
Weitere Netzfunde in der wöchentlichen Zusammenstellung.
Die EU verleiht Selenskyj einen Verdienstorden
🤡🤦🏻♂️
Die EU verwandelt sich mehr und mehr in ein Irrenhaus. Jetzt wurden „Verdienstorden“ erfunden, um Leute zu ehren, die sich um die EU besonders verdient gemacht haben. Und wer hat so einen Orden „auf höchster Ebene“ erhalten?
„Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel wird von der Europäischen Union mit dem höchsten Rang des Europäischen Verdienstordens ausgezeichnet. Den in diesem Jahr erstmals vergebenen Orden erhalten ebenso der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sowie der ehemalige polnische Präsident Lech Wałęsa, wie Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Dienstag in Straßburg mitteilte.
Mit dem Europäischen Verdienstorden würdigt die EU nach eigenen Angaben Personen, die einen Beitrag geleistet haben zur europäischen Integration oder zur Förderung und Verteidigung der Grundwerte der EU; Achtung der Menschenwürde und -rechte, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit. Sie ist die erste europäische Auszeichnung dieser Art. Verliehen werden die Orden im Mai bei einem Festakt in Straßburg.
Aha, der ukrainische Politiker Wolodymyr Selenskyj, der nur durch die Ausschaltung der verfassungsmäßig notwendigen Wahlen im Frühling 2024 immer noch „Präsident“ der Ukraine ist, der die Oppositionsparteien in der Ukraine geschlossen und die unter dem russischen Patriarchen stehende Orthodoxe Kirche verboten hat und der in die schlimmste Korruption in Europa verwickelt war und noch immer ist, erhält einen EU-Verdienstorden! Der Europäische Rechnungshof hat – notabene zur Regierungszeit von Selenskyj! – im Herbst 2021 darauf aufmerksam gemacht, dass durch die Korruption in der Ukraine jedes Jahr zig Milliarden US-Dollars einfach verschwinden! Dieser Selenskyj erhält von der EU einen Verdienstorden „für die Verteidigung der Grundwerte“!
Wann beginnen die Menschen in Europa endlich zu erwachen und diese unfähige, nein: katastrophale und skandalöse Führung der EU aus dem Verkehr zu nehmen?
„Wir schlagen auf sie ein, wenn sie am Boden liegen“: USA und Israel bombardieren iranische Schulen und Krankenhäuser – ohne „dumme Einsatzregeln“
😡🤬
Die USA und Israel bombardierten innerhalb einer Woche 20 Schulen und 13 Krankenhäuser im Iran. Kriegsminister Pete Hegseth rühmte sich damit, „Tod und Zerstörung“ entfesselt zu haben, um den Zusammenbruch herbeizuführen, und zwar ohne „dumme Einsatzregeln“.
Die Vereinigten Staaten und Israel zerstören vorsätzlich zivile Gebiete im Iran, indem sie Schulen, Krankenhäuser und Wohngebiete brutal bombardieren, um nicht nur den Staat zu zerstören, sondern auch die iranische Gesellschaft selbst zum Zusammenbruch zu bringen.
„Das sollte nie ein fairer Kampf sein, und es ist auch kein fairer Kampf. Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es sein“, prahlte Hegseth.
Er fügte mit Stolz hinzu, dass die USA und Israel den ganzen Tag lang „Tod und Zerstörung vom Himmel“ auf den Iran regnen ließen.
Hegseth prahlte damit, dass die USA ohne „dumme Einsatzregeln“ kämpfen. Seinen eigenen Angaben zufolge zielt das Pentagon gezielt auf zivile Gebiete ab und kümmert sich nicht um die Kriegsregeln.
Die USA bombardierten die Schule zweimal im Abstand von 40 Minuten, um sicherzustellen, dass es keine Überlebenden gab.
Das US-Militär tötete mindestens 168 Kinder und 14 Lehrer.
Die Financial Times zitierte den israelischen Verteidigungsminister Israel Katz, der erklärte, dass „jeder vom iranischen Terrorregime ernannte Führer … ein unmissverständliches Ziel für die Eliminierung sein wird“.
Tel Avivs Plan ist es, alle iranischen Führer zu töten, damit das Land nicht mehr regiert werden kann und einfach ins Chaos stürzt.
Um sich auf Selbstverteidigung berufen zu können, dürfen Staaten nur dann zuschlagen, wenn sie Beweise dafür haben, dass ihnen „eine unmittelbare Angriffsgefahr droht “, argumentierte er.
Die Annahme, dass Iran eine allgemeine Sicherheitsbedrohung für US-Interessen darstellt, begründet keine unmittelbare Angriffsgefahr . Auch die Möglichkeit, dass Iran in Zukunft Atomwaffen oder Interkontinentalraketen mit Reichweite auf US-amerikanisches Festland erlangen könnte, stellt keine unmittelbare Angriffsgefahr dar.
Anm. d. Red.: Wo bleibt die Schweizer Verurteilung dieses barbarischen Verhaltens? Wo der Antrag auf Sanktionen? Wann ist die Rote Linie überschritten, wo man sich von diesen Terror-Regimes distanzieren muss? Die Stille im Westen ist nicht auszuhalten! Dafür pilgern die Trottel zu Bern nach Brüssel und Washington und betonen ihren Willen, die “Westlichen Werte” zu verteidigen. Was für eine Heuchelei!
US-Israel-Allianz am Verlieren?
⭐️⭐️⭐️
Eine Analyse der militärischen Situation im Iran nach Beginn des US-Israel-Angriffs ist anspruchsvoll. Dies aus mehreren Gründen:
Erstens sind wir einer intensiven Propaganda ausgesetzt. Diese ist zumindest in den traditionellen Medien im Westen einseitig zugunsten der US-Israel-Allianz.
Auch Experten lassen sich durch Propaganda beeinflussen. Dies war schon während dem „12-Tage-Krieg“ von letztem Sommer zu beobachten, wo die hiesige mediale Berichtserstattung kaum einen Bezug hatte zu den tatsächlichen Ereignissen.
Zweitens werden Kriege nicht mit spektakulären Explosionen und einzelnen Angriffen gewonnen, sondern in der Logistik, der Industrie und in der Durchhaltefähigkeit der Parteien.
Gerade der Zustand der Logistik ist von aussen sehr schwierig zu beurteilen. Trotzdem kann man nach den bisherigen Ereignissen erste Aussagen machen.
Bis jetzt sehe ich eine Reihe von fatalen Fehleinschätzungen der angreifenden Allianz. Deren Aussichten sind ungünstig.
Jeder erfolgreiche Krieg braucht eine klar umrissene Zielsetzung, getreu dem Prinzip, dass Krieg nur die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln ist.
Diese war und ist kaum erkennbar. Noch während den Verhandlungen kurz vor dem Angriff der Allianz war selbst für freundliche Beobachter unklar, was eigentlich die Ziele der USA sind (Financial Times).
Die Allianz kann ihre Ziele nur erreichen, wenn sie den Krieg gewinnt, während der Iran bereits gewinnt, wenn er den Krieg nicht verliert.
Vorgesehen war, dass der Angriff vom 28. Februar zu einem raschen Zusammenbruch Irans und einem innenpolitischen Umsturz im Land führen würde. Dies erklärt, warum in einer ersten Phase der geistliche Führer, Ali Chamenei, gezielt angegriffen und auch getötet wurde.
Die Überlegung war, dass dies – zusammen mit der Tötung von weiteren zivilen und militärischen Schlüsselpersonen – ein Vakuum schafft, das innenpolitischen Gegnern einen Aufstand ermöglicht.
Diese Sicht verkannte die Realität, weil die US-Israel-Allianz Chamenei als traditionellen politischen Führer einschätzte und nicht als religiösen.
In der schiitischen Theologie spielt die Rolle des Märtyrers eine zentrale Rolle (Kerbela, Iman Hussein). Bereits vor dem Angriff formulierte Chamenei, dass er mit seinem Tod rechne und nicht bereit sei, sich vor einem Angriff in einem Bunker zu verstecken.
Zudem formulierte er Nachfolgelösungen. Er forderte auch alle anderen Schlüsselpersonen auf, geordnete Nachfolgelösungen und Stellvertretungen sicherzustellen.
Chamenei war bereits 86 Jahre alt und gemäss zahlreichen Berichten in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Sein offenbar bewusst in Kauf genommener Tod war somit auf einer spirituell-politischen Ebene keine Niederlage, sondern ein Sieg.
Es ist derzeit keinerlei Aktivität einer organisierten Opposition sichtbar, vielmehr gibt es unzählige Berichte und Videobeweise über umfangreiche Demonstrationen zur Unterstützung der Regierung.
Der „erfolgreiche“ Angriff auf das geistige Oberhaupt scheint somit das Regime, zumindest kurzfristig, gestärkt zu haben.
Die zweite Fehleinschätzung liegt darin, dass die Allianz offensichtlich die Fähigkeiten Irans zu präzisen Langstrecken-Angriffen deutlich unterschätzt hat.
Die iranischen Drohnen- und Raketenangriffe sind sowohl in Bezug auf Qualität als auch Quantität beeindruckend.
Das dritte Problem ist, dass die iranische Fliegerabwehr weiterhin aktiv und organisiert ist. Die Allianz setzt daher weiterhin auf Stand-off-Angriffe.
Die Allianz war offenbar nur für einen sehr kurzen Krieg gedacht.
In gut informierten alternativen Medien häufen sich Berichte über Defizite in der Verfügbarkeit von Abfangraketen (THADD- und Patriot Pac 2/3-Abfangraketen) und von Präzisionsmunition (The Duran / Daniel Davis Deep Dive / Armchair Warlord).
Es zeigt sich somit das identische Bild wie während dem 12-tägigen Krieg vor 9 Monaten. Damals war Israel schon nach wenigen Tagen gezwungen, via USA um einen Waffenstillstand zu bitten – eine Tatsache, die in hiesigen Medien verschwiegen wird.
Wenn aber der Iran innenpolitisch stabil bleibt und seine eigenen Angriffe auf dem heutigen Niveau aufrecht erhalten kann, dann dürfte die Lage für die Allianz in spätestens zwei Wochen äusserst schwierig werden.
Iran’s Grand Plan to End U.S. Presence in the Middle East
⭐️⭐️⭐️⭐️
Iran and Donald Trump have each explained why failure to fight the current war to the end would simply lead to a new set of mutual attacks. Trump announced on March 6 that “There will be no deal with Iran except unconditional surrender,” and announced that he must have a voice in naming or at least approving Iran’s new leader, as he has just done in Venezuela. “If the U.S. military must utterly defeat it and bring about a regime change, or else “you go through this, and then in five years you realize you put somebody in who’s no better.’” It will take at least that long for America to replace the weaponry that has been depleted, rebuild its radar and related installations and mount a new war.
Anm. d. Red.: Wer gibt Amerika das Recht, einen fremden Staat einfach so seinen Willen aufzudrücken und deren Führung zu bestimmen? Ah, ich habe vergessen: Das ist ja die “Regelbasierte Weltordnung”…
Iranian officials likewise recognize that U.S. attacks will keep being repeated until the United States is driven out of the Middle East. Having agreed to a ceasefire last June instead of pressing its advantage when Israeli and regional U.S. anti-missile defenses were depleted, Iran realized that war will be resumed as soon as the United States is able to re-arm its allies and military bases to renew what both sides recognize is to be a fight to some kind of final solution.
Iran has announced that it will fight until it achieves three aims to prevent future wars. First and foremost, the United States must withdraw from al its military bases in the Middle East. Iran already has destroyed the backbone of radar warning systems and anti-aircraft and missile defense sites in Jordan, Qatar, the United Arab Emirates (UAE) and Bahrain, preventing them from guiding U.S. or Israeli missile attacks or attacking Iran. Arab countries have bases or U.S. installations will be bombed if they are not abandoned.
The next two Iranian demands seem to far-reaching that they seem unthinkable to the West. Arab OPEC countries must end their close economic ties to the United States, starting with the U.S. data centers operated by Amazon, Microsoft and Google. And they not only must stop pricing their oil and gas in U.S. dollars, but disinvest in their existing petrodollars holdings of the U.S. investments that have been subsidizing the U.S. balance of payments since the 1974 agreements that made to gain U.S. permission to quadruple their oil-export prices.
These three demands would end U.S. economic power over OPEC countries, and thus the world oil trade. The result would be to dedollarize the world’s oil trade and re-orient it toward Asia and Global Majority countries. And Iran’s plan involves not only a military and economic defeat for the United States, but an end to the political character of the Near Eastern client monarchies and their relations with their Shi’ite citizens.
For starters, pressure is now on Saudi Arabia, Qatar, Egypt, Jordan, Bahrain, Kuwait and United Arab Emirates that have agreed to join Trump’s Board of Peace. Indonesia, with the world’s largest Islamic population, has just withdrawn its offer to provide 8000 troops to for his Gaza “peace plan,” in, and Iran is pressuring Arab monarchies to follow suit by withdrawing to protest U.S. policy.
Will they do so? And will they go so far as to end U.S. access to bases in their territory? If they try to avoid being offensive to the United States, they will leave themselves open to Iranian accusations that they are not really opposing the war. But if they follow Iran’s request, they run the risk that the United States may simply seize or at least freeze their dollar holdings to force them to change their mind.
Iran is putting pressure on the most U.S.-friendly Arab monarchies. The last few days have seen it attack two Saudi oil depots, and a drone has hit a desalinization plant in Bahrain in response to an attack launched from Bahrainian territory on Iran’s desalinization plant on Qeshm Island. Most of the Arab kingdoms depend on desalinization to a much higher degree, topped by Saudi Arabia at 70% and Bahrain at 60%. That makes Bahrain’s attack akin to the folly of fighting with bricks while living in a glass house oneself.
Throughout the world, rising oil and gas prices will force economies to choose between having to cut back domestic social spending in order to pay their dollar debts. This war is splitting the US/NATO West from the Global Majority, by creating strains that Japan, Korea and even Europe no longer can afford. The chaotic effect of the U.S. attack has destroyed the narrative that has enabled U.S. diplomats to demand subsidy and “burden sharing” for its global military spending. The predicate fiction is that the world needs U.S. military support to protect it against Russia and China, and now Iran, as if these countries pose a real threat to Europe and Asia.
But instead of protecting the rest of the world by waging the present Cold War. the chaos in world oil and gas markets resulting from its attack on Iran show that the United States actually is the greatest threat to the security, stability and prosperity of its allies. Its attack has fallen largely on its closest allies – Japan, South Korea and Europe. Their gas prices have soared by 20% and are now on their way further upward today. Korea’s stock market has plunged 18% in the last two days. All this is shifting support for removing U.S. control of Near Eastern oil and reorienting it to a market free from U.S. demands for control and dollarization of the world’s energy trade.
Warum der Iran den Krieg bereits gewonnen hat
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Seit Beginn des Konflikts am Samstag, dem 28. Februar, haben Analysten wie Alastair Crooke, Larry C. Johnson, Douglas Macgregor, John Mearsheimer, Scott Ritter oder Lawrence Wilkerson die Herausforderungen und Probleme des laufenden Krieges bereits gut charakterisiert. Die USA können ihn nicht gewinnen, der Iran kann ihn nicht verlieren; aber die Folgen des Konflikts werden alle Länder der Region zu Verlierern machen, ganz zu schweigen von der Weltwirtschaft, die in unterschiedlichem Maße unter den Spannungen im Persischen Golf und darüber hinaus leiden wird. Es wurde viel über den Wahnsinn dieses Krieges gesprochen, der auf einer kaum glaubwürdigen Unkenntnis des Iran beruht: das Fehlen klarer Ziele, eine plan- und gesetzlose Aggression, eine beunruhigende militärische Unvorbereitetheit, eine Flucht nach vorn ohne Ausweg.
Für jeden Kenner des Iran ist dieser Krieg das Ergebnis jahrzehntelanger Fehlinterpretationen und Unkenntnis der Lage im Iran. Der zwölf Tage dauernde Krieg (13.-24. Juni 2025) hatte bereits gezeigt, dass die Niederlage Israels, das zu einem Waffenstillstand gezwungen war, weniger mit seinen militärischen Fähigkeiten zu tun hatte als vielmehr mit mangelnder Kenntnis der soziokulturellen Bedingungen des Iran und dessen militärischer Stärke.
Anm. d. Red.: Auch die Schweiz lebt in dieser Illusion jahrzehntelanger Fehlinterpretationen und Unkenntnis der Lage in Europa und der Welt. Eines Tages wird sich auch diese Ignoranz rächen.
Zunächst einmal sind die Iraner keine Araber. Sie sind ursprünglich Indoeuropäer, wie die westlichen Völker, sodass die modernen Iraner den Westlern näher stehen als den Arabern oder Türken. Die Indoeuropäer, die Vorfahren der iranischen Völker (Medier, Perser) kamen zwischen dem Ende des 2. Jahrtausends und dem Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. auf das iranische Plateau. Seit der Gründung des Achämenidenreichs durch Kyros im 6. Jahrhundert v. Chr. sind die Iraner die dominierende Kultur im Nahen Osten, der seit jeher ein Mosaik aus Völkern, Religionen und Kulturen ist.
Als Ergebnis einer tausendjährigen Geschichte hat der heutige Iran eine dreifache Identität:
- zunächst die iranische Identität, die bis in die Antike zurückreicht und den modernen Nationalismus nährt;
- seit dem 7. Jahrhundert muslimisch, seit dem 16. Jahrhundert schiitisch;
- vor allem seit dem 19. Jahrhundert westlich, als der europäische Einfluss immer stärker wurde.
Der Iran lebt nach drei Kalendern (iranisch, muslimisch, westlich). Die Alltagskultur ist eine Mischung aus iranischen Traditionen, muslimischen Werten und westlichen kulturellen Elementen.
Der Nationalismus ist jedoch die Kraft, die die Iraner über alle Spaltungen hinweg vereint. Dies war während des Iran-Irak-Krieges (1980-1988) der Fall, als sich die Iraner über die soziopolitischen Meinungsverschiedenheiten hinweg, die zu einem Bürgerkrieg hätten führen können, zusammenschlossen, um ihr angegriffenes Land zu verteidigen. Auch heute bilden die Iraner eine gemeinsame Front gegen einen aufgezwungenen Krieg. Nationalismus, religiöse Motive, imperiale Stärke, das Ideal des Widerstands: Angesichts dieser mentalen Infrastruktur, die ebenso wichtig ist wie ballistische Raketen, haben Israel und die USA den Krieg bereits verloren und laufen sogar Gefahr, niemals Frieden gewinnen zu können.
Experten aller Couleur haben bereits ausführlich darauf hingewiesen, dass Bombenangriffe, abgesehen von der Illegitimität der israelisch-amerikanischen Aggression, noch nie einen politischen Regimewechsel bewirkt haben. Schlimmer noch, im Falle des Iran wird die kleinliche und unverantwortliche Ermordung von Ayatollah Khamenei nur den antiamerikanischen Nationalismus im ganzen Land und die souveränistische und antiwestliche Entschlossenheit im Herzen des iranischen Systems verstärken und die Wut der Schiiten und der Muslime im Allgemeinen gegen den Westen in der islamischen Welt schüren.
Daher wird der Iran, eine zentrale Zivilisation des Nahen Ostens, nicht zusammenbrechen. Er ist zum einen zu groß, um zu fallen. Zum anderen verfügt er über eine grundlegende Identität: Unabhängig von politischen Veränderungen oder Palastrevolutionen bildet sein Kern eine jahrtausendealte Kontinuität und garantiert den Fortbestand des Iran (Spiritualität, Machtpraktiken, Familie, traditionelle Überlieferungen usw.). Schließlich ist der Iran seit 2600 Jahren Herrscher und Souverän in seiner Region. Das einzige Land, das mit ihm konkurrieren kann, ist die Türkei, Erbin eines Reiches (des Osmanischen Reiches), aber mit einer geringeren Tradition. Die Türken ließen sich ab dem 11. Jahrhundert n. Chr. in Kleinasien nieder, während die Indoeuropäer bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. auf das iranische Plateau kamen. Wenn man auf die Zukunft eines Landes wetten muss, dann sicherlich auf dasjenige, das die ältesten Wurzeln und die stärkste kulturelle Überlieferung hat. Mit Ausnahme der Türkei sind alle anderen Länder der Region neu entstanden und daher durch chronische Instabilität oder strukturelle Schwächen gekennzeichnet.
Jeder Kenner des Iran ist beeindruckt von der Unangemessenheit, Sterilität oder Unintelligenz der westlichen Diplomatie gegenüber dem Iran. Gewiss hat die Islamische Revolution Misstrauen, Missverständnisse und sogar systemische Feindseligkeiten zwischen dem Iran, den europäischen Ländern, den USA und Israel hervorgerufen.
Der Fall Iran ist beispielhaft, um zu verstehen, wie die Medien eine von der Realität losgelöste Wirklichkeit konstruieren, aber auch, um die epistemologischen Grenzen akademischer Studien oder diplomatischer Analysen zu untersuchen.
Das Ergebnis ist ein Land, über das alle reden, das aber niemand außerhalb des Iran wirklich kennt. Die Folgen einer solchen Unwissenheit sind gravierend, und der Sieg des Iran im Zwölf-Tage-Krieg ist auch eine Niederlage des israelisch-amerikanischen Geheimdienstes und ganz allgemein der kulturellen Kenntnis des Iran. Vier grundlegende Fehler zwangen Israel schließlich dazu, ein Ende des Konflikts zu fordern:
- militärisch: Unterschätzung der iranischen Macht und ihrer organisatorischen Stärke, was einen westlich geprägten Stolz offenbart, der die Fähigkeiten der Anderen herabsetzt oder bagatellisiert;
- strategisch: Die Iraner zögerten nicht, mit Nachdruck und einer bemerkenswert durchdachten und fundierten strategischen Logik zurückzuschlagen, was ebenfalls eine „orientalistische” Geringschätzung offenbart, die den Gegner unterschätzt;
- politisch: Der iranische Staat ist nicht zusammengebrochen, entgegen den Prognosen, die die tiefgreifenden Strukturen des Iran ignorierten;
- kulturell: Die Iraner haben sich gegen den Feind gestellt, anstatt gegen ihre Regierung zu revoltieren, was eine Unkenntnis der im Land wirksamen psychokulturellen Mechanismen offenbart.
Der derzeitige Krieg wird im Iran nur eine antiwestliche Haltung verstärken, einen souveränistischen Nationalismus verschärfen und die nach 2018 eingeschlagene Orientierung nach Osten (Russland, China) endgültig besiegeln. Er wird die Iraner auch dazu veranlassen, die Herstellung oder den Erwerb von Atomwaffen in Betracht zu ziehen, auch wenn die iranische Abschreckungsdoktrin dies nicht erfordert: Raketen gewährleisten eine ausreichende und angemessene Reaktion auf einen Angriff, aber wie das Beispiel Nordkoreas zeigt, kann die Atomwaffe schon allein durch ihre Existenz von einem Angriff abschrecken.
Wir leben in einer paradoxen Zeit. Nie zuvor wurde so viel über Intelligenz (künstlich oder nicht) gesprochen, und nie zuvor standen uns so viele Daten und Informationen zur Verfügung. Gleichzeitig waren in den meisten westlichen Ländern die politischen und militärischen Führer, ihre Berater und Diplomaten noch nie so gefährlich ignorant, unbewusst und unverantwortlich. Selten zuvor hat der Hass auf ein Land – den Iran –, der durch jahrzehntelange, als Information getarnte Propaganda geschürt wurde, das Urteilsvermögen so sehr getrübt und Medien und Politiker in eine Art Irrationalität getrieben.
Woher kommt der „Drohnenwall“?
🇪🇺💡🤑 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Als Ursula von der Leyen im Rahmen des EU-Gipfels am 1. Oktober 2025 vor die Öffentlichkeit trat und die Einrichtung eines gegen Russland gerichteten „Drohnenwalls“ ankündigte, erregte sie mit diesem futuristisch anmutenden Konzept einiges an Aufsehen. Doch selbst für Personen, die sich viel mit Fragen von digitaler Aufrüstung befassen, ist kaum nachvollziehbar, was genau dieses Vorhaben beinhaltet, woher die Pläne kommen und was überhaupt technisch umsetzbar ist.
Im März 2025 erscheint ein Strategiepapier aus den Reihen der deutschen Rüstungs-Startup-Lobby unter dem sprechenden Namen „SPARTA“. Zwar ist auch hier noch nicht ganz klar, was man sich unter so einem Drohnenwall vorzustellen hat, dafür wird in der parallel losgetretenen Medienkampagne von eben jenen Akteuren mit Ausführungen nicht gespart. So wird Helsings Gundbert Scherf in zahlreichen Artikeln mit der Forderung nach einem Drohnenwall zitiert, der als eine Art intelligentes Minenfeld gegen feindliche Soldat*innen eingesetzt werden soll, welches eigene Streitkräfte unbehelligt lässt. Hier liegt der Fokus nun nicht mehr auf Aufklärung, sondern auf autonom agierenden Drohnenschwärmen, die algorithmusgesteuert und mindestens teilautonom ihre (menschlichen) Ziele erfassen und ausschalten. Dieser Drohnenwall soll, so die Behauptung, wesentlich personalsparender und kostengünstiger sein als herkömmliches Kriegsgerät und dieses weitgehend überflüssig machen. Dafür schlug Helsing in branchentypischem Größenwahn die Beschaffung von zehn- bis hunderttausenden Drohnen eigener Bauart vor.
So kritisierte das Militärmagazin „Hartpunkt“ die Drohnenwall-Debatte im April 2025 als populistisch und realitätsfern – schon allein deshalb, weil schlechte Witterungsbedingungen den „Drohnenwall“ vorübergehend unbrauchbar machen würden und die Grenzen somit ungeschützt ließen. Außerdem wurde an einigen Stellen die technische Machbarkeit einer so umfassenden Schwarmsteuerung hinterfragt.
Von solcherlei kritischen Stimmen unbeirrt kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Anfang Oktober 2025 die Realisierung eines Drohnenwalls an, der sich – nun, etwas seriöser klingend, „European Drone Defence Initiative“ (EDDI) genannt – nicht mehr nur über die NATO-Ostflanke, sondern über die gesamte EU erstrecken solle. Die EDDI soll bereits 2026 im ersten Stadium einsatzbereit und 2027 fertiggestellt sein.
Offizieller Auslöser für diese Ankündigungen waren Berichte über angebliche durch Russland verursachte Luftraumverletzungen durch Drohnen. Von einem fliegenden, intelligenten Minenfeld war hier nun allerdings keine Rede mehr, stattdessen ging es um Drohnenabwehr durch eigene Drohnen sowie den Aufbau von Monitoringsystemen – wohlgemerkt auf Basis äußert dünner Beweislast, dass Russland tatsächlich für die ständig beklagten angeblichen Drohnensichtungen verantwortlich ist und nicht verirrte Hobbydrohnenpiloten (oder auf Großaufträge spekulierende deutsche Drohnenproduzenten).
Bemerkenswert ist dabei nicht nur das geflissentliche Ignorieren einer breit geteilten Skepsis bezüglich eines solchen Vorhabens, sondern auch der Umstand, dass gleich zwei Protagonist*innen der EU-Kommission in Verbindung zum deutschen Hauptprofiteur Helsing stehen. Die bereits erwähnte Kaja Kallas ist nun nicht mehr estnische Premierministerin, sondern EU-Außenbeauftragte und Kommissionsvizepräsidentin. Präsidentin der EU-Kommission ist Ursula von der Leyen, die im Zusammenhang mit der sogenannten „Berateraffäre“ seit 2018 immer wieder Schlagzeilen macht. Ebenfalls zentral in diesem Komplex: Gundbert Scherf, damals militärischer Berater im Verteidigungsministerium unter von der Leyen, heute CEO von Helsing. Dass nun die EU-Kommission den Drohnenwall zu ihrer „höchsten Priorität“ erklärt, dürfte den hiesigen Drohnenbauern verlässliche Aufträge sichern (erste Großaufträge zur Überwachung der NATO-Ostflanke wie die sogenannte „URANOS-KI“ gingen in diesem Rahmen bereits an Helsing, Quantum Systems und andere).
Anm. d. Red.: Und bei uns glauben noch immer viele “Armee-Experten”, dass es tatsächlich Russische Drohnen waren! 😂🤣😂🤣😂🤣😂🤣😂🤣 Wer jetzt noch einen solchen Stuss erzählt, dem darf direkt ins Gesicht gelacht werden. Wo werden wir wohl sonst noch alles angelogen, damit einige Unternehmen an fette Aufträge kommen? Das ist natürlich eine Rhetorische Frage…
Europas Beitrag zum Krieg
Der europäische Staat, der sich zur Zeit am stärksten am Krieg der USA und Israels gegen Iran beteiligt, ist Großbritannien. Hatte Premierminister Keir Starmer zu Beginn des Krieges noch erklärt, US-Militärflugzeuge dürften britische Luftwaffenstützpunkte nicht für Angriffe auf Iran nutzen, so hat er sie mittlerweile freigegeben. Offiziell ist dies mit der grotesken Einschränkung erfolgt, erlaubt seien nur vorgeblich defensive Aktionen, etwa die Zerstörung iranischer Raketenstellungen. Was daran defensiv sein soll, Stellungen in einem fremden Staat zu bombardieren, ist ebensowenig ersichtlich wie die Frage, wie Starmer die US-Flüge von britischen Basen aus kontrollieren will.
Zunehmende Aktivitäten zur Unterstützung der USA und Israels im Krieg gegen Iran entfaltet auch Frankreich. Paris hat den Vereinigten Staaten die Nutzung der Luftwaffenbasis bei Istres nordwestlich von Marseille für Zwischenstopps auf dem Weg ins mittelöstliche Kriegsgebiet erlaubt – vor allem, aber nicht nur für die Tankflugzeuge, die auf dem spanischen Militärstützpunkt Rota bei Cádiz stationiert waren. Spanien hat die Nutzung von Rota für den Iran-Krieg untersagt. Frankreich erlaubt die Nutzung von Istres mit dem gleichfalls grotesken Argument, Tankflugzeuge würden lediglich betanken, nicht bombardieren. Französische Rafale-Jets beteiligen sich zudem an den Bemühungen, iranische Drohnen und Raketen abzufangen. Daneben sind eine französische Fregatte und französische Flugabwehrsysteme auf dem Weg nach Zypern. Darüber hinaus befindet sich der Flugzeugträger Charles de Gaulle, der soeben erst an einem NATO-Manöver in der Ostsee teilgenommen hat, wieder im Mittelmeer. In seine Begleitgruppe sollen eine Fregatte aus den Niederlanden sowie eine weitere Fregatte aus Spanien integriert werden. Frankreich strebt zudem eine Verstärkung des EU-Marineeinsatzes Aspides im Roten Meer und im Golf von Oman an. Erst kürzlich hatte der Generalstabschef der französischen Marine, Nicolas Vaujour, gewarnt, Frankreichs Seestreitkräfte stießen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.
Die Bundesregierung unterstützt die Kriegsführung vor allem, indem sie die Nutzung von Militärstützpunkten in Deutschland und des deutschen Luftraums für Flüge der US-Luftwaffe ins mittelöstliche Kriegsgebiet erlaubt. Dies ist angesichts der Tatsache, dass es sich beim Iran-Krieg um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Vereinigten Staaten sowie Israels handelt, illegal; so konstatiert der Rechtsexperte Andreas Schüller vom European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR): „Deutschland darf sein Hoheitsgebiet nicht für völkerrechtswidrige Handlungen zur Verfügung stellen.“
Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung
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Angesichts der verschlechterten geopolitischen Lage [= Textbaustein 1] will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken [= Textbaustein 2]. Eine befristete Mehrwertsteuererhöhung [🤣] soll es ermöglichen, der Armee und den sicherheitsrelevanten zivilen Bundesämtern [= Verwaltung/Bürokratie] jene finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Bevölkerung und das Land gegen die wahrscheinlichsten Bedrohungen besser zu schützen [= Textbaustein 7] – namentlich gegen hybride Aktivitäten und Angriffe aus der Distanz [= Textbaustein 11]. Der Bundesrat hat dazu in seiner Sitzung vom 6. März 2026 die Vernehmlassung zur befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer, zur Schaffung eines Rüstungsfonds und zur Änderung des Mehrwertsteuergesetztes eröffnet.
Damit die Bevölkerung und das Land wieder angemessen gegen diese Bedrohungen geschützt werden können [= Aktuell sind wir also wehrlos!], hat der Bundesrat am 28. Januar 2026 die Eckwerte für die Finanzierung der Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz festgelegt. Mit der nun vorliegenden Vernehmlassungsvorlage konkretisiert er dieses Vorhaben. Vorgesehen ist eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte ab 2028 für die Dauer von zehn Jahren. Die Mehreinnahmen werden vollständig für die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz eingesetzt. Der Bedarf von rund 31 Milliarden Franken stellt sich wie folgt zusammen:
- Der Fähigkeitsausbau zur Abwehr der wahrscheinlichsten Bedrohungen benötigt Mehreinnahmen von rund 9 Milliarden Franken. Dadurch können Beschaffungen von Systemen zur Abwehr von (Mini-)Drohnen, von Angriffen aus der Distanz, von Cyberangriffen oder zum Schutz kritischer Infrastruktur sowie Investitionen in Immobilien und in Bevorratung (Munition und Ersatzteile) rascher und auch konzentrierter erfolgen.
- Die Preissteigerungen im Rüstungsbereich aufgrund der erhöhten Nachfrage erfordern rund 9 Milliarden Franken an Mehreinnahmen. Ohne Anpassung an diese neue Preisrealität könnten auch die bereits geplanten Rüstungsbeschaffungen nicht im notwendigen Umfang umgesetzt werden, was zu einer Schwächung der Verteidigungsfähigkeit [= geht es noch schwächer als “wehrlos”?] führen würde.
- Der Anstieg der Armeeausgaben auf 1 % des BIP bis 2032 ist noch nicht vollständig finanziert. Deshalb wird mit den Mehreinnahmen ein Beitrag im Umfang von rund 10 Milliarden Franken an den Bundeshaushalt für diesen geplanten Anstieg geleistet. Dadurch können die wichtigsten Fähigkeitslücken wie geplant geschlossen werden – beispielsweise die Erhöhung der Durchhaltefähigkeit bei Angriffen aus der Distanz und bei hybriden Konflikten oder Investitionen in die Führung, Vernetzung und Cyberabwehr der Armee. [= das hatten wir schon in Punkt 1, richtig?]
- Für die zivilen Bundesstellen mit Sicherheitsaufgaben braucht es Mehreinnahmen von rund 3 Milliarden Franken. Damit werden zivile Sicherheitsinstrumente wie Nachrichtendienst, zivile Alarmierung, Sicherheitskommunikation und resiliente Krisenbewältigungskapazitäten oder die Bekämpfung der Desinformation gestärkt. Diese leisten in einem hybriden Bedrohungsumfeld einen zentralen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz.
Anm. d. Red.: Angesichts der Unfähigkeit des VBS und der Armee wäre eine “befristete” (wer’s glaubt!?) MWST-Erhöhung eine reine Geldverschwendung. Zu viele Aspekte sind grundlegend falsch aufgegleist. Deshalb NEIN!
Das ist noch dümmer und verrückter als der Irakkrieg
Junge Leute fragen mich immer wieder, ob die Irak-Invasion auch so war. Ich antworte ihnen: „Irgendwie schon, aber das hier ist noch viel dümmer und verrückter.“
Es gab ziemlich intelligente Menschen, die der Propaganda für den Irakkrieg glaubten. Viele Kriegsgegner gingen davon aus, dass Saddam wahrscheinlich über Massenvernichtungswaffen verfügte – sie glaubten nur nicht daran, dass Krieg die Lösung sei. Es gab tatsächlich Interventionisten, die aufrichtig glaubten, dass der Krieg dem irakischen Volk Gutes bringen würde.
Das ist überhaupt nicht der Fall. Nur die dümmsten Idioten glauben ernsthaft an die Narrative, die den Angriff der Trump-Netanjahu-Regierung auf den Iran rechtfertigen sollen. Meistens handelt es sich dabei nur um Lügner und Manipulatoren, die zynisch vorgeben, an die Geschichten über Atomwaffen und massakrierte Demonstranten zu glauben und dem iranischen Volk Freiheit und Demokratie bringen zu wollen, weil sie wollen, dass der Iran bombardiert wird.
Angriff auf den Iran – der grösste Wendepunkt der Geschichte im 21. Jahrhundert
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Israel und die USA haben einen Krieg gegen den Iran losgetreten, absolut grundlos. Dies sollte man sich immer vergegenwärtigen, wenn man die Aussagen von westlichen Politkern ertragen muss, welche die US-Politik verteidigen. Die dabei gezeigte zwanghafte Verbalakrobatik, um zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist, entlarvt die Schwerstkriminalität des Vorgehens. Würden die Regeln der Nürnberger Prozesse angewendet, hingen Trump, Netanjahu & Co. am Galgen – so einfach ist das.
Verfolgt man die westlichen Medien, welche die Erklärungen und Rechtfertigungen kritiklos wie unmündige Kinder in Dauerschleife nachplappern, reibt man sich die Augen: Regime-Change im Iran, Angst vor Nuklearwaffen im Iran, Angst vor der ballistischen Macht der Mullahs; Präventivschlag, da Iran Israel, ja Europa, wenn nicht sogar die USA in Kürze angegriffen hätten. Die Begründungen, welche Trump, Hegseth und Rubio von sich geben, wechseln täglich. Ein überaus deutlicher Beleg dafür, dass die USA ihre offiziellen Kriegsziele nicht erreichen können und somit permanent an die entstandene unerwartete Realität anzupassen versuchen. Das tun die genannten Herren in einer derartigen Geschwindigkeit, dass sie ihre absurd anmutenden politischen und militärischen Phantastereien nicht einmal untereinander abstimmen und sich laufend widersprechen. Selbstsicherheit sieht anders aus.
Die Israelis und die Amerikaner zeigen zahllose Aufnahmen, die belegen sollen, dass der Iran bald am Ende sei. Pete Hegseth verkündet, dass die USA gewinnen. Wenn man auch nur einen Hauch von Geschichtsbewusstsein hat, weiss man, dass Siegesgeschrei komplett wertlos und meistens eine Lüge ist. Wir verweisen auf Adolf Hitler, welcher bis kurz vor der Kapitulation im Mai 1945 «Endsieg» schrie.
Iran ist mit über 1,5 Millionen Quadratkilometern grösser als Westeuropa (1,2 Millionen km2). Und dieses Land wollen Trump und Netanyahu durch Bombardierung neu formatieren? Israel hat eine Fläche von um die 22’200 km und ist somit 67-mal kleiner als der Iran. Rein rechnerisch sind damit iranische Angriffe auf Israel pro Schuss 67-mal konzentrierter als US/Israelische Angriffe auf den Iran. Oder anders gesagt: Wenn Iran eine Rakete auf Israel feuert, müsste Israel 67 feuern, um theoretisch dieselbe Wirkung zu erzielen. Niemand im Westen spricht darüber.
Es sei an den Jemen erinnert, nicht sehr weit vom Iran gelegen. Seit 2015 bombardieren die Amerikaner, die Saudis, die Israelis und die Briten den westlichen Teil des Jemen, ein kleines Land am Golf, wo die Huthis dem Westen erfolgreich die Stirn bieten. Die USA schickten eine Flugzeugträgergruppe, die Saudis ihre Luftwaffe. Auch die Briten und Franzosen versuchten sich. Sie alle waren nicht in der Lage, den Huthis ihren Willen aufzuzwingen.
Die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Golfstaaten sind katastrophal. Das ist etwa für die Vereinigten Arabischen Emirate der Fall, 17% ihres GDP erarbeiten sie mit Luftfahrt, ca. 24% mit Immobilien. Der Luftverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen – der Grund, dass ich selber in Dubai ausharre. Die Botschaft der Iraner ist eine einfache: Solange die USA Stützpunkte bei Euch haben, greifen wir diese an. Die «flexiblen» Führer der Golfstaaten scheinen tatsächlich ob dieser Wendung überrascht zu sein. Es war sehr profitabel, auf beiden Hochzeiten zu tanzen, jetzt müssen sie sich früher oder später entscheiden. Besser früher, denn die Konsequenzen werden fatal sein.
Israel hat bezüglich Schäden eine komplette Informationssperre verhängt; wer Fotos oder Videos von Schäden aufnimmt, wandert für fünf Jahre ins Gefängnis. Die westlichen Medien machen da gerne mit und reden die Lage in Israel schön. Die Wahrheit sieht anders aus.
Niemand sollte über diese Entwicklung überrascht sein – sie war angekündigt und eine Weiterentwicklung derer vom Juni 2025. Der Krieg damals ging nach 12 Tagen zu Ende, weil die Amerikaner die Iraner darum baten – ein solches Ende wird es diesmal nicht geben. Die grossen Städte Israels werden in den nächsten Wochen in Schutt und Asche gelegt werden.
Der Westen behauptet, dass Iran etwa Aserbaidschan und die Aramco-Raffinierie in Saudi-Arabien angegriffen habe. Die Iraner dementieren. Der angeblich durch den Iran angerichtete Schaden durch zwei (!!) Drohnen ist derart auffallend gering, dass man sich wundert, dass die Drohnen nicht gleich mit israelischen Hoheitszeichen versehen wurden.
Bereits knapp 48 Stunden nach Kriegsbeginn, am 1. März, sollen die Amerikaner via Italien versucht haben, mit Teheran über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Teheran sagte nein. Am 6. März äusserte sich der iranische Aussenminister Abbas Araghchi wie folgt:
“Die Islamische Republik strebt weder einen Waffenstillstand noch Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten an. Wir bitten nicht um einen Waffenstillstand. Wir sehen keinen Grund, warum wir mit den USA verhandeln sollten, nachdem wir zweimal mit ihnen verhandelt haben und sie uns jedes Mal mitten in den Verhandlungen angegriffen haben.”
Man kann mit Fug behaupten, dass die USA den Krieg bereits verloren haben, da sie ihr propagiertes Kriegsziel – Regimewechsel – nicht erreicht haben und auch nicht erreichen werden. Denn weder die amerikanische noch die israelische Führung haben auch nur ein ungefähres Verständnis davon, was es heisst, gegen eine jahrtausendealte Zivilisation Krieg zu führen.
Ein Land, das grösser ist als gesamt Westeuropa, mit ein paar hundert Flugzeugen und Raketen anzugreifen in der Meinung, dieses besiegen zu können, ist genau das, was man von der Trump-Administration und den Fanatikern in Israel erwarten kann. Die derzeitigen Führungen des Westens – der USA, Westeuropas, Israels, Australiens u.a. – reflektieren mit ihrem Handeln den Zustand ihrer jeweiligen Gesellschaften. Sie als komplett schwachsinnig zu bezeichnen, beschreibt nur das Symptom. Die Ursachen dieser Dekadenz liegen sehr viel tiefer.
Ich kenne den Iran und besuchte ihn zweimal im letzten Jahr. Dabei hatte ich die Möglichkeit mit Dutzenden Menschen zu sprechen. Abgesehen davon, dass dies wohl das freundlichste Volk der Welt ist, fiel die unglaubliche Bildung der Menschen auf. Gemäss Simon Hunt hat das Land im vergangenen Jahr 234.000 Absolventen von Ingenieursstudiengängen hervorgebracht. In den USA waren es 238.000 bei einer fast viermal größeren Bevölkerung. Viele von Ihnen arbeiten für das Militär. Die iranische Raketentechnik – die das Land unter extremen Sanktionen komplett selbst entwickelt hat – ist Zeugnis für das Potential des Landes. Die Iraner haben Hyperschallraketen. Die USA beißen sich daran seit Jahrzehnten die Zähne aus.
Wir haben gesehen, dass die Iraner mit den USA nicht verhandeln wollen. Sie fürchten auch keine Landinvasion der Amerikaner. Das sollte die USA zum Nachdenken bringen. Die Iraner konnten, ja sie mussten, sich über 45 Jahre für diesen Konflikt vorbereiten und es scheint, dass sie dies getan haben.
Israel steht immer schutzloser da. Die israelische Raketenabwehr findet nur noch sporadisch statt. Keine Abfangraketen in der notwendigen Spezifikation, keine Radare. Die Schäden in Israel sind horrend, jene im Iran ebenso, aber die Iraner werden dies überstehen, sie führen einen existentiellen Kampf. Die überheblichen Israelis glauben, dass sie zusammen mit den Amerikanern obsiegen werden, es war ja schließlich immer so. Aber dieses mal sprechen die Tatsachen dagegen.
Die Golfstaaten werden sich bald entscheiden müssen, auf welcher Hochzeit sie tanzen möchten. Die Grossisrael-Pläne liefern gute Argumente für ein Zusammenstehen mit dem Iran. Wie gescheit die Führer der Golfstaaten sind, wird sich bald weisen.
Die Amerikaner werden ihre Vorherrschaft im Nahen Osten verlieren. Der Weg dahin wird blutig sein und falls die Israelis als letztes Mittel Atomwaffen gegen den Iran einsetzen, ist der Dritte Weltkrieg nicht mehr weit.
Wirtschaftlich werden Europa und die Golfstaaten die grossen Verlierer sein. Falls dieser Konflikt ausser Kontrolle gerät, wird die Weltwirtschaft, die sich seit langem am Abgrund bewegt, kollabieren.
Das sind alles keine guten Aussichten und es scheint so, dass Europa, das seine Eigenständigkeit schon lange aufgegeben hat, einen Preis bezahlen wird, der horrend ist. Die Medien im Westen haben von all dem noch nichts mitbekommen. Es wundert somit nicht, dass der überhebliche Eric Gujer, der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), in seinem heutigen Leitartikel vom «Siegen» der Israelis und von der Rolle des «Schiedsrichters», welche die Amerikaner einnehmen würden, fabuliert. Die komplette Dummheit scheint von Washington auf die Falkenstrasse in Zürich übergeschwappt zu sein.
Anm. d. Red.: Hier fehlt nur noch ein Abschnitt, in dem die Unfähigkeit der Schweiz beschrieben wird, mit der sie es nicht schafft, aus allen diesen Veränderungen die passenden Konsequenzen abzuleiten. Anstelle einer absoluten Neutralität, versucht man sich auch hier auf die richtige Seite zu stellen – und erwischt dann doch die falsche. Die Dummheit sitzt nicht nur in den Redaktionen der “Staats- und Leitmedien” . Sie ist tief in der Bürokratie und der Alltagspolitik verankert.
Wie Iran die amerikanische Hegemonie beendet
Der renommierte Geopolitik-Experte Pepe Escobar analysiert die iranische Strategie im aktuellen Konflikt mit den USA und Israel. Escobar beschreibt sie als „dezentralisierte Mosaik-Strategie“, eine offizielle Bezeichnung, die auf eine hochkomplexe und raffinierte Vorgehensweise hinweist. Diese Strategie, die er mit dem Konzept des „Todes durch tausend Schnitte“ vergleicht – eine Anspielung auf chinesische Taktiken –, richtet sich gegen das „Epstein-Syndikat“, wie er die US-israelische Allianz nennt. Sie wurde monatelang nach dem 12-Tage-Krieg verfeinert und persönlich vom Ajatollah Khamenei geleitet, in enger Abstimmung mit der Führung der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC).
Die Kernmerkmale dieser Strategie umfassen eine dezentralisierte Entscheidungsfindung, die Kommandeuren in Regionen wie Khuzestan oder dem iranischen Aserbaidschan volle Autonomie gewährt. Sie können innerhalb von Sekunden vor Ort handeln, ohne Rücksprache mit dem Zentralkommando.
Escobar betont den poetischen und architektonischen Aspekt: Ähnlich wie die intricaten Mosaike in persischen Moscheen, etwa in Isfahan, verbindet diese Strategie unzählige Elemente zu einem kohärenten Ganzen. Sie erlaubt eine kontinuierliche Anpassung und Feinabstimmung, was sich in den Ereignissen der vergangenen Woche widerspiegelt.
Zwei Aspekte heben sich besonders hervor: die Geschwindigkeit der Umsetzung und die verbesserte Verteidigung der Infrastruktur. Nur eine halbe Stunde nach dem Enthauptungsschlag gegen den iranischen Führer reagierte Iran mit einer massiven Gegenoffensive.
Im Gegensatz zum 12-Tage-Krieg, bei dem russische Techniker das Stromnetz reparieren mussten, war es diesmal besser geschützt. Am ersten Tag feuerten die Iraner rund 1.200 Raketen und Drohnen ab, was zu verheerenden Schäden führte.
Nun wechseln sie zu neueren Generationen von Raketen, die in den letzten zehn Jahren produziert wurden, einschließlich hypersonischer Modelle, die bisher nur sparsam für präzise Ziele in Israel eingesetzt wurden. Ältere Raketen aus den Jahren 2012 bis 2014 wurden zunächst verbraucht, um die modernen für spätere Phasen aufzusparen.
Die Zielauswahl ist sorgfältig kuratiert und inkrementell. US-Militärbasen in Kuwait, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar werden wiederholt bombardiert, bis sie zerstört sind.
Dazu kommen Energieanlagen, Raffinerien und sogar Hotels, in denen US-Personal untergebracht ist, da die Basen nicht mehr sicher sind.
Kontroversen gibt es um Angriffe wie auf Tanura in Saudi-Arabien oder in Aserbaidschan, die Escobar als mögliche False-Flag-Operationen einstuft, um Aserbaidschan in den Konflikt zu ziehen und Iran von Westen anzugreifen.
Russland und China spielen eine diskrete, aber entscheidende Rolle.
Iran hat keine direkte Hilfe angefordert, doch Putin betonte, dass sie bei Bedarf käme. Russen helfen über den Astara-Korridor, Chinesen mit Satelliten-Intelligence.
Beide beobachten den Zusammenbruch der US-Einflussnahme in Westasien – ein geopolitischer Schock in nur einer Woche.
Der Druck aus den Golfstaaten wächst. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar diskutieren laut Berichten der Financial Times über einen Ausstieg aus US-Verträgen und Investitionen.
Diese Staaten, abhängig von Öl, aber auch von Nahrung und Wasser, sehen ihre Zukunft bedroht. Iranische Angriffe wischen US-Basen in der Region aus, was Zweifel an der Überlebenschance weckt.
Die Golfstaaten erkennen zunehmend, dass sie in dieser Ordnung als geopolitische Vasallen fungieren. Sie werden nach Alternativen suchen – und Russland tritt als möglicher Vermittler und Machtfaktor auf.
Als dominierende Kraft in OPEC und OPEC+ könnte Moskau künftig stärker bestimmen, unter welchen Bedingungen Energiepolitik betrieben wird.
Ein kollektiver Anruf Wladimir Putins mit den Golfstaaten deutet auf mögliche Mediation hin. Doch der Kreml hat wenig Interesse an einer schnellen Rettung der US-Position.
Russland, Iran und China verfolgen vielmehr ein gemeinsames strategisches Ziel: den Rückzug der USA aus Westasien.
Der Konflikt beschleunigt damit nach Escobars Analyse den Niedergang der amerikanischen Hegemonie. Iran, Russland und China könnten geopolitisch und geoökonomisch profitieren.
IRANIAN MISSILES VS THE EPSTEIN COALLITION
⭐️⭐️⭐️
As we see a lot of confusion on this – here’s a complete list of Iranian missiles and drones currently in use against the Epstinites and their vassals:
Short-Range Ballistic Missiles (SRBMs) – 300-800 km
- Fateh-110 (range: 300 km): Solid fuel (=pre-fueled, ready to deploy immediately); warhead size: 500-650 kg HE or submunition (=bomblets) warhead
- Shahab-1 (300 km): Liquid fuel (=fuelled at launch site before launch); 1,000 kg HE warhead
- Quds-1 (600 km): turbojet powered Cruise missile, low-altitude flight; 100 kg high-explosive warhead – used by Yemen/Ansar Allah
- Zolfaghar (700 km): Solid fuel; 500+ kg HE or submunitions
- Qiam-1 (800 km): Liquid fuel, finless design (TVC steering =Thrust Vector Control); 645-750 kg HE fragmentation or submunitions
Medium-Range Ballistic Missiles (MRBMs) – 1,000-1,500 km
- Qadr 380 (1,000 km): Liquid fuel; 700-1,000 kg warhead
- Dezful (1,000 km): Solid fuel; 500+ kg HE or submunitions
- Shahab-3 (1,000 km): Liquid fuel; 1,200 kg HE or cluster munitions (5×280 kg)
- Haj Qasem (1,400 km): Solid fuel; 500 kg warhead
- Fattah-1 (1,400 km): Solid fuel hypersonic (MaRV=Maneuverable Reentry Vehicle – maneuvers in terminal phase to avoid AD); 350-450 kg conventional HE
- Fattah-2 (1,400-1,500 km): Solid fuel hypersonic (true HGV); ~500 kg warhead
- Kheibar Shekan (1,450 km): Solid fuel; 500 kg warhead, very precise advanced guidance system, CEP (Circular Error Probable) 3-20 meters – proven in June 2025 strike on Tel Aviv Mossad HQ
- Emad (1,700 km): Liquid fuel, precision-guided; 750 kg warhead, 10-50 m CEP
Intermediate-Range Ballistic Missiles (IRBMs) – 2,000+ km
- Khorramshahr-4 (2,000 km): Liquid fuel, heavy hitter; 1,500-1,800 kg cluster submunitions
- Ghadr (2,000 km): Liquid fuel; 700-1,000 kg warhead
- Sejjil (2,000-2,500 km): Solid fuel, Mach 17+; 500+ kg warhead
- Soumar (2,500 km): Cruise missile, Iranian version of Russian Kh-55 cruise missile, terrain-hugging; 400-450 kg warhead
- Paveh (1,650 km): Cruise missile, newest Soumar upgrade, <50m flight altitude; 410-450 kg warhead
DRONES USED IN ATTACKS
- Shahed-136 (2,500 km): Loitering munition; 50 kg warhead
- Arash-2/Kian-2 (1,000-1,600 km): Long-range strike UAV
- Mohajer-6 (200 km): Surveillance and strike
- Karrar (1,000 km): Jet-powered, air-launched capability
SHORT SIMPLE EXPLAINER:
Solid Fuel vs. Liquid Fuel:
- Solid fuel = Missile comes pre-fueled from factory, ready to launch immediately, easier to store and move
- Liquid fuel = Missile must be fuelled at launch site just before firing; cannot be transported with fuel inside (too unstable/volatile)
Submunitions = a single missile carries a large container that opens in mid-air and releases dozens or hundreds of smaller “bomblets”
These spread over a wide area (up to 16km for Khorramshahr-4) to destroy multiple targets simultaneously—airfields, radar sites, troop concentrations
More devastating against soft targets than a single large explosion
Why Are These Game-Changers?
- Fattah-2 True HGV (Hypersonic Glide Vehicle) —maneuvers unpredictably throughout flight, not just at the end. Currently impossible to intercept with existing defenses (Israeli officials admit this)
- Khorramshahr-4 Heaviest payload (1.5-2 tons) + cluster submunitions that blanket 16 km. Can saturate even the best air defenses through sheer volume
- Fattah-1 First operational Iranian hypersonic; terminal maneuvering makes it extremely hard to track and hit
- Kheibar Shekan Solid-fuel precision strike; combines rapid launch with accuracy—can hit point targets before defenders react
- Sejjil Solid-fuel IRBM, Mach 17+, 2,500 km range; pre-fueled and ready, covers all US bases in region
- Emad Liquid-fuel but precision-guided (10-50m CEP); brings heavy 750kg warhead with surgical accuracy
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