
Weitere Netzfunde in der wöchentlichen Zusammenstellung.
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Schweiz baut internationale Zusammenarbeit bei der Munitionsbeschaffung aus
Die Schweiz beteiligt sich an der Ammunition Support Partnership (ASP) der NATO Support and Procurement Agency (NSPA). Diese fördert die gemeinsame Beschaffung von Munition sowie deren Überwachung und umweltgerechte Entsorgung. Dank Skaleneffekten werden so die Beschaffungskosten gesenkt und die Lieferfristen verkürzt.
Anm. d. Red.: Die Schweiz macht sich wieder ein Stückchen abhängiger von der NATO.
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Die europäische NATO
Verteidigungsminister Boris Pistorius und führende NATO-Generäle melden rasche Fortschritte bei der Europäisierung der NATO. Wie der NATO-Oberbefehlshaber für Europa, US-General Alexus Grynkewich, bestätigt, haben es die europäischen NATO-Staaten innerhalb von nur wenigen Wochen geschafft, eine größere Zahl an US-Militärflugzeugen, -Kriegsschiffen und -Truppenteilen zu ersetzen, die Washington Anfang Juni aus der NATO „ausgemeldet“ hatte. Anstatt der US-amerikanischen stehen nun europäische Einheiten für einen etwaigen Einsatz bereit. Vergangene Woche hat Pistorius zudem die Nutzung des 1. Deutsch-Niederländischen Korps im estnischen Valga als taktisches Hauptquartier für sämtliche NATO-Operationen in Estland und Lettland offiziell freigegeben. Es betätigt sich parallel zum deutsch-polnisch-dänischen Multinationalen Korps Nordost in Szczecin, das weiterhin als Hauptquartier für Operationen in Polen und Litauen fungiert. Der Aufbau der „europäischen NATO“ wird in Washington gelobt. Im Pentagon ist von einer „NATO 3.0“ die Rede, die die USA entlasten und so US-Operationen andernorts ermöglichen soll. Washington lobt dabei auch die deutsche Führung.
An Plänen, die Aktivitäten der europäischen Mitgliedstaaten in der NATO so auszubauen, dass das Bündnis im Fall der Fälle auch ohne die USA operationsfähig wäre, wird bereits seit Anfang vergangenen Jahres systematisch gearbeitet – angestoßen durch den zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump und durch die Ungewissheit, ob er die USA, wie mehrmals angedroht, womöglich tatsächlich aus der NATO führen wird. Preschten damit zunächst einzelne NATO-Staaten vor, so hat den Bestrebungen, wie das Wall Street Journal im April berichtete, Ende vergangenen Jahres die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz, Deutschland werde sich ihnen anschließen, einen kräftigen Schub verpasst.
Vor einigen Tagen ist den europäischen NATO-Staaten ein weiterer Schritt gelungen. Kurz vor einer bündnisinternen Truppenstellerkonferenz (Force sourcing conference) Anfang Juni im NATO-Oberkommando für Europa (SHAPE) im belgischen Mons hatten die USA eine größere Anzahl von Flugzeugen, Drohnen, Schiffen und U-Booten „ausgemeldet“, wie es im NATO-Jargon heißt – also ihre bisherige Verfügbarkeit für NATO-Operationen beendet. Unter anderem ging es um einen von zwei Langstreckenbomberverbänden, 54 von 153 Kampfjets sowie die Hälfte ihrer Kreuzer- und Zerstörerverbände. Vergangene Woche wurde nun berichtet, den europäischen NATO-Mitgliedern sei es noch rechtzeitig vor dem NATO-Gipfel gelungen, die Lücken „weitgehend zu schließen“, wie der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, US-General Alexus Grynkewich (SACEUR), bestätigte: „Und auf den wenigen Feldern, auf denen es ihnen noch nicht gelungen ist, auf denen sie zur Zeit noch nicht über Ersatzfähigkeiten verfügen, da bemühen wir uns um alternative Lösungen mit gleichwertiger Wirkung.“ Berichten zufolge ist beispielsweise noch kein adäquater Ersatz für US-Langstreckenbomber gefunden. Dennoch sei der Gesamtvorgang eine Demonstration „eines stärkeren Europas“ innerhalb der NATO, wird Grynkewichs Stellvertreter John Stringer zitiert.
Die Europäisierung der NATO geschieht in vollem Einklang, ja sogar auf Druck der Vereinigten Staaten. Hatte sie sich in den Jahrzehnten unmittelbar nach ihrer Gründung auf den gemeinsamen transatlantischen Kampf gegen die Sowjetunion fokussiert, so orientierte sie ab 1990 auf Auslandsoperationen fernab des Bündnisgebiets – etwa in Jugoslawien und dann in Afghanistan. Colby sprach vom Wechsel von einer „NATO 1.0“ zu einer „NATO 2.0“. Nun allerdings gelte es, die Transformation zu einer „NATO 3.0“ vorzunehmen. Ursache sei, dass die USA sich gegenwärtig neuen Schwerpunkten widmeten: Ihr Fokus liege zum einen auf neuen militärischen Aktivitäten in Lateinamerika und der Karibik, zum anderen auf einer stärkeren Präsenz in der Asien-Pazifik-Region. Zudem müssten sie fähig sein, auf mehreren Schauplätzen gleichzeitig Krieg zu führen, erläuterte Colby.
Daraus allerdings ergebe sich, fuhr Colby fort, dass die europäischen Staaten ihre eigene Verteidigung so weit wie möglich selbst sicherstellen müssten; die USA hätten dafür, abseits etwa der nuklearen Abschreckung, nicht mehr genügend Kapazitäten frei. Die NATO-Mitglieder in Europa müssten deshalb nicht nur die Militärausgaben weiter steigern, sondern dringend ihre militärischen Fähigkeiten aufstocken; es gehe darum, die „Bereitschaft“, aber auch die „Lagerbestände“ an Waffen und Munition sowie die „industriellen Kapazitäten“ zur Herstellung von Rüstungsgütern aller Art zu stärken. Gelinge dies, dann gehe die NATO stärker als zuvor aus ihren aktuellen Streitigkeiten hervor.
Anm. d. Red.: Wie würde die Schweiz wohl reagieren, wenn die Euro-NATO nicht als “freundlich” und “partnerschaftlich” eingeschätzt würde?
Die USA zieht sich zurück, weil sie eingesehen hat, dass ein Krieg gegen Russland hoffnungslos ist. Die dummen Europäer haben sich ein neues Mantra auf die Fahnen geschriebe: “Bis zum letzten Europäer gegen Russland”. Na dann…
Von Spezialoperation zu Krieg – Russland ändert seine Strategie
Der Konflikt in der Ukraine, die Spezielle Militäroperation, ließ viele seit ihrem Beginn rätseln, wie denn Russland seine erklärten Ziele erreichen will: Demilitarisierung, Denazifizierung als Grundvoraussetzung einer ukrainischen Neutralität, die zwingend auch einen Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft mit sich bringen muss. Je länger der Waffengang dauerte, desto stärker wurde dieses Rätselraten im Westen in eine Schwäche Russlands umgedeutet. Jedwede von Russland gesetzten Grenzen, die berühmten roten Linien, wurden ignoriert und übertreten, die Ukraine vollgepumpt mit Waffen, Geld und der Überzeugung, dass der Westen jederzeit hinter den Kiewer, nicht legitimierten Clique stünde und man gemeinsam Russland in Stücke reißen würde. Wenn nicht heute durch die Ukraine allein, dann spätestens 2029 oder 2030 gemeinsam, „Seit` an Seit`“ mit der NATO.
Das ist der Hintergrund für die Entscheidungen, die für jeden sichtbar in der russischen Führung über einen Zeitraum von mehreren Monaten herangereift sind. Als zeitlichen Ausgangspunkt darf man die ukrainische Drohnenattacke auf die Residenz des russischen Präsidenten in Waldai und eine nahebei gelegene Kommandozentrale der russischen Nuklearstreitkräfte vom Herbst letzten Jahres annehmen.
Angriffe dieser Art kann die Ukraine allein nicht durchführen. Die eingesetzten Drohnen waren ohne westliche Hilfe nicht produzierbar, die Zielkoordinaten können technisch nur von den USA oder Großbritannien gekommen sein und den Weg zu den genannten Zielen, erhielt die Ukraine von den USA auf Basis amerikanischer Satelliten- und Geheimdienstdaten.
Vieles deutet darauf hin, dass die russische politische und militärische Führung ab diesem Zeitpunkt jeden Schritt des Westens insgesamt und der USA ganz im Besonderen auf eine Verträglichkeit mit den Absprachen von Alaska prüfte, dem von russischer Seite vielbeschworenen Geist von Anchorage. Putin verzichtete auf öffentliche Kritik am Verhalten der USA, baute Trump immer wieder verbale Brücken, die dieser und seine Umgebung in ihrer Hybris jedoch ausschließlich durch ihre amerikanischen Brillen deuteten.
Ein derart arrogantes, selbstherrliches Vorgehen der USA – und in ihrem Windschatten der NATO und der EU – musste in Russland zwangsläufig Entscheidungen reifen lassen, die in ihrer Umsetzung eine neue Kriegsrealität in der Ukraine und möglicherweise darüber hinaus schaffen werden. Russlands behutsamen Agieren gegenüber den USA im Iran-Konflikt hätte den USA und ihren Vasallen ebenfalls eine Warnung sein können. Doch rationales Agieren ist nicht Teil des Verhaltenskodexes der gegenwärtigen westlichen Führungen. Es spricht vieles dafür, dass im wortwörtlichen Sinne dem Westen das Wasser politisch, wirtschaftlich und militärisch bis zum Hals und teilweise höher steht und grundlegende Rettungsinstinkte empfindlich gestört sind. Einem Ertrinkenden kann nur dann sinnvoll geholfen werden, wenn er sich helfen lässt.
Die Luft-Attacken wurden ganz gezielt auf Kiew ausgeweitet, vor allem auf Produktions- und Lagerkapazitäten. Die in den letzten 14 Tagen erfolgten vier massiven Angriffe wurden jedes Mal härter, gezielter und verheerender, wobei die russischen Truppen ihre Taktik so änderten, dass den Ukrainern keine Vorwarnzeit mehr bleibt. Gerade für die Rüstungsindustrie hat das einschneidende Konsequenzen, wenn dem Personal die entscheidenden 10 Minuten zur Evakuierung fehlen.
Es wurden auch drei 5-Sterne-Hotels getroffen, ohne dass die Ukraine diese in ihren propagandistischen Erklärungen auch nur erwähnte. Die Kiewer Satelliten-Stadt Vishnewoje wurde weitestgehend zerstört – nicht durch russische Waffen, sondern durch die Sekundärdetonationen nach einem russischen Raketentreffer in einem in der Stadt gelegenen riesigen Waffenlager mit großen Mengen amerikanischer Munition. Man spricht auch von einer großen Zahl Patriot-Luftabwehrraketen. Es sei auch darauf hingewiesen, dass das Lagern von Munition in urbaner Umgebung nach internationalen Vereinbarungen verboten ist. Eine weitere Nachricht, die im westlichen Blätterwald nicht existiert.
Russland hatte offensichtlich große Erwartungen in den Friedenswillen von US-Präsident Trump und vermied praktisch jedwede Kritik an dessen Verhalten. Das Treffen von Anchorage ist vor diesem Hintergrund zu betrachten. Doch nachdem immer offensichtlicher wurde, dass sich zum einen Trump nicht gegen die Falken in den USA durchsetzen kann und zum anderen er selbst das wohl auch nicht will, begann in der russischen Führung ein sich über Monate hinziehender Prozess des Umdenkens.
Als Peskow 2024 von einem „Kriegszustand“ sprach, bot diese Formulierung noch Interpretationsmöglichkeiten. Heute lautet seine Aussage: „Es herrscht Krieg, ein echter Krieg.“Und er nennt die Beteiligten.
Warum die Schaffung großer Arsenale an Drohnen den EU-Staaten im Ernstfall nichts nützen
Die EU-Staaten haben beschlossen, für den Fall eines Krieges mit Russland große Arsenale an Drohnen anzulegen. Das Geld ist jedoch aus dem Fenster geworfen, weil die Technologie sich so schnell weiterentwickelt, dass neue Drohnen innerhalb von Wochen oder Monaten komplett veraltet sind.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab am 7. Juli auf dem Forum der Verteidigungsindustrie am Rande des NATO-Gipfeltreffens bekannt, dass 20 NATO-Staaten an der Initiative Drone Edge teilnehmen werden, die in den nächsten fünf Jahren 40 Milliarden Dollar in die Produktion von Drohnen und Drohnenabwehrsysteme investieren und die Ausbildungskapazität für Drohnenbediener verfünffachen soll.
Dabei gibt es allerdings ein Problem, auf das der Business Insider hingewiesen hat, und das für jeden, der sich mit dem Krieg in der Ukraine auskennt, offensichtlich ist: Die Drohnen-Technologie ändert sich so schnell, dass Drohnen, die man heute anschafft, schon in wenigen Wochen oder Monaten veraltet und weitgehend nutzlos sind.
Die Drohnen-Technologie ändert sich im Krieg in der Ukraine oft innerhalb weniger Wochen. Eine Seite entwickelt eine neue Technik, damit Drohnen zum Beispiel Abwehrmaßnahmen besser umgehen können, und die andere Seite entwickelt sofort eine neue Technik, um diese neuen Drohnen trotzdem abzuwehren. Und das alles passiert oft innerhalb von vier Wochen.
Anm. d. Red.: Das ist auch mit ein Grund, wieso es jetzt viel zu spät ist, wenn die Schweiz jetzt Waffen, Raketen und Drohnen kaufen will. Es ist reine Geldverschwendung.
Ist Lindsey Graham bei einem russischen Raketenangriff gestorben?
Der überraschende Tod von US-Senator Lindsey Graham wird in vielen Ländern, um es vorsichtig auszudrücken, für nur wenig Trauer gesorgt haben, denn Graham war einer der radikalsten Falken in Washington, der für alle Probleme nur eine Lösung kannte: Krieg und das Bombardieren anderer Länder. Es war Graham, der vor einigen Jahren verkündete, der Ukraine-Krieg sei für die USA das bestmögliche Geschäft, weil die Ukrainer für die Interessen der USA sterben, während keine US-Bürger ihr Leben riskieren, und den USA sogar nur vergleichsweise geringe Kosten entstehen, weil die Europäer so freundlich sind, die Kosten für die Umsetzung der geopolitischen Ziele der USA zu tragen.
Man soll nicht schlecht über Tote sprechen, aber bei Graham fällt mir beim besten Willen nichts Positives ein, was ich über ihn schreiben könnte, denn seine Positionen und Erklärungen haben sich ausschließlich durch Menschenverachtung und Zynismus hervorgetan.
Laut der offiziellen Version, die sein Büro veröffentlicht hat, ist Graham am Samstagabend in seiner Wohnung in Washington nach einer „kurzen und plötzlichen Erkrankung“ verstorben. Einen Tag später teilte Grahams Büro mit, er habe eine Aortendissektion erlitten.
Ein russisches Portal hat sich die Chronologie genauer angeschaut, denn Graham war am Freitag und Samstag in Kiew. Es spricht daher einiges dafür, dass er bei einem russischen Raketenangriff gestorben ist. Eine Rückreise nach Washington inklusive Ankunft am Samstagabend in seinem Haus, um dort praktisch sofort zu sterben, ist zwar möglich, aber zeitlich ambitioniert.
Hinzu kommt, dass Graham wohl nicht der erste Westler wäre, der in der Ukraine bei russischen Angriffen gestorben wäre und dessen Tod dann als Herzversagen erklärt wird. Man erinnere sich nur an die Häufung von „Herztoten“ unter hohen westlichen Offizieren nach gewissen Militäroperationen an der Front.
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Europa schwebt über dem Abgrund
Fast alle in diesem Krieg von der Ukraine verwendeten Waffen werden von Europa und den USA geliefert. Wobei viele von ihnen ohne NATO-Personal in der Ukraine oder in irgendeinem NATO-Stützpunkt nicht einsetzbar sind und ohne Satellitenunterstützung der USA ihre Ziele in Russland nicht finden. Hier von einem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland zu sprechen ist somit unzutreffend: Europa führt mit tatkräftiger Unterstützung der USA Krieg gegen Russland. Fand dies bis vor Kurzem versteckt statt, präsentieren die Aggressoren heute voller Stolz ihre direkte Beteiligung.
Am 9. Juli verlautbarte der russische Aussenminister Sergei Lawrow folgendes:
Russland „wird dem Westen nicht länger glauben, dass er auf Verhandlungslösungen hinarbeitet“, da „diese Reserve an gutem Willen und Hoffnung vollständig aufgebraucht ist“. – Sergei Lawrow, 9. Juli 2026
Friedrich Merz fühlt sich als Deutscher offensichtlich verpflichtet, bei den Russen schlimme Erinnerungen zu wecken und alte Wunden aufzureissen, die in den letzten 80 Jahren mit viel Bemühen beider Seiten einer stetigen Heilung zugeführt wurden. Er übt sich mit kerniger und brachialer Sprache darin, den deutschen Endsieg herbeizureden, bevor die Russen überhaupt militärisch reagiert haben.
“Russland hat keine Chance, diesen Krieg zu gewinnen. Sie werden die Kriegsziele nicht erreichen. Je schneller wir diesen Krieg beenden, desto besser ist es für Europa, desto besser ist es für Russland und desto besser ist es für den Frieden in der Welt.” – Friedrich Merz, 8. Juli 2026
Irgendwann wird dieser Krieg zu einem Ende kommen. Eines ist sicher: Es wird eine deutsche Delegation nach Moskau reisen und sich für Merz & Co. entschuldigen.
Es ist wie 1944, als Nazi-Deutschland immer noch vom Endsieg träumte und dies propagierte; sie wurden von der Wirklichkeit eingeholt – diesmal wird es nicht anders sein.
Viele Russen erwarten und verlangen einen militärischen Schlag gegen Europa. Putin steht unter Druck, dies zu tun. Es gilt jedoch zu beachten, ob ein solcher Schlag Russland näher ans Ziel bringt. Das Ziel ist, die Ukraine zu besiegen und die westliche Grenze des Riesenreiches abzusichern – ein für alle Mal. Europa kann im besten Fall 50’000 Kampftruppen stellen. Diese Zahl stell keine Gefahr für Russland dar. Solange die Drohnen- und Raketenangriffe nicht doch noch kritisch werden, muss Präsident Putin gegenüber Europa nicht reagieren. Die Europäer trachten jedoch danach, einen russischen Schlag zu provozieren, um sich dann als Opfer darzustellen und einen Krieg vom Zaun zu brechen, bei dem sie gar nicht teilnehmen können und wollen; sicherlich nicht mit eigenen Soldaten. Weiter könnten die Europäer den wohl bald kommenden eigenen und selbst verursachten Finanzkollaps Russland in die Schuhe schieben. Ich bezweifle, dass die Schachspieler im Kreml sich provozieren lassen, trotz der Rufe im Volk zurückzuschlagen.
Vor ein paar Tagen führte ich ein sehr interessantes Gespräch in Ankara. Mein Gesprächspartner führte aus, dass das ganze Russlandgeschrei nichts als ein Ablenkungsmanöver von einer komplett anderen Strategie sei: Die NATO sei in zwei Jahren Geschichte und die Europäer würden danach streben, ein von den USA unabhängiges System aufzubauen. Die Europäer würden jedoch in einem neuen System keine Waffen der USA einkaufen wollen, denn die gigantischen Gewinne aus der Waffenproduktion sollen in Europa anfallen. Die Amerikaner hätten den Braten bereits gerochen und vor ein paar Tagen ein Dutzend US-Rüstungsexperten – besser Waffenlieferanten – nach Brüssel gesandt, um die Europäer davon zu überzeugen, ihre Waffen auch weiterhin in den USA zu kaufen. Das sei den Amerikanern jedoch nicht geglückt. Falls diese Geschichte stimmen sollte, so machen die gigantischen Rüstungsausgaben, wie etwa von Deutschland, Sinn: Europäische Länder benötigen astronomische Summen, um eine Rüstungsindustrie aufzubauen, welche sie von den USA unabhängig machen. Um diese Budgets durchzubringen, benötigen sie eine Kriegsgefahr; da kommen die Russen wie gerufen, denn ohne Kriegsgefahr würde sich das Volk höhere Steuern und Abstriche bei Bildung und Sozialdiensten nicht gefallen lassen.
The Lindsey Graham Timeline Does Not Work… He Died in Kyiv
Let’s follow the timeline. According to the official story: 911 call from his DC residence at 8:30pm ET on July 11 for suspected cardiac arrest. He “died at home.”
This is total bullshit!
So let’s go thru the timeline. Lindsey departed Dulles International Airport at around 0700 local on July 9 — the flight from Dulles to Warsaw is 9 hours. He took the overnight train that departed Warsaw at 18:15 hours local on July 9th and arrived in Kyiv between 09:45–10:45 local on July 10th.
So Lindsey Graham arrives in Kyiv by 11 am Friday morning. He meets with Zelensky and tours a drone factory. Then we are asked to believe that he returns to Washington, DC after spending less than 24 hours on the ground. Again, I call bullshit!!
The earliest train back to Warsaw departs Kyiv-Pasazhyrskyi at 07:40–08:00 on the 11th and arrives Przemyśl Główny in the afternoon (~17:00–18:00). That is at least nine hours. That would make it roughly 1100 hours in Washington, DC. Let’s assume he has an hour to get to the airport and the plane takes off at 1900 hours local from Poland, which is 1200 hours in Washington. The flight going west takes 10 hours… This means the earliest the plane could have landed at Dulles is 2200 hours on the 11th. That is 2 ½ hours after Graham reportedly died at home.
I emphasize that the normal travel to Kyiv by members of Congress, members of NATO and the EU, and even Joe Biden is to take a plane to Poland and then hop a train to Kyiv. It is, normally, at least a 20 hour trip. In order for Senator Graham to have arrived at home by 2000 hours local in Washington, DC, he would have had to depart from Kyiv at 0700 hours local Ukraine. I have been unable to find any schedule that shows a train departing Kyiv at that hour.
Deutschlands Rüstungsdurchmarsch
Die Bundesregierung finanziert Deutschlands Hochrüstung außer mit dem Abriss der Sozialsysteme auch mit Rekordschulden und treibt die Umlenkung aller verfügbaren Mittel in die Militäretats europaweit voran. Berichten zufolge plant Berlin allein für die Jahre von 2027 bis 2030 Neuschulden von 838 Milliarden Euro ein, die zum Großteil in das Militär fließen. Bereits 2030 wird deshalb eine Zinslast von 81 Milliarden Euro erwartet – fast das Vierfache des derzeitigen Gesundheitshaushalts.
Zugleich übertreffen die realen deutschen Militärausgaben die offiziell angegebenen um 50 Prozent. Sieht der Bundeshaushalt für dieses Jahr Aufwendungen für die Bundeswehr von nahezu 82,7 Milliarden Euro vor, so hat die Bundesregierung Militärausgaben von 124,7 Milliarden Euro an die NATO gemeldet; die Differenz ist offenkundig in anderen Haushaltsposten und in Schattenhaushalten („Sondervermögen“) versteckt. Unter dem Druck, mit Berlin mithalten zu müssen, rüsten auch Paris und London dramatisch auf – um den Preis heftiger Kürzungen in den Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystemen. Bundeskanzler Friedrich Merz will Proteste nicht dulden und fordert: „Nörgler und Berufskritiker: Wegtreten!“
Keine Sympathie für träumende Schwächlinge
Am NATO-Gipfel werden die Verbündeten einmal mehr versuchen, Einigkeit zu demonstrieren, nachdem Trumps Kritik an den Europäern und das abnehmende Engagement der USA für das Bündnis stellenweise schon fast Verzweiflung ausgelöst hatten. Europäische Politiker und Militärs sehen die NATO als Antwort auf so gut wie jede Herausforderung, die sie zu erkennen vermögen – und davon sehen sie derzeit viele. Dabei wird gerne übersehen, dass die NATO für die USA grundsätzlich eine andere Bedeutung hat, als gerade für Deutschland. Wer 250 Jahre nach der Unabhängigkeit der USA die Geschichte aus ihrer Perspektive betrachtet, versteht, dass die Amerikaner eine andere Sichtweise haben müssen. “
Die Gründung der NATO diente der militärischen Absicherung der Politik des „Containment„, der Eindämmung des Kommunismus. Für Deutschland war die Wiederbewaffnung und die Integration in die NATO hingegen noch wichtiger, als für seine neuen Verbündeten: der Weg zurück in den Kreis der zivilisierten Nationen.
Für die Eindämmung des Kommunismus schreckte die Administration Truman in den ersten Nachkriegsjahren auch nicht vor der Einmischung in die Innenpolitik von Verbündeten zurück: Vor allem die verdeckte Einflussnahme der CIA auf die ersten regulären Parlamentswahlen in Italien am 18. April 1948 gilt historisch als die allererste großangelegte Geheimoperation der 1947 gegründeten Behörde. Die Intervention war massiv, extrem gut finanziert und umfasste verschiedene sowohl verdeckte als auch offene Kanäle. Neben finanzieller Unterstützung bediente sich die CIA auch der Propaganda, Desinformation und der Drohung mit der Streichung von wirtschaftlicher Unterstützung. Die Operation war für die USA ein vollständiger Erfolg: Die italienischen Christdemokraten errangen einen Erdrutschsieg und holten die absolute Mehrheit im Parlament
Ohne die USA mangelt es der NATO an Kapazitäten zu globaler strategischer Aufklärung, luftgeschützter Intervention, Luft- und Seetransport und eventuell noch weiteren. Ohne die USA ist die NATO nicht mehr das stärkste Militärbündnis der Welt, welches seit 1991 seine Sicherheit durch totale militärische Dominanz weltweit gewährleistete. Ohne die USA ist die NATO ein ganz einfaches Militärbündnis wie manches andere auch und muss sich Gedanken machen, wie es sich selbst verteidigen kann. Dabei kommt Brüssel seine eigene institutionelle Trägheit in den Weg.
Wie die deutsche Regierung den Krieg ins eigene Land holt
Deutschland hat den Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern vereinbart und wird diese auf eigenem Boden stationieren. Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete diesen historischen Schritt am Donnerstagmorgen im Bundestag, frisch zurück vom NATO-Gipfel in Ankara. Man wolle sich von Erpressbarkeit freimachen, heißt es. Was für eine groteske Verkehrung der Tatsachen!
Mit einer Reichweite von 2.500 Kilometern können diese Marschflugkörper von Deutschland aus nicht nur Moskau erreichen – die Entfernung beträgt gerade einmal 1.600 Kilometer –, sondern Ziele tief im russischen Kernland. Die Botschaft ist eindeutig: Deutschland wird zur Abschussrampe für amerikanische Angriffswaffen gegen Russland, und zwar in deutscher Verfügungsgewalt. Das ist keine Verteidigungsmaßnahme, das ist eine Kriegserklärung.
Die Begründung der Bundesregierung, Russland bedrohe Westeuropa und habe selbst Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert, ist an den Haaren herbeigezogen. Schließlich fliegen täglich vom deutschen Steuerzahler finanzierte Drohnen und Raketen von der Ukraine aus nach Russland und nicht umgekehrt von russischem Staatsgebiet in Richtung NATO. Nicht eine einzige Angriffswaffe hat das russische Militär gegen einen NATO-Staat abgefeuert. Das ist so seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Merz und seine Hinterleute im Finanz- und Rüstungskomplex flehen den Krieg herbei. Die NATO-Staaten in Europa verfügen derzeit noch nicht über eigene Mittelstreckenwaffen – und genau diese Lücke soll nun mit amerikanischen Waffen gefüllt werden.
Endlich gesteht die NATO ein, Russland selber aktiv zu bekämpfen!
Die NATO unterstütze die Ukraine, “weil wir gemeinsame Werte haben“, so NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Wer die Ukraine kennt, wer die dortige Korruption kennt, wer selber die dortige Korruption schon am eigenen Leib erfahren hat, wer persönliche Freunde in der Ukraine hat, die sich für die Erhaltung der Minderheitssprachen einsetzen, kann nicht nur den Kopf schütteln ob solcher NATO-Verlogenheiten, er muss sich gegen den geopolitischen Aggressor NATO aktiv zu wehren beginnen!“
Siehe dazu den Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs zur Korruption in der Ukraine vom Herbst 2021! Es verschwinden dort jährlich zig Milliarden US-Dollar in den Taschen der ukrainischen Administration!!! Der Westen weiß also sehr wohl, dass die ukrainische Administration ein korrupter Sauhaufen ist! Aber die NATO unterstützt die Ukraine, weil „wir gemeinsame Werte haben“. Mit Verlaub: Diese Begründung der finanziellen und aktiven militärischen Unterstützung der Ukraine mit dem Ziel der dramatischen Schädigung Russlands ist um Kotzen!!!
Und der Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister besucht Schweden, um dort zu lernen, wie man von einem traditionell neutralen Staat zu einem NATO- und Kriegsstaat wird!
Die schlaflose Nacht für uns Schweizer und Schweizerinnen ist programmiert!
Und wer lesen will, wie ein Schweizer Verein, der sich „Friedensrat“ nennt, dafür plädiert, mit der NATO zusammenzuarbeiten, der kann das hier tun.
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