
Weitere Netzfunde in der wöchentlichen Zusammenstellung.
Ist Frieden zwischen Russland, der Ukraine und dem Westen überhaupt noch möglich?
Wenn die großen deutschen und Schweizer Medien behaupten, der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 sei „unprovoziert“ erfolgt, so ist das entweder die Folge von totaler Unwissenheit oder aber – und wahrscheinlicher – eine bewusste Lüge, um Russland als imperialistisch geführtes Land darstellen zu können. Und auch heute ist es wieder die Ukraine, die, vom Westen unterstützt, provoziert und provoziert.
2021 versuchte Russland, mit den USA über Sicherheitsgarantien zu verhandeln. Das Angebot wurde ignoriert. In der Rückschau erscheint diese Ablehnung verhängnisvoll. Und im Frühjahr 2022 lagen in Istanbul konkrete Vorschläge für einen Friedensplan auf dem Tisch – ohne territoriale Vorbedingungen. Doch sowohl die ukrainische Regierung als auch westliche Berater glaubten damals, Russland militärisch schlagen zu können. Der Kreml werde bald fallen, die russische Armee sei inkompetent – so der Tenor.
Heute, nach drei Jahren Krieg und Hunderttausenden Toten, erscheint diese Hoffnung als Illusion. Wer den Frieden wirklich will, muss anerkennen: Man kann nicht ausschließlich Putin und einer vermeintlich ewig gleichbleibenden „bösen Natur“ des russischen Staates die Schuld dafür geben, dass diplomatische Bemühungen scheitern. Es reicht nicht, Moskau zur alleinigen Quelle allen Übels zu erklären – während man auf westlicher Seite keinerlei Bereitschaft zeigt, eigene Fehler oder strategische Fehleinschätzungen zu reflektieren. Wenn man heute erneut versucht, jede diplomatische Öffnung zu blockieren – natürlich stets im Namen hehrer Prinzipien wie Rechtsstaatlichkeit, Moral und der „regelbasierten Ordnung“ –, dann muss man sich darüber im Klaren sein, was das bedeutet: Eine politische Lösung wird so nicht nur vertagt, sondern aktiv verhindert. Die Perspektive auf Frieden wird nicht nur unrealistisch – sie wird systematisch zerstört. Wichtig ist vor allem, das zu begreifen. Denn wer sich weigert, die Realität anzuerkennen, der trägt selbst dazu bei, dass Frieden tatsächlich unmöglich wird, und ist dafür mitverantwortlich.
Das größte Aufrüstungsprogramm
Die NATO-Verteidigungsminister haben das größte Aufrüstungsprogramm des Militärbündnisses seit dem Ende des Kalten Krieges beschlossen. Wie es nach dem Treffen der Minister am gestrigen Donnerstag in Brüssel hieß, werden die NATO-Staaten künftig fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Aufrüstung stecken – 3,5 Prozent des BIP unmittelbar in ihre Militäretats, 1,5 Prozent des BIP in weitere Maßnahmen zur Kriegsvorbereitung, etwa in den Bau militärisch notwendiger Infrastruktur. Über die Konsequenzen des Beschlusses äußerte Verteidigungsminister Boris Pistorius: „Die Entscheidungen von heute werden uns bis weit in die Dreißigerjahre leiten.“ Abgeleitet wurden die NATO-Aufrüstungspläne von konkreten Operationsszenarien für einen Krieg mit Russland.
Die Bundeswehr wird nicht zuletzt fünf bis sechs zusätzliche schwer bewaffnete Kampfbrigaden in einer Stärke von jeweils rund 5.000 Soldaten aufbauen. Laut Pistorius soll dazu die Anzahl der Soldaten um bis zu 60.000 aufgestockt werden. Berlin sucht die NATO-Aufrüstung zu nutzen, um die Bundeswehr in die konventionell stärksten Streitkräfte des europäischen Kontinents zu transformieren – noch vor der Armee Frankreichs.
Zur höheren Zahl von Soldaten, die die Bundeswehr in Zukunft umfassen soll, hatte sich Verteidigungsminister Boris Pistorius bereits vor dem gestrigen Treffen mit seinen NATO-Amtskollegen geäußert. Bislang lautete der Plan, bis 2031 eine Stärke von mindestens 203.000 Soldaten zu erreichen. Aktuell ist dies nicht in Sicht. Zuletzt ging die Gesamtzahl von 181.500 Ende 2023 auf 181.150 Ende 2024 sogar zurück. Hatte Berlin im Frühjahr 2022 noch gehofft, der Ukraine-Krieg könne die Zahl der Wehrwilligen in Deutschland erhöhen, so zeigt sich nun: Abgesehen von einem kleinen Schub in der ersten Jahreshälfte 2022 war und ist das nicht der Fall.
Pistorius hatte unlängst erklärt, zwar benötige man insgesamt ungefähr 460.000 Militärs. Davon könnten allerdings 260.000 Reservisten sein. Das hat der Minister nun revidiert. Wie er gestern sagte, benötige die Bundeswehr „rund 50.000 bis 60.000 Soldatinnen und Soldaten in den stehenden Streitkräften mehr“. Das bedeutet einen Aufwuchs der Truppe um ungefähr ein Drittel, wobei die angestrebte Gesamtgröße weiterhin bei 460.000 einschließlich Reservisten liegt. In Berlin mehren sich die Stimmen, denen zufolge der angestrebte Aufwuchs der Bundeswehr ohne eine künftig einzuführende Wehrpflicht nicht zu erreichen sein wird.
Gegenstand des gestrigen Treffens der NATO-Verteidigungsminister war unter anderem die Frage, welche Mitgliedstaaten in den kommenden Jahren welche Waffensysteme beschaffen sollen. Die Antwort wurde aus den sogenannten Verteidigungsplänen abgeleitet, die die NATO seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 entwickelt und auf dem Gipfeltreffen im Juli 2023 in Vilnius formell beschlossen hat. In ihnen sind konkrete Operationsszenarien für den Fall eines Krieges zwischen der NATO und Russland festgelegt. Welche Waffensysteme dafür benötigt werden und daher nun beschafft werden sollen, wird ebenso geheimgehalten wie die „Verteidigungspläne“ selbst. Pistorius äußerte in Brüssel, die Bundesrepublik werde wie gewohnt „das zweitgrößte Paket an Fähigkeiten innerhalb der NATO“ beschaffen. Unter anderem werde sie „die Großverbände des Heeres“ und dabei besonders die Kampfbrigaden, deren Waffensysteme derzeit rotieren, in den nächsten Jahren „voll ausstatten“. Wie berichtet wird, soll die Bundeswehr nicht zuletzt fünf bis sechs neue Kampfbrigaden mit jeweils ungefähr 5.000 Soldaten aufstellen, zusätzlich zu den acht schon bestehenden und zwei weiteren, von denen eine im Aufbau, die zweite in Planung ist. Es kommen unter anderem Fregatten, Kampfjets, Hubschrauber und Flugabwehrsysteme hinzu.
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Wie Russland still und leise die Kriegsführung revolutionierte
Seit Ausbruch des Stellvertreterkrieges haben sowohl die Ukraine als auch Russland im Bereich der FPV-Drohnen in beispiellosem Ausmaß Innovationen eingeführt. Kiew ist so abhängig von Drohnen geworden, dass sie zu ihrer „Waffe der Wahl“ geworden sind. Doch wie The Times berichtet, hat Russland nun entscheidend „die Führung im Drohnenrennen übernommen und Kiew bei der Herstellung und dem Einsatz von Mittelstrecken-FPV-Drohnen und Glasfaservarianten, die die gesamte 1.200 km lange Frontlinie verändert haben, überholt“.
FPVs dringen nicht nur „dramatisch“ immer tiefer in ukrainisches Gebiet vor, sondern Glasfaser-FPV-Drohnen haben auch „düstere Berühmtheit über den Schlachtfeldern“ erlangt. Diese „hochmanövrierfähigen Killer-Drohnen“ ahmen die zuvor von beiden Seiten eingesetzten Quadcopter mit Munition nach, sind jedoch über „hauchdünne Glasfaserfäden“ direkt mit den Piloten verbunden. Dadurch sind die Geräte schwer zu orten und unempfindlich gegenüber elektronischer Störsignale. Ein lokaler Infanteriebataillonskommandeur erklärte gegenüber der Zeitung „The Times“:
„Die Veränderungen durch Drohnen vollziehen sich so schnell, dass Konzepte, die wir erst vor einem Monat umgesetzt haben, heute schon nicht mehr funktionieren. Wir leben in einer Welt, in der wir uns ständig schnell anpassen müssen. Allein in der letzten Woche hat sich die Reichweite russischer Drohnenangriffe um vier Kilometer erhöht.“
Der „von Drohnen übersäte Himmel“ über dem Donbass ist so tödlich, dass der Transport von Soldaten und Ausrüstung an die sich ständig ausweitende Front und zurück nicht nur ein logistischer und praktischer Albtraum ist, sondern oft auch eine selbstmörderische Aufgabe. The Times berichtet, dass ukrainische Infanteristen bis Ende 2023 „in der Regel in gepanzerten Mannschaftstransportwagen zu einer Position in Frontnähe gebracht wurden und die letzten paar hundert Meter zu Fuß zurücklegen mussten“. Heute werden sie nachts bis zu acht Kilometer entfernt abgesetzt und müssen „auf verschlungenen Pfaden durch Bäume laufen, um nicht entdeckt zu werden, nur um ihre Positionen einzunehmen“.

Im September 2024 veröffentlichte der Ausschuss für internationale Beziehungen und Verteidigung des britischen Oberhauses einen brisanten Bericht mit dem Titel „Ukraine: a wake-up call“ (Ukraine: ein Weckruf). Darin kam er zu dem Schluss, dass der Stellvertreterkrieg „grundlegende Schwächen“ in der „militärischen Stärke“ sowohl Großbritanniens als auch der NATO offenbart habe und dass London mit seinem ‚kleinen‘ Militär, das auf unerschwingliche „Statussymbole“ wie nicht einsatzfähige Flugzeugträger angewiesen ist, praktisch wehrlos sei. Dem Land fehlen Munition, Panzer, Ausrüstung, industrielle Kapazitäten, Personal und Fahrzeuge, um einen Konflikt wie im Donbass länger als ein paar Wochen durchzuhalten.
Inmitten der unerbittlichen Kritik an der Lage der britischen Streitkräfte enthielt der Bericht einen eigenen Abschnitt darüber, wie „der Einsatz von Drohnen in der Ukraine“ „die schiere Vielfalt möglicher Drohnenbedrohungen in einem Konfliktszenario aufgezeigt hat, die von Einwegdrohnen und handelsüblichen Drohnen bis hin zu hochentwickelten High-End-Drohnen reichen“. Es wurde festgestellt, dass diese Entwicklung „eine zusätzliche Waffenstufe zwischen Land und Luft geschaffen“ und „die bestehenden Fähigkeiten beider Seiten erweitert hat, insbesondere durch neue Verteidigungsoptionen bei fehlender Luftüberlegenheit“.
Daher forderte der Ausschuss des House of Lords London auf, „in Forschung und Entwicklung zu investieren, um einen strategischen Vorsprung in der Drohnentechnologie (einschließlich amphibischer Drohnen) zu erhalten, und die rasche Entwicklung neuer Technologien zu unterstützen, die in umkämpften Umgebungen konkurrieren können“. Er forderte die Entscheidungsträger auf, „das Tempo der technologischen Anpassungen auf und außerhalb des Schlachtfeldes“ ständig zu beobachten und zu überwachen, und das Verteidigungsministerium, „kontinuierliche Anpassungen zu unterstützen“, beispielsweise durch „die Einbeziehung der Erfahrungen mit dem Einsatz von Drohnen in der Ukraine in allen Bereichen“.
Der Bericht blieb damals in den Medien völlig unbeachtet, und bis heute gibt es keine Anzeichen dafür, dass seine zahlreichen dringenden Handlungsaufforderungen zu irgendwelchen greifbaren Ergebnissen bei den britischen Streitkräften geführt haben. Ähnlich verhält es sich mit den NATO-Vertretern, die offen warnen, dass das Bündnis vollständig von den elektronischen Kriegsführungsfähigkeiten der USA abhängig ist, die ohnehin denen Russlands weit unterlegen sind. Dennoch gibt es keine öffentlichen Anzeichen dafür, dass westliche Staats- und Regierungschefs oder Militärs die Revolution der Drohnenkriegsführung ernst nehmen. Sollten sie in einen direkten Konflikt mit Russland geraten, werden sie eine böse Überraschung erleben.
Yes, That Was The Plan.
Lula really doesn’t provide any new information here. Still, the testimony of the leader of one of the BRICS countries is important.
Former US President Joe Biden wanted to see Russia “destroyed” during his time in office, Brazilian President Luiz Inacio Lula da Silva has said in an interview with Le Monde. The Brazilian leader, who has consistently pushed for a peace deal between Russia and Ukraine, objected to attempts to single out Moscow as the sole culprit behind the conflict, telling the French newspaper on Tuesday that “Western countries also bear part of the responsibility.” “Joe Biden, with whom I spoke at length, thought Russia needed to be destroyed,” Lula said, without elaborating when the conversation took place. “And Europe, which for a long time embodied a middle way in the world, has now aligned itself with Washington and is spending billions on rearmament. That worries me. If all we talk about is war, there will never be peace.”
Joe Biden is a moron, as was his admin–a collection of war criminals and ignoramuses. In its present state the US, as represented by its “elites” is an existential enemy of Russia and Russian people. Trump admin is no different, just with its own twist and flavor. Hence this from Putin today:
Russian President Vladimir Putin said that Kyiv’s demand to hold a summit with Russia looks strange against the backdrop of terrorist attacks by Ukrainian forces, TASS reports. The head of state noted that the Ukrainian side is simultaneously asking for a suspension of hostilities for 30 or 60 days and a summit meeting. Putin asked the question: “But how can such meetings be held under these conditions? What should we talk about?” He also stressed: “Who negotiates with those who rely on terror? With terrorists? And why should they be encouraged by providing a respite from hostilities.” The Russian leader pointed out the inconsistency of such initiatives in conditions where Kyiv continues to attack peaceful infrastructure facilities, and expressed doubt about the possibility of negotiations under such conditions.
As I repeat ad nauseam, NATO is simply not in the position to fight a conventional conflict in Eastern Europe against Russia. Especially in the air where combined NATO air forces are paper tigers and it is worth mentioning that already by late 1970s Russia’s central industrial district could withstand massive NATO air (space) operation. Since then … well, since then the US lost the arms race
In conclusion, Vladimir Putin verbatim:
Ukraine’s sponsors are accomplices of terrorists.
Terrorism is the weapon of the weak. This is the message to Trump who, yet again, failed as a statesman.
Operation „Spiderweb“: Angriff der Ukraine und der NATO auf Russland: Ein neues Pearl Harbor? Vollständige Eskalation? Sind die Fanatiker zurück? Fakten und Analyse.
Ukrainische und westliche Quellen behaupten, dass 41 Bomber getroffen und 34 % der russischen Bomberflotte zerstört worden seien.
Unsere Recherchen zeigen eindeutig, dass diese Zahlen völlig übertrieben sind. Erstens waren nur zwei der fünf Angriffe erfolgreich. Die Angriffe auf die anderen drei Ziele wurden entweder abgewehrt oder scheiterten aufgrund von Fehlfunktionen der Drohnen.
Auch vertrauenswürdige Quellen kommen zu etwas unterschiedlichen Einschätzungen, liegen jedoch mit ihren Zahlen deutlich unter den Angaben der Ukraine.
Mein Freund und Kollege Larry Johnson von Sonar21.com hat Videoaufnahmen analysiert und Treffer auf fünf strategische Bomber gezählt. Zwei sind eindeutig nicht mehr zu reparieren. Es ist klar, dass drei bis fünf Bomber verloren gingen, nicht 41. Larry schätzt die Größe der russischen TU-95-Flotte auf 58. Der Verlust von drei bis fünf dieser Flugzeuge hat die Flotte um 5 bis 9 % reduziert.
Die Einschätzung von Andrei Martianov ist ähnlich, aber leicht abweichend. Der Schadensbericht ist eindeutig: Drei TU-95MC und zwei TU-22M3 wurden beschädigt. Auch eine alte An-12. Einige der fünf beschädigten Bomber können repariert werden. Drei TU-95 MC und zwei TU-22M3 wurden zerstört oder beschädigt, aber einige werden wieder in Dienst gestellt. Das bedeutet, dass etwa 70 schwere und 90 mittlere Bomberflugzeuge im aktiven Dienst stehen, insgesamt also 160. Das bedeutet, 5/160 stellen 3,125 % dar.
Wir sind überzeugt, dass die Schäden an der strategischen Bomberflotte Russlands dessen Einsatzfähigkeit nicht beeinträchtigen werden, da die Gesamtverluste zwischen drei und acht Prozent der Gesamtstärke liegen.
Es ist offensichtlich, dass die Ukrainer diesen Angriff nicht ohne westliche Unterstützung hätten durchführen können.
Allerdings benötigten die Ukrainer Informationen über Ziele, die Tausende von Kilometern von der Ukraine entfernt waren, die nur von US-Satelliten stammen konnten. Auch die Kommunikation mit den Drohnen scheint nicht über das normale Mobilfunknetz darstellbar, was eine Beteiligung von NATO-Kräften wahrscheinlich macht.
Russland hat seine Nukleardoktrin überarbeitet. Und zwar Ende 2024. Die Aktualisierungen folgten auf Berichte, wonach US-Präsident Joe Biden Kiew ermächtigt hatte, Langstreckenraketen gegen Ziele in Russland einzusetzen. Laut dem Kreml könnte dies zu einer erheblichen neuen Eskalation führen. Dies war eine Reaktion auf die oben genannten Angriffe. Die aktualisierte Doktrin, die im November 2024 von Präsident Wladimir Putin verabschiedet wurde, erweitert die Bedingungen zum Einsatz von Atomwaffen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
- Die Aggression eines Nicht-Atomstaates, der von einer Atommacht unterstützt wird, als „gemeinsamen Angriff“ zu betrachten, der eine mögliche nukleare Vergeltungsmaßnahme rechtfertigt.
- Groß angelegte konventionelle Angriffe mit Raketen, Drohnen oder Flugzeugen als mögliche Auslöser für eine nukleare Reaktion in Betracht zu ziehen.
- Die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen von Situationen, die „die Existenz des Staates bedrohen“, abzusenken auf Situationen, die „eine kritische Bedrohung der Souveränität oder territorialen Integrität“ darstellen.
Präsident Wladimir Putin hat wiederholt betont, dass Angriffe auf kritische Einrichtungen, einschließlich der nuklearen Infrastruktur, eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Russlands darstellen und eine entschlossene Reaktion erfordern. Im Falle weiterer Provokationen könnte Moskau „asymmetrische Maßnahmen“ in Betracht ziehen, darunter auch Angriffe auf Entscheidungszentren der NATO.
Somit gefährdet die Operation „Spiderweb“ nicht nur die strategische Stabilität, sondern bringt auch den Moment näher, in dem jeder Fehler zu einer globalen Krise führen könnte.
Der Angriff war ein taktischer Erfolg, der die Ukraine als eine Kraft darstellte, die noch einen Puls hat, aber nicht mehr. Sie hat keinen Einfluss auf das Kriegsgeschehen, wo die russischen Fortschritte sich stetig beschleunigen.
Die wichtigste Frage betrifft nicht Moskau, sondern Washington. Präsident Trump wird ein großes Glaubwürdigkeitsproblem gegenüber den Russen haben. Ob er davon wusste oder nicht, ist für Russland nicht von großer Bedeutung. Die Tatsache jedoch, dass die oben diskutierte rote Linie überschritten wurde, könnte langfristige Auswirkungen auf die Beziehungen haben. Auf jeden Fall bestätigt die offensichtlich uneinheitliche Haltung der Trump-Regierung gegenüber Russland der russischen Führung einmal mehr, dass man den USA nicht trauen kann.
Lindsey Graham & Richard Blumenthal Stage Treasonous Neocon Coup?
Sen. Lindsey Graham (R-S.C.) is a ruthless NEOCON, and his action I would regard as treason, usurping foreign policy from the President when the NEOCONS all supported Kamala to wage this war with Russia. I believe that the DOJ should immediately arrest Graham and Blumenthal on national security grounds to demonstrate to Putin that this attack on their nuclear bombers, which was by no means a defensive attack by Zelensky, but was a NATO attack on Russia.

These senators applauded Ukraine’s resourcefulness in pulling off a successful attack Sunday. These are the NEOCONS who failed to get Kamala elected and assassinate Trump to wage their wars, have now outright usurped foreign policy, when no Senator has such authority. Graham’s praise for Ukraine’s attacks Sunday called the country “ever-resourceful.” Zelensky claimed he “informed” the US in advance, which the Trump administration said he did not, as well as reliable sources on my end. However, rumors are also saying he informed Graham and Blumenthal. They should be put on trial for treason.
Senator Blumenthal’s departure post was May 30th, 2025 (3:59 AM Kyiv time, May 31/8:59 PM EDT). Blumenthal’s Post first reported the attack at 15:08 EEST, June 1, 2025. This means that 35 hours, 9 minutes later, Russia’s nuclear-capable bombers are hit. This is treason. They then left Ukraine to meet with the EU leader, Macron, for a war Discussion. At the exact moment Ukraine’s drones struck Russia’s nuclear bombers, both Senators Lindsey Graham and Richard Blumenthal were in Paris — behind closed-door meetings with none other than warmonger French President Emmanuel Macron, who tells Europe, forget America, France will protect Europe with their nuclear weapons.
Warum führen wir einen Krieg gegen Russland?
Wer sich ausschließlich aus den großen Zeitungen und aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen informiert, liest und hört immer wieder, Europa werde von Putins Russland bedroht. Doch woher kommt diese Behauptung? Dr. Diether Gräf aus Berg hat sich die Mühe genommen, die Quellen dieser Aussagen zu suchen und zu analysieren.”
Jedwedes Handeln, natürlich auch politisches Handeln besteht aus „Aktio“ und „Reaktio“. Die USA und die NATO haben Russland in einem solchen Maße, u.A. mit Aktivitäten und NATO-Stützpunkten direkt vor der russischen Haustür provoziert, dass diese nur mit der Beseitigung der Bedrohung reagieren konnten. Hier wird Ursache und Wirkung verdreht. Der Westen hat zuerst extrem provoziert und dann hat Russland reagiert. Und das wird jetzt als Ursache und Bedrohung durch Russland propagiert.
Die NATO drang 1000 Meilen nach Osten vor bis an die Grenze von Russland-Ukraine. Sie führte reale Raketen-Abschüsse durch, um die Zerstörung von Luftabwehr-Systemen in Russland zu üben (Estland 2020 und 2021, Litauen 2025) sowie Manöver mit scharfen Waffen vor der russischen Grenze.
Die Frage nach der Ursache und dem eigentlichen Urheber des Ukraine-Krieges lässt sich leicht beantworten:
„Nicht derjenige ist der Aggressor, der zuerst schießt, sondern der, der den anderen zwingt, zu den Waffen zu greifen!“ – (Friedrich d. Große, König von Preußen)
Der Wehr-Etat 2023 betrug in Russland 74,8 Mio. U$, in der NATO (ohne USA) 373,5 Mio. U$. (verschiedene Quellen)
In den NATO-Ländern gab es Anfang 2024 ca. 3,39 Mio. aktive Soldaten, ohne USA 1,89 Mio. Russland verfügte zum gleichen Zeitpunkt über rund 1,32 Mio. aktive Soldaten. 2023 verfügte die NATO (ohne USA) über 1772 Kampfflugzeuge, Russland über 679. Hier die Zahlen für 2024 und die gesamte NATO:
Luftstreitkräfte:
- Luftwaffe insgesamt: NATO 22’308, Russland 4’814.
- Jagdflugzeuge/Abfangjäger: NATO 3’275, Russland 809
- Hubschrauber: NATO 8’950, Russland 1’547
Hinzu kommt, dass die Effektivität und Wirkung westlicher Waffensysteme, sowie der Ausbildungsstand der Soldaten einen gegenüber Russland höheren Stellenwert hat. Für einen erfolgreichen Angriffskrieg benötigt man eine 2-3-fache Überlegenheit.
Bei diesem Kräfteverhältnis ist es absolut illusorisch, dass Putin die eigene Macht und die der NATO nicht richtig einzuschätzen weiß. Daher wird er wohl nie auf die Idee kommen, Länder der NATO bzw. EU anzugreifen. Welche Vorteile sollte er haben? Ich weiß nicht, warum überall Putin alles in die Schuhe geschoben bekommt. Auch in Russland gibt es in gewissem Maße eine pluralistische Gesellschaft, so dass auch andere Entscheidungsträger eine Rolle spielen. Aber das scheint alte angelsächsische Tradition zu sein. Im 1. WK war es der Kaiser, im 2. WK war es der Führer, die an allem Schuld waren und weg mussten; und wenn man in den USA das Fernsehen anschaltet, spielen Anti-Deutschland-Filme mit bösen Nazis immer noch eine nicht unerhebliche Rolle. Eine gezielte dauerhafte Rufschädigung im Sinne kognitiver Kriegsführung stellt die wahre Absicht klar.
Das Problem ist, dass die absehbare Niederlage der Ukraine ein irreparabler Imageschaden für die USA und die NATO wäre. Dies könnte Hitzköpfe in Washington und Brüssel dazu bringen, mit der direkten Konfrontation gegen Russland den 3. WK auszulösen. Im Moment sieht vieles danach aus.
Correct.
In my opinion, none of these attacks could have been planned and executed without assistance, if not the direct involvement, of Western intelligence and NATO officers. The drones likely were activated by a remote signal made possible by Western satellites and/or systems like Starlink. Those systems also played a critical role in enabling the drones to navigate to the targeted airfields.
While this is clearly a PR victory for Ukraine, it is a classic example of a Pyrrhic victory–i.e., a tactical win, leading to a strategic defeat. The Trump administration is denying any knowledge of the attack. I take that disavowal with a big grain of salt. People within the CIA and USEUCOM offices, who are providing assistance to Ukraine, likely knew about the plan, and may even have provided intelligence support to get the drones to their targets. Like any covert operation, they may have tried to give Trump plausible deniability, but the Russians know how this game is played.
I expect Russia will launch a massive retaliatory strike after the talks in Istanbul on Monday conclude. The Ukrainian attacks on the bridges, the train and the airfields have done nothing to alter the situation all along the line of contact in Ukraine. News continues to pour in from the front, from both Ukrainian and Russian news outlets, painting a picture of growing desperation, even panic, among Ukrainian forces, as Russians capture more territory and kill more Ukrainian troops.”
Orbán warnt: Ukraine-Krieg wird brutaler als erwartet – Ungarn ruft Verteidigungsrat ein
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat eine Dringlichkeitssitzung des nationalen Verteidigungsrates einberufen und gewarnt, dass der Krieg in der Ukraine „länger und brutaler“ werden könnte, als bislang angenommen.
In einer am Montag auf Facebook veröffentlichten Erklärung betonte Orbán, dass die jüngsten Entwicklungen auf dem Schlachtfeld deutlich machten, dass sich der Konflikt eher zuspitze als einer Lösung nähere.
„Die militärischen Aktionen der vergangenen Tage lassen darauf schließen, dass der Krieg länger und brutaler sein wird, als wir es zu Beginn des Jahres erwartet haben“, so Orbán. Er verwies auf eine zunehmende Spaltung zwischen den Kräften, die sich für Frieden einsetzen, und jenen, die die Kämpfe fortsetzen wollen. „Wir müssen der Realität ins Auge sehen: Die transatlantische Einheit ist schwer erschüttert. Noch nie war die Kluft zwischen den friedenswilligen Kräften unter Trump und den politischen Führern in Brüssel und Kiew, die den Krieg fortführen wollen, so tief.“
Orbán bekräftigte, dass Ungarn weiterhin eine neutrale Haltung einnehme und sich für den Frieden engagiere – selbst wenn dies zu wachsenden Spannungen mit der Europäischen Union führe. „Ungarn muss auf der Seite des Friedens bleiben, auch wenn das bedeutet, dass unsere Auseinandersetzungen mit Brüssel lauter werden“, erklärte er. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass der Krieg mit all seinen sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Folgen noch lange andauern wird.“”
Der Premierminister warnte zudem, dass Ungarn aufgrund dieser Position zur Zielscheibe werden könnte. „Wir müssen damit rechnen, dass Ungarn doppelt unter Beschuss geraten wird – denn Ungarn ist ein Verbündeter von Präsident Trump und steht für Frieden, nicht für eine Fortsetzung des Krieges.“
Er kündigte an, dass Budapest mit zunehmendem Druck in Form von ausländischen Geheimdienstoperationen, negativen Medienkampagnen und politischen Angriffen konfrontiert werden könnte. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass Geheimdienstoperationen, Verleumdungskampagnen und Kriegspropaganda gegen Ungarn in noch größerem Ausmaß weitergeführt werden.“
Anm. d. Red.: Wie gerne würden wir diese Worte aus dem Bundesratszimmer hören! Steht die Schweiz auch “auf der Seite des Friedens” wie das sich neutral verhaltende Ungarn?
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NATO’s Proxy Ukraine Attacks All Of Russia’s Strategic Bombers Igniting WWIII
Ukraine proudly said that “enemy strategic bombers are burning en masse in Russia, adding that Ukraine is conducting “a large scale special operation aimed at destroying enemy bomber aircraft.” These planes were not being used as a threat to Ukraine. This is a proxy war to destroy Russia and to weaken the country for the eventual conquest by NATO.
Take note that the peace deal was on May 15th, right to the day. Now, on the ECM target of June 2nd, we have this tremendous expansion of the war, and this is aimed at taking down Russia, not to secure some BS unconditional ceasefire. NATO has just declared World War III.
From the start of this year. Our computer targeted May 2025, and that aligned with the ECM on the war. Then it targeted June as the month when the rise in volatility would develop. May was the low point in the war. It all goes to hell fast and Zelensky does not give a shit about Ukraine or the people. He is taking orders from the NEOCONS and their retirement home – NATO. The Russian Neocons have long criticized Putin for not taking down Ukraine as the US did to Iraq. He was only trying to protect the Russians in the Donbas. This attack to destroy Russia’s entire fleet of strategic bombers is a major act of international war.
Our computer has been targeting June 2nd all year. This war is now going to escalate into August, and this is not going to look good as we head into 2026. I warned that Zelensky was the man they selected to create World War III from the outset. The computer has been correct
European readers may want to get their cash out before it is too late. We can see those capital controls come into play as soon as August. Those with children may want to get out before they are drafted into a war that Europe will lose.
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NATO-PsyOps gegen die eigene Bevölkerung: Wie das Militärbündnis gezielt Meinung zu Klima, Migration und Covid beeinflusst
Der niederländische Datenanalyst und IT-Spezialist Cees van den Bos hat in einer umfassenden Analyse dokumentiert, wie die NATO – gemeinsam mit der EU – psychologische und mediale Operationen (PsyOps) durchführt, nicht gegen feindliche Armeen, sondern gegen die eigene Zivilbevölkerung.
Was früher als „Verschwörungstheorie“ galt, ist heute belegt: Seit der Gründung des NATO-Exzellenzzentrums Stratcom in Lettland im Jahr 2014 betreibt das Bündnis gezielte Informationsoperationen zu politischen Schlüsselthemen wie Migration, Klima, Covid und Globalismus. In interner NATO-Terminologie ist ausdrücklich von „Black PsyOps“, also Operationen unter falscher Flagge, die bewusst Desinformation verbreiten, die Rede.
„Die NATO ist viel stärker damit beschäftigt, die öffentliche Meinung im eigenen Lager zu manipulieren, als die des Feindes.“
So zeigt das Stratcom-Arbeitsprogramm 2024, dass Themen wie
- „öffentliche Wahrnehmung der Mittelmeer-Migrationskrise“ oder
- „böswillige Informationsbeeinflussung im Klimabereich“
- gezielt bearbeitet und gesteuert werden.
Zielgruppe: Die eigene Bevölkerung.
Mittel: Psychologische Operationen, „strategische Narrative“, Partnerschaften mit NGOs, Medien, Social-Media-Kampagnen.
Die NATO arbeitet eng mit der Europäischen Union, insbesondere dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), zusammen. Dieser koordinierte laut van den Bos bereits während der Corona-Krise die strategische Kommunikation der Mitgliedstaaten. Ein NATO-Dokument („Strategischer Kommunikationsrahmen für die Reaktion auf COVID-19“) wurde über Brüssel an nationale Behörden – wie das niederländische Innenministerium – übermittelt. Die Umsetzung erfolgte auf Anweisung der Europäischen Kommission.
Zusätzlich gründete der EAD bereits 2015 die East Stratcom Task Force, die als zentrale Einheit gegen sogenannte „russische Desinformation“ fungiert. Unter dem Kanal EU vs Disinfo agiert sie heute offen als Propaganda-Instrument gegen abweichende Meinungen – selbst historische Gedenktage wie der 9. Mai (Tag des Sieges über Nazi-Deutschland) werden dort als „Todeskult“ diffamiert.
„PsyOps und Info-Ops der NATO sind mächtige Werkzeuge – aber ihr Einsatz gegen Zivilisten in Friedenszeiten ist ethisch hochproblematisch.“
Van den Bos warnt:
- Die Grenze zwischen Sicherheitspolitik und Meinungslenkung verwischt.
- Demokratie und Pluralismus werden ausgehöhlt, wenn abweichende Meinungen als „Desinformation“ gebrandmarkt werden.
- Der Einflussbereich reicht bis tief in Medien, Bildung, Zivilgesellschaft und soziale Netzwerke.
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