Geopolitische Wochenschau 01/23

Wie die russische Wahleinmischung erfunden wurde

Eine der beherrschenden Geschichten der letzten Jahre war die angebliche russische Einmischung in US-Wahlen. Nun bestätigen die Twitter-Files, dass die Geschichte frei erfunden war und erzählen, wie das abgelaufen ist.

Auch wenn die „Qualitätsmedien“ es verschweigen oder anders darstellen, ist längst bekannt, dass es die russische Wahleinmischung (oder auch nur einen russischen Versuch, sich einzumischen) nie gegeben hat.

Nun bestätigen das auch die Twitter-Files, die nebenbei ein weiteres Mal zeigen, wie der sogenannte „Deep State“ gegen den eigenen Präsidenten Trump gearbeitet hat. 2016 gab es keine russische Wahleinmischung, aber das FBI hat trotzdem eine 80 Mann starke Abteilung gegründet, die die US-Wahlen schützen sollte. Diese Abteilung hat dann de facto gegen den eigenen Präsidenten Trump und für seinen Herausforderer Biden gearbeitet, wie wir bereits aus früheren Veröffentlichungen der Twitter-Files wissen.

Die neueste Veröffentlichung der Twitter-Files ist vor allem deshalb interessant, weil sie zeigt, dass Twitter im Oktober 2017 zunächst noch ehrlich nach Hinweisen auf eine russische Wahleinmischung gesucht, aber nichts gefunden hat. Dann ging alles ganz schnell, denn Senatoren der US-Demokraten machten Druck auf Twitter und gaben zusätzlich (unwahre) Informationen an die ihnen treu ergebene Presse weiter, um Twitter auch öffentlich unter Druck zu setzen.

Das hat gewirkt, denn es dauerte nur wenige Tage, bis bei Twitter intern entschieden wurde, auch unverdächtige Accounts als verdächtig einzustufen und den Medien (und den US-Demokraten im amerikanischen Parlament) tausende angeblich russischer Accounts zu präsentieren, die sich angeblich in die Wahl eingemischt haben.

Heute belegen die Twitter-Files, dass das alles gelogen und de facto frei erfunden war. Aber die „Qualitätsmedien“ finden nicht, dass Sie und ich davon erfahren sollten. Dabei zeigt das ein weiteres Mal, dass es durchaus eine massive Einmischung in die US-Wahlen 2020 gegeben hat, allerdings nicht aus Russland, sondern aus dem bürokratischen Apparat in Washington und von Seiten der US-Geheimdienste.

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„2022 wird als das Jahr der ‚De-Westernisierung‘ in die Geschichte eingehen“

Westliche Medien halten für ihr Publikum die Illusion aufrecht, der Westen wäre der Nabel der Welt und verschweigen, dass der US-geführte Westen international immer mehr an Bedeutung verliert.

Die globale Wichtigkeit des Jahres 2022 wurde bisher grob unterschätzt. Seine Wichtigkeit für die Weltgeschichte übersteigt bei weitem die des Jahres 2001, als die Anschläge vom 11. September stattfanden, und die des Jahres 2008, als die globale Finanzkrise ausbrach.

Stattdessen ist das Jahr 2022 vielleicht mit dem Jahr 1991 vergleichbar, als der Kalte Krieg endete. Wenn es ein Schlüsselwort gibt, dann ist es „De-Westernisierung“.

Dabei geht es nicht nur um den radikalen Versuch Russlands, die von den USA dominierte internationale Ordnung durch den Einsatz militärischer Gewalt zu durchbrechen. Es geht auch um die nicht-westlichen Länder, die auf der Suche nach einer unabhängigeren Position in beispielloser Weise gegen die etablierte Ordnung aufbegehren.

Westliche Medien neigen dazu, sich auf das G2-Szenario des Wettbewerbs zwischen den USA und China zu konzentrieren, während die Welt ein zweigleisiges Szenario der westlichen Hegemonie gegen eine de-westernisierte und unabhängigere Entwicklung präsentiert.

Der Westen kann diesen Trend nicht aufhalten. Die USA haben die Welt in den großen Krisen des vergangenen Jahrhunderts angeführt, aber ihre Führungsrolle hat im Zuge der Covid-19-Pandemie und des Krieges in der Ukraine an Überzeugungskraft verloren.

Diese De-Westernisierung erstreckt sich auch auf eine zunehmende De-Dollarisierung des Welthandels, da sich die Länder vom US-Dollar abwenden, sowie auf eine „De-Amerikanisierung“ der Technologie.

Insgesamt bietet die nicht-westliche Welt ein Bild, wie man es noch nie gesehen hat. Ihre Antwort auf die westliche Hegemonie besteht nicht unbedingt in Konfrontation, Konflikten oder dem Beharren auf Kontrolle und Gleichgewicht.

Stattdessen schütteln sie einfach die westliche Kontrolle ab, indem sie ihre nationalen Interessen zunehmend in den strategischen Mittelpunkt stellen. Eine demokratischere Form der internationalen Politik und gegenseitiger Respekt sind ihre Hauptforderungen.

Tatort Ostsee

Drei Monate nach den Anschlägen auf die Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2 weisen zum ersten Mal Mitarbeiter westlicher Regierungen die Behauptung, Russland könne für den Sabotageakt verantwortlich sein, öffentlich zurück. Schon kurz vor den Weihachtsfeiertagen hatte die Washington Post berichtet, „zahlreiche“ Regierungsmitarbeiter vermuteten „privat“, Moskau habe mit den Anschlägen nichts zu tun. Die Zeitung zitierte einen Beamten aus Europa mit der Einschätzung, es gebe „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ keinerlei Hinweis auf eine russische Täterschaft. Diese Einschätzung gründe sich, hieß es, auf Gespräche mit 23 Quellen aus Diplomatie und Geheimdiensten. Ein Beamter aus Westeuropa wird sogar mit der Aussage zitiert: „Die Überlegung, dass Russland es war, hat für mich nie Sinn ergeben.“ Wie die Washington Post berichtet, beruht die jetzt bekannt werdende Skepsis nicht bloß darauf, dass an den Tatorten keinerlei Hinweise auf russische Täter gefunden worden seien, sondern auch darauf, dass die gewöhnlich umfassende US-Spionage beim Abhören russischer Stellen bis heute keinerlei Hinweise auf eine Mitwisserschaft aufgespürt habe. Das sei recht ungewöhnlich.

Erschwert wird die Angelegenheit durch die exzessive Geheimhaltungspraxis Schwedens, dessen Behörden laut Berichten nicht einmal die verbündeten NATO-Staaten über Resultate ihrer Ermittlungen informieren. Zu den Rätseln um die Anschläge auf die Pipelines gehört nicht zuletzt, woher die beiden großen Schiffe kamen, die laut Recherchen des Magazins Wired in den Tagen unmittelbar vor den Anschlägen nicht weit von den Tatorten kreuzten und dabei ihre Transponder ausgeschaltet hatten. Bemerkenswert ist, dass noch niemand Belege für die Behauptung präsentiert hat, es seien russische Schiffe gewesen; die Größe der Schiffe und die Dichte der NATO-Aufklärung in der Ostsee lässt Unkenntnis über das maritime Geschehen unweit der strategisch wichtigen Insel Bornholm als nicht besonders wahrscheinlich erscheinen. Bekannt ist freilich, dass sich Kriegsschiffe der schwedischen Marine kurz vor dem Tatzeitpunkt gleichfalls in der Nähe der Tatorte aufgehalten hatten; die schwedische Marine hat dies sogar eingeräumt und als Ursache nicht näher bestimmte Maßnahmen der Seeraumüberwachung angegeben. Ob dabei gewöhnlich die Transponder ausgeschaltet werden, ist nicht bekannt.

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Das Minsker Abkommen sollte es Kiew ermöglichen, „Zeit zu gewinnen“

Das Minsker Abkommen ist 2015 angeblich geschlossen worden, um einen Frieden im Donbass zu erreichen. Der Westen hat Russland danach acht Jahre lang vorgeworfen, dass Russland das Abkommen nicht umsetzt und erklärt dass die Russland-Sanktionen daher nicht aufgehoben werden können. Heute wird im Westen offen zugegeben, dass das alles gelogen war.

Der Westen wollte das Minsker Abkommen nie umsetzen

Der ehemalige ukrainische Präsident Poroschenko hat schon im Sommer offen gesagt, dass er nie vorhatte, das Minsker Abkommen umzusetzen, sondern dass das Abkommen der Ukraine nur Zeit für die Aufrüstung geben sollte. Und er fügte hinzu, dass das Abkommen seine Aufgabe aus dieser Warte erfüllt habe. Niemand habe vorgehabt, das Abkommen umzusetzen.”

Nun hat auch der französische Präsident Hollande, der das Abkommen damals neben Bundeskanzlerin Merkel und dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko mit den Donbass-Rebellen und dem russischen Präsidenten Putin ausgehandelt hat, in einem Interview mit ukrainischen Medien offen gesagt, dass das Minsker Abkommen Kiew nur Zeit für die Vorbereitung eines großen Krieges mit Russland geben sollte. Damit bestätigen die westliche Beteiligten das, was acht Jahre lang als russische Propaganda diskreditiert wurde, nämlich dass es dem Westen und der Ukraine beim Minsker Abkommen nie um einen Frieden im Donbass gegangen ist, sondern darum, die Ukraine für einen Krieg gegen Russland aufzurüsten.

Für zukünftige Verhandlungen zwischen Russland und dem Westen ist das eine schlechte Nachricht, denn die russische Regierung wurde in den letzten Jahren vom Westen so oft dreist belogen und betrogen, dass Moskau dem Westen kein Wort mehr glaubt. Es macht Verhandlungen aber praktisch unmöglich, wenn eine Seite jedes Vertrauen in die Versprechen der anderen Seite verloren hat, weil die so viele Versprechen und Verträge gebrochen hat.

Was ich besonders faszinierend finde, ist, wie gründlich westliche Medien den Skandal, dass alle westlichen Teilnehmer an den Verhandlungen inzwischen offen sagen, dass es beim Minsker Abkommen nicht um Frieden, sondern um die Vorbereitung eines Krieges gegen Russland ging, verschweigen. Merkel hat ihre Aussage zwar in einem Interview mit der „Zeit“ gemacht, aber eigene Artikel war die Merkels Aussage deutschen Medien nicht wert. Gleiches gilt für Hollandes Aussage, die in der Ukraine immerhin auf Englisch veröffentlicht wurde.

Außerhalb der westlichen Medienblase haben die Aussagen von Merkel und nun von Hollande hingegen Schlagzeilen gemacht und Aufmerksamkeit erregt und in vielen nicht-westlichen Hauptstädten wird man sich fragen, ob es überhaupt noch Sinn macht, mit dem Westen Verträge abzuschließen, wenn der Westen schon bei der Unterschrift beschließt, dass er sie nie umsetzen, sondern brechen wird.

Making sense of NATO strikes against Russia

The war is already going on, the Russians are already fighting along a very long frontline, the Russian Aerospace Forces are already striking targets over the entire Ukraine, so what is there more to provoke/trigger?

I submit that there is only one thing which the Russians have not done yet, and that is the fullscale combined arms operation the Russian General Staff is obviously preparing.  And since this major offensive is almost certain to happen, the only thing which such NATO strikes could affect is the timing of the attack.  And since there is no way that these NATO (pinprick) strikes could delay the Russian offensive, their only possibly goal would be to make it happen sooner.

Why would NATO want the Russian offensive sooner rather than later?  In all its other actions, the AngloZionists have tried to draw out this war for as long as possible, so why would they want to make the Russians attack sooner rather than later?

Because the Russian General Staff is waiting for all the “ducks to be lined” up before attacking.  Thus by trying to force the Russians into a premature attack date, NATO is, very logically, trying to prevent all the said “ducks” to be “lined up”.  In other words, NATO is trying to force the hand of the Russian General Staff by increasing the pressure on the Kremlin to “finally take action”.

Trying to force your enemy into a premature attack makes perfect military sense (as would any effort to seize the initiative and impose your tempo on your enemy).

As for forcing Russia to attack in suboptimal conditions, that won’t happen.  Neither Putin, nor Shoigu, nor Gerasimov nor Surovikin are the types who will respond to hysterics with “for optics only” actions (just look at their faces, I mean it!). And this also goes for the entire General Staff.

Moment mal! Was hat Merkel getan?

Selbst wenn Merkel nicht Komplizin dieses grande feuille politischer Fata Morgana und Täuschung gewesen wäre, sollte sie für ihre Ehrlichkeit gelobt werden. Andernfalls könnten wir ihr ehrliches Eingeständnis, dass sie an der großen Täuschung des Minsker Abkommens beteiligt war, die die Welt in einen Konflikt gewaltigen Ausmaßes geführt hat, dessen Ergebnis und Folgen die Welt heute noch nicht einmal in Umrissen erkennen und der in seiner ungünstigeren Variante ihre völlige Zerstörung (d. h. die Zerstörung der Welt) bedeuten kann, lediglich als mildernde Umstände für „die Merkel vor dem politischen Gerichtshof der Geschichte“ anerkennen. Das Problem ist sicherlich viel tiefgreifender als das. Merkel hat kürzlich, scheinbar völlig unprovoziert, die gut versteckte Wahrheit enthüllt, dass die Minsker Vereinbarungen mit Russland über die Ukraine, die vor sieben Jahren mit den Präsidenten der beiden Länder, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, Merkel und dem damaligen französischen Präsidenten Francois Hollande im Rahmen des Normandie-Formats unterzeichnet wurden, nur ein trügerischer politischer Trick waren.

Merkel, Poroschenko, Hollande, den Merkel an der ‚politisch klapprigen‘ Hand führte, als wäre er ihr politisches Schoßhündchen vor den Augen Putins, führten eine Geheimoperation durch und täuschten alle. Auf diese Weise haben sie sich eine lange Periode eines Pseudo-Waffenstillstands“ verschafft, um die Ukraine vorzubereiten. Nach Merkels Eingeständnis hat niemand mehr das Recht, Russland die Schuld an den Ereignissen zu geben. Noch schlimmer ist, dass die Minsker Vereinbarungen und ihre großen Heuchler mit all ihren Täuschungsmanövern keine Ausnahme darstellen, sondern für den kollektiven Westen die Regel sind.

“Die versteckte Agenda hinter dem Minsker Abkommen macht die Glaubwürdigkeit des kollektiven Westens zusätzlich zunichte“ – so das Fazit der chinesischen Global Times. Merkels Eingeständnis beweist, dass einige Länder des kollektiven Westens, insbesondere die USA, ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen. Sie brechen Verträge, sie brechen ihre eigenen Worte mit äußerster herablassender Leichtfertigkeit. Sie halten jede Vereinbarung nur dann für sinnvoll, wenn sie darin eine Chance sehen, ihre eigenen egoistischen Interessen zu fördern. Andernfalls sind Washington DC und ihre Vasallen immer bereit, „ihre Verpflichtungen nicht zu erfüllen“.

Man muss sich fragen, warum der kollektive Westen dies immer wieder tut? Was soll der Rest der anständigen Welt tun und wie sollen wir nach diesem Eingeständnis von Merkel weitermachen? Sollen wir in Zukunft Abkommen und Geschäfte mit dem kollektiven Westen abschließen? Heißt das, dass es keinen Frieden in der Welt geben wird, solange eine Großmacht in eine totale Niederlage getrieben wird? Was ist in Merkel gefahren, dass sie diese wertvollen Details verraten hat? Das werden wir in Merkels Memoiren noch herausfinden.

Der “Master of the Globe” bringt uns seine Atombomben

Als die Vereinigten Staaten die einzige Hypermacht war und sich die Welt um sie drehte, nannten die Vereinigten Staaten ihre besten Transportflugzeuge die “Masters of the Globe”. Sie benutzen sie jetzt, um Atombombenvorräte auf der ganzen Welt aufzubauen, was gegen den Atomwaffensperrvertrag verstößt.

We Must Stop Funding Ukraine in its Ethnic Cleansing

After months in Ukraine training soldiers, Ret Col Andrew Milburn of @TheMozartGroup mercenary firm gets sauced on camera & spills the beans:

Ukraine is a “corrupt, fucked-up society” run by “fucked-up people”

Ukrainian soldiers “kill dudes who surrendered,” commit “atrocities”

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Vladimir Putin Press Conference – December 22 2022 – English Subtitles

Primärquelle!

„Russland hat rechtlich die Möglichkeit, die staatliche Anerkennung der BRD zu verweigern“

Angesichts der Art und Weise, wie sich der Westen gegenüber Russland verhält, hat Russland jedes Recht, genauso zu antworten. Zum Beispiel durch die Weigerung, den „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“ von 1990, besser bekannt als Zwei-Plus-Vier-Vertrag, anzuerkennen, der in fast allen seinen Bestimmungen verletzt wird.

Diese – bisher rein hypothetische – Möglichkeit wurde von Moderator Wladimir Solowjew und dem deutschen Politikwissenschaftler Alexander Sosnowski in der Sendung Full Contact auf Radio Vesti FM und der Plattform Smotrim diskutiert. Sosnowski zählte mehrere Klauseln des Vertrages auf, gegen die das vereinigte Deutschland (die BRD, in der die DDR aufgegangen ist) eindeutig verstößt.

„Zum Beispiel Artikel 2, dass die BRD ihre Waffen niemals dazu verwenden wird, Kriege zu führen oder sich daran zu beteiligen. Jetzt sehen wir, dass Deutschland durch die Lieferung von Waffen und die Ausbildung des ukrainischen Militärs faktisch auf der Seite der Ukraine an dem Konflikt teilnimmt, auch wenn es sagt, dass es das nicht tut“, stellt Sosnowski fest.

Eine weitere Klausel, gegen die Deutschland eindeutig verstößt, ist die Verpflichtung, niemals atomare, biologische oder chemische Waffen herzustellen, zu besitzen oder einzusetzen. Tatsächlich, so der deutsche Politikwissenschaftler, „sehen wir das genaue Gegenteil.“

Er erklärt, welche Begründung einige deutsche Politiker benutzen, um die Präsenz der US-Atomwaffenbasis in der BRD zu erklären.

Er verweist auch auf eine weitere Klausel des „Zwei-Plus-Vier-Vertrags“, wonach sich das vereinigte Deutschland verpflichtet hat, keine militärischen Verbände anderer Länder auf seinem Territorium zu haben, wenn die UdSSR ihre militärischen Verbände zurückzieht.

Solowjew fragte, ob dieses Dokument Sanktionen für den Fall einer Verletzung des Vertrags vorsieht und ob es in einem solchen Fall gekündigt werden kann. Sosnowski antwortete, dass darin keine Sanktionen vorgesehen sind. Nach dem allgemein anerkannten Völkerrecht kann ein nicht eingehaltenes Abkommen jedoch gekündigt werden.

Deutschland verstößt mit der nuklearen Teilhabe der NATO permanent gegen den Zwei-Plus-Vier-Vertrag. Und mit seiner Beteiligung an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien hat Deutschland noch gegen mindestens einen weiteren Artikel des Zwei-Plus-Vier-Vertrags verstoßen.

Geopolitische Wochenschau 52/22

Die Globalisten auf der Titelseite von The Economist sagen den Energietod der Bevölkerung bis 2023 voraus und noch einiges mehr.

Die Globalisten auf der Titelseite von The Economist sagen den Energietod der Bevölkerung bis 2023 voraus, das Ende der tierischen Nahrungsmittelproduktion, die Menschen werden sich von Konserven ernähren, die einzige Sorge der gesamten Bevölkerung auf dem Planeten Erde wird die Ernährung sein, und die Vorgänge in der Ukraine steuern auf einen Atomkrieg zu! Das transatlantische Bündnis von London und Washington wird in Konflikt geraten! Mann und Frau werden einander getrennt sein! Das Wirtschaftsforum von Klaus Schwab hat alles auf die Titelseite des Magazins gebracht, die haben wirklich nichts mehr zu verbergen.

Am Ende eines jeden Jahres veröffentlicht das globalistische Magazin The Economist eine so genannte Neujahrsausgabe, die zum Jahreswechsel erscheint, und deren Titelseite stets mit seltsamen und ungewöhnlichen Symbolen und Hinweisen auf die Zukunft gefüllt ist. Es sollte von vornherein betont werden, dass es sich hierbei nicht um Vorhersagen oder gar Kristallkugelvorhersagen handelt, sondern um die Ankündigung der Verfahrenspläne der Globalisten für das kommende Jahr, mit denen sie ihre wichtigsten Ziele, die sie erreichen wollen, ankündigen und bekannt machen.

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The most important question

I have been warning that Russia is preparing for a fullscale war since at least 2014.  Putin basically said just that in his recent speech before the Russian Defense Ministry Board.  If you have not seen this video, you really should watch it, it it will give you a direct insight into how the Kremlin thinks and what it is preparing for.

I will assume that you have watched that video and that I don’t need to prove to you that Russia is gearing out for a massive war, including a nuclear one.

Foreign Minister Lavrov has publicly declared that “unnamed officials from the Pentagon actually threatened to conduct a ‘decapitation strike’ on the Kremlin…What we are talking about is the threat of the physical elimination of the head of the Russian state, (…)  If such ideas are actually being nourished by someone, this someone should think very carefully about the possible consequences of such plans.

So, we have the following situation:

  • For Russia this war is clearly, undeniably and officially an existential one.  To dismiss this reality would be the height of folly.  When the strongest nuclear power on the planet declares, repeatedly, that this is an existential war everybody ought to really take it seriously and not go into deep denial.
  • For the US Neocons this is also an existential war: if Russia wins, then NATO loses and, therefore, the US loses too.  Which means that all those SOBs who for months fed everybody nonsense about Russia loosing the war to the general public will be held responsible for the inevitable disaster.

So much will depend on whether US Americans, especially those in power, are willing to die in solidarity with the “crazies in the basement” or not.  Right now it sure looks like they are.  Don’t count on the EU, they have long given up any agency.  Talking to them simply makes no sense.

Which might explain Medvedev’s recent words “Alas, there is nobody in the West we could deal with about anything for any reason (..) is the last warning to all nations: there can be no business with the Anglo-Saxon world because it is a thief, a swindler, a card-sharp that could do anything.”

Russia can do many things, but it cannot liberate the USA from the grip of the Neocons.  That is something which only US Americans can do.

The US political system is most unlikely to be effectively challenged from within, big money runs everything, including the most advanced propaganda system in history (aka the “free media”) and the population is kept uninformed and brainwashed.  And yes, of course, a major defeat in a war against Russia would shake this system so hard that it would be impossible to conceal the magnitude of the disaster (think “Kabul on steroids”).  And that is precisely why the Neocons cannot allow that to happen because this defeat would trigger a domino effect which would quickly involve the truth about 9/11 and, after that, all the myths and lies the US society has been based on for decades (JFK anybody?).

the US ruling elites are clearly going into deep denial.  All this silly talk about US Patriot missiles or F-16s changing the course of the war in infantile and naive.  Frankly this would all be rather comical if it was not so dangerous in its potential consequences.  What will happen once the single Patriot missile battery is destroyed and the F-16s shot down?

How soon will the West run out of Wunderwaffen?

On a conceptual “escalation scale” what would be the next step up from Patriots and F-16s?

Tactical nukes?

Considering the rather idiotic notion that a “tactical” nuke is somehow fundamentally different from a “strategic” nuke irrespective of how it is used and where it is used is extremely dangerous.

I submit that the fact that the US ruling class is seriously contemplating both a “limited” use of “tactical” nukes and “decapitating strikes” is a very good indicator of the fact that the US is running out of Wunderwaffen and that the Neocons are desperate.

And to those who might be tempted to accuse me of hyperbole or paranoid delusions I will say the following:

This war is NOT, repeat, NOT about the Ukraine (or Poland or the three Baltic statelets).  At its absolute minimum this is a war about the future of Europe.  Fundamentally it is a war about the complete reorganization of our planet’s international order.  I would even argue that the outcome of this war will have a bigger impact that either WWI or WWII.  The Russians clearly understand this.

The current situation is much more dangerous than even the Cuban missile crisis or the standoff in Berlin.  At least then both sides openly admitted that the situation was really dangerous.  This time around, however, the ruling elites of the West are using their formidable PSYOP/propaganda capability to conceal the true scope what is really going on.  If every citizen of the US (and EU) understood that there is a nuclear and conventional cross-hairs painted on his/her head things might be different.  Alas, this is clearly not the case, hence the non-existent peace movement and the quasi consensus about pouring tens of BILLIONS of dollars into the Ukrainian black hole.

About Energy, Again.

One has to take a heed, not to mention to at least try to study basic Physics, especially molecular theory of matter and thermodynamics to understand why EU “prosperity” is a thing of the past. One cannot fight laws of physics by issuing political proclamations–the only skill Western political and “intellectual” class have. 

That brings us to the issue of SMO and why it is going this way and not the other–very simple, Russia is simply waiting. Waiting for what, you may ask? Obviously for irreversible political changes precipitated by military-economic ones.

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Wenig überraschend: Auch die CIA hat über Twitter Zensur ausgeübt

Die CIA wird, das habe ich schon mal gehört, von Insidern in Washington oft als „andere Regierungsorganisation“ (engl. „Other Government Agency“) bezeichnet, um in Gesprächen das Wort „CIA“ zu vermeiden. Davon ist auch in der neuen Veröffentlichung der Twitter-Files die Rede, in der gezeigt wird, wie die CIA Twitter für ihre Ziele eingespannt hat. Ich habe auch die neunte Veröffentlichung der Twitter-Files komplett übersetzt.

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Vladimir Putin Addresses the Russian Defense Ministry Board Dec 21, 2022

Primärquelle

No Iron Dome for Ukraine? Why?

No, this is not because of this: Israel is unlikely to support Ukraine with its Iron Dome air defense system over fears that the act could trigger a tough response from Russia, the nation’s former acting national security adviser, Brigadier General Jacob Nagel, said in an op-ed published by The National Interest on Friday. Commenting on Washington’s recent decision to provide Ukraine with its top-notch Patriot air-defense platform, Nagel noted that the move “also puts a spotlight on Israel,” which has consistently refused to send air-defense weaponry to Kiev. The general named several reasons for the refusal. First of all, Israel has “legitimate fears” that if any of its weapons were to be deployed in Ukraine, they eventually could be captured by Russia and would be “all but guaranteed” to be sent to Iran for analysis, Nagel believes. This could help Tehran, Tel Aviv’s archrival for many decades, to find a way to counter the systems, he said.

But because of Iron Dome being nothing but short to very short-range system designed specifically to fight slow ballistic “dumb” projectiles from Palestinian “Katyushas” and is not designed to operate in the modern battlefield. But political factor is understandable and Israel is in geostrategic pickle because she can see how her main sponsor and “defender”, meaning enabler, the United States is teetering on the edge of political and economic catastrophe and the only country which can mitigate Israel’s “regional issues” is Russia. But purely militarily Iron Dome doesn’t make any sense in 404 and will not live longer than promised to 404 Patriot air defense battery.  Thus: … Iron Dome is not going to help.

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There is No Defense to Hypersonic Missiles & Russia’s Plans to Expand

Russia announced yesterday that it will increase its military strength from 1 million to 1.5 million. The Western Press keeps putting out the propaganda that that this is all because Russia has lost momentum and many soldiers in Ukraine. I reported before that sources from Ukraine, not Russia, put the death toll at over 100,000 Ukrainian soldiers. That was also in the draft speech of the head of the EU, but it was removed to keep up the image that Ukraine is winning.

What is not being said here is that Poland has been instructed by the US to increase its military from 100,000 to 250,000 making it the largest force in NATO. It is only a 14-hour drive from Warsaw to Moscow. This in addition to NATO’s plans to incorporate Finland and Sweden, has also played a role in this decision.

The Russian Defense Minister Sergei Shoigu declared that the country needs a force of 1.5 million “to guarantee the fulfillment of tasks to ensure Russia’s security.” China has about 2 million and the USA has about 1.4 million. North Korea has 1,280,000 active with another 600,000 in reserve. Belarus has an army of only 62,000 with 344,750 in reserve.

The Western Press keeps just putting out propaganda about Ukraine winning, while it is ignoring the mobilization of NATO which is clearly anticipating war. This is not going to be just about Ukraine as we head into 2023. You have to be blind not to see that the West is clearly preparing for war. This is what Russia is now responding to. With Poland raising its army to 250,000, that presents a serious threat to Russia for the exceeds the active personnel in Belarus.

Wie in Russland über Selenskys USA-Besuch berichtet wurde

In Russland lag das Augenmerk noch auf anderen Details, denn der Besuch hat auch anschaulich gezeigt, dass die Ukraine kein souveräner Staat mehr ist, sondern ein Protektorat der USA. Der ukrainische Präsident flog nicht mit seinem eigenen Flugzeug nach Washington, sondern unter Bewachung amerikanischer Soldaten in einem US-Regierungsflugzeug. Das zeigt anschaulich, dass die Ukraine, deren ganzer Stolz laut ihrer eigenen Regierungspropaganda ihre Unabhängigkeit ist, nicht einmal ein Schatten ihrer selbst ist, wenn ihr Präsident für eine innenpolitische PR-Show in den USA mit einer US-Regierungsmaschine für ein paar Stunden nach Washington vorgeladen werden kann.

Die ukrainischen Journalisten waren nicht faul und zählten mit: Selensky erhielt 21 stehende Ovationen. Das ist zu viel, sagt Fox News: „Sie haben wie Robben geklatscht. Was auch immer dieser Mann, der wie ein Hafenarbeiter angezogen war, auch gesagt hat: ‚Schickt mir mehr Geld; ich befehle euch, schickt mir mehr Geld; wir werden das auf die verantwortungsvollste Art und Weise regeln‘, sie haben applaudiert. Alle! Als ob sie das mussten. Über unseren Staatshaushalt können sie sich nicht einigen, aber ihm applaudieren sie alle.

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Das Young-Global-Leaders-Programm des WEF ist ein Projekt der CIA

Bei den meisten dieser Milliardärsstiftungen ist die Gründungsgeschichte relativ unverschleiert zu finden.

Das gilt jedoch nicht für das Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab, denn in der offiziellen Gründungsgeschichte fehlt ein wichtiges Detail: Wie ist es einem Mann, der nicht aus wohlhabenden Verhältnissen stammt und keine eigene „Hausmacht“ in der finanz- und geopolitischen Arena hat, gelungen, eine der mächtigsten Organisationen der Welt aufzubauen? So etwas ist ohne tatkräftige Unterstützung anderer unmöglich, wenn man keine eigenen Milliarden hat, um sich Macht und Einfluss zu kaufen.

Vor einiger Zeit ist ein sehr langer und ausführlicher Artikel auf Englisch erschienen, der dieser Frage nachgegangen ist. Ich habe die Quellen in dem Artikel überprüft und selbst dazu recherchiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Geschichte, die in dem Artikel erzählt wird, der Wahrheit entspricht. Hinzu kommt, dass die Geschichte die Frage schlüssig beantwortet, wie Klaus Schwab und sein WEF so mächtig werden konnten.

Der Artikel holt weit aus und geht zum Verständnis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges und in die Ära zurück, als die Nachkriegsordnung geschaffen und die CIA gegründet wurde. Den Lesern meines Buches „Abhängig Beschäftigt“ ist bekannt, dass die USA ihre Macht im Nachkriegseuropa durch die Gründung einer Vielzahl von Stiftungen abgesichert haben, die zu Kaderschmieden für zukünftige Politiker, Redakteure der Medien und auch Wirtschaftslenker geworden sind. In Europa kann niemand in Politik oder Medien Karriere machen, der nicht mit den transatlantischen Stiftungen (Atlantikbrücke, German Marshall Fund; etc.) verbunden ist.

Das kann jeder leicht überprüfen, indem man sich die Biografien führender europäischer Politiker anschaut.

Das Young-Global-Leaders-Programm des WEF von Klaus Schwab tut seit Anfang der 90er Jahre das gleiche und wäre es ein Konkurrenzprodukt gegen die bestehenden, transatlantischen US-Programme, wäre das Projekt sofort abgewürgt worden. Stattdessen ist es ein großer Erfolg und sehr viele der heute weltweit führenden Politiker sind durch die Schule von Klaus Schwab gegangen und setzen als Minister und sogar Regierungschefs brav die Politik um, für die sich Schwab selbst einsetzt.

Die Frage ist also, wie und mit wessen Hilfe es der aus kleinen Verhältnissen stammende Klaus Schwab geschafft hat, so mächtig zu werden. Die Antwort ist verblüffend einfach: Er hat als Student selbst so ein Programm durchlaufen. Damals war es noch die CIA, die relativ offen hinter diesem Programm stand und junge Leute gesucht hat, deren Karriere die CIA gefördert hat, damit diese Leute später das umsetzen, was von der CIA gewollt ist. Inzwischen hat Schwab mit seinem WEF diese Funktion übernommen und sein Young-Global-Leaders-Programm ist nichts anderes, als das Nachfolgeprogramm eines CIA-Programms aus den 1950er Jahren.

Das Young-Global-Leaders-Programm des Weltwirtschaftsforums, eine angebliche Erfindung von Klaus Schwab, ist in Wirklichkeit eine fast exakte Kopie von Henry Kissingers „International Seminar“, das ursprünglich von Harvard aus geführt und von der CIA finanziert wurde. In diesem Artikel untersucht Johnny Vedmore die Leute hinter Kissingers „International Seminar“, die CIA-Kanäle, die das Programm finanziert haben, und Kissingers Schlüsselrolle bei der Schaffung des Young Global Leaders-Programms des WEF selbst.

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Bund: Themenverantwortliche/r Innovationssystem / Stellvertretung Chef Innovation

Für den weiteren Aufbau des Querschnittbereichs “Innovation” in der Schweizer Armee suchen wir eine vielseitige Persönlichkeit mit Innovationswissen und Motivation zur Ausgestaltung des Bereichs.

Hast du Lust als Stellvertreter/in des Chefs Innovation Verteidigung den Innovationsgeist in der Gruppe Verteidigung zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag zum Kulturwandel zu leisten?

In der Erarbeitung und Weiterentwicklung der Grundlagen des Innovationssystems Verteidigung bringst du dein Wissen, deine Methoden und dein Netzwerk ein und sorgst dafür, dass die Arbeit des Bereichs sich stets auf der Höhe der Zeit befindet.

Der Putschist Guaido wurde von den eigenen Leuten abgesetzt

Erinnern Sie sich noch an das mediale Dauerfeuer, mit dem wir Anfang 2019 beglückt wurden, als sich in Venezuela der von den USA unterstützte Putschist Juan Guaido selbst zum Präsidenten erklärte und der Westen den Sturz der Regierung von Präsident Maduro gefordert hat? Wenn man sich daran erinnert, ist es bezeichnend, dass die Medien nicht darüber berichten, dass Guiado nun von seinen eigenen Leuten in die Wüste geschickt wurde. Das Beispiel zeigt anschaulich, wie gleichgeschaltet die „Qualitätsmedien“ Themen wahlweise setzen oder auch ignorieren, denn in Deutschland gab es praktisch nirgends eine Meldung über das unrühmliche Ende von Guaidos „Präsidentschaft“.

«Russland hat keinen Grund, schneller vorzugehen»

Der gebürtige Russe und heutige US-amerikanische Finanzexperte Dmitry Orlov kommt in der Beurteilung der westlichen Sanktionen gegen Russland zu einem ganz anderen Urteil als die westlichen Medien: Russland werde langfristig davon ausgesprochen profitieren. Russland werde auch kulturell wieder mehr zu sich selber finden. Und Russland habe auch keinen Grund, sich im Krieg in der Ukraine zu beeilen, die von Russland vorgegebene Geschwindigkeit sei kein Schwächezeichen, sondern eine gut austarierte Lösung. – Orlovs Analyse müsste etlichen europäischen Politikern sehr zu denken geben. 

Geopolitische Wochenschau 51/22

Energie-los zum Abgrund und die große Frage

Nun zum großen Thema, wenn auch zunächst aus einer nicht gleich für jeden offensichtlichen Perspektive: Präsident Xi’s Staatsbesuch in Saudi Arabien.

Dazu ist zunächst anzumerken, dass Präsident Xi – im Gegensatz zum senilen „Hä? Wo bin ich“ ami Hampel – herzlich und mit allen Ehren (bis zum Anschlag, plus noch Sahnehäubchen) empfangen wurde. Und nun der Hammer: Es wurde unverblümt von „petro-Yuan“ gesprochen und die Saudis scheinen kein Problem damit zu haben, sich nicht nur von den amis abzuwenden sondern ihnen auf ihrem Weg Richtung BRICS und multipolarer Weltordnung den petro-dollar – und mithin einen, wenn nicht den Grundpfeiler ihrer verbrecherischen Herrschaft zu zerbrechen.

Warum gehe ich das große Thema Russland und der Krieg mal von dieser Seite an? Weil, wie ich wieder und wieder schrieb, ukrostan nur ein Austragungsort ist und keineswegs das Zentrum des großen Krieges, der nicht nur für die Länder ausserhalb des angelsächsischen Vasallen-Rudels sondern sogar für nicht wenige Länder *im* angelsachsen-Rudel von größter, ja, vitaler Bedeutung ist.

Dieser große Krieg heisst nicht wirklich „natu gegen Russland“. Er heisst „BRICS (lose formuliert) und potentielle Länder erheben sich gegen die angelsachsen, die die Welt *komplett* unterwerfen, nach Belieben beherrschen und ausplündern wollen“.

In der Tat ist Saudi Arabien ein recht brauchbares Beispiel. Denn der (damals vielleicht attraktiv erscheinende) petro-dollar deal war nicht einfach, dass die Saudis ihr Öl nur gegen dollar verkaufen (wie viele meinen). Er beinhaltete auch, dass die Saudis mit den so eingenommenen dollars ami Staats-Anleihen kaufen mussten (und einiges mehr). Unterm Strich mochte es zwar so *scheinen*, als ob die amis die Saudis beschützen (und nebenbei noch reichlich Waffenschrott an sie verkaufen) würden, *tatsächlich* aber beschützten die amis nur Eines, nämlich *ihren* petro-dollar Grundpfeiler (nicht unähnlich ihren „unsinkbaren Flugzeugträgern“, nämlich Inseln – zu denen, so der Plan der amis, übrigens 2014 auch die Krim gehören sollte). Und das erlaubte ihnen, das hässliche „ich druck mir Geld soviel ich will“ Spielchen – auf Kosten aller Anderen.

Oder, um es griffig zu formulieren: Russland nimmt angelsachsen/natu Waffen/Munition/Kämpfer und Mut während China ihnen den Grundpfeiler petro-dollar weg schlägt.

Nebenbei bemerkt: Die russischen Schützenpanzer funktionieren einwandfrei und zuverlässig – im Gegensatz zu „unseren“ Pumas.

Das erwähne ich nicht nur sarkastisch sondern auch ganz im Sinne von „soliden Boden unter den Füßen“. Was ist „Puma“? Ein feuchter Traum von politstern und Konzernen – wie das Meiste in der natu. Der „rückständige Russenschrott“ hingegen entsteht in aller Regel als Verfeinerung und/oder (intelligent und gekonnt geplante und gemachte) Modernisierung von *bewährten, guten* Systemen. In Russland orientiert man sich nicht an comics, feuchten Träumen, science fiction Spinnereien, 3D Animationen, etc sondern ganz pragmatisch an der Realität; ein Waffen-System hat seine Aufgaben zu erfüllen und zwar auch unter schwierigen Bedingungen, Punkt.

⭐️⭐️⭐️⭐️
Im Wortlaut: Twitter hat Anweisungen zur Zensur vom FBI bekommen und befolgt

Das FBI hat Twitter und anderen sozialen Netzwerken konkrete Anweisungen gegeben, was zu zensieren ist. Dabei ging es vor allem darum, den US-Wahlkampf zugunsten von Joe Biden zu beeinflussen.

Die Twitter-Files sind ein größerer Skandal als Watergate, denn sie zeigen, wie das FBI – immerhin eine US-Regierungsbehörde – politische Zensur ausgeübt und den US-Wahlkampf 2020 zugunsten des Herausforderers und gegen den amtierenden Präsidenten beeinflusst (und wahrscheinlich entschieden) hat, indem es dafür gesorgt hat, dass alle kompromittierenden Informationen über Joe Biden zensiert und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurden.

Das FBI hat auch direkt eingegriffen und den Twitter-Mitarbeitern Listen von Usern und Tweets geschickt, die zensiert werden sollten. Dabei handelte sich teilweise sogar um nur satirische Tweets. Umfragen haben ergeben, dass etwa 20 Prozent derer, die Biden gewählt haben, das nicht getan hätten, wenn sie von den Enthüllungen über den Laptop von Hunter Biden und von der Korruption des Biden-Clans gewusst hätten. Da das FBI genau diese Enthüllungen mindestens bei Facebook und Twitter hat zensieren lassen und so vor der breiten Öffentlichkeit versteckt hat, dürfte die letzte US-Präsidentschaftswahl anders ausgegangen sein, wenn das FBI nicht eingegriffen hätte.

The Hidden Truth Behind AFRICOM

The U.S. military’s incredibly secretive African Command, or AFRICOM, has been steadily growing over the past 15 years – and with almost no media coverage.

The Pentagon keeps a lot of the details about AFRICOM secret. What we do know comes from leaked documents and fragmentary evidence, like the dozens of secret killer drone bases, the many murdered civilians, or the bring-your-mistress-to-work parties the AFRICOM commanders have on Thursdays (complete with giraffe liver-pâté hors d’oeuvres).

Here’s how the military explains AFRICOM: “U.S. Africa Command, with partners, counters transnational threats and malign actors, strengthens security forces and responds to crises in order to advance U.S. national interests and promote regional security, stability and prosperity.”

I have some questions:

  • One: When has the U.S. ever created security and stability anywhere in the world? Iraq? No. Libya? No. Syria? Nope. Afghanistan? Definitely not. Haiti? Vietnam? Korea? — I have to move on, or this episode will be longer than “Avatar: The Way of Water”!
  • Two: The U.S. is in Africa to counter transnational threats? Threats to whom? Threats to the U.S. in Africa? Then I have an idea. Get the U.S. out of Africa! And doesn’t having the U.S. military running around Africa killing people generally just create more threats to the U.S.? Do you know what pisses people off? When someone shows up in their town and kills their neighbors.

The Pentagon’s explanation continues: “The U.S. supports partners in Africa using a ‘3D’ approach – that is ‘Diplomacy, Development, and Defense.’”

Allow me to translate – “Diplomacy” means threats, “Development” means bribes, and “Defense” means blowing things and people up.

⭐️⭐️
Of Note.

During a Russian Defense Ministry meeting on Wednesday, Shoigu proposed a number of measures to strengthen the security of the Russian Federation, including creating a special grouping of troops on the country’s northwestern border and expanding Russia’s armed forces to amount to 1.5 million servicemen in total, with some 695,000 of them being contract soldiers. … Shoigu went on to suggest creating a number of new military groupings, including five new artillery divisions, eight bomber aviation regiments, and one fighter regiment, as well as six army aviation brigades

How about  5 (Five) new naval infantry divisions (!!! holy-molly), three motor-rifle divisions, two air-assault division, a number of brigades will be transformed into divisions, among other measures. This is NOT about VSU, which is primarily a spent force right now and Russia slowly, in economical way, annihilates the remnants of Ukraine’s mobilization “potential”. No, this is about NATO and where it will be moved back. Recall December 2021 Ultimatum? This is about NATO and finishing off US “hegemony”, which is being finished as I type it. “

You know, as they say, the writing is on the wall. Can they read in Washington? We’ll see. As I always stress–in historic terms 10 years is nothing, a second really. I can only imagine what we will be talking about in a couple of years time. If humanity survives the death of the West.

⭐️⭐️⭐️
Wann und wie wird die Ukraine-Krise beendet?

Russland ist zu Gesprächen bereit, der Westen aber lehnt Verhandlungen mit Russland kategorisch ab, solange Russland nicht seine totale Niederlage eingesteht und alle Truppen zurückzieht. Wie könnte ein Ausweg aussehen?”

Eine weitere Schlussfolgerung aus den Ereignissen des vergangenen Jahres sieht der Diplomat darin, dass „im Lichte der Geschehnisse jeder Dialog mit der NATO als Organisation nun generell ausgeschlossen ist.“ „Das geht so weit, dass wir, wenn Vertreter der NATO als Organisation bei internationalen universellen Plattformen auftauchen, verlangen werden, dass sie nicht anwesend sind“, führte er aus und machte nur eine Ausnahme für spezialisierte Formate für Sicherheitskooperation, wie zum Beispiel die OSZE.

Nach Ansicht von Rogow können und sollten die Verhandlungsstränge getrennt werden. „Meiner Meinung nach ist es angesichts der Lage in der Ukraine äußerst unwahrscheinlich, dass eine politische Einigung über die ukrainische Frage erzielt wird“, sagte er. „Bislang hat man den Eindruck, dass es keinen Durchbruch geben wird. Aber die Verhinderung eines Atomkrieges liegt im gegenseitigen Interesse. Für uns, für die Amerikaner und für viele andere.“

zu der Tatsache, dass Russland niemals zuerst Atomwaffen einsetzen würde, erklärte er: „Wenn wir sie unter keinen Umständen als erster einsetzen würden, dann könnten wir sie auch nicht als zweiter einsetzen, weil die Einsatzmöglichkeiten nach einem Atomschlag auf unserem Territorium sehr begrenzt sind.“

Als er diese Worte später vor Journalisten erklärte, erinnerte der Präsident daran, dass „die USA erstens die Theorie des Präventivschlags haben“ und zweitens „ein System für einen Entwaffnungsschlag entwickeln.“ Der Oberkommandierende der russischen Streitkräfte sagte weiter, dass Russland früher keine Mittel für solche Angriffe hatte, aber jetzt hat es sie, und sie sind „sogar effektiver“ als die USA, „weil, wenn wir schon über diesen Entwaffnungsschlag sprechen, dann könnte man vielleicht darüber nachdenken, die Idee unserer amerikanischen Partner zum Schutz ihrer Sicherheit zu übernehmen.“ (Anm. d. Übers.: Das bedeutet im Klartext: Die USA behalten sich in ihrer Nukleardoktrin die Möglichkeit eines atomaren Erstschlags vor, Russland hingegen schließt einen atomaren Erstschlag in seiner Nukleardoktrin bisher aus. Putin hat damit angedeutet, dass die neuen Pläne der USA für nukleare „Entwaffnungsschläge“ Russland dazu zwingen können, sich ebenfalls einen nuklearen Erstschlag vorzubehalten. Für politische Beobachter ist klar, dass dieses Thema im Kreml nicht zufällig zur Sprache gekommen ist, sondern dass das eine deutliche Warnung an die USA war, das Spiel mit dem nuklearen Feuer umgehend einzustellen.)

Deutlicher kann man es wohl nicht sagen.

Und auch in Moskau ist man entsetzt. „Die nukleare Abschreckung ist hinfällig, sie existiert nicht mehr“, sagte mir einer unserer führenden Experten. „Die Tatsache, dass wir über ein Atomwaffenarsenal verfügen, hält niemanden auf … Es gab eine Zeit, da zitterte der Westen und diskutierte darüber, ob es erlaubt sei, tragbare Flugabwehrraketen an die Ukraine zu liefern. Und jetzt verlegen sie alles, was ihnen in die Hände fällt; bald geht das wohl bis zu Kampfflugzeugen. Und sie haben keine wirkliche Angst, sondern tun nur so, um zu zeigen, dass sie reagieren.

Schwarze Schwäne – Krieg, Inflation und ein energiepolitischer Scherbenhaufen

Vortrag von Prof. em. Hans-Werner Sinn

Putins Plan: „Mit Europa und den USA endet die Welt nicht“

In diesem Buch geht es um die Weltordnung, die der Westen einführen möchte, und um die Weltordnung, die Russland dem als Alternative entgegenstellt. Wir werden sehen, dass diese beiden Modelle für eine Weltordnung einander diametral entgegenstehen. Daher ist es wichtig, zu verstehen, wie die westliche Weltordnung funktioniert, um dann zu verstehen, wie die Alternative aussieht, die der russische Präsident Putin den Staaten der Welt anbietet.

Die Fakten zeigen, dass die Staaten der Welt der russischen Idee mit sehr viel Sympathie begegnen, auch wenn die westlichen Medien ständig davon sprechen, Russland sei international isoliert. Dass das nicht so ist, kann man schon daran erkennen, dass sich – trotz des gewaltigen Drucks, den die USA und auch die EU auf die Staaten der Welt ausüben – nur die etwa 50 Staaten, die sich zum Westen zählen, den anti-russischen Sanktionen und der anti-russischen Politik des Westens angeschlossen haben. 140 Staaten hingegen haben das nicht getan und arbeiten weiterhin mit Russland zusammen. Schauen wir uns in diesem Buch also an, wie das Ende des Endes der Geschichte aussieht, denn entgegen allen Bemühungen der USA, der Welt das neoliberale Modell aufzudrängen, haben sich dem etwa 140 Staaten widersetzt. Von der prophezeiten Integration der nicht-westlichen Kulturen in die westliche Kultur sind wir noch sehr weit entfernt und es steht zu vermuten, dass das nicht passieren wird.

Russland, das nehme ich hier schon vorweg, steht für das Gegenteil, denn der russische Präsident betont – wie Leser meines Buches „Wladimir Putin – Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?“ wissen – seit Jahren bei jeder seiner Reden zu dem Thema, dass die Kulturen der Völker der Welt sich unterscheiden und dass man genau das akzeptieren solle, anstatt es ändern zu wollen und anderen Staaten die eigene Kultur und Lebensweise aufzwingen zu wollen.

Der Westen will allen Staaten und Völkern der Welt seinen Willen und seine „Werte“ aufzwingen, wie wir am Beispiel der Fußball-WM in Katar gerade wieder erlebt haben. Wer sich dem widersetzt, dem drohen Sanktionen oder Schlimmeres. Russland setzt dem seine Idee einer fairen Weltordnung entgegen, die auf Respekt vor der Verschiedenheit der Völker, Religionen und Kulturen beruht.

Die „regelbasierte Weltordnung“ ist die größte Gefahr für den Weltfrieden

Im Westen ist seit einigen Jahren immer öfter die Rede davon, dass der Westen für eine „regelbasierte Weltordnung“ eintritt und dass die „bösen“ Staaten, wie zum Beispiel Russland und China, sich gegen diese „regelbasierte Weltordnung“ stellen. Oft ist dabei die Rede davon, dass diese Staaten „systemische Konkurrenten“ sind. Es ist also ein Kampf der Systeme, in dem wir uns befinden und der Westen findet es wichtig, dass alle Länder der Welt sich seinem System der „regelbasierten Weltordnung“ anschließen und sich ihm unterordnen.

Da stellt sich die Frage, was die „regelbasierte Weltordnung“ eigentlich ist. Was sind ihre Regeln? Diese Regeln müssen ja irgendwo festgelegt sein, man müsste sie irgendwo nachlesen können. Sie müssten, wenn sie international gültig sein sollen und sich die Staaten der Welt dieser Weltordnung anschließen sollen, von diesen Staaten definiert, diskutiert und angenommen worden sein.

Suchen Sie mal im Netz danach und Sie werden feststellen, dass Sie diese Regeln der Weltordnung, die der Westen propagiert, nirgendwo finden werden. Es gibt sie schlicht nicht. Da das natürlich unglaublich klingt, müssen wir uns das genauer anschauen.

Die „regelbasierte Weltordnung“ ist einer der Kerne des aktuellen Ost-West-Konfliktes, denn der Westen will de facto das auf der UNO-Charta basierende Völkerrecht abschaffen und durch seine „regelbasierte Weltordnung“ ersetzen, bei der der Westen die Regeln nach Belieben bestimmt und nach Belieben ändert, während der Rest der Welt sich dem unterordnen soll.

Russland hingegen kämpft für den Erhalt des bestehenden Völkerrechts.

Ideologie statt Lösungen: Die EU und ihr gefährlicher „Gaspreisdeckel“

Der „Gaspreisdeckel“ der EU wird in der Praxis wahrscheinlich nie zur Anwendung kommen. Und wenn doch, dann enthält er praktischerweise gleich die nötigen Schlupflöcher, die die Konzerne nutzen können, um ihn zu umgehen.”

Der Spiegel berichtet über den „Gaspreisdeckel“ unter der Überschrift „EU-Gaspreisbremse – Ein Deckel voller Löcher“ und merkt an, der „Deckel“ habe „so viele Löcher, dass man auf die Idee kommen könnte, er sei ein Siebund zählt auf:

  • So soll der Deckel zwar prinzipiell für alle EU-Handelsplätze gelten. Aber die EU-Kommission behält sich vor, einige auszunehmen. Und für den außerbörslichen Handel, Over the Counter genannt, gilt der Deckel ganz prinzipiell nicht. Wer ihn umgehen will, kann dahin umziehen.
  • Die Preisgrenze soll greifen, wenn die Preise für künftige Gaslieferungen drei Tage die Schwelle von 180 Euro pro Megawattstunde überschreiten. Aber nur, wenn Flüssigerdgas (LNG) am Weltmarkt im Schnitt mindestens 35 Euro günstiger ist. Sonst steigt der Gaspreisdeckel analog zum LNG-Preis mit. »Er atmet«, heißt es poetisch in Brüssel.
  • Schließlich soll der Deckel wieder ausgesetzt werden, falls die EU-Bürger ihren Gasverbrauch seinetwegen allzu leichtfertig steigern. Oder falls zu viele LNG-Tanker nach Asien abdrehen. Oder falls die Marktstabilität beeinträchtigt scheint. Oder falls sich das Handelsvolumen am wichtigen Gashub TTF verringern sollte.

Russland hat angekündigt, kein Öl und Gas an Länder zu verkaufen, die sich den „Preisdeckeln“ des Westens anschließen. Die EU riskiert mit ihrem trotzdem beschlossenen – aber offensichtlich vollkommen nutzlosen – „Gaspreisdeckel“ also ein russisches Gasembargo, ohne selbst auch nur ein einziges Ziel zu erreichen.

Hat Russland Atomwaffen in Weißrussland stationiert?

Russland hat von den USA seit Jahrzehnten gefordert, ihre im Ausland gelagerten Atomwaffen in die USA zu bringen und die „nukleare Teilhabe“ zu beenden. Die USA, die anderen daran beteiligten Staaten (inklusive Deutschland) und die NATO haben die russischen Forderungen immer ignoriert. Russland hat unter Putin keine einzige Atombombe außerhalb seines Staatsgebietes stationiert und generell vorgeschlagen, Europa (einschließlich Russland bis zum Ural) zur atomwaffenfreien Zone zu machen. Zuletzt hat Russland diesen Vorschlag in den gegenseitigen Sicherheitsgarantien wiederholt.

Russland wollte, dass die US-Atomwaffen aus Europa abgezogen werden und hat auch vorgeschlagen, seine eigenen Atomwaffen hinter den Ural zu verlegen, von wo aus taktische Trägersysteme (also Kurz- und Mittelstreckenraketen) keine Ziele in NATO-Staaten mehr erreichen können. Europa wäre, wenn die USA und die NATO zugestimmt hätten, eine atomwaffenfreie Zone geworden.

Aber Washington und Brüssel haben das abgelehnt.

Derzeit führen wir auf weißrussischem Gebiet Übungen zur Integration der Verbände und militärischen Einheiten unserer Länder durch. Ein gemeinsames Luftabwehrsystem wurde eingerichtet und ist in Bereitschaft. (…) Ich denke, es ist möglich, die Vorschläge des weißrussischen Präsidenten zur Ausbildung der Besatzungen von Kampfflugzeugen der weißrussischen Armee, die bereits für den möglichen Einsatz von luftgestützter Munition mit Spezialsprengköpfen umgerüstet wurden, weiter umzusetzen. Ich möchte betonen, dass diese Form der Zusammenarbeit nicht unsere Erfindung ist. Die USA beispielsweise führen seit Jahrzehnten ähnliche Aktivitäten mit ihren Verbündeten innerhalb des NATO-Bündnisses durch.

Der Inhalt eines Arbeitspapieres zur „russischen Weltordnung“

Als ich Gesprächspartnern in Moskau von meinem Buchprojekt über den Ost-West-Konflikt und die wahren Gründe dafür erzählt habe, hat mir ein Mitarbeiter des russischen Außenministeriums ein Arbeitspapier gegeben, in dem es um die russischen Vorstellungen für eine Weltordnung geht, die Russland der Weltgemeinschaft als Alternative zur „regelbasierten Weltordnung“ des Westens anbieten will. “

Ich werde hier aus einem Arbeitspapier zitieren, das mir in Moskau von Mitarbeitern des russischen Außenministeriums gegeben wurde, als ich denen von diesem Buchprojekt erzählt habe. Das Papier ist Teil der Überlegungen Russlands, wie man wieder objektive und international geachtete Organisationen schaffen kann, die die vom Westen übernommenen und damit diskreditierten Organisationen ersetzen können.

Es werden dabei drei Kernthemen genannt:

1) Wahlen – „Internationale Agentur für Wahlbeobachtung und Expertise“.

Die Hauptaufgaben dieser Agentur werden sein:

– Die Durchführung von Langzeit- und Kurzzeitbeobachtungsmissionen in verschiedenen Ländern,
– Ausarbeitung von Methodik und Gutachten zu internationalen
Wahlen,

2) Sozialpolitischer Block – Einrichtung von Organisationen zur Bewertung der demokratischen Struktur von Staaten und der Einhaltung der Menschenrechte

Die Hauptaktivitäten dieser Organisationen werden sein:

– Erstellung einer eigenen Bewertung des Niveaus der Demokratie
und des Schutzes der Bürgerrechte in den Ländern,
– Veröffentlichung von Berichten und Artikeln zu den oben genannten Themen,
– Überwachung von Fällen, in denen die Wahl- und politischen
Rechte der Bürger im Ausland verletzt werden,

Das ist nur ein Arbeitspapier, aber es zeigt deutlich, worüber in Russland nachgedacht wird: Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um das Ersetzen der vom Westen instrumentalisierten Organisationen, wie zum Beispiel der OSZE, und um die Schaffung von Alternativen für NGOs wie Reporter ohne Grenzen, wobei es Russlands Ziel ist, möglichst viele Staaten an diesen Projekten zu beteiligen und wirklich objektive und überparteiliche Plattformen zu schaffen, die nicht von einem Staat (oder einer Gruppe von Staaten) „gekapert“ werden können.

Die Erdgaslücke

Der Preisdeckel auf Erdgas, den die EU-Energieminister am Montagabend beschlossen haben, ist aus Sicht seiner Befürworter insbesondere durch das Gebaren der Bundesrepublik auf dem Gasmarkt notwendig geworden. Belgiens Energieministerin Tinne Van der Straeten erinnerte vor kurzem daran, der Markt sei im Sommer „aus dem Gleichgewicht“ geraten, „weil einige Länder zu nahezu jedem Preis eingekauft haben, um ihre Speicher zu füllen“. Das Land, das sich damit am meisten hervortat, war die Bundesrepublik, die zum einen die größte Menge russischen Erdgases ersetzen musste, zum anderen aber auch über die stärkste Finanzkraft verfügte und sich nicht zur Rücksichtnahme auf weniger wohlhabende Staaten genötigt sah. Die deutsche Ignoranz gegenüber den anderen Mitgliedern der EU ging so weit, dass die Firma Trading Hub Europe (THE), die das Erdgas zur Befüllung der deutschen Speicher erwarb, monatelang die übliche Praxis missachtete, neu eingespeichertes Gas sofort zum Kauf zu einem künftigen Zeitpunkt anzubieten; damit soll verhindert werden, dass Erdgas aus dem Markt genommen wird, das Angebot schrumpft sowie der Preis rasant in die Höhe schnellt. Dass genau dies geschah und der Gaspreis in Europa zwischenzeitlich 350 Euro pro Megawattstunde erreichte, lag nicht zuletzt am Vorgehen der THE.”

Damit geht die EU mit einem schwachen Preisdeckel in ein Jahr, in dem erhebliche Probleme mit der Gasversorgung in Europa erwartet werden. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass im kommenden Jahr in der EU-Erdgasversorgung eine Lücke von gut 30 Milliarden Kubikmetern entsteht. Dies liegt daran, dass einerseits, anders als in diesem Jahr, fast kein oder gar kein russisches Pipelinegas mehr zur Befüllung der Gasspeicher genutzt werden kann. Andererseits werden 2023 weltweit kaum mehr als 20 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas zusätzlich zur Verfügung stehen; auf gut die Hälfte davon besitzt zudem China ein Vorkaufsrecht. Wie die Erdgaslücke in der EU gefüllt werden soll, die unter nicht ganz optimalen Umständen sogar auf 60 Milliarden Kubikmeter anschwellen könnte, ist ungewiss.

Nach Bush, Obama und Biden, nun die Meinungsfreiheit im Westen wiederherstellen

Der republikanische Präsident George Bush Jr. und die demokratischen Präsidenten Barack Obama und Joe Biden haben die Meinungsfreiheit im Westen zerstört. Allen dreien ist es gelungen, die Mainstream-Medien zu Unterstützern ihrer gemeinsamen Ideologie zu machen. In zwei Jahrzehnten hat die Presse von allem, was Washingtons offizieller Rhetorik widerspricht, die Augen abgewendet und sich seinem Unsinn angeschlossen. Der Jacksonianer Donald Trump hat die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit zum Schwerpunkt seiner Kampagne 2024 gemacht. Er ist derzeit der einzige Kandidat, der sich so positioniert.

Do the Europeans deserve what is coming to them next?

I think that we can safely say that the EU is the most docile, cowardly and loyal colony to the Empire.  Why?  Probably because all the other colonies *knew* that their colonial status will never change under the AngloZionist rule, whereas the Europeans hoped to somehow “elevate” themselves by being Uncle Shmuel’s “poodles”.  And, after all, imperialism was born in Europe (the Crusades) and not in the New World.

You would think that by now, even the dumbest EU politician would realize that anti-Russians sanctions almost exclusively hurt Europe.  Yet, what do we see?  They are STILL at it and they are STILL doubling down, check out this headline: “EU set to freeze assets of RT’s parent company – media“.  Please read it, you will see that this is a direct and absolutely unapologetic crackdown on free speech.  And while doubleplusgoodthinking and politically correct Europeans love to (mis-)quote Voltaire and proudly proclaim that they too “I don’t agree with what you say but I will defend to the death your right to say it” in reality they absolutely don’t give a damn.

Was ist eigentlich die „westliche Demokratie“?

Medien und Politik preisen die „westliche Demokratie” immer als das Maß aller Dinge und die Welt wäre demnach erst dann ein friedlicher Ort, wenn überall die „westliche Demokratie” eingeführt wird. Da stellt sich die Frage: Was ist das eigentlich, die „westliche Demokratie”?

Es ist merkwürdig, dass die Phrasen von der „westlichen Demokratie” oder der „Demokratie nach westlichem Vorbild” so kritiklos publiziert werden. Niemand fragt danach, was das eigentlich sein soll. Ist damit die deutsche repräsentative Parteien-Demokratie gemeint? Oder das amerikanische Präsidialsystem mit Wahlmännern? Oder vielleicht die britische Variante ohne Verfassung, dafür aber mit Monarchen?

Wir sollten uns vielleicht erst einmal fragen, was Demokratie eigentlich ist.

Ist Demokratie überhaupt gegeben, wenn man als Wähler seine Macht an gewählte Repräsentanten abgeben muss, die dann für den Wähler die Entscheidungen treffen? Und was tut man, wenn der gewählte Repräsentant, nachdem man ihn gewählt hat, eine andere Politik macht, als er versprochen hat und als die Wähler wollen?