Geopolitische Wochenschau 02/26

Weitere Netzfunde in der wöchentlichen Zusammenstellung.

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Bundesrat Martin Pfister verurteilt russische Desinformation

Dass Russland den Westen mit hybrider Konfliktführung beeinflussen will, ist keine neue Erkenntnis – ebenso, dass auch die Schweiz zunehmend davon betroffen ist. Doch selten hat ein Bundesrat russische «Verschwörungserzählungen», wie Pfister sie auch bezeichnete, so deutlich verurteilt.

Anm. d. Red.: Richtig, das ist keine “neue Erkenntnis”, sondern eine nie bewiesene, frech behauptete Lüge! Was hier als “hybride Konfliktführung” bezeichnet wird, ist die Verbreitung der Wahrheit, die sich kaum mehr aufhalten lässt. Dafür ist nicht Russland verantwortlich, sondern die vielen aufmerksamen, unabhängigen Medienschaffenden und ihre Zuschauer/Zuhörer. Die Wahrheit bedroht das illusorische Narrativ und damit die Legitimation der regierenden Politiker. BR Pfister führt sich hier als “Wahrheitsminister” auf. Was für ein Clown!

«Insbesondere Russland greift die Schweiz seit 2022 zunehmend mit Beeinflussungsaktivitäten an», sagte der Verteidigungsminister in seiner Rede an der sogenannten Dreikönigstagung der Schweizer Medienbranche. Russland verbreite in der Schweiz vor allem Desinformation und Propaganda, die unter anderem behaupte, die Schweiz sei nicht mehr neutral, nicht mehr demokratisch und nicht mehr sicher.

Anm. d. Red.: Natürlich ist die Schweiz nicht mehr neutral – das erkennen immer mehr Regierungen. Wer einseitig rechtsfremde Sanktionen übernimmt (wo sind die Sanktionen gegen die USA im Fall “Venezuela”?) kann doch nicht als ‘neutral’ bezeichnet werden?!
Und was die Demokratie betrifft: Da gibt es Volksentscheide, die nicht umgesetzt werden und Sachfragen, die man möglichst dem Volk nicht vorlegen will.
Natürlich muss er behaupten, dass die Sicherheit gewährleistet ist – er müsste ja sonst sein eigenes Versagen eingestehen! Aber wer sagt denn, dass sich die Schweiz nicht verteidigen will?!

Die Schweizer Medienverlage würden in einem solchen Umfeld eine entscheidende Rolle spielen, fasste der Bundesrat zusammen. «Ein gesundes Mediensystem ist auch Teil der Schweizer Sicherheitsarchitektur.» Gerade in der Zeit der technologischen Veränderung und der geopolitischen Unsicherheit brauche es mehr denn je Medien, die ihre Verantwortung wahrnehmen würden.

Anm. d. Red.: Das tun 95% der Medien (v.a. die Staats- und Konzernmedien) ja schon lange nicht mehr! Sie plappern das Narrativ der Regierung nach. Genau deshalb sind wir ja weniger sicher! Wir sind in einem geschlossenen Kreis: Die Verwaltung/Regierung analysiert auf Basis der Medienberichte und die Medien plappern nach. Die Bedrohungslage wird durch diese falschen (in sich selbst abhängigen) Narrative falsch eingeschätzt, was zu falschen Massnahmen führt.

Und jetzt kommt die Pointe am Schluss dieses verlinkten Artikels:

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Panzer-Revolution

Die Panzerbataillone sind traditionsbewusst und verfügen über ein hohes Prestige, so die Pz Bat 14 und 11. Aktive Veteranen der Armee 61 und 95 tragen dazu bei. Die damaligen Panzerregimenter verstanden sich als das Rückgrat der Landesverteidigung.

Nun ist wie so oft die Realität differenzierter. Moderne Kriege werden in der Logistik gewonnen, über die Integration der Systeme und durch möglichst geringe Kosten.

Ein Panzerverband oder ein mechanisierter Infanterieverband ist mit sehr hohen Investitionen und Kosten verbunden und logistisch anspruchsvoll.

Es beginnt beim Treibstoff: Ein Panzer benötigt enorme Mengen davon und muss idealerweise täglich betankt werden. Zusätzlich muss eine Versorgung mit Ersatzteilen sichergestellt sein.

Ein Leopard 2 benötigt im Gelände etwa 5 Liter Diesel pro Kilometer und hat somit eine Reichweite von nur etwa 200 bis 250 Kilometern.

Ein Panzerverband galt vor dem Ukraine-Krieg als die wirksamste Form einer lokalen Schwerpunktbildung.

Panzerverbände können – anders als Artillerie – Gelände sichern und gewinnen. Sie sind hochmobil und können im Verbund mit mechanisierter Infanterie eingesetzt werden.

Auch defensiv gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, von der Verwendung als mobile Waffenplattformen bis zu anspruchsvolleren Manövern in einer elastischen Verteidigung.

Dies hat sich radikal verändert. Nun zeigten aber die Ereignisse in der Ukraine, dass der moderne Drohnenkrieg und Entwicklungen der Artilleriewaffen (vor allem kürzere Reaktionszeiten) die Bildung von lokalen Schwerpunkten deutlich erschwert.

In der ukrainischen Sommeroffensive 2023 gab es unzählige Videos, in welchen die angreifenden ukrainischen Panzerverbände bereits innert kürzester Zeit mit hochpräziser Artillerie eingedeckt wurden.

Seither haben sich die Reaktionszeiten – wenn man den ukrainischen und russischen Soldaten-Chats auf Telegram glauben mag – nochmals deutlich reduziert.

Heute stehen wir bei Werten, die in westlichen Armeen vor 2 oder 3 Jahren als absolut unerreichbar und unrealistisch galten – und welche die meisten westlichen Armeen selbst unter idealen Übungsbedingungen weiterhin nicht erreichen.

Artillerie ist somit für Panzer und gepanzerte Fahrzeuge zu einer tödlichen Bedrohung geworden und verunmöglicht einen Grossteil der typischen Taktiken, die von der Schweizer Armee weiterhin trainiert werden.

Die künftigen Konflikte sollten unter der Annahme eines hochtransparenten Gefechtsfelds geplant werden.

Gemeint ist eine Umgebung, in der Bewegungen durch Drohnen, Sensoren und digitale Aufklärung nahezu permanent aufgeklärt werden. Es handelt sich um die heutige Realität im Ukraine-Krieg.

Entscheidend sind FPV-Drohnen.

Bei einem MBT (Panzer) ist die stärkste Panzerung frontal. Sie ist deutlich dünner beim Dach und beim Heck, und dies oft um den Faktor 10 bis 20.

Drohnen nutzen gezielt diesen Schwachpunkt. Selbst mit einer Hohlladung ist für eine Drohne die Front eines MBT unüberwindbar. Dies gilt nicht für das Heck oder andere konstruktive Schwachpunkte.

Die Drohnenpiloten können das gezielt ausnutzen.

Jede Armee mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen tut gut daran, sich mit solchen Aufbauten und Zusatzpanzerungen intensiv und aktiv auseinanderzusetzen und diese praktisch zu erproben.

In den Medien wird immer wieder von vermeintlichen Durchbrüchen in der Drohnenabwehr berichtet. In der Praxis haben sich diese Abwehrmittel noch nicht durchgesetzt.

Vielmehr zeigte sich, dass die Innovationen immer weiter voranschreiten und Drohnen immer tödlicher und breiter im Einsatzspektrum werden.

Als Beispiele kann man hier mit Glasfaser versehene Drohnen nennen, die sich mit elektronischer Kriegsführung (Electronic Warfare, EW) nicht bekämpfen lassen.

Unterdessen werden sogar mit günstigen Nachtsichtgeräten versehene Drohnen eingesetzt. Dies alles begrenzt die Möglichkeiten von Panzerverbänden deutlich.

Was es daher braucht, sind völlig neue Panzerkonzepte, die an diese veränderten Bedrohungen angepasst sind: leichter, mobiler, besser geschützt gegen Drohnenangriffe und in der Lage, mit moderner Sensorik ausgestattet zu werden.

Insbesondere gehe ich davon aus, dass ein MBT in Zukunft hochgradig automatisiert sein wird und Schützenpanzer vielleicht noch Transportkapazitäten von maximal 5 Personen aufweisen werden.

Solche Systeme werden vermutlich erst in zehn oder mehr Jahren im Markt verfügbar sein – sie sind aktuell nicht mal in der Prototyphase zu haben.

Für die Schweiz bedeutet das, dass in der aktuellen Umbruchsphase grössere Investitionen in klassische Panzerplattformen wenig sinnvoll sind.

Anm. d. Red.: Der Autor spricht mir aus der Seele! Jetzt aufzurüsten bedeutet Geld zu verschwenden, weil man das Falsche, Veraltete beschafft und damit nichts an Kampfkraft dazu gewinnt.

Stattdessen lohnt es sich, experimentelle und pragmatische Lösungen zu erproben, etwa zur Verbesserung des Drohnenschutzes oder durch temporäre Umbauten, um die Einsatzfähigkeit unter realistischen Bedingungen zu erhöhen.

Weitere hochinteressante Bereiche sind Attrappen respektive eine verbesserte Tarnung, mit der man mit geringen Mitteln viel erreichen kann.

Auch das muss realitätsnah erprobt und in die Ausbildung und Logistik integriert werden. Insbesondere die Auswirkungen von Wetter und Klima auf ein Drohnennetz zur Sicherung der Logistik lassen sich nicht in der Theorie, sondern nur durch Erprobung in der Praxis erfahren.

Die Schützenpanzer der mechanisierten Infanterie stehen ebenfalls vor einem Umbruch. Dort bestehen die gleichen Probleme, verschärft noch durch den im Vergleich zu den MBT deutlich schwächeren Panzerschutz.

Wieder sieht man deutliche Veränderungen im Ukraine-Krieg und grundlegende Innovationen von dort. Insbesondere der Einsatz von leichten Motorrädern ist ein innovativer Ansatz, der sich offensichtlich in der Praxis bewährt.

Anm. d. Red.: In unseren Massenmedien wird der Einsatz von diesen Mitteln mit “sie pfeifen aus dem letzten Loch und haben keine Panzer mehr” kommentiert und als Schwäche interpretiert. Völlig verkehrt!

Für die Schweiz sind die Veränderungen eine Chance. MBT und auch Schützenpanzer sind sehr teuer im Unterhalt und binden damit knappe Ressourcen.

Wir sollten nicht den Weg von Polen gehen und für Unsummen „neue“ MBT in den USA oder gar Südkorea beschaffen, die in dieser Form offensichtlich weitgehend obsolet sind.

Vielmehr haben wir die Möglichkeit, Mittel freizusetzen und diese in neue, leistungsfähigere und kosteneffizientere Systeme zu investieren.


🇨🇭⭐️⭐️⭐️
Pascal Kohler – der Herold von Kaja Kallas

In einem Artikel der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift verleumdet der Schweizer Offizier Pascal Kohler Jacques Baud auf Übelste. Wir beweisen, dass er lügt, und zeigen auf, dass eine Strafanzeige der einzige Weg ist, um diesen Kleinkriminellen in die Schranken zu weisen. Wird er von der Schweizer Armeeführung gedeckt oder handelt er als Einzeltäter?

Am 30. Dezember 2025 publizierte die ASMZ einen Artikel Kohlers mit dem Titel «Kognitive Zermürbung: Die Logik hinter dem Fall Baud». Dieser Artikel ist eine üble verleumderische Attacke auf den objektivsten Militäranalysten der westlichen Hemisphäre, Jacques Baud.

Bereits im Lead des Artikels qualifiziert Kohler die Sanktionierung nicht «als Schlag gegen die Meinungsfreiheit eines Einzelnen». Es sei «vielmehr ein präziser Eingriff in die Logistik der modernen hybriden Kriegsführung», wobei er geflissentlich weglässt, was denn seiner Meinung nach «hybride» Kriegsführung bedeute. Damit insinuiert Kohler, dass die EU Krieg führt – nota bene gegen einen Schweizer Offizierskollegen – und dies die Ausschaltung der Meinungsfreiheit rechtfertige. Kohler unterstützt nicht nur die Sanktionierung Bauds durch die EU, sondern sichert der EU in diesem Kampf die Unterstützung der schweizerischen Armee zu. Dass die Führung der Schweizer Armee hinter dieser Strategie steht, ist anzunehmen, ansonsten hätte ein Subalterner auf der Webseite der ASMZ nicht einen solchen hetzerischen Beitrag verfasst. Eine Bestätigung dazu konnte ich jedoch nicht finden.

Es ist einigermaßen erstaunlich, dass ein Berufsoffizier der Schweizer Armee, der zudem für die Ausbildung zuständig ist, ein solch leicht zu widerlegendes Pamphlet bzw. eine Hassschrift gegen einen ehemaligen Kollegen verfasst und somit einem durch Sanktionen geschwächten Kollegen das Messer in den Rücken rammt. Die Frage, ob er dies im Auftrag eines Vorgesetzten getan hat, blieb bisher unbeantwortet.

Dieses Pamphlet zeichnet sich nicht nur durch Bosheit, sondern auch durch eine kaum nachvollziehbare Stümperhaftigkeit aus. Man kann nur hoffen, dass Jacques Baud diesen primitiven und justiziablen Angriff nicht auf sich sitzen lässt, sondern diese Person, die es nicht verdient, eine Offiziersuniform zu tragen, zur Verantwortung zieht. Es wird sich zeigen, wie lange die Vorgesetzten dieser Person die Stange halten werden. Ein wegen Verleumdung verurteilter Ausbildungsoffizier wäre eine Premiere für die Schweizer Armee.


„Dr. Doom“ warnt: Nicht Migration, sondern technologische Stagnation bedroht Europas Zukunft

Die wahre Bedrohung für Europa liegt in seiner eigenen wirtschaftlichen und technologischen Rückständigkeit. Zwischen 2008 und 2023 stieg das Bruttoinlandsprodukt in den USA um 87 %, verglichen mit lediglich 13,5 % in der EU. Im selben Zeitraum sank das Pro-Kopf-BIP der EU von 76,5 % des US-Niveaus auf 50 %. Selbst der ärmste US-Bundesstaat – Mississippi – weist ein höheres Pro-Kopf-Einkommen auf als mehrere große europäische Volkswirtschaften, darunter Frankreich, Italien und der EU-Durchschnitt.

Diese wachsende wirtschaftliche Kluft lässt sich nicht durch demografische Faktoren erklären. Vielmehr spiegelt sie das stärkere Produktivitätswachstum in den USA wider, das vor allem auf technologische Innovation und höhere totale Faktorproduktivität zurückzuführen ist. Heute ist etwa die Hälfte der 50 größten Technologieunternehmen der Welt amerikanisch, während nur vier aus Europa stammen. In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind 241 US-Unternehmen von Start-ups zu Firmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 10 Milliarden Dollar herangewachsen, verglichen mit lediglich 14 in Europa.


Trump bombardiert an Weihnachten drei Länder für Israel

Aus der Sicht amerikanischer geostrategischer Interessen gibt es keinen erkennbaren Grund für irgendeine dieser bizarren Bombenkampagnen. Venezuela hat angeboten, den USA Öl zu äußerst günstigen Konditionen zu verkaufen und ist nicht die Quelle des amerikanischen Fentanyls. Nigeria unterhält freundschaftliche Beziehungen zu den USA, ebenso Somalia, und in beiden Ländern ist „ISIS“ weitgehend eine von den USA geschaffene Fiktion: US-Steuergelder werden genutzt, um Söldner anzuheuern, die angewiesen werden, an einem Tag die ISIS-Flagge zu hissen und am nächsten die US- und israelische Flagge – so wie es die von den USA geschaffene und unterstützte „ISIS-AlQaida“-Bande tut, die derzeit Syrien kontrolliert.

Wenn Trumps drei Weihnachts-Bombardierungen also keinen strategischen Sinn ergeben, worum ging es dann wirklich? Mit einem Wort: Israel.

Die angeblich anti-ISIS-Bombenkampagnen in Afrika sind PR-Übungen im Auftrag Israels, das seit der JCIT-Konferenz von 1979 pausenlos daran arbeitet, die Illusion eines „radikal-islamischen“ zivilisatorischen Feindes zu erschaffen. Der Kronprinz von Saudi-Arabien hat eingeräumt, dass das gesamte Phänomen des „radikal-islamischen“ wahhabitischen Terrorismus auf US-Anordnung geschaffen wurde (die wiederum aus Tel Aviv kam). Heute, da das hässliche, völkermörderische Gesicht Israels der Welt offenbart wurde, verdoppeln die Israelis ihre Strategie, Islamophobie zu schüren, weil es einfacher ist, als die Menschen dazu zu bringen, Israel zu mögen. Trumps unsinnige Bombardierungen Afrikas verstärken die fabrizierte Illusion, dass furchterregende ISIS-Schreckgespenster (die wir selbst geschaffen haben) kommen, um euch zu holen.


National Security Strategy – Verbalkosmetik und keine Richtungsänderung (Teil III)

Zur Auffrischung der Erinnerung, wie sich dies tatsächlich zugetragen hat, da die NSS 2025 dies offenbar nicht weiss oder nicht erzählen will.

Im Jahr 2014 stürzten die Vereinigten Staaten die gewählte Regierung der Ukraine. Sie setzten ein ihnen höriges Regime an die Macht. Die Central Intelligence Agency übernahm laut der New York Times alle ukrainischen Geheimdienste. Wir erinnern uns daran, dass die USA zusammen mit der NATO von 2014 bis 2022 das ukrainische Militär umstrukturiert und ausgebildet haben. Wir haben unter anderem diesen Artikel der New York Times, Die geheime Geschichte des Krieges in der Ukraine, darüber, wie die USA den gesamten Krieg gegen Russland von Wiesbaden in Deutschland aus führen.

Alles, von der Gesamtstrategie bis hin zur Auswahl und Bekämpfung einzelner russischer Einheiten auf dem Schlachtfeld, wird von US-Kommandeuren bestimmt, nicht von Ukrainern. Der US-Geheimdienst hilft der Ukraine dabei, russische Energieinfrastrukturen tief im russischen Territorium anzugreifen.

Die USA führen diesen Krieg gegen Russland. Dazu nutzen sie die Ukraine und Europa. Es ist Amerikas Krieg. Sie haben den Krieg begonnen. Sie führen den Krieg. Ohne die USA könnte der Krieg nicht weitergehen.

Nur die USA können den Konflikt in der Ukraine beenden. Sie wollen es aber nicht. Deshalb tun sie so, als würden die Ukraine oder Europa die USA daran hindern, in einem Krieg zu vermitteln, den sie selbst angezettelt haben und führen.

Wieder einmal sind es die USA, die all dies auf den Kopf gestellt haben. Vor 2014 arbeitete Europa eng mit Russland zusammen. Sie profitierten von den bestehenden Pipelines. Russland verkaufte grosse Mengen billiger Kohlenwasserstoffe an Europa. Europa profitierte davon. Ihre Industrie florierte dadurch. Sie begannen, enger mit China zusammenzuarbeiten und Waren hin und her zu handeln. Und es waren die USA, die dazwischenkamen und all dies auf den Kopf stellten. Sie stürzten die Ukraine, reorganisierten und bauten deren Militär zu einer de facto Erweiterung der NATO um, übernahmen die ukrainischen Geheimdienste und formten sie zu einer Waffe, die sie gegen Russland auf russischem Territorium einsetzen konnten. Präsident Trump selbst leistete in seiner ersten Amtszeit tödliche Hilfe für die Ukraine, um einen Stellvertreterkrieg mit Russland zu provozieren, wohl wissend, was er tat.

Und das wissen wir, weil in diesem Papier der Rand Corporation aus dem Jahr 2019 mit dem Titel „Extending Russia” schon lange vor Kriegsbeginn gesagt wurde, dass genau das passieren würde.

Es waren also die Vereinigten Staaten, die die Beziehungen zwischen Europa und Russland auf den Kopf gestellt haben, nicht Russland und nicht Europa. Es waren die USA, die das getan haben. Und es sind die USA, die durch ihre politische Einmischung, die sie weltweit, einschliesslich in Europa, betreiben, diejenigen an die Macht gebracht haben, die derzeit jede rationale Lösung dieses Konflikts verhindern, den die USA selbst ausgelöst haben.

Die USA tun also so, als wäre dies ihr Plan, obwohl sie dieses Problem in Wirklichkeit selbst verursacht haben. Und was ist hier das Ziel? Was meinen sie damit? „Die europäischen Beziehungen zu Russland gestalten“, „die Bedingungen für strategische Stabilität wiederherstellen“. Was ist strategische Stabilität und für wen? Wer wird dies als Stabilität betrachten? Wird Russland dies als Stabilität betrachten oder werden die Vereinigten Staaten dies als Stabilität im Sinne der Vorherrschaft der USA in der Region betrachten?

Viele Menschen verfallen, wie dargestellt, in Wunschdenken und vermuten, dass damit eine gute Beziehung zu Russland gemeint sei. Nur gab es eine solche Beziehung zwischen den USA und Russland nie. Sie bestand nur zwischen Europa und Russland, und die USA selbst haben sie zerstört, auch unter der ersten Trump-Regierung.

Für die USA geht es um die Aufrechterhaltung und den Ausbau der Vorherrschaft über den Planeten „und Zusammenarbeit mit uns, um zu verhindern, dass ein Gegner Europa dominiert“. Also noch einmal: Sie sprechen nicht davon, dass Russland und China eine Bedrohung darstellen. Aber von welchem Gegner sprechen sie hier, der Europa dominieren könnte? Das kann nur Russland sein. Sie erhöhen die NATO-Ausgaben nur, um Russland weiterhin zu konfrontieren und zu bedrohen.

Die Einstellung der Feindseligkeiten in der Ukraine bedeutet für die USA somit nicht Frieden zwischen der Ukraine und Russland oder ein wirkliches Ende des Konflikts. Es könnte ein Einfrieren der Frontlinie bedeuten, was genau das ist, worüber die USA die ganze Zeit gesprochen haben. Jeder einzelne Vorschlag, den sie Russland unterbreitet haben, war ein Einfrieren, nicht ein Ende des Konflikts mit der Behebung der wirklichen Kriegsursachen.

Die USA werden Europa aufgezwungen, indem alle anderen möglichen Alternativen ausgeschlossen werden. So verkaufen die USA Flüssigerdgas an Europa, das zwar viel teurer ist als russische Kohlenwasserstoffe. Dieses Programm läuft schon seit der ersten Trump Administration, die bereits den Bau von Pipelines sanktioniert haben. Präsident Trump hat Russland nicht nur wegen Nordstream mit Sanktionen belegt, sondern bereits auch wegen des Baus.

Alles in allem sieht man also, dass es sich bei der NSS 2025 um eine Fortsetzung der Wolfowitz-Doktrin handelt, aktualisiert für das Jahr 2025. Sie ist praktisch nicht von der Fassung von 1992 zu unterscheiden.

Das Weisse Haus spricht offen von einer Dominanz der USA, nicht nur in den USA selbst und der westlichen Hemisphäre, sondern von einer globalen Dominanz. Es spricht explizit und ausführlich auch offen davon, dass die USA gerade Asien dominieren müssen, während sie gleichzeitig jede Möglichkeit ausschliessen, dass ein nicht zur westlichen Hemisphäre gehörender Konkurrent in der westlichen Hemisphäre bedeutende Geschäfte tätigen kann.

Es nützt nichts, während der nächsten sechs Monate oder mehr oder gar bis zum Ende der Trump-Regierung den Atem anzuhalten und auf Veränderungen zu hoffen. Sie werden sich nicht einstellen.

Auch diejenigen Menschen, die dachten, ein Präsident Trump würde gegen den Deep State kämpfen und alle Kriege beenden, sind getäuscht worden. Seit etwa einem Jahr hat sich diesbezüglich praktisch nichts positiv verändert. Die Lage ist weltweit gefährlicher und verzweifelter geworden, und das wird auch so bleiben.


Venezuela: Eskalation mit Ansage – Was die US-Thinktanks planten, wird jetzt Realität

Der militärische Eingriff in die Souveränität Venezuelas war zwar und ist noch immer ein Thema in den Medien, aber neben der Katastrophe in Crans-Montana ging das rücksichtslose und absolut völkerrechtswidrige Vorgehen der USA in Venezuela in den Medien doch fast unter. Und weil Venezuela mit Russland und China verbündet war und theoretisch noch immer ist, ist in den Augen der westlichen Medien der Untergang dieses Staates ja auch nicht wirklich schlimm. Wo kann man lesen, dass Donald Trump ein echter Kriegsverbrecher ist?”

Begründet wird der Gewaltschlag – wie so oft in der US-Außenpolitik – mit dem angeblichen Kampf gegen den Drogenhandel. Venezuela sei ein „Narco-Staat“, so die Behauptung aus Washington, und Präsident Maduro ein „Drogenbaron mit staatlicher Rückendeckung“. Die Trump-Administration hatte zuletzt ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar auf Maduro ausgesetzt. Doch wer sich die Mühe macht, die drei wichtigsten internationalen Drogenberichte durchzulesen – den jährlichen World Drug Report des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), die Einschätzungen des International Narcotics Control Board (INCB) sowie die Berichte der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) – stellt fest: Venezuela taucht dort so gut wie gar nicht auf. Nicht als wichtiges Herkunfts-, Transit- oder Zielland. Kein Vergleich zu Kolumbien, Peru oder Mexiko. Lediglich ein kurzer Absatz am Rande erwähnt Venezuela überhaupt – ohne klare Belege, ohne Zahlen, ohne Struktur. Die Drogenkartelle, die von den USA regelmäßig als Begründung für Interventionen herangezogen werden, operieren nach diesen Berichten vor allem außerhalb Venezuelas. Die angebliche Rolle Maduros als „Capo“ eines globalen Kokainnetzwerks bleibt reine Behauptung – ohne Substanz, ohne Quelle, aber mit maximaler propagandistischer Wirkung.

Es ist ein alter Trick: Wenn die Interessen klar sind, aber die Beweise fehlen, schafft man sich eben eine passende Geschichte.

Mit dem gezielten Schlag gegen Caracas überschreiten die USA erneut eine rote Linie: den Bruch des Völkerrechts. Die Charta der Vereinten Nationen, insbesondere Artikel 2 Absatz 4, verbietet klar „die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates“.

Doch genau das ist hier geschehen – ohne UN-Mandat, ohne Kriegserklärung, ohne Anhörung, ohne Genehmigung des US-Kongresses.

Dass ein solcher Bruch internationalen Rechts in westlichen Medien kaum hinterfragt wird, zeigt erneut: Völkerrecht gilt offenbar nur, wenn es sich gegen Feinde des Westens einsetzen lässt. Sobald aber westliche Staaten selbst angreifen, bombardieren oder entführen, wird geschwiegen, relativiert oder schlicht ignoriert. Venezuela ist in diesem Fall nicht das Problem – sondern der Spiegel, den es der Welt vorhält.

Die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft fallen erwartbar aus – und offenbaren die Doppelmoral der sogenannten regelbasierten Ordnung.

Russland und Iran: Russland verurteilte die Angriffe als „Akt bewaffneter Aggression“ und kündigte an, die Angelegenheit vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen – wo die USA erwartungsgemäß ihr Veto einlegen werden. Iran sprach von einer „eklatanten Verletzung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität“ Venezuelas.

Europa schweigt: Aus Brüssel und Berlin: ohrenbetäubendes Schweigen. Keine Sondersitzung, keine klare Verurteilung, keine Stellungnahme zur Verletzung des Völkerrechts. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte lediglich, man „beobachte die Situation“ und mahnte zur „Zurückhaltung“ – ohne den Aggressor beim Namen zu nennen.

Was sich hier abzeichnet, ist nicht nur eine regionale Krise, sondern ein weiterer Sargnagel für das Prinzip der internationalen Rechtsordnung, das der Westen so gerne beschwört, wenn es gegen Russland oder China geht.

Die Schweiz, die sich gerne als neutrale Vermittlerin inszeniert, schweigt auch in diesem Fall. Keine offizielle Stellungnahme, keine Forderung nach Aufklärung, kein Schutz für die eigenen Staatsbürger vor Ort. Stattdessen: Business as usual.

Die vielgepriesene Neutralität erweist sich in diesem Fall als Feigenblatt: Wer schweigt, während ein souveräner Staat angegriffen wird, macht sich mitschuldig. Wer die Aggression nicht beim Namen nennt, legitimiert sie. Venezuela zeigt, dass Neutralität im 21. Jahrhundert nicht bedeutet, zwischen Recht und Unrecht zu vermitteln – sondern schlicht wegzuschauen, wenn es den eigenen Interessen dient.


Trump der Raubritter

Hört man sich die Pressekonferenz von Donald Trump nach dem Überfall und dem Kidnapping von Präsident Maduro und seiner Frau an, wird schnell klar, dass es nicht um Maduro als Drogenhändler geht, sondern um Öl und somit um Geld.

Wir werden an dieser Stelle gar nicht erst den Versuch machen, den Überfall der USA auf Venezuela rechtlich einzuordnen, denn Trump bricht mit diesem Akt des Raubrittertums nicht nur internationales Recht, sondern amerikanisches Recht. Auf die Frage eines Journalisten, ob dieser Militärschlag vom Kongress abgesegnet worden sei, antwortete Trump lakonisch, man habe Gespräche geführt.

Die Welt verkauft US-Anleihen und Amerika geht das Geld aus – so einfach ist das. Mit dem Öl, das die Amerikaner stehlen wollen, haben sie wieder Vermögenswerte, mit denen sie das marode Amerika refinanzieren können. Trump war also gezwungen, diesen Raubzug zu führen, denn sonst fliegt ihm die leere Kasse in Washington um die Ohren. Er hat – ganz der Geschäftsmann – sogar einen Weg gefunden, wie er seine Freunde im Ölbusiness gleichzeitig noch reich machen kann.

Er konnte sich auch auf die korrupten Militärs und Wirtschaftsführer in Venezuela stützen – selbst Maduros Leibwache hat ihn im Stich gelassen. Das Militär hat – wohl in Absprache mit der CIA – die eigene Luftabwehr abgeschaltet, um den Raubrittern freies Geleit zu garantieren.

Die Parallelen zu Syrien sind offensichtlich, mit dem Unterschied, dass Assad Lunte gerochen hatte und sich von den Russen ausfliegen liess.

Die Chinesen und die Russen werden unter keinen Umständen militärisch eingreifen. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Chinesen wohl durch die Zerstörung des COMEX Revanche nehmen werden; in den nächsten Tagen werden mir mehr wissen. Man sollte die Gold- und Silberpreise genau beobachten. Je höher die Notierungen dieser Edelmetalle, desto schlechter steht es um den US-Dollar und die amerikanischen Staatsfinanzen.

Es ist Venezuela zu wünschen, dass es sich wehren wird – mit allen Mitteln.

Sicher ist, dass sich die westliche Welt vom Rechtsstaat verabschiedet hat. Trump führt das Gesetz des Stärkeren ein.


Yes, the CIA is Lying About the Drone Attack on Putin

Didn’t take the CIA too long to try to debunk Russia’s claim that Ukraine, with the assistance of NATO intelligence, launched 91 drones at the official residence of Vladimir Putin in Novgorod… A CIA report was leaked to the media.

Ukrainian forces aimed at a military target in the same general region—one they had previously struck—but the site was not near Putin’s residence. No attack occurred on the residence itself.

How does the CIA know that the Ukrainians were aiming at a military target near the Putin residence since all of the drones were shot down? Did the Ukrainians tell their CIA handlers or was it something more sinister. Let’s start with the fact that the CIA tacitly admitted that, as the Russians claimed, 91 drones were shot down. If no drones had been launched — which the Russians already had debunked by showing the flight paths of each — then the CIA should have simply said, “No drones were launched.”

I think it is something potentially more sinister… Did the CIA know about the intended target because CIA personnel provided Ukraine with the targeting data? This may be the reason that the Russians are so furious about a drone attack that didn’t kill anyone.


Taiwan – The Forgotten Next War

While the world has focused on Russia/Ukraine, the tensions are rising between the US and China. Let’s face reality. China could move so fast against Taiwan that any hope of U.S. military intervention might arrive way too late to make a difference. China launched a surprise multiday military exercise completely surrounding Taiwan dominating Taiwan’s air space, naval space, and ground forces in an exercise that simulated a total blockade of Taiwan and attacks on its critical infrastructure.


Wie führende russische Politiker die Kriegsgefahr mit Europa einschätzen

Das erste Ziel ist die Militarisierung Europas. Dafür werden bereits enorme Summen bereitgestellt: 800 Milliarden Euro. In Deutschland wurden Gesetze geändert, um unbegrenzte Kredite für Rüstung zu ermöglichen. Das ähnelt zunehmend Hitlers Politik, da auch Hitler Kredite für Rüstung aufnahm, die später von den versklavten Nationen zurückgezahlt wurden.

Die Vorkriegshysterie hilft den derzeitigen Führern mehrerer EU-Länder und Großbritanniens zudem, an der Macht zu bleiben. Sie argumentieren, die nationale Sicherheit erfordere ihren Verbleib an der Spitze ihrer Länder, trotz ihrer geringen Unterstützung in der Bevölkerung. So lenken die anti-russische Psychose, die regelmäßigen Treffen der „Koalitionen der Willigen“, die endlosen Gipfeltreffen zur Ukraine-Hilfe – all dies trägt dazu bei, die öffentliche Aufmerksamkeit von den wahren Problemen Europas abzulenken, die der herrschende liberale Clan nicht lösen kann. Oder nicht lösen will.

Mit anderen Worten, die russische Bedrohung ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der politischen Führung in den europäischen Ländern. Und das ist das Gefährlichste daran: Die derzeit in Europa herrschende liberale Elite kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie sie ihre Länder ohne diese Russophobie regieren soll. Sie ist bereits fester Bestandteil der Innenpolitik geworden.

Was bedeutet das? Das bedeutet, dass sie diesen feindseligen Kurs gegenüber Russland aufrechterhalten müssen, selbst wenn die Ukraine-Krise beigelegt ist. Sie brauchen ihn, um ihre Militärausgaben, ihre inkompetente Regierungsführung, ihre Korruption, es geht um die Vorwürfe gegen Ursula von der Leyen, und ihren Kampf gegen sogenannte pro-russische Kräfte, die in Wirklichkeit national-orientierte Parteien in Europa sind, zu rechtfertigen. Diese Russophobie hat sich so tief in das politische Gefüge Europas eingegraben, dass sie bereits integraler Bestandteil ihrer Politik geworden ist. Folglich würde ein Verzicht auf die Russophobie die Position der liberalen Elite untergraben.

So haben die Ziele der geopolitischen Konfrontation mit Russland alle politischen Leitlinien und Werte ersetzt, zu denen sich die europäischen Länder bis vor Kurzem offiziell bekannten. Meinungsfreiheit, Meinungspluralismus, Rechtsstaatlichkeit, all das wurde geopfert. Das Prinzip lautet: Was den westlichen Eliten nützt, ist gut.

Den Wunsch, Russland zu liquidieren oder zumindest vollständig zu unterwerfen, gab es im Westen schon immer. Er ist heute nur wieder an die Oberfläche gekommen. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass Russland nicht mehr das schwache und abhängige Land ist, das es noch vor nicht allzu langer Zeit, vor nur drei Jahrzehnten, war. Bereits 2007/2008 begann der Westen zu ahnen, dass er nicht das Russland bekommen hatte, das er wollte: ein zahmes, zerfallendes, geschwächtes, abhängiges und machtloses Russland.

Und da wuchs die Verärgerung in Europa. Diese Verärgerung wird aktiv durch den Groll darüber geschürt, dass Russland deren Rufe ignoriert und entschlossen zu seiner Souveränität zurückkehrt, um sich der direkten westlichen Kontrolle zu entziehen.Europa will jetzt keinen Krieg führen. Doch der Stimmung seiner herrschenden Eliten nach zu urteilen, können sie sich nicht einmal von der Vorkriegsspirale lösen. Denn würden sie das tun, würden zu viele Fragen auftauchen. Die wichtigste: Wenn die Ukraine-Krise beendet ist, warum dann noch Geld für hohe Militärausgaben ausgeben? Warum die Militarisierung Europas weiter vorantreiben? Warum auf zuverlässiges und vergleichsweise günstiges russisches Gas verzichten? Und so weiter.

Letztendlich basiert die Macht des liberalen Clans, der Europa regiert, auf dem Mythos der unausweichlichen russischen Bedrohung. Wie bereits erwähnt, können sie sich von dieser Spirale nicht lösen. Denn würden sie es tun, würden sie ausgetauscht. Sie haben so viel in die Ukraine-Krise investiert, dass sie diese Investition nicht mehr einfach abschreiben können. Damit würden sie sich selbst abschreiben. Und sie würden entweder durch gemäßigte Traditionalisten wie Viktor Orbán oder die klassischen Republikaner in Frankreich ersetzt, oder durch nicht-systemische, alternative politische Kräfte wie die AfD, der Front National in Frankreich und ähnliche Bewegungen. Das fürchten die Euroliberalen, denn ein solcher Kurswechsel würde das Ende ihrer Macht in Europa bedeuten.

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