Die geopolitische Wochenschau 48/2023

Weitere Netzfunde in der wöchentlichen Zusammenstellung.

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Bis an die Zähne bewaffnet

Der offizielle deutsche Militärhaushalt wird im kommenden Jahr um rund 1,7 Milliarden Euro steigen und 51,8 Milliarden Euro erreichen. Rechnet man die 19,2 Milliarden Euro aus den Sonderschulden hinzu, die laut Auskunft des Verteidigungsministeriums im Jahr 2024 ausgegeben werden sollen, dann erreichen die deutschen Wehrausgaben rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Für die Zeit, wenn die Sonderschulden aufgebraucht sind, verlangt Verteidigungsminister Boris Pistorius bereits heute eine beispiellose Erhöhung des deutschen Militäretats; dieser müsse dann, erklärte Pistorius am Mittwoch im Bundestag, um bis zu 23 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt werden. Pistorius, der seit kurzem fordert, die Bundeswehr müsse „kriegstüchtig“ sein, verwahrte sich im Parlament gegen Kritik, es solle lieber wie bisher von „Verteidigungsfähigkeit“ gesprochen werden; er beharrte auf seiner Wortwahl. „Kriegstüchtigkeit“ erklären ohnehin die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien zum offiziellen Ziel der Bundesregierung.

🔥🔥🔥 Während die Debatte um die Finanzierung rasant steigender Wehrhaushalte andauert, schlägt ein im Berliner Establishment einflussreicher Publizist eine nukleare Bewaffnung der EU vor. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler fordert in einem aktuellen Interview: „Europa muss atomare Fähigkeiten aufbauen“. Zwar habe Großbritannien „Atom-U-Boote, Frankreich die Bombe“; doch könne man nicht sicher sein, dass sie sie einsetzen würden, um „Litauen oder Polen zu schützen“. Man sei bloß unangreifbar, wenn man „bis an die Zähne bewaffnet“ sei, wird Münkler zitiert. Der Politikwissenschaftler fordert: „Wir brauchen einen gemeinsamen Koffer mit rotem Knopf, der zwischen großen EU-Ländern wandert. 🔥🔥🔥


Israel Knew Hamas’s Attack Plan Over a Year Ago

A blueprint reviewed by The Times laid out the attack in detail. Israeli officials dismissed it as aspirational and ignored specific warnings.

Israeli officials obtained Hamas’s battle plan for the Oct. 7 terrorist attack more than a year before it happened, documents, emails and interviews show. But Israeli military and intelligence officials dismissed the plan as aspirational, considering it too difficult for Hamas to carry out.

The approximately 40-page document, which the Israeli authorities code-named “Jericho Wall,” outlined, point by point, exactly the kind of devastating invasion that led to the deaths of about 1,200 people.

The translated document, which was reviewed by The New York Times, did not set a date for the attack, but described a methodical assault designed to overwhelm the fortifications around the Gaza Strip, take over Israeli cities and storm key military bases, including a division headquarters.

Hamas followed the blueprint with shocking precision. The document called for a barrage of rockets at the outset of the attack, drones to knock out the security cameras and automated machine guns along the border, and gunmen to pour into Israel en masse in paragliders, on motorcycles and on foot — all of which happened on Oct. 7. The plan also included details about the location and size of Israeli military forces, communication hubs and other sensitive information, raising questions about how Hamas gathered its intelligence and whether there were leaks inside the Israeli security establishment.


Die Strategie der Eindämmung

Reale Chancen für die ukrainischen Streitkräfte, militärisch relevante Erfolge zu erzielen, werden im Brüsseler NATO-Hauptquartier mittlerweile nicht mehr gesehen. So berichtet ein gewöhnlich gut mit Insiderwissen versorgter Journalist, auch dort meinten die Fachleute, die Ukraine und Russland steckten „in einem Patt“, einem „Abnutzungskrieg“, an dem sich „in absehbarer Zeit wenig ändern“ werde. Dass die ukrainischen Streitkräfte „aus dem Patt ausbrechen“ bzw. erfolgreich vorrücken könnten, „glauben nur noch wenige, wenn überhaupt“: „Von einer Gegenoffensive im nächsten Frühjahr mag niemand sprechen.“

„Einige“ in der NATO, heißt es weiter in dem Bericht, „hätten es lieber gesehen“, wenn die Ukraine schon in diesem Jahr „gar nicht erst von einer Gegenoffensive gesprochen“ hätte – denn mit diesem Ausdruck seien „Erwartungen geweckt worden, die das Land gar nicht habe erfüllen können“. Manche warnten, Kiew drohe jetzt „eine Niederlage im Kampf um die Stadt Awdijiwka im Gebiet Donezk“; die dortige Schlacht könne unter Umständen sogar „ein zweites Bachmut werden“. Ausdrücklich würden in NATO-Kreisen „Parallelen zum Ersten Weltkrieg gezogen“ – ein Verweis auf einen mörderischen Stellungskrieg, der zahllose Menschenleben verschleißt, aber ohne Eingreifen einer äußeren Macht nicht zum Sieg führt.


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«Russland hatte Frieden gegen Neutralität vorgeschlagen»

Es war in Istanbul kurz nach dem russischen Angriff. Der ukrainische Verhandlungsleiter bestätigt jetzt das russische Angebot.

«Die Russen haben wirklich fast bis zum letzten Moment gehofft, dass sie uns zwingen würden, ein solches Abkommen zu unterzeichnen, damit wir die Neutralität annehmen. Das war das Wichtigste für sie. Sie waren bereit, den Krieg zu beenden, wenn wir – wie einst Finnland – der Neutralität zustimmten und uns verpflichteten, der NATO nicht beizutreten.”

Das war in der Tat der entscheidende Punkt. Alles andere über Entnazifizierung, die russischsprachige Bevölkerung und blablabla war nur Rhetorik und politische ‹Würze›.»

Ausserdem sei Boris Johnson nach der Rückkehr aus Istanbul nach Kiew gekommen und habe gesagt, dass wir einfach kämpfen sollten. Johnson habe aber die Ukraine nicht dazu gezwungen. Die Ukraine sei nicht bereit gewesen, das Dokument zu unterzeichnen. Arakhamiia zufolge hatte die Delegation nicht einmal das Recht, etwas zu unterzeichnen – dies könne nur theoretisch bei einem Treffen zwischen Wolodymyr Selensky und Wladimir Putin geschehen.


Neustes zum Maidan: Ein Putsch und keine «Revolution in Würde»

Heute steht fest: Die USA und Faschisten haben den Machtwechsel in Kiew herbeigeführt. Manche Medien nehmen es nicht zur Kenntnis.

Zehn Jahre nach dem Putsch und dem illegalen «Regime Change» in Kiew verbreiten viele Medien noch immer die Version der heutigen ukrainischen Regierung und der USA, es habe sich um eine «Revolution der Würde» gehandelt (in der BBC und auf Wikipedia «revolution of dignity»). Oder es sei einfach eine «proeuropäische Revolution» gewesen. Die Begriffe «proeuropäisch» und «Revolution» hängen dem gewaltsamen Putsch ein sympathisches Mäntelchen um.


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200. Jahrestag der Monroe-Doktrin

“Am 2. Dezember 1823 haben die USA die Monroe-Doktrin verkündet. Das war der Beginn dessen, was die USA heute als “regelbasierte Weltordnung” bezeichnen, also der Beginn der Unterdrückung anderer Völker durch die USA.”

Bei der Verkündung der Monroe-Doktrin haben die USA das schon 1823 das getan, was sie bis heute am besten können: Sie haben ihre Dominanz über andere Länder, also die Unterdrückung und Ausbeutung anderer Völker, in schöne Worte gekleidet. Offiziell erklärten sich die USA in der Monroe-Doktrin zur Schutzmacht der von den europäischen Kolonialmächten unabhängig gewordenen Staaten in Latein- und Mittelamerika.

Tatsächlich ging es den USA mit der Monroe-Doktrin darum, die jungen Latein- und Mittelamerikanischen Staaten zu dominieren und auszubeuten. Wenn Regierungen in Latein- und Mittelamerika den USA nicht gefielen, haben sie sie gewaltsam gestürzt und durch US-freundliche Regierungen ausgetauscht, wozu sie auch Kriege geführt haben.

Ein willkürliches Beispiel, das das aufzeigt, war der sogenannte „Chiquita Putsch“ von 1954. In Guatemala war eine demokratisch gewählte Regierung an die Machte gekommen, die eine Landreform zugunsten der Kleinbauern durchführen wollte. Der US-Lebensmittelkonzerns United Fruit Company (heute Chiquita) besaß jedoch ausgedehnten Grundbesitz in Guatemala. Daher wandte er sich an die CIA mit der Bitte, die Regierung in Guatemala zu stürzen, was die CIA auch umgehend tat.

Spätestens mit ihrer Teilnahme am ersten Weltkrieg haben die USA das Prinzip der Monroe-Doktrin über die Nicht-Einmischung in europäische Fragen über Bord geworfen und die Monroe-Doktrin auf die ganze Welt ausgedehnt. Zuvor hatten die USA bereits die Philippinen in einem blutigen Krieg unterworfen und zu einer Kolonie der USA gemacht. Spätestens damit war klar, dass es den USA nie um die offiziell genannten Ziele der Monroe-Doktrin ging, die Unabhängigkeit anderer Staaten zu schützen und den Kolonialismus zu bekämpfen, sondern nur um die Ausdehnung der eigenen Macht und um die Ausbeutung anderer Staaten.

Heute setzen die USA diese Politik unter der Bezeichnung „regelbasierte Weltordnung“ fort. Das sind ebenfalls schöne Worte, aber der Kern der „regelbasierten Weltordnung“ ist, dass die USA die Regeln vorgeben und jederzeit ändern können, während die restlichen Staaten sich den von den USA aufgestellten Regeln zu unterwerfen haben


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Die RAND-Corporation zieht ihre Lehren aus dem Ukraine-Konflikt

Die RAND-Corporation hat eine sehr lange Studie veröffentlicht, in der sie den USA eine neue Militärstrategie empfiehlt, die offenbar Lehren aus dem Ukraine-Konflikt gezogen hat.

Der Ukraine-Konflikt hat die Schwächen der US-geführten NATO und ihrer Militärstrategie offengelegt. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die USA und die NATO viele Kriege geführt, aber es waren alles Kriege gegen weit unterlegene Gegner. Die NATO geht bei Planung und Ausbildung von diesen Erfahrungen aus, bei denen die NATO weit überlegen ist und auch noch die totale Lufthoheit hat. Bodentruppen kommen dabei erst zum Einsatz, wenn der Gegner schon „kaputt gebombt“ ist, was das Risiko für sie in Grenzen hält.

Ukrainische Soldaten haben sich immer wieder über die Ausbildung der NATO beschwert, weil sie an den Realitäten ihres Konfliktes vorbei geht. Die Ukraine hat keinerlei Lufthoheit und schickt ihre Soldaten daher in Selbstmordkommandos nach vorne, die in der NATO-Strategie nicht vorgesehen und gelehrt werden.

Die RAND-Corporation hat diese neuen Erfahrungen offenbar analysiert und der US-Regierung eine neue Militärstrategie empfohlen. Die Studie umfasst weit über 200 Seiten

Für die USA ist es an der Zeit, die grundlegende Verteidigungsstrategie, die seit dem Ende des Kalten Krieges gilt, neu zu gestalten. Diese Strategie, die wir als „decisive expeditionary force“ bezeichnen, ging davon aus, dass die USA, wenn sie irgendwo auf der Welt mit einem großen Aggressor konfrontiert sind, der die Interessen der USA bedroht, überwältigende konventionelle Streitkräfte zusammenziehen, diese Macht in die Region und vielleicht sogar in das Heimatland des Feindes projizieren und diesem Land ihren Willen aufzwingen und einen entscheidenden Sieg erringen würden. Diese Strategie beruhte auf militärischen Kräften der USA, die denen des Gegners in allen Bereichen überlegen waren.

Diese Überlegenheit ist verschwunden, sicherlich in Bezug auf China, aber auch in erheblichem Maße in Bezug auf die Streitkräfte anderer, weniger mächtiger Gegner, und sie wird auch nicht wiederkehren. Das eigentliche Problem besteht darin, dass die USA und ihre Verbündeten nicht mehr über ein virtuelles Monopol auf die Technologien und Fähigkeiten verfügen, die sie gegenüber den Streitkräften von Staaten wie Irak, Serbien und Afghanistan so dominant gemacht haben – darunter vor allem die Echtzeit-Sensorik, hochleistungsfähige Kommunikationsverbindungen, Präzisionslenkung durch miniaturisierte Elektronik und fortschrittliche Software.

Ein neuer Ansatz: Verteidigung ohne Dominanz

Der neue Ansatz für groß angelegte Militäroperationen, den wir befürworten, besteht aus vier grundlegenden Elementen:

  • Stellung. Die Stellung der US-Streitkräfte in Europa und insbesondere im westlichen Pazifik ist heute in zweierlei Hinsicht unzureichend. Erstens verfügen diese Streitkräfte nicht über ausreichende Kampfkraft, um China oder einem wiedererstarkten Russland die Initiative zu entreißen. Zweitens sind ihre Stützpunkte zu verwundbar für Angriffe durch Salven präziser ballistischer und Marschflugkörper. Die Planer müssen Wege finden, um ihre Kampfkraft in stark umkämpften Gebieten schneller als in der Zeit nach dem Kalten Krieg zum Einsatz zu bringen, d.h. ohne langwierige Mobilisierungs- und Verstärkungsphase. Außerdem müssen sie die Gefährdung von Streitkräften an der Front durch Präzisionsangriffe verringern.
  • Aufspüren und Anvisieren. Die Fähigkeit, den Feind zu lokalisieren, die militärische Situation im weiteren Sinne zu verstehen und Operationen entsprechend zu koordinieren, ist nach wie vor von zentraler Bedeutung für den Erfolg auf dem Schlachtfeld. Die fähigsten Gegner der USA haben dies erkannt und ein ganzes Arsenal an Fähigkeiten entwickelt, darunter mehrschichtige Luftabwehrsysteme, Weltraumabwehrwaffen, Cyberwarfare und elektronische Störsender, die den US-Streitkräften diese Fähigkeiten vorenthalten sollen. Zu viele der Systeme, auf die sich die US-Streitkräfte derzeit verlassen, um sich ein Bild vom dynamischen Kampfgebiet zu machen, werden in diesem neuen Umfeld nicht mehr effektiv funktionieren können. Daher sind neue Ansätze erforderlich, die es den Verteidigungskräften ermöglichen, von Beginn der Feindseligkeiten an in stark umkämpfte Kampfgebiete vorzudringen und diese zu beobachten, um wirksame Angriffe auf den Feind zu ermöglichen.
  • Zuschlagen. Bei der Operation Desert Storm setzte die Koalition etwa 2.000 Kampfflugzeuge auf Land- und Seestützpunkten im Umkreis von 1.000 km um das feindliche Gebiet ein. Das funktionierte, weil die irakische Luftwaffe der amerikanischen nicht gewachsen war und der Irak zu diesem Zeitpunkt nur über einige hundert Kurz- und Mittelstreckenraketen verfügte, die allesamt sehr ungenau waren. In einem Konflikt mit einem Gegner wie China, der über Tausende von hochpräzisen Raketen verfügt, wäre dies ein Rezept für eine Katastrophe, doch die US-Streitkräfte haben kaum Fortschritte bei der Entwicklung und dem Einsatz brauchbarer Alternativen gemacht. Es müssen Wege gefunden werden, um von Beginn der Feindseligkeiten an Kampfkraft gegen die gegnerische Invasionstruppe zu erzeugen und einzusetzen, ohne den Verlust einer zu großen Zahl von Streitkräften zu riskieren.
  • Asymmetrische Zermürbung. Die Fähigkeit, die feindlichen Streitkräfte daran zu hindern, ihre wichtigsten territorialen Ziele zu erreichen, ist für einen erfolgreichen Feldzug notwendig, reicht aber möglicherweise nicht aus, um eine Beendigung der Feindseligkeiten zu erzwingen. Die Streitkräfte der USA und ihrer Verbündeten müssen daher auch in der Lage sein, ihr Heimatland zu verteidigen und im Laufe der Zeit feindliche Kräfte zu jagen und zu vernichten, die in der Phase der Invasionsbekämpfung nicht aufgerieben wurden – und das zu überschaubaren Kosten und Risiken.

Die US-Streitkräfte und die Koalitionsstreitkräfte können einfach nicht damit rechnen, dass sie die Zeit haben, die sie benötigen, um sich auf dem Kriegsschauplatz zu positionieren und zu kämpfen, um die Vorherrschaft in Schlüsselbereichen zu erlangen, bevor sie die gegnerischen Invasionsstreitkräfte in großem Umfang angreifen.

Und hier liegt der Kern des Problems: Weder die heutigen Streitkräfte noch die derzeit vom US-Verteidigungsministerium geplanten Streitkräfte scheinen über die Fähigkeiten zu verfügen, die zur Umsetzung dieses neuen Ansatzes erforderlich sind.

Wenn möglich, sollte Systemen der Vorzug gegeben werden, die in großer Zahl eingesetzt werden können und die weniger als die derzeitigen Systeme auf aufwendige Basisinfrastrukturen und Logistikketten angewiesen sind. Zu den vielversprechenden Kandidaten gehören unbemannte Unterwasserfahrzeuge (UUVs), landebahnunabhängige unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) und, in Europa, mobile Artillerie-, Raketen- und Raketensysteme. Bei Streitkräften, die wie bemannte Flugzeuge auf Start- und Landebahnen und andere feste Infrastrukturen angewiesen sind, können kosteneffiziente passive Maßnahmen wie zweckmäßige Flugzeugunterstände, Treibstoffblasen, Anlagen zur Reparatur von Start- und Landebahnen und die Verteilung von Streitkräften die Überlebensfähigkeit erheblich verbessern.

Zweitens sollten die USA, ihre Verbündeten und Partner gemeinsam Systeme entwickeln und einsetzen, mit denen sich in umkämpften Gebieten robuste Erfassungs- und Zielerfassungsnetze aufbauen lassen.

Drittens benötigen die Streitkräfte der USA, ihrer Verbündeten und Partner viel größere Mengen an Spezialwaffen und Munition als bisher


Europe Is Written Off.

Question: What are the prospects for Russian-European trade and economic relations? Considering that Russia supplies almost one third of hydrocarbons to Europe, which will apparently be looking for an alternative. How does Moscow imagine the development of these relations? 

Sergey Lavrov: I won’t even try to guess what Europe is going to do. I think she (except for German Chancellor O. Scholz and Vice-Chancellor R. Habeck) understood where she ended up. Read the statistics on how many times the US economic growth is faster than Europe. France, apparently, will be in the “zeros”. The once “locomotives” of the European economy (Germany, Great Britain) will “grow” downwards. After a series of laws adopted by the Americans to combat inflation and other topics, energy prices in the United States are 4-5 times lower than in Europe, where deindustrialization is taking place. Businesses thinking about their future move to the United States. I am convinced that this is not just a coincidence, but a deliberate policy of Washington. Because Europe is also a competitor that the United States does not need. They need a group of “gray” people who do what they order. I don’t want to offend Europeans, but this is exactly how the current political elites act. Let’s look at the statistics. It’s useful to understand what’s going on.  “

When and if they “sober up” and they offer us something, we will think ten times, weigh whether all the proposals meet our interests and how reliable our European colleagues are. They have greatly undermined their ability to negotiate and their reputation. It may not be final yet.


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Waffenplatz Herisau-Gossau: Mehr Biodiversität dank neugepflanzter Hecken und Sträuchern

“Auf dem Waffenplatz Herisau-Gossau wurden im Rahmen des Programms «Natur – Landschaft – Armee» rund 30 Heckengruppen und über 2000 Sträucher und Bäume neu gepflanzt. Dadurch hat die Biodiversität auf dem weitläufigen Gelände zugenommen.


Mehr Armee, weniger VBS

Die gute Botschaft: Die Armee hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie nimmt die Rückkehr des Krieges in Europa zum Anlass, die Verteidigungsfähigkeit des Landes endlich wieder zu stärken. Dieser Kernauftrag gilt für alle Wirkungsräume: Boden, Luft und Cyberspace. Um das Unwort «Aufrüstung» zu vermeiden, sprach Korpskommandant Michaud von einem «Aufwuchs» der Bestände und Kosten von rund 13 Milliarden Franken in einer ersten Tranche bis Anfang der 2030er Jahre. Ermöglichen soll dies die von Bundesrat und Parlament bereits beschlossene Budgeterhöhung auf 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Zu beachten ist, dass das im August von der Armeeführung vorgestellte «Schwarzbuch» von der Landesregierung noch nicht diskutiert und genehmigt worden ist.

Die Rückkehr zum Kernauftrag zur Stärkung der Verteidigungsarmee kommt keinen Moment zu früh. Von den gegenwärtig siebzehn Infanteriebataillonen sind gerade mal zehn vollständig ausgerüstet, von den drei mechanisierten Brigaden verfügen lediglich zwei über Kampfpanzer. Statt deren Bestände zu erhöhen, hat der Bundesrat 25 einsatzfähige Panzer Leopard 2 ausser Dienst gestellt, um sie ins Ausland zu verhökern. Bei der Artillerie sollen die fünfzigjährigen Panzerhaubitzen durch ein modernes System mittlerer Reichweite aus Schweden oder Deutschland ersetzt werden.

Das grösste Problem für die Armee besteht allerdings in den Beständen. 2030 werden noch maximal 120 000 statt der festgesetzten 140 000 Wehrmänner Dienst leisten. Davon wären gerade noch 21 000 kampftauglich, eine Anzahl, die im Berner Stadion Wankdorf Platz fände. Statt jährlich mindestens 6000 Zivilschutzleistende sind es derzeit gerade noch 2800. Das heutige Zivildienstmodell schafft für junge Männer faktisch eine attraktive Wahlfreiheit was gegen die geltende Bundesverfassung verstösst, wo es heisst: «Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten.» Weil aber das Gesetz einen zivilen Ersatzdienst vorsieht, hat die Armee Jahr für Jahr einen Ausfall von rund 7000 diensttauglichen Männern zu beklagen; das entspricht bestandesmässig einer vollen Brigade. Statistisch belegt haben davon etwas über 1000 einen echten Gewissenskonflikt. Die übrigen wählen den weit lockereren Zivildienst, um ihre berufliche und private Lebensplanung zu optimieren. So besteht mittlerweile eine «Schattenarmee» von Zivildienstleistenden in der Grösse von 55’000 Mann. Sie alle fehlen nicht nur der Armee, sondern auch den militärischen Vereinigungen, die den Gedanken des Wehrwesens und des Milizsystems in der Gesellschaft wachhalten.

Im Gegensatz zur Armee hat der Personalbestand im VBS ständig zugenommen und umfasst mittlerweile 12 130 Mitarbeiter. Nicht weniger als 56 Generäle kommandieren beziehungsweise verwalten die schrumpfenden Bestände. Das sind gleich viele wie bei der fast doppelt so grossen Armee XXI.


Netanjahu hatte seinen Verteidigungsminister im Juli gefeuert, weil er vor einem Angriff der Hamas gewarnt hatte

Der israelischen Presse zufolge wurde die Krise der israelischen Regierung im Juli durch die Ankündigungen der IDF erklärt, dass die Hamas sich darauf vorbereite, von Gaza aus einen “perfekten Sturm” gegen Israel zu starten.

General Amit Sa’ar, Leiter der Forschungsabteilung des militärischen Geheimdienstes der IDF, schrieb am 19. März und 16. Juli an den Premierminister und warnte ihn vor einem geplanten Angriff der Hamas. Er erklärte, dass Hamas, Hisbollah und der Iran die innenpolitische Debatte über die Reform der Grundgesetze als Zeichen der inneren Schwäche Israels interpretierten.

Verteidigungsminister General Yoav Gallant forderte Netanjahu auf, die Reformen auszusetzen und sich auf die Bedrohung durch die Hamas zu konzentrieren. Der Premierminister entließ ihn umgehend. Angesichts der Reaktionen auf seine Entlassung setzte er ihn schließlich wieder in seine Ministerämter ein.

Es stellt sich die Frage nach einem Angriff unter falscher Flagge.


Die US-Regierung soll neu definieren, was ein Erfolg der Ukraine ist

Das Council in Foreign Relations empfiehlt der US-Regierung, neu zu definieren, was sie als Erfolg der Ukraine ansieht, da die gesetzten Ziele, also eine Niederlage Russlands und ein ukrainischer Sieg, sich als unerreichbar erwiesen haben.

Die ukrainische Gegenoffensive scheint ins Stocken geraten zu sein, während das nasse und kalte Wetter die zweite Kampfsaison in Kiews Bemühungen, die russische Aggression zurückzuschlagen, beendet. Gleichzeitig ist die politische Bereitschaft zur weiteren militärischen und wirtschaftlichen Unterstützung der Ukraine sowohl in den USA als auch in Europa ins Wanken geraten. Diese Umstände machen eine umfassende Neubewertung der derzeitigen Strategie der Ukraine und ihrer Partner erforderlich.

Eine solche Neubewertung offenbart eine unbequeme Wahrheit: nämlich dass die Ukraine und der Westen sich auf einem unhaltbaren Weg befinden, der durch ein eklatantes Missverhältnis zwischen Zielen und verfügbaren Mitteln gekennzeichnet ist. Kiews Kriegsziele – die Vertreibung der russischen Streitkräfte aus dem ukrainischen Staatsgebiet und die vollständige Wiederherstellung der territorialen Integrität des Landes, einschließlich der Krim – sind rechtlich und politisch nach wie vor unantastbar. Aber strategisch sind sie unerreichbar, jedenfalls für die nahe Zukunft und möglicherweise darüber hinaus.

Es ist an der Zeit, dass Washington die Bemühungen um eine neue Politik anführt, die erreichbare Ziele setzt und Mittel und Zweck in Einklang bringt. Die USA sollten mit der Ukraine und ihren europäischen Partnern Konsultationen über eine Strategie aufnehmen, in deren Mittelpunkt die Bereitschaft der Ukraine steht, einen Waffenstillstand mit Russland auszuhandeln und gleichzeitig ihren militärischen Schwerpunkt von der Offensive auf die Defensive zu verlagern. Kiew würde nicht darauf verzichten, die territoriale Integrität wiederherzustellen oder Russland wirtschaftlich und rechtlich für seine Aggression zur Rechenschaft zu ziehen, aber es würde anerkennen, dass sich seine kurzfristigen Prioritäten von dem Versuch, weitere Gebiete zu befreien, auf die Verteidigung und Instandsetzung der mehr als 80 Prozent des Landes, die noch unter seiner Kontrolle stehen, verlagern müssen.

Was ist also zu tun? Eine Möglichkeit für den Westen besteht darin, die Ukraine weiterhin mit enormen Waffenlieferungen zu unterstützen, in der Hoffnung, dass die ukrainischen Streitkräfte dadurch in die Lage versetzt werden, die russischen Streitkräfte zu besiegen. Das Problem ist, dass das ukrainische Militär keine Anzeichen dafür zeigt, dass es in der Lage ist, Russlands gewaltige Verteidigungsanlagen zu durchbrechen, egal wie lange und hart es kämpft. Die russischen Streitkräfte haben sich hinter kilometerlangen Minenfeldern, Schützengräben, Fallen und Befestigungsanlagen verschanzt.

Der Westen kann mehr Panzer, Langstreckenraketen und eventuell F-16-Kampfjets schicken. Aber es gibt kein Patentrezept, das das Blatt auf dem Schlachtfeld wenden könnte. Wie Valery Saluzhny, der oberste ukrainische General, kürzlich zugab, „wird es höchstwahrscheinlich keinen tiefen und schönen Durchbruch geben“. Auf dem Schlachtfeld in der Ukraine sind wir wo wir sind, und wo wir sind, sieht es bestenfalls nach einer kostspieligen Pattsituation aus.

Unabhängig davon, ob ein Waffenstillstand zustande kommt oder nicht, muss die Ukraine zu einer defensiven Strategie übergehen und sich von ihrer derzeitigen offensiven Strategie lösen. Der derzeitige Ansatz Kiews ist mit hohen Kosten und geringen Aussichten verbunden und bringt die Ukrainer in die unangenehme Lage, um unbefristete westliche Unterstützung für ein Vorhaben zu bitten, dessen Erfolgschancen immer geringer werden. Stattdessen sollte sich die Ukraine darauf konzentrieren, das von ihr kontrollierte Territorium zu halten und wiederaufzubauen, wodurch sich die Gleichung Angriff-Verteidigung umkehrt und Russland in die Lage versetzt wird, die exorbitanten Kosten für die Durchführung von Offensivoperationen gegen eingespielte ukrainische Streitkräfte und eine erweiterte Luftabwehr zu tragen.


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Die wahren Gründe für den Krieg in Gaza

Bei dem Krieg in Gaza geht es in Wahrheit um Öl und Gas und um den geopolitischen Konflikt zwischen den USA und Russland. Das klingt unglaublich? Überprüfen Sie es selbst, denn es ist vollkommen offensichtlich, wird aber von den westlichen Medien verschwiegen.

Die Vorgeschichte des heutigen Gazakrieges beginnt im Jahr 1995. Am 28. September 1995 wurde in Washington das Oslo-2-Abkommen unterzeichnet, das Palästina unter anderem das Recht einräumt, selbständig über seine Bodenschätze zu verfügen. Am 5. Oktober desselben Jahres ratifiziert das israelische Parlament, die Knesset, das Abkommen.

Vier Jahre später schließt Palästina einen Vertrag mit dem britischen Unternehmen BG (British Gas), denn die palästinensische Regierung will herausfinden, ob es im an dem palästinensischen Gazastreifen angrenzenden Schelf Bodenschätze gibt. BG, die unter anderem auf geologische Erkundung spezialisiert ist, übernimmt den Auftrag.

Im Jahr 1999 findet BG den Jackpot. Sie findet vor Palästina, 20 Seemeilen von der Küste entfernt, reiche Gas- und Ölvorkommen. Ein Bericht einer Konferenz der UN-Handels- und Entwicklungskommission von 2019 enthält die genauen Zahlen. Die Experten der UN-Kommission schätzten die palästinensischen Gasreserven auf 122 Billionen Kubikfuß und 1,7 Milliarden Barrel Öl. 2017, als das der Konferenz zugrunde liegende Dokument erstellt wurde, wurden die Vorkommen auf einen Wert von 453 Milliarden Dollar für Gas und 71 Milliarden Dollar für Öl geschätzt.

2007 finden unter anderem auf Druck der USA Wahlen in Gaza statt, die die Hamas gewinnt. Die Hamas wurde damit, ob es einem gefällt oder nicht, die demokratisch legitimierte Regierung von Gaza. Da den USA das Ergebnis der von ihnen selbst geforderten Wahlen nicht gefiel, verweigerten sie der Hamas die Anerkennung. Als die Hamas 2007 an die Macht kommt, verspricht sie, in Gaza-Stadt eine blühende „Gartenstadt“ zu verwandeln.

Israel verhängte daraufhin die Seeblockade und blockierte damit alle palästinensischen Bemühungen, die nötige Infrastruktur zu entwickeln.

Am 26. September 2022 – also erst vor kurzem, und nach den Maßstäben der langfristig planenden Öl- und Gasindustrie buchstäblich gestern – wurden die Nord-Streams, die Russland und Deutschland gehören, gesprengt. Auch wenn die westliche Presse versucht, die Sprengung der Ukraine anzuhängen, gibt es international kaum Zweifel daran, dass die USA dahinter stecken.

Europa hat nun ein Energieproblem.

Im Sommer 2023 werden unter Vermittlung der USA Treffen zur Frage der raschen Entwicklung des Gasfeldes eingeleitet.

Es geht um 600 Milliarden Dollar, was wir zum Verständnis einordnen müssen: Das gesamte BIP Palästinas beträgt nur 18 Milliarden Dollar, für Palästina sind 600 Milliarden unvorstellbare Summe und die Chance, das „Wunder von Dubai“ zu wiederholen. Palästina könnte ein Paradies nach dem Vorbild von Dubai werden – mit Wohlstand, Tourismus und so weiter.

Am 7. Oktober marschiert die Hamas in Israel ein. Israel antwortet. Ein weiteres Massaker beginnt.

Während Menschen sterben, finden – von dem medialen Dauerfeuer über den Krieg verborgen – mehrere wichtige Ereignisse statt, über die die Medien kaum berichtet haben.

Am 30. Oktober 2023 erteilte Israel, nachdem sein militärische die Oberhand hat und die Bodenoffensive im Gazastreifen bevor steht, sechs Konzernen Lizenzen für die Gasförderung an genau dem Ort, der laut dem Abkommen von Oslo zu Palästina gehört. Im Klartext: Nach dem Beginn des Krieges vergibt Israel, nicht Palästina, die Genehmigungen für die Gasförderung in den Gewässern vor Gaza an internationale Unternehmen.

Unter den Unternehmen, die eine Lizenz erhalten haben, ist das das britische Unternehmen British Petroleum (BP).

Am 30. Oktober 2023, also am selben Tag, entließ der britische Premierminister Rishi Sunak seinen Minister Paul Bristow, weil der einen Waffenstillstand im israelisch-palästinensischen Konflikt gefordert hatte.

Der britische Premierminister verhielt sich generell merkwürdig, indem er auf Zeit spielte und nicht über einen Waffenstillstand in der Region sprach. De facto unterstützte Sunak das Vorgehen Israels, die vollständige militärische Kontrolle über den Gazastreifen und natürlich den Festlandsockel zu erreichen. Es stellt sich die Frage, warum?

Die Antwort ist denkbar banal: Die IT-Firma Infosys, die Rashi Sunaks Frau, der Milliardärin Akshata Murty, gehört, hat im Sommer 2023 einen 1,5-Milliarden-Dollar-Deal mit BP abgeschlossen.

Zur gleichen Zeit genehmigte Sunak mehr als 100 Lizenzen zur Erschließung von Öl- und Gasfeldern in der Nordsee (wie war das noch, mit der grünen Energiewende?). Der größte Nutznießer ist wiederum BP.

Die Medien bringen die Tatsache, dass Sunak de facto die Interessen von BP schützt, indem er einen Waffenstillstand in Israel verhindert, nicht in Verbindung. Aber Rashi Sunak unterstützt die israelische Militäroperation, deren Ziel die Erlangung der vollständigen Kontrolle über den Gazastreifen ist.

Danach könnte die Erschließung des Gasfeldes sofort beginnen und die Gaspipeline, die die von den USA gesprengten Nord Streams ersetzen soll, könnte in Betrieb genommen werden, bevor sich Russland und Deutschland nach dem Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine und mit einer möglicherweise anderen Regierung in Berlin irgendwann wieder soweit annähern, dass die Nord Streams repariert und wieder in Betrieb genommen werden können.

Bis dahin wären die wichtigsten Gaslieferanten für Europa aber bereits die britische BP und die italienische ENI, und nicht mehr die russische Gazprom.

Warum die Geschichte um das Ölfeld vor Gaza ein Schritt gegen Frankreich war? Im Gegensatz zu Libyen seinerzeit sind bei dem Öl- und Gasfeld vor Gaza keine französischen Konzerne zum Zuge gekommen. Ob das erklären könnte, warum Macron einer der wenigen europäischen Politiker ist, der von Israel die Einstellung seiner Militäroperation in Gaza und der brutalen Bombardierung der Zivilbevölkerung dort gefordert hat?

Im Klartext: Während die Menschen auf der ganzen Welt von den Bildern der toten Zivilsten und vor allem der toten Kinder, von der humanitäre Katastrophe in Gaza und anderen Gräueln schockiert sind, während die Ereignisse die Gesellschaft spalten und die Menschen zwingen, sich in dem Konflikt für eine Seite zu entscheiden, wird hinter den Kulissen ein 600-Milliarden-Dollar-Jackpott aufgeteilt. So einfach ist Geopolitik.

Die Gründe für den Ausbruch des Konflikts zwischen Palästina und Israel sind Geld und Bodenschätze, die die USA und Großbritannien genau jetzt für den Stellvertreterkrieg gegen Russland brauchen. Denn eines liegt auf der Hand: Die rasche Erschließung der palästinensischen Gasreserven hat vor allem die Aufgabe, die Wiederinbetriebnahme der Nord-Streams in einigen Jahren, wenn die Emotionen zur Ruhe gekommen sind, zu verhindern.

Wenn man diese Geschichte dann noch geopolitisch vor dem Hintergrund des Konfliktes zwischen den USA einerseits und Russland und China andererseits betrachtet, wird es noch offensichtlicher. Russland soll dauerhaft als europäischer Energielieferant verdrängt werden und angesichts des Verlustes des US-Einflusses im Persischen Golf brauchen die USA mehr denn je die Kontrolle über andere große Öl- und Gasvorkommen.


Explaining the Failure to Properly assess Russia

Russia has done two basic things to pulverize Ukrainian forces. First, it used its decisive advantage in missiles and artillery to pound Ukrainian trenches, bases and supply depots. Second, it used drones in an unprecedented fashion (and with increasing sophistication) to conduct “drone wave” attacks on Ukrainian soldiers hunkered down in bunkers.

How do we know that Russia avoided mass casualties? Very simple. The social media platforms in Russia do not show massive new graves nor are there posting by grieving relatives about the loss of Sasha or Vitaly.

Russian leaders, not just Putin, viewed the West’s efforts to bring Ukraine into NATO as an existential threat. Putin made that point quite clear to the West starting in 2008. Not only did the United States and the United Kingdom ignore those warnings, they upped the ante by helping fund and organize the Maidan coup in February 2014 and backed the new Ukrainian leaders as they attacked the Donbas.

The unanswered question implicit in English’s observations about Russia outproducing, not just the United States, but NATO as a whole is this — why are Western intelligence analysts so ignorant of Russia’s industrial capability? Early on in the Special Military Operation I was writing pieces about Russia’s rich supply of natural resources and minerals essential for producing bombs, drones, tanks, artillery and missiles. Russia, unlike the United States and Europe, was not dependent on imports to sustain its military industrial capability. It is self-sufficient and has trained workers who can do the job required to manufacture such items.

The United States and Europe do not have the ability, at least in the mid-term, to ramp up production and match the Russians shell-for-shell and tank-for-tank.

The United States is like an aging boxer who decided to fight a rejuvenated contender in a 15 round Heavyweight match, but only trained to last two rounds. That is why Russia is battering the hell out of Ukraine and, by proxy, the United States.

It is true that Russia has “quantity” on its side. But it is not needlessly expending the blood of its 20 year olds. It is using quantities of artillery and drones and aerial bombs (FABS) to demilitarize Ukraine. Russia can and is producing more bombs, rockets, missiles, shells, tanks, drone and aircraft than the West combined. That’s the message Washington need to hear.


I Don’t Think It Was A Mistake.

The Ukrainian TV Channel 1+1 accidentally did put out real numbers of KIAs and MIAs. Yes, recall that MIA category is a favorite one for VSU and Kiev regime–it is an artificial statistics for avoiding paying compensations and keeping whatever is left of population of 404 in the state of hypnosis. So, here it is:

1, 126,652 KIAs and MIAs for VSU.

Somebody will have to answer for this atrocity and the main puppet masters sit in Washington and London and their names will be named at the Ukraine War Crimes Tribunal. Many will also be charged with crimes in absentia.

Washington now shifts blame to UK for sabotage of negotiations in Istanbul. Of course, when one has a cretin such as BoJo it is not difficult to do, but Washington doesn’t understand that real politics is done in real world, not in PR universe. Russia knows the names of puppet maters.

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