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Wie planmäßig die EU in den Krieg mit Russland getrieben wird
Ende 2025 wurde die durchschnittliche Staatsverschuldung der Länder der Eurozone auf 88,5 Prozent des BIP geschätzt, obwohl der Stabilitäts- und Wachstumspakt eine Obergrenze für die Staatsverschuldung von 60 Prozent des BIP festlegt. Die Aufnahme neuer Schulden kann diese Obergrenze in den nächsten Jahren auf 100 Prozent treiben.
Sollte es vor diesem Hintergrund zu einer auch nur geringfügigen Herabstufung der Kreditwürdigkeit der EU-Länder und steigenden Kosten für den Schuldendienst kommen, wäre das der finanzielle Kollaps. Und externe oder internen Ressource, um den zu bekämpfen (wie etwa während der globalen Finanzkrise 2008/09 und der darauffolgenden Euro-Staatsschuldenkrise 2010–2013) hätte Europa keine mehr.
Anm. d. Red.: Selbstverständlich bleibt dem Schweizer Bundesrat diese Bedrohung vollkommen verborgen, wie wir in einem nächsten Beitrag sehen werden. Dabei müsste klar sein, dass Staaten inaussichtslosen Situationen besonders bedrohlich sein können.
Dafür würde es viele Waffen und Arbeitslose geben, die zur Armee gehen können – zur Infanterie.
Der neue Siebenjahres-Haushaltsplan der EU für 2028–2034, über den bereits verhandelt wird, sieht 131 Milliarden Euro für militärische Zwecke vor.
Im laufenden Siebenjahresplan für 2021–2027 betragen die Militärausgaben der EU mit 13 Milliarden Euro nur ein Zehntel davon. Der Großteil davon floss in den berüchtigten Europäischen Friedensfonds, den Fonds, aus dem die Europäer 2022 Waffen für die Ukraine gekauft und den sie in dem Jahr faktisch geleert haben.
Anm. d. Red.: Waffen für den Frieden! Wunderbar! Realsatire zum sich Totlachen!
Dennoch scheinen 131 Milliarden Euro über sieben Jahre hinweg nicht viel zu sein, verglichen mit dem jährlichen Gesamt-Militärbudget aller europäischen Länder, das 500 Milliarden Euro beträgt. Aber wir sprechen hier von der EU, einer Organisation, die nicht nur keine Armee (und damit auch keine Ausgaben für Gehälter und Pensionen von Soldaten, Beschaffung, Wartung und Betrieb von Waffen und Ausrüstung) hat, die nicht einmal eine vollständige Stabsstruktur hat, sondern deren gesamte militärische Führung an den litauischen Verteidigungskommissar Andrius Kubilius gebunden ist.
Anm. d. Red.: Gerne verweisen wir in diesem Zusammenhang auf diesen Beitrag. Die EU-Armee ist praktisch schon da…! Eine Bedrohung für die Schweiz? Aber nein doch…
Wohin fließt das Geld? In die Militärforschung sowie in Garantien für Kredite für Rüstungsaufträge bei Ländern der EU. Und die europäischen Garantien für wirtschaftliche Kredite können das um ein Zehnfaches erhöhen. Das bedeutet, dass eine Bank bereit ist, einem Rüstungsunternehmen für jeden Euro an EU-Garantien zehn Euro Kredit zu gewähren. Dieser Vervielfachungsfaktor ermöglicht es der EU-Kommission, die Vergabe von 1,3 Billionen Euro an Krediten praktisch im Alleingang zu steuern.
Mit anderen Worten: Brüssel wird enormen Einfluss auf die Steuerung des europäischen Rüstungsindustrie gewinnen.
Ja, aber woher sollen die 131 Milliarden Euro im EU-Haushalt kommen? Das ist die große europäische „Überraschung“. Denn egal, welche Kredite man aufnimmt oder welche Multiplikatoren man einsetzt, weder die Regierungen der EU-Länder, noch die supranationalen Gremien der EU verfügen über andere reale Geldquellen als die europäischen Steuerzahler.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder erhöhen die Mitgliedstaaten ihre Beiträge zum EU-Haushalt oder sie geben der EU-Kommission „eigene Finanzierungsquellen“. Anders ausgedrückt: die Einführung direkter „europäischer Steuern und Abgaben“.
Anm. d. Red.: …und wie es der Zufall so will, hat die Europäische Kommission genau DAS in die Wege geleitet. Aber Achtung: Das ist sicher nur wieder eine #Verschwörungstheorie!

Beide Optionen sind äußerst schmerzhaft. Erhöhte Zahlungen an den EU-Haushalt zwingen die Regierungen vor dem Hintergrund des starken Anstiegs der Militärausgaben, weiter Sozialleistungen zu kürzen und Steuern zu erhöhen, was dem politischen Kapital sehr schadet. Die Übertragung des Rechts zur Erhebung individueller Steuern und Abgaben an die EU-Kommission bedeutet für die europäischen Regierungen jedoch eine Einschränkung ihrer Kontrollmöglichkeiten über Brüssel.
Anm. d. Red.: Vielleicht wird jetzt auch klarer, wieso die EU die Schweiz unbedingt näher an sich anbinden will und so einfacher Zugriff auf Schweizer Steuergeld bekommen kann! Verkauft wird uns das dann – wir sehen es später weiter unten – als “Solidarität” und “Beitrag”.
Das heißt, die EU-Mitgliedstaaten finanzieren die erhebliche Ausweitung der Befugnisse der EU-Kommission zur Kontrolle der Rüstungsindustrie in jedem Fall auf eigene Kosten. Und das bedeutet, dass sie auch das wichtigste souveräne Recht eines Staates – Entscheidungen über Fragen von Krieg und Frieden – an Brüssel abgeben.
Es ist paradox, aber selbst der Anstieg der Staatsverschuldung der EU-Länder auf über 100 Prozent des BIP (was in Europa früher undenkbar war, nun aber schon praktisch normal ist) schreckt die Brüsseler Elite nicht sonderlich ab, wenn es zur Bezahlung höherer Militärausgaben ist.
Die Brüsseler Bürokraten werden es zwar nie öffentlich zugeben, aber die These „Krieg macht alles vergessen“ ist hier kein Tabu mehr. Kriege haben in Europa traditionell zur Beseitigung alter wirtschaftlicher Probleme und zu einem Neuanfang geführt. Zwar mit enormen Verlusten und Entbehrungen, doch die Elite des Siegerlandes konnte ihre Position sichern und ihre mittelfristigen Möglichkeiten durch die Aneignung neuer Ressourcen erhöhen. Das war das ideale Kriegsszenario der letzten tausend Jahre europäischer Geschichte, und so ist es bis heute.
Dabei beunruhigen der wirtschaftliche Zusammenbruch und die Aushöhlung der sozialen Stabilität in den EU-Ländern die EU-Kommission nicht sonderlich, denn je schwächer die nationalen Eliten sind, desto eher sind sie bereit, der Brüsseler Bürokratie zu gehorchen. Tatsächlich wollen die heutigen europäischen Atlantiker „nur“ Washington durch Brüssel als ihren Oberherrn ersetzen.
Anm. d. Red.: Das gilt auch für die Schweiz mit ihren höchstens mittelmässigen, politischen und verwaltungstechnischen “Eliten”! Viele wirtschaftlichen “Eliten” kommen entweder aus dem Ausland, sind wirtschaftlich zu schwach oder streng auf “Atlantik-/Israel-Kurs”. Die wenigen Exponenten aus der Partners Group sind da löbliche Ausnahmen – aber die haben ja auch eine wirklich globalen Blick auf die Welt.
Das ist auch aus einem anderen Blickwinkel vorteilhaft. Bei ihren Bemühungen, die Waffenproduktion massiv auszuweiten, ist Brüssel auf eine unangenehme Realität gestoßen – einen Mangel an ausreichend Fachkräften. Und die Migration hilft dabei nicht. Es ist unglaublich, aber wahr, Spezialisten aus Asien ziehen Amerika normalerweise gegenüber Europa vor.
Das heißt, die Zerstörung beispielsweise der europäischen Autoindustrie, „die ohnehin überflüssig war“, setzt Personal, Kapital und Produktionskapazitäten für Panzer, Drohnen und Raketen frei. Viele Automobilwerke können mit minimalen Umstrukturierungen direkt auf Waffenproduktion umstellen.
Die Militarisierung der Wirtschaft sichert einerseits staatliche Subventionen und kann sie vorübergehend wiederbeleben, andererseits macht sie die Wirtschaft deutlich besser steuerbar, schließlich kommen Rüstungsaufträge nur von Staaten oder von Staaten mit Unterstützung Brüssels.
Der Abbau sozialer Systeme hat ebenfalls einen doppelten Effekt: Er spart Geld für militärische Zwecke und stellt Menschen im geeigneten Alter, die in der neuen Realität keine wirtschaftlichen Perspektiven haben, für den Ausbau der Armee bereit.
Gleichzeitig kann eine intensive Kriegspropaganda, gepaart mit einem schleichenden Rückgang des Lebensstandards, potenzielle soziale Proteste über lange Zeit erfolgreich unterdrücken. Dies gilt insbesondere dann, wenn keine politische Kraft das Risiko eingeht, solche Proteste anzuführen. Und innerhalb der Elite herrscht die klare Auffassung, dass sie ihre Privilegien nur wahren kann, indem sie keine Wellen schlägt.
Und das ist Bild, das in Europa schon in wenigen Jahre entstehen könnte: wirtschaftliche Schwächung, wachsende Armut, soziale Spannungen und Kriminalität vor dem Hintergrund immer intensiverer Propaganda und eines rasanten Ausbaus der Rüstungsproduktion, wachsender Armeen und Waffendepots. Hinzu kommen der Rachedurst der Eliten gegenüber Russland, anhaltende Ressourcenknappheit und ein rapider Verfall des Finanzsystems.
Anders gesagt, es gibt keine Zurückhaltung mehr und die notwendigen Ressourcen für einen neuen Vorstoß nach Osten sind gesammelt. Und man muss sie sofort einsetzen, weil so ein System schlicht nicht lange existieren kann.
Gegenwärtig mangelt es Europa sowohl an den nötigen Kapazitäten als auch am wirklichen Willen, gegen Russland zu kämpfen. Doch was geschieht, wenn zumindest ein Teil des oben beschriebenen pessimistischen Szenarios eintritt? Und werden die europäischen Staats- und Regierungschefs von angesichts solcher Umstände morgen genügend Selbsterhaltungstrieb besitzen, um einen neuen großen Krieg zu verhindern?
Die methodische Militarisierung und Kriegsvorbereitung der EU
Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den europäischen globalistischen Eliten und der Regierung von US-Präsident Donald Trump sowie der angekündigten Reduzierung der amerikanischen Militärpräsenz in Europa wird in der EU zunehmend die Idee eines unabhängigen Militärblocks, einer eigenen Armee gesprochen. Auch die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 3 bis 5 Prozent des BIP wird vorangetrieben, nicht etwa auf Drängen der USA innerhalb der NATO, sondern für den „Kampf gegen Russland“ und um „die Verbündeten zu einen“.
So hat Deutschland beispielsweise angekündigt, bis 2039 die quantitativ und qualitativ stärkste Armee Europas aufzubauen. Die erste Militärstrategie der Bundesrepublik sieht eine Aufstockung des stehenden Heeres von 185.000 auf 260.000 Mann und der Reservisten von 70.000 auf 200.000 Mann vor. Das soll eine Gesamtstärke der Armee von 460.000 Mann ergeben und damit beispielsweise die Ambitionen Frankreichs übertreffen. Diese „militärische Faust“ wird gegen Russland aufgebaut, das in den Doktrinen als „größte Bedrohung für Deutschland“ bezeichnet wird.
Was die zivile Infrastruktur betrifft, hat Deutschland laut Medienberichten 1,6 Milliarden Euro für die umfassende Modernisierung des Autobahnhafens Bremerhaven bereitgestellt. Das wird getan, um große Lieferungen schwerer Panzerfahrzeuge, die im Falle eines umfassenden Krieges mit Russland über Deutschland nach Europa transportiert werden sollen, abzufertigen. Es wird auch an der Verstärkung von Brücken für den Schwerlastverkehr gearbeitet, und die wichtigen Straßen werden prioritär instand gesetzt.
Ähnliche Aufrüstungsprozesse schreiten im Nachbarland Polen voran. Am 3. Mai begannen dort die NATO-Militärübungen „Amber Shock 2026“, um das Zusammenwirken der Bodentruppen der teilnehmenden Länder Polen, Litauen und Finnland zu trainieren. Das Hauptziel ist die „Abschreckung der russischen Bedrohung“.
Gleichzeitig plant Polen, wie der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz im Februar 2026 feststellte, seine Armee innerhalb weniger Jahre auf 500.000 Soldaten und Offiziere aufzustocken. Bis 2025 war sie bereits von 206.000 auf 230.000 angewachsen. Es läuft eine aktive Kampagne zur Förderung der Streitkräfte. Die Beteiligung von Polen am Stellvertreterkrieg in der Ukraine wurde de facto entkriminalisiert.
Polen ist, trotz eines erheblichen Haushaltsdefizits, mit 5 Prozent des BIP das NATO-Land mit den höchsten Verteidigungsausgaben. Die Waffenkäufe werden hauptsächlich über Kredite finanziert. Polen ist im Rahmen des SAFE-Programms (Security Action for Europe) der größte Empfänger europäischer Verteidigungskredite. Warschau plant außerdem den Verkauf seiner Goldreserven (ein gemeinsamer Vorschlag von Nationalbankgouverneur Adam Glapiński und Präsident Karol Nawrocki). All dies dient der Finanzierung des Militarismus.
Währenddessen wird in Finnland, das erst 2023 der NATO beigetreten ist, aktiv das Bild Russlands als persönlicher Feind geformt. Die Strategie ist die gleiche: Die Bevölkerung und staatliche Institutionen auf einen möglichen Krieg vorzubereiten. Die Beschaffung von Flugzeugen und Drohnen läuft, ebenso wie der Aufbau der Truppe.
Trotz der Pläne und Kalkulationen des Westens steht dieses gesamte Vorhaben vor einer Reihe systemischer Probleme. Konkret herrscht ein Mangel an Freiwilligen für den Ausbau der Armee. Deutschland beispielsweise sieht sich gezwungen, die Anhebung des Höchstalters für Reservisten aller Kategorien auf 70 Jahre zu erwägen. Selbst die Zielvorgaben für die Verstärkung der 45. Brigade in Litauen können kurzfristig nicht erreicht werden.
Ein erheblicher Teil dieser Militärprojekte wird angesichts des wachsenden Haushaltsdefizits faktisch auf Kredit finanziert. Zuvor sind daran die Pläne zur Einführung des 800 Milliarden Euro schweren Programms „ReArm Europe“ gescheitert. Ohne erhebliche Kreditaufnahme ist es schlichtweg nicht umsetzbar, was beispielsweise Deutschland und den Niederlanden nicht gefallen hat.
Europas Absichten bei der Unterstützung des Stellvertreterkrieges in der Ukraine sind klar und die fortschreitende Militarisierung geht längst über bloße Panikmache und alarmistische Äußerungen hinaus. Russland muss daher auf die Bedrohung aus dem Westen reagieren.
Unter anderem wird das russische Militärkontingent in Kaliningrad verstärkt. In Weißrussland wurden bereits taktische Atomwaffen stationiert. Die Militärbezirke Moskau und Leningrad wurden wiederhergestellt. Der Auslandsgeheimdienst SWR hat seine Bemühungen intensiviert, die operativen und strategischen Pläne der NATO und einzelner EU-Staaten aufzudecken. So berichtete der SWR beispielsweise über Pläne zur Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine, die Lieferung einer Atombombe an Kiew, Polens Absicht, die Westukraine zu annektieren, und vieles mehr. Aufbauend auf den Ende 2024 verabschiedeten Änderungen seiner Nukleardoktrin plant Moskau, diese weiter an die wachsenden Bedrohungen aus dem Westen anzupassen.
Selbstverständlich sind dies nicht die einzigen Gegenmaßnahmen. Da sich der feindselige Kurs des Westens verschärft und länger andauert, muss Russland eine langfristige Abschreckungsstrategie entwickeln, die alle gefährlichen Illusionen des Gegners beseitigt.
🇨🇭🤡🤦🏻♂️
Das Sicherheitsumfeld der Schweiz hat sich erheblich verschlechtert
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 den jährlichen Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Artikel 70 des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) gutgeheissen. Er stellt eine erhebliche Verschlechterung der Sicherheitslage in Europa und der Schweiz fest. Russland bleibt die grösste Bedrohung für Europa auch aufgrund hybrider Konfliktführung. Im Nahen und Mittleren Osten haben sich die Konflikte zu einem regionalen Flächenbrand ausgeweitet. Die Schweiz ist davon direkt betroffen.
Anm. d. Red.: Jetzt dreht Bern komplett durch! Die Schweiz ist also “direkt betroffen”. Heisst das denn nicht, dass uns bereits heute Drohnen und Raketen um die Ohren fliegen? Haben Russland und der Iran uns den Krieg erklärt? Oder wäre diese Eskalation dann noch eine Stufe “direkter” als direkt? Sollten wir nun die Schutzräume wieder einrichten und uns bei den kantonalen Behörden für den Freiwilligen Dienst melden? ‘Helm auf’ für alle auf dem Weg an den Arbeitsplatz?
Es ist nicht Russland, welches eine Bedrohung ist für Europa! Es ist die EU und die NATO und mit ihnen die völlig durchgedrehten Regierungen, welche die grösste Gefahr für unseren Kontinent sind! Und die völlig ahnungslose Schweiz glaubt noch immer im Teufel EU und NATO den Retter zu erkennen!
Der Krieg gegen die Ukraine geht auch vier Jahre nach seinem Beginn weiter. Russlands strategische Ziele und Absichten gehen dabei über die Ukraine hinaus. Es führt mit hybriden Mitteln – Sabotage, Beeinflussungsaktivitäten, Propaganda und Desinformation – einen Konflikt gegen europäische Staaten. Die Schweiz ist insbesondere durch Cyberangriffe, verbotenen Nachrichtendienst, Proliferationsbestrebungen sowie Beeinflussungsaktivitäten und Desinformation direkt betroffen.
Anm. d. Red.: Moment mal! Woher will der NDB wissen, dass “Russlands strategische Ziele und Absichten […] dabei über die Ukraine hinaus [gehen]”? Wo wurde denn das von offizieller russischer Seite denn irgendwo einmal so geäussert? Oder sind es weiter die Halluzinationen unserer Schlapphutfraktion? Sind die wirklich so verblendet (JA!), dass sie tatsächlich an diese Bedrohung glauben?
Gleichzeitig ist das amerikanische Engagement für die Sicherheit und Verteidigung Europas ungewiss. So steigt in den nächsten Jahren das Risiko der Verwundbarkeit Europas und der Schweiz. Deshalb rüsten europäischen Länder auf und reduzieren ihre militärischen Abhängigkeiten. Dieselben Herausforderungen gelten auch für die Schweiz.
Anm. d. Red.: Das “amerikanische Engagement” war stets darauf ausgerichtet, den Europäer vorschreibe zu können, was sie zu tun haben. Es bestand nie die Absicht, für Europa zu kämpfen, sondern stets nur die Interessen der Amerikaner in Europa durchzusetzen. Jetzt, da Europa an wirtschaftlichem, politischem, militärischen und gesellschaftlichem Stellenwert verloren hat und die Konkurrenz für die USA primär aus China kommt, kann man die Europäer sich selbst überlassen.
Es scheint aber, als denkt “Bern”, dass alleine die Amis für die Sicherheit Europas verantwortlich waren. Ob sie nun auch ihre militärische Abhängigkeit von den USA reduzieren werden und auf Patriots und F(ail)-35 verzichten werden?
Der amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran Ende Februar 2026 hat sich zu einem regionalen Flächenbrand ausgeweitet. Die Tötung des Obersten Führers Ali Khamenei stellt für die Islamische Republik eine Zäsur dar; die Fähigkeiten des Irans zur regionalen Machtprojektion sind massiv reduziert worden. Der Krieg birgt erhebliches Destabilisierungspotenzial und hat multiple Konsequenzen – unter anderem für den Wettbewerb der Grossmächte und die Energiesicherheit.
Anm. d. Red.: Die Einschätzung könnte falscher nicht sein. Iran wird als DAS regionale Machtzentrum aus dem Konflikt hervorgehen. Das Dreieck Russland – Iran – China wird den eurasischen Kontinent und insbesondere Westasien bestimmen. Eine neutrale Schweiz (welche trotz etablierten Kontakten zwischen den USA und Iran keine Rolle bei einem Frieden spielt!) sollte bereits heute die nötigen Konsequenzen ziehen, um einen positiven Bezug zu diesem Machtzentrum zu erreichen. Aktuell tut die Schweiz aber genau das Gegenteil…
Die geopolitischen Entwicklungen wirken sich auch auf die innere Sicherheit der Schweiz aus.
- Die Terrorbedrohung wird weiterhin von der dschihadistischen Bewegung geprägt; die Online-Radikalisierung von Jugendlichen beschäftigt die Sicherheitsbehörden. Das Risiko hat sich erhöht, da Anhänger des «Islamischen Staats» aus Lagern in Syrien fliehen konnten und nicht mehr unter Kontrolle sind.
- Der gewalttätige Extremismus von links und rechts hält an. Die Radikalisierung über soziale Medien betrifft zunehmend junge Erwachsene und Minderjährige. Gewalttätige Linksextremistinnen und -extremisten betrachten die Sabotage kritischer Infrastrukturen als probates Mittel. Beim Rechtsextremismus sind ausserhalb von Strukturen agierende Einzelpersonen die grösste Bedrohung.
- Die Spionagebedrohung der Schweiz ist sehr hoch; staatliche Institutionen, internationale Organisationen, Firmen und Hochschulen sind Aufklärungsziele ausländischer Nachrichtendienste.
- Im Bereich der Proliferation hat Russland komplexe Strategien entwickelt, um Sanktionen zu umgehen und sich mit Schweizer Gütern und Technologien zu versorgen. Im globalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien wecken die Innovationskapazitäten der Schweiz die Begehrlichkeiten anderer Staaten.
- Kritische Infrastrukturen werden durch physische und Cyberangriffe bedroht; im Zuge der hybriden Konfliktführung könnte die Schweiz als Ziel dienen, um von ihrer Infrastruktur abhängige Staaten oder Bündnisse zu treffen.
Anm. d. Red.: Terror: Ich dachte der “Islamische Staat” sitzt jetzt in Syrien an der Macht und hat alles unter Kontrolle?
Extremismus: Staatliche Bedrohung von Einzelpersonen aus dem rechten Spektrum?
Spionage: Was wollen diese Staaten bei uns noch holen?
Proliferation: Die Lieferung von Schweizer Käse und Schokolade über Drittstaaten gilt jetzt schon als “Proliferation”? Ich wusste nicht, dass Käse und Schokolade “Massenvernichtungswaffen” sind…
Kritische Infrastruktur: Vielleicht sollten wir diese Kritische Infrastruktur selbst als Pfand nutzen. Die Iraner machen es mit der Strasse von Hormus vor.
Die erodierende Sicherheit Europas erhöht die Erwartung an die Schweiz, einen höheren Beitrag an die Sicherheit auf dem Kontinent zu leisten. Angesichts der verschlechterten Lage will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken. Eine befristete Mehrwertsteuererhöhung soll es ermöglichen, der Armee und den sicherheitsrelevanten zivilen Bundesämtern jene finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Bevölkerung und das Land gegen die wahrscheinlichsten Bedrohungen besser zu schützen – namentlich gegen hybride Aktivitäten und Angriffe aus der Distanz.
Anm. d. Red.: Aha, hier kommt das Narrativ, wieso wir näher an die EU/NATO (oder eine EU-Armee) heranrücken müssen! Dabei leisten wir bereits einen genug grossen “Beitrag”, in dem wir im Zentrum des Kontinents, am zentralen Übergang über die Alpen ein verlässlicher, friedlicher Partner sind! Aber diese Erwarten zielen wohl darauf ab, dass wir entweder Geld oder Soldaten schicken bzw. uns an völkerrechtswidrigen Sanktionen beteiligen sollen. Wir sollten diese “Erwartungen” zur Kenntnis nehmen, aber ja nicht – schon gar nicht vorauseilend – entsprechen.
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Deutsche Industrie unter Druck
Die durch den Irankrieg bedingten Versorgungsengpässe bei Öl, Gas und weiteren Rohstoffen treiben Preise und Insolvenzen in Deutschland nach oben. Während die Industrie unter Druck gerät, profitieren Rohstoff- und Finanzkonzerne.”
Anm. d. Red.: Selbstverständlich darf “Russland” hier nicht erwähnt werden, welches bereit wäre, sofort die Lieferungen von Oel und Gas wieder aufzunehmen. Lieber zeigt man auf die üblichen Verdächtigen.
Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran verschärft die bereits bestehende Strukturkrise der deutschen Industrie erheblich.
Anm. d. Red.: Die “Strukturkrise” ist hausgemacht! Deutschland verzichtet freiwillig (!!) auf günstiges Gas, Kernenergie und setzt stattdessen auf teuren Solar- und Windstrom.
Produktionsausfälle am Persischen Golf bei Erdöl, Flüssigerdgas und anderen strategisch wichtigen Rohstoffen wie Helium lassen weltweit die Preise in die Höhe schnellen und die Versorgungsrisiken wachsen. Dies trifft insbesondere die vom Import dieser Rohstoffe stark abhängige deutsche Industrie. Wirtschaftsverbände warnen bereits vor einer Stagnation der Industrieproduktion, während zugleich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland auf ihren höchsten Stand seit dem Finanzkrisenjahr 2009 steigt.
Die Bundesregierung hatte zuletzt versucht, die deutschen Energieimporte breiter aufzustellen und die rasant zunehmende Abhängigkeit von Flüssiggas aus den USA zu reduzieren.
Anm. d. Red.: Man kann sich das Lachen nicht verkneifen. Da verzichtet Deutschland auf günstiges Pipeline-Gas aus Russland und macht sich dafür von den USA abhängig (ohne Garantie, dass die Lieferungen auch in Deutschland ankommen, wie bei einer Pipeline).
Während energieintensive Industrien erheblich unter Druck geraten, profitieren Rohstoffkonzerne und Finanzakteure von den Preissprüngen. Hoffnung auf steigende Absätze können sich zudem Unternehmen machen, die von der steigenden Nutzung erneuerbarer Energien und der Atomkraft profitieren.
Davon abgesehen droht der Irankrieg die von Berlin angestrebte Diversifizierung der deutschen Energieversorgung zu konterkarieren.Im Januar sagte das Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) voraus, der Anteil der USA am gesamten LNG-Import der EU könne bis 2030 auf bis zu 80 Prozent steigen. Hintergrund war unter anderem die Zusage der EU-Kommission von Ende Juli 2025 im Rahmen ihres Zolldeals mit den USA, bis Ende 2028 Energieimporte aus den Vereinigten Staaten im Wert von 750 Milliarden US-Dollar abzunehmen – vor allem Flüssiggas.
Neben den USA, die aktuell rund 55 Prozent der EU-Flüssiggasimporte stellen, gehört Qatar zu den wichtigsten Lieferanten. Die Bundesregierung versuchte zu Jahresbeginn, ihre Abhängigkeit von den USA zu verringern: Im Februar führte Bundeskanzler Friedrich Merz in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation Gespräche unter anderem in Qatar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um Möglichkeiten für neue Gaslieferverträge auszuloten. Dem Versuch der Diversifizierung setzten die USA mit ihrem Angriff auf Iran, dem – wie von Teheran angekündigt – eine weitgehende Schließung der Straße von Hormuz folgte, nun zumindest vorläufig ein Ende.
Europe’s Inflation Spiral Is Fueling The Depression Into 2028
Eurozone inflation is accelerating again at the worst possible moment for Europe. Consumer prices rose 3% in April compared to 2.6% the previous month, driven primarily by surging energy costs tied to the Iran conflict and fears surrounding the Strait of Hormuz. Energy inflation alone jumped 10.9% year-over-year. At the same time, economic growth across the eurozone has nearly stalled.
The real issue is that Europe constructed an economic framework completely dependent on stability. Cheap Russian energy, low interest rates, globalization, and endless debt expansion became the foundation supporting the European model. Once those pillars started cracking, the weaknesses underneath became impossible to hide.
Germany is already paying the price. Its industrial sector has been steadily weakening under high electricity prices and declining export competitiveness. Major manufacturers have reduced operations or shifted investment outside Europe because production costs no longer make economic sense. Heavy industry cannot survive indefinitely when energy becomes a luxury good.
Anm. d. Red.: …es sei denn, man kann Rüstungsgüter herstellen, bei denen der Preis weniger eine Rolle spielt. Ah, wie ideal der Zufall da doch mitspielt.
France is stagnating economically while debt continues climbing. Britain’s retail sector just recorded its worst collapse in over 40 years. Across southern Europe, younger generations remain trapped between weak job markets and rising living costs. The political class continues promising climate transitions, military expansion, social spending, and migration support simultaneously while economic growth disappears underneath them.
The ECB cannot solve a geopolitical energy crisis with monetary policy. That is what policymakers still fail to understand. Europe spent years shutting nuclear plants, discouraging domestic production, restricting fossil fuel investment, and relying on unstable foreign supply chains. The continent deliberately reduced its own resilience. Once war entered the equation, the vulnerabilities became obvious.
Consumers are now being squeezed from every direction. Mortgage costs remain elevated compared to the zero-rate era. Utility bills continue rising. Food inflation remains persistent. Business investment is slowing as uncertainty spreads. Retail sales are collapsing because households are being forced to prioritize essentials over discretionary spending.
This is precisely why the ECM projected Europe entering a depressionary phase into 2028.
A depression is not always a dramatic overnight crash. Sometimes it unfolds as a long erosion of living standards, industrial capacity, and public confidence. Europe is entering that process now. Governments borrow more while growth weakens. Private investment retreats. Capital leaves the region searching for safety and opportunity elsewhere. Political fragmentation intensifies because the middle class becomes increasingly squeezed.
The inflation spike tied to the Iran war is exposing how fragile Europe had already become underneath the surface. The continent entered this geopolitical crisis economically weakened, overregulated, energy dependent, and burdened by unsustainable sovereign debt. The ECM warned this period would become the turning point. Europe is now moving directly into that cycle.
Losing Military …
On paper, the war in Iran should not be much of a contest. The United States spends around $1 trillion a year on its military, more than 100 times as much as Iran. That money buys a vastly larger Air Force and Navy, as well as advanced weapons technologies that Iranian generals can only dream about. In the war’s early days, the mismatch played out as one might expect. American forces destroyed much of the Iranian military. Now, however, the contest looks less one-sided. Iran has taken control of the Strait of Hormuz, and its missiles and drones still threaten America’s allies in the region. While President Trump seems eager for a negotiated truce, Iran’s leaders do not. Somehow, the weaker nation is in the stronger negotiating position. That reality exposes the vulnerabilities in the American way of war. Tactical success has not yielded victory.
Again: The US doesn’t know what REAL war is. Nor can it sustain not to mention increase the effort–a critical operational parameter, because
The United States wants to win its wars quickly and with the smallest losses in American lives. It is disinclined, therefore, to act on protracted and indirect strategies, or to engage in limited wars and wars of attrition. Once it resorts to arms, it prefers to mobilize the great might of its industrial plant to produce vast quantities of the means of destruction with which in the shortest possible time to undermine the enemy’s will and ability to continue the struggle. Extreme reliance on technological superiority, characteristic of U.S. warfare, is the obverse side of America’s extreme sensitivity to its own casualties; so is indifference to the casualties inflicted on the enemy.
When even this hack figured it out. Russians, the ones who really matter, not some retired generals in search for publicity and with political aspirations, have never been impressed with the “American Way of War”. Nor “technological edge” which Hollywood portrayed and pundits love to talk about was that great to start with, especially with a technological and operational complexity of the war growing exponentially since 1960s.
Trying to warn that the encounter with a reality will be devastating for the US military in particular and the US as a whole when the REAL balance of power will emerge. Now it emerged and it cannot be hidden anymore behind mountains of corpses of VSU’s cannon fodder. All it took was for the US to step out from the behind backs of its proxies and try to fight a real fight.
Now it may not matter at all because, as NYT (to my surprise) noted correctly–now everyone knows it(c). In related news, Israel has been defeated in Southern Lebanon.
Eine zweite Front im Baltikum?
Der Krieg in der Ukraine ist als Folge des völkerrechtswidrigen Angriffs [hört, hört! sic!!] der USA und Israels auf den Iran in den westlichen Medien kaum noch ein Thema. Das ist allerdings nicht im Interesse der Ukraine, sie ist im Gegenteil sogar daran interessiert, dass auf irgendeine Art die NATO ins Kriegsgeschehen involviert wird, damit Russland eine zusätzliche Front erhält, was militärische Kräfte binden würde.
Die baltischen Staaten selbst sind allerdings wenig begeistert. Während die Ukraine und andere wiederholt vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Angriff auf einen der baltischen Staaten warnen, haben Politiker aus der Region Kiew aufgefordert, seine Rhetorik zu mäßigen. Eine russische Invasion steht nicht unmittelbar bevor.
Nur wenige Wochen nach der Aufregung um die Narva-Volksrepublik begannen ukrainische Drohnen regelmäßig russische Ölanlagen im Ostseeraum anzugreifen. Russland erklärte, die Drohnen nutzten den Luftraum der baltischen Staaten – möglicherweise mit deren Zustimmung. Die Reaktion der Regierungen in Estland, Lettland und Litauen fiel eindeutig aus: Man habe ukrainischen Drohnen keinen Überflug erlaubt, und jene Drohnen, die in Lettland und Estland abgestürzt seien, seien durch russische Luftabwehrsysteme abgelenkt worden. Den baltischen Staaten zufolge habe man die Ukraine zudem zu größerer Vorsicht beim Einsatz von Drohnen aufgefordert – als ob Kiew den baltischen Korridor absichtlich genutzt hätte, ohne die betroffenen Länder zu informieren. Es ist nicht das erste Mal, dass ukrainische Drohnen in den Luftraum der NATO eindringen. Man macht dafür naturgemäß Russland verantwortlich.
In einem Interview mit der Online-Zeitung „East and West“ erklärte Stanislaw Tkachenko, Professor für Internationale Beziehungen an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, das vorrangige Ziel Russlands sei „der erfolgreiche Abschluss der speziellen Militäroperation und die Zerschlagung des Nazi-Regimes in der Ukraine. Darauf soll eine umfassende diplomatische und wirtschaftliche Distanzierung von Europa folgen.“ Tkachenko fügte hinzu: „Russland wird Informationen über die Verteidigungsfähigkeiten der baltischen Staaten sammeln, mit dem Ziel, diese mittelfristig zu neutralisieren. In Moskau setzt sich zunehmend die Ansicht durch, dass die drei baltischen Staaten den Test der Souveränität nicht bestanden haben und es vorgezogen haben, diese gegen den Status von ‚Juniorpartnern‘ im Kampf des Westens gegen Russland einzutauschen. Daher wird auf die aktuellen feindseligen Handlungen von Tallinn, Riga und Vilnius zwangsläufig eine militärisch-technische Antwort folgen – und sie wird nicht lange auf sich warten lassen.“
Manchmal führt die Vorbereitung auf den Krieg – anders als es die alte Maxime nahelegt – nicht zum Frieden, sondern lediglich zu noch mehr Krieg.
Trumps Kürzungen: Keine US-Mittelstreckenwaffen nach Wiesbaden
Zusammen mit der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Reduzierung von US-Truppen in Deutschland wird voraussichtlich auch die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen abgesagt. Mehrere US-Medien berichteten unter Berufung auf das Pentagon, auch die vor zwei Jahren vom damaligen US-Präsident Joe Biden und dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz vereinbarte zunächst phasenweise Stationierung weitreichender konventioneller US-Waffensysteme in Deutschland habe sich nun auch offiziell erledigt.
Die Planungen sind offensichtlich nicht Teil militärischer Erwägungen, sondern eine emotionale Reaktion des US-Präsidenten auf die Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz. Der CDU-Politiker hatte die USA wegen ihres Vorgehens im Angriffskrieg gegen Iran kritisiert.
Die angekündigte Truppenreduzierung um rund 5.000 Soldaten, eine rotierende Kampfbrigade, senkt die Zahl der US-Truppen in Deutschland auf die Zahl vor Beginn der russischen Vollinvasion der Ukraine 2022. Der damalige Präsident Biden hatte die amerikanische Präsenz in Europa als Reaktion auf den russischen Angriff verstärkt.
Interessanter, wenn auch bereits länger absehbar, ist dagegen ein Verzicht auf die Stationierung einer Multi-Domain Task Force der US-Streitkräfte in Deutschland, die mit ihren konventionellen Waffensystemen die weitreichenden Präzisionsschläge androhen können, die die Europäer bislang nicht mit eigenen Systemen leisten können.
Parallel dazu hatten mehrere europäische Staaten mit der Entwicklung eigener weitreichender Präzisionsbewaffnung begonnen. Der European Long Range Strike Approach (ELSA) wird allerdings noch eine Weile brauchen. Deshalb planen mehrere Länder, auch Deutschland, als Übergangslösung die Beschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern der USA.
Die Multi-Domain Task Forces mit ihren Waffensystemen werden dagegen von den USA offensichtlich eher für Asien eingeplant. So gab es im vergangenen Jahr Übungen damit in Australien und Japan.
Warum deutsche Medien die russischen Warnungen verschweigen
Es ist ein altbekanntes Muster. Deutsche Medien berichten regelmäßig über angebliche Drohungen Russlands, die es nie gegeben hat. Der Sinn dieser Meldungen ist es, in Deutschland das Feindbild Russlands zu schüren. Aber wenn Russland wirklich mal eine Warnung ausspricht, dann verschweigen die deutschen Medien das konsequent.
Der Grund liegt auf der Hand. Die EU tut derzeit alles, um Russland zu einer militärischen Reaktion auf ihre fortgesetzten Provokationen zu zwingen. Damit das aber die „gewünschte Wirkung“ erzielt, muss die russische Reaktion für die Menschen in Deutschland und der EU vollkommen überraschend kommen, damit wieder von der berüchtigten „unprovozierten russischen Aggression” geredet werden kann.
Die Bundesregierung erlaubt ukrainischen Firmen nun, Waffen für den Krieg gegen Russland in Deutschland zu produzieren, weil Russland die Produktionsstandorte in der Ukraine angreift. Deutschland stellt der Ukraine damit „sicheres Hinterland“ für seine Waffenproduktion zur Verfügung, was eine eindeutige Kriegsbeteiligung darstellt. Daher hat Russland gewarnt, diese Standorte in Deutschland und anderen EU-Ländern seien legitime Angriffsziele für die russische Armee.
Sollte Russland tatsächlich einen der Standorte in Deutschland oder einem anderen EU-Land angreifen, an dem ukrainische Firmen Waffen für den Krieg gegen Russland produzieren, soll das für die Menschen in Deutschland und Europa vollkommen überraschend kommen und einen möglichst großen Schock auslösen, um die gewollte Kriegsstimmung wegen des angeblich vollkommen unprovozierten und überraschenden russischen Angriffs zu schüren.
Würden die Medien berichten, dass Russland sofort vor den Folgen dieser Entscheidung gewarnt hat, könnten die Menschen in Deutschland und Europa gegen diese Entscheidung protestieren. Auf jeden Fall aber würde die Legende, die russische Reaktion sei vollkommen unerwartet erfolgt, nicht funktionieren.
Also verschweigen die deutschen und europäischen Medien die russischen Warnungen.
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