asset Grab 2022

The West will remain fixated on making Russia pay for taking Ukraine. But the West lacks the ability to do so via conventional warfare (see this devastating analysis, The Return of Industrial Warfare, which shows that the West lacks the manufacturing capacity to match, let alone beat, Russia). So the only means left is economic war. Despite the fact that the West is losing decisively there too, it is determined to escalate, no matter how much harm it does to itself.

Russia has been measured in its responses. Perhaps the Russian leadership hoped that the West would recognize the balance of power and cool off after Russia force a Minsk-Accords-type solution plus a guarantee of neutrality upon Ukraine, which seemed a possible outcome as of the end-of-March negotiations in Istanbul, which the UK and US got Zelensky to undo. Russia knows there’s no point in negotiating with the West, or at least not the current actors.

Russia is nevertheless far from tit-for-tat-level retaliation; one assumes if nothing else Russia is now playing to China and India and the Global South to show that it is being pretty reasonable given the givens and trying to balance respecting contracts with not being ripped off. Merely requiring gas for roubles, and now “other commodities for roubles” as a way to prevent another $300 billion in foreign exchange reserves from being stolen was hardly a big ask,1 yet some buyers went ballistic. Poland and Bulgaria refused to comply with the new payment procedure and so Russia stopped shipping their contracted amounts.”

Germany is heading for a major economic crisis. The head of the German Federation of Trade Unions has been quoted as saying in the weekend, “Entire industries are in danger of collapsing forever because of the gas bottlenecks — especially, chemicals, glass-making, and aluminium industries, which are major suppliers to key automotive sector.” Massive unemployment is likely. When Germany sneezes, of course, Europe catches cold — not only the Eurozone but even post-Brexit Britain.

So the image that keeps coming to mind is a tsunami. Remember that those on a beach first see a placid scene, with the ocean pulling back much further than a normal low tide. And then the water comes in and sweeps everything before it.

Das russische Fernsehen über die Schizophrenie der Berliner Politik

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat Einzelheiten zu den neuen Sanktionen herausgefunden, die der Westen für Russland ausgearbeitet hat. Amerika und die EU wollen den Preis für russisches Öl auf 40 bis 60 Dollar begrenzen. Sie sagen, wir werden Öl von Russland zum Selbstkostenpreis kaufen, damit Putin nicht zu viel Geld verdient. Analysten der US-Bank JP Morgan Chase & Co. halten es für möglich, dass Russland Vergeltung übt. Zum Beispiel durch die Reduzierung der Ölförderung. Die Bank hat errechnet, dass der Preis des schwarzen Goldes auf den Märkten in die Stratosphäre steigen und 380 Dollar pro Barrel erreichen würde, wenn Russland seine Ölproduktion um nur 5 Millionen Barrel pro Tag reduzieren würde.

Die westlichen Staats- und Regierungschefs sehen, wie schon so oft, den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung überhaupt nicht. Höhere Ölpreise werden zu höheren Benzin- und Dieselpreisen führen. Wie auch sonst? Schon jetzt brechen die Kraftstoffpreise an den Tankstellen auf beiden Seiten des Atlantiks Rekorde, die Menschen gehen auf die Straße, um zu protestieren, und steigen massenhaft auf Fahrräder um. Die Menschen sind nervös. Alles wird immer teurer. Was passiert, wenn der Ölpreis um ein Vielfaches ansteigt, ist nicht schwer zu erraten. All diese Führer der freien Welt werden bildlich gesprochen auf Heugabeln gespießt, noch bevor die Zeit des Frostes beginnt.”

„Nord Stream 2 ist nicht genehmigt, das Projekt unterliegt Sanktionen, einschließlich amerikanischer Sanktionen. Wenn das passiert, sind wir als politische Kraft gegen Putin gescheitert“, sagte Habeck.

Das heißt, sowohl Scholz als auch Habeck versuchen, ihre Leute davon zu überzeugen, dass Washington, der Kreml oder wer auch immer die Schuld trägt, sie aber nichts damit zu tun haben. Dabei haben sie viel damit zu tun. Wenn sie gewollt hätten, könnte Nord Stream-2 bereits seit einem halben Jahr Gas nach Deutschland pumpen. Aber nein, der Kanzler und die Grünen haben die Augen davor verschlossen, dass die Zertifizierung der Pipeline absichtlich im bürokratischen Sumpf versenkt wurde. Und das war’s – es gibt nicht einmal einen Strohhalm zu gewinnen.

Nur drei Nachrichten, die sich direkt oder indirekt mit diesem Thema befassen: Erstens wird Deutschland Kiew nicht mit Marder- und Fuchs-Panzern beliefern – es hat selbst nicht genug davon; zweitens wurden zwei deutsche Soldaten, die die Krim-Brücke sprengen wollten, festgenommen und damit vor dem Tod bewahrt; und schließlich telefonierte Steinmeier mit Kiew und prügelte aus Selensky – und das ist keine Redensart, er hat ihn in der Abschrift des Gespräches wirklich an die Wand genagelt – eine Entschuldigung für die bekannte Kehrtwende heraus, und erreichte, dass Botschafter Melnyk, dessen Unhöflichkeit er satt hatte, nach Kiew zurückrufen wird und er erhielt auch dort eine formelle Einladung nach Kiew. Man kann schon jetzt sagen, dass das Ergebnis des Besuchs keine positiven Auswirkungen auf das Leben der Deutschen haben wird. Es ist nicht so, dass sie nicht genug von den derzeitigen Sanktionen und den Forderungen nach neuen Sanktionen hätten, wenn Marxisten und Mitglieder der alten Aristokratie es zwar unterschiedlich formulieren, aber in der Sache einig sind: Es reicht!

“Social Peace Is In Great Danger”: Germany Is Quietly Shutting Down As Energy Crunch Paralyzes Economy

Earlier today we wrote that Germany’s largest landlord, Vonovia, had taken the unprecedented step of restrictring heating at night, a terrifying preview of what lies in stock for the “most advanced” European nation this winter. Alas, it’s going to get worse, much worse.

According to the FT, Germany is now rationing hot water, dimming its street lights and shutting down swimming pools as the impact of its energy crunch begins to spread like the proverbial Ice-Nine wave, from industry to offices, leisure centers and residential homes.

The reason behind Germany’s slow motion paralysis is well-known: the huge increase in gas prices triggered by Russia’s move last month to sharply reduce supplies to Germany has plunged Europe’s biggest economy into its worst energy crisis since the oil price shock of 1973 (see “What’s Unfolding In Europe In Recent Days Is A Fresh Big Negative Supply Shock”)

With electricity prices hitting never before seen levels, gas importers and utilities are fighting for survival while consumer bills are going through the roof, with some warning of rising friction (not to mention the infamous wheelbarrows full of cash).

Some have already taken measures. The district of Lahn-Dill, near Frankfurt, is switching off the hot water in its 86 schools and 60 gyms from mid-September, a move it hopes will save it €100,000 in energy costs, and Düsseldorf has temporarily closed a massive swimming pool complex, the Münster-Therme. Meanwhile, Berlin has turned down the thermostat on open-air swimming pools, reducing their temperature by 2 degrees. In western Germany, Cologne is dimming its street lighting to 70 per cent of full strength from 11pm.

Residential customers are also taking action, reactivating wood-burning stoves and fireplaces. Sales of firewood, wood pellets and coal, as well as of gas canisters and cartridges, have shot up.

It is unclear how far such measures will soften the impact of higher heating bills, which which be through the roof. The GdW said the Ukraine war will push up energy prices for consumers by between 71 per cent and 200 per cent, amounting to additional annual costs of between €1,000 and €2,700 for a one-person household and up to €3,800 for four people, compared with 2021 levels.

Strategische und sicherheitspolitische Empfehlungen für die Schweiz – Innovative Sicherheits- und Geopolitik

Der Krieg in der Ukraine führt uns seit bald fünf Monaten vor Augen, dass kinetische und territorial geführte Konflikte nach wie vor Realität sind. Der klassisch militärische Angriff durch Russland hat aber geopolitisch weit mehr Implikationen als vordergründig sichtbar. Es werden bereits diverse geostrategische Spillover-Effekte sichtbar. Letztlich ist der Krieg in der Ukraine in diesem Kontext als Provokation und Herausforderung des westlichen Wertesystems durch andere Weltregionen und Ordnungsvorstellungen zu lesen. 

SIGA hat unter diesem Gesichtspunkt Handlungsempfehlungen für eine holistisch verstandene «Sicherheitsarchitektur Schweiz» zusammengetragen:

Reorganisation VBS und Gruppe Verteidigung: SIGA empfiehlt eine neue Kultur der Gesamtverteidigung jenseits des militärischen Begriffs zu etablieren. Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, wie wichtig die zivile Führung, Kommunikation, Vernetzung und der Rückhalt in der Gesellschaft sind. Eine Gesamtverteidigung 4.0, die Psychologie, Symbolik, aber auch Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik sowie Informations- und Kommunikationspolitik strategisch verhandelt, ist dringend nötig. Dafür müsste auch das VBS und die Gruppe Verteidigung strukturell verändert werden, und dem Element der Strategie und Kollaborativität müsste mehr Raum gegeben werden. Wir empfehlen daher die Gruppe Verteidigung neu als Staatssekretariat zu organisieren (Artikel Schweiz am Wochenende vom 9.7.2022). Mit der Schaffung einer zivilen, militärstrategischen Führung im Bereich Verteidigung würden auch die eigentlichen Streitkräfte eine Stärkung und Aufwertung erfahren. Verwaltung und Armee, sowie Strategie und Operationen würden konsequent getrennt. Dabei stünden schlanke Strukturen, das Milizprinzip verstanden als aktive Verbindung zwischen Armee und Zivilgesellschaft, sowie die strategische interinstitutionelle Vernetzung im Zentrum.

Wokes Wirrwarr und eine Hypothese

Wenn man das Geplapper der werte-westlichen politster und medien so hört, muss man ja glauben, dass den bösen, bösen Russen und Chinesen eine Mehrheit von mindestens 140% der Bewohner und locker 99% aller Länder der Welt gegenüber stehen. Hier ein kurzer Blick auf die Realität: Früher mal, zu ihrer besten Zeit, standen die g7 mal für ca. 70% der Welt-Wirtschaft (Bruttosozialprodukte). Heute nur noch für um die 45% – sprich, nicht einmal mehr die Hälfte – und *nicht einmal 10%* der Welt-Bevölkerung. Anders ausgedrückt: Die ooohh so tollen g7 sind, was die Bevölkerungs-Zahlen angeht, eine lächerliche Minderheit und auch wirtschaftlich gesehen die *schwächere* Fraktion.

Erstaunlich irgendwie, dass wir in den werte-westlichen medien nie davon hören, wieviel Prozent der Welt-Bevölkerung sich eine neue, faire und gerechte Welt-Ordnung wünschen, wie sie von Russland und China voran getrieben wird. Kleiner Tip: Wer auf „die Mehrheit“ tippt, liegt richtig – aber: Man kann „demokratie“ auch übertreiben! Also haltet das Maul und beschränkt euch auch weiterhin darauf, wählen zu dürfen, von welchem korrupten und/oder akut unfähigen und/oder verkommenen Arschloch „eure Interessen (garantiert nicht) vertreten“ werden!”

Oder anders ausgedrückt dachte man mAn im Kreml „man muss den werte-westen nicht aufwendig angreifen. Gib den Schlaumeiern einfach die Gelegenheit, sich im Zorn eine Schlinge um den Hals zu legen und sie werden es tun. Und ganz nebenbei werden sie über die dann höheren Preise auch gleich noch für die Folgen ihres Kriegs- und Sanktions-terrors aufkommen. Und sie werden entweder die „eingefrorenen“ russischen Vermögen wieder auftauen und bis auf die letzte Kopeke zurück zahlen – oder sie selbst werden auch „eingefroren“ durch Gasmangel.

Russland wird wohl kein Getreide mehr an den Westen liefern

Der Westen wirft Russland ständig vor, den Hunger als Waffe einzusetzen und Afrika als Geisel zu nehmen. Das ist nun endgültig nicht mehr haltbar, dafür wird der Westen sich überlegen müssen, wo er nun Getreide herabkommen soll.

Den Getreideexport aus Russland verhindern die westlichen Sanktionen gegen russische Banken und Häfen, denn wenn man das russische Getreide wegen der Sanktionen gegen russische Banken nicht bezahlen kann, dann liefert Russland natürlich auch kein Getreide. Außerdem wurden viele russische Häfen sanktioniert, weshalb von denen aus kein Getreide exportiert werden kann.

Den Getreideexport aus der Ukraine verhindert Kiew, weil es seine Häfen vermint hat, sodass keine Handelsschiffe rein oder rauskommen. Die Minen will Kiew erst räumen, wenn der Westen Kiew die Waffen liefert, die Kiew haben will. Es ist also nicht Russland, dass den Getreideexport aus der Ukraine verhindert, es ist die Ukraine. Und das wird in Kiew auch ganz offen gesagt.

Die EU hat sogar Düngemittel aus Russland und Weißrussland – den beiden größten Düngemittelproduzenten der Welt – unter Sanktionen gestellt. Nicht Russland ist schuld daran, dass Düngemittel weltweit knapp sind, sondern die Sanktionen der EU. Importeure aus anderen Staaten haben nun Angst, Düngemittel aus Russland und Weißrussland zu importieren, weil die EU sie für ein Unterlaufen der EU-Sanktionen bestrafen könnte.

der russische Präsident Putin hat bei einem Treffen mit Dmitri Sergejew, dem Chef der russischen der Vereinigten Getreidegesellschaft, einen Beschluss von Sergejew unterstützt. Sergejew sagte bei dem Treffen mit Präsident Putin unter anderem:

„Unser Hauptziel ist es, die Vermittlung durch internationale Händler loszuwerden und direkt mit den Einfuhrländern zusammenzuarbeiten. Ägypten ist wahrscheinlich unser wichtigster, nennen wir es mal so, Kunde. In zwei Agrarsaisons nahmen wir mit 1,5 Millionen Tonnen Weizen den ersten Platz unter den russischen Exporteuren ein.
Wir gehen auch aktiv dazu über, mit unseren Partnern aus befreundeten Ländern in den Landeswährungen abzurechnen. So haben wir bereits mehrere Verträge mit türkischen Partnern unterzeichnet, den letzten im März dieses Jahres, die Bezahlung erfolgt in Rubel und der Gesamtbetrag beläuft sich auf drei Milliarden Rubel.“

Es bedeutet erstens, dass Russland nun sein Getreide (und wahrscheinlich auch andere Lebensmittel) nicht mehr gegen Dollar und Euro verkauft, sondern gegen Rubel oder die Währung des Partnerlandes. Das bedeutet eine weitere Schwächung des Dollar als Weltwährung, denn bisher wird Getreide international in Dollar gehandelt.

Zweitens ist der Hinweis auf die „befreundeten“ Länder wichtig, denn in Russland gibt es eine Liste der „unfreundlichen“ Länder. Das sind die Länder, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Im Gegensatz zu dem Eindruck, den die westlichen Medien erwecken, ist das eine Minderheit von etwa 50 bis 60 Staaten, die alle Teil der Einflusssphäre der USA sind. Der Rest der über 190 Staaten der Welt hat keine Sanktionen gegen Russland verhängt und sich der anti-russischen Politik des US-geführten Westens nicht angeschlossen.

Dass hier also bewusst die „befreundeten“ Länder erwähnt werden, dürfte bedeuten, dass Russland den Export von Getreide und Lebensmitteln in „unfreundliche“ Länder (weitgehend) einstellen wird.

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Putin über den Westen: „Sie haben schon verloren“

Der so genannte kollektive Westen, angeführt von den USA, verhält sich bekanntlich seit Jahrzehnten gegenüber Russland äußerst aggressiv. Unsere Vorschläge für ein gleichberechtigtes Sicherheitssystem in Europa wurden abgelehnt. Initiativen zur Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr wurden abgelehnt. Warnungen vor der Unannehmbarkeit der NATO-Erweiterung, insbesondere auf Kosten ehemaliger Sowjetrepubliken, wurden ignoriert. Schon die Idee einer möglichen Integration Russlands in eben dieses NATO-Bündnis in einer Zeit, als das Verhältnis zur NATO ungetrübt zu sein schien, erschien ihren Mitgliedern absurd.

Die müssten begreifen, dass sie schon mit dem Beginn unserer Militäroperation verloren haben, denn ihr Beginn bedeutet auch den Beginn des grundlegenden Zusammenbruchs der Weltordnung nach amerikanischem Vorbild. Das ist der Beginn des Übergangs vom liberal-globalistischen amerikanischen Egozentrismus zu einer wahrhaft multipolaren Welt. Einer Welt, die nicht auf egoistischen Regeln beruht, die jemand für sich selbst erfunden hat und hinter denen nichts anderes steht als das Streben nach Hegemonie, nicht auf heuchlerischer Doppelmoral, sondern auf dem Völkerrecht, auf der wahren Souveränität der Völker und Zivilisationen, auf ihrem Willen, ihr historisches Schicksal, ihre Werte und Traditionen zu leben und eine auf Demokratie, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung basierende Zusammenarbeit aufzubauen. Und man muss verstehen, dass dieser Prozess nicht mehr aufgehalten werden kann.

Der Lauf der Geschichte ist unerbittlich, und die Versuche des kollektiven Westens, der Welt seine neue Weltordnung aufzuzwingen, sind zum Scheitern verurteilt.

Gleichzeitig möchte ich sagen und betonen: Wir haben viele Unterstützer, auch in den Vereinigten Staaten selbst und in Europa, und noch mehr auf anderen Kontinenten und in anderen Ländern, und es werden immer mehr, daran besteht kein Zweifel.

Auch in den Ländern, die bisher noch Satelliten der USA sind, wächst die Einsicht, dass der blinde Gehorsam ihrer herrschenden Eliten gegenüber dem Oberherrn in der Regel nicht ihren nationalen Interessen entspricht, sondern ihnen oft radikal widerspricht. Die Zunahme dieser Stimmung in der Gesellschaft müssen sie schlussendlich berücksichtigen.

Der Westen, der einst die Grundsätze der Demokratie wie Meinungsfreiheit, Pluralismus und Respekt für andere Meinungen verkündet hat, verkommt nun zum genauen Gegenteil – zum Totalitarismus. Dazu gehören Zensur, Schließung von Medien und willkürlicher Umgang mit Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Diese Verbotspraxis erstreckt sich nicht nur auf den Informationsraum, sondern auch auf Politik, Kultur, Bildung, Kunst – auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens in den westlichen Ländern. Und dieses Modell – das Modell des totalitären Liberalismus, einschließlich der berüchtigten Cancel Culture, der allgegenwärtigen Verbote – wollen sie der ganzen Welt aufzwingen, versuchen es ihr aufzuzwingen.

Heute hören wir, dass sie uns auf dem Schlachtfeld besiegen wollen. Was soll man dazu sagen? Sollen sie es doch versuchen. Wir haben schon oft gehört, dass der Westen uns „bis zum letzten Ukrainer“ bekämpfen will. Das ist eine Tragödie für das ukrainische Volk, aber es scheint, dass es in diese Richtung geht. Aber jeder sollte wissen, dass wir im Großen und Ganzen noch gar nichts Ernsthaftes begonnen haben.

Dabei verweigern wir keine Friedenverhandlungen, aber diejenigen, die sie verweigern, sollten wissen, dass es, je weiter es geht, es für sie umso schwieriger wird, sich mit uns zu einigen.

Geopolitische Wochenschau 27/22

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Der NDB ist atlantisch unterwandert: Auf einem Auge komplett blind während das andere in den Spiegel schielt

Der Lagebericht folgt den westlichen Illusionen und einem atlantischen Narrativ während er ein unkritisches Selbstbild pflegt. Er ist daher als Grundlagendokument nicht brauchbar und in seiner Konsequenz für die Schweiz gefährlich.

Kampfflugzeug-Beschaffung – Geheimpapier zum 6-Milliarden-Kampfjetkauf enthüllt

Ein geheimes Dokument wirft ein neues Licht auf die Vorgänge rund um den Kampfjet-Entscheid des Bundesrats. Hat Verteidigungsministerin Viola Amherd von Verhandlungen über Gegengeschäfte mit Frankreich gewusst und nicht die Wahrheit gesagt?

History Will Judge The United States And Its Allies – John J. Mearsheimer

John Mearsheimer is Honorary Professor of Political Science at the Higher School of International Relations. He is the R. Wendell Harrison Distinguished Service Professor of Political Science at the University of Chicago. Mr Mearsheimer is best known for developing the theory of offensive realism, which describes the interaction between great powers as primarily driven by a rational desire to achieve regional hegemony in an anarchic international system.

The following speech was delivered by John Mearsheimer at the European University (EUI) in Florence on June 16. American political scientist John Mearsheimer in his international lecture states that the United States and NATO bear all the blame for the bloodshed in Ukraine. Here they are trying to defeat Russia and will not stop before the escalation of the conflict. “History will severely condemn the United States for its strikingly insane policy towards Ukraine,” the author concludes.”

First, the United States bears the main blame for the emergence of the Ukrainian crisis. This does not deny that Putin launched a military special operation in Ukraine, and he is also responsible for the actions that the Russian military is taking there. But this also does not deny that the allies also bear a certain share of the blame for Ukraine, although in the vast majority they simply blindly follow America in this conflict. My main contention is that the United States has pursued and is pursuing a policy towards Ukraine that Putin and other Russian leaders view as an existential threat to Russia. And they have repeatedly stated this over the years. I am especially referring to America’s obsession with dragging Ukraine into NATO and turning it into a stronghold of the West on the border with Russia. The Biden administration did not want to eliminate this threat with the help of diplomacy and in fact in 2021 confirmed the commitment of the United States to accept Ukraine into NATO. Putin responded with a military special operation in Ukraine, which began on February 24 this year.

Secondly, the Biden administration reacted to the start of the special operation by practically doubling its anti-Russian efforts. Washington and its Western allies are determined to achieve Russia’s defeat in Ukraine and apply all possible sanctions to significantly weaken Russian power. The United States is not seriously interested in finding a diplomatic solution to the conflict, which means that the war is likely to drag on for months, if not years. At the same time, Ukraine, which has already suffered terribly, will be even more damaged. In fact, the United States is helping Ukraine to follow the false path of imaginary “victories”, in fact, leading the country to complete collapse. In addition, there is also a danger of further escalation of the Ukrainian conflict, since NATO may be involved in it, and nuclear weapons may be used during hostilities. We live in times full of deadly dangers.

NATO Just Officially Restarted The Cold War

In reality, the “purely defensive alliance” never stopped fighting the Cold War, its raison d’etre.

With the latest summit naming Russia its No. 1 rival, NATO officially (re)started the Cold War, although in their minds, the old one never really stopped. As its first Secretary-General Ismay stated, NATO’s purpose is “to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down”. And this is precisely what NATO tried to do by launching its proxy war in Ukraine. As the alliance became obsolete, it needed to reinvent itself. And this conflict provided just that. US troops are back (in), the EU’s economy is ruined (down) and any prospect of EU-Russia cooperation is destroyed (out). With a recent announcement that it will increase its battle-ready troops to over 300,000 (nearly 10 times the current number), NATO is effectively cementing the (Second) Cold War, possibly for decades to come. Worse yet, the alliance is now targeting China and other countries as it tries to reconstitute itself on a global scale. However, the political West, increasingly isolated due to its aggressive (neo)liberal ideology, is now effectively waging this (new) Cold War against the entire world.

Syria Joins Russia In Recognizing Donetsk & Luhansk Republics

“The Syrian Arab Republic has decided to recognize the independence and sovereignty of both the Lugansk People’s Republic and the Donetsk People’s Republic,” a source at Syria’s foreign ministry told the Syrian Arab News Agency on June 29.”

The Syrian move was not surprising considering that the country was among the first to voice its support for the Russian special military operation in Ukraine.

Following the beginning of Russian counter-terrorism operations in Syria in 2015, the country took a series of political measures to strength its alliance with Russia. In 2016, Syria recognized Crimea as a part of Russia. Later in 2018, the country recognized South Ossetia and Abkhazia, where Russian troops are present, as independent states from the former Soviet state of Georgia.

Der Westen schließt die Reihen für die Schlacht

Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich beginnen über den G7-Gipfel und die NATO gemeinsam den Aufmarsch. Für sie geht es darum, die Reihen ihrer Vasallen zu schließen und sie für eine Konfrontation sowohl gegen Russland als auch langfristig gegen China bereit zu halten. Wenn der Untertan wohl Interesse daran hat, seinem Oberherren zu dienen, hat er keine Lust in den Krieg zu ziehen.

Zwei Gipfeltreffen nacheinander, der G7 und der NATO-Gipfel, zeigen, dass der Westen alle seine Waffen – militärische, politische, wirtschaftliche – einsetzt, um die Vorherrschaft aufrechtzuerhalten, die er nun in einer Welt verliert, die immer multipolarer wird, wie es die wachsende Entwicklung der BRICS zeigt: die Wirtschaftsorganisation, die Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zusammenbringt, der jetzt auch der Iran, Argentinien und andere Länder beitreten wollen.

Die Manipulation der öffentlichen Meinung

Das 20. Jahrhundert kann mit Fug und Recht als das Jahrhundert der Katastrophen bezeichnet werden, und einer der Hauptverantwortlichen für diese Zerstörung ist der amerikanische Publizist Walter Lippmann. Ideen entscheiden darüber, welche Politik von einer Nation umgesetzt wird. Lippmann, geboren 1889, hat als Berater des US-Präsidenten Woodrow Wilson dafür gesorgt, dass die USA in den Ersten Weltkrieg eintraten; Lippmann war Mitbegründer des Council on Foreign Relations; des US-amerikanischen Zweigs des Club of Rome, des US-amerikanischen Zweigs des britischen Tavistock-Instituts und er war der US-Vertreter des britischen Royal Institute of International Affairs — um nur die Schlagkräftigsten hier zu benennen. Alles in allem kann man sagen, dass Lippmann die traditionell antibritische Außenpolitik der Gründerväter der USA in eine vom englischen Empire abhängige Politik verkehrt hat.

Weißrussischer Generalstab wirft dem Westen Kriegsvorbereitungen vor

Der Chef der Hauptdirektion Aufklärung und stellvertretende Generalstabschef der weißrussischen Streitkräfte, Ruslan Kosygin, sagte, dass die militärischen Vorbereitungen des Westens, einschließlich der Vorbereitungen in Polen, in Wirklichkeit Vorbereitungen für Kriegshandlungen im Osten sind.

„Der gesamte Komplex der militärischen Vorbereitungen des Westens, einschließlich derjenigen in Polen, zeigt, dass Washington und Brüssel unter dem Vorwand der Abschreckung der Bedrohung aus dem Osten einen Mechanismus der schnellen Truppengruppierung für ihren möglichen Einsatz in geeigneten Gebieten sowie eine umfassende Unterstützung ihrer Aktionen ausarbeiten“, sagte er am Mittwoch vor Reportern, wie BelTA meldet. „In Wirklichkeit handelt es sich um die Vorbereitung von Kriegshandlungen im Osten.“

Laut Kosygin verwandeln sich Polen und die baltischen Staaten „in einen Schießplatz, auf dem die Vereinigten Staaten einen weiteren blutigen Konflikt in Europa gegen die Russische Föderation und ihre Verbündeten anzetteln wollen. Diese Pläne werden auch durch die Einsatz- und Gefechtsübungen bestätigt, bei denen die Fragen des Einsatzes von Truppen, der Bildung von Gruppen, ihres Einsatzes und der allseitigen Unterstützung ausgearbeitet werden, wobei Russland und Weißrussland als Feind betrachtet werden“, sagte Kosygin. Ihm zufolge verdienen die laufenden Aktivitäten zur Einrichtung des europäischen Segments des US-Raketenabwehrsystems unter dem Gesichtspunkt der Bewertung der Herausforderungen und militärischen Bedrohungen, auch für Weißrussland, besondere Aufmerksamkeit, da der Prozess der Inbetriebnahme der Raketenabwehrbasis in Polen derzeit beendet wird.

Georgien: EU garantiert bei Kriegsbeitritt den EU-Beitrittskandidaten-Status“ […what?]

Georgien wird den Status eines EU-Beitrittskandidaten im Dezember garantiert erhalten, wenn es in den Krieg mit Russland eintritt, aber es muss alles getan werden, um das zu verhindern. Das erklärte Irakli Kobachidse, der Vorsitzende der Regierungspartei „Georgischer Traum – Demokratisches Georgien“, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

„Wenn wir uns in den militärischen Konflikt (gegen Russland, Anm. TASS) einschalten, ist uns in diesem Fall im Dezember der Kandidatenstatus garantiert. Das ist einfache Logik. Wir sprechen absichtlich nicht darüber, wer uns zum Krieg auffordert und wer nicht“, sagte Kobachidse.

Der Vorsitzende der Regierungspartei äußerte die Hoffnung, dass die Republik im Dezember den Kandidatenstatus erhält, ohne Kampfhandlungen zu starten. Nach seinen Worten würde ein solcher Konflikt der Russischen Föderation die Durchführung der Militäroperation in der Ukraine erschweren, wäre aber für Georgien vernichtend. „Davon ausgehend sollten wir alles tun, um diesen Krieg zu vermeiden“, schloss Kobachidse.

Lukashenko’s Prediction Comes True – Regime Change Comes To Uzbekistan

Despite the current disturbances only starting several days ago, their sudden escalation to extreme violence, as well as the coordinated coverage of the situation by corporate media outlets, including the US government-funded Radio Free Europe, already bears all the hallmarks of a CIA regime change operation.”

Indeed, such a situation was predicted by Belarusian President Alexander Lukashenko in January of this year, when a similar regime-change attempt was taking place in Uzbekistan’s larger northern neighbour Kazakhstan.

This attempt, carried out in line with a May 2020 document published by neoconservative think tank the RAND Corporation, sought to destabilise the central Asian Republic in order for the after-effects to spill over into neighbouring Russia, with the 7,000km land border shared between both nations being the second largest in the world after Canada and the US.

Indeed, less than 24 hours after Uzbekistan’s state of emergency announcement, Russian Defense Minister Sergey Shoigu announced that the Luhansk People’s Republic had come fully under Russian control, highly coincidental timing that suggests that the current strife in Uzbekistan has been orchestrated as a means to eventually lead to further destabilisation along Russia’s southern border, just as Lukashenko predicted.

Ukrainian Officers Sold French CAESAR Howitzers To Russia For Low Price […what?]

Ukrainian officers had sold two French-made CAESAR self-propelled howitzers to Russia, the Donbass Insider reported on July 6.

French lawyer and politician Regis de Castelnau revealed on June 22 that two CAESAR howitzers had fallen into the hands of the Russian military. Back then, Regis said that the Russian military moved the howitzers to Uralvagonzavod plant in Nizhny Tagil, which develops and produces battle tanks, armored vehicles and howitzers, to be studied.

Later, the official Telegram channel of Uralvagonzavod confirmed Regis claims. The channel thanked France and President Emmanuel Macron for the howitzers, saying that they will be “handy”.

According to the Donbass Insider, Ukrainian officers sold the two French-made howitzers to Russia for the low price of $120,000 each. A single CAESAR howitzer costs at least seven million euros. The news blog speculated that the howitzers were sold to an intermediary, most likely an arms dealer, who in turn sold them to Russia.

Die Lithium-Lücke

Lithium, einer der wichtigsten Rohstoffe für die Energiewende, wird in den kommenden Jahren nicht in ausreichender Menge gefördert werden können; das könnte die Umstellung auf Elektroautos bremsen. Dies sagt eine aktuelle Untersuchung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) voraus. Demnach wird die Nachfrage für Lithium, das für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien unverzichtbar ist, bis 2030 auf – je nach Szenario – 316.000 bis 550.000 Tonnen pro Jahr steigen. Im Jahr 2021 wurden weltweit 93.000 Tonnen produziert. Zwar wird der Abbau von Lithium längst in mehreren Ländern in hohem Tempo vorangetrieben. Doch warnt ein Experte der BGR: „Selbst wenn alle aktuell geplanten und im Bau befindlichen Projekte im Zeitplan umgesetzt werden“ – das ist eher unwahrscheinlich – „und wir von einem mittleren Nachfragewachstum ausgehen“, dann „werden wir nicht genug Lithium haben, um die weltweite Nachfrage 2030 zu decken“. Die „Lithium-Lücke“ wird – erneut: je nach Szenario – auf rund 90.000 bis 300.000 Tonnen pro Jahr geschätzt. Dies würde nicht nur die Energiewende im Straßenverkehr bremsen, sondern sie auch erheblich verteuern. Der Preis für Lithiumkarbonat ist schon seit Januar 2021 wegen zunehmender Knappheit auf das Siebenfache gestiegen.

We Are Z

Now freedom is represented by Z. Z means belonging to the Russian World, which is carrying out the existential Special Operation to save itself and the world from the global dictatorship of evil. The Russian World means all who are opposed to the Western/Anglo-Zionist/Globalist/NATO/Nazi ideology and its fake and failed puppet-states, which exist only to ensure the prolongation of colonial oppression and buy overpriced US arms and parrot their propaganda.

We who identify with Z live all over the world, even within the semi-conquered heartlands of the Evil Empire, in the USA, Canada, the UK, the EU, Israel, Japan, South Korea, Taiwan, Australia and New Zealand. Here in Europe we in Z fight against the US-imposed EU Fourth Reich. But everywhere the letter Z is to be drawn as a sign of hope by all free people who still believe in the God, Who is not mocked.

We are Z, who do not belong to your world.

Why don’t the African cosmos support the West in its sanctions war against Russia?

The answer may not be simple. But the memory of European colonisation in Africa, and its harmful effects, are still visible despite the independence of its states, may be a reasonable way of understanding it. An African adage teaches that “One should never forget the lessons learned in times of pain”, which seems to be the source of inspiration for the African cosmos – the set of entities that formally and materially hold the power relations in Africa – not to forget the tragic consequences of European colonisation, to protect their independence and not repeat the errors of the past. Without being simplistic or too complex, the answer to the question in question may have several reasons.

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Der Todeskampf des Westens

Sergej Lawrow verglich den Westen oft mit einem verwundeten Raubtier. Ihm zufolge sollte man es nicht provozieren, weil es vom Wahnsinn ergriffen würde und alles zerstören könnte. Es wäre besser, es zum Friedhof zu begleiten. Der Westen versteht das aber nicht so. Washington und London führen einen Kreuzzug gegen Moskau und Peking. Sie brüllen und sind zu allem bereit. Aber was können sie wirklich unternehmen?”

Der Westen hat sich ein Narrativ der russischen “militärischen Spezialoperation” in der Ukraine ausgedacht, das seine eigenen Aktionen seit der Auflösung der Sowjetunion ignoriert.

Er hat seine Unterschrift unter der Charta für europäische Sicherheit (auch bekannt als OSZE-Erklärung von Istanbul) vergessen und die Art und Weise, wie er sie verletzt hat, indem er nacheinander fast alle ehemaligen Mitglieder des Warschauer Paktes und einen Teil der neuen postsowjetischen Staaten [der EU] beitreten ließ. Der Westen hat vergessen, wie er in 2004 die ukrainische Regierung ausgetauscht hat und den Staatsstreich, durch den er in 2014 banderistische Nationalisten in Kiew an die Macht gebracht hat. Nachdem er mit der Vergangenheit tabula rasa gemacht hat, beschuldigt er Russland aller Übel. Er weigert sich, seine eigenen Handlungen in Frage zu stellen und denkt, dass er es damals mit Stärke durchgesetzt hat. Und für ihn schaffen seine Siege das Recht.

Um dieses imaginäre Narrativ zu bewahren, hat er bei sich zu Hause bereits die russischen Medien zum Schweigen gebracht. Man mag wohl behaupten, “Demokrat” zu sein, aber es ist besser, widersprüchliche Stimmen zu zensieren, statt zu lügen.

Der Westen geht also widerspruchslos an den ukrainischen Konflikt heran und redet sich selbst ein, dass er die Pflicht hat, allein zu bestimmen, Russland zu verurteilen und zu sanktionieren. Durch die Erpressung kleiner Staaten ist es ihm gelungen, einen Text von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu erwirken, der ihm Recht zu geben scheint. Er plant nun, Russland zu zerstückeln, wie er es in Jugoslawien gemacht hat und dies im Irak, in Libyen, Syrien und im Jemen (Rumsfeld/Cebrowski-Strategie) versucht hat zu machen.

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You’re either with us or you’re a “systemic challenge”

Over 4 months after the start of Operation Z, zombified Western public opinion completely forgot – or willfully ignores – that Moscow spent the last stretch of 2021 demanding a serious discussion on legally binding security guarantees from Washington, with an emphasis on no more NATO eastward expansion and a return to the 1997 status quo.

Diplomacy did fail, as Washington emitted a non-response response. President Putin had stressed the follow-up would be a “military technical” response (that turned out to be Operation Z) even as the Americans warned that would trigger massive sanctions.

Contrary to Divide and Rule wishful thinking, what happened after February 24 only solidified the synergistic Russia-China strategic partnership – and their expanded circle, especially in the context of BRICS and the SCO. As Sergey Karaganov, head of Russia’s Council on Foreign and Defense Policy noted earlier this year, “China is our strategic cushion (…) We know that in any difficult situation, we can lean on it for military, political and economic support.”

That was outlined in detail for all the Global South to see by the landmark February 4th joint statement for Cooperation Entering a New Era – complete with the accelerated integration of BRI and the EAEU in tandem with military intelligence harmonization under the SCO (including new full member Iran), key foundation stones of multipolarism.

Now compare it with the wet dreams of the Council on Foreign Relations or assorted ravings by armchair strategic “experts” of “the top national security think tank in the world” whose military experience is limited to negotiating a can of beer.

Reasons for the Russian special military operation in Ukraine

More about the relations between Russia and Ukraine, the Kiev coup in 2014, American influence in Ukraine and the geopolitics of the current crisis can be seen in an excellent documentary ‘’Why the war between Russia and Ukraine began’’.

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Europe’s Third Attempt at Suicide and Generation Z+

Europe is a serial suicide. The first attempt began in Sarajevo in 1914 and finished in Versailles in 1919. The second began a generation later in Warsaw in 1939 and ended in Berlin in 1945. Having very nearly succeeded at the second attempt (it missed atomic bombs by mere months), Europe sobered up and slowed down, waiting till the centenary of 1914 before it tried for the third time. This attempt began in Kiev, again in Eastern Europe, in 2014 and is continuing in the Special Military Operation (SMO). At every attempt Europe has lost. The first time it lost three empires (the Russian, the Austro-Hungarian and the German), the second time two Empires, the fatally weakened British and French, so ensuring the supremacy of the American Empire in Europe, as in the rest of the world.

What will Europe lose this time? It will lose the only Empire remaining – the EU. When? Only some time after the conclusion of the SMO. Now, it would be foolish to predict with exactitude when that, which is the culmination of Europe’s third attempted suicide, will be. It could all be over in early July. Alternatively it could drag on for years. However, both those outcomes are extreme possibilities and there are other possibilities inbetween. Nevertheless, some tendencies are clear. It is only the extent and speed at which they will progress that is uncertain. In any case, whatever happens in the Ukraine, Europe will be reformatted. It will never be the same again. The seed sown by the Western elite in Kiev in 2014 is being reaped today in the harvest of division, discontent and poverty in Europe.

If we look at the three aims of the Special Military Operation, we can see that the first and second aims, the liberation of the Donbass and demilitarisation, are both 75% done, despite new arrivals of Western arms to prolong the agony. However, the reality is also that the operation has had to be much extended from the Donbass to the east and south of the Ukraine and there we are not even 50% done. However, the third aim, the denazification of the Ukraine, has not even begun and cannot begin until the murderous Zelensky regime has been replaced with a government which actually cherishes the independence and cultural traditions of the Ukraine. Then it will no longer be a servile chimpanzee of the LGBT West and its Nulands who, very politely speaking, have no time for Europe.

After the Western defeats, or rather routs, in Iraq and Afghanistan, NATO has no military or political future. In fact, it should have been abolished after the fall of the USSR. The Ukraine (or whatever it will be called in whatever borders it will have when its liberation is complete) is Russian. Just forget it, NATO. You have already lost. The expansion of NATO into Asia? What a joke. Taiwan is Chinese, as will be all the Western Pacific. Just forget it, NATO. You have already lost. The American Century which began in February/March 1917 with the palace revolt by corrupt aristocrats and generals in the Russian Empire, carefully orchestrated from London and New York, is over. Europe no longer needs to attempt suicide, let alone succeed. You are free to restore the sovereignty of your nation states.

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Die Britische Botschaft in Moskau hat eine neue Adresse und was der Spiegel daraus macht

Die Einwohner Moskaus haben den Beitrag Großbritanniens zur Entfesselung des Konflikts im Donbass gewürdigt, indem sie dafür gestimmt haben, das Gebiet bei der britischen Botschaft in „Platz der Volksrepublik Lugansk“ umzubenennen. Diese Einschätzung teilte der Botschafter der LNR in der Russischen Föderation, Rodion Miroschnik, am Montag der TASS mit.

„Ich bin sehr glücklich! Wenn man [in der Residenz des britischen Premierministers] in Downing Street 10 in London Briefe an ihre Botschaft in Moskau unterschreibt und sie an die Adresse „Platz der Volksrepublik Lugansk 1″ sendet, <…> werden sie sich ständig für das verantwortlich fühlen, was im Donbass geschehen ist! Ich denke, dass die Moskauer mit diesem Schritt den Beitrag der britischen Regierung zur Entfesselung des Konflikts im Donbass korrekt gewürdigt haben!“, sagte er.

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Und was ist mit dem Irak? 750 Milliarden für den Wiederaufbau der Ukraine

Es ist ausgesprochen löblich, dass sich der Westen so sehr für den Wiederaufbau der Ukraine einsetzen und dafür Milliarden locker machen will, die er gar nicht hat. Dazu wird sogar geprüft, ob man russische Vermögenswerte, die im Zuge der Sanktionen eingefroren wurden, konfiszieren und an die Ukraine überweisen kann.

Was Politik und Medien im Westen derzeit veranstalten, wird zukünftigen Generationen von Psychologen, Medienwissenschaftlern und anderen Fachrichtungen viel Stoff für Forschungen und Doktorarbeiten liefern, denn selten war die Macht von Propaganda auf die öffentliche Meinung so offensichtlich, wie derzeit.

Die Menschen im Westen verarmen an den Folgen der Politik ihrer Regierungen im Eiltempo, aber anstatt gegen die vollkommen unsinnigen Entscheidungen ihrer Regierungen zu protestieren, akzeptieren sie, dass Unsummen für die Bundeswehr (100 Milliarden zusätzlich) oder für den Wiederaufbau der Ukraine bereitgestellt werden. Die gerade stattfindende Verarmung betrifft praktisch jeden Menschen in Deutschland, trotzdem ertragen sie weitgehend klaglos, dass viel Geld für alles mögliche ausgegeben wird, während viele Menschen nicht mehr wissen, wo sie die zu erwartende Nachzahlung von 2.000 Euro für die Stromrechnung hernehmen sollen.

Die Medien haben es in der Hand, ob das Volk über einen Krieg sich empört, oder ob es einen Krieg gleichgültig hinnimmt oder sogar toll findet.

Wir erleben das gerade jeden Tag und ich bin sicher, dass diese so offensichtliche Propaganda, diese so offensichtliche Manipulation der öffentlichen Meinung, in Zukunft Thema vieler Doktorarbeiten sein wird. Man kann die Zahl der täglichen Artikel beim Spiegel nach Beginn der russischen Intervention in der Ukraine im Februar 2022 mit der Zahl der Artikel nach Beginn des Irakkrieges vergleichen.

Man kann dabei die Sprache analysieren, indem man sich anschaut, wen die Medien als „Machthaber“, „Herrscher“, „Diktator“, „Regime“ und so weiter bezeichnen, und wen sie als „Präsidenten“ oder „Regierung“ bezeichnen. Schon diese Auswahl der Bezeichnungen ist Propaganda, denn sie beeinflusst den Leser unterbewusst, ob er will oder nicht.

Und das Ergebnis sehen wir: Die Menschen sind mehrheitlich offenbar so sehr von der Propaganda beeinflusst, dass sie klaglos verarmen, aber gleichzeitig kein Problem damit haben, dass ihre Regierungen Milliarden für die Ukraine bereitstellen, während der Irak ihnen vollkommen egal war und ist.

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Was im neuen Strategiekonzept der NATO steht

TASS hat die wichtigsten Thesen des neuen Strategiekonzepts der NATO zusammengestellt.

Russland als Bedrohung

  • Die NATO erklärt Russland zur bedeutendsten und unmittelbarsten Sicherheitsbedrohung für das Bündnis.
  • Die Organisation will Russland nicht mehr als Partner ansehen, ist aber bereit, Kommunikationskanäle aufrechtzuerhalten. Die NATO erklärt außerdem, dass sie keine Konfrontation mit Moskau anstrebt und selbst keine Bedrohung für Moskau darstellt.
  • Eine Änderung der Beziehungen zwischen der NATO und Russland hängt von Moskau ab, meint das Bündnis.
  • Die NATO wird die Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten des Bündnisses als Reaktion auf Russland erheblich stärken.

Konfrontation mit China

  • Die Stärkung der Beziehungen zwischen Russland und China wird von der Allianz als unvereinbar mit den Werten der NATO angesehen.
  • Die Allianz ist der Ansicht, dass China versucht, die bestehende Weltordnung zu untergraben, indem es die globale Logistik und Wirtschaft kontrolliert.
  • Die Allianz plant eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern im Indischen und Pazifischen Ozean.

Stärkung des Blocks

  • Die NATO-Erweiterung war ein historischer Erfolg für das Bündnis, der es gestärkt und „Sicherheit für Millionen von Europäern“ gebracht hat.
  • Die NATO wird die Koordinierung und Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der EU sowie mit anderen Organisationen verstärken. Das Bündnis wird weiterhin daran arbeiten, strategische Risiken zu verringern und Vertrauen und Berechenbarkeit durch Dialog zu schaffen.
  • Die NATO beabsichtigt, die Kräfte zur Abschreckung und Verteidigung Russlands „erheblich zu verstärken.“ Die Bündnispartner haben sich darauf geeinigt, ihre Militärhaushalte auf über 2 Prozent des BIP zu erhöhen.
  • Das Bündnis betrachtet die strategischen Nuklearstreitkräfte, insbesondere die der Vereinigten Staaten, als oberste Garantie für seine Sicherheit. Die nukleare Abschreckungsstrategie der NATO hängt auch von der vorwärtsgerichteten Stationierung von Kernwaffen der Vereinigten Staaten in Europa und von den Beiträgen interessierter Bündnispartner ab.
  • Die NATO ist dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen verpflichtet, der ein wesentliches Hindernis für die Weiterverbreitung dieser Waffen darstellt.
  • Das Bündnis plant die Entwicklung fortschrittlicher Technologien, einschließlich militärischer Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Die technologische Entwicklung der strategischen Konkurrenten der NATO könnte die Sicherheit des Bündnisses untergraben, heißt es in dem Konzept.
  • Der Block schließt die Möglichkeit von Angriffen auf seine Mitglieder von außen nicht aus.
  • Die NATO ist der Ansicht, dass die internationale Architektur der Rüstungskontrolle derzeit ausgehöhlt wird, was sich negativ auf die strategische Stabilität auswirkt.
  • Die Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder kann nur von den Mitgliedern des Bündnisses getroffen werden; Dritte haben kein Mitspracherecht, heißt es in dem Dokument.
  • Der westliche Balkan und die Schwarzmeerregion sind für die NATO von strategischer Bedeutung, und das Bündnis wird die euro-atlantischen Bestrebungen der interessierten Staaten in diesen Regionen weiterhin unterstützen.
  • Der Block hält es für wichtig, Nicht-EU-Länder in die Verteidigungsanstrengungen der Europäischen Union einzubeziehen.
  • Die NATO ist sich bewusst, dass Instabilität und Unbeständigkeit in Afrika und im Nahen Osten direkte Auswirkungen auf die Sicherheit der Mitgliedstaaten und ihrer Partner haben.
  • Die NATO-Staaten haben einen Schnellreaktionsmechanismus für Cyber-Bedrohungen eingerichtet.
  • Die NATO ist der Ansicht, dass der Klimawandel schwerwiegende Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeiten der Bündnispartner hat und ein „Bedrohungs- und Krisenmultiplikator“ ist.
  • Die Verbündeten halten eine kollektive Reaktion auf feindliche Aktionen im Weltraum und Cyberspace für möglich.

Verbindungen zur Ukraine

  • Der Block wird die Partnerschaften mit den in die Allianz strebenden Ländern Ukraine und Georgien weiter ausbauen.
  • Die Staats- und Regierungschefs der NATO haben ein erweitertes Hilfsprogramm für die Ukraine beschlossen. Kiew wird so lange wie nötig militärische und finanzielle Unterstützung erhalten.
  • Die NATO-Staaten werden den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Ende der Feindseligkeiten unterstützen.
  • Die Teilnehmer des NATO-Gipfels machen Russland in vollem Umfang für die Ereignisse in der Ukraine verantwortlich und fordern es auf, die Militäroperation einzustellen.
  • Die Staats- und Regierungschefs der NATO sind der Ansicht, dass die Ukraine jedes Recht hat, sich selbst zu verteidigen, und selbst entscheiden kann, wie sie ihre Sicherheit gewährleisten will.

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Das Ende der Welt (wie wir sie kannten)

Dass das neue Strategiekonzept der NATO Diplomatie komplett ausschließt und voll auf Konfrontation mit Russland und China setzt, ist keine Überraschung. Aber für die Zukunft bedeutet dieser nun offen und offiziell rein konfrontative Ansatz sicher nichts Gutes.

Die NATO erklärt Russland zum Feind

Aus irgendeinem Grund halten Länder wie Deutschland noch immer an der NATO-Russland-Grundakte fest, obwohl die NATO sie längst beerdigt hat. In der NATO-Russland-Grundakte von 1997 haben die NATO und Russland vereinbart, sich nicht mehr als Gegner anzusehen und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.

Die NATO, vor allem die USA als Führungsmacht der NATO, haben diesen Vertrag aber schon sehr früh gebrochen, indem die USA einen Abrüstungsvertrag mit Russland nach dem anderen einseitig gekündigt haben. Das begann schon 2002 mit der Kündigung des ABM-Vertrages. Eine Zusammenstellung der ehemaligen Abrüstungsverträge finden Sie hier.

Die USA haben dann mit dem Aufbau ihrer sogenannten Raketenabwehr in Europa die Aggression gegen Russland begonnen. Der Name „Raketenabwehr“ ist irreführend, denn das System ist dazu ausgelegt, nicht nur Abwehrraketen zu verschießen, sondern auch atomwaffenfähige Marschflugkörper. Nachdem das System in Rumänien schon länger einsatzbereit ist, haben die USA im März auch die polnische Basis des Systems fertiggestellt.

Endgültig verabschiedet hat sich der Westen von der NATO-Russland-Grundakte, als er ab 2014 Truppen in Osteuropa stationiert hat, was laut der NATO-Russland-Grundakte verboten war. Der Vertrag war unter anderem zu Stande gekommen, um Russland davon zu überzeugen, dass die NATO-Erweiterungen keine Bedrohung für Russland sind. Mit der vertragswidrigen Stationierung von Truppen in Osteuropa war der Sinn und Zweck des Vertrages de facto hinfällig.

Trotz des geltenden Vertrages ist die NATO noch weiter gegangen und hat auch die Ukraine zu einem großen NATO-Stützpunkt ausgebaut. Das war nicht nur ein weiterer Bruch der NATO-Russland-Grundakte, sondern eine weitere unverhohlene Provokation. Um das zu verstehen, muss man sich nur fragen, wie die USA wohl reagieren würden, wenn Russland und China Mexiko zu einer großen Militärbasis für ihre Armeen ausbauen würden.”

Jetzt hat die NATO die Maske endgültig fallen gelassen und erstens angekündigt, ihre gegen Russland gerichtete schnelle Eingreiftruppe schon 2023 von 40.000 auf 300.000 Soldaten aufzustocken. Bereits zwei Wochen vor dem Gipfel hat eine NATO-Sprecherin offen gesagt, dass die NATO sich nicht mehr an das Verbot zur Stationierung gebunden fühle (gegen das die NATO ohnehin seit 2014 verstößt) und ihre Truppen in Osteuropa aufstocken werde.

Auf dem NATO-Gipfel wurde Russland nun offen zum Feind der NATO erklärt und es wurde verkündet, dass die NATO keinen Dialog mit Russland mehr führen wird. Die NATO möchte bestenfalls noch militärische Notfallkanäle zur Verhinderung militärischer Missverständnisse offenhalten. Da das NATO-Strategiekonzept auf fünf bis zehn Jahre angelegt ist, bedeutet das das endgültige Ende von Gesprächen. Die NATO setzt gegenüber Russland voll auf Konfrontation, was es nicht einmal im Kalten Krieg gegeben hat.

So definiert das neue NATO-Strategiekonzept das Schwarze Meer als Interessenssphäre der NATO, was eine weitere Provokation gegenüber Russland darstellt. Außerdem spricht die NATO offen von einer „Vorwärtsverteidigung“ und von „der vorwärtsgerichteten Stationierung von Kernwaffen der Vereinigten Staaten in Europa.“ „Vorwärtsverteidigung“ ist Neusprech und bedeutet „Angriff“, während eine „vorwärtsgerichtete Stationierung von Kernwaffen der Vereinigten Staaten in Europa“ nur bedeuten kann, dass die USA mehr Atomwaffen nach Europa bringen wollen.

Außerdem sagt die NATO offen, dass sie „Nicht-EU-Länder in die Verteidigungsanstrengungen der Europäischen Union“ einbeziehen möchte. Die NATO spricht also offen von einer Ausdehnung ihrer Interessenssphären, was sie Russland und China vorwirft, während ihre Vertreter vor der Presse behaupten, gar keine Politik der Interessenssphären zu verfolgen. Mit solchen öffentlichen Äußerungen belügen sie die Öffentlichkeit, während sie in der Praxis das Gegenteil von dem tun, was sie verkünden.

Das bedeutet, dass die NATO offen das tut, was sie Russland und China vorwirft: Sie teilt die Welt wieder – wie im Kalten Krieg – in Blöcke ein, indem sie neutrale Staaten vor die Wahl stellt, sich der NATO-Sanktionspolitik anzuschließen, oder selbst von den westlichen Sanktionen getroffen zu werden. Zur Entspannung der weltweiten Lage wird so eine Politik sicher nicht beitragen.

«Ukraine first!»: Die Schweiz liefert über Grossbritannien indirekt Waffen an die Ukraine. Dieser Neutralitätsbruch ist nicht der einzige Skandal

Unlängst wurde bekannt, dass die Schweiz auf die vertraglich vereinbarte Lieferung von schwedischen Panzerabwehrwaffen verzichtet. Oder präziser: Dass sie auf der Bestellliste noch einmal hintansteht und weitere Jahre geduldig zuwartet.

Warum?

Die hocheffizienten Panzerabwehrwaffen des Typs NLAW von Saab gehen mit dem Segen unserer Behörden statt ans eigene Land an Grossbritannien. Damit der britische Bedarf an modernsten Panzerabwehrwaffen wieder gedeckt ist, der durch Lieferungen an die Ukraine starke Lücken aufweist.

Auch ermöglichen die eigentlich der Schweiz zustehenden Panzerabwehrwaffen den Briten weitere Lieferungen an die Ukraine.

Es handelt sich also faktisch um eine indirekte Lieferung von Waffen in ein Kriegsgebiet, was der Schweiz neutralitätsrechtlich eigentlich verboten wäre.

Doch dieser Neutralitätsbruch ist nicht der einzige Skandal.

Interview mit in Donezk zum Tode verurteiltem britischen Soldaten

Aiden Aslin kämpft darum, dass seine Todesstrafe in eine Haftstrafe umgewandelt wird, weshalb der die Öffentlichkeit sucht und Interviews gibt. Ich finde es bemerkenswert, dass Donezk einem Mann, der in der Todeszelle sitzt, einfach so erlaubt, anzurufen, wen er will, denn er erwähnt, dass er auch mit Leuten aus dem Westen gesprochen hat, Auch hat er im Gefängnis offensichtlich Zugang zum Internet, denn er erzählt davon, dass er Kommentare liest, die unter Videos und Artikeln über ihn geschrieben werden.

Ich veröffentliche hier das Interview, das auch deutsche Untertitel hat, die zwar teilweise schwer zu lesen sind, weil Aiden Aslin kein Medienprofi ist und teilweise im Gespräch ziemlich hin und her springt, aber der Sinn des Gesagten dürfte auch ohne Englischkenntnisse verständlich sein.

Warum der NATO- und der G7-Gipfel Fehlschläge waren

Aufmerksame Beobachter hier und in Europa stellten übrigens fest, dass weder in Elmau noch in Madrid öffentlich Ideen und Vorschläge für einen Weg zum Frieden in der Ukraine geäußert wurden. Dafür wurde die Aufmerksamkeit auf die Aussage von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gelenkt, dass sich das Bündnis seit 2014 auf eine Konfrontation mit Moskau vorbereitet habe. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte später vor Journalisten, das sei nichts Neues und „genau das erklärt das entschlossene Vorgehen Russlands zum Schutz seiner eigenen Interessen“

Als „Trostpreis“ wurde der Ukraine anstelle der NATO-Mitgliedschaft kürzlich der Status eines Kandidaten für den Beitritt zur Europäischen Union verliehen. Aber auch dort kann man, wie die Türken sehr gut wissen, nicht nur Jahre, sondern Jahrzehnte auf das Versprochene warten.

Biden ist, wie ich bereits sagte, bei all dem vor allem an seinen eigenen Wahlchancen – und denen seiner Partei – interessiert. Bislang sehen diese Aussichten gelinde gesagt düster aus. Laut einer neuen Umfrage von Associated Press und der University of Chicago ist eine überwältigende Mehrheit der Amerikaner (85 % gegenüber 14 %) der Meinung, dass sich ihr Land in die falsche Richtung bewegt. Nahezu acht von zehn Demokraten sehen das ebenfalls so. Mit einem Verhältnis von 60 % zu 39 % bewerten die Wähler Biden persönlich negativ.

Bidens Haltung gegenüber Russland und der Ukraine hat er kürzlich in einem Essay für die New York Times dargelegt. Nach seinen Worten streben die USA „keinen Krieg zwischen der NATO und Russland an“, wollen nicht auf einen Regimechange in Moskau drängen, und „werden nicht direkt in den Ukraine-Konflikt eingreifen“, es sei denn, sie oder ihre Verbündeten werden angegriffen. Der Chef des Weißen Hauses versicherte auch, dass sein Land „die Ukraine nicht dazu anstiftet oder ausrüstet, außerhalb ihrer Grenzen zuzuschlagen“ und dass die USA „diesen Krieg nicht verlängern wollen, nur um Russland zu schaden.“

Natürlich wecken solche Zusicherungen bei vielen, und nicht nur in unserem Land, Zweifel. Putin erklärte daraufhin sofort, dass seiner Meinung nach „das Getue um zusätzliche Waffenlieferungen … nur ein Ziel hat: den bewaffneten Konflikt so lange wie möglich zu verlängern.“

Eine direkte Antwort auf Biden kam wieder von der New York Times, wo sein Essay abgedruckt wurde. „Sind wir sicher, dass sich Amerika in der Ukraine nicht im Krieg befindet?“ fragte die Journalistin und Forscherin beim Defense Priorities Centre Bonnie Critchen in der Überschrift ihres Kommentars.

Stellvertreterkrieg! Die Falken im Juni: Das ist gar nicht ihr Krieg, das ist unser Krieg!

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Kommuniqué der Staats- und Regierungschefs der G7 – Zusammenfassung

Wir werden Russland erhebliche anhaltende Kosten auferlegen, um zur Beendigung dieses Krieges beizutragen. Abgesehen von ihren unmittelbaren Auswirkungen beeinträchtigt die Aggression Russlands den weltweiten Wiederaufschwung und führt weltweit zu einer dramatischen Verschlechterung der Energiesicherheit und des Zugangs zu Nahrungsmitteln. Angesichts dessen bekennen wir uns weiterhin fest zu unserer beispiellosen Abstimmung in Bezug auf Sanktionen, so lange wie nötig, und handeln dabei zu jedem Zeitpunkt geeint, und werden Russlands Einnahmen verringern, auch in Bezug auf Gold.”

Wir werden unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um die Energieversorgung zu sichern und den durch die außergewöhnlichen Marktbedingungen verursachten Anstieg der Preise zu bremsen, auch durch Prüfung zusätzlicher Maßnahmen wie Preisobergrenzen. Wir bekräftigen unser Bekenntnis, unsere Abhängigkeit von russischer Energie schrittweise zu beenden, ohne Abstriche bei unseren Klima- und Umweltzielen zu machen.

Ukraine War: 120 Days

The initial Russian offensive (“phase 1”) consisted of a direct advance from Belarus to the northern gates of Kiev and the simultaneous opening of multiple fronts in the north-east, east, and south of Ukraine. There have been various theories as to what the initial Russian strategy was (e.g. conquering Kiev or ‘binding Ukrainian forces’), but most likely, Russia tried to force a collapse or capitulation of the Ukrainian government, in which case Russia would have won the war without really fighting it.

Indeed, just one day after the beginning of the invasion, Russian President Vladimir Putin proposed a kind of “military coup” in Ukraine to make it easier to “reach an agreement”. There were also several rounds of negotiations between Moscow and Kiev in Belarus and Turkey.

Yet this initial, political-military plan failed and was halted in late March, about one month after the beginning of the invasion.

Nevertheless, already by early March Russia had conquered extensive territories in southern Ukraine connecting the Donbas and Crimea and had been able to restore water supply to the Crimean Peninsula, which had been cut off by Ukraine since 2014 (see map above).

By late April, Russia had essentially conquered the important southern Ukrainian port city of Mariupol (500k pre-war inhabitants), and by late May, the remaining Ukrainian forces in the Azovstal steel plant of Mariupol had surrendered. In addition, Russia conquered the southern Ukrainian cities of Melitopol (150k inhabitants) and Kherson (300k) without meeting much resistance.

Die Gipfelbilanz

Durchweg kritisch geben sich eine Reihe von Experten, die die Denkfabrik Carnegie Europe in der vergangenen Woche zu einer zentralen Entscheidung des EU-Gipfels vom 23. und 24. Juni befragt hat: zu der Entscheidung, der Ukraine den Status eines Beitrittskandidaten zu verleihen, den Nicht-EU-Ländern Südosteuropas aber, die sich ebenfalls um den EU-Beitritt bemühen, weiterhin keinerlei Fortschritte zu gewähren. In einer Stellungnahme heißt es, die Stimmung in Südosteuropa lasse sich in einer Zeitungsüberschrift vom 24. Juni auf den Punkt bringen: „für die Ukraine alles, für die Westbalkanländer nichts“. Das Versprechen der EU, die Länder Südosteuropas aufzunehmen, sei „weit davon entfernt, glaubwürdig zu sein“, heißt es in einer weiteren Stellungnahme. Wolle die EU ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, dann müsse eine „radikale“ Wende vollziehen, urteilt ein Experte. Einen Anlass dafür hätten die Erschütterungen durch den Ukraine-Krieg geboten; die EU habe ihre Chance jedoch verpfuscht. Mit Blick auf das Beitrittsversprechen an die Ukraine und an Moldawien heißt es: „Viele Beobachter bezweifeln, dass es ein glaubwürdiges oder auch nur ein realistisches Versprechen ist.“

Ukraine über alles? Über Moral und wirtschaftlichen Niedergang

Ein brillianter Vortrag. Bin jedesmal begeistert von Ihrer sachlichen Analyse. Ich sehe das ebenso, jedoch propagieren die deutschen Medien und Politik eine andere Sicht.

Selbst der arrogante und kurzsichtige Missbrauch des internationalen Zahlungssystems wird sich rächen. Wieviele Staaten orientieren sich an den westlichen Vorgaben, wenn sie diese Folgen/Sanktionen sehen?

Das klare „jein“ der Türkei zum NATO-Beitritt von Schweden und Finnland

Die Türkei hatte zu keinem Zeitpunkt etwas gegen den NATO-Beitritt von Schweden und Finnland. Die türkische Regierung hat den sogar begrüßt, allerdings ein paar Bedingungen gestellt. Schweden und Finnland beherbergen Mitglieder der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und bieten ihnen auch politische Plattformen. Da die Türkei sich seit Jahrzehnten mit der PKK im Krieg sieht, kann die Türkei nach eigenem Empfinden der NATO-Mitgliedschaft von Ländern, die ihren Kriegsgegner unterstützen, nicht zustimmen. Außerdem haben beide Länder den Export bestimmter Rüstungsgüter in die Türkei verboten, was unter Verbündeten in einem Militärbündnis auch nicht eben normal ist.

Die Forderungen der Türkei (mehr Informationen dazu finden Sie hier) sind also durchaus nachvollziehbar, denn entweder ist man in einem Bündnis und unterstützt sich gegenseitig, oder nicht. Ein Bündnis nach dem Motto „Ja, aber“ ist kein Bündnis. Die Frage war also, ob die Türkei bei ihren Forderungen hart bleibt, oder einknickt – oder ob Schweden und Finnland einknicken und einige ihrer Gesetze ändern.

Nato will Schnelle Eingreiftruppe auf über 300.000 aufstocken

Schon kurz vor dem heutigen offiziellen Beginn des NATO-Gipfels in Madrid ließ die NATO die buchstäbliche Bombe platzen: Im Lichte der sich im weiter verschärfenden Konflikte mit Russland erhöht das Bündnis den Umfang seiner Schnellen Eingreiftruppe (NATO Response Force, NRF) auf mehrere hunderttausend SoldatInnen. Woher allerdings das Personal und das Geld für diese ambitionierten Pläne kommen sollen, ist allerdings derzeit noch vollkommen schleierhaft.

⭐️⭐️⭐️
Wie die USA sich an der Ukraine-Krise eine goldene Nase verdienen

Nur zwei Zahlen: 40 Milliarden Dollar, in dieser Höhe hat der US-Senat sich bereit erklärt, Kiew zu unterstützen. Und 100 Milliarden Dollar ist der Umfang des europäischen Gasmarktes, der in diesem Jahr von Russland besetzt ist. Indem sie unser Land von der europäischen Gasversorgung abschneiden und seinen Platz einnehmen, machen die USA ihre Kosten für die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte innerhalb weniger Monate wieder wett.

Die Schlussfolgerung, dass sich die Eskalation in der Ukraine für die USA finanziell lohnen würde, konnte bereits im März gezogen werden, als die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Ablehnung russischer Energielieferungen zusagte, zusätzlich 15 Milliarden Kubikmeter amerikanisches Flüssigerdgas zu kaufen.

Wie sich herausstellte, war das nur der Anfang der groß angelegten amerikanischen Markteroberung auf dem Kontinent: Es wurden Lieferungen von bis zu 50 Milliarden Kubikmeter angekündigt. Die USA streben ernsthaft danach, zum Hauptlieferanten für den europäischen Markt zu werden, was nach Ansicht von Experten ein bis drei Jahre dauern wird. Das dabei demonstrierte Wachstum wird eines der beeindruckendsten in der Geschichte sein, denn im Jahr 2021 betrug der Anteil der Amerikaner an den Importen der Alten Welt nur 6,3 Prozent.

Auch in einem anderen für sie traditionellen Exportbereich gibt es große Chancen für die Amerikaner. Nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten in der Ukraine hat die Rüstungslobby in der Europäischen Union die Oberhand gewonnen. Im März kündigte Deutschland seine Absicht an, 100 Milliarden Euro für die Modernisierung seiner Streitkräfte auszugeben. Der Löwenanteil der künftigen Aufträge dürfte an die Amerikaner gehen, was sich in den Notierungen der US-Rüstungsindustrie widerspiegelte: Die Aktien der größten amerikanischen Rüstungskonzerne – Lockheed Martin und Raytheon Technologies – stiegen um 30 Prozent, während die anderen in einem spürbaren Plus verharrten.

Obwohl Deutschland und Frankreich ihre eigenen gemeinsamen Rüstungsprogramme entwickeln, ist der schnelle Kauf großer Mengen von Panzern und Flugzeugen nur bei den Amerikanern möglich. Unter diesen Umständen gibt es für die Bundeswehr keinen anderen Bezugspunkt als die NATO: Das Projekt der europäischen Streitkräfte bleibt trotz der französischen Bemühungen eine Totgeburt. Innerhalb der NATO dominieren seit jeher die amerikanischen Militärstandards, was eine bewusste politische Dimension hat. Der Kauf von hochwertigen Rüstungsgütern setzt eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Käufer und Verkäufer voraus. Durch die Anschaffung von noch mehr amerikanischem Gerät als bisher werden die Deutschen jahrzehntelang auf Wartungsleistungen angewiesen sein, die nur die Vereinigten Staaten bieten können.

Der dritte hart umkämpfte Markt, auf dem die Amerikaner berechtigterweise Gewinne erwarten, ist die Landwirtschaft, und zu den Verlierern kann die Ukraine gehören. Vor dem Hintergrund der Panik in der Zweiten und Dritten Welt steigen die Preise für Getreide. Langwierige Kämpfe in der Ukraine haben eine längerfristige Folge: Das Land verliert seinen Status als zuverlässiger Lieferant. In dieser Situation könnten die Vereinigten Staaten, die über riesige landwirtschaftliche Flächen verfügen und bereit sind, die Produktion zu steigern, leicht an ihre Stelle treten.

Dass das nicht schon früher geschehen ist, liegt, wie im Fall von Frackinggas, an den Wettbewerbsnachteilen der amerikanischen Produkte. Zunächst einmal behindern die Entfernungen die Expansion. Es ist günstiger, Getreide und Sonnenblumenöl von Europa aus nach Afrika oder Asien zu liefern, was niedrigere Logistikkosten mit sich bringt. Aber wenn die ukrainischen Landwirte für längere Zeit aus dem Spiel genommen werden, werden die Abnehmer in der ganzen Welt keine andere Wahl haben, als zu einem anderen Lieferanten zu wechseln, wenn er nur groß genug ist. Schon aus diesem Grund dürfte eine lange Dauer der Militäroperation die USA keineswegs beunruhigen.

⭐️⭐️⭐️⭐️
Im Gespräch: Jacques Baud (Ukraine-Krieg, Geheimdienste, Nato und Medien)

Der aus Genf stammende Ökonom Jacques Baud war Oberst in der Schweizer Armee und zwischen 1983 und 1990 als Analyst im Schweizer Strategischen Nachrichtendienst für die Streitkräfte des Warschauer Paktes verantwortlich.

Baud war an mehreren UNO-Friedensmissionen beteiligt und in dieser Funktion unter anderem im Kongo, Sudan, Kenia und Afghanistan im Einsatz.

Am Ende seines Mandates wurde er von 2012 bis 2017 von der Schweizer Regierung nach Brüssel abkommandiert, um dort im Auftrag der NATO die Abteilung “Kampf gegen Kleinwaffen und Minen” zu leiten. Der Beginn der Ukrainekrise 2014 fiel also genau in diese Phase.

Krieg und Frieden sind die Lebensthemen des 67jährigen Pensionärs, der heute in Belgien lebt und dort über seine beruflichen Erfahrungen Bücher schreibt.

Im Gespräch mit Dirk Pohlmann liefert Jacques Baud verblüffende Informationen zu den Hintergründen der aktuellen Ukrainekrise, gibt Einblicke in die strategischen Ausrichtungen der NATO und Russland, beleuchtet die Rolle der europäischen Geheimdienste sowie die Zukunft Europas und überrascht mit einem spannenden Erklärungsversuch zur irrationalen Sanktionspolitik des Westens. Ein Interview der Sonderklasse!

Scott Ritter über die deutsche Haltung zu Russland: “Die Deutschen sind am Ende ihrer Kräfte”

Scott Ritter hat sich zur Zukunft der NATO geäußert und über die wirtschaftliche Entwicklung in der EU und speziell in Deutschland gesprochen. Die Europäer, so Ritter, würden bei Winteranbruch “in die Steinzeit zurückkehren”. Gerade Deutschland sei wirtschaftlich am Ende.”

Sie [die EU] sagten, dass sie die Gelegenheit nutzen werden, die sich ihnen durch die Russen bietet, sich von russischer Energie zu trennen, und dass sie ihr Engagement für grüne Energie wiederbeleben werden. (…) Das hat nicht funktioniert. Deutschland befindet sich im Gasnotstand. (…) Es wird rationiert. Die Energiewirtschaft wird heruntergefahren. (…) Sie müssen mehr Kohle reinbringen. Sie müssen die Kohleraftwerke hochfahren. Atomkraftwerke zum Anheizen haben sie nicht, weil sie die abgeschaltet haben. Die Deutschen sind am Ende ihrer Kräfte. Das ist der [wirtschaftliche] Tod.

Geopolitische Wochenschau 26/22

Fuel Shipping Costs Soar

The cost of shipping has added another variable to the complicated global inflation and energy crisis. According to the Baltic Exchange data as reported by Bloomberg, hauling rates have reached a high not seen since April 2020.

The TC-5 passage commonly used to transport fuel from the Middle East to Japan cost around $61 per day in February. That same voyage costs an alarming $50,000 per day.

Shipping costs from the US to Brazil on route TC-18 spiked from $3,800 per day in February to a high of $37,000 daily. The world is reliant on these fuels, and demand is expected to rise 6% this year alone.

Europe shot itself in the foot by eliminating its usage of Russian oil. The US and Canada similarly created their own energy crises by becoming reliant on fuel imports. A tax holiday or similar temporary bandage will not help the ongoing crisis that will certainly last beyond the Russia-Ukraine [and West’s proxy] war.

50 000 Ukrainian Soldiers Died Since February

According to the First Deputy Minister of Information of the DPR Daniil Bessonov, more than 50 thousand Ukrainian soldiers have died since the beginning of the Russian special operation in Ukraine.

The deputy minister aided that most of the combat-ready units of Ukraine were destroyed or captured.

“According to my observations, from what gets into the network, if you add all this into the overall picture, they have more than 50 thousand dead – this is if you take the entire front line. Counting the wounded is usually one to three, one to four, that is, roughly speaking, more than 150 thousand may be wounded,” Bezsonov said in his interview.

The report of the DPR official are confirmed by the claims of Ukrainian servicemen. Sky News agency has recently published an interview with an Ukrainian officer who was deployed in the Severodonetsk area.

Der Westen zu Russland: Ich klaue Dir Dein Geld und sage, Du bist pleite!

Als Russland in der Ukraine interveniert hat, hat der Westen russische Vermögen im Wert von vielen Milliarden Dollar und Euro eingefroren. Dazu gehören, je nach Meldung, bis 300 Milliarden Dollar an Devisenreserven der russischen Zentralbank. Außerdem hat der Westen Russland mit seinen Sanktionen von den „internationalen Finanzmärkten“ (also den westlichen Finanzmärkten) abgeschnitten. Hinzu kommen die Sanktionen gegen russische Banken und die Abklemmung vieler russischer Banken vom internationalen Zahlungssystem SWIFT, was Zahlungen zwischen Russland und dem Ausland teilweise unmöglich macht.”

Das bedeutet, dass der Westen Russland etwa 300 Milliarden Dollar buchstäblich geklaut hat und auch noch verhindert, dass Russland Zahlungen an ausländische Gläubiger leisten kann.

Dass Russland nun zahlungsunfähig sein soll, liegt daran, dass der Westen Russland daran hindert, 100 Millionen Dollar an fälligen Zinsen zu bezahlen.

In einfachen Worten und in Summen umgerechnet, die jeder von uns verstehen kann, ist folgendes passiert: Der Westen hat Russland 300 Euro (also die 300 Milliarden) geklaut und sagt nun: „Russland ist pleite, weil es nicht in der Lage ist, zehn Cent zu bezahlen!“ Die 100 Millionen Dollar und Euro, die Russland an Zinsen bezahlen muss, verhalten sich im Verhältnis zu den 300 Milliarden Dollar geklauten Geldes wie zehn Cent im Verhältnis zu 300 Euro.

Daran sieht man schon, dass Russland in keiner Weise zahlungsunfähig ist, sondern dass der Westen zuerst Geld geklaut hat und dann von Zahlungsunfähigkeit spricht. Das weiß natürlich jeder Experte und internationale Anleger, weshalb das Gerede über Russlands angebliche Zahlungsunfähigkeit nur eine Show für die dumme Öffentlichkeit ist, die diese Zusammenhänge nicht kennt oder versteht und der man um jeden Preis klar machen will, dass Russland kurz vor dem Zusammenbruch steht.

Damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende erzählt, denn Russland achtet – im Gegensatz zum Westen – sehr darauf, seine Verträge zu erfüllen. Russland hätte den Investoren, die jetzt auf ihr Geld warten, ja sagen können: „Wendet Euch an die EU und die USA, die haben unser Geld. Holt es Euch von denen!“

Das hat Russland allerdings nicht getan, sondern Russland hat die fälligen Zahlungen trotzdem geleistet.

Russian Ministry Of Defense Revealed How Civilian House In Kiev Was Hit On June 26

On June 26, the Russian Aerospace Forces struck four high-precision air-launched missiles at the workshops of the Artyom Rocket Construction Corporation in the Shevchenko district of Kiev. This enterprise produced ammunition for Ukrainian multiple rocket launchers.

According to objective control, all four missiles reached the target. The object was hit. The civilian infrastructure of the city of Kiev was not affected as a result of the use of precision weapons.

The Kiev regime attempted to intercept Russian high-precision missiles with anti-aircraft weapons stationed in the city. Ukrainian calculations of the S-300 and Buk-M1 anti-aircraft missile systems used more than 10 anti-aircraft missiles.

Due to the lack of coupling of air defense systems and radio equipment launchers located in urban areas, two S-300 anti-aircraft missiles were shot down in the air by Ukrainian Buks. Presumably one of the downed anti-aircraft missiles fell on a residential building.”

The footage from the spot shared by Ukrainian media confirmed that the destruction caused to the civilian building was likely not caused by the direct strike of the Russian precise missiles. If Russia intentionally struck the building, it would be completely destroyed. In fact, only a few apartments were seen destroyed and others were damaged by the blast.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ = Beste, ausgewogene, faktenbasierte Analyse
Stand der militärischen Lage in der Ukraine Anfang Juni

Es sei daran erinnert, dass die am 24. Februar begonnene russische Offensive ziemlich genau der russischen Militärdoktrin folgte. Phase 1 bestand aus einer Hauptstoßrichtung in Richtung Donbass durch eine Koalition aus russischen Streitkräften, Streitkräften der Volksrepubliken Donezk (DNR) und Lugansk (LNR) und einer Nebenstoßrichtung in Richtung Kiew, die von russischen Streitkräften ausgeführt wurde. Logischerweise sind die von Wladimir Putin erklärten Ziele „Demilitarisierung“ und „Entnazifizierung“ der Bedrohung des Donbass auf der Hauptachse der Bemühungen angesiedelt. Die „Demilitarisierung“ betraf die ukrainischen Streitkräfte, die im Donbass für die Offensive gegen die DNR und die LNR zusammengezogen worden waren. Die „Entnazifizierung“ zielte vor allem auf die paramilitärischen Kräfte in Mariupol ab.

Die vom Pentagon angegebenen Zahlen zeigen, dass Russland seine Offensive mit rund 80 Bataillonskampfgruppen (BTG) mit insgesamt 65.000-80.000 Mann startete. Hinzu kommen noch die Milizen der DVR und der RLP. Wenn man bedenkt, dass die ukrainischen Streitkräfte zu diesem Zeitpunkt 200.000-250.000 Mann stark waren, stellt man fest, dass die Russen mit einer insgesamt drei- bis viermal kleineren Streitmacht angriffen. Im Donbass kann das Kräfteverhältnis auf 1 (Koalition) zu 2 (ukrainische Streitkräfte) geschätzt werden.

Dies scheint den Regeln der militärischen Kunst zu widersprechen. Aber nur scheinbar. Die russische Militärdoktrin lässt sich in drei Hauptkomponenten unterteilen: Taktik (taktika), operative Kunst (operativnoe iskoustvo) und Strategie (strategiya). Die operative Kunst ist keine Operationsart (wie von einigen Experten behauptet), sondern ein allgemeiner Rahmen, in dem militärische Operationen konzipiert werden. Laut der russischen Militärenzyklopädie ist dies die Ebene der Kreativität.

Die Russen sind Meister der operativen Kunst. Um eine Streitmacht mit zahlenmäßig unterlegenen Mitteln anzugreifen, schaffen sie lokale Überlegenheiten. Sie manövrieren ihre Truppen so, dass sie zeitlich und räumlich begrenzte Überlegenheit erzielen, die ausreicht, um einen Vorteil zu erlangen, und verlegen dann Truppen zurück, um in einem anderen Sektor eine weitere lokale Überlegenheit zu schaffen.

Um die ukrainische Verteidigung zu überwältigen, setzten die Russen am 24. Februar ein altes Konzept ein, das in den 1920er Jahren erdacht und während des Zweiten Weltkriegs ausgiebig genutzt worden war: die Manövergruppe (Groupe de manœuvreo – GMO). Die GMO, die oft mit dem Begriff „operative Kunst“ verwechselt wird, ist eine sehr bewegliche Ad-hoc-Truppe, die nach dem Prinzip des „fließenden Wassers“ in die Tiefe des feindlichen Dispositivs vorstößt. Die ukrainischen Stützpunkte und größeren Ortschaften werden ohne wirkliche Kampfhandlungen umgangen. Tatsächlich ist es nicht das Ziel des GMO, den Gegner zu vernichten, sondern günstige Positionen für die weitere Operation zu gewinnen.

Im Gegensatz zu den Erklärungen der „Experten“ in unseren Fernsehstudios – die uns versicherten, Wladimir Putin versuche, Kiew einzunehmen, und dann behaupteten, die Russen hätten „die Schlacht um Kiew verloren“ – hat die russische Koalition nie versucht, Kiew einzunehmen. Nach Angaben des Pentagons haben die Russen in diesem Gebiet nur etwa 20.000 bis 25.000 Mann stationiert. Zum Vergleich: Für die Eroberung der wesentlich kleineren Stadt Mariupol hatten sie schätzungsweise 40.000 Mann eingesetzt.

Zweitens scheint das Handeln der ukrainischen Streitkräfte eher von der Politik als von den Realitäten vor Ort bestimmt zu sein. Einige Entscheidungen scheinen gegen die Meinung der Generalstäbe getroffen zu werden. Dies gilt beispielsweise für den Befehl, um jeden Preis „durchzuhalten“. Eine Situation, die – auch hier – an den Ersten Weltkrieg erinnert. Es scheint, dass die Strategie der ukrainischen Regierung eher im politischen als im operativen Bereich angesiedelt ist.

Drittens scheinen die ukrainischen Verluste beeindruckend zu sein. Wolodymyr Selenskij räumt Verluste von 60-100 Mann pro Tag ein, was weit unter der Realität zu liegen scheint. Denn das Ziel, den Donbass um jeden Preis zu halten, bringt hohe Verluste mit sich, was die sozialen Netzwerke zu bestätigen scheinen. Die ukrainische Führung musste 7 Brigaden der Territorialverteidigung (Teroboronez), die für lokale Verteidigungsaufgaben konzipiert waren, zur Verstärkung der Kampfverbände im Osten des Landes entsenden.

Schlecht vorbereitet, werden diese Truppen zu leichten Zielen für die russische Koalition und ihre Verlustrate scheint enorm zu sein. Ein der Demokratischen Partei nahestehendes US-Medium schätzt diese Verluste auf 65% der Truppenstärke. Zum Vergleich: Ein Verband wird nach Verlusten von 15-25% als kampfunfähig eingestuft. Da die Teroboronetsi ohne wirkliche Vorbereitung in die Kampfgebiete geschickt werden, werden sie nach ihrer Ankunft nach und nach dezimiert. Diese Situation führte zu Frauendemonstrationen im gesamten nördlichen Teil des Landes, auch in Kiew, über die unsere Medien natürlich nicht berichten.

🦄🦄🦄🦄 = Propaganda der Woche
«Sicherheit Schweiz 2022»: Der Nachrichtendienst des Bundes publiziert seinen neuen Lagebericht

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wird die nationale und internationale Sicherheitspolitik nachhaltig beeinflussen. Weiterhin wesentlich geprägt wird das sicherheitspolitische Umfeld der Schweiz durch die wachsende Konkurrenz der Grossmächte. In diesem Kontext sind die Fähigkeiten der Antizipation und Früherkennung des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) zentral. Es gilt Bedrohungen und relevante Veränderungen im strategischen Umfeld der Schweiz rechtzeitig zu identifizieren und zu beurteilen und anschliessend die notwendigen präventiven Massnahmen zu ergreifen. Der neue Lagebericht «Sicherheit Schweiz 2022» des NDB stellt die wichtigsten Lageentwicklungen aus nachrichtendienstlicher Sicht vor.

NYT: Die USA und die NATO sind Kriegsparteien in der Ukraine

Während die russischen Truppen mit einer zermürbenden Kampagne zur Eroberung der Ostukraine fortfahren, hängt die Fähigkeit des Landes, dem Ansturm zu widerstehen, mehr denn je von der Hilfe der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten ab – einschließlich eines geheimen Netzwerks von Kommandos und Spionen, die sich beeilen, Waffen, Geheimdienstinformationen und Ausbildung zu liefern, so amerikanische und europäische Beamte.

Ein Großteil dieser Arbeit findet außerhalb der Ukraine statt, zum Beispiel auf Stützpunkten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Doch auch wenn die Regierung Biden erklärt hat, dass sie keine amerikanischen Truppen in der Ukraine stationieren wird, sind einige CIA-Mitarbeiter weiterhin im Geheimen im Land tätig, vor allem in der Hauptstadt Kiew, und überwachen einen Großteil der riesigen Mengen an Informationen, die die Vereinigten Staaten mit den ukrainischen Streitkräften austauschen, so aktuelle und ehemalige Beamte.

Gleichzeitig waren auch einige Dutzend Kommandoeinheiten aus anderen NATO-Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich, Kanada und Litauen, in der Ukraine tätig. Die Vereinigten Staaten zogen ihre eigenen 150 Militärausbilder ab, bevor der Krieg im Februar begann, aber die Kommandotruppen dieser Verbündeten blieben entweder im Land oder sind seither ein- und ausgeflogen, um ukrainische Truppen auszubilden und zu beraten und Waffen und andere Hilfsgüter vor Ort zu liefern, so drei US-Beamte.

Über die Tätigkeit der CIA-Mitarbeiter oder der Kommandotruppen wurden nur wenige Einzelheiten bekannt, aber ihre Anwesenheit im Land – zusätzlich zu den diplomatischen Mitarbeitern, die zurückkehrten, nachdem Russland die Belagerung von Kiew aufgegeben hatte – deutet auf das Ausmaß der geheimen Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine hin, die im Gange sind, und auf die Risiken, die Washington und seine Verbündeten eingehen.

⭐️⭐️⭐️
Der neue Eiserne Vorhang und das Ende des Wohlstandes im Westen

Das westliche System ist auf Pump aufgebaut, die Staaten des Westens sind die am höchsten verschuldeten Staaten der Welt. Das System der Globalisierung funktioniert nur solange, wie die Welt weiterhin Dollar und Euro haben möchte, aber die enormen Staatschulden im Westen werden diese Währungen entwerten und das sehen wir an der gerade erst beginnenden Inflation im Westen. Wir sind Zeugen des Zusammenbruchs des westlichen Wirtschafts- und Finanzsystems und um nicht unterzugehen, versucht der Westen, sich von den Ländern abzukoppeln, die gesunde Finanzen haben. Der Westen will zu einer eigenen „Insel“ werden und sich von allen anderen abschotten. Nur so können die westlichen Eliten, also die westlichen Oligarchen, ihre Macht zumindest im Westen behalten, denn welche Macht hätten sie noch in der internationalen Konkurrenz, wenn ihr Geld, das die Basis ihrer Macht ist, immer wertloser wird?”

Wenn man dieses Prinzip verstanden hat, dann erklärt sich auch die Liste der „Feindstaaten“, die der US-geführte Westen bekämpft. Ob Russland, China, Venezuela, Iran, der frühere Irak, das frühere Libyen, Syrien und so weiter: So unterschiedlich all diese Staaten aufgebaut sind, so unterschiedlich all ihre Regierungssysteme waren oder sind, sie hatten eines gemeinsam: Sie halten die westlichen Oligarchenstiftungen aus ihren Ländern fern, oder sie haben es versucht und wurden dafür vom Westen in die Steinzeit gebombt.

Dass der Grund dafür, dass der Westen diese Länder zu Feinden erklärt hat, dass es genau darum geht, zeigt das Beispiel der Golfmonarchien. Ginge es dem Westen um das, was die Oligarchenstiftungen der dummen Öffentlichkeit erzählen, also um Demokratie, Menschenrechte und so weiter, dann hätte der Westen massive Sanktionen gegen Saudi-Arabien und andere arabische Monarchien einführen müssen, denn die arabischen Monarchien sind von Demokratie und Menschenrechten weiter entfernt, als alle anderen Staaten der Welt. Dass LGBT-Leute dort öffentlich enthauptet werden, stört jedoch keine westliche Regierung, denn die arabischen Monarchien erlauben dem Westen den Zugriff auf ihre Bodenschätze und sind (zumindest noch) geopolitisch gehorsam.

Westliche Politiker sagen es inzwischen ganz offen: Der Wohlstand, den die Menschen im Westen seit Jahrzehnten gewohnt sind, geht seinem Ende entgegen. Dass es sich dabei um einen Prozess handelt, den Kritiker des westlichen Wirtschafts- und Finanzsystems seit Jahren vorhersagen, wird verschwiegen. Stattdessen geben Politik und Medien anderen die Schuld für die Misere. Zuerst war Covid schuld, nun ist Putin schuld.

Nichts davon stimmt, alle Probleme, die sich zu der derzeitigen Krise kumuliert haben, sind hausgemacht. Die Lieferketten wurden nicht von Covid zerstört, sondern von den Lockdown-Maßnahmen der Regierungen. Die Inflation ist nicht Putins Schuld, sondern hat ihre Wurzeln in der exorbitanten Ausweitung der Geldmenge in der EU und den USA, wo – im Kampf gegen die hausgemachten Folgen der Lockdown-Maßnahmen – Billionen Euro und Dollar ohne existierenden Gegenwert in Umlauf gebracht wurden. Die Gaskrise ist nicht Putins Schuld, sie hat ihre Anfänge in der Freigabe des Börsenhandels mit Erdgas in der EU, wodurch Gas in Europa zu einem Spekulationsobjekt wurde, dessen Preis über ein halbes Jahr vor den Ereignissen in der Ukraine zu explodieren begann.

SVP Positionspapier Armee: Massnahmen zur Wiedererlangung der Verteidigungsfähigkeit

Der Bundesrat und die Mitte-links-Mehrheit des Parlaments haben unsere Armee – einst bewundert und gefürchtet – kaputtgespart und mit einer Reihe verunglückter Reformen derart ausgehöhlt, dass sie ihre verfassungsmässige Aufgabe zur Wahrung der Sicherheit und der territorialen Integrität der Schweiz nicht mehr garantieren kann. Die Politik setzte falsche Prioritäten: Während die Sozial- und Asylausgaben explodierten, nahm der Anteil des Armeebudgets am Staatshaushalt dramatisch ab. Die internationalistische Ideologie, die in den 1990er Jahren aufkam und den Bundesrat und die Strategen in Bern von einem EU- und Nato-Beitritt schwärmen liess, führte zu einer bewusst herbeigeführten Schwächung der Armee. Die Lage ist desolat: Es mangelt an allem – an Mannschaft, Waffen, Ausrüstung. Es ist eine von niemandem bestrittene Tatsache, dass die Schweizer Armee nur wenige Wochen Widerstand leisten könnte – und dies auch nur partiell. Damit sind nicht nur Land und Leute mehr oder weniger schutzlos fremden Mächten ausgeliefert. Die Schweiz verletzt so auch das Staatsprinzip der bewaffneten Neutralität.

Is Medvedev ‘Too Harsh’ Thinking Russia Shouldn’t Extend Treaties With The West?

On Monday, Deputy Chairman of Russia’s Security Council Dmitry Medvedev stated there was no point in having arms reduction talks with the United States unless the declining power changes its bellicose behavior. Russia and the US, the world’s most powerful nuclear-armed countries, have negotiated a series of major strategic nuclear arms reduction treaties since the early 1980s.

Despite repeated US violations and unilateral withdrawal from important treaties during the Bush era, most notable of which was the ABM (Anti-Ballistic Missiles) Treaty, Russia was still willing to continue negotiations. In good faith and with global security in mind, Russia oftentimes offered more than necessary to accomplish a treaty which would minimize the threat of global nuclear annihilation, if not eliminate it entirely. Medvedev himself put a tremendous amount of effort and his political lifeblood into accomplishing this, making it the priority and the focal point of his presidency.

Wegen NATO-Übungen: Lukaschenko bittet Putin um Atomwaffen

Wenn sich Staatsoberhäupter treffen, dann wechseln sie immer ein paar Worte vor der Presse. In der Regel ist das ein recht langweiliger Austausch von Nettigkeiten, man spricht über irgendwelche Erfolge in der wirtschaftlichen oder kuturellen Zusammenarbeit und dann wird die Presse rausgeschickt und die „echten“ Gespräche beginnen hinter verschlossenen Türen.

Aber manchmal werden diese Termine auch genutzt, um Signale an andere zu senden. So scheint es dieses Mal gewesen zu sein, denn Lukaschenko hat von Übungen der NATO gesprochen, bei denen atomwaffenfähige Bomber den Abschuss von Atomwaffen auf Weißrussland trainieren. Solche NATO-Übungen – auch an der russischen Grenze – sind leider keine Seltenheit, wie ich schon des Öfteren berichtet habe.

Lukaschenko hat Putin daher gebeten, Russland möge Atomwaffen in Weißrussland stationieren, damit Weißrussland sich verteidigen kann. Putin hat das zwar nicht direkt zugesagt, aber Schritte zugesagt, um das zu ermöglichen. Dass die beiden Präsidenten das öffentlich besprochen haben, interpretiere ich als Warnung an die USA und die NATO-Staaten.

Lukaschenko: Uns beunruhigt die Situation und die Politik unserer Nachbarn sehr. Sie wissen ja, die polnische und litauische Führung. Die Politik der Konfrontation. Auch Sie bekommen ja genug ab, vor allem in der Ukraine: In letzter Zeit kommen die meisten Söldner, wie wir feststellen, aus Polen. Ich verstehe nicht, wozu sie die Konfrontation brauchen, aber es ist klar, dass sie hinter deren Rücken stehen und sie weiter drängen. Das ist eine ekelhaft Politik, ein aggressives Verhalten.

Das Gleiche gilt für Litauen. In letzter Zeit häufen sich Informationen über deren Absicht, den Transit von Russland über Weißrussland nach Kaliningrad zu stoppen, um Kaliningrad zu isolieren. Hören Sie, das kommt schon einer Kriegserklärung gleich, so etwas ist unter heutigen Bedingungen inakzeptabel.

Darum bitte ich Sie, die Frage einer gespiegelten Antwort zu überdenken. Die trainieren Flüge mit Nuklearsprengköpfen. Bitte helfen Sie uns, zumindest unsere Flugzeuge, die wir haben, die Su-35, glaube ich, die Atomsprengköpfe tragen können, anzupassen. Ich sage nicht, dass wir oder Sie morgen Atombomben dorthin verlegen werden, aber hier sind Scherze fehl am Platz. Wir erinnern uns an 1941, als man uns eingelullt hat, alles sei in Ordnung, alles würde ruhig bleiben, niemand würde angreifen, und dann waren wir nicht vorbereitet. Deshalb ist die Lage für uns sehr ernst und es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Frage an Sie richte. Ich weiß, dass Sie sich im Verteidigungsministerium damit befasst haben.

Putin: Was die Sicherheit betrifft, so haben die Amerikaner in der Tat 200 taktische Nuklearsprengköpfe in Europa gelagert, hauptsächlich Atombomben, 200 in sechs europäischen Ländern, die Mitglieder des Nordatlantikblocks sind. Für ihren möglichen Einsatz stehen 257 Flugzeuge bereit, nicht nur aus den USA, sondern auch aus den anderen Ländern.

⭐️⭐️⭐️
Herr Habeck firehoses oil & gas

One way to begin to understand the problem is agreeing and accepting that European Commission President Ursula von der Leyden made a historical bad joke, by saying “ The EU will make sure to phase out Russian oil in an orderly fashion to allow us and our partners to secure alternative supply routes minimizing the impact on global markets”. Nope, you can´t do that in 6 months Ursula, if ever. So if you accept that´d be absolutely impossible then you are on the right track to understand the rest. Otherwise you´d be just playing games running around in circles. Hint: it´d be like trying to change the engine oil while cruising at 150 km/hr on a German autobahn. Of course, you can stop the car and change the oil, but in this case it would mean shutting down Europe for months. You cannot do that, can you ?”

In a nutshell, EU politicians have officially approved a forcefull mandate whereby all of Europe will have to execute in 6 short months what India and China would not dare doing in less than 10 (ten) years. That is 20 times more time. When the rubber meets the road, Europeans will realize that their political class are just a bunch of ignorant fools.

Furthermore, China & India had the enormous advantage of having to fine-tune and modify their plants for a single well-known, constant, homogenous, reliable, fully vetted Russian Urals blend… while Europe does (a) not have anywhere near that possibility and (b) does not even know what blends it will be able to find in large enough quantities and (c) it is now realizing that it will not ever be a single oil mix. So, eventually and if lucky enough (for how long ?) Europe will have to fine-tune its refineries and processing plants quite differently (not carbon copied as China & India) depending on what Europe happens to source and procure with the minimum corresponding performance and delivery guarantees. And in view of possible discontinuous supply of the right quality feedstocks, European refineries may very well find themselves back in square one and having to re-do everything all over. Refining and chemical processing are a key upstream sector, highly capital-intensive, thick skin required yet delicate & tricky, and also a very ugly business.

As if all of the above were not enough, Herr Habeck is now getting Europe ready for a firehose #2 project. Namely the DE-conversion from natural gas and the RE-conversion into dirty coal proposed by a member of the Green Party !!!!

You can´t make this stuff up, trust me that imagination cannot compete with European reality. So, the back-to-coal ´solution´ proposed is (a) very dirty against Europe´s Green Plan plus other climate pledges and regulations (b) ultra expensive (c) a major upheaval throughout Europe which would not make it for this coming winter soon knocking on the European doors, and probably not even for next winter 2024 at least throughout all of Europe… or even in 2025.

This completely separate – yet overlapping – set of major madhouse back-to-coal projects also imply enormous risk and major modifications and tight schedules all around, bids, bidders, contract oversight, etc. etc.etc for which nobody is prepared for nor regulators, nor vendors, nor consultants or engineering firms, nor end users, nor households or the industry at large. So this DE-conversion from natural gas and subsequent RE-conversion into coal simultaneous with the “firehose strategy #1” for Russian oil substitution means enormous additional time and ultra-high costs, technical limitations, interrupted services and production, upheaval everywhere, labor union conflicts, discomfort, civil works, electromechanical contracts, specialized labor, expertise, etc. etc. – nobody would be able to walk down the street for groceries or catching the subway — while all of this is done simultaneously throughout Europe ? This is not fiction

Vereinigung der russischen und belarussischen Armeen

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu schlug seinem belarussischen Amtskollegen Viktor Chrenin am 23. Juni 2022 vor, ihre Kräfte zu bündeln, um gemeinsam für ihre Verteidigung zu sorgen. Er erklärte, dass dies in Bezug auf die Luftverteidigung dringend sei.

Lawrow: „Der Weg der Europäer erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs“

Bei einer Pressekonferenz hat der russische Außenminister Lawrow die heutige Politik der EU gegenüber Russland mit der Politik Hitlers gegenüber der Sowjetunion verglichen. In Deutschland ist das nicht so bekannt, aber nach dem Überfall auf die Sowjetunion war die Sprachregelung der Nazi-Propaganda, dass nicht Deutschland, sondern das „vereinte Europa“ einen Krieg gegen „den Feind im Osten“ führt. Vom „vereinten Europa“ zu sprechen, war auch nicht unberechtigt, denn aus praktisch allen europäischen Ländern haben sich Freiwillige für den Kampf gegen die Sowjetunion gemeldet. Die Zahl der nicht-deutschen Soldaten, die auf Seiten Deutschlands gegen die Sowjetunion gekämpft haben, ging in die Millionen. Auch die Sowjetunion sah sich daher nicht nur im Krieg gegen Nazi-Deutschland, sondern gegen „das faschistische Europa.“

Auf eine Journalistenfrage zur EU hat Lawrow daran erinnert und gesagt, dass der Weg, den die heutige EU-Führung politisch eingeschlagen hat, an die Zeit vor dem Beginn des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion erinnert.

Wichtig ist auch noch ein anderes Detail in Lawrows Antwort. Die russische Regierung wendet sich von der EU ab, das habe ich oft geschrieben. Die Politik, mit der Putin vor 20 Jahren angetreten ist, einen großen gemeinsamen Raum von Lissabon bis Wladiwostok zu schaffen, und die Putin 20 Jahre lang – trotz aller Anfeindungen aus Europa – unbeirrt verfolgt hat, wurde in Moskau für gescheitert erklärt. Auch das sagt Lawrow nun in aller Deutlichkeit.”

Es ist eine unvernünftige und leichtfertige Forderung der EU: Wer Beitrittskandidat werden will, muss auf dem Weg zur Mitgliedschaft eine anti-russische Haltung einnehmen. Die EU beweist, dass sie keine Tendenzen der Einigung in Europa will, dass sie die bestehenden Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und den EU-Ländern über die Entwicklung gemeinsamer Räume in der Wirtschaft, im humanitären Bereich und in der inneren Sicherheit nicht erfüllt und auch nicht zu erfüllen gedenkt, dass sie die als hohe Ziele formulierten Aufgaben nicht erfüllen will: die Schaffung eines gemeinsamen Raums vom Atlantik bis zum Pazifik und so weiter.

All das liegt hinter uns, in der Vergangenheit. Wir sollten das Verhalten der EU realistisch betrachten und beobachten, welche Schritte sie tatsächlich unternimmt und wie die Beitrittsländer diesen Forderungen nachkommen oder ob sie versuchen, ihre Selbständigkeit zu behalten.

Wir haben wenig Illusionen darüber, dass sich die derzeitige Russophobie in der EU in absehbarer Zeit oder auf lange Sicht irgendwie „auflösen“ oder ändern wird. Der Weg, den die Europäer gewählt haben, erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Hitler hat einen Großteil, wenn nicht sogar die meisten, der europäischen Länder unter seinem Banner für den Krieg gegen die Sowjetunion versammelt. Jetzt geschieht das Gleiche, einschließlich der EU, die zusammen mit der NATO eine moderne Koalition zusammenstellt, um gegen die Russische Föderation zu kämpfen, oder genaugenommen, um „Krieg“ zu führen. Wir werden das alles aufmerksam beobachten.

Jahresberichte zu Rüstungsstrategie des VBS – Weiterentwicklung und Verbesserung der Steuerungselemente im 2021

Um die Transparenz beim Thema Rüstungsbeschaffungen weiter zu stärken, informiert das Bundesamt für Rüstung armasuisse neu jeweils auch in Jahresberichten über die Umsetzung der Rüstungsstrategie des VBS. Der erste Jahresbericht zeigt den Stand im 2021. Bei den Arbeiten in diesem Jahr lag der Fokus auf der Weiterentwicklung und Verbesserung der Steuerungselemente der Sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis (STIB).

Geopolitische Wochenschau 25/22

Heute im Angebot:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Putins Abrechnung mit dem Westen: „Der wirtschaftliche Blitzkrieg ist gescheitert“

Die Rede Putins war mit einer Stunde ungewöhnlich lang und ich habe lange überlegt, ob ich sie komplett übersetzen soll. Ich habe mich schließlich dafür entschieden, weil ich den deutschen Lesern so die Möglichkeit geben kann, aus erster Hand zu erfahren, wie die russische Regierung die Wirkungen der westlichen Sanktionen einschätzt und mit welchen Maßnahmen Russland seine Wirtschaft trotz der Sanktionen nicht nur retten, sondern sogar stärken will.

Vor anderthalb Jahren habe ich auf dem Forum in Davos noch einmal betont, dass die Ära der unipolaren Weltordnung vorbei ist. Ich möchte damit beginnen, daran führt kein Weg vorbei, dass sie, trotz aller Versuche, sie zu erhalten, sie mit allen Mitteln zu konservieren, vorbei ist. Veränderungen sind der natürliche Lauf der Geschichte, denn die zivilisatorische Vielfalt des Planeten, der Reichtum der Kulturen lässt sich nur schwer mit politischen, wirtschaftlichen und anderen Schablonen vereinbaren. Schablonen, die grob und alternativlos von einem Zentrum aufgezwungen werden, funktionieren hier nicht.

Die Vereinigten Staaten, die den Sieg im Kalten Krieg verkündet haben, haben sich selbst zum Botschafter Gottes auf Erden erklärt, der keine Pflichten hat, sondern nur Interessen, und diese Interessen werden dabei für heilig erklärt. Sie bemerken buchstäblich nicht, dass auf dem Planeten in den letzten Jahrzehnten neue mächtige Zentren entstanden sind, die immer lauter von sich hören lassen. Jedes von ihnen entwickelt seine eigenen politischen Systeme und öffentlichen Institutionen, setzt seine eigenen Modelle des Wirtschaftswachstums um und hat natürlich das Recht, diese zu schützen und seine nationale Souveränität zu sichern.

Wir sprechen von objektiven Prozessen, von wirklich revolutionären, tektonischen Veränderungen in der Geopolitik, in der Weltwirtschaft, in der Technologie, im gesamten System der internationalen Beziehungen, in dem die Rolle der dynamischen, vielversprechenden Staaten und Regionen, deren Interessen nicht mehr ignoriert werden können, erheblich zunimmt.

Allerdings scheint es, dass die herrschenden Eliten einiger westlicher Staaten sich genau diesen Illusionen hingeben. Sie wollen das Offensichtliche nicht sehen und klammern sich hartnäckig an die Schatten der Vergangenheit. Sie glauben zum Beispiel, dass die Dominanz des Westens in der Weltpolitik und -wirtschaft ein konstanter, ewiger Wert ist. Nichts ist ewig.

Dabei verleugnen unsere Kollegen nicht nur die Realität. Sie versuchen, sich dem Lauf der Geschichte entgegenzustellen. Sie denken in den Kategorien des letzten Jahrhunderts. Sie sind Gefangene ihrer eigenen Irrtümer über Länder außerhalb der so genannten goldenen Milliarde, sie betrachten alle anderen als Peripherie, als ihren Hinterhof. Weil sie sich selbst für außergewöhnlich halten, betrachten sie die anderen immer noch als Kolonien und die dort lebenden Völker als Menschen zweiter Klasse. Wenn sie außergewöhnlich sind, dann sind alle anderen zweitklassig.

Daher kommt der unbändige Wunsch, jeden, der aus der Reihe tanzt, der nicht blind gehorchen will, zu bestrafen und wirtschaftlich zu vernichten. Mehr noch, sie drängen allen auf rüde und skrupellose Weise ihre Ethik, ihre Meinungen über Kultur und Geschichte auf, stellen mitunter die Souveränität und Integrität von Staaten in Frage und bedrohen deren Existenz. Man muss sich nur an das Schicksal von Jugoslawien und Syrien, Libyen und Irak zu erinnern.

⭐️⭐️⭐️
A few thoughts from the distance

As I had predicted, the situation in the world and in the Ukraine has changed a great deal over the past couple of months.  I will just mention a few bullet-points of what I see as the highlights:

  • The “the glorious Ukrainians are winning” narrative has now quasi-officially faceplanted (heck, even the NYT changed its tune) and nobody sane is spewing this nonsense anymore.  The reality is that the Ukrainians are, on average, losing about one battalion per day, and this is why they are now sending barely trained civilians to the East: most of the (often very well-trained and courageous) Ukrainian combat units are even dead, prisoners, MIA or in “cauldrons” (actual or by firepower) with no chance to escape.
  • It is now also undeniable that what began as a special military operation (SMO) has now turned into a open and full-scale war between the consolidated West (aka the Anglo-Zionist Empire) and Russia: the Empire has now “hit” Russia with everything it had short of a direct military attack.  The (originally 200’000+ strong) Ukrainian military, arguably the strongest NATO military force (which is otherwise mostly composed of small and thoroughly woked-out “parade militaries”!), especially with the full support of the West (intelligence, weapons, money, political, etc. etc. etc.) is being “demilitarized” and “denazified” by a vastly superior Russian military force (but not one bigger in size: Russia has used only a fraction of her full military power).  The outcome here is not in doubt.
  • This reality has now been fully accepted by the Russian society which now stands behind the Kremlin (at 80%+) which has made no secret that it is now locked into an existential war against the West.  This has been the case since at least 2013, but now the original ratios (roughly 80% informational, 15% economic and 5% military) have shifted to what I would call “total war by proxy“.
  • The hardcore crazies in the West (US Neocons, UK, Poland and the 3B) are trying hard to trigger a fullscale war between NATO and Russia and, so far, the spineless Eurolemmings have let them set the agenda, however suicidal it might be for the EU and NATO.

I could go on and on, but the bottom line is this: the West has declared total war on Russia (and, de facto, to all of Zone B) and Russia has accepted this.  For a decade and more the West has tried hard to wake up and provoke the proverbial Russian bear and these efforts have finally been successful: the bear is now out, and he is very, very angry.  To clarify, by this I am not referring to former Atlantic Integrationists like Medvedev now “coming out” as a Eurasian Sovereignist hardliner (he is clearly setting himself up for a future Presidential election and says all the “right things”), but about the Russian people which are now in what I call a full “WWII” mode.  To the right is the kind of images now circulating on the Russian Internet and which expresses the awareness that Europe was never truly denazifed, at least not in the US occupied countries.

Russia is now determined to finish this ugly job, once and forever.  You want to “cancel Russia”?  In your dreams only, but Russia can, and will, “cancel Nazism” once and or all.  1000 years of that crap is enough!

Right now the focus is on the Donbass and the southern Ukraine, but we have to understand two things about this:

  • The Ukronazis and their NATO bosses have already long lost that war, and all the West and its Nazi puppets in Kiev are doing is trying to prolong this unwinnable war for as long as possible to get a maximum number of Ukrainians killed or maimed and to destroy as much of the Ukraine as possible and make Russia “pay the highest price” for her (quite inevitable) victory on the battlefield.  What a paradox!  The Russian “aggressors” are trying as hard as they can to save as many Ukrainians as possible (even at the cost of their own lives!) along with whatever is left of the Ukrainian infrastructure after 30 years of “independence”, while the western “defenders” and even “allies” of the Ukraine want to turn it into a desolate moonscape covered with corpses.
  • This is not a war about the Ukraine, at least not anymore, this is now a war for the future of the European continent and even the future international order.  As I have said many times already, the Russians fully intend to denazify at least all of the European continent, preferably by economic and political means but, if needed, by military means too.  Why?  Because the West has left Russia no other choice.  For Russia and, I would argue, all of Zone B the choice is both stark and simple: true and full sovereignty (economic, of course, but also cultural, spiritual and civilizational) or subjugation.

In other words, this is not a war Russia can afford to lose and the Russian people know it.

Please remember who told you the truth and who lied to you over the past months.  There were many, many such liars, ranging from the official propaganda machine (aka the “free press”) to the “Putin has lost it all” emo-Marxists and assorted 6th columnists who, whether they understood it or not, served the purpose of the Empire’s PSYOPs.  Also please remember that Andrei MartynovBernard and Gonzalo Lira not only spoke truthfully, but they were right and their detractors totally wrong.  We all owe them an immense debt of gratitude!]

Das russische Außenministerium zu aktuellen Fragen rund um Ukraine und EU

81 Jahre danach kämpft das russische Militär erneut gegen den Nazismus, den Neonazismus, dieselbe Art von weitverbreitetem Faschismus, der damals offenbar nicht ausgerottet wurde, und befreit die Ukraine von der neonazistischen Verseuchung, die dort von den westlichen „Partnern“ über Jahrzehnte gefördert wurde. Jetzt werden unsere Menschen wieder mit Waffen getötet, die nun in NATO-Ländern hergestellt werden.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Parole im Dritten Reich „Drang nach Osten“ lautete. Das ist jetzt faktisch zum Motto der Allianz geworden, das habe ich mir nicht ausgedacht, das sagen die selbst. Erinnern Sie sich an die Erklärungen aller EU- und NATO-Vertreter über das „Schlachtfeld“, dass mit Russland nichts Positives in Verbindung gebracht werden darf, geschweige denn der Sieg im Zweiten Weltkrieg. Erinnern Sie sich an die Verleugnung des Nazismus und des Faschismus in der Ukraine, an die Beschaffung von Geldern und der Entsendung von militärischer Ausrüstung, wenn es nur aus Brüssel Richtung Osten geht. All das geschieht vor dem Hintergrund, dass die militärische Infrastruktur der Allianz seit Jahren immer näher an unsere Grenzen heranrückt. Die ukrainischen bewaffneten Verbände, die sich vom Schlachtfeld zurückziehen, üben inzwischen regelrechten Terror auf die Zivilbevölkerung aus. Selbst jetzt bemerken ihre westlichen Kuratoren deren nationalistischen und menschenfeindlichen Charakter nicht. In Lyssytschansk in der LNR haben die Neonazis Stellungen und Munitionsdepots in Schulen eingerichtet. Das sind echte Schulen, keine in Social-Media-Accounts retuschierte und erfundene, aus Fotos zusammengeklebte Schulen. Es sind echte Schulen: die Schulen Nr. 9, 14 und 28, auch der Kindergarten Nr. 6, und in den Wohngebäuden in der Pobedy-Straße wurden Maschinengewehr- und Scharfschützennester errichtet. Gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie und Mehrfachraketenwerfer befinden sich in den an die Gebäude angrenzenden Bereichen. Die Menschen werden nicht nur nicht aus den gefährlichen Gebieten evakuiert, sondern sogar zwangsweise dort festgehalten. Eine ähnlich tragische Situation wurde in anderen Siedlungen unter der Kontrolle des Selensky-Regimes beobachtet – in Pryvolnoye, Kramatorsk, Saporischschja und vielen anderen.

Es ist offensichtlich, dass das Selensky-Regime nicht die Absicht hat, seine kriminellen Handlungen einzustellen. Den westlichen Ländern kommt das aber ganz gelegen, denn sie treiben das Regime genau in diese Richtung. Sie haben die einmalige Gelegenheit, veraltetes militärisches Gerät in der Ukraine zu entsorgen und ihre eigenen Armeen mit neuen Waffen auszustatten, indem sie ihre Militärkonzerne mit Arbeit überhäufen und eine Reihe von finanziellen, materiellen und anderen Tricksereien durchführen.

Unterdessen verschärft sich in der Ukraine die politische Repression gegen Andersdenkende. Das geschieht in der schlimmsten Tradition totalitärer Regime. Nach den Äußerungen des ukrainischen Justizministers Dmitri Malyusko zu urteilen, will Kiew bis zum Ende des Sommers die Praxis der massenhaften Beschlagnahmung ukrainischer Unternehmen von Bürgern, die von den Behörden willkürlich als Russland-Sympathisanten eingestuft werden, zur Norm machen. Von welchem Recht, welcher Demokratie, welchem Liberalismus ist da die Rede? Das ist das Schlimmste, was in der Weltgeschichte je passiert ist. Mitgliedern politischer Parteien, die den Staatsstreich von 2014 nicht unterstützt haben, die „Oppositionsplattform – Für das Leben“ und der „Oppositionsblock“, wurde ihr Eigentum bereits entzogen.

Getreide kann nicht aus der Ukraine raus, aber Waffen können rein?

Was die Frage der Blockade des Seetransports ukrainischen Getreides betrifft, so betonen wir, dass die russische Seite die Ausfuhr von Getreide aus den ukrainischen Schwarzmeerhäfen nie verhindert oder behindert hat. Die sichere Schifffahrt in den ukrainischen Hoheitsgewässern und die Nutzung der Häfen ist aufgrund des hohen Risikos durch Minen und der Gefahr durch Beschuss derzeit unmöglich. All dies wurde von Kiew geschaffen.

Nach den vorliegenden Informationen hat die ukrainische Regierung rund 420 Ankerminen im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer ausgelegt, von denen einige in den Seegebieten, in den Meerengen Bosporus und Dardanellen sowie in den Küstengewässern der Schwarzmeerstaaten, einschließlich der Türkei und Rumäniens, treiben. Darüber hinaus blockiert Kiew 70 ausländische Schiffe aus 16 Ländern in sechs Häfen – Cherson, Mykolaiv, Tschernomorsk, Otschakow, Odessa und Juschny – und hält sie fest. Überraschenderweise wird auch kaum erwähnt, dass es noch einige andere Möglichkeiten gibt, Getreide aus der Ukraine zu exportieren, darunter per Bahn und auf dem Wasserweg. Es sind die gleichen Wege, über die westliche Waffen ins Land kommen, darüber wird aber nichts gesagt.

Die Unlogik dessen, was jetzt zu diesem Thema in der Welt verbreitet wird, ist wie folgt: Alle erzählen, dass wegen des russischen Vorgehens nichts – vor allem keine Nahrungsmittel – aus der Ukraine exportiert werden kann. Gleichzeitig erklären praktisch dieselben Personen täglich, dass sie Waffen für das Kiewer Regime auf ukrainisches Gebiet liefern. Rüstungsgüter sind materiell etwas Großes und ziemlich schwer. Die Mengen, in denen diese Waffen geliefert werden, benötigen ein enormes und kolossales Ausmaß an LKW-Verkehr.

Nun stellt sich eine Frage. Das bedeutet, dass es alle Möglichkeiten gibt, Waffen aus dem Westen in die Ukraine zu bringen, aber aus irgendeinem Grund kann niemand etwas aus der Ukraine exportieren? Und das vor dem Hintergrund von Bildern, die in sozialen Netzwerken kursieren, auf denen Lastwagen zu sehen sind, die eindeutig mit Lebensmitteln beladen sind und die gerade die Ukraine verlassen und durch Europa fahren, oder Produkte, die eindeutig aus der Ukraine kommen, irgendwo in der EU abladen.

Erklären Sie es mir, bitte: Wenn Sie einen Krieg mit Iran, Russland, China und Venezuela wollen, sagen Sie mir, warum und wie er den Amerikanern nützen würde

Der ehrliche Joe Biden wird also den Ukrainern weitere 1,2 Milliarden Dollar geben, zusätzlich zu den etwa sechzig Milliarden, die bereits in der Pipeline sind, aber wer zählt schon mit, zumal der Kongress sich geweigert hat, einen Generalinspektor zuzulassen, der überwacht, wer sich die Taschen füllt. Das Geld wird ohne jegliche Sicherheiten gedruckt oder „geliehen“, und der amerikanische Steuerzahler wird irgendwie die Last dieser neuesten Torheit tragen müssen, die ipso facto einen Großteil der Welt in die Rezession treibt. Und zweifellos wird man Wladimir Putin die Schuld dafür geben, ein Prozess, der von Präsident Mumbles bereits in vollem Gange ist. Aber man muss sich fragen, warum niemand Joe gesagt hat, dass das ganze Unterfangen, einen großen Teil der Welt in einen katastrophalen Krieg zu treiben, ein dummes Unterfangen ist. Andererseits sind die Clowns, mit denen sich der Präsident umgibt, vielleicht nicht besonders gut darin, die Wahrheit zu sagen, selbst wenn sie wissen, was das bedeutet.

Und schließlich gibt es in Amerikas eigener Hemisphäre Venezuela, das zu Washingtons meistgehasstem Land in der Region aufgestiegen ist. Die Venezolaner sind immer härteren US-Sanktionen ausgesetzt, von denen erst letzte Woche neue hinzukamen, die die ärmeren Bürger unverhältnismäßig hart treffen, aber keinen Regimewechsel herbeigeführt haben. Warum die Feindseligkeit? Weil der Staatschef Nicolas Maduro immer noch an der Macht ist, obwohl die USA behauptet haben, dass der Oppositionsführer Juan Guaido nach einer möglicherweise gefälschten Wahl im Jahr 2018 rechtmäßig und legitim an der Macht sein sollte. Die jüngste Maßnahme der Vereinigten Staaten gegen Caracas bestand darin, das Land sowie Nicaragua und Kuba von der Teilnahme am Neunten Amerikagipfel, der kürzlich in Los Angeles stattfand, auszuschließen. Ein Sprecher des Außenministeriums begründete dies damit, dass die drei Länder „nicht demokratisch regiert werden“. Der mexikanische Präsident Lopez Obrador protestierte dagegen und zog sich selbst aus der Delegation seines Landes zurück, indem er sagte: „Es kann keinen Gipfel der Amerikas geben, wenn nicht alle Länder des amerikanischen Kontinents teilnehmen.“ Der verachtenswerte US-Senator Robert Menendez vom Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats sah sich daraufhin veranlasst, seinen Senf dazuzugeben, kritisierte den mexikanischen Präsidenten und warnte, dass seine „Entscheidung, sich auf die Seite von Diktatoren und Despoten zu stellen“, den Beziehungen zwischen den USA und Mexiko schaden würde.

🤔😂
Zelenskys virtuelles diplomatisches Treffen mit afrikanischen Staatsoberhäuptern war ein Flop! Die meisten afrikanischen Länder unterstützen Russland.

Der ukrainische Staatschef rief zu einem virtuellen diplomatischen Treffen mit afrikanischen Staatsoberhäuptern auf, doch die Veranstaltung scheiterte völlig. Fast alle afrikanischen Staatsoberhäupter lehnten die Teilnahme ab, wodurch Zelenskys Pläne, das Treffen zu einer Pro-Kiew-Propaganda-Bühne zu machen, durchkreuzt wurden. Unterdessen wächst die Popularität der russischen Regierung in Afrika, wo die Bürger auf die Straße gehen, um die militärische Sonderoperation in der Ukraine zu unterstützen und um russische Hilfe bei der Terrorismusbekämpfung zu bitten.

😂 Von den fünfundfünfzig eingeladenen Staatschefs nahmen nur vier an dem Treffen teil. 😂 Die anderen Länder schickten nur Diplomaten oder Minister, während die Staats- und Regierungschefs nicht bereit waren, an dem Treffen teilzunehmen, auch wenn es virtuell stattfand.

Die Staatsoberhäupter, die an dem Treffen teilnahmen, waren Macky Sall aus dem Senegal, Alassane Ouattara von der Elfenbeinküste, Mohammed el-Menfi, Präsident des libyschen Rates, und Denis Sassou Nguesso aus dem Kongo. Es ist wichtig zu erwähnen, dass Sall der derzeitige Präsident der Afrikanischen Union ist, weshalb seine Anwesenheit für die Durchführung der Veranstaltung unerlässlich war. Daher ist seine Anwesenheit nicht unbedingt Ausdruck seines wirklichen Willens – erst recht nicht in Anbetracht seiner jüngsten Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und der Bemühungen um eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Russland und Afrika.

Das Ende der Menschenrechte, wie wir sie kennen

Die britische Regierung plant eine Überarbeitung der Menschenrechtsgesetze, um mehr Gewicht auf die „persönliche Verantwortung“ und die „Pflichten gegenüber der Gesellschaft“ zu legen und zu verhindern, dass Menschen ihre Rechte „missbrauchen“.

Geplant ist, die derzeitigen Rechtsvorschriften durch eine sogenannte „UK Bill of Rights“ zu ersetzen, eine Politik, die noch aus der Zeit der Cameron-Regierung stammt. Die neue „Bill of Rights“ würde den Human Rights Act aktualisieren und ersetzen.

Der ganze Sinn der Menschenrechte besteht darin, dass sie angeboren und unveräußerlich sind, dass sie für jeden und überall gelten und dass sie nicht von einer Behörde verliehen werden.

Jetzt aber argumentiert die britische Regierung, dass man seine Rechte auf ihr Geheiß hin erhält und dass man sie auf Kosten der erwarteten Pflichten erhält.

Das ist eine seismische Verschiebung in der Definition von „Rechten“ selbst.

Und angesichts des ganzen Geredes während der „Pandemie“ über den „Schutz anderer“ und die „Verantwortung“ – mit Masken, Lockdown und vor allem Impfstoffen – ist es nicht schwer zu erkennen, wie diese neuen „Pflichten“ in Zukunft angewendet werden könnten.

Noch ist nicht direkt von einer Impfpflicht die Rede, aber wenn diese neuen „Menschenrechts“-Gesetze Realität werden, könnte die nächste Pandemie viel schwieriger zu bewältigen sein.

😂😂😂😂😂 Trolling – Expert Level! 😂😂😂😂😂
Die US-Botschaft in Moskau hat eine neue Adresse: „Platz der Volksrepublik Donezk 1“

Ich habe von der Idee aus Moskau, den Platz vor der US-Botschaft in Moskau in „Platz der Volksrepublik Donezk“ umzubenennen, schon vor einigen Wochen gehört, war aber nicht sicher, ob sich dadurch auch tatsächlich die offizielle Adresse der US-Botschaft ändern würde. Übrigens ist es in Moskau im Gespräch, auch der deutschen Botschaft eine neue Adresse zu geben, die könnte schon sehr bald am „Platz der Volksrepublik Lugansk“ liegen, was einmal mehr zeigt, wie man in Moskau inzwischen über die russisch-deutsche Beziehungen denkt.

Laut der offiziellen Website des Moskauer Bürgermeisters befindet sich die US-Botschaft in Russland jetzt in: Russische Föderation, Stadt Moskau, Stadtgebiet des Stadtbezirks Presnensky, Platz der Volksrepublik Donezk 1, Gebäude 1-9.

„Die neue Adresse wurde im Rahmen der öffentlichen Funktion gemäß dem in Moskau geltenden Verfahren vergeben. Zuvor befand sich die US-Botschaft in der Bolschoj-Dewjatinski-Gasse. Die alten Adressen der Einrichtungen wurden für ungültig erklärt“, heißt es auf der Website des Bürgermeisters der Hauptstadt.

In dem Dekret über die Namensgebung vom 22. Juni heißt es, dass das Gebiet, das sich von der Bolschoi-Devjatinski-Gasse bis zur Maly-Konjuschkowski-Gasse entlang der Konjuschkowskaja-Straße erstreckte, bisher namenlos war.

Rund 280.000 Menschen nahmen an der Abstimmung teil. Am 8. Juni wurde bekannt, dass etwa 45 Prozent der Teilnehmer an der Abstimmung auf dem Portal für die siegreiche Option – den Platz der Volksrepublik Donezk – gestimmt haben.

An zweiter Stelle steht der Name „Platz der Verteidiger des Donbass“ (31,54 Prozent). Die Option „Platz des Helden Russlands Wladimir Schoga“ erhielt 8,33 Prozent der Stimmen.

⭐️⭐️⭐️
The Sound of the Unipolar World Fading Away

Let’s cut to the chase and roll in the Putin Top Ten of the New Era, announced by the Russian President live at the St. Petersburg forum  for both the Global North and South.

  • The era of the unipolar world is over.
  • The rupture with the West is irreversible and definitive. No pressure from the West will change it.
  • Russia has renewed with its sovereignty. Reinforcement of political and economic sovereignty is an absolute priority.
  • The EU has completely lost its political sovereignty. The current crisis shows the EU is not ready to play the role of an independent, sovereign actor. It’s just en ensemble of American vassals deprived of any politico-military sovereignty.
  • Sovereignty cannot be partial. Either you’re a sovereign or a colony.
  • The future world order, already in progress, will be formed by strong sovereign states.

The ship has sailed. There’s no turning back.

Rand Corporation skizzierte Plan im 2019: So kann man Russland zerstören

Den Gegner zu einer rücksichtslosen Expansion zwingen, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen, und ihn dann zerstören. Dies ist nicht die Beschreibung eines Judo-Griffs, sondern ein von der Rand Corporation, der einflussreichsten Denkfabrik der USA, ausgearbeiteter Plan gegen Russland. Mit einem Stab von Tausenden von Experten präsentiert sich Rand als die weltweit zuverlässigste Quelle für nachrichtendienstliche und politische Analysen für die Führer der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten.

Die Rand Corp ist stolz darauf, zur Ausarbeitung der langfristigen Strategie beigetragen zu haben, die es den Vereinigten Staaten ermöglichte, den Kalten Krieg zu gewinnen, indem sie die Sowjetunion zwangen, ihre eigenen wirtschaftlichen Ressourcen in der strategischen Konfrontation zu verbrauchen.

Nach Ansicht der Analysten bleibt Russland in einigen grundlegenden Bereichen ein starker Gegner für die Vereinigten Staaten. Um mit diesem Gegner fertig zu werden, müssen die USA und ihre Verbündeten eine gemeinsame langfristige Strategie verfolgen, die die Schwachstellen Russlands ausnutzt. Rand analysiert daher die verschiedenen Mittel, mit denen Russland aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, und gibt für jedes die Erfolgswahrscheinlichkeiten, den Nutzen, die Kosten und die Risiken für die USA an.

Nach Einschätzung der Rand-Analysten ist die größte Schwachstelle Russlands seine Wirtschaft, die stark von den Öl- und Gasexporten abhängig ist. Die Einnahmen aus diesen Exporten können durch eine Verschärfung der Sanktionen und eine Erhöhung der Energieexporte der Vereinigten Staaten verringert werden. ⚠️ Ziel ist es, Europa zu zwingen [sic!], seine Einfuhren von russischem Erdgas zu verringern und durch Flüssiggas zu ersetzen, das auf dem Seeweg aus anderen Ländern transportiert wird. ⚠️

Eine weitere Möglichkeit, die russische Wirtschaft langfristig zu destabilisieren, besteht darin, die Auswanderung von qualifiziertem Personal, insbesondere von jungen Russen mit hohem Bildungsniveau, zu fördern.

Im Bereich der Ideologie und der Information wäre es notwendig, die interne Anfechtung zu fördern und gleichzeitig das Image Russlands nach außen zu untergraben, indem es von internationalen Foren ausgeschlossen und die von ihm organisierten internationalen Sportveranstaltungen boykottiert werden.

Sitrep Operation Z: Cauldrons and Fatigue

In the wider world, Ukraine War fatigue is setting in.  We still get reports that this country or another country will be sending wizzbang weapons, but if you read the fine print, it is usually dependent on arrival of US or other weapons in exchange.  Here is only one example:

Slovakia is trading with Germany on the terms of military assistance to Ukraine, writes Buisness Insider.According to the publication, Slovakia agrees to supply Kiev with 30 Soviet-made T-72 tanks, but in return requires 30 Leopard 2A4 tanks from Berlin. Germany does not like this formula, they are ready to supply only 15 tanks there — one Leopard for two T-72s.  As a result, all tanks remain in their places, deliveries are delayed, the newspaper notes.

What also is turning decidedly red, is some faces of the greens, because we hear that in various places in the EU, they are un-mothballing their old coal power plants.  It is of course not easy to recommission these plants, and one can only laugh because at least 70% of European thermal coal, is imported from Russia.

Some overall themes that are appearing, are that Turkey may want to leave NATO (or should we say, subtext, Break NATO) and the EU cannot agree on anything, so, they want to change their ways so that they do not need 100% agreement or approval on anything from the member states.  What this should indicate to us, is that NATO may just be history in a while and the EU as well, in its current form.  Something else can be predicted to change its current form, and that is the United States.  In Texas they have this referendum to determine if it will secede from the US.  It won’t be the last state either.

We are in a tsunami of change, but there is one term that can be used and that is the old military term SNAFU [“Situation Normal, All Fucked Up“] everywhere. 

Nicht Moskau, Brüssel verlangt einen Regierungswechsel in Kiew

Damit die Ukraine Beitrittskandidat zur EU werden kann, hat Brüssel einen Forderungskatalog für Kiew vorgelegt, dessen Erfüllung die Voraussetzung für den künftigen Status sein soll. Diese Forderungen können aber von der jetzigen Regierung nicht erfüllt werden.

Seit 30 Jahren geht es mit der Ukraine nur bergab. Die Industrieproduktion des letzten Jahres, 2021, lag wieder niedriger als vor 30 Jahren. Oligarchen beherrschen das Land und im Korruptionsindex liegt dieses kaputte Land auf Platz 122. Im Vergleich zum Jahr davor ist das sogar eine leichte Verschlechterung, meldet n-tv. Das letzte EU-Land ist in dieser Liste aktuell Bulgarien auf Platz 78, Deutschland liegt auf Rang zehn. Wie kann da unsere EU-Ursula sagen: “Unsere Entscheidung ist gefallen aufgrund der Daten, Fakten und Zustände in der Ukraine; die Ukraine hat enorme Fortschritte gemacht.“ Und sie entblödet sich nicht fortzufahren: „Was zum Beispiel den Kampf gegen Korruption angehe, weise die Entwicklung in eine “positive Richtung.“ Aha, es ist also eine positive Richtung, wenn sich der Rang im Korruptionsindex verschlechtert hat.”

In diesem Sinn stelle ich hier auszugsweise einige Forderungen an Kiew vor, die die EU als Voraussetzung für den Kandidatenstatus der Ukraine genannt hat:

  1. Der Kampf gegen Korruption auf den höchsten Ebenen. Dieser soll echte Resultate mit den Untersuchungen bringen und sie müssen eine neue Person als Antikorruptions-Beamten bestimmen.
  2. Sie müssen einen Reformplan vorlegen zur Inkraftsetzung der Einhaltung der Gesetze und eine Gesetzgebung installieren, die die Geldwäsche unterbindet in Einklang mit weltweit anerkannten Standards der Finanzwirtschaft.
  3. Der Einfluss der Oligarchen auf Wirtschaft, das politische und gesellschaftliche Leben, muss eingeschränkt werden, im Einklang mit den Empfehlungen der „Venedig-Kommission“.
  4. Sie müssen ein Gesetz installieren, das den Einfluss von privaten Interessen auf die Informationspolitik beendet.
  5. Sie müssen die Gesetzesreformen zu Ende bringen, die die Rechte von nationalen Minderheiten schützt, ebenfalls nach den Vorgaben der „Venedig-Kommission“.

Der große Zirkus um den EU-Beitritt der Ukraine ist ein Schmierentheater. Mit dem aufgestellten Forderungskatalog sagt die EU nichts anderes als: Wir schließen einen Beitritt der Ukraine zur EU vollkommen aus, jedenfalls für die nächsten Jahrzehnte. Es sei denn, es findet ein kompletter Austausch der gesamten Regierungsmannschaft in Kiew statt, bis tief in die zweiten und dritten Ebenen, inklusive der Entmachtung der Oligarchen.

Und nun erinnern wir uns an das, was Putin gesagt hat: Er strebt keinen Regierungswechsel in Kiew an. Darüber haben nur die Ukrainer selbst zu entscheiden. Ebenso wie Russland unmissverständlich klargestellt hat, dass es ausschließlich die Bürger der befreiten Gebiete im Osten der Ukraine selbst sein müssen, die über ihre politische Zukunft zu entscheiden haben. Aber Putin ist ja ein Autokrat, der mit Demokratie nichts am Hut hat.

Bericht 2020-2021 des Bundesrates über die Teilnahme der Schweiz am Euro-Atlantischen Partnerschaftsrat und an der Partnerschaft für den Frieden

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Juni 2022 den Bericht 2020-2021 über die Teilnahme der Schweiz am Euro-Atlantischen Partnerschaftsrat und an der Partnerschaft für den Frieden verabschiedet.

Obwohl die Nato seit dem Regierungswechsel in Washington besser zu funktionieren scheint, so sind unter dem Strich verschiedene Unwägbarkeiten bestehen geblieben. So wirft das unilaterale Gebaren der USA angesichts des militärischen Rückzugs aus Afghanistan Fragen auf. Ebenso wenig hat sich die Allianz als fähig erwiesen, die Türkei in die Schranken zu weisen [sic!] (Stichwort: Kauf von russischem Rüstungsmaterial). Und schliesslich bleibt die Einstufung Chinas als systemische Herausforderung eine kontroverse Frage, da die Problematik eher den indopazifischen Raum betrifft, der traditionsgemäss nicht im Fokus der Nato steht.

Das Kräfteverhältnis innerhalb der Allianz scheint sich also weiter zugunsten der USA verschoben zu haben.

Im Nachgang der russischen Invasion in die Ukraine dürfte die Nato jedoch ihren Platz zurückerlangen, und innerhalb der Allianz dürften sich die Reihen endgültig wieder schliessen. [Anm. Red.: Ich würde dagegen wetten…!]

Da die Schweiz von Nato-Staaten umgeben ist, profitiert sie indirekt von einer starken Nato. [Anm. Red.: Ein kompletter Trugschluss!!]

Deshalb ist – auch im Interesse der Schweiz – zu hoffen, dass die am Gipfel 2021 vorherrschende Gelassenheit weiter bestehen bleibt, zumal die Nato als wichtigster Sicherheitsakteur unabdingbar ist. Vor diesem Hintergrund besteht über die praktische Zusammenarbeit hinaus die Gefahr, dass verschiedene Alliierte die Partnerschaften auf die militärische beziehungsweise operative Zusammenarbeit reduzieren wollen.

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«Sicherheit 2022»: Sicherheit vor Freiheit

Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben im Januar 2022 😱 Sicherheit höher als Freiheit gewichtet (57%, +1 Prozentpunkt [Pp] gegenüber 2018). Der Anteil derjenigen, die Freiheit höher als Sicherheit gewichten, ist gegenüber 2018 signifikant gesunken (45%, -9 Pp).

Die Stimmbevölkerung hält auch im Januar 2022 fast einstimmig an der Neutralität fest (97%, +1 Pp). [Anm. Red.: Was tut dann der Bundesrat?]

Die Notwendigkeit (75%, +2 Pp) der Armee sowie das Milizsystem (60%, +2 Pp) werden von einer Bevölkerungsmehrheit befürwortet. Die Stimmbevölkerung stimmt im Januar 2022 signifikant stärker einer «sehr gut ausgebildeten» (88%, +15 Pp) und «vollausgerüsteten» (70%, +12 Pp) Armee zu. Zudem sind Schweizerinnen und Schweizer signifikant zufriedener mit den Leistungen der Armee. [Anm. Red.: Wie die Bevölkerung diese “Leistung” definiert und wie sie sie beurteilen kann, bleibt ein Rätsel.]

How Did America Become Ruled By Its Military-Industrial Complex?

The U.S. Government spends on its military, annually, in not just its ‘Defense’ Department, but all of its departments taken together, around $1.5 trillion dollars.  (Much of that money is hidden in the Treasury Department and others, in order to convey to the public the false idea that ‘only’ around 800 billion dollars annually is now being spent for the U.S. military.)

That was at a time when the widespread American assumption was that there would continue to be no standing army in this country. Within less than two years of FDR’s death on 12 April 1945, such a permanent-war U.S. Government became officially created. FDR’s plan for a U.N. that would internationally outlaw all empires became replaced by Truman’s plan for an America that would itself become what Hitler, himself, had only aspired to create: the world’s very first all-encompassing global empire. Truman’s dream is today’s American dream, in today’s Washington DC; and here was how the Nobel Peace-Prize-winning U.S. President, Barack Obama (the other of history’s slickest liars), stated it to graduating West Point cadets, on 28 May 2014:

The United States is and remains the one indispensable nation. That has been true for the century passed and it will be true for the century to come. … Russia’s aggression toward former Soviet states unnerves capitals in Europe, while China’s economic rise and military reach worries its neighbors. From Brazil to India, rising middle classes compete with us, and governments seek a greater say in global forums. … It will be your generation’s task to respond to this new world.

It’s endlessly onward and upward, for the U.S. All other nations are “dispensable.” And that objective is backed-up now, by half of the world’s military expenditures.

This is how it happened. It happened by deceit, at every step of the way.

Zugzwang

Western self-destruction – a puzzle defying any unique causal explanation – continues. The examples where policy is pursued in apparent indifference to anything resembling rigorous reflection, has become so extreme as to provoke a former British military chief (and former head of NATO forces in Afghanistan), Lord Richards, to huff that the relationship between strategy and any synchronisation of ends has become hopelessly broken in the West.

The West pursues a “let’s see how it goes” ‘strategy’, or in other words, no real strategy at all, Richards contends. Many would say that a cult of unrelenting, untethered, positive spin, has asphyxiated mainstream critical faculties. How is it that the West, awash with ‘think-tanks’, invariably gets it so wrong? Why is it that facile memes and illusions, posing as geo-politics, get little or no challenge? Compliance to official and mainstream narratives is all. It is baffling to observe this becoming routine, without apparent cognizance of the risks which this entails.

🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
Joe Bidens nationaler Sicherheitsberater gibt zu, dass Steuergelder für den Unterhalt beschlagnahmter russischer Yachten verwendet werden.

Ein weiterer Fehltritt, den Biden mit seiner seltsamen Besessenheit von der Ukraine zu verantworten hat.

Der nationale Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, hat laut einem Bericht von Insider enthüllt, dass die US-Bundesregierung beschlagnahmte russische Yachten mit Steuergeldern unterhält. Das versehentliche Eingeständnis – aufgenommen über ein „heißes Mikrofon“ – erfolgte während einer Veranstaltung des Center for a New American Security (CNAS) am 16. Juni.

In einem auf YouTube hochgeladenen Livestream-Video der Veranstaltung, das inzwischen gelöscht wurde, war das persönliche Gespräch der beiden vor dem öffentlichen Diskussionsteil des CNAS zu sehen.

“Ich habe bereits darüber geschrieben, dass bei der beliebten Beschlagnahmung von Yachten rechtliche und praktische Probleme, einschließlich der Kosten für die Instandhaltung, ignoriert wurden. Diese Kosten steigen nun an. Einige dieser Yachten müssen möglicherweise mit steuerfinanzierten Reparaturen zurückgegeben werden.”

„Mir war einfach nicht bewusst, wie viele Superjachten es auf der Welt gibt“, sagt Fontaine auf der Aufnahme zu Sullivan. „Ich meine, die Größe dieser Dinger, der Wert dieser Dinger ist unglaublich.“

Sullivan erwidert, dass „wir für den Unterhalt aufkommen müssen“, womit er sich auf die US-Regierung bezieht:

Ich weiß. Es ist so lächerlich, aber wissen Sie, was das Verrückteste ist? Wenn wir einen beschlagnahmen, müssen wir für den Unterhalt aufkommen.

„Besiegen und auf die Knie zwingen“

Erstens würde die nato einen Krieg gegen Russland so gut wie sicher verlieren und jedenfalls als heftig blutender Krüppel vom Schlachtfeld kriechen – und das will und kann das ami regime sich nicht leisten.

Zweitens: Was bedeutet „nato“ überhaupt? Eins ist klar, es bedeutet nicht mehr, was es vor ein, zwei Jahrzehnten bedeutete. Auch haben praktisch alle auch nur halbwegs wichtigen „Mitglieder“ durch ihr konkretes Verhalten und Handeln unmissverständlich klar gemacht, dass sie zwar gewillt sind – angelächsischen Vorgaben entsprechend – markige Sprüche zu machen und mit dem Maul gegen Russland zu hetzen, aber keinesfalls gewillt – oder fähig – sich militärisch mit Russland anzulegen.

Dazu kommt, dass allen hinreichend klar ist, dass so ein Krieg *hier in eu-ropa* toben würde und nicht oder kaum jenseits des Atlantik. Nur sehr wenige wollen wirklich eine militärische Auseinandersetzung mit Russland; und diese wenigen meinen damit, dass *andere* sie führen sollen.

britland ist das deutlichste Beispiel, gefolgt von pol..en; wobei anzumerken ist, dass britland den Bären vermutlich wenigstens ein bisschen beissen könnte (ehe es erbärmlich verendet), pol..en aber eher unter „ich hab auf dem Weg von der Garage noch eben den Müll entsorgt“ liefe.

Oder anders ausgedrückt: Es gibt 3 Gruppen innerhalb des eu-ropäischen Teils der nato, nämlich erstens den von britland angeführten Block der beisswütigen Irren, der ansonsten aus pol..en und balten besteht, zweitens den wohl größten Block der „notdürftig vernünftigen Großmäuler“ mAn unter der Führung frankreichs (weil im Ernstfall militärische Stärke zählt und diesbezüglich nur frankreich halbwegs ernst zu nehmen ist) mit praktisch allen Ländern westlich von pol..en und rumänien auf den europäischen Kontinent; diese Länder machen Lärm und beschließen Sanktionen, wollen aber absolut keinen Krieg mit Russland; und drittens rumänien und bulgarien, die eigentlich zur zweiten Gruppe gehören, aber von amis und eu stark unter Druck gehalten werden.

Dazu kommt noch, dass praktisch alle werte-westlichen (~ nato) regimes sowieso schon unter beträchtlichem Druck stehen wegen der Folgen ihrer debilen Sanktions-Wut gegen Russland. Was unter anderem auch heisst, dass man mit Sicherheit keinen Krieg gebrauchen kann zumal, nochmal, er *hier* stattfinden würde.

Ukraine Parliament Passes New Laws Seeking To Purge Russian Culture

Ukraine’s Parliament passed two bills that will restrict Russian music and books. If President Volodymyr Zelensky signs the legislation, it will be a significant step forward in Kiev’s attempt to purge the Russian culture.

The first bill will place heavy restrictions on any author who held Russian citizenship after the collapse of the Soviet Union in 1991. The law will ban the printing of books by Russian citizens, forbid importing the commercial import of any book printed in Russia, Belarus, or “occupied Ukrainian territory,” and requires special permission to import any book in Russian.

In the future, books in Ukraine can only be published in Ukrainian and official European Union languages. Russian is not one of the EU’s official 24 languages. Books in other languages can only be printed in the original language or translated into one of the 25 allowable languages.

The law provides an exemption for Russian authors who renounce their Russian passports and obtain Ukrainian citizenship. The bills make up the latest steps in the process of “derussification.

The Corbett Report: Die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Die Weltwirtschaft gerät gerade ins Trudeln.

Wir alle haben begonnen, die Unterbrechungen der Lieferketten, die steigenden Energiekosten, die wirtschaftliche Unsicherheit und die Inflation zu spüren – ganz zu schweigen von Stagflation, Schrumpfung und Deflation -, aber die letzte Woche hat uns das Ausmaß der Krise, mit der wir konfrontiert sind, deutlich vor Augen geführt. Es scheint, als ob jeder Tag neue Nachrichten über einen neuen Finanzbrand mit fünf Alarmstufen mit sich bringt.

Der Dow ist im Sinkflug. Der Loonie fällt. Japan bricht zusammen. Die weltweiten Aktienkurse stürzen ab. Die Inflation in der Eurozone schießt in die Höhe. Die Fed erhöht die Zinsen. Die Bauherren kürzen. Kryptowährungen stürzen ab. Staatsanleihen stürzen ab.

Und das ist nur diese Woche! Wie Sie sicher bemerkt haben, gab es in den letzten Monaten viele, viele solcher Geschichten in der Finanzpresse, die alle ähnlich düstere Zahlen verkündeten.

Aber es ist wichtig zu bedenken, dass diese Zahlen genau das sind: Zahlen. Die eigentliche Frage ist, was diese Zahlen tatsächlich bedeuten.

They need a War to conceal their failure

There are a number of world leaders who are starting to wake up and see that this entire Ukrainian War has been a hoax. This was intentionally created for the Great Reset because Europe NEEDS to default on all the debt they can no longer sustain. But that will wipe out all the pensions and millions of people will be storming the parliaments. The only escape for those in government is to create a war to hide the collapse. Now even Pope Francis is starting to see through this facade as he has told a group of European Jesuit news editors that “perhaps somehow either provoked or not prevented,” and he cautioned against oversimplifying the conflict.

Zelensky is evil, and corrupt, and ran for office promising peace with Russia and ending corruption. Some reports say he has already diverted up to $850 million to hidden offshore accounts. He will fight till the last Ukrainian dies and then fly off to live the billionaire’s life drinking port with Klaus Schwab, George Soros, and Bill Gates.

I have videos captured from Ukrainian soldiers showing what they are doing to captive Russian soldiers. I will not post them because they are too horrible. They are actually crucifying Russians driving nails through their limbs and then setting them on fire alive. This is the hatred of Ukrainian neo-Nazis toward Russians and why the CIA protected the Ukrainian neo-Nazis because they always hated Russians. They massacred Jews and Polish but NOT one Ukrainian was ever put on trial at Nuremberg. This is now what we get for the failure to prosecute Nazis. The 72-year revolutionary cycle from the end of the Nuremberg Trial was 2018. Even this hatred has risen all over again and this time the US-led West is supporting the Nazis.

Das Schweigen der Medien: Donezk wurde an einem Tag über 300 Mal beschossen

In Donezk wurde begonnen, Zivilisten aus der Stadt zu evakuieren, weil die ukrainische Armee die Wohngebiete und das Zentrum der Stadt so heftig beschießt, wie wohl noch nie zuvor. Immer häufiger werden dabei die vom Westen gelieferten Artilleriesysteme genutzt, was bedeutet, dass der Westen die Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes (ich kann in diesem Zusammenhang nicht umhin, es als solches zu bezeichnen) nicht nur finanziell, sondern auch mit Waffenlieferungen unterstützt.

Die deutschen Medien verschweigen diese mit westlicher Hilfe begangenen Kriegsverbrechen nicht nur, sie lügen darüber sogar bewusst”

Nach Informationen der DNR-Vertretung im JCCC haben ukrainische bewaffnete Formationen heute mit 155 mm, 152 mm und 122 mm Rohrartillerie, Panzergeschossen sowie BM-21 Grad-Raketenwerfern auf das Gebiet der DNR gefeuert. Eine Reihe von Siedlungen in der Republik geriet unter Beschuss. Dazu gehörten Donezk, Makejewka, Jasynuwata, Golmovsky, Panteleymonovka, Mineralnye, Zaitseve (Süd), Staromychailowka, Gorlowka, Mychailowka und Jakowlewka.

Donezk:
299 Geschosse des Kalibers 155 mm.
15 Raketen aus Mehrfachraketenwerfern BM-21 Grad

Makejewka:
8 Granaten des Kalibers 155 mm.

Jasynuwata:
4 Granaten des Kalibers 155 mm.
25 Raketen aus Mehrfachraketenwerfern BM-21 Grad
4 Granaten des Kalibers 152 mm.

Golmovsky:
5 Granaten des Kalibers 152 mm.
10 Raketen aus Mehrfachraketenwerfern BM-21 Grad

Panteleymonovka:
76 Geschosse des Kalibers 152 mm.

Mineralnye:
4 Granaten des Kalibers 155 mm.
10 Raketen aus Mehrfachraketenwerfern BM-21 Grad

Zaitsevo (Süd):
10 Granaten des Kalibers 122 mm.

Staromychailowka:
8 Granaten des Kalibers 155 mm.

Gorlowka:
8 Granaten des Kalibers 122 mm.

Mikhailovka:
8 Granaten des Kalibers 122 mm.

Jakowlewka:
6 Geschosse aus einem Panzer

Die EU-Kommission empfiehlt den EU-Staaten verstärkte Zensur

Die zweite Version des von der Europäischen Kommission vorgelegten Anti-Desinformations-Kodex wurde am Freitag von 34 Online-Plattformen unterzeichnet, darunter die von Russland verbotenen Meta (Facebook), Google, Twitter, TikTok, Microsoft und andere.

Der Kodex verpflichtet die Online-Betreiber, Inhalte, die als Desinformation eingestuft werden, auch auf der Ebene des Algorithmus zu suchen, zu demonitarisieren und zu löschen. Die Feststellung, was als Desinformation gilt, muss von einem umfassenden Netz „unabhängiger Faktenchecker“ (Fact Checkers) vorgenommen werden, wobei die Europäische Kommission umfassende Möglichkeiten für die Nutzer vorsieht, Nachrichten zu kennzeichnen, die sie als Desinformation betrachten. Darüber hinaus wird eine Taskforce eingerichtet, die die Einhaltung dieses EU-Kodexes durch die Internetplattformen überwachen soll.

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Lawrow: „Die EU hat ihre Bedeutung verloren“

Kommen wir nun zu dem Interview der BBC mit dem russischen Außenminister Lawrow, das eher wie ein Streitgespräch klingt, als wie ein Interview. Wer die früheren Äußerungen von Lawrow, der ein Berufsdiplomat ist und immer sehr diplomatisch in seinen Äußerungen war, kennt, der erkennt hier, dass Russland die Beziehungen zum Westen als abgehakt betrachtet und dass Russland die EU als Subjekt der internationalen Politik nicht mehr ernst nimmt und das inzwischen auch offen sagt, weil die EU den Vorgaben der USA – auch zum eigenen Schaden – so blind folgt, dass es keinen Sinn mehr macht, mit der EU zu sprechen.

Frage: Was sagen Sie jetzt zu den Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich? Zu sagen, sie seien schlecht, ist noch milde ausgedrückt.

Lawrow: Meiner Meinung nach gibt es in dieser Beziehung keinen Spielraum mehr. Sowohl Boris Johnson als auch Liz Truss sagen öffentlich, dass sie Russland besiegen und in die Knie zwingen müssen. Dann los, zwingt uns in die Knie!

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World War 3 for dummies

Some knowledgeable people, apparently including the Pope, are beginning to suspect that there may be more going on in the world than just the war in the Ukraine. They say that World War 3 has already started and things will get worse from now on. This can be difficult to determine while we are participating in the unfolding events and do not have the benefit of the historical perspective. It is doubtful that people back in 1939 realized that they were looking at the start of a major worldwide conflict, although some may have suspected it.

The current global situation is in many ways like a giant jigsaw puzzle where the general public only sees a tiny part of the complete picture. Most don’t even realize that there may be more pieces and don’t even ask these simple questions: Why is all this happening and why is it happening now?

Things are more complicated than most people realize. What they see is the evil wizard Vladimir Saruman Putin invading innocent Ukraine with his orc army – for absolutely no reason. This is a simplistic view, to say the least because nothing happens without a reason. Let’s put things in perspective and see what is really going on – and why the world is going crazy before our eyes. Let’s see what World War 3 is all about.

Outside the West, there are certain measures that can be taken and must be taken. Some of those measures are drastic and some of them are being done as we speak. Among the measures are the following:

  1. The Independents, led by Russia, China, and India, must create a block to isolate themselves from the radioactive West. This isolation must not only be economic, but also political and social. Their economic systems must be divorced from the West and made autonomous. Their cultures and history must be defended against western influences and revisionism. This process appears to be underway.
  2. The Independents must immediately ban all western sponsored institutions and NGOs in their countries, regardless of whether they are sponsored by western states or individuals. Furthermore, they must ban all media receiving western sponsorship and strip every school and university of western sponsorship and influence.
  3. They must leave all international institutions up to and possibly including the United Nations because all international bodies are controlled by the West. They must then replace them with new institutions within their block.
  4. They must, at some point, declare the dollar and the euro currencies non grata. That means that they should declare default on all debts denominated in these currencies, but not other debts. This will most likely come at a later stage but is inevitable.

This will create a situation where the West will descend into darkness without pulling others down with it – if we manage to escape the nuclear fire.

Tagesschau gesteht „Fehler“ ein, aber die Zuschauer erfahren nichts davon

„Am 13. Juni hat die tagesschau auf der Grundlage eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters über den Beschuss eines Marktes in Donezk berichtet. Demnach sind bei einem ukrainischen Artillerie-Angriff in der von pro-russischen Separatisten besetzten Region mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Während diese Informationen von Reuters im Live-Blog auf tagesschau.de korrekt wiedergegeben wurden, ist in der Fernsehberichterstattung ein Fehler passiert. Dort wurde versehentlich von einem “russischen Angriff” gesprochen.

“Uns ist der Fehler in der Abnahme des Beitrags nicht aufgefallen, das ärgert uns sehr und wir bedauern das, denn es entspricht nicht der sonst gebotenen journalistischen Sorgfalt in unsere Berichterstattung. Der Beitrag wurde überarbeitet und die Sendung aktualisiert. Auf tagesschau.de wurde die 20 Uhr-Ausgabe der tagesschau um den Hinweis ergänzt, dass die Sendung nachträglich redaktionell bearbeitet wurde.“

Auch diese Erklärung enthält Propaganda, denn wenn die Tagesschau schreibt, es handele sich um eine „von pro-russischen Separatisten besetzte Region„, ist das eine Frechheit, denn die „pro-russischen Separatisten“ haben Donezk nicht besetzt, vielmehr wohnen und leben die da seit Jahrhunderten. Man muss die Bestrebungen der dort lebenden Menschen, zu Russland gehören zu wollen, nicht gutheißen, aber zu behaupten, dass sie ihr eigenes Land, auf dem sie seit Generationen leben, „besetzt“ haben, ist Propaganda in Reinkultur.

Außerdem lügt die Tagesschau offensichtlich, wenn sie schreibt, der „Fehler“ würde sie sehr ärgern. Wenn das so wäre, müsste sie den „Fehler“, über den sie sich angeblich so sehr ärgert, in der Sendung richtigstellen, anstatt den „Fehler“ gut versteckt im Blog einzugestehen.

Die Tagesschau gibt selbst zu, dass die Meldung von Reuters korrekterweise von ukrainischem Beschuss von Donezk berichtet und dass die Tagesschau das in ihrem Newsticker auch korrekt gemeldet hat. Später hat sie Meldung aber verändert und von russischem Beschuss berichtet. So ein „Fehler“ passiert nicht aus Versehen, da hat jemand bewusst manipuliert.

Warum ich der Tagesschau das unterstelle? Ganz einfach, weil solche „Fehler“ der Tagesschau und anderen deutschen „Qualitätsmedien“ immer wieder passieren und all diese Fehler immer eines gemeinsam haben: Diese „Fehler“ passieren immer gegen die Gegner der (außen-)politischen Linie der deutschen Regierung, aber nie umgekehrt. Ich kann mich an keinen Fall erinnern, bei dem zum Beispiel versehentlich berichtet wurde, die Ukraine oder ein NATO-Staat habe Zivilisten bei Beschuss getötet. Von solchen „Fehlern“ sind immer die erklärten Gegner der Regierung betroffen, aber nie die Freunde der Regierung.

Und auch das Prozedere danach ist immer das gleiche: Man gibt den „Fehler“ mit großer Verspätung irgendwo gut versteckt zu, aber die Masse der Zuschauer oder Leser, die desinformiert wurden, erfahren gar nichts davon.