Geopolitische Wochenschau 12/26 – Goodbye Petrodollar – Hello Petroyuan!

Weitere Netzfunde in der wöchentlichen Zusammenstellung.

Der Untergang von Imperien beginnt mit dem Verlust der Legitimität

Zahlreiche Indikatoren werden regelmäßig herangezogen, um den relativen Niedergang der amerikanischen Macht zu bewerten: die „Überdehnung“ ihres Militärs, der industrielle Niedergang, zunehmende Ungleichheit, sinkende Lebenserwartung, massive Verschuldung, militärische Rückschläge oder der Aufstieg Chinas. Doch ein Imperium wird nicht allein durch Gewalt aufrechterhalten.

Es beruht auf einer Kombination aus Macht und Legitimität – ideologischer, kultureller oder sogar religiöser Art. In Tout empire périra betont der französische Historiker Jean-Baptiste Duroselle, dass der Verlust der Legitimität einer der tiefgreifendsten und entscheidendsten Faktoren für den Niedergang eines Imperiums ist.

Um sich selbst zu erhalten, muss ein Imperium wie die Vereinigten Staaten in den Augen der beherrschten Bevölkerungen, der Eliten in den Randgebieten und eines Teils der eigenen Gesellschaft als respektable Macht erscheinen – als Garant einer gewissen Ordnung, relativen Wohlstands und universeller Werte.

Solange diese Legitimität Bestand hat, lässt sich Macht mit relativ geringem Aufwand ausüben. Doch wenn sie zu bröckeln beginnt, wird der Einsatz von Gewalt zunehmend kostspielig und ineffektiv. Denn der Widerstand wächst, es bilden sich feindliche Koalitionen, und die interne Kritik verschärft sich.

Wird ein Imperium als arrogant, räuberisch oder dekadent wahrgenommen, zerfällt seine Autorität. Man könnte sagen, dass der Verlust der Legitimität einer Insolvenz gleicht: zunächst langsam und schrittweise, am Ende dann plötzlich und unumkehrbar. Es scheint, als seien die Vereinigten Staaten nun in diese zweite Phase eingetreten.”

Eines der wichtigsten Instrumente der amerikanischen Macht ist der Einsatz von Wirtschaftssanktionen, der durch die Kontrolle über den Dollar und das SWIFT-Zahlungssystem ermöglicht wird. Lange Zeit als „gewaltfreie“ Alternative zum Krieg dargestellt, rückt ihr verheerender menschlicher Tribut nun ins öffentliche Bewusstsein.

Eine Studie, die letztes Jahr in The Lancet Global Health veröffentlicht wurde, analysierte altersspezifische Sterblichkeitsdaten aus 152 Ländern über einen Zeitraum von fünfzig Jahren (1971–2021). Sie hebt einen signifikanten kausalen Zusammenhang zwischen einseitigen Wirtschaftssanktionen der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union und einem erheblichen Anstieg der Sterblichkeit hervor. Nach Schätzungen der Autoren sind diese Maßnahmen mit etwa 38 Millionen zusätzlichen Todesfällen im Untersuchungszeitraum verbunden.

Diese Maßnahmen, die oft als „diplomatische Instrumente“ oder „gezielter Druck“ bezeichnet werden, wirken in Wirklichkeit wie echte einseitige Embargos, die außerhalb jeglichen legitimen multilateralen Rahmens wie dem der UNO verhängt werden. Ihre Auswirkungen sind zutiefst zerstörerisch: Sie beeinträchtigen den Zugang zu Nahrungsmitteln, lebenswichtigen Medikamenten, medizinischer Ausrüstung, Trinkwasser und Gesundheitsinfrastruktur und fügen der Zivilbevölkerung dadurch massives und wahlloses Leid zu.

Trotz ihrer wiederholten politischen Misserfolge werden diese Maßnahmen nie in Frage gestellt. Kuba leidet seit über 65 Jahren unter den Folgen, während der Iran und Venezuela seit Jahrzehnten damit konfrontiert sind.

Die ersten Opfer sind systematisch die Schwächsten: Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen. Die Studie zeigt, dass diese Altersgruppe den größten Anteil der überschüssigen Todesfälle ausmacht, wobei die Auswirkungen bei Kleinkindern besonders ausgeprägt sind. Seit Anfang der 2010er Jahre sollen die Sanktionen weltweit zum Tod von mehr als einer Million dieser Kleinkinder geführt haben, wobei sie die Unterernährung verschlimmerten, vermeidbare Infektionskrankheiten begünstigten und den Zugang zu grundlegender pädiatrischer Versorgung einschränkten.

Einseitige Wirtschaftssanktionen sind keineswegs eine „sanfte“ oder humanitäre Maßnahme, sondern stellen eine Form indirekter Massenvernichtungswaffen dar, deren menschlicher Preis mit dem eines konventionellen Krieges vergleichbar ist. Diese durch fundierte Daten belegte Tatsache erfordert eine dringende Debatte über die moralische und rechtliche Legitimität dieser Maßnahmen.

Laut Jean-Baptiste Duroselle ist jedes Imperium aufgrund seiner Natur zum Untergang verurteilt. Im Gegensatz zu einer Nation oder einer Gemeinschaft, die auf gegenseitigem Einvernehmen beruht, basiert ein Imperium auf Herrschaft durch Gewalt. Es erhält sich durch militärische Besatzung, Unterdrückung, Ausbeutung und diplomatischen Druck.

Je mehr ein Imperium versucht, seinen Untergang mit Gewalt abzuwenden, desto mehr beschleunigt es seinen Niedergang. Legitimität – der unsichtbare Kitt der Herrschaft – lässt sich, einmal verloren, nicht durch Zwang wiederherstellen. Jeder Rettungsversuch birgt die Gefahr, das Problem zu verschärfen und das Imperium zu Fall zu bringen.

Trumps Politik folgt den Spuren seiner Vorgänger, doch sein Stil und seine Exzesse beschleunigen zweifellos den Verlust der Glaubwürdigkeit Amerikas auf der Weltbühne.


Haben die USA noch die Kraft für eine Operation gegen Kuba?

US-Präsident Trump meint, er werde die Ehre haben, „Kuba einzunehmen“. Das sagte er gestern im Oval Office, nachdem er ein Dekret zur Verschärfung des Kampfes gegen Betrug in verschiedenen staatlichen Hilfsprogrammen für Bedürftige unterzeichnet hatte. Er sagte:

„Ich glaube wirklich, dass ich die Ehre haben werde, Kuba einzunehmen. Das wäre eine gute Sache. Eine große Ehre.“

Auf die Nachfrage, ob er damit tatsächlich meine, „Kuba einzunehmen“, antwortete er:

„Ja, in irgendeiner Form. Ich meine, es ist nicht wichtig, ob ich es befreie oder einnehme, ich könnte damit machen, was ich will, wenn Sie die Wahrheit wissen wollen.“

Er weigerte sich, zu sagen, ob die USA für Kuba eher ein Szenario anstreben, das der Situation in Venezuela oder eher der Situation im Iran ähnelt. Das könne er nicht sagen, antwortete er, aber er sagte, die kubanische Regierung würde mit den USA verhandeln.

Tatsächlich gab der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel am 13. März bekannt, dass Havanna und Washington Gespräche geführt hätten, „um durch Dialog Lösungen für bilaterale Differenzen zu finden“. Das Ziel des Dialogs sei es, Probleme zu identifizieren und Lösungen zu finden, „die Bereitschaft beider Seiten zu konkreten Maßnahmen zum Wohle der Völker beider Länder zu finden“ und „Kooperationsbereiche zur Bekämpfung von Bedrohungen und zur Gewährleistung von Sicherheit und Frieden zu identifizieren“. Kuba habe seine Bereitschaft bekundet, diesen Prozess auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Achtung der politischen Systeme beider Länder sowie der Souveränität und Selbstbestimmung der Regierung in Havanna zu führen, fügte Díaz-Canel hinzu.

Nun ist allerdings bekannt, dass die USA andere Länder nicht als gleichberechtigt ansehen und keinerlei Achtung vor anderen politischen Systemen haben, sondern aller Welt ihr System aufzwingen wollen. Wie die Ereignisse in Venezuela und dem Iran zeigen, unterscheidet sich Trump darin – anders als er im Wahlkampf versprochen hat – in keiner Weise von vorherigen US-Regierungen.

Daher stellt sich die Frage, ob für die Verhandlungen der USA mit Kuba das gleiche gilt, wie beim Iran. Sowohl im letzten Sommer als auch jetzt hat die Trump-Regierung die Verhandlungen mit dem Iran genutzt, um den Iran in Sicherheit zu wiegen und dann überraschend angegriffen. Plant Trump bei Kuba etwas Ähnliches?

Es stellt sich die Frage, ob die USA dafür noch die Kraft haben. Die Regierung von Kuba sitzt fest im Sattel, auch wenn die Armut sicherlich für viel Unzufriedenheit sorgt. Ob Trump, wie bei Venezuela, Leute in der kubanischen Führung findet, die bereit sind, mit ihm zusammenzuarbeiten und Kuba, wie zuvor Venezuela, de facto unter US-Herrschaft zu stellen, ist fraglich. Wahrscheinlich kennt derzeit niemand die Antwort auf diese Frage.


Staatssekretär Markus Mäder zum sicherheitspolitischen Austausch in Wien

Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, reist am 19. März nach Wien, wo er Peter Vorhofer, den österreichischen Berater der Bundesregierung für nationale Sicherheit, staatliche Resilienz, umfassende Landesverteidigung, Krisenvorsorge und Krisenbewältigung, trifft. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen das Lagebild sowie die europäische Sicherheit.

Anm. d. Red.: Da schau an! Was für ein Zufall! Von den Österreichern haben unsere Sicherheitsbürokraten also den Begriff der “Umfassenden Sicherheit“!


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Die globale militärische Dominanz der USA bröckelt

Dass die Ära der globalen militärischen Dominanz der USA langsam zu Ende geht, zeigt der Krieg in der Ukraine schon seit Ende 2023. Wer sich nicht weigerte, das zu sehen, sah es schon länger. Dass die USA und Israel sich möglicherweise am Iran die Zähne ausbeißen könnten, zeichnete sich seit Juni vergangenen Jahres ab. Überraschend kommt jetzt aber, dass ausgerechnet das Vorprellen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Erosion beschleunigte, vielleicht sogar einen Erdrutsch in Gang setzte, der weltweit Auswirkungen haben könnte.

In den Verhandlungen um das iranische Atomprogramm hatte Teheran nur wenige Stunden vor dem Angriff der Israelis und Amerikaner erstmals eingewilligt, kein angereichertes Uran mehr im eigenen Land zu lagern, was den Bau einer Atombombe faktisch unmöglich gemacht hätte. Dennoch griff Donald Trump dieses Zugeständnis nicht auf, um einen diplomatischen Erfolg zu verkünden, sondern entschied sich für eine militärische Eskalation.

Hier manifestierte sich der grundsätzliche Zielkonflikt zwischen Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Während Trump einen Deal mit dem Iran anstrebte, will Netanjahu nach wie vor den Iran zerschlagen. Als Universal-Argument für immer wieder neue Kriege dient Netanjahu das iranische Uran, das über den Grad angereichert ist, den man für eine friedliche Nutzung brauchen würde. Die Iraner aber wollen das Uran nicht aus den Händen geben, ohne wesentliche Zugeständnisse zu erhalten, wie zum Beispiel die totale Aufhebung der seit Jahrzehnten in Kraft befindlichen Sanktionen. Mit anderen Worten: Netanjahu braucht das iranische Uran fast mehr, als die Iraner selbst. In dem Moment, als ein Deal in Aussicht stand, musste Netanjahu zuschlagen und die USA in einen Krieg hineinziehen

Stolz präsentieren die US-amerikanischen und israelischen Militärs in diesen Tagen ihre Statistiken der ballistischen Raketen und der Drohnen, welche die Iraner täglich noch einsetzen. Der Rückgang sei mit ihren Angriffen auf iranische Raketenstellungen zu erklären, erklären westliche Militärsprecher gerne. Das ist die westliche Interpretation der Fakten.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Iraner von den Erfahrungen ihres Verbündeten Russland profitieren und nach dessen Einsatzverfahren vorgehen: erst ein sogenannter zusammengefasster Raketen-/Luft-Schlag mit zahlreichen Waffen an einem Tag, dann systematische Kampfhandlungen mit tieferer Intensität während der folgenden Tage. Bewahrheitet hat sich eine Prognose, die ernstzunehmende Kommentatoren schon in den ersten Tagen des Krieges abgaben: Der Iran wird den Krieg in die Länge zu ziehen suchen.

Der Iran kann nun systematisch US-amerikanische Militäreinrichtungen in der Region unter Feuer nehmen. Früher oder später werden die Amerikaner gezwungen sein, Prioritäten zu setzen, denn angesichts knapp werdender Mittel können sie nicht mehr alles schützen. Irgendwann wird ihre militärische Vorrangstellung in der Region in Gefahr kommen

Der Iran ist keine Karibikinsel: Der Iran verfügt über eine ganze Reihe von Schiffsabwehr-Waffen unterschiedlicher Reichweite und Funktionsweise, die von unterschiedlichen Trägern aus eingesetzt werden können: von Landfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen und U-Booten. Damit kann der Iran ein System aus sich gegenseitig schützenden Waffen aufbauen, das nicht so einfach zu knacken ist.  Ein Scheitern oder eine offenkundige Niederlage der US Navy und der US Marines, den wichtigsten Stützen globaler militärischer Dominanz der USA, hätte desaströse Auswirkungen. Weltweit würden sich Verbündete nach Alternativen umsehen.

Wem geht nun zuerst der Atem aus? Fehlen der westlichen Koalition im Nahen Osten die Abfangraketen zuerst oder den Iranern die Angriffswaffen? Die finanziellen Unterschiede zwischen Luftabwehrraketen auf der einen und Drohnen und ballistischen Raketen auf der anderen Seite sind in den vergangenen Wochen ausgiebig thematisiert worden. Klar ist, dass die Produktionskapazitäten begrenzt sind und der Bedarf an Abfangraketen hoch ist. Sollten den Iranern Drohnen und ballistische Raketen ausgehen, steht es Russland, China und wohl auch Nordkorea frei, solche nachzuliefern. Die Produktion in Russland ist in Schwung und in China und Nordkorea sind die Lager wohl voll. Damit ist es aber nicht mehr Donald Trump und schon gar nicht Benjamin Netanjahu, welcher den Zeitpunkt des Abbruchs der Kampagne diktieren, sondern Xi Jinping, Wladimir Putin und Kim Jong-un. Diesen dreien muss Trump nun etwas anbieten, damit sie innehalten. Insbesondere was Putin will, ist bekannt. Sieg erklären und abziehen? Das wird diesmal nicht klappen.


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The Secret of the 1979 Iranian Revolution

The 1979 Islamic revolution in Iran is often presented as an anti-American and anti-Western revolution. In reality, the 1979 revolution was supported and facilitated by the United States – a fact neither supporters nor opponents of the current Islamic Republic of Iran like to talk about.

Although denied for decades, it is now widely known that in 1953, the United States and Britain overthrew the first democratically elected Prime Minister of Iran, Mohammad Mosaddegh, and re-installed Mohammad Reza Pahlavi as monarch (shah) or dictatorial governor.

This early “regime change”, code-named Operation Ajax, was driven by Anglo-American oil interests – Mosaddegh planned to nationalize the Iranian oil industry – as well as by an early Cold War fear of increasing Communist influence on politics in Iran (as in some Western European countries).

25 years later, in January 1979, a popular uprising forced Pahlavi – weakened by cancer and without an adult successor – to flee the country. The United States now once again faced the risk of a Communist takeover, as had happened just one year earlier in neighboring Afghanistan during the Saur Revolution – to which the US responded by arming Islamist fighters, later known as “Al Qaeda”.

From the American perspective, there were really only two good options in Iran: a military dictatorship – an option repeatedly enforced in Latin America and elsewhere but which would have been very unpopular in Iran – or an Islamic Revolution, which at the time enjoyed broad popular support in Iran and would also prevent any political influence by atheist Communists.

Given this situation, prominent Shia cleric Ayatollah Khomeini, accompanied by American and European journalists, was flown in to Tehran from his exile in France. Publicly supporting Khomeini, the US ambassador to Iran described him as a “Ghandi-like figure”.

It later became known that already during the 1953 Anglo-American regime change, Khomeini belonged to a group of British-sponsored Iranian clerics that helped organize protests against Mosaddegh. There is also an unproven theory that Khomeini may have had a British father.

The Iranian revolution was over by February 1979 when the Islamic republic was established. For much of the remainder of the year, the US and Iran had reasonably friendly relations. However, Iran wanted Reza Pahlavi to “face justice” in Iran and return billions in Iranian assets stashed abroad.

Instead, in late October 1979, Pahlavi’s friend and private banker, David Rockefeller, who at the time was chairman of the Chase Manhattan Bank and the US Council on Foreign Relations, pressured the Carter administration to admit Pahlavi into the United States – for cancer treatment.

The Iranians however feared that the US might recognize an Iranian government-in-exile and initiate a counter-revolution. Thus, barely two weeks later, in early November 1979, adherents of the Islamic republic went ahead and pre-emptively seized the US embassy and CIA station in Tehran.

The subsequent hostage crisis was prolonged by a secret Israeli initiative intended to oust a skeptical Carter and install movie actor Ronald Reagan as US President, who was backed by the Hollywood branch of the Israel lobby and Jewish organized crime – the original “October Surprise”.

The final break between Iran on one side and Israel and the US on the other side came only when the US supported Saddam Hussein’s Iraqi invasion of Iran in September 1980 – which caused the eight-year Iran-Iraq war and the “Iran-Contra affair” – and when the Shia Republic of Iran began to support Shia militias that opposed the Israeli invasion of Lebanon in 1982 (i.e. Hezbollah).

After the mysterious and unsolved events of September 11, 2001, the US Pentagon developed a plan to “take out seven countries in five years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran” – countries opposing Israeli and US hegemony.

25 years later, after the first six countries on that list had been “taken out”, Israel and the United States attacked Iran. As in the cases of Iraq, Libya, and Syria, the attack on Iran began in the week of the Jewish Purim festival, which celebrates the destruction of the “enemies of the Jews”.


Iran, Russia, China, And The Emerging Axis

For years, I have warned that geopolitics moves in cycles just as markets do. The Economic Confidence Model has been projecting that the period around 2026 would become a geopolitical turning point, leading to rising confrontation toward the Panic Cycle in 2027 and ultimately the 2028 Panic Cycle year. What we are now witnessing is the early stage of that alignment. The conflict with Iran is no longer merely a regional war. It is evolving into something far more significant as alliances that previously existed quietly in the background are now being acknowledged publicly.

Iran’s foreign minister has now openly stated that Russia and China are providing military cooperation to Tehran during the war with the United States and Israel. He emphasized that these relationships are part of long-standing strategic partnerships that now include intelligence sharing and other forms of support as the conflict escalates. This matters enormously because once cooperation becomes official rather than discreet, it changes the geopolitical landscape. The declaration of alignment is a signal to the world that a new bloc is forming.

Reports indicate that Russia’s support has included intelligence assistance and battlefield data, while China has focused on diplomatic backing, logistical assistance, and the protection of energy flows through the Strait of Hormuz. At the same time, Chinese naval assets have appeared near the Strait while Russia and China have coordinated diplomatic efforts at the United Nations to challenge the legitimacy of the strikes against Iran. None of this is accidental. These powers are not rushing troops into battle, but they are positioning themselves strategically while allowing the United States to become entangled in another prolonged conflict.

From the perspective of the Economic Confidence Model, this is exactly what a Panic Cycle environment looks like. Confidence begins to shift away from government institutions, geopolitical tensions escalate, and alliances begin to harden. The ECM has shown that 2026 represents the pivot year. Pressure builds into 2027, where the Panic Cycle raises the probability of sudden geopolitical escalation, and the cycle then carries forward into the 2028 Panic Cycle year. When these cycles align, history shows that global alliances restructure and the world moves toward a new balance of power.

The key takeaway is that the official acknowledgement of cooperation among Iran, Russia, and China goes beyond wartime rhetoric. It signals that the geopolitical chessboard is shifting. What began as a regional confrontation now sits within a larger strategic framework that the ECM warned about years in advance. When alliances begin to crystallize during a Panic Cycle phase, the risk is not simply prolonged conflict. The risk is that the world divides into opposing blocs once again, and history shows that such realignments rarely unfold quietly.


⭐️⭐️⭐️
Wie Iran und China das Schachbrett des Krieges formen

China reagiert offiziell auf zwei parallelen Gleisen auf den Krieg des Epstein-Syndikats – oder US-israelischen – Kriegs gegen Iran: über einen diplomatischen Sprecher und einen militärischen Sprecher.

Übersetzung: China sieht den Krieg sowohl als extreme politische/diplomatische Spannung als auch als militärische Bedrohung.

Chinas militärischer Sprecher, ein Oberst der Volksbefreiungsarmee (PLA), spricht in Metaphern. Er hat explizit gesagt, dass die USA „kriegsabhängig“ seien, mit nur 250 Jahren Geschichte und nur 16 Jahren Frieden.

Er positioniert die USA klar als globale Bedrohung. Und ebenso als moralische Bedrohung.

Deshalb entwickelt China sorgfältig eine stetige moralische und ethische Kritik am amerikanischen Wahlkrieg gegen Iran. Es betont, wie dies der Angriff einer Nation ist, die ihren moralischen Kompass verloren hat.

Der Globale Süden versteht die Botschaft vollkommen.

Das iranische Netzwerk ist nun vollständig mit dem BeiDou-Satellitensystem verbunden. Das erklärt, wie Iran nun präzise zuschlägt und jede Bewegung der US-israelischen Kombination auf eine China-Tech-Digitale Mauer trifft (über 40 BeiDou-Satelliten im Orbit). Das sorgt für exzellente iranische Raketenpräzision und erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Störungen.

Im Rahmen ihrer 25-jährigen umfassenden strategischen Partnerschaft hat China Iran auch Langstrecken-Radars geliefert, die mit Satellitensystemen integriert sind. Der Schlüsselpunkt ist Irans nun viel kürzere Reaktionszeit im Vergleich zum 12-Tage-Krieg.

Russland hat auf einem parallelen Gleis geholfen und ermöglicht es Iran, das anzuwenden, was Russland in der Ukraine über westliche Systeme wie Patriot und IRIS-T gelernt hat. Es geht nicht nur um Massendrohnen-Sättigungstaktiken; es geht darum, die russische Art zu lernen, Drohnenschwärme mit ballistischen Raketensalven zu koordinieren. Genau das wirkt – verheerend – in den neuesten Phasen der Operation True Promise IV.

Nun konzentrieren wir uns auf das entscheidende Gambit der Straße von Hormus. Der Schlüsselauszug ist, dass Iran nur den Transit für Öltanker erlaubt, deren Ladung in Petroyuan abgerechnet wurde. Keine Dollar. Keine Euro. Nur Yuan.

Es ist kein Wunder, dass das Zerschlagen des Petrodollars eine Schlüsselrolle in diesem Prozess des Wandels des aktuellen Systems internationaler Beziehungen spielt. Iran serviert es China nun auf dem Silbertablett, indem es den Petrodollar durch den Petroyuan an der kritischsten Engstelle der Welt ersetzt, durch die 20 Prozent des globalen Öls transitiert.

Irans Zug ist nicht militärisch; er ist finanziell nuklear. Was das alles erleichtert, ist, dass Iran bereits das Modell für den Rest des Globalen Südens bietet: fast 90 Prozent der Rohöl-Exporte Teherans werden in Yuan über das CIPS-Zahlungssystem abgerechnet.

Der Globale Süden könnte letztendlich das sehr einfache Modell verankern. Teheran sagt nicht, dass die Straße von Hormus blockiert ist. Sie ist nur für das feindliche Epstein-Syndikat – die USA – und seine Vasallen blockiert, die in Petrodollars handeln. Schifffahrtsrouten werden in Echtzeit zu politischen Filtern.

Während der Globale Süden zum Petroyuan migriert, stirbt der hegemoniale Petrodollar – seit 1974 – ab.


Der Sieg von Russland und China im Golfkrieg und die Exzesse der “Propaganda”

Die Vereinigten Staaten haben es nicht geschafft, die Revolutionsgarden zu vernichten. Ihr Krieg gegen Iran ist daher eine militärische Niederlage. Aber mehr noch, sie selbst haben den Beginn des Zusammenbruchs ihrer Golfverbündeten verursacht. In diesem Sinne sollten die Folgen ihres Krieges den Beginn ihres eigenen Zusammenbruchs markieren.

Die beiden gegensätzlichen Erzählungen haben ihren Werbehöhepunkt erreicht: Einerseits verkünden die größtenteils von Israel kontrollierten orwellschen Medien die vernichtende “Niederlage” des Iran, deren triumphalistisches Loblied vom “evangelikalen zionistischen” Kriegsminister Pete Hegseth (PH) gefördert wird, und andererseits verkünden die sehr dreisten, scheinbar überprüfbaren und zuverlässigeren alternativen Netzwerke, sogar wahre Erzählungen.

Am neunten Tag des von Israel und den Vereinigten Staaten gegen Iran begonnenen Krieges erklärte der ehemalige Inspektor und sehr glaubwürdige ehemalige Marine, Scott Ritter, zum zweiten Mal den “Sieg” von Russland und China angesichts der “strategischen Niederlage der Vereinigten Staaten und Israels”.

Der ehemalige britische Diplomat Alastair Crooke hat wunderschön beschrieben, wie der persische “zivilisierte Staat” – die Wiege von Kultur, Bildung, Wissenschaft und Widerstand, wie der Titel seines Buches von 2009 ist –, verzerrt durch die “Propaganda” der “drei Zionismen”, in der Lage war, die überwältigende militärische Überlegenheit der ehemaligen unipolaren Militärsupermacht (die Vereinigten Staaten) und die stolpernde regionale Nuklear- und Lufthegemonie (Israel) einzudämmen : “Wenn Iran überlebt und widerstandsfähig bleibt”, dann “wird Trumps Ressourcenkrieg gegen China und die BRICS zusammenbrechen”.

Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat die Verwaltung der sechs Petromonarchien am Persischen Golf völlig durcheinandergebracht, vollkommen überflutet mit Kohlenwasserstoffen und Fremdwährung, aber es fehlen ihnen Wasser und Betonverteidigung gegen den Tsunami von persischen Drohnen/Raketen, der als Vergeltung für die Nutzung der US-Militärbasen niederregnete, die nun vollständig zerstört sind (etwa 28!).

Der saudische Außenminister Faisal bin Farhan al Saud sagte: “36 Jahre lang (eine unglaubliche Zeit!) glaubten wir, dass die US-Stützpunkte uns schützen würden, aber im ersten Krieg entdeckten wir, dass wir sie wirklich geschützt haben“. Unterdessen forderte der prominente emiratische Investor und Milliardär Khalaf Al Habtoor Präsident Trump vehement heraus: “Wer hat Ihnen erlaubt, unsere Region in eine Kriegszone zu verwandeln?” 

Nun, von allen Fronten in die Enge getrieben, gibt Trump chasarischen “Händlern”, aber schlechten Verhändlern, seinem Schwiegersohn Jared Kushner und seinem Immobilienpartner Steven Witkoff sowie Kriegsminister Pete Hegseth, die Schuld, ihn versehentlich zum Angriff auf den Iran gedrängt zu haben.

In Wirklichkeit ist es der erste talmudische Mileikowsky (alias Netanjahu), der alle US-Präsidenten seit 30 Jahren (!) aus der Ferne geführt hat, wie sein eigener Glaubensgenosse Antony Blinken es gestanden hat


Die USA verlieren den Krieg im Iran. Die Mainstream-Medien werden Ihnen das nicht sagen

Die Mainstream-Medien werden es noch nicht offen aussprechen, aber es wird immer deutlicher, dass die USA den Krieg im Iran verlieren. Die Lage ist so ernst, dass ich voraussage, Trump werde versuchen, die Verluste zu begrenzen und sich innerhalb weniger Tage zurückzuziehen.

Dies könnte eine der größten militärischen und politischen Niederlagen für die Vereinigten Staaten seit dem Vietnamkrieg sein. 

Das US-Imperium schwächt sich ab, weil es strukturell überdehnt ist und sich im Niedergang befindet. Es hat enormen Reichtum geschaffen, ihn aber zu wenigen Menschen zugänglich gemacht. Die Bevölkerung ist wütend. Trumps eklatante Inkompetenz verschärft den Niedergang des Imperiums. Die US-Regierung und das mächtigste Militär der Welt stehen unter der Kontrolle eines wahren Wahnsinnigen.

Irans militärische Fähigkeiten haben die Vereinigten Staaten schockiert . Das Land hat mit billigen Drohnen unsere modernsten Raketenabwehrsysteme überlistet und dabei bisher etwa 150 US-Soldaten getötet oder verwundet. Wir sind schlichtweg nicht in der Lage, unsere militärischen und diplomatischen Einrichtungen in der Region vor einem Land zu schützen, dessen Militär vor wenigen Monaten in einem zwölftägigen Krieg bereits schwer geschwächt wurde. Unsere Botschaften in der Region, darunter auch die in Saudi-Arabien, werden geschlossen. US-Soldaten werden in Hotels untergebracht, um das Risiko von Angriffen zu minimieren. Die Behauptungen von Generalstabschef Dan Cain und Verteidigungsminister Hegseth, wir würden „gewinnen“, klingen unglaubwürdig. Sie ähneln den unheimlich optimistischen Aussagen der Generäle im Vietnamkrieg, bevor dieser so katastrophal verlief, dass die Niederlage eingestanden werden musste.


Alexander Dugin warnt: Europa sitzt auf einer geopolitischen Zeitbombe

Nach Dugins Einschätzung werde Europa zunehmend in globale Konflikte hineingezogen, ohne selbst ein strategisches Interesse daran zu haben. Russland stelle für Europa kein existenzielles Risiko dar, argumentiert er. Die eigentliche Gefahr entstehe vielmehr dadurch, dass europäische Regierungen sich politisch und militärisch an Konflikten beteiligen, die ihren eigenen geopolitischen und gesellschaftlichen Realitäten widersprechen.

Im Zentrum seiner Analyse steht Europas strukturelle Abhängigkeit vom Nahen Osten. Die Europäische Union ist stark abhängig von Energieimporten aus arabischen Ländern und aus dem weiteren Nahen Osten. Gleichzeitig lebt in Europa eine große muslimische Bevölkerung. Nach Dugins Einschätzung entsteht genau hier eine hochriskante politische Konstellation.

Wenn europäische Regierungen Israel in militärischen Konflikten unterstützen, während gleichzeitig Kriege im Nahen Osten eskalieren, könnte sich die Stimmung innerhalb dieser muslimischen Bevölkerungen massiv gegen die eigenen Regierungen richten. Für Dugin ist genau das die „wahre Bombe im Inneren der Europäischen Union“. Europa riskiere damit nicht nur geopolitische Spannungen nach außen, sondern auch zunehmende gesellschaftliche Konflikte im Inneren.

Europa, so seine Warnung, befinde sich mitten in diesem historischen Konflikt – möglicherweise ohne die langfristigen Folgen seiner politischen Entscheidungen vollständig zu verstehen.


Liquidity Crisis 2026

We are in a global recession that will bottom in August 2028. This war on Iran is braindead. I warned that all the models on crude, gasoline, and natural gas all had Directional Changes for 2025 and were pointing higher. I have also warned that the extreme target for oil by 2028 is $200-$225.


⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Iran – The Next Afghanistan & Vietnam

The hardline position of Iran has been made clear by the new Supreme Leader, Ayatollah-ul-Uzma Mojtaba Khamenei, following his ascension to power after the US and Israel assassinated his father. In a formal statement delivered via Swiss intermediaries, Iran presented a three-point ultimatum to the United States, demanding:

  • Complete withdrawal of all U.S. military forces from the Middle East within 30 days
  • Immediate lifting of all sanctions on Iran
  • Payment of $500 billion in compensation

The deadline for compliance is April 10, 2026. If unmet, Iran threatens to:

  • Close the Strait of Hormuz to all maritime traffic
  • Pursue nuclear weapons development, including possible deployment
  • Allow China and Russia to establish military bases on Iranian soil

Trump is Trapped, But Doesn’t Know It

Iran is carrying out an average of four waves of missile and drone attacks per day. The US and Israel have grossly underestimated Iran’s arsenal of ballistic missiles. In the event that Donald Trump tries to declare victory and disengage, Iran will not. Iran will continue to pummel US military facilities in the Persian Gulf and Israel’s military and infrastructure. I believe that Iran will not end its blockade of the Strait of Hormuz until the US and Israel agree to Iran’s terms. These include the lifting of all sanctions against Iran, the removal of US military installations from the Persian Gulf and reparations for the damage inflicted on Iran during the course of this war.

Trump will face the dilemma of accepting Iran’s terms (a humiliating outcome) or continuing a war of attrition while the while Iran launches at least three waves of missiles every day. The pressure on Trump will be enormous as long as Iran maintains control over the Strait of Hormuz… US allies, particularly in Asia, will be pleading to an end of the war, and the domestic economic picture will worsen. Trump is trapped and does not appear to have a politically viable exit ramp.


Oil & Religion

The International Energy Agency released 400 million barrels of oil into the global market, the largest release of emergency oil stocks in history. This is just for show. However, it actually makes things far more vulnerable. This is all predicated on a quick victory with the conquest of Iran. If that assumption is wrong, this will not help.

1. MATHEMATICALLY INSUFFICIENT (won’t even cover 2-3 months of lost supply)
2. STRATEGICALLY STUPID (leaves U.S. vulnerable to future crises)
3. POLITICALLY DESPERATE (election-year panic move)
4. ECONOMICALLY FUTILE (treats symptom, not disease)

Let’s get real. Global oil consumption is about 100 million barrels/day (mb/d). U.S. consumption is about 20 million barrels/day. The disruption of the Strait of Hormuz supply affects about 21 million barrels/day (21% of global supply).  Releasing 400 million barrels at the global consumption rate would last 19 days (400M ÷ 21M/day). There is no way this will calm markets in the long term.


⭐️⭐️⭐️⭐️
Das Imperium verliert die Kontrolle

Einige erachteten die Einschätzung in unserem Artikel «Angriff auf den Iran – der grösste Wendepunkt der Geschichte im 21. Jahrhundert» als übertrieben; es scheint jedoch, dass wir richtig lagen: Der grösste geopolitische Fehler im bisherigen Verlauf des 21. Jahrhunderts, der letzte in einer Serie von Fehlentscheidungen, wird den Nahen Ostens neu kartieren. Die Parteien, welche in Zukunft an einem der wichtigsten Energie- und Verkehrsknotenpunkte der Erde die Entscheidungen dominieren, werden andere sein. Eine für den Westen undenkbare Wende in der Weltgeschichte nimmt seinen Anfang.

Es scheint in der Tat so, dass die Existenz von Israel als zionistisches Projekt und damit als Staat in seiner bisherigen Form zur Debatte steht. Weiter sehen wir zurzeit keinen Weg, der es den USA erlauben wird, ihre Macht im Nahen Osten zu erhalten. Ihre militärische Infrastruktur hängt von Golfstaaten ab, welche ihre Existenz aufgrund ihrer Nähe zu den USA gefährdet sehen. Sie haben herausgefunden, dass die USA sie nicht beschützen können, ja gar nicht wollen, die Iraner jedoch sehr wohl in der Lage sind, sie zu zerstören. Europa erfährt jetzt, dass es in der Geopolitik nur noch Statist ist und Gefahr läuft, zum Armenhaus der Welt zu werden. Das Geschrei von Merz & Co. können wir in diesem Artikel getrost beiseite lassen. Frau von der Leyen wird als Zerstörerin der EU in die Geschichtsbücher eingehen. Ein Ziel der Amerikaner war es, China energiepolitisch zu zerstören, denn nach Venezuela wollten sie einen zweiten wichtigen Energielieferanten des Reichs der Mitte unter ihre Kontrolle bringen. Eine weitere unbequeme Wahrheit wird sich herauskristallisieren. Russland wird durch dieses fehlgeschlagene Abenteuer der USA reicher und mächtiger.

Blickt man hinter den Vorhang der westlichen Propaganda, so sieht man ein Bild, das für die Israelis und Amerikaner nicht erschreckender sein könnte. Die Angriffe auf den Iran gehen zwar weiter, kosten Tausenden von Zivilisten das Leben, aber die iranische Bevölkerung macht nicht die geringsten Anzeichen aufzugeben oder sich gegen die eigene Regierung zu wenden.

US-Kriegsminister Pete Hegseth sagte am Freitag vor Reportern, die iranische Führung sei „in den Untergrund gegangen und habe sich versteckt“, und fügte hinzu: „So machen es die Ratten“. Hegseth bedient sich damit des Vokabulars der Nazis, welche die Juden als Ratten bezeichneten; ein Hinweis auf die Bildungsfreiheit dieses Mannes.

Diese Zustimmung aus dem Volk wirkt natürlich auf die iranische Führung zurück. Der iranische Aussenminister Abbas Araghchi ist in seinen Aussagen derart souverän und gelassen, dass er wohl bleibende Spuren in den Geschichtsbüchern hinterlassen wird

Wer die Meerenge von Hormuz passieren darf, wird allein von den Iranern entschieden. Passieren dürfen russische, chinesische, pakistanische Schiffe und es scheint, dass Indien mit dem Iran möglicherweise eine Einigung erreichen kann. Dies ist erstaunlich, nachdem Indien noch vor Beginn des Konflikts Partei für Israel nahm und sich damit als BRICS-Gründungsmitglied gegen das BRICS-Mitglied Iran stellte

Die Amerikaner schäumen über diese Entwicklung, denn falls diese Situation anhält – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich diese ändert – wird der Ölpreis, der seit Kriegsbeginn bereits um 40% von US-Dollar 73.- auf US-Dollar 103.- sprang, explodieren. Man reicht Zahlen von US-Dollar 150.- bis US-Dollar 300.- herum. Gemäss Irina Slav, Oilprice.com, ist dies realistisch, falls die Ölförderung der Golfstaaten unterbrochen wird (20 Millionen Barrels pro Tag). Dann könnte die Weltwirtschaft zusammenbrechen. Ein Szenario, das immer wahrscheinlicher wird.

Fakt ist jedoch, dass die Amerikaner die iranische Kharg-Insel angegriffen haben, welche über 90 % der iranischen Rohölexporte abwickelt. Die Antwort des Iran kam prompt; Fudschaira, eines der grössten Ölterminals der Welt, das in den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt, wurde angegriffen. Das ist katastrophal, denn Fujairah liegt am Golf von Oman und damit ausserhalb des Persischen Golfs. Tanker können dort Öl laden oder auftanken, ohne die Strasse von Hormuz passieren zu müssen. Dieser Weg ist somit auch abgeschnitten.

Ich bin mit meiner Familie erfolgreich aus Dubai ausgereist. Der Airbus 380 war voll. Am Tage unserer Abreise war unser Hotel noch etwa zu 20% belegt. Die meisten Flüge Richtung Dubai sind leer, aber ab Dubai voll. Das ist für dieses kleine Land eine Katastrophe. Man schätzt, dass allein die Emirates Airline pro Tag ca. 100 Millionen US-Dollar verliert. Der Immobilienmarkt ist innert Tagen um über 30% eingebrochen und es könnte noch schlimmer kommen.

Eine Untersuchung von Dark Box hat ergeben, dass die Vereinigten Arabischen Emirate eine Reihe ausserordentlicher Massnahmen vorbereiten, die auf Investoren abzielen, welche ihr Kapital aus Dubai abziehen wollen, und zwar angesichts der zunehmenden Besorgnis über die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Folgen der iranischen Anschläge und der regionalen Instabilität. Laut den von Dark Box zitierten Finanz- und Rechtsquellen könnten die vorgeschlagenen Massnahmen das Einfrieren von Bankkonten vor der Überweisung von Geldern, die Verhängung von Reiseverboten für Geschäftsleute, die versuchen, ihr Vermögen ins Ausland zu verlagern, und die Einführung zusätzlicher administrativer oder rechtlicher Strafen umfassen, um eine schnelle Kapitalflucht zu verhindern. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Behörden in Abu Dhabi und Dubai eine mögliche Abzugswelle von Investoren befürchten, die das Wirtschaftsmodell der Städte untergraben könnte, das in hohem Masse von internationalen Kapitalströmen, globaler Logistik und der Wahrnehmung von Stabilität abhängt. Da die regionalen Spannungen die Handelswege und das Vertrauen der Investoren stören, scheinen die Behörden entschlossen, den Kapitalabfluss zu verlangsamen oder zu verhindern, um das heimische Finanzsystem zu schützen. Analysten warnen jedoch, dass solche Massnahmen bei internationalen Investoren ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Vorhersehbarkeit und Offenheit des emiratischen Geschäftsumfelds wecken könnten. Dark Box kommt zu dem Schluss, dass die vorgeschlagenen Massnahmen zwar darauf abzielen, die Wirtschaft in einer Zeit des geopolitischen Drucks zu schützen, dass sie aber auch einen tiefgreifenden Wandel in Dubais Ruf als frei fliessendes globales Finanzzentrum signalisieren könnten.

Falls diese Massnahmen ergriffen werden, wäre dies wohl das Todesurteil für die Emirate als Finanzplatz.

Gemäss einer Studie des CREA (Centre for Research and Clean Air), einem finnischen Institut, beliefen sich die Einnahmen in Russland aus dem Export fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Flüssiggas, Ölprodukte und Pipeline-Gas) auf 492 Millionen Euro pro Tag. Das sind grosse Summen. Geht man davon aus, dass sich die Energiepreise durch den Konflikt möglicherweise mindestens verdoppeln werden, so wird Russland ca. 15 Milliarden Euro mehr verdienen – pro Monat.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen, die Russland aus diesem Konflikt ziehen wird, wird seine geopolitische Macht wachsen. Russland ist die einzige Grossmacht, welche glaubwürdig als Vermittler zwischen den Kriegsparteien agieren kann, denn im Gegensatz zu den USA, den europäischen Ländern, Indien und Israel, ist auf Russland Verlass und das Vertrauen in Russland ist gross.

Es gibt drei Aussagen, welche dem Westen zu denken geben sollten: Kein Waffenstillstandkeine Angst vor einer LandinvasionMeerenge von Hormuz bleibt für Feinde des Irans und deren Verbündeten und Unterstützer geschlossen. Eine weitere Gefahr für den Westen besteht in der möglichen Sperrung des Roten Meers durch die Huthis. Saudi-Arabien hat die Ausfuhren aus seinem Hafen Yanbu am Roten Meer auf 2,3 Millionen Barrel pro Tag erhöht, 50 % mehr als im Durchschnitt, um die blockierte Strasse von Hormuz zu umgehen.

Das Hurrageschrei der Amerikaner und der Israelis, das von den westlichen Medien als Gewinnen ausgelegt wird, ist vor dem Hintergrund der Tatsachen unerheblich. Die USA und Israel haben diesen Krieg begonnen, der Iran wird ihn beenden, das ist meines Erachtens eine mathematische Sicherheit. Iran hat sich über 40 Jahre auf diesen Konflikt vorbereitet und verfügt über ein Waffenarsenal, das für eine lange Zeit ausreicht, auf jeden Fall länger als die Waffenarsenale der USA und Israels – und nur darauf kommt es an. Die 92 Millionen Iraner sind bereit zu leiden und haben keine Angst. Auch langanhaltende Bombardements der feindlichen Streitkräfte vermögen dieses Riesenland, das 67-mal grösser ist als Israel, nicht in die Knie zu zwingen. Die Israelis und die Amerikaner sind es gewohnt, kurze Kriege zu führen, gegen Zivilisten zu “kämpfen” und Terror zu verbreiten. Einem formidablen Gegner wie dem Iran sind sie unterlegen.

Solange dieser Krieg anhält, ist es durchaus möglich, dass sich die Energiepreise auf der ganzen Welt vervielfachen werden. Die Hoffnung, dass dieser Krieg Tage oder ein paar Wochen dauern würde, war von Anfang an naiv. Die Finanzmärkte waren seit Kriegsbeginn zwar nervös, aber man hoffte einfach, dass der Krieg zu Börsenbeginn am Montag vorbei sein oder nicht stattfinden würde. Die Entschlossenheit des Irans wird jedoch auf den Energiemärkten grosse Spuren hinterlassen.

Das Ziel des Irans ist es, die Gefahren für seine Existenz zu eliminieren. Israel und die USA, die seit bald 80 Jahren den gesamten Nahen Osten terrorisieren, müssen dazu neutralisiert werden. Was bedeutet das? Das zionistische Israel, das offen propagiert, mit Grossisrael praktisch den gesamten Nahen Osten annektieren zu wollen, ist mit einem friedlichen Nahen Osten unvereinbar. Israel versucht zwar mit False-Flag-Attacken Golfstaaten gegen den Iran aufzubringen, aber diese werden sich nicht auf die Seite Israels schlagen. Viele dieser Staaten sollen ein Teil Grossisraels werden und somit schliesse ich einen Kriegseintritt von Saudi-Arabien, Jordanien, Irak, Syrien und der Türkei an der Seite von Israel aus, auch wegen der Tatsache, dass diese durch den Krieg bereits geschwächt sind, die Kraft des Irans spüren und Opportunisten sind.

Der Westen muss sich an den Gedanken gewöhnen, dass Israel in der heutigen Form als zionistisches Projekt keine Zukunft hat. Mein Mitgefühl für Israel hält sich in Grenzen – die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung unterstützte den Genozid in Gaza und unterstützt auch den irrsinnigen Krieg gegen den Iran, massgeblich unterstützt von fast allen westlichen Medien

Es ist jetzt schon evident, dass die Amerikaner ihre Basen im Nahen Osten nicht werden halten können. Der Iran greift diese bereits jetzt praktisch ungehindert an. Ich gehe davon aus, dass die USA alle Basen im Nahen Osten werden räumen müssen. Die «Gastländer» werden dies über kurz oder lang von den USA verlangen, denn diese Basen werden zur Hypothek der Golfstaaten und bieten ihnen keinerlei Sicherheit.

Menschen, die sich damit begnügen, westliche Medien – besser: Propaganda – zu konsumieren, werden über die vorliegenden Schlüsse überrascht sein und diesen keinen Glauben schenken. So schlecht wie in den letzten Jahren waren die Menschen im kollektiven Westen noch nie informiert und sie werden einen hohen Preis zahlen. Früher oder später werden sie realisieren, dass ihre Politiker Verräter sind, welche keinesfalls die Interessen ihrer eigenen Völker vertreten, dafür jedoch die Interessen von Verbrechern, wofür sie ihre Seelen verkaufen. Meine Verachtung für praktisch alle Medien im Westen ist beinahe grenzenlos. Anstatt den Machthabern in ihren Ländern durch kritischen Journalismus Einhalt zu gebieten, agieren sie als Mittäter.


Larry Giving Some Heads Up.

Is there a panic in the White House and Pentagon? You can bet your ass on that. This is the FIRST time when the US met with the opposition which wipes out US operational rear assets and is ready to go into the blow exchange, tit for tat. Not since Vietnam, the US actually finds itself facing the REAL opposition and REAL war. Unlike it is the case in 404 where the US military hides behind the backs of 404 cannon fodder. 

Everybody who is not brainwashed can subscribe to this:
The US “military supremacy” was a meticulously constructed media fairy tale, which crumbled like a house of cards in 2023 and now we can see it being finished off in the Middle East when the “coming out” happened.